Digitaler Polizeifunk: Türme des Unwillens (Allgemein)

Doris @, Samstag, 24.07.2010, 15:18 (vor 4575 Tagen)

Die Proteste gegen den digitalen Polizeifunk nehmen zu – aus Angst vor den Strahlen und aus Wut auf die Politik
Süddeutsche Zeitung Politik, Seite 7 Donnerstag, 01. Juli 2010
Von Maximilian Weingartner

München – 90 Meter entfernt von ihrem Haus soll er stehen, der Turm. Mitten im Wohngebiet „Hopfhauer Höhe“, wo Clemens Bail mit seiner Familie seit sieben Jahren wohnt. 250 Meter weit weg vom Kindergarten, den sein Sohn Ramon besucht und 350 Meter von der Grundschule, in der seine älteren Kinder Maxi und Clara lernen. Mitten in der Stadt Ebersberg plant das Land Bayern eine Antenne für den neuen digitalen Polizeifunk. „Und das, ohne uns Bürger vorher zu fragen“, sagt Clemens Bail, der eine Initiative gegen den Bau gegründet hat.

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eingestellt bei: Diagnose Funk

Tags:
SZ, Polizeifunk

Digitaler Polizeifunk: Türme des Unwillens

Roger @, Samstag, 24.07.2010, 15:41 (vor 4575 Tagen) @ Doris

wo Clemens Bail mit seiner Familie seit sieben Jahren wohnt. 250 Meter weit weg >vom Kindergarten, den sein Sohn Ramon besucht und 350 Meter von der Grundschule, in der seine älteren Kinder Maxi und Clara lernen.

Spätestens in 5 Jahren haben Maxi und Clara Ihr eigenes Handy und rufen damit zur Not die Polizei und diese dirigiert ihre Leute mit Tetra an die Ereignissstellen .

Digitaler Polizeifunk: Türme des Unwillens

Doris @, Samstag, 24.07.2010, 15:45 (vor 4575 Tagen) @ Doris

Etwas zur Erheiterung :wink:

Ein typischer Leserbrief zum Thema Tetra.

Wirkt irgendwie peinlich mit dem Kampfgeist eines Bürgermeisters zu argumentieren, der schon seit 2 Jahren nicht mehr dieses Amt innehat.

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Leserbrief

Digitaler Polizeifunk: Türme des Unwillens

KlaKla, Samstag, 24.07.2010, 19:51 (vor 4575 Tagen) @ Doris

Ein typischer Leserbrief zum Thema Tetra.

Wirkt irgendwie peinlich mit dem Kampfgeist eines Bürgermeisters zu argumentieren, der schon seit 2 Jahren nicht mehr dieses Amt innehat.

Ich denke, Roman Schmitt weiss noch nicht das er alten Informationen auf den Leim ging.

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Meine Meinungsäußerung

Digitaler Polizeifunk: Türme des Unwillens

H. Lamarr @, München, Sonntag, 25.07.2010, 00:01 (vor 4575 Tagen) @ KlaKla

Roman Schmitt

Eigenartig: Und wieder führt die Spur dorthin, wo sie nicht hin darf - in die "Psychoecke".

Lustig: Die gute Bewertung seines Büchleins rührt auch daher, dass er sich selber 5 Sterne genehmigt hat.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

BOS-Funkturm mit 30 Sendeantennen: dennoch keiner krank?

H. Lamarr @, München, Samstag, 24.07.2010, 18:04 (vor 4575 Tagen) @ Doris

Die Proteste gegen den digitalen Polizeifunk nehmen zu ...

Auf dem Weg ins Büro fahre ich öfters am Bayerischen Landesamt für Verfassungsschutz vorbei. Eigentlich nicht der Rede wert, stünde auf einem der zugehörigen Gebäude nicht eine mächtiger schätzungsweise 50 Meter hoher Mast mit sage und schreibe 30 Sendeantennen. Der gewaltige Mast steht nun nicht profilüberragend auf dem höchsten Gebäude (dort steht noch ein kleinerer Mast), sondern auf einem Flachbau. Das hat zur Folge, dass Mitarbeiter des Amts aus minimal 16 Meter Entfernung in horizontaler Linie auf den Mast schauen können. In ungefähr 100 bis 120 Meter Entfernung befinden sich Bürogebäude von BMW, wer dort nach Westen aus dem Fenster schaut, guckt ebenfalls in horizontaler Linie auf die Antennen. Ich werde versuchen, die Sendeanlage im Foto festzuhalten und hoffe, dann nicht von Männern mit Hut in Mänteln mit hochgeschlagenem Kragen umzingelt zu werden ...

Gestern rief ich bei dem Amt an, und wollte wissen, ob es irgendwelche Klagen von Seiten der Mitarbeiter wegen des Antennenträgers vor dem Haus gäbe. Die Dame in der Telefonzentrale meinte, ihr sei davon nichts bekannt, musste mich dann aber vertrösten, weil am Freitag-Nachmittag niemand mehr vom Personalrat im Haus war. Ich werde mich also kommende Woche noch einmal darum kümmern.

Aus meiner Sicht hat der Protest gegen Tetra neben der Standarkomponente, dass es für den Protest keine substanzielle Begründung gibt, noch die leicht "irre" Komponente, dass die aufgehetzten Leute mit dem BOS-Funk grundlos etwas bekämpfen, was Ihnen im Notfall die Haut retten könnte, denn es ist ja längst nicht nur die Polizei, die Tetra nutzt, sondern auch Katastrophenschutz, Feuerwehren, THW.

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Verfassungsschutz, Polizeifunk, Knorrstraße

BOS-Funkturm mit 30 Sendeantennen: dennoch keiner krank?

Ex-Mobilfunker, Samstag, 24.07.2010, 18:38 (vor 4575 Tagen) @ H. Lamarr

Basteln wir doch auch mal an einer Theorie:

Nehmen wir doch einfach mal an, rechts- und linksradikale Kräfte nutzen die Mobilfunkdiskussion dazu, den neuen Behördenfunk mit politischen Mitteln zu verhindern.

Der Grund: Der neue Behördenfunk würde z.B. Fahndungen wesentlich schneller und effektiver machen und wäre auch mit dem Ausland kompatibel.

Die Indizien:

Vernetzung bekannter Organisationen bis in die Linksextreme Szene (z.B. Puzyna)

Vernetzung bekannter Organisationen bis in die Rechtsextreme Szene (insbesondere im Bereich der Esoterik: Germanische Neue Medizin & deren Vertreter, rechtsradikale Tendenzen oder Unterwanderung in der ÖDP/ UÖDP in den 80er/ 90er Jahren), insbesondere die Hamer-"Gruppe"

etc.

DIES IST KEINE BEHAUPTUNG! DIES IST KEIN BEWEIS! DIES IST NUR EINE UNBEWIESENE THEORIE!

Könnte man ja mal drüber nachdenken...

Tags:
Germanische Neue Medizin

BOS-Funkturm mit 30 Sendeantennen: dennoch keiner krank?

Roger @, Samstag, 24.07.2010, 21:40 (vor 4575 Tagen) @ H. Lamarr
bearbeitet von Roger, Samstag, 24.07.2010, 22:16

In Duisburg wären div. Stellen von BGS bis Sanitäter froh, wenn Sie Heute Tetra gehabt hätten . :-(
Oder nicht so, die Loveparade genehmigt worden wäre.
Auch im Hinblick der Unterversorgung/nicht mehr vorhandenem GSM,UMTS usw. :no:
Nachtrag :
Dazu aus der Zeitungswebseite www.Come-on de : Schlechte Kommunikation vor Ort

"Insgesamt soll die Kommunikation der Polizei vor Ort nur schlecht funktioniert haben. 14 Hundertschaften von Beamten waren im Einsatz, um die Loveparade zu begleiten. Augenzeugen gaben an, Polizisten vor einer bevorstehenden Massenpanik gewarnt zu haben - ohne Ergebnis. Nachdem bereits 15 Menschen gestorben waren und Medien über die Tragödie berichteten, wussten Polizisten am anderen Ende der Loveparade nichts von den Vorfällen. Sie mussten sich bei Journalisten über den aktuellen Stand der Dinge informieren."

Helfershelfer zum Boykottieren von Hilfeleistung

H. Lamarr @, München, Samstag, 24.07.2010, 22:49 (vor 4575 Tagen) @ Roger

"Insgesamt soll die Kommunikation der Polizei vor Ort nur schlecht funktioniert haben. 14 Hundertschaften von Beamten waren im Einsatz, um die Loveparade zu begleiten. Augenzeugen gaben an, Polizisten vor einer bevorstehenden Massenpanik gewarnt zu haben - ohne Ergebnis. Nachdem bereits 15 Menschen gestorben waren und Medien über die Tragödie berichteten, wussten Polizisten am anderen Ende der Loveparade nichts von den Vorfällen. Sie mussten sich bei Journalisten über den aktuellen Stand der Dinge informieren."

Dieses Unglück in Duisburg wird sicherlich eine Untersuchung nach sich ziehen, bei der der Kommunikationsaspekt genauer untersucht wird. Sollte sich dabei herausstellen, dass mit Tetra das Unglück möglicherweise nicht diese Dimensionen angenommen hätte, dann können sich die "Tetra-Sendemastengegner" mMn auf einiges gefasst machen.

Für mich ist der Protest gegen Tetra-Masten zu 100 % den Frontleuchten aus der Mobilfunk-Sendemastenszene zuzuschreiben, allen voran Uli Weiner, der als einer der ersten Sendemastengegner die Parole "gegen Tetra" ausgab. Sollte die kommende Untersuchung von Duisburg es auch nur ansatzweise ergeben, diese Leute müssen sich künftig das Stigma gefallen lassen, verantwortungslose "Helfershelfer zum Boykottieren von Hilfeleistung" zu sein :angry:. Eigentlich bedarf es dazu Duisburg gar nicht, es ist auch so mMn eindeutig daneben. Ich glaube, ich werde diesen "Typen" mal einen gesalzenen Beitrag auf der Leitseite widmen.

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Tags:
, TETRA, Weiner, Gehilfe, Boykott

Makabre pietätlose Hetze - [editiert]

Fee @, Montag, 26.07.2010, 22:59 (vor 4573 Tagen) @ H. Lamarr

Dieses Unglück in Duisburg wird sicherlich eine Untersuchung nach sich ziehen, bei der der Kommunikationsaspekt genauer untersucht wird. Sollte sich dabei herausstellen, dass mit Tetra das Unglück möglicherweise nicht diese Dimensionen angenommen hätte, dann können sich die "Tetra-Sendemastengegner" mMn auf einiges gefasst machen.

Für mich ist der Protest gegen Tetra-Masten zu 100 % den Frontleuchten aus der Mobilfunk-Sendemastenszene zuzuschreiben, allen voran Uli Weiner, der als einer der ersten Sendemastengegner die Parole "gegen Tetra" ausgab. Sollte die kommende Untersuchung von Duisburg es auch nur ansatzweise ergeben, diese Leute müssen sich künftig das Stigma gefallen lassen, verantwortungslose "Helfershelfer zum Boykottieren von Hilfeleistung" zu sein :angry:. Eigentlich bedarf es dazu Duisburg gar nicht, es ist auch so mMn eindeutig daneben. Ich glaube, ich werde diesen "Typen" mal einen gesalzenen Beitrag auf der Leitseite widmen.

Hier Reaktionen aus dem Forum von gigaherz.ch, dem Forum für Mobilfunkgegner und Betroffene, auf Ihr Posting.

**** Text gelöscht am 26.07.2010, 23:22 Uhr ****

[Hinweis Admin: "Fee" strapazieren Sie meinen Geduldsfaden nicht über Gebühr! Ich betrachte es als Provokation von Ihnen, die Hetze von "wuff" über die Hintertür in dieses Forum einzubringen, indem Sie seinen Postingtext bei Gigaherz hier in voller Länge einstellen und zusätzlich verlinken. Wir sind ein anständiges Haus, ich möchte hier keine Links auf "wuff"-Postings mehr sehen und erst recht keine einkopierten Volltexte von ihm. Es genügt völlig, wenn Gigaherz seinen Lesern diesen "Genuss" exklusiv verabreicht. Einfalt wird durch Copy-Paste nicht zur Zweifalt. Wir haben euch "wuff" vererbt, Ihr dürft Ihn ganz allein für euch behalten. Noch so ein Ding, "Fee", und Sie haben Sonderurlaub.]

Tags:
Ermahnung, Provokation, Copy-Paste, Einfalt

Duisburg: Handynetz verstummt

H. Lamarr @, München, Sonntag, 25.07.2010, 14:21 (vor 4574 Tagen) @ Roger

Nachdem bereits 15 Menschen gestorben waren und Medien über die Tragödie berichteten, wussten Polizisten am anderen Ende der Loveparade nichts von den Vorfällen. Sie mussten sich bei Journalisten über den aktuellen Stand der Dinge informieren."

Handynetz verstummt
Wir hörten in den Nachrichten um 18 Uhr von den Toten und den Verletzten. Sofort folgte der Griff zum Handy – so wie wohl bei den Angehörigen von allen, die wussten, dass Kinder, Bruder, Schwester oder Freunde sich an diesem Tag auf den Weg nach Duisburg gemacht hatten. Sie alle wollten wissen, ob es ihnen gut geht. Und die meisten hörten sicher wie wir die Besetzt-Zeichen im Festnetz. Oder auch nichts, denn das Mobilfunk-Netz war verstummt. Sie sprachen wie wir auf die Mobilbox, alle in der Hoffnung, dass in den nächsten Minuten der ersehnte Rückruf kommt.

Und während Bilder von den dramatischen Ereignissen in dem Tunnel auf dem Fernseher zu sehen war, wuchs die Angst, dass dem Kind, dem Bruder, der Schwester, dem Freund etwas zugestoßen war. Die Polizei konnte nichts sagen über die Identität, die Feuerwehr gab Rufnummern weiter, die Auskunft geben sollte. Doch immer wieder Besetztzeichen oder ein stummes Mobilfunk-Netz.

Quelle: Eltern von Vermissten gingen durch die Hölle

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Duisburg: Kein Anschluss unter dieser Nummer

Gast, Montag, 26.07.2010, 16:06 (vor 4573 Tagen) @ Roger

"Insgesamt soll die Kommunikation der Polizei vor Ort nur schlecht funktioniert haben. ...

Notfalltelefon zur Love Parade
Kein Anschluss unter dieser Nummer

Duisburg: NF-Elektrosmog war's

H. Lamarr @, München, Dienstag, 27.07.2010, 01:45 (vor 4573 Tagen) @ Roger

In seinem Kommentar zu einem SZ-Artikel über das Unglück in Duisburg schreibt Cassius Dio:

"Heutzutage ist die Bahn elektrifiziert. Über dem Tunnel verliefen Starkstromleitungen. Elektrosmog kann Menschen genauso benommen machen wie Narkotikum. Waren die Starkstromleitungen angeschaltet? Wenn nicht, woher kam der Elektrosmog dann?"

Da isser wieder, der rote Faden: Persönliche Meinung wird als Fakt ausgegeben und sicherheitshalber gleich noch eine Unterstellung hinterher geschoben.

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Duisburg: Versagte die Kommunikation?

Roger @, Dienstag, 27.07.2010, 22:16 (vor 4572 Tagen) @ Roger

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"Insgesamt soll die Kommunikation der Polizei vor Ort nur schlecht funktioniert haben. 14 Hundertschaften von Beamten waren im Einsatz, um die Loveparade zu begleiten. Augenzeugen gaben an, Polizisten vor einer bevorstehenden Massenpanik gewarnt zu haben - ohne Ergebnis. Nachdem bereits 15 Menschen gestorben waren und Medien über die Tragödie berichteten, wussten Polizisten am anderen Ende der Loveparade nichts von den Vorfällen. Sie mussten sich bei Journalisten über den aktuellen Stand der Dinge informieren."

So jetzt auch mal ein Auszug vom SPIEGEL , der einen Punkt bringt warum auch das Land NRW eine Mitschuld an zurechnen ist . Die allen Fachleute seit Jahren bekannt ist, den Politiker leider nicht .:

Versagte die Kommunikation?

Feuerwehrleute und Polizisten, die am Samstag in Duisburg Dienst taten, beklagten, sie hätten Schwierigkeiten mit ihren analogen Funkgeräten gehabt. Die Verständigung zwischen den Einsatzkräften sei zumindest schwierig, zeitweise sogar unmöglich gewesen. Gab es eine Kommunikationslücke? Wussten die Beamten an den Tunneleingängen nicht, dass sich die Menschen längst auf der Rampe drängten? Bislang will zu diesen Fragen niemand Stellung nehmen.

Die Funkgeräte "sind teilweise so alt, dass man keine Ersatzteile mehr dafür bekommt", sagte Andreas Nowak von der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Nordrhein-Westfalen. Immer wieder komme es vor, dass sich Beamte mit den Geräten im sogenannten Funkschatten befänden und in gefährlichen Situationen nicht erreichbar seien. "Es ist häufig so, dass Polizisten ihr privates Handy mitbringen, falls sonst gar nichts mehr geht", so Nowak. Doch als am Samstag die Handynetze zusammenbrachen, half auch das nicht mehr.

[Hinweis Admin: Betreff dem Postinginhalt nachträglich angepasst; bitte künftig auf Widerspruch Betreff/Postinginhalt achten]

BOS-Funkturm mit 30 Sendeantennen - das Foto

H. Lamarr @, München, Montag, 26.07.2010, 22:05 (vor 4573 Tagen) @ H. Lamarr

Ich werde versuchen, die Sendeanlage im Foto festzuhalten und hoffe, dann nicht von Männern mit Hut in Mänteln mit hochgeschlagenem Kragen umzingelt zu werden ...

So, hier ist also das Foto der Sendeanlage, rechts der hohe Mast, der auf einem Flachbau steht und links der kleinere Mast (vermutlich mit Tetra bestückt). Das Foto ist von einem Standpunkt aus geschossen worden, wo diverse mehrstöckige Bürogebäude stehen. Leider hatten die Verfassungsschützer schon Feierabend, als ich heute wieder dort anrief, um zu erfragen, ob es in dem roten Backsteingebäude beim Personal irgendwelche auffälligen Krankmeldungen gibt.

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Foto, Knorrstraße

BOS-Funkturm mit 30 Sendeantennen: in der Warteschleife

H. Lamarr @, München, Dienstag, 27.07.2010, 15:11 (vor 4572 Tagen) @ H. Lamarr

Ich werde mich also kommende Woche noch einmal darum kümmern.

So, heute habe ich mit einer Dame vom Personalrat am Telefon gehabt, die spontan sagte, sie wisse nichts von Gesundheitsbeschwerden im Hause, die mit den nahe gelegenen Sendemasten in Zusammenhang gebracht werden. Sie wolle jedoch noch Erkundigungen einholen. Ob ich zum Messen ins Gebäude rein darf muss noch geklärt werden, denn das Amt ist, wenn schon nicht elektro- so doch ganz bestimmt sicherheitssensibel. Ein Problem könnte dabei der Frequenzbereich des Breitbandtests sein, derweil mir nicht klar ist, auf welchen Frequenzen das Amt so unterwegs ist und mir mein Bauch sagt, dass mir diese Information auch keiner aufdrängen wird. Bleibt vermutlich nur eine Abschätzung anhand der sichbaren Antennenbauformen.

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BOS-Funkturm mit 30 Sendeantennen: in der Warteschleife

Kuddel, Dienstag, 27.07.2010, 21:10 (vor 4572 Tagen) @ H. Lamarr

Die üblichen Verdächtigen bei Behörden sind 4m Band (ca 80MHz) 2m Band (ca 150MHz) 70cm Band (ca 420..460MHz).

Wobei es in der alten Analog-Technik oft so ist, daß es keine "Basisstationen" gibt, die dauerhaft senden, sondern nur bei Funkverkehr.

Auf dem Mast scheinen im oberen Drittel aber auch ein paar Mobilfunkantennen zu sein...

BOS-Funkturm mit 30 Sendeantennen: in der Warteschleife

H. Lamarr @, München, Dienstag, 27.07.2010, 22:53 (vor 4572 Tagen) @ Kuddel

Die üblichen Verdächtigen bei Behörden sind 4m Band (ca 80MHz) 2m Band (ca 150MHz) 70cm Band (ca 420..460MHz).

Wobei es in der alten Analog-Technik oft so ist, daß es keine "Basisstationen" gibt, die dauerhaft senden, sondern nur bei Funkverkehr.

Auf dem Mast scheinen im oberen Drittel aber auch ein paar Mobilfunkantennen zu sein...

Ja, danke für die Tipps, "Kuddel", vielleicht kriege ich ja bei dem nicht ausgeschlossenen Besuch im Amt einen Haustechniker zur Seite gestellt ...

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