Widersprüchlichkeit - sicheres Alarmsignal für Lobbyismus (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 10.07.2011, 18:02 (vor 4167 Tagen)

Was haben etablierte Mobilfunkgegner mit der Autoindustrie gemeinsam? Sie produzieren Widersprüchliches, weil der Drang zur Wahrung der eigenen Interessen unbändig ist.

Es war zum größten Teil die Widersprüchlichkeit in der Argumentation, die das IZgMF vor etwa fünf Jahren vom Mainstream der etablierten Mobilfunkgegner absprengte. Sie, die Gegner, predigen, jeder Mast müsse bekämpft werden, doch sinkt für Anwohner von Sendemasten und auch für Handynutzer die Funkfeldimmission, je mehr Sendemasten das Netz verdichten. Sie bekämpfen Sendemasten bis aufs Messer, lassen körpernahe Funktechnik - von ein paar Alibikritiken abgesehen - aber unbehelligt. Dabei ist die Immission des Hirns durch ein Handytelefonat 1000- bis millionenfach stärker als durch einen Sendemasten. Sie berichten, dass senkrecht unter Sendemasten schlimme Belastungen auftreten, tatsächlich stimmt dies nicht, sondern soll potentielle Standortvermieter nur das Fürchten lehren usw. usf.

Die Widersprüche in der Argumentation der etablierten Mobilfunkgegner sind schlagartig erklärbar wenn man sich von der Annahme verabschiedet, diesen Leuten gehe es ganz selbstlos allein um das Wohl der Bevölkerung. Dieses Motiv mag bei einigen Mitläufern zutreffen, bei anderen steht mMn dagegen eindeutig Profit im Vordergrund. Je nach Fall finanzieller oder gesellschaftlicher Profit. Derart neu formatiert und von Illusionen befreit fallen einem dann plötzlich Umstände auf, die zuvor glatt übersehen wurden. Etwa die Baubiologen, die tagsüber mit Elektrosmog-Messungen und Schirmmaßnahmen ihr Geld verdienen, und abends als Initiatoren von Bürgerinitiativen mit neuen Gruselgeschichten die Angst vor Elektrosmog am Leben erhalten - für die Kunden von morgen.

Aber: Ist Widersprüchlichkeit wirklich ein brauchbarer Indikator dafür, dass in Wahrheit ganz andere Interessen am Wirken sind, als einem Glauben gemacht wird?

Im Spiegel Heft 21/2011 gab es dazu einen erhellenden Artikel mit dem Titel Vorfahrt für Dicke. Dort geht es um ein geplantes Öko-Siegel für Autos. Hört sich ebenso gut an wie etwa "Schutzorganisation für Elektrosmog-Betroffene". Das Öko-Siegel soll Autos, die wenig Sprit schlucken, gegenüber solchen positiv kenntlich machen, die mehr verbrauchen. In fast allen europäischen Ländern gilt diese simple Logik. In Deutschland aber soll sie nicht gelten. Die Deutschen wollen das Fahrzeuggewicht in die Bewertung mit einfließen lassen. Wobei "die Deutschen" die Lobbyisten der deutschen Autoproduzenten sind.

Sollte das Öko-Siegel tatsächlich kommen, in einer Novelle zur "PKW-Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung" wurde es im Kabinett bereits verabschiedet, ist es, so der "Spiegel", die wunderlichste Öko-Klassifizierung der Industriegeschichte. Denn schwere Geländewagen werden dann bessere Noten bekommen als Kleinstautos. "Auto Bild" soll das an einem ganz besonderen Fahrzeug einmal durch gerechnet haben: Das Gefährt schluckt üppige 200 Liter Diesel auf 100 Kilometer. Aber es bringt 62 Tonnen Fahrzeugmasse auf die Waage und schneidet so beim geplanten Öko-Siegel besser ab als ein Renault Clio. Das spritfressende Wägelchen dürfte daher amtlicherseits als Ökoschlitten bezeichnet werden, besser bekannt ist es allerdings unter dem Begriff "Leopard 2", der Militärpanzer.

Ich meine, die Widerspüchlichkeit des geplanten Auto-Öko-Siegels ist im kleineren Maßstab auch bei den etablierten Mobilfunkgegnern anzutreffen. In beiden Fällen bringt erst der Blick hinter die Kulissen die Drahtzieher und die wahren Interessen ans Licht.

--
Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
Politik, Lobbyismus, Illusion, Widersprüche, Stategie, Schutzorganisation

Widersprüchlichkeit - sicheres Alarmsignal für Lobbyismus

ama, Sonntag, 10.07.2011, 18:22 (vor 4167 Tagen) @ H. Lamarr

Man muß sich bloß die Gewinnbringer der Industrie ansehen. Es werden eben NICHT die wirklich GUTEN Fahrzeuge gekauft, sondern Protzkarossen und Sontagsfahrer-4x4.

Diese Gewinnbringer will die Industrie auch weiterhin verkaufen, UND sie will sich dabei auch noch das verkaufsfördernde Ökolabel umhängen. Was liegt da näher als beim Gesetzgeben mitzupfuschen?

Die besten Fahrzeuge sind Leichtgewichte.
Der Leichtbau ist wichtig.
Die Modulasierung ist wichtig.
Die Wiederverwendung ist wichtig. Auch über verschiedene Hersteller hinweg!

Man MUSS endlich so weit kommen, daß ein Modul vom Hersteller X in ein Fahrzeug des Hersteller Y paßt. Dann ist die schöne Designorgie futsch, aber wir haben Rohstoffe gespart.

Warum muß man immer alles wegwerfen? WIEDERVERWENDEN!!! So eine Lichtmaschine hält nahezu wenig. Im Norden Deutschlands gibt es einen Windkraftspezi, der Lichtmaschinen umwickelt für Windgeneratoren. Der verkauft auch Anleitungen dazu.

Wenn wir alleine aus den Lichtmaschinen Windgeneratoren bauen würden, dann würde es hell in Deutschland. Jetzt gibt es 40 Mio Fahrzeuge? Was ist aus den alten davor geworden? Wieviele Lichtmaschinen gibt es noch? Das müssen Millionen sein.

Apropos "hell werden": Schon mal über Lichtsmog nachgedacht? Der ist ein verdammt ernstes Problem.

Tags:
Windkraft

Leichte Autos

AnKa, Sonntag, 10.07.2011, 18:57 (vor 4167 Tagen) @ ama

Die besten Fahrzeuge sind Leichtgewichte.

Wenn Sie mal in einem Leichtgewichtsauto zerdrückt worden sind, dann denken Sie vielleicht anders darüber (wenn Sie dann noch können).

--
"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." (Groucho Marx)

Leichte Autos

ama, Sonntag, 10.07.2011, 19:47 (vor 4167 Tagen) @ AnKa

"Wenn Sie mal in einem Leichtgewichtsauto zerdrückt worden sind, dann denken Sie vielleicht anders darüber (wenn Sie dann noch können)."

Wenn ALLE Autos Leichtgewichte sind, sieht es anders aus. Anders aussehen tut es bereits, wenn die Fahrzeuge ihre Stoßfänger alle auf der gleichen Höhe haben, was leider NICHT ist.

Stellen Sie sich vor, daß es Straßen gibt für eine bestimmte Art von Fahrzeugen. Analog zu Fahrradwegen wären das Straßen für Fahrzeuge in modularer Leichtbaurweise mit einem Gewicht von Rikschas. Dann wäre das ohne weiteres machbar. Warum nicht Straßen nur für Fahrräder? Es gibt Länder, da gibt es (gab es) teilweise nur Fahrräder.

Nur bei modulaer Leichtbauweise gibt es Energieeinsparung und Materialeinsparung Allerdings sind die nichts zum Protzen. Schnell sind sie auch nicht. Aber muß ein Auto 150 Fahren? In der Stadt sind doch eh nur 50 erlaubt.

Nach dem Krieg waren die Autos VIEL langsamer als heute. Das haben wir vergessen. Erst bessere Werkstoffe haben ein höheres Tempo und mehr Kraft der Motore erlaubt. Aber an der Ampel nützt das alles nichts. Wir MÜSSEN endlich die Autoproduktion an die realen Verhältnisse der großen Innenstädte anpassen.

Das ist übrigens weitaus wichtiger für die Gesundheit als Elektromsog. Der echte Abgassmog, der bringt Menschen reihenweise um. Jeden Tag sterben in den Städten Menschen wegen Staub und Abgasen. Und wegen Abrieb von Bremsklötzen.

Ob die Mobilfunkgegner deswegen auf das Auto verzichten? Kaum einer, jede Wette.

Verkehrsunfälle

AnKa, Montag, 11.07.2011, 06:32 (vor 4167 Tagen) @ ama

Nach dem Krieg waren die Autos VIEL langsamer als heute. Das haben wir vergessen. Erst bessere Werkstoffe haben ein höheres Tempo und mehr Kraft der Motore erlaubt.

Hach, ja.

"Nach dem Krieg".

Für manche bildet "nach dem Krieg" immer noch die romantische Vergangenheit, nach der sie sich anscheinend zurücksehnen, als sei es Mutters Schoß gewesen.

Früher war eben alles besser, glaubt man.

Außer, man gibt was auf Statistiken:

[image]

Aus: http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Navigation/Statistiken/Verkehr/Verkehrsunfaelle/Verkehrsunfaelle.psml

--
"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." (Groucho Marx)

Verkehrsunfälle

ama, Montag, 11.07.2011, 10:39 (vor 4167 Tagen) @ AnKa

"Nach dem Krieg waren die Autos VIEL langsamer als heute. Das haben wir vergessen. Erst bessere Werkstoffe haben ein höheres Tempo und mehr Kraft der Motore erlaubt."

"Hach, ja.

"Nach dem Krieg".
Für manche bildet "nach dem Krieg" immer noch die romantische Vergangenheit, nach der sie sich anscheinend zurücksehnen, als sei es Mutters Schoß gewesen.
Früher war eben alles besser, glaubt man."

Ich habe an keiner Stelle etwas über Verkehrstote in der Zeit nach dem Krieg gesagt. Mir geht es bloß um die Geschwindigkeit der Fahrzeuge: daß die immer weiter erhöht wurde, obwohl sie völlig unsinnig ist. 50 km/h reichen völlig aus, im Stadtverkehr erst recht.

Man kommt mit kleineren und leichteren Fahrzeugen genausoschnell zum Ziel. Aber man spart Energie und Rohstoffe. Die Menschheit sollte lernen, bescheiden zu sein.

Verkehrsunfälle

hans, Montag, 11.07.2011, 15:04 (vor 4167 Tagen) @ ama

Ich habe an keiner Stelle etwas über Verkehrstote in der Zeit nach dem Krieg gesagt.

Aber gut ist die Tabelle trotzdem. Zitat Wikipedia: Das analoge Selbstwählnetz B-Netz wurde 1972 eingeführt.
Mithin so ziemlich genau das Jahr indem die Zahl der Verkehrstoten zu sinken begann. Daraus folgt: Mobilfunk verhindert Verkehrstote :yes:

*duckundweg*

Widersprüchlichkeit - sicheres Alarmsignal für MF-Lobbyismus

Capricorn, Montag, 11.07.2011, 15:09 (vor 4167 Tagen) @ H. Lamarr

Was haben etablierte Mobilfunkgegner mit der Autoindustrie gemeinsam? Sie produzieren Widersprüchliches, weil der Drang zur Wahrung der eigenen Interessen unbändig ist.

Ihre folgende "Argumentation" ist aber von der Auto(fahrer)lobby übernommen:

Es war zum größten Teil die Widersprüchlichkeit in der Argumentation, die das IZgMF vor etwa fünf Jahren vom Mainstream der etablierten Mobilfunkgegner absprengte. Sie, die Gegner, predigen, jeder Mast müsse bekämpft werden, doch sinkt für Anwohner von Sendemasten und auch für Handynutzer die Funkfeldimmission, je mehr Sendemasten das Netz verdichten.

Ganz ähnlich wie Sie hier "argumentiert" die Auto(fahrer)lobby, durch den Bau zusätzlicher Strassen könne man Staus verhindern (was weniger Abgase gäbe). Die Wahrheit sieht aber andersrum aus: Neue Strassen ziehen neuen Verkehr an! Und dann sind mehr Staus an anderen Stellen ("Nadelöhren") vorprogrammiert, woraufhin die Autofahrerlobby nach weiteren Strassen dort ruft, "um Staus zu verhindern"! Stattdessen: Mehr Strassen => mehr Verkehr => mehr Staus => mehr Strassen => ...

So ist das auch beim Mobilfunk. Schlimmer noch: Der immer weitere Kapazitätsausbau ist dort sogar von den Konzernen vorgegeben, schliesslich sollen die Profite ja weiter steigen! Dafür werden immer weitere (unnötige/unsinnige) "Anwendungen" erfunden -- die nutzlosesten "Infos" sollen per App bezogen werden, von der Glotze und dem Radio über die Barcode-Preise im Supermarkt bis hin zu Naturpark-"Infos". Dabei würde zum Quatschen und SMS-eln doch GSM genügen, aber die Industrie will UMTS aufdrücken, schon weil dort die Mast-Abstände kleiner sind für die genauere Ortung.

Sie bekämpfen Sendemasten bis aufs Messer, lassen körpernahe Funktechnik - von ein paar Alibikritiken abgesehen - aber unbehelligt.

Erstens trifft das nicht für alle MF-Gegner zu. Ich bin gegen Handys und Masten, und verwende kein Handy.

Zweitens ist der Unterschied, dass der körpernahen Funktechnik direkt nur die Handyoten ausgesetzt sind, aber den Sendemasten sind auch Nicht-Handyoten rund um die Uhr ausgesetzt! Analog sind ja auch die Tabakschutzgesetze für die Nichtraucher (Passivraucher) gemacht, nicht für die Raucher!

Die Widersprüche in der Argumentation der etablierten Mobilfunkgegner sind schlagartig erklärbar wenn man sich von der Annahme verabschiedet, diesen Leuten gehe es ganz selbstlos allein um das Wohl der Bevölkerung. Dieses Motiv mag bei einigen Mitläufern zutreffen, bei anderen steht mMn dagegen eindeutig Profit im Vordergrund. Je nach Fall finanzieller oder gesellschaftlicher Profit. Derart neu formatiert und von Illusionen befreit fallen einem dann plötzlich Umstände auf, die zuvor glatt übersehen wurden. Etwa die Baubiologen, die tagsüber mit Elektrosmog-Messungen und Schirmmaßnahmen ihr Geld verdienen, und abends als Initiatoren von Bürgerinitiativen mit neuen Gruselgeschichten die Angst vor Elektrosmog am Leben erhalten - für die Kunden von morgen.

Dies könnte man auch damit erklären, dass die Baubiologen eben so überzeugt sind von ihrer Sache, dass sie sich dafür sowohl privat als auch geschäftlich einsetzen. Ein überzeugter Umweltschützer sucht sich ja auch nicht einen Job als Autoverkäufer, sondern möglichst einen Beruf/Branche der/die der Umwelt nützt. Möchten Sie ihn dazu zwingen, einen nicht umweltnützlichen Job zu machen, bloss um Ihrer Unterstellung der "Geldmacherei" zu entgehen? Und wie steht's eigentlich mit der viel grösseren Geldmacherei der Mobilfunkindustrie?

Im Spiegel Heft 21/2011 gab es dazu einen erhellenden Artikel mit dem Titel Vorfahrt für Dicke. Dort geht es um ein geplantes Öko-Siegel für Autos. Hört sich ebenso gut an wie etwa "Schutzorganisation für Elektrosmog-Betroffene". Das Öko-Siegel soll Autos, die wenig Sprit schlucken, gegenüber solchen positiv kenntlich machen, die mehr verbrauchen. In fast allen europäischen Ländern gilt diese simple Logik. In Deutschland aber soll sie nicht gelten. Die Deutschen wollen das Fahrzeuggewicht in die Bewertung mit einfließen lassen. Wobei "die Deutschen" die Lobbyisten der deutschen Autoproduzenten sind.

Sollte das Öko-Siegel tatsächlich kommen, in einer Novelle zur "PKW-Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung" wurde es im Kabinett bereits verabschiedet, ist es, so der "Spiegel", die wunderlichste Öko-Klassifizierung der Industriegeschichte. Denn schwere Geländewagen werden dann bessere Noten bekommen als Kleinstautos. "Auto Bild" soll das an einem ganz besonderen Fahrzeug einmal durch gerechnet haben: Das Gefährt schluckt üppige 200 Liter Diesel auf 100 Kilometer. Aber es bringt 62 Tonnen Fahrzeugmasse auf die Waage und schneidet so beim geplanten Öko-Siegel besser ab als ein Renault Clio. Das spritfressende Wägelchen dürfte daher amtlicherseits als Ökoschlitten bezeichnet werden, besser bekannt ist es allerdings unter dem Begriff "Leopard 2", der Militärpanzer.

Ich meine, die Widerspüchlichkeit des geplanten Auto-Öko-Siegels ist im kleineren Maßstab auch bei den etablierten Mobilfunkgegnern anzutreffen. In beiden Fällen bringt erst der Blick hinter die Kulissen die Drahtzieher und die wahren Interessen ans Licht.

Auch da bietet sich eher die Analogie zur Mobilfunkindustrie an -- Stichwort Grenzwerte- und SAR-Festlegungen zu deren Diensten, statt im Interesse der Gesundheit.

Widersprüchlichkeit - sicheres Alarmsignal für MF-Lobbyismus

ama, Montag, 11.07.2011, 15:23 (vor 4167 Tagen) @ Capricorn

"Ganz ähnlich wie Sie hier "argumentiert" die Auto(fahrer)lobby, durch den Bau zusätzlicher Strassen könne man Staus verhindern (was weniger Abgase gäbe)."

Was würde die gute Renate Ratlos [1] in so einem Fall sagen?

SÜLZE!


Man kann die Energie der Felder nur verringern, indem man die Felder schwächt.

Wenn man die Felder schwächt, ist die Reichweite geringer.

Ist die Reichweite geringer, braucht man mehr Transponder.


Der Alptraum der Industrie: autonome Funknetze, über die auch Datenverkehr und Telefon laufen. Dann können die Konzerne dichtmachen. Aber die Politik verhindert diese Netze. Wer bezahlt die Politiker!? Diesem Spuk muß ein Ende gemacht werden. Schluß mit den Monopolen und ihren gekauften Beschützern!

Freien Funk und freies Internet und freies Telefon FÜR ALLE!


[1] http://www.ariplex.com/ama/ama_rr20.htm

Für Freien Funk

AnKa, Montag, 11.07.2011, 18:24 (vor 4166 Tagen) @ ama

Der Alptraum der Industrie: autonome Funknetze, über die auch Datenverkehr und Telefon laufen. Dann können die Konzerne dichtmachen. Aber die Politik verhindert diese Netze. (...) Diesem Spuk muß ein Ende gemacht werden. Schluß mit den Monopolen und ihren gekauften Beschützern!

Freien Funk und freies Internet und freies Telefon FÜR ALLE!

Spatenpauli,

diese interessante Proklamation kann man getrost als Start in ein neues, spannendes Themenfeld auf dem Gebiete der Mobilfunkkritik ansehen.

Das ist für uns Freischärler des Fortschritts unbedingt vertiefungswürdig!

--
"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." (Groucho Marx)

Freischärler des Fortschritts

H. Lamarr @, München, Montag, 11.07.2011, 22:23 (vor 4166 Tagen) @ AnKa

Der Alptraum der Industrie: autonome Funknetze, über die auch Datenverkehr und Telefon laufen. Dann können die Konzerne dichtmachen. Aber die Politik verhindert diese Netze. (...) Diesem Spuk muß ein Ende gemacht werden. Schluß mit den Monopolen und ihren gekauften Beschützern!

Freien Funk und freies Internet und freies Telefon FÜR ALLE!

Spatenpauli,

diese interessante Proklamation kann man getrost als Start in ein neues, spannendes Themenfeld auf dem Gebiete der Mobilfunkkritik ansehen.

Das ist für uns Freischärler des Fortschritts unbedingt vertiefungswürdig!

Also ich weiß nicht recht. Wir können ja noch nicht mal unseren klitzekleinen Elektrosmog-Vorgarten unkrautfrei halten. Wie sollen wir da mit proklamatorischem Anspruch klar kommen? Wie's bei Ihnen ist weiß ich nicht, ich jedenfalls tauge nicht wirklich gut zum Bannerträger, mir bereitet schon ein (voller) Kasten Bier bis in den 3. Stock erhebliche Druck-Irritationen. Nee, nee, ich überlaß' diese Revolte lieber Jüngeren, mir genügt das Unkrautzupfen in diesem kleinen unbedeutenden IZgMF-Gärtchen - typisch Spatenpauli eben.

--
Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Freischärler des Fortschritts

Capricorn, Montag, 11.07.2011, 22:47 (vor 4166 Tagen) @ H. Lamarr

Freischärler des Fortschritts

Vorsicht: Die Revolution frisst ihre Kinder!
Diesmal vielleicht per Hirntumor?

mir genügt das Unkrautzupfen in diesem kleinen unbedeutenden IZgMF-Gärtchen - typisch Spatenpauli eben.

Sie bezeichnen Menschen als Unkraut? :no:

Freischärler des Fortschritts

H. Lamarr @, München, Dienstag, 12.07.2011, 00:10 (vor 4166 Tagen) @ Capricorn

Sie bezeichnen Menschen als Unkraut? :no:

Gibt es eine Forenregel, die mich verpflichtet, auf jede Ihrer Fehlinterpretation einzugehen? Nein! Deshalb werden Sie mich künftig bei Ihren Deutungsversuchen seltener im Kielwasser sehen.

--
Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Freischärler des Fortschritts

Capricorn, Dienstag, 12.07.2011, 00:25 (vor 4166 Tagen) @ H. Lamarr

Sie bezeichnen Menschen als Unkraut? :no:

Gibt es eine Forenregel, die mich verpflichtet, auf jede Ihrer Fehlinterpretation einzugehen? Nein! Deshalb werden Sie mich künftig bei Ihren Deutungsversuchen seltener im Kielwasser sehen.

Auch wenn sich der Ausdruck Unkraut "bloss" auf Äusserungen bezieht, ist es schon zu nahe dran -- erst werden Bücher als "Unkraut" verbrannt, als nächstes werden die Autoren so bezeichnet. Diesen Ausdruck verwendet man nicht!

Tags:
Extremismus, Nazi-Keule

Freischärler des Fortschritts

AnKa, Dienstag, 12.07.2011, 06:52 (vor 4166 Tagen) @ Capricorn

Auch wenn sich der Ausdruck Unkraut "bloss" auf Äusserungen bezieht, ist es schon zu nahe dran -- erst werden Bücher als "Unkraut" verbrannt, als nächstes werden die Autoren so bezeichnet. Diesen Ausdruck verwendet man nicht!

Ich probiere mal eine Erläuterung:

Im Verlauf einer konstruktiven Diskussion haben unsachliche Nerd- und Trollbeiträge eine Wirkung, die mit derjenigen störenden Unkrauts auf einer ansonsten ansehnlich gedeihenden und gepflegten Rasenfläche vergleichbar ist.

"Unkraut zupfen" ist im hiesigen Zusammenhang als Metapher für das Bemühen um Konstruktivität und Fortschritt zu verstehen.

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Widersprüchlichkeit - sicheres Alarmsignal für MF-Lobbyismus

Capricorn, Montag, 11.07.2011, 22:44 (vor 4166 Tagen) @ ama

"Ganz ähnlich wie Sie hier "argumentiert" die Auto(fahrer)lobby, durch den Bau zusätzlicher Strassen könne man Staus verhindern (was weniger Abgase gäbe)."

Was würde die gute Renate Ratlos [1] in so einem Fall sagen?

SÜLZE!

Sie haben meine Analogie nicht verstanden.

Man kann die Energie der Felder nur verringern, indem man die Felder schwächt.

Wenn man die Felder schwächt, ist die Reichweite geringer.

Ist die Reichweite geringer, braucht man mehr Transponder.

Das war mir schon klar. Aber es geht darum, dass Anwohner lieber gar keinen 24/7-Sendemast vor der Nase haben als einen mit "schwachen" Feldern. Und dass mehr Masten mehr Traffic und dadurch letztlich mehr Masten (überall) bringen. Dadurch steigt letztlich die Belastung für Anwohner -- und auch die Belastung für die Mobilfunk-Anwender selbst, da der Erwartungsdruck an ihren MF-Konsum auch zunimmt.

Freien Funk und freies Internet und freies Telefon FÜR ALLE!

Mit diesem Slogan bestätigen Sie ja meine Analogie-Ziehung zwischen Mobilfunk- und Auto(fahrer)lobby. Die Autopartei hat nämlich den Slogan: "Freie Fahrt für freie Bürger!" :no:

Widersprüchlichkeit - sicheres Alarmsignal für MF-Lobbyismus

H. Lamarr @, München, Dienstag, 12.07.2011, 00:31 (vor 4166 Tagen) @ Capricorn

Aber es geht darum, dass Anwohner lieber gar keinen 24/7-Sendemast vor der Nase haben als einen mit "schwachen" Feldern. Und dass mehr Masten mehr Traffic und dadurch letztlich mehr Masten (überall) bringen. Dadurch steigt letztlich die Belastung für Anwohner -- und auch die Belastung für die Mobilfunk-Anwender selbst, da der Erwartungsdruck an ihren MF-Konsum auch zunimmt.

Ja, das sehen Sie richtig! Bis drauf, dass durch die steigende "Belastung" der Grad der "Belastung" von Tera-unbedeutend auf nur Giga-unbedeutend schrumpft. Oder anders gesagt, die Belastungssteigerung ist in etwa so, als ob ich Sie nicht mit vier Daunenfedern bewerfe, sondern mit acht. Auch dann ist weit & breit kein Aua in Sicht, obschon sich die "Belastung" verdoppelt hat. Auch 100 % Belastungssteigerung liest sich schön gruselig, ändert an der Harmlosigkeit der Situation jedoch nicht die Bohne.

Die Netzverdichtung hätte noch einen anderen vorteilhaften soziologischen Aspekt. Bei wenigen Masten kriegen die Anwohner wegen entsprechend hoher Sendeleistung sagen wir mal acht Dauenfedern pro Quadratmeter ab. Das fügt Anwohnern zwar nicht das geringste Leid zu, infolge flächendeckender Desinformationskampagnen, kriegen es die am nähesten liegenden Anwohner aber regelmäßig mit der Angst. Das läuft dann alles ab wie programmiert, jeder Umweltbeauftragte der Betreiber weiß aus dem FF, was dann kommt. Die Anwohner sehen sich als die Deppen der Nation, sie kriegen "mörderisch" EMF ab, auch wenn sie gar nicht telefonieren. Das ist grob disozial. Eine Netzverdichtung, die im Idealfall zu einer völlig gleichmäßigen "Belastung" der Bevölkerung führt, ist dagegen sozial gerecht und gut für den häuslichen Gemeindefrieden. Wären wir in diesem Stadium schon angekommen, gäbe es kein Affentheater mehr, wie es noch im fränkischen Eltersdorf aufgeführt wird. Und um Ihre nächste provokante Fehlinterpretation gleich vorweg zu nehmen: Nein, damit will ich nicht sagen, alle Sendemastengegner seien Affen, sondern nur, dass sich einige affig aufführen.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
Netzverdichtung, Umweltbeauftragter

Widersprüchlichkeit - sicheres Alarmsignal für MF-Lobbyismus

Capricorn, Dienstag, 12.07.2011, 00:51 (vor 4166 Tagen) @ H. Lamarr

Ja, das sehen Sie richtig! Bis drauf, dass durch die steigende "Belastung" der Grad der "Belastung" von Tera-unbedeutend auf nur Giga-unbedeutend schrumpft. Oder anders gesagt, die Belastungssteigerung ist in etwa so, als ob ich Sie nicht mit vier Daunenfedern bewerfe, sondern mit acht.

EHS empfinden das anders.

Die Netzverdichtung hätte noch einen anderen vorteilhaften soziologischen Aspekt. Bei wenigen Masten kriegen die Anwohner wegen entsprechend hoher Sendeleistung sagen wir mal acht Dauenfedern pro Quadratmeter ab. Das fügt Anwohnern zwar nicht das geringste Leid zu, infolge flächendeckender Desinformationskampagnen, kriegen es die am nähesten liegenden Anwohner aber regelmäßig mit der Angst. Das läuft dann alles ab wie programmiert, jeder Umweltbeauftragte der Betreiber weiß aus dem FF, was dann kommt. Die Anwohner sehen sich als die Deppen der Nation, sie kriegen "mörderisch" EMF ab, auch wenn sie gar nicht telefonieren. Das ist grob disozial. Eine Netzverdichtung, die im Idealfall zu einer völlig gleichmäßigen "Belastung" der Bevölkerung führt, ist dagegen sozial gerecht und gut für den häuslichen Gemeindefrieden. Wären wir in diesem Stadium schon angekommen, gäbe es kein Affentheater mehr

Dann habe ich einen Vorschlag, dem Sie sicher zustimmen werden:

Sollen doch die Mobilfunk-Bosse und andere "Promis" mit "gutem Beispiel" vorangehen, und diese Netzverdichtung (im gleichen Ausmass wie in Stadtzentren) bei ihrem eigenen Wohnquartier einführen!

Wetten, dass die das nicht machen?
Deren Wohnquartiere (und sogar ganze Dörfer) fallen nämlich durch "relative Funklöcher" auf. Warum wohl?

Märchenhaft: die Reichen und die Sendemasten

H. Lamarr @, München, Dienstag, 12.07.2011, 01:24 (vor 4166 Tagen) @ Capricorn

Ja, das sehen Sie richtig! Bis drauf, dass durch die steigende "Belastung" der Grad der "Belastung" von Tera-unbedeutend auf nur Giga-unbedeutend schrumpft. Oder anders gesagt, die Belastungssteigerung ist in etwa so, als ob ich Sie nicht mit vier Daunenfedern bewerfe, sondern mit acht.

EHS empfinden das anders.

Wie können Sie wissen, was andere empfinden? Sie können es nicht! Sie können bestenfalls vermuten oder Verlautbarungen von EHS weitergeben, oder aber ...

Die Netzverdichtung hätte noch einen anderen vorteilhaften soziologischen Aspekt. ...

Dann habe ich einen Vorschlag, dem Sie sicher zustimmen werden:

Sollen doch die Mobilfunk-Bosse und andere "Promis" mit "gutem Beispiel" vorangehen, und diese Netzverdichtung (im gleichen Ausmass wie in Stadtzentren) bei ihrem eigenen Wohnquartier einführen!

Warum so kompliziert? Ein 45-Minuten-Gespräch mit einem Handy ersetzt 2 1/2 Jahre unter einem Sendemast. In beiden Fällen kriegt das Hirn gleich viel EMF ab. Wenn Sie die Mobilfunkmanager also bestrafen möchten, dann binden Sie denen ein Handy ans Ohr: das sieht a) gut aus, ist b) auch von BIs finanzierbar und c) belastet die Bosse im Zeitraffer mit derart viel EMF, dass sie neben einem Sendemasten ein paar 1000 Jahre leben müssten, um den grauen Zellen gleich viel EMF zu verpassen.

Wetten, dass die das nicht machen?
Deren Wohnquartiere (und sogar ganze Dörfer) fallen nämlich durch "relative Funklöcher" auf. Warum wohl?

Sendemasten sind teuer und werden über die Grundversorgung hinaus zur Kapazitätssteigerung nur dort aufgebaut, wo viel telefoniert wird. Da aber nur Domestiken ständig erreichbar sein müssen, nicht aber die wirklich wichtigen Bosse, geht es an der Goldküste vergleichsweise ruhig zu. Und dies ist auch schon die wahre Erklärung dafür, warum dort weniger Masten stehen als in den dicht besiedelten Slums von Zürich.

Das Märchen von den sendemastenfreien Wohngegenden der Reichen geistert seit vielen Jahren durch die Szene. Ich meine unser Jakob hat es in die Welt gesetzt, es ist inzwischen jedoch arg abgegriffen. Und wegen der für Sendemastengegner erschütternden 45-Minuten/2,5-Jahre-Relation ist die Story ohnehin nur technischer Mega-Stuss, wie er normalerweise von Schwarzenburg aus ins Tal rollt.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

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Grundversorgung

Realität: Reiche/Mächtige wohnen in Funklöchern

Capricorn, Dienstag, 12.07.2011, 13:23 (vor 4166 Tagen) @ H. Lamarr
bearbeitet von Capricorn, Dienstag, 12.07.2011, 13:59

EHS empfinden das anders.

Wie können Sie wissen, was andere empfinden? Sie können es nicht! Sie können bestenfalls vermuten oder Verlautbarungen von EHS weitergeben, oder aber ...

Ich kenne einen EHS persönlich sehr gut und seine Schilderungen sind glaubhaft.
Und die Bienen kommunizieren mit mir ohne Worte, "they vote with their feet/wings"!

Die Netzverdichtung hätte noch einen anderen vorteilhaften soziologischen Aspekt. ...

Dann habe ich einen Vorschlag, dem Sie sicher zustimmen werden:

Sollen doch die Mobilfunk-Bosse und andere "Promis" mit "gutem Beispiel" vorangehen, und diese Netzverdichtung (im gleichen Ausmass wie in Stadtzentren) bei ihrem eigenen Wohnquartier einführen!

Warum so kompliziert? Ein 45-Minuten-Gespräch mit einem Handy ersetzt 2 1/2 Jahre unter einem Sendemast. In beiden Fällen kriegt das Hirn gleich viel EMF ab. Wenn Sie die Mobilfunkmanager also bestrafen möchten, dann binden Sie denen ein Handy ans Ohr: das sieht a) gut aus, ist b) auch von BIs finanzierbar und c) belastet die Bosse im Zeitraffer mit derart viel EMF, dass sie neben einem Sendemasten ein paar 1000 Jahre leben müssten, um den grauen Zellen gleich viel EMF zu verpassen.

Die Frage war, ob diese Leute dazu bereit sind. Diese Frage lassen Sie offen.

Ausserdem ist nicht gesichert, ob die 24/7-Befeldung von Masten wirklich harmloser ist als seltene Handyanrufe mit kurzer stärkerer Befeldung. Allerdings entgehen Reiche/Mächtige auch dieser, wie Sie ja selber richtig festgestellt haben.

Wetten, dass die das nicht machen?
Deren Wohnquartiere (und sogar ganze Dörfer) fallen nämlich durch "relative Funklöcher" auf. Warum wohl?

Sendemasten sind teuer und werden über die Grundversorgung hinaus zur Kapazitätssteigerung nur dort aufgebaut, wo viel telefoniert wird. Da aber nur Domestiken ständig erreichbar sein müssen, nicht aber die wirklich wichtigen Bosse, geht es an der Goldküste vergleichsweise ruhig zu. Und dies ist auch schon die wahre Erklärung dafür, warum dort weniger Masten stehen als in den dicht besiedelten Slums von Zürich.

Ich sprach nicht über die Goldküste, sondern über Dörfer irgendwo. Wenn ansonsten vergleichbare Dörfer einmal keine Masten haben, und in diesem Dorf ohne Masten wohnt "zufällig" ein Promi, dann können Sie das nicht mit Grundversorgung oder Domestiken erklären. Ich kenne mehrere solche Beispiele in verschiedenen Regionen.

Es war Ihr Vorschlag, die Netzverdichtung gleichförmig über die ganze Fläche auszudehnen (damit es keinen Streit mehr gäbe, wo ein Mast hinkommt und wo nicht). Aber nun wenn es um Reiche geht, bringen Sie selber Ausreden, warum dort keine Netzverdichtung gemacht werden sollte. Was wollen Sie denn nun?

Das Märchen von den sendemastenfreien Wohngegenden der Reichen geistert seit vielen Jahren durch die Szene. Ich meine unser Jakob hat es in die Welt gesetzt, es ist inzwischen jedoch arg abgegriffen. Und wegen der für Sendemastengegner erschütternden 45-Minuten/2,5-Jahre-Relation ist die Story ohnehin nur technischer Mega-Stuss, wie er normalerweise von Schwarzenburg aus ins Tal rollt.

Um auf diese These zu kommen, genügt ein Blick auf die Senderkarte. Dazu brauche ich keinen Jakob. Und Ihre "45-Minuten/2,5-Jahre-Relation" ist irrelevant, da diese Leute ja eben nicht selber handy-telefonieren müssen, wie Sie ja oben selber zugegeben haben. Also: weder Mast noch Handygebrauch = smog-frei!

Das ist schon sehr stossend, wenn dieselben Leute dick verdienen am Handy-Smog, dem Andere ausgesetzt (ausgeliefert) sind! Wie sagten Sie doch so treffend: An den Widersprüchen erkennt man die Lobbyisten...

Realität: Reiche/Mächtige wohnen in Funklöchern

Roger @, Dienstag, 12.07.2011, 14:12 (vor 4166 Tagen) @ Capricorn

Ich kenne einen EHS persönlich sehr gut und seine Schilderungen sind glaubhaft.
Und die Bienen kommunizieren mit mir ohne Worte, "they vote with their feet/wings"!

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Das ist schon sehr stossend, wenn dieselben Leute dick verdienen am Handy-Smog, dem Andere ausgesetzt (ausgeliefert) sind! Wie sagten Sie doch so treffend: An den Widersprüchen erkennt man die Lobbyisten...

Ziemlich viel Verschwörungstheorien .
Oder soll man es Esoterikglauben nennen .

Realität: Reiche/Mächtige wohnen in Funklöchern

Capricorn, Dienstag, 12.07.2011, 14:50 (vor 4166 Tagen) @ Roger

Ich kenne einen EHS persönlich sehr gut und seine Schilderungen sind glaubhaft.
Und die Bienen kommunizieren mit mir ohne Worte, "they vote with their feet/wings"!

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Wie wäre es einmal mit einem konstruktiven Beitrag von Ihnen?

Das ist schon sehr stossend, wenn dieselben Leute dick verdienen am Handy-Smog, dem Andere ausgesetzt (ausgeliefert) sind! Wie sagten Sie doch so treffend: An den Widersprüchen erkennt man die Lobbyisten...

Ziemlich viel Verschwörungstheorien .
Oder soll man es Esoterikglauben nennen .

Jeder kann das auf der Senderkarte nachschauen (wenn er weiss, wo die "Elite" wohnt..).

Es war Spatenpaulis Vorschlag, die Netzdichte zu homogenisieren. Solange dies nicht getan wird, und die Bosse nicht mit "gutem Beispiel vorangehen" (weil Masten ja soo harmlos sind), spricht die Realität für meine Thesen. Aber dann müssen Sie sich auch nicht beklagen, wenn andere Leute keinen Mast vor der Nase haben wollen! Wer Wein säuft, darf kein Wasser predigen!

Realität: Reiche/Mächtige wohnen in Funklöchern

ama, Mittwoch, 13.07.2011, 00:48 (vor 4165 Tagen) @ Capricorn

"Es war Spatenpaulis Vorschlag, die Netzdichte zu homogenisieren. Solange dies nicht getan wird, und die Bosse nicht mit "gutem Beispiel vorangehen" (weil Masten ja soo harmlos sind), spricht die Realität für meine Thesen."

Wir brauchen die Bosse gar nicht. Wenn die Amateurfunker nicht solche furchtsamen Schnarchzapfen wären, hätten die schon längst autonome Funknetze EUROPAWEIT etablieren können. Aber sie genügen sich ja darin, belangloses Geklimper zu funken. Schrebergartenidylle mit Funkzeichensammeln und Elektronenquetsche vom Versandhaus, zu mehr sind die nicht mehr fähig.

Eins muß der Vollständigkeit halber noch hinzugefügt werden:
Wenn die Zahl der Transponder steigt, sinkt auch die Sendeleistung der Handys ERHEBLICH!


Man sollte sich mal die austretende Strahlung der jetzt vorhandenen Elektro- und Elektronikgeräte vornehmen. Nicht wenige dieser Geräte erzeugen hohe Signalfeldstärken. Erstaunlicherweise regt sich darüber aber kaum jemand auf (außer natürlich die angeblich Elektrosensiblen). Daß viele Gegenstände des täglichen Lebens giftiger sind und damit schädlicher als Mobilfunk, wird auch ignoriert.

Warum wird denn nicht die GASBELASTUNG der Elektronik gemessen? Die Kunststoffe setzen mindestens Weichmacher frei. Deren Wirkung dürfte schädlicher sein als die der Strahlung. Insbesondere Fernseher und Computer sind wahre chemische Dreckschleudern.

Ich empfinde es als sehr bizarr, wie einige wenige Dinge mit religiösem Eifer angegriffen werden, andere dagegen VÖLLIG außer Acht bleiben, selbst wenn auf diese hingewiesen wird.

Pullover aus Hohlfasern sind so schön kuschlig, und sie haben weder Netzteil noch Batterie, also sind sie gut. Daß die Fasern aber übelste Folgen haben können, interessiert niemanden.

Daß Asbest schlecht ist, ist bekannt. Aber Speckstein mit Naturheilgepfusche drumherum ist sooooo gesund. Ist das nicht irre?

Realität: Reiche/Mächtige wohnen in Funklöchern

H. Lamarr @, München, Dienstag, 12.07.2011, 14:48 (vor 4166 Tagen) @ Capricorn

Aber nun wenn es um Reiche geht ...

"Capricorn", ich habe an das Christkind, den Klapperstorch und die Zahnfee geglaubt, an Ihre Thesen aber glaube ich nicht.

Sie sind in der Definition auch so wunderschön unscharf, dass es immer irgendwo einen "Reichen" und einen "Promi" zu lokalisieren gibt, wo aus ganz anderen Gründen zufällig mal kein Sendemast in der Gegend herumsteht. Bekanntlich ist ja die Skala der Promis nach unten offen, und ab wann einer reich ist, darüber haben Bill Gates und ich sicherlich ebenfalls leicht unterschiedliche Vorstellungen. Andererseits geht Angela Merkel bestimmt als A-Promi durch, und die liebt, wie jeder weiß, ihr Handy heiß und innig, direkt neben dem Bundeskanzleramt in Bonn stand übrigens gleich zu Beginn der GSM-Einführung, als die Zellen noch riesengroß waren, ein Sendemast. Das reißt schon mal ein Ausnahmeloch in Ihre These von den Reichen und Mächtigen in ihren Funklöchern.

Behaupten Sie keinen Quatsch, "Capricon", sondern belegen Sie Ihre Thesen mit Fakten. Ob sich dann (noch) einer die Mühe macht, ihre Thesen zu widerlegen, kann ich jedoch nicht versprechen. Sie sind dafür als Thesengenerator zu hochtourig, als dass Ihre Ausführungen immer und überall ernst genommen werden, ich verweise dazu auf die Signatur des Teilnehmers "Lerchl". Also bitte nicht enttäuscht sein, wenn keiner drauf einsteigt. Andererseits bitte ich Sie nachdrücklich, sich mit unbelegten Behauptungen künftig stärker zurück zu halten, das Forum wird es Ihnen danken.

--
Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
Klapperstorch

Realität: Reiche/Mächtige wohnen in Funklöchern

Capricorn, Dienstag, 12.07.2011, 15:04 (vor 4166 Tagen) @ H. Lamarr

Aber nun wenn es um Reiche geht ...

"Capricorn", ich habe an das Christkind, den Klapperstorch und die Zahnfee geglaubt, an Ihre Thesen aber glaube ich nicht.

Wer im Glashaus sitzt... Sie hatten doch soeben selber den Vorschlag geboren, die Netzdichte zu homogenisieren. Nun wollen Sie nichts mehr davon wissen. Genau wie von Ihrer Favre-Replikation. Ein Mann, ein Wörterbuch?

Sie sind in der Definition auch so wunderschön unscharf, dass es immer irgendwo einen "Reichen" und einen "Promi" zu lokalisieren gibt, wo aus ganz anderen Gründen zufällig mal kein Sendemast in der Gegend herumsteht.

Mit genug Beispielen ist es eben dann kein Zufall mehr!

Bekanntlich ist ja die Skala der Promis nach unten offen, und ab wann einer reich ist, darüber haben Bill Gates und ich sicherlich ebenfalls leicht unterschiedliche Vorstellungen. Andererseits geht Angela Merkel bestimmt als A-Promi durch, und die liebt, wie jeder weiß, ihr Handy heiß und innig, direkt neben dem Bundeskanzleramt in Bonn stand übrigens gleich zu Beginn der GSM-Einführung, als die Zellen noch riesengroß waren, ein Sendemast. Das reißt schon mal ein Ausnahmeloch in Ihre These von den Reichen und Mächtigen in ihren Funklöchern.

Ich rede von der echten Elite, nicht von kurzfristigen und expendablen HandlangerInnen wie Merkel.

Behaupten Sie keinen Quatsch, "Capricon",

Was ist denn das für ein Ton? :no: Ich dachte, persönliche Angriffe verstossen gegen die Forenregeln?

sondern belegen Sie Ihre Thesen mit Fakten.

Ich könnte jetzt viele Beispiele nennen, aber das verstiesse wohl gegen den Datenschutz...

Ob sich dann (noch) einer die Mühe macht, ihre Thesen zu widerlegen, kann ich jedoch nicht versprechen. Sie sind dafür als Thesengenerator zu hochtourig, als dass Ihre Ausführungen immer und überall ernst genommen werden

Sie sind als Projekt-Generator zu hochtourig, um dann auch dazu zu stehen.

Andererseits bitte ich Sie nachdrücklich, sich mit unbelegten Behauptungen künftig stärker zurück zu halten, das Forum wird es Ihnen danken.

Objektiv lässt sich feststellen:
Die "Elite" soll die von Ihnen vorgeschlagene Netzdichten-Homogenisierung umsetzen -- bis das geschieht, hat jeder andere Bürger das Recht, sich gegen Masten vor seiner Haustüre zu wehren!

Tags:
Provokation, Beleidigung

Teilnehmer "Capricorn" bis 26. Juli gesperrt

H. Lamarr @, München, Dienstag, 12.07.2011, 16:42 (vor 4166 Tagen) @ Capricorn

Aber nun wenn es um Reiche geht ...

"Capricorn", ich habe an das Christkind, den Klapperstorch und die Zahnfee geglaubt, an Ihre Thesen aber glaube ich nicht.

Wer im Glashaus sitzt... Sie hatten doch soeben selber den Vorschlag geboren, die Netzdichte zu homogenisieren. Nun wollen Sie nichts mehr davon wissen. Genau wie von Ihrer Favre-Replikation. Ein Mann, ein Wörterbuch?

Genug provoziert und verdreht.

Blicken Sie nicht nur zurück im Zorn, sondern nutzen Sie Ihren Urlaub, sich zu überlegen, ob Sie auf die Aufforderung, Behauptungen mit Fakten zu belegen, weiterhin mit eingesprungenen Rittbergern und Toeloops antworten - oder vielleicht doch einmal etwas für Ihren guten Ruf tun wollen. Es wäre eine schicksalshafte Überlegung. Bitte beachten Sie: Künftig werde ich die Urlaubszeit bei Ihnen höher ansetzen, falls 14 Tage keine Erholung bringen.

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– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
Provokation, Abmahnung, Gesperrt

Teilnehmer "Capricorn" frei geschaltet

H. Lamarr @, München, Sonntag, 24.07.2011, 22:51 (vor 4153 Tagen) @ H. Lamarr

Damit "Capricorn" sich direkt zu den Ergebnissen des Pilotversuchs der Favre-Replikation äußern kann, wird die Sperre vorzeitig aufgehoben.

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– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Realität: Reiche/Mächtige wohnen in Funklöchern

ama, Mittwoch, 13.07.2011, 00:30 (vor 4165 Tagen) @ Capricorn

"Das ist schon sehr stossend, wenn dieselben Leute dick verdienen am Handy-Smog, dem Andere ausgesetzt (ausgeliefert) sind! Wie sagten Sie doch so treffend: An den Widersprüchen erkennt man die Lobbyisten..."

Nicht nur die Lobbyisten, sondern die Hintermänner. Wer verdient denn so superprächtig an der Angst vor dem Mobilfunk? Antwort: die Baubiologen, die Heilpraktiker, die "Natur""heil"kunde"ärzte".

Es reicht EIN winzig kleiner Baubiologe als Spender für einen Quirl wie Gigaherz.ch oder das hese-Project, um auf Jahre hinaus ein ganzes Land mit so viel Angst zu besprühen, daß die Abzockerszene MILLIONEN einsacken kann.

Was man mit 35 Euro als Startkapital erreichen kann, ist wirklich bemerkenswert. Das ist weit über den Gewinnspannen im Drogenhandel!

Widersprüchlichkeit - sicheres Alarmsignal für MF-Lobbyismus

Roger @, Montag, 11.07.2011, 16:08 (vor 4167 Tagen) @ Capricorn

Erstens trifft das nicht für alle MF-Gegner zu. Ich bin gegen Handys und Masten, und verwende kein Handy.

Zweitens ist der Unterschied, dass der körpernahen Funktechnik direkt nur die Handyoten ausgesetzt sind, aber den Sendemasten sind auch Nicht-Handyoten rund um die Uhr ausgesetzt!

Sie verwenden aber einen PC ?
Und sind Sie sicher, das nicht Ihre Internet-Texte über Masten weiter geleitet werden ? Die dann andere User lesen und auch lesen sollen . ( Sonst würden Sie die Texte nicht, z. B. hier Schreiben ) :-)

Widersprüchlichkeit - sicheres Alarmsignal für MF-Lobbyismus

Capricorn, Montag, 11.07.2011, 22:31 (vor 4166 Tagen) @ Roger

Sie verwenden aber einen PC ?
Und sind Sie sicher, das nicht Ihre Internet-Texte über Masten weiter geleitet werden ?

Von meiner Tastatur zum Internet geht alles per Draht. Ob's auf der Leser-Seite per Draht oder drahtlos geht, entscheiden natürlich die Empfänger.

Ist das der einzige "Einwand", den Sie gegen meinen Text haben? Dann ist ja alles in Butter. :wink:

Widersprüchlichkeit

Roger @, Dienstag, 12.07.2011, 00:29 (vor 4166 Tagen) @ Capricorn

Sie verwenden aber einen PC ?

Und damit haben Sie "digitale Sender" in unmittelbarer Nähe .
Hacker können Ihre Tastatur abhören und entschlüsseln/mitlesen .

Es sei denn Sie haben abhörsichere (militärische-)PC und Tastaturen .
Und haben Sie schon überprüft/ gemessen wie Ihre Tastatur strahlt ? .
Das habe ich auch bei mir einmal gemacht
Das erste was ich mal früher getestet habe ob, meine "Moden" strahlen, später genauso, was dann später mein "16 MB Modem" abgab .

Widersprüchlichkeit

ama, Dienstag, 12.07.2011, 23:38 (vor 4165 Tagen) @ Roger

Sie verwenden aber einen PC ?


Und damit haben Sie "digitale Sender" in unmittelbarer Nähe .
Hacker können Ihre Tastatur abhören und entschlüsseln/mitlesen .

Da empfehle ich dies zu Lektüre:

http://ariplex.com/petra/ppromis1.htm

:-)

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