Gesundheitlich Angeschlagene gehen seltener zum Arzt (Allgemein)

Gast, Samstag, 10.09.2005, 20:00 (vor 5420 Tagen)

Studie: Patienten mit schlechtem Gesundheitszustand gehen seltener zum Arzt

Patienten mit schlechtem Gesundheitszustand gehen seit Ein­führung der Praxisgebühr seltener zum Arzt. Das verdeutlicht der aktuelle "Gesundheitsmo­nitor" der Bertelsmann Stiftung. Im Vergleich zum Durchschnitt haben die Befragten, die ihren Gesundheitszustand als "schlecht" bezeichnen, die Häufigkeit ihrer Arztbesuche am stärksten reduziert: Von 2003 bis 2005 sank die Zahl um rund ein Drittel, von durchschnitt­lich 23 Besuchen auf 16. "Hier besteht die Gefahr, dass die Patienten auch auf wichtige Arzt­besuche verzichten", sagt Jan Böcken von der Bertelsmann Stiftung. Insgesamt ist die Zahl der Praxiskontakte seit 2003 um acht Prozent gesunken.

Mehr: http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/stiftung/hs.xsl/16412_33006.html

Kommentar: Auf diese Weise bleibt eine schleichende Verschlechterung des Allgemeinzustandes der Bevölkerung - ob durch Mobilfunk ausgelöst oder was auch immer - weitgehend unbemerkt. Alarmsignale werden nur noch verspätet wahrgenommen.

Tags:
Bertelsmann-Stiftung

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