Filzläuse (V): Selbsthilfegruppen unterwandern (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 03.11.2005, 12:10 (vor 5712 Tagen)

Tricksen und tarnen - Pharmaindustrie unterwandert Selbsthilfegruppen

Selbsthilfegruppen sind für Kranke oft ein wichtiger Halt - sie beraten und unterstützen Patienten, sie gelten als kritisch und sind ausschließlich am Wohl des Kranken interessiert. Wer sich an eine solche Gruppe wendet, erwartet unabhängige Unterstützung. Doch immer öfter entdecken Pharmaunternehmen Selbsthilfegruppen als Marketing-Instrument. Sie sind ideal, um für ein bestimmtes Medikament oder eine Therapie zu werben. Besonders interessant sind chronisch Kranke, die dauerhaft mit teuren Medikamenten behandelt werden. Pharmafirmen gründen sogar eigene Selbsthilfegruppen, wenn sie ein neues Medikament auf den Markt bringen.

Die Selbsthilfegruppen nehmen Spenden von der Pharmaindustrie - und gleichzeitig tauchen Werbebotschaften in ihren Verbandszeitschriften und im Internet auf. Sie beteuern, dass sie trotz der Spenden unabhängig bleiben, was Pharmakritiker wie Professor Peter Schönhöfer stark bezweifeln. Und so merken viele Patienten noch nicht einmal, dass sie von der Pharmaindustrie manipuliert werden.

Quelle: Bericht des ARD-Magazins panorama
Details und ein Videobeitrag zum Thema (erfordert Real-Player auf dem PC) unter folgender Webadresse:
http://www.ndrtv.de/panorama/archiv/2005/1027/pharma.html

Kommentar: Und wer redet mir jetzt aus, dass das Guerillia-Marketing der Pillendreher nicht längst von den Mobilfunkern praktiziert wird? Man pflanze bewußt ein paar falsche Elektrosensible zur gezielten "Enttarnung" in die Landschaft und sorge mit den allgegenwärtigen Reichsbedenkenträgern dafür, dass rebellische Bürgerinitiativen nicht aus den Startlöchern kommen - oder mit List & Tücke ins eigene Boot geholt werden. Und ruckzuck fertig ist wieder eine dieser erstickenden Filzpackungen.

Ähem, habe ich eigentlich schon mal erwähnt, dass das izgmf zu 100 % aus privaten Eigenmitteln finanziert wird?

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Tags:
Filz, Ziel, Spenden, Stiftung, Selbsthilfe, Pharmaindustrie, Verbandszeitschrift, EHS-Verein, EHS-Selbsthilfegruppe, Spaltung, Tarnung

Filzläuse (V): Selbsthilfegruppen unterwandern

Schutti @, Donnerstag, 03.11.2005, 12:48 (vor 5712 Tagen) @ H. Lamarr

Kommentar: Und wer redet mir jetzt aus, dass das Guerillia-Marketing der Pillendreher nicht längst von den Mobilfunkern praktiziert wird? Man pflanze bewußt ein paar falsche Elektrosensible zur gezielten "Enttarnung" in die Landschaft und sorge mit den allgegenwärtigen Reichsbedenkenträgern dafür, dass rebellische Bürgerinitiativen nicht aus den Startlöchern kommen - oder mit List & Tücke ins eigene Boot geholt werden. Und ruckzuck fertig ist wieder eine dieser erstickenden Filzpackungen.

Sie meinen dass jene ES die da wahren Horrorstories abziehen solche "Agenten" sind?
(Warum muss ich da an die Kinds denken?)

Schutti

Filzläuse (V): Selbsthilfegruppen unterwandern

Fee, Donnerstag, 03.11.2005, 13:15 (vor 5712 Tagen) @ Schutti

Kommentar: Und wer redet mir jetzt aus, dass das Guerillia-Marketing der Pillendreher nicht längst von den Mobilfunkern praktiziert wird? Man pflanze bewußt ein paar falsche Elektrosensible zur gezielten "Enttarnung" in die Landschaft und sorge mit den allgegenwärtigen Reichsbedenkenträgern dafür, dass rebellische Bürgerinitiativen nicht aus den Startlöchern kommen - oder mit List & Tücke ins eigene Boot geholt werden. Und ruckzuck fertig ist wieder eine dieser erstickenden Filzpackungen.


Sie meinen dass jene ES die da wahren Horrorstories abziehen solche "Agenten" sind?
(Warum muss ich da an die Kinds denken?)

Sind das nicht Verschwörungstheorien, ich kenne jedenfalls keine bewusst gepflanzten falschen Elektrosensiblen zur gezielten Enttarnung (Sie etwa?. Dafür kenne ich Familie Kind und weiss, wie gut es Ihnen in ihrem gemieteten Haus nun wieder geht, hab die Antenne gesehen und gemessen (wobei jetzt gleich wieder einige kommen können und sagen, ohne Speki von mindestens 20 000 € könne man nicht von messen reden). In einem solchen Haus könnte es manchen, der jetzt über die Elektrosensiblen lästert, auch erwischen. Das ursprüngliche Haus steht leer, wäre das nicht eine Gelegenheit für Schutti einige Zeit im Dachzimmer zu wohnen, Internetanschluss vorhanden zum Posten.

Filzläuse (V): Selbsthilfegruppen unterwandern

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 03.11.2005, 15:34 (vor 5712 Tagen) @ Fee

Sind das nicht Verschwörungstheorien, ich kenne jedenfalls keine bewusst gepflanzten falschen Elektrosensiblen zur gezielten Enttarnung (Sie etwa?).

Waren nicht auch z. B. die Bombenleger in der Londoner U-Bahn bis zu diesem Tag unbescholtene Bürger? Agenten, Sie wissen es Fee, pflegen sich gut zu tarnen. Gesundes Misstrauen kann deshalb nicht schaden. Der einzige Weg, die Spreu vom Weizen zu trennen, wird wohl der sein, das Tun von Personen und Verbänden kritisch zu analysieren und auf die Außenwirkung hin zu untersuchen. Bleibt die angestrebte Wirkung aus, läuft offensichtlich - dazu bedarf es keiner Kristallkugel - etwas fasch. Wobei anzumerken ist, dass natürlich nicht jeder nachweisliche Blindgänger gleich ein Agent der Gegenseite sein muss.

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Außenwirkung, Kristallkugel

Wie Agenten Tests verfälschen könnten ...

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 03.11.2005, 15:18 (vor 5712 Tagen) @ Schutti

Sie meinen dass jene ES die da wahren Horrorstories abziehen solche "Agenten" sind?

Nein, so meinte ich das nicht, die sind allesamt unverdächtig. Verdächtig wird es erst, wenn sich jemand nach allen Regeln der Kunst als Elektrosensibler in der Öffentlichkeit präsentiert - und der dann scheinbar in Flagranti dabei erwischt wird, wie er z. B. von einem Hersteller von Abschirmmaterialien den berühmten schwarzen Koffer ausgehändigt bekommt. Etwas in dieser Art würde der Glaubwürdigkeit der Elektrosensiblen in der Öffentlichkeit schweren Schaden zufügen und sie weit zurückwerfen. Da liegt es doch auf der Hand, dass interessierte Kreise nicht erst auf einen derartigen Fall geduldig warten wollen, sondern ihn kurzerhand inszenieren. Ebenfalls denkbar: Statt eines spektakulären Falles besser eine ganze Reihe von unspektakulären Fällen - die verunsichernde Wirkung dürfte vergleichbar sein. Im Grunde genommen läuft dieses Programm ja bereits ab, wenn es am Schluss von "amtlichen" Elektrosensibilitätstests immer wieder heißt: Negativ - ohne Befund. Womöglich ist das kein Zufall, es müssten ja nur lauter "Agenten" zu solchen Tests strömen, der Rest erledigt sich von allein.

(Warum muss ich da an die Kinds denken?)

Vorschlag: Weil Sie voreingenommen sind?

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Wie Agenten Tests verfälschen könnten ...

Fee, Donnerstag, 03.11.2005, 15:57 (vor 5712 Tagen) @ H. Lamarr

Im Grunde genommen läuft dieses Programm ja bereits ab, wenn es am Schluss von "amtlichen" Elektrosensibilitätstests immer wieder heißt: Negativ - ohne Befund. Womöglich ist das kein Zufall, es müssten ja nur lauter "Agenten" zu solchen Tests strömen, der Rest erledigt sich von allein.

Viel einfacher kann man die Tests entsprechend gestalten, dass nichts rauskommt, es sind ja auffällig oft wieder die gleichen involvierten Leute am Werk mit entsprechender Finanzierung oder beziehen sich auf die oft ähnlichen Namen. So ein Kurzzeitversuch von wenigen Minuten würde glatt zeigen, dass ich überhaupt nicht elektrosensibel bin. Oder dann irgendeine Psychoschiene, eine Untersuchung zeige, dass Sensible depressiv seien, Angsterkrankungen haben, dass man dies durch Verhaltenstherapie verbessern könne. Das ist doch viel einfacher als Agenten, die was ausplaudern könnten.

Filzläuse (V): Elektrosensible unterwandern

KlaKla, Donnerstag, 03.11.2005, 16:05 (vor 5712 Tagen) @ Schutti
bearbeitet von KlaKla, Freitag, 14.04.2006, 08:05

Familie Kind hat anhand von Blutuntersuchungen Veränderungen am Blutbild nachweisen können. Die Strahlenbelastung im Haus war überdurchschnittlich hoch (bis 10 mW/m²). Ich denke nicht, dass man Familie Kind zu den typisch Elektrosensiblen zählen sollte.

Es gibt einige Mobilfunkkritiker die sich als elektrosensibel bezeichnen aber jede Art von Test dazu ablehnen.
Dies Personengruppe ist für mich fragwürdig.

Merkwürdig fand ich, als auf einer Veranstaltung der Umweltakademie in München, die Vorsitzende des Vereins der Elektrosensiblen aus München, Dr. Stöcker die Aussage machte, die Elektrosensiblen sollten keine weiteren Tests bezüglich Elektrosensibilität machen.

Das ist meiner Meinung nach falsch. Denn die Wissenschaft ist auf diese Personengruppe angewiesen. Vielleicht sind Provokationstests nicht das Richtige, ok aber was spricht gegen eine Fragebogen Aktionen oder die Studie von Leitgeb?

Beispiel:
Die Gegenseite aktiviert Personen, die sich als elektrosensibel bezeichnen und in der Öffentlichkeit kräftig Rabatz machen.
Der Bekanntheitsgrad wird damit hergestellt. Der nächste Schritt wäre genau diese Personen für entsprechende Tests (Elektrosensibilität) heranzuziehen. Na und wie wird wohl das Ergebnis aussehen? Richtig, die Personen können nicht erkennen, ob eine Strahlenquelle aktiv oder passiv ist. Denn sie sind nicht Elektrosensibel. In der Presse und in einem uns allen bekanntem Forum lesen wir dann, die Elektrosensiblen konnten den Beweis nicht erbringen.

Fakt:
Je mehr Dummys an solchen Tests teilnehmen, desto stärker verfälscht dies das Ergebnis. Die Verfälschung des Ergebnis ist nicht auf bestochene Wissenschafter zurückzuführen, sondern viel mehr darauf, dass zu wenig echte Elektrosensible am Test beteiligt waren.

Vermutung:
Dr. Stöcker ist sehr wohl bekannt, dass es unter den vielen Elektrosensiblen ihres Vereins letztendlich nur wenige gibt, die einem Test bestehen könnten. Um sich selbst nicht ins eigene Fleisch zu schneiden, rät sie Betroffenen von Tests ab. Denn je höher sie die Anzahl der Elektrosensiblen halten kann, desto stärker könnte Sie ihren Einfluss geltend machen. Dr. Stöcker ist dem Vernehmen nach selbst elektrosensibel. Sie gehört für mich zur Gruppe B und C der Mobilfunkkritiker.

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Filzläuse (V): Elektrosensible unterwandern

Fee, Donnerstag, 03.11.2005, 18:38 (vor 5712 Tagen) @ KlaKla

Familie Kind hat anhand von Blutuntersuchungen Veränderungen am Blutbild nachweisen können. Die Strahlenbelastung im Haus war überdurchschnittlich hoch (bis 10 mW/m²). Ich denke nicht, dass man Familie Kind zu den typisch Elektrosensiblen zählen sollte.

Ich habe auch eine solche Blutuntersuchung durchführen lassen. Was sind schon die "typischen" Elektrosensiblen. Darüber weiss man zuwenig, gibt es ganz resistente, die auch im Haus von Familie Kind nichts merken würden? Schadet es auch denen, die nichts merken? Nimmt die Sensibilität stufenlos zu, von den ganz empfindlichen über die weniger empfindlichen bis zu den resistenteren und ganz resistenten?

Wenn man sieht, wie oft bei Tests Elektrosensible verheizt und ver...... werden, dass die Gefahr besteht, durch Provokationstests noch sensibler zu werden, dass man psychologisch durchleuchtet wird und jede Macke aufgebauscht, kann ich den Rat von Frau Stöcker verstehen. Sie selber soll durch Provokationstests empfindlicher geworden sein. Bei Fragebogenaktionen und Meldestellen lässt es sich gut Adressen sammeln. Ich selber habe bei einer solchen Aktion mitgemacht beim BAG, dann sagte mir kürzlich jemand, der diese Person kennt, der Herr ... kennt sie dann. Mir ist das jetzt zunehmend egal, aber es kann Leute geben, die das berechtigterweise anders sehen. Die Studie von Leitgeb finde ich eine gute Vorgehensweise. Mit der Idee von der Gegenseite eingeschleusten Elektrosensiblen kann ich mich nach wie vor nicht anfreunden.

Filzläuse (V): Elektrosensible unterwandern

KlaKla, Donnerstag, 03.11.2005, 19:25 (vor 5712 Tagen) @ Fee
bearbeitet von KlaKla, Donnerstag, 03.11.2005, 22:02

Ich habe auch eine solche Blutuntersuchung durchführen lassen.

Und wie war das Ergebnis? Gab es eine Veränderung? Ist die Strahlenbelastung in Ihrer Wohnung oder an ihrem Arbeitsplatz auch überdurchschnittlich hoch?

Was sind schon die "typischen" Elektrosensiblen.

Um dies Frage richtig beantworten zu können brauchts die Ursachenforschung. Wenn man sich dem schon verweigert, wie soll man dann an Resultat kommen?

Wenn man sieht, wie oft bei Tests Elektrosensible verheizt und ver... werden, dass die Gefahr besteht, durch Provokationstests noch sensibler zu werden, dass man psychologisch durchleuchtet wird und jede Macke aufgebauscht, kann ich den Rat von Frau Stöcker verstehen.

Nein, solange kein Verfahren gefunden ist Elektrosenibilität zu testen, solang steht die Behauptung von Frau Dr. Stöcker durch Provokationstest noch sensibler geworden zu sein, auf wackeligen Füssen. Auch in der Wissenschaft werden Fehler gemacht. Und eine psychologische Durchleuchtung ist einfach nötig. Was hilft es Ihnen, wenn jede Menge Dummys im eigentlichem Test sind. Es schadet Ihnen, weil dadurch das Ergebnis verfälscht wird.

Bei Fragebogenaktionen und Meldestellen lässt es sich gut Adressen sammeln.

Was glauben Sie, was man mit Ihrer Adresse anfangen wird?

--
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Filzläuse (V): Elektrosensible unterwandern

Fee, Donnerstag, 03.11.2005, 21:23 (vor 5712 Tagen) @ KlaKla

Frau Dr. Stöcker ist sehr wohl bekannt, dass es unter den vielen Elektrosensiblen ihres Vereins letztendlich nur wenige gibt, die einem Test bestehen könnten. Um sich selbst nicht ins eigene Fleisch zu schneiden, rät sie Betroffenen von Tests ab. Denn je höher sie die Anzahl der Elektrosensiblen halten kann, desto stärker könnte Sie ihren Einfluss geltend machen.

Ich bin vorgeschädigt und reagiere schon auf relativ tiefe Werte negativ. Wer einmal zu viel Elektrosmog abbekommen hat, verträgt nicht mehr das, was vorher möglich war, hier sollte auch nach der Ursache gesucht werden. Die Ergebnisse der Blutuntersuchung waren dementsprechend negativ.

Was hilft es Ihnen, wenn jede Menge Dummies im eigentlichem Test sind. Es schadet Ihnen, weil dadurch das Ergebnis verfälscht wird.

Haben Sie Hinweise auf die Anwesenheit von solchen Dummies?

Aufgrund der schlechten Erfahrungen und fehlendem Vertrauen der Elektrosensiblen in die offizielle Wissenschaft, sollten Wissenschaftler der Kritikerseite für die Ursachenforschung gefunden werden. Am besten reden Sie einmal selber mit Frau Dr. Stöcker, denn vom hören sagen, lernt man lügen.

Bei Fragebogenaktionen und Meldestellen lässt es sich gut Adressen sammeln. Was glauben Sie, was man mit Ihrer Adresse anfangen wird?

Wie gesagt, mir selber ist es relativ egal, aber andere Elektrosensible fühlen sich fichiert, registriert, abgestempelt, denken, dass ihnen das schaden könnte. Wenn Sie sich in die Elektrosensiblen hineinversetzen: viele von ihnen fühlen sich elend, haben gesundheitliche Beschwerden, mehrmalige Umzüge, auswärts oder im Keller übernachten. Für diese wird bereits der tägliche Alltag zur grossen Belastung, die können nicht mehr und wollen nur noch eines, irgendwo beschwerdefrei in Ruhe leben.

Filzläuse (V): Elektrosensible unterwandern

KlaKla, Donnerstag, 03.11.2005, 21:59 (vor 5712 Tagen) @ Fee

Ich bin vorgeschädigt und reagiere schon auf relativ tiefe Werte negativ.

Vorgeschädigt durch was? Nennen sie doch bitte die relativ tiefen Werte.

Wer einmal zu viel Elektrosmog abbekommen hat, verträgt nicht mehr das, was vorher möglich war, hier sollte auch nach der Ursache gesucht werden.

Sie haben meine Frage nicht beantwortet, sind sie einer überproportionalen Strahlenbelastung ausgesetzt/gewesen?

Die Ergebnisse der Blutuntersuchung waren dementsprechend negativ.

Was heißt das, auf was wurde ihr Blut untersucht, ich bin kein Mediziner.

Haben Sie Hinweise auf die Anwesenheit von solchen Dummys?

Nein, ich habe ja geschrieben, Vermutung.

Aufgrund der schlechten Erfahrungen und fehlendem Vertrauen der Elektrosensiblen in die offizielle Wissenschaft, sollten Wissenschaftler der Kritikerseite für die Ursachenforschung gefunden werden.

Nein, dadurch wird die Ursachenforschung nicht glaubwürdiger. Besser wäre eine Zusammenarbeit.

Am besten reden Sie einmal selber mit Frau Dr. Stöcker, denn vom hören sagen, lernt man lügen.

Ich habe die Aussage von Frau Stöcker selbst gehört und bin nach wie vor der Meinung, das ist falsch. Letztendlich schadet man den Elektrosensiblen wenn man gerade dieser Personengruppe von Tests abrät.
Verfolgt man das Ziel, möglichst viele Elektrosensible zu präsentieren, dann ist es der richtige Weg. Denn noch gibt es kein Verfahren, das zweifelsfrei nachweist, ob man elektrosensibel ist.

--
Meine Meinungsäußerung

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Ursachenforschung

Filzläuse (V): Elektrosensible unterwandern

Fee, Freitag, 04.11.2005, 06:55 (vor 5711 Tagen) @ KlaKla

Sie haben meine Frage nicht beantwortet, sind sie einer überproportionalen Strahlenbelastung ausgesetzt/gewesen?

Sie werden sicher verstehen, dass ich in diesem Forum nicht allzu privat antworten möchte, wenn Sie wollen können Sie mir für weitere Informationen direkt schreiben.

Zusammenarbeit klingt gut, es fragt sich nur, ob die Gegenseite da mitmachen würde. An der Suche eines Verfahrens zum Nachweis von Elektrosensibilität sollte geforscht werden, statt des xten 3 Min-Provokationstests in rascher Folge, der die Elektrosensiblen noch viel weniger weiterbringt und nur diejenigen unterstützt, die behaupten, ES gibts nicht. Haben Sie Frau Stöcker nicht nur gehört, sondern mit ihr auch über die Gründe ihres Abratens gesprochen?

Filzläuse (V): Elektrosensible unterwandern

KlaKla, Freitag, 04.11.2005, 10:49 (vor 5711 Tagen) @ Fee
bearbeitet von KlaKla, Freitag, 04.11.2005, 11:10

Sie werden sicher verstehen, dass ich in diesem Forum nicht allzu privat antworten möchte, wenn Sie wollen können Sie mir für weitere Informationen direkt schreiben.

Sie weichen aus, den was ist daran so persönlich, wenn ich Sie frage, ob sie einer überdurchschnittlich hohen Strahlenbelastung ausgesetzt gewesen sind und heute schon auf relativ kleine Werte reagieren. Ich frage die Fakten ab.
Wenn wir zwei in den Dialog treten, haben andere nichts davon. Dieses Forum wird von vielen Lesern besucht, denen die Informationen vorenthalten bleiben.

Zusammenarbeit klingt gut, es fragt sich nur, ob die Gegenseite da mitmachen würde. An der Suche eines Verfahrens zum Nachweis von Elektrosensibilität sollte geforscht werden, statt des xten 3 Min-Provokationstests in rascher Folge, der die Elektrosensiblen noch viel weniger weiterbringt und nur diejenigen unterstützt, die behaupten, ES gibts nicht.

Sie haben doch aber einen weiteren Provokationstest angedacht oder hab ich da was falsch verstanden?
Schauen Sie, und genau darin steckt für mich ein Widerspruch mal sind sie für und mal gegen Provokationstest. Was nun.

Haben Sie Frau Stöcker nicht nur gehört, sondern mit ihr auch über die Gründe ihres Abratens gesprochen?

Nein, sie hat ihre Gründe Ausgeführt, dass reichte mir, um ihr Handeln dies bezüglich als fragwürdig zu finden.

--
Meine Meinungsäußerung

Filzläuse (V): Elektrosensible unterwandern

Fee, Freitag, 04.11.2005, 11:52 (vor 5711 Tagen) @ KlaKla

Sie werden sicher verstehen, dass ich in diesem Forum nicht allzu privat antworten möchte, wenn Sie wollen können Sie mir für weitere Informationen direkt schreiben.

Sie weichen aus, den was ist daran so persönlich, wenn ich Sie frage, ob sie einer überdurchschnittlich hohen Strahlenbelastung ausgesetzt gewesen sind und heute schon auf relativ kleine Werte reagieren. Ich frage die Fakten ab. Wenn wir zwei in den Dialog treten, haben andere nichts davon. Dieses Forum wird von vielen Lesern besucht, denen die Informationen vorenthalten bleiben.

Ich weiche nicht aus und die Entscheidung, wieviel ich hier in einem öffentlichen Forum preisgeben möchte, müssen Sie schon mir überlassen. Was heisst schon überdurchschnittlich hoch, für mich jedenfalls zu hoch und die Zeitdauer scheint auch noch eine grosse Rolle zu spielen.

Zusammenarbeit klingt gut, es fragt sich nur, ob die Gegenseite da mitmachen würde. An der Suche eines Verfahrens zum Nachweis von Elektrosensibilität sollte geforscht werden, statt des xten 3 Min-Provokationstests in rascher Folge, der die Elektrosensiblen noch viel weniger weiterbringt und nur diejenigen unterstützt, die behaupten, ES gibts nicht.

Sie haben doch aber einen weiteren Provokationstest angedacht oder hab ich da was falsch verstanden? Schauen Sie, und genau darin steckt für mich ein Widerspruch mal sind sie für und mal gegen Provokationstest. Was nun.

Lesen Sie doch bitte meine vorhergehenden Postings genauer, dann werden Sie merken, welche Provokationstests aus welchen Gründen ich gut finde und welche aus welchen Gründen nicht.

Haben Sie Frau Stöcker nicht nur gehört, sondern mit ihr auch über die Gründe ihres Abratens gesprochen?

Nein, sie hat ihre Gründe Ausgeführt, dass reichte mir, um ihr Handeln dies bezüglich als fragwürdig zu finden.

Dies könnte eigentlich ins Kapitel Strategie gehören, wenn die Personen und Gegner-Gruppierungen einander ans Bein pissen statt zusammenzuhalten, kommen wir nicht weiter.

Filzläuse (V): Elektrosensible unterwandern

KlaKla, Freitag, 04.11.2005, 15:48 (vor 5711 Tagen) @ Fee

Ich weiche nicht aus und die Entscheidung, wieviel ich hier in einem öffentlichen Forum preisgeben möchte, müssen Sie schon mir überlassen. Was heisst schon überdurchschnittlich hoch, für mich jedenfalls zu hoch und die Zeitdauer scheint auch noch eine grosse Rolle zu spielen.

Ok, aber Sie müssen dann auch damit rechnen, dass man Sie zu recht kritisiert. Denn auf konkrete Fragen antworten Sie zum Teil nicht.

Haben Sie Frau Stöcker nicht nur gehört, sondern mit ihr auch über die Gründe ihres Abratens gesprochen?

Nein, sie hat ihre Gründe Ausgeführt, dass reichte mir, um ihr Handeln dies bezüglich als fragwürdig zu finden.

Dies könnte eigentlich ins Kapitel Strategie gehören, wenn die Personen und Gegner-Gruppierungen einander ans Bein pissen statt zusammenzuhalten, kommen wir nicht weiter.

Da geb ich ihnen Recht. Aber zuvor müssen wir offen miteinander umgehen.
Ich für meinen Teil bin sehr kritisch der einen als auch der anderen Seite gegenüber und bilde mir anhand der Fakten meine Meinung.

--
Meine Meinungsäußerung

Filzläuse (V): Elektrosensible unterwandern

Paul, Freitag, 04.11.2005, 11:03 (vor 5711 Tagen) @ Fee

Ich habe die Aussage von Frau Stöcker selbst gehört und bin nach wie vor der Meinung, das ist falsch. Letztendlich schadet man den Elektrosensiblen wenn man gerade dieser Personengruppe von Tests abrät.

Die liebe Frau Stöcker leidet eher unter Profilneurosen als unter ES.
In der Vergangenheit diente sie mit Ihrer Truppe den Behörden nur als Feigenblatt.
Es wurde ihr gut zugeredet und schon war sie ruhig. Daran hat sich bis heute nichts geändert.
Ist schon seltsam, dass in der neuen Leitung des Bundesverbandes Elektrosmog plötzlich eine Geschäftsführerin auftaucht,die vorher für Telekomunikation-Firmen gearbeitet hat.
Man macht sich da so seine Gedanken.
In Es Kreisen munkelt man auch, dass die letzte von der Bürgerwelle verbreitete Aufforderung zur Teilnahme an der Mainzer ES Untersuchung nicht ganz koscher wäre. Da muss selbige Dame auch den Mund zu voll genommen haben und jetzt mächtig zurückrudern.

Tags:
Stöcker, Profilneurose, unterwandert, Mainzer

Filzläuse (V): Elektrosensible unterwandern

Karl, Freitag, 04.11.2005, 11:38 (vor 5711 Tagen) @ Paul

Ist schon seltsam,dass in der neuen Leitung des Bundesverbandes Elektrosmog plötzlich eine Geschäftsführerin auftaucht,die vorher für Telekomunikation-Firmen gearbeitet hat.

Meinen sie Frau Elisabeth Henschel, 2. Vorsitzende des Vereins für Elektrosensible e.V. Tel. 089 - 99 750 170 (mit Anrufbeantworter)

Filzläuse (V): Elektrosensible unterwandern

Schmetterling @, Freitag, 04.11.2005, 12:27 (vor 5711 Tagen) @ Paul
bearbeitet von Schmetterling, Freitag, 04.11.2005, 20:40

Die liebe Frau Stöcker leidet eher unter Profilneurosen als unter ES. In der Vergangenheit diente sie mit Ihrer Truppe den Behörden nur als Feigenblatt. Es wurde ihr gut zugeredet und schon war sie ruhig. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Ist schon seltsam,dass in der neuen Leitung des Bundesverbandes Elektrosmog plötzlich eine Geschäftsführerin auftaucht,die vorher für Telekomunikation- Firmen gearbeitet hat. Man macht sich da so seine Gedanken. In Es Kreisen munkelt man auch,dass die letzte von der Bürgerwelle verbreitete Aufforderung zur Teilnahme an der Mainzer ES Untersuchung nicht ganz koscher wäre. Da muss selbige Dame auch den Mund zu voll genommen haben und jetzt mächtig zurückrudern.

Wem, bitte sehr, nutzt dieses boshafte Gezänke?

Warum wird ein wirklich nützliches Forum zu sowas mißbraucht?

Wo bleibt die Glaubwürdigkeit?

Finde ich sehr schade...


Letztendlich hängt unser aller Zukunft daran und auch die unserer Kinder.


der Schmetterling

--
Ich möchte nicht vergessen zu erwähnen, dass dies meine persönliche Meinung ist und keine Tatsache.

Filzläuse (V): Elektrosensible unterwandern

Paul, Freitag, 04.11.2005, 12:58 (vor 5711 Tagen) @ Schmetterling

Geb Ihnen ja recht,es nützt keinem.
Aber Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste..

Filzläuse (V): E. Henschel

KlaKla, Freitag, 04.11.2005, 16:23 (vor 5711 Tagen) @ Schmetterling

Ist schon seltsam, dass in der neuen Leitung des Bundesverbandes Elektrosmog plötzlich eine Geschäftsführerin auftaucht, die vorher für Telekomunikation- Firmen gearbeitet hat.

Wem, bitte sehr, nutzt dieses boshafte Gezänke?

All denen, die nicht wissen, bringt es Informationen.
Warum soll man das nicht öffentlich machen. Ich finde es auch merkwürdig, dass gerade Frau E. Henschel im Vorstand ist.
Mir stellt sich da die Frage, für welche Telekomunikations-Firma hat Sie gearbeitet und was waren ihre Aufgaben in dieser Firma?

Warum wird ein wirklich mützliches Forum zu sowas mißbraucht?

Ich erkenne keinen Missbrauch. Nur weil Frau Dr. Stöcker und Frau E. Henschel auf der Seite der Mobilfunkkritiker stehen, kritisiere ich ihr Handeln genauso wie das von der Gegenseite. Sie könnten sich ja wehren wenn sie wollten. Das Forum ist für alle offen.

Wo bleibt die Glaubwürdigkeit?

Wessen Glaubwürdigkeit kommt hier ins wanken?

Letztendlich hängt unser aller Zukunft daran und auch die unserer Kinder.

Stimmt, aber wenn wir uns keiner Kritik stellen, können wir nicht besser werden.
Auf lange Sicht, schmoren im eigenen Saft hat zur Folge, dass man zusammen schrupft. Was bringt uns das, nichts.

--
Meine Meinungsäußerung

Filzläuse (V): E. Henschel

shimra, Freitag, 04.11.2005, 20:58 (vor 5711 Tagen) @ KlaKla

Irgendwo meinen wir Betroffenen aber wahrscheinlich , dass wir unsere Kräfte bündeln sollten und nicht immer wieder zersetzen, kritisch sein ist schon recht , doch es geht darum durch seinen Energieeinsatz mal ein Ziel zu erreichen . Mit dem dauernden Herumhacken auf ( in unseren Augen Nebenbühnen ) zersetzen wir jeden Anlauf.- Die Herumschwätzerei geht ab und zu auf die Nerven, wenn man ein konkretes Ziel hat , verstehen Sie ? - Aber geschwatzt wird halt nun ma in einem Forum.
Shimra

Filzläuse (V): Elektrosensible unterwandern

Karl, Freitag, 04.11.2005, 11:35 (vor 5711 Tagen) @ KlaKla

Ich bin vorgeschädigt und reagiere schon auf relativ tiefe Werte negativ.

Vorgeschädigt durch was?

Es besteht die Hypothese:
Elektrosensibilität ist nicht ausschließlich durch EMF-Belastung bedingt, sondern entsteht im Verbund mit Schwermetallen und Chemie sowie Allergien. Info aus einem PDF Probanten für Test gesucht.

Filzläuse (V): Elektrosensible unterwandern

Raylauncher @, Donnerstag, 03.11.2005, 22:10 (vor 5712 Tagen) @ Fee

Liebe Frau Fee,

eines sollte den Leuten, die sich als ES bezeichnen aber schon klar sein:
Wer sich der Abklärung seiner ES verweigert, macht sich dadurch nicht gerade glaubwürdiger. Man muß sich doch nicht wundern, wenn ES weder von der Schulmedizin noch von der Wissenschaft anerkannt wird. Die Aufzählung all der Gründe, warum man als ES an keinen Tests oder Studien teilnehmen kann / teilnimmt, lassen schon einen leisen Verdacht aufkeimen, dass gewisse Leute sich immer nur neue Gründe einfallen lassen um ja nichts unter Beweis stellen zu müssen. Eben dass diese Leute ganz einfach Angst haben, ihre Behauptungen würden zusammenbrechen.

Auch die diskutierte Unterwanderung der ES-Szene finde ich absurd und nicht nachvollziehbar. Ist es denn einem einzigen ES bisher gelungen, seine Empfindlichkeit unter Beweis zu stellen? Meines Wissens nicht. Mal angenommen, es gäbe ES, dann bedeutete dies doch, dass sich bisher noch kein einziger echter ES testen ließ. Sie werden zugeben, das stellte ein eher unwahrscheinliches Szenario dar.

Das einzig Richtige was die ES im Interesse einer Anerkennung Ihrer Krankheit tun könnten wäre doch, an entsprechenden Studien teilzunehmen. Und wenn ich ES wäre, würde ich alles daransetzen, eine Anerkennung zu erreichen. Ich wäre dann eben der erste und vorerst einzige, der in der Lage wäre das unter Beweis zu stellen. Wäre doch bahnbrechend und ein entscheidender Schritt zur Anerkennung einer neuen Krankheit. Andernfalls müssen sich alle ES auch weiterhin vorhalten lassen, Sie wären Simulanten oder sie würden nur glauben Sie wären ES.

Denken Sie mal über diese Sätze nach!

Ihr Raylauncher

Tags:
Simulant, Schulmedizin

Filzläuse (V): Elektrosensible unterwandern

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 03.11.2005, 23:23 (vor 5712 Tagen) @ Raylauncher

Auch die diskutierte Unterwanderung der ES-Szene finde ich absurd und nicht nachvollziehbar.

... sagte der Wolf den sieben Elektrosensiblen. Nichts für ungut Raylauncher, aber dieser Reflex Ihrerseits ist nur folgerichtig. Schon professionell, wie Sie den Reflex in plausible Äußerungen eingebettet haben.

Ist es denn einem einzigen ES bisher gelungen, seine Empfindlichkeit unter Beweis zu stellen? Meines Wissens nicht.

Dann fragen Sie mal bei Dr. von Klitzing nach, der kann Ihnen reinen Wein einschenken. Aber den lehnen Sie bestimmt als befangen ab. Okay, dann nehmen Sie die inzwischen leider verstorbene Frau Glessinger, deren authentischer Fall bei den Bayerischen Behörden aktenkundig sein soll (Gesundheits-/Umweltministerium). Soviel ich weiß, mussten Begehungstests (in München) mit Frau Glessinger abgebrochen werden, weil sie so heftig reagierte, dass es für sie gefährlich wurde. Details kenne ich leider nicht.

Mal angenommen, es gäbe ES, dann bedeutete dies doch, dass sich bisher noch kein einziger echter ES testen ließ. Sie werden zugeben, das stellte ein eher unwahrscheinliches Szenario dar.

Mal angenommen, die amtlichen Tester haben bislang untaugliche Tests verwendet, dann ist es nur logisch, dass keine ES gefunden wurden. Bildlich gesprochen: Sie lassen ja auch keine Probanden eine Zigarette rauchen und behaupten anschließend, Rauchen sei unschädlich, nur weil alle Probanden den Test überlebt haben.

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Filzläuse (V): Elektrosensible unterwandern

Fee, Freitag, 04.11.2005, 07:12 (vor 5711 Tagen) @ Raylauncher

Denken Sie mal über diese Sätze nach!

Der Zigarettenvergleich von Spatenpauli trifft den Nagel auf den Kopf, genau so kommen mir die bisherigen Kurzzeitprovokationstests vor. Herr Raylauncher, was meinen Sie denn zu meinem vorgeschlagenen Experiment mit dem DECT und kennen Sie einen Wissenschaftler, der dabei mithelfen würde? Bei den Tests müsste möglichst eine weitere Schädigung der Elektosensiblen ausgeschlossen werden, deshalb eher Tests zuhause, nicht zu hohe Felder, über längere Zeit, jedoch mit Abbruchmöglichkeit, wenn das Feld gemerkt wird. Von der Theorie der eingeschleusten falschen Sensiblen halte ich selber nicht besonders viel, solches kann die Gegenseite doch viel eleganter lösen durch Einflussnahme bei der Vorgabe eines entsprechenden Versuchsdesigns.

Filzläuse (V): Elektrosensible unterwandern

Helmut Breunig, Sonntag, 06.11.2005, 16:34 (vor 5709 Tagen) @ Raylauncher

Liebe Frau Fee,

eines sollte den Leuten, die sich als ES bezeichnen aber schon klar sein:

Lieber Herr "Raylauncher"

Was diejenigen betrifft, die sich als völlig frei von gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch HF-Belastungen zu wissen meinen,...

Wer sich der Abklärung seiner ES verweigert, macht sich dadurch nicht
gerade glaubwürdiger.

>>Die Aufzählung

all der Gründe, warum man als ES an keinen Tests oder Studien teilnehmen
kann / teilnimmt, lassen schon einen leisen Verdacht aufkeimen, dass
gewisse Leute sich immer nur neue Gründe einfallen lassen um ja nichts
unter Beweis stellen zu müssen. Eben dass diese Leute ganz einfach Angst
haben, ihre Behauptungen würden zusammenbrechen.

... so könnten sie einen vertrauensbildenden Erweis bringen, der darin besteht, in die freie Wohnung der Familie Kind für eine ärztlich betreute und wissenschaftlich begleitete Untersuchung einzuziehen, denn sie bräuchten ganz einfach keine Angst zu haben, dass ihre Behauptung zusammenbricht.

Ist es denn einem einzigen ES bisher gelungen,

seine Empfindlichkeit unter Beweis zu stellen? Meines Wissens nicht. Mal
angenommen, es gäbe ES, dann bedeutete dies doch, dass sich bisher noch
kein einziger echter ES testen ließ. Sie werden zugeben, das stellte ein
eher unwahrscheinliches Szenario dar.

Mal angenommen, es gebe die völlige Risiko- und gesundheitliche Reaktionsfreiheit bei Immissionen unter den geltenden Grenzwerten, dann ist es doch die Frage, weswegen sich (meines Wissens) noch kein Einziger derer, die dies behaupten, bisher in entsprechendem Rahmen, den Betroffene mitgestalten würden, testen liess.

Das einzig Richtige was die ES im Interesse einer Anerkennung Ihrer
Krankheit tun könnten wäre doch, an entsprechenden Studien teilzunehmen.

Das wirklich vertrauenbildende Vorgehen der Mobilfunkbefürworter wäre doch, an einer solchen Studie teilzunehmen. Zumal die aus der Selbsteinschätzung abgeleiteten Risiken bei dieser Gruppe nicht vorhanden sind, während sie bei der Gruppe derer, die etwas zu bemerken meinen, eine grössere Hürde darstellen.
Der ersten Gruppe dürfte die Teilnahme wesentlich leichter fallen, also könnte sie doch mit gutem Beispiel vorangehen.

Und wenn ich ES wäre, würde ich alles daransetzen, eine Anerkennung zu
erreichen. Ich wäre dann eben der erste und vorerst einzige, der in der
Lage wäre das unter Beweis zu stellen. Wäre doch bahnbrechend und ein
entscheidender Schritt zur Anerkennung einer neuen Krankheit. Andernfalls
müssen sich alle ES auch weiterhin vorhalten lassen, Sie wären Simulanten
oder sie würden nur glauben Sie wären ES.

Und wenn Sie, Herr "Raylauncher", so Sie ein "ES" wären, wie Sie sich auszudrücken pflegen, dazu in der Lage wären, weswegen sind Sie dann unter den gegebenen Umständen nicht in der Lage, das Angebot der Familie Kind zur Teilnahme an einer Studie in ihrem Hause anzunehmen. Es dürfte Ihnen doch nichts passieren.
Sie hätten einen unglaublichen Glaubwürdigkeitszuwachs.
So könnten Sie endlich mit Ihrem Pioniergeist auch beweisen, dass die Behauptung, dass HF von der Stärke wie dort in Dreseden, niemandem, auch nicht Ihnen im Speziellen, etwas ausmachen könne, keiner Einbildung entspringt.


Denken Sie mal über diese Sätze nach!

Diesem wäre nichts hinzuzufügen

Helmut Breunig
Feldpost 051107B

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