Die wichtigste Forderungen der Mobilfunkkritiker (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Montag, 23.05.2005, 00:15 (vor 5769 Tagen)

Eine gelungene Zusammenstellung der wichtigsten Foredrungen hat die Online-Redaktion des Bayerischen Rundfunks da zuwege gebracht, schön kurz und knackig. Nur mit Forderung 1b kommen wir nicht klar, weil sich das Nichts ja nun wirklich schwerlich nachweisen lässt (Beispiel: Beweisen Sie, dass Sie gestern NICHT im Kino waren. Versuchen Sie das und Sie werden merken, dass Sie bei dem Versuch alles mögliche beweisen werden, etwa dass Sie unter Zeugen beim baden waren, nicht aber, dass Sie NICHT im Kino waren). Im Grunde ist das aber nur Haarspalterei, denn gemeint ist m. M. nach mit der Forderung eigentlich etwas anderes. Nämlich die Grenzwertsenkung auf einen auch für Kritiker akzeptablen niedrigen Wert, bei dem niemand mehr Angst haben muss, selbst wenn er die Typennummer der Antennenpanele mit bloßem Auge ablesen kann - womit wir wieder bei 1a wären.

1. Vorsorgen statt Vorpreschen
1a. Senkung der Grenzwerte
1b. Umkehrung der Beweislast für Betreiber von Sendeanlagen: Sie sollen gesetzlich dazu gezwungen werden, die gesundheitliche Unschädlichkeit von Sendeanlagen vorzulegen.
1c. industrie-unabhängige Forschung mit paritätisch besetzten Ausschüssen
1d. eine langfristig angelegte epidemiologische Begleitforschung zur Ermittlung möglicher Risiken

2. Mitbestimmung statt Ohnmacht
2a. eine koordinierte Antennenstandortplanung aller Mobilfunkanbieter unter lokaler Federführung der Kommunen
2b. seriöse Messungen und mehr Transparenz
2c. eine koordinierte Antennenstandortplanung aller Mobilfunkanbieter unter lokaler Federführung der Kommunen

Quelle: www.br-online.de

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Forderungen

Einen hätt' ich noch: SMS-Besteuerung

H. Lamarr @, München, Montag, 23.05.2005, 00:29 (vor 5769 Tagen) @ H. Lamarr

1e. Besteuern jeder SMS/MMS mit 1 Cent inkl. Zweckbindung der erwarteten Einnahmen im 3stelligen Millionenbereich zur industrieunabhängigen Erforschung gesundheitlicher Auswirkungen des Mobilfunks. Erst wenn alle begründeten Zweifel ausgeräumt sind, darf die Kohle zur Finanzierung der Flotte verwendet werden :wink:

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Einen hätt' ich noch: SMS-Besteuerung

Schutti @, Montag, 23.05.2005, 01:22 (vor 5769 Tagen) @ H. Lamarr

1e. Besteuern jeder SMS/MMS mit 1 Cent inkl. Zweckbindung der erwarteten
Einnahmen im 3stelligen Millionenbereich zur industrieunabhängigen
Erforschung gesundheitlicher Auswirkungen des Mobilfunks. Erst wenn alle
begründeten Zweifel ausgeräumt sind, darf die Kohle zur Finanzierung der
Flotte verwendet werden :wink:

Wer legt fest was ein begründeter Zweifel ist?
Viele Einwände klingen gut, es kommt aber drauf an wer sie einfordert.
Ein Mobilfunkgegner wird NIE zustimmen dass es keine Folgen gibt, er wird immer auf neue Untersuchungen drängen, es gibt ekin Ende.

Schutti

SMS-Besteuerung

KlaKla, Dienstag, 24.05.2005, 15:39 (vor 5767 Tagen) @ H. Lamarr

Die Besteuerung würde ich auf alle Dienste die mit der neuen Technik getätigt werden ausweiten. Ob es nun die Parkgebühr ist oder das Ticket für Bus oder Bahn. :-D

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Meine Meinungsäußerung

Und noch eine Idee: Email-Besteuerung

Schutti @, Dienstag, 24.05.2005, 17:18 (vor 5767 Tagen) @ H. Lamarr

1e. Besteuern jeder SMS/MMS mit 1 Cent inkl. Zweckbindung der erwarteten
Einnahmen im 3stelligen Millionenbereich zur industrieunabhängigen
Erforschung gesundheitlicher Auswirkungen des Mobilfunks. Erst wenn alle
begründeten Zweifel ausgeräumt sind, darf die Kohle zur Finanzierung der
Flotte verwendet werden :wink:

Warum nicht gleich Emails besteuern?
Die ganzen ********** Spammer sollen brennen bis sie im Schuldturm landen. :-D


Schutti

Die wichtigste Forderungen der Mobilfunkkritiker

Schutti @, Montag, 23.05.2005, 01:20 (vor 5769 Tagen) @ H. Lamarr

1. Vorsorgen statt Vorpreschen
1a. Senkung der Grenzwerte

Wie weit?

1b. Umkehrung der Beweislast für Betreiber von Sendeanlagen: Sie sollen
gesetzlich dazu gezwungen werden, die gesundheitliche Unschädlichkeit von
Sendeanlagen vorzulegen.

Eine Ungefährlichkeit kann nicht bewiesen werden, es ist wissenschaftlich unmöglich einen Nichteffekt zu beweisen.

1c. industrie-unabhängige Forschung mit paritätisch besetzten Ausschüssen

gut.

1d. eine langfristig angelegte epidemiologische Begleitforschung zur
Ermittlung möglicher Risiken

Wie weit haben die Einfluss?


2. Mitbestimmung statt Ohnmacht
2a. eine koordinierte Antennenstandortplanung aller Mobilfunkanbieter
unter lokaler Federführung der Kommunen

Wie weit wird da eingeschritten?
Bei der Planung von Infrastruktur (und Mobilfunk gehört da meiner MEinung nach dazu) sollten örtliche Laokalkaiser nicht machen dürfen was sie wollen.
Es darf ja nicht auch jeder Bezirk eigene Verkehrsregeln dazuerfinden.

2b. seriöse Messungen und mehr Transparenz

Wer soll das messen?
Jetzt sagt aber nicht die Antimobilfunkinitiativen.

2c. eine koordinierte Antennenstandortplanung aller Mobilfunkanbieter
unter lokaler Federführung der Kommunen

Bei der Planung behilflich sein, ok.
Aber einfach sagen "Hier wird nicht ausgebaut weil wir das nicht wollen", nein.


Schutti

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