Von der Mücke zum Elefanten (Allgemein)

KlaKla, Sonntag, 11.04.2010, 09:03 (vor 3576 Tagen)

Lizenz Versteigerung für LTE ruft Mobilfunkgegner auf den Plan

Mücke: Die ödp wird am Tage der Versteigerung, dem 12.04.2010, mit einem Infostand vor dem Gebäude der Bundesnetzagentur, Canisiusstraße 21, 55124 Mainz-Gonsenheim, in der Zeit von 12.00 - 13.00 Uhr über ihre Haltung informieren. Quelle: ödp Walter Konrad

Elefant: Im Verbund mit Bund Naturschutz und ÖDP protestieren laut Marek am Montag zahlreiche Initiativen gegen die Versteigerung sogenannter LTE-Mobilfunklizenzen. Quelle: Allgäuer Zeitung

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BUND, LTE, ÖDP

Von der Mücke zum Elefanten

RDW ⌂ @, Sonntag, 11.04.2010, 10:34 (vor 3576 Tagen) @ KlaKla

Lizenz Versteigerung für LTE ruft Mobilfunkgegner auf den Plan

Mücke: Die ödp wird am Tage der Versteigerung, dem 12.04.2010, mit einem Infostand vor dem Gebäude der Bundesnetzagentur, Canisiusstraße 21, 55124 Mainz-Gonsenheim, in der Zeit von 12.00 - 13.00 Uhr über ihre Haltung informieren. Quelle: ödp Walter Konrad

Wenn diese "Information über ihre Haltung" dem Inhalt der Pressemitteilung entspricht, dann ist ein solcher Infostand eine ausgezeichnete Möglichkeit, die Inkompetenz der ödp unter Beweis zu stellen.
Die Mitarbeiter und Besucher der Bundesnetzagentur werden es zu würdigen wissen, genauso gut könnte man versuchen vor einem Sternerestaurant dessen Gäste mit einem Gammelfleisch-Dönerstand abzuwerben. :wink:

RDW

Vom Elefanten zur Mücke

H. Lamarr @, München, Sonntag, 11.04.2010, 16:01 (vor 3576 Tagen) @ KlaKla

Die ödp wird ... in der Zeit von 12.00 - 13.00 Uhr über ihre Haltung informieren.

Donnerwetter, das geht aber fix!

Ich fürchte nur, diese Eile führt dann zu "Ausrutschern" wie dem folgenden, den ich als dpa-Meldung bei Greenpeace gefunden habe:

In Deutschland gibt es laut BUND derzeit rund 260 000 große Mobilfunk-Sendeanlagen und rund zwei Millionen kleinere Sendeanlagen. Hinzu kommen rund 100 Millionen Mobiltelefone sowie etwa 50 Millionen häusliche Sender wie Wireless Lan (WLAN), Schnurlos-Telefone und Anlagen zur Daten- und Videoübertragung. Lediglich für fest installierte Sendeanlagen existierten Grenzwerte gemäß Bundesimmissionsschutzverordnung für elektromagnetische Felder (26. BImSchV). Diese gewährleisteten jedoch keinen Schutz vor den genannten Risiken. Zudem überschritten mobile Anwendungen wie die als «strahlungsarm» angebotenen sogenannten DECT-Telefone (Digital Enhanced Cordless Telecommunications) diese Grenzwerte, eine Reihe von Mobiltelefonen strahlten sogar bis zum Zehnfachen stärker.

Aus meiner unmaßgeblichen Sicht ist dies Desinformation pur, das ist ein Rückfall in den dunkelsten "Stalinismus" der Mobilfunkgegnerschaft. Das sind genau diese Verdrehungen und Falschinformationen, derentwegen sich das IZgMF vor Jahren von den Alarmkritikern distanziert hat. Als ob die Platte mit den Alarmbotschaften einen Sprung hat, werden bei gegebenen Anlässen stets dieselben Parolen abgespielt, der Kenntnisstand scheint im Jahr 2002 festgefroren zu sein. Erst ein Blick auf die "DJs" klärt: Die Alarmrufer sind immerzu dieselben. Die Wüste, in der sie stehen, aber auch.

Die Aktion der Sendemastengegner zur Lizenzversteigerung am Montag wirkt auf mich wie eine lustlose Pflichtveranstaltung mit den üblichen Unentwegten. Da die Argumente gegen die Versteigerung mMn über die Prädikate "abstrakt", "unverständlich", "falsch" und "trittbrettfahren" nicht hinaus kommen, wird der Protest, wenn es gut läuft, vielleicht ein mildes Lächeln bewirken - und dann werden die LTE-Netze aufgebaut. Und das ist gut so, denn Protest ohne Substanz darf keine Wirkung haben, insbesondere dann nicht, wenn die "Protestanten" vom Protest unmittelbar profitieren und sich z.B. einen Mitgliederzuwachs davon erhoffen.

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Die Lügen des BUND

RDW ⌂ @, Sonntag, 11.04.2010, 16:52 (vor 3576 Tagen) @ H. Lamarr

Ich fürchte nur, diese Eile führt dann zu "Ausrutschern" wie dem folgenden, den ich als dpa-Meldung bei Greenpeace gefunden habe:

In Deutschland gibt es laut BUND derzeit rund 260 000 große Mobilfunk-Sendeanlagen und rund zwei Millionen kleinere Sendeanlagen. Hinzu kommen rund 100 Millionen Mobiltelefone sowie etwa 50 Millionen häusliche Sender wie Wireless Lan (WLAN), Schnurlos-Telefone und Anlagen zur Daten- und Videoübertragung. Lediglich für fest installierte Sendeanlagen existierten Grenzwerte gemäß Bundesimmissionsschutzverordnung für elektromagnetische Felder (26. BImSchV). Diese gewährleisteten jedoch keinen Schutz vor den genannten Risiken. Zudem überschritten mobile Anwendungen wie die als «strahlungsarm» angebotenen sogenannten DECT-Telefone (Digital Enhanced Cordless Telecommunications) diese Grenzwerte, eine Reihe von Mobiltelefonen strahlten sogar bis zum Zehnfachen stärker.

Aus meiner unmaßgeblichen Sicht ist dies Desinformation pur, das ist ein Rückfall in den dunkelsten "Stalinismus" der Mobilfunkgegnerschaft.

Das sind keine Ausrutscher mehr , das ist nicht nur Desinformation.
Es sind Lügen.

Denn der "BUND-Mobilfunkexperte" Bernd Rainer Müller saß am Runden Tisch des Deutschen Mobilfunkforschungsprogramms, er kennt also dessen Ergebnisse aus erster Hand und hatte Gelegenheit für Rückfragen oder Kommentare. Wie in diesem Fall also zu dieser Studie.
Man darf bei ihm auch die Kenntnis des Unterschieds zwischen den Grenzwerten für Teil- und Ganzkörperexposition voraussetzen, sonst wäre der BUND mit solchen "Experten" nur noch ein Dilettantenhaufen.

Wenn er also solche Statements wie die obigen abgibt, dann lügt er und das ganz bewusst mit der Absicht der Irreführung unbedarfter Bürger. Was für ein unseriöses und unehrliches Verhalten, das zudem noch den Mangel an echten Argumenten offenbart.

RDW

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Die Lügen des BUND

Alexander Lerchl @, Sonntag, 11.04.2010, 17:09 (vor 3576 Tagen) @ RDW

Aus meiner unmaßgeblichen Sicht ist dies Desinformation pur, das ist ein Rückfall in den dunkelsten "Stalinismus" der Mobilfunkgegnerschaft.

Das sind keine Ausrutscher mehr , das ist nicht nur Desinformation.
Es sind Lügen.

Denn der "BUND-Mobilfunkexperte" Bernd Rainer Müller saß am Runden Tisch des Deutschen Mobilfunkforschungsprogramms, er kennt also dessen Ergebnisse aus erster Hand und hatte Gelegenheit für Rückfragen oder Kommentare.

Beim Lesen der "Informationen" durch Herrn Müller muss man schon den Eindruck gewinnen, dass es solche Marginalien wie das Deutsche Mobilfunkforschungsprogramm oder den Runden Tisch gar nicht gegeben hat.

Zitate:

Jedoch zeige eine Reihe von Studien bereits, dass die Mobilfunkstrahlung Menschen, Tieren und Pflanzen schade. «Beim Menschen sind Schlafstörungen, Kopfschmerzen und Erschöpfungszustände beobachtet worden», sagte Müller.

......

Bisherigen Studien zufolge verlieren laut Müller Bienen, Brieftauben oder Fledermäuse teilweise ihre Orientierung. In Laborversuchen seien Störungen des vegetativen Nervensystems sowie eine erhöhte Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke nachgewiesen worden. Dies könne dazu führen, dass Umweltschadstoffe direkt ins Gehirn gelangen könnten. Zahlreiche Studien hätten auch die Schädigung von Spermien belegt.

Zitate Ende.

Wenn er also solche Statements wie die obigen abgibt, dann lügt er und das ganz bewusst mit der Absicht der Irreführung unbedarfter Bürger. Was für ein unseriöses und unehrliches Verhalten, das zudem noch den Mangel an echten Argumenten offenbart.

RDW

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Die Lügen des BUND - Versuch einer Interpretation

H. Lamarr @, München, Sonntag, 11.04.2010, 19:38 (vor 3575 Tagen) @ RDW

Wenn er also solche Statements wie die obigen abgibt, dann lügt er und das ganz bewusst mit der Absicht der Irreführung unbedarfter Bürger.

Ihren Ärger kann ich gut nachvollziehen. Und ich gehe mal davon aus, dass die dpa dem Herrn Müller nichts in den Mund gelegt hat, was er nicht sagte. Ohne das Motiv bleibt der Vorwurf der Lüge aber reichlich abstrakt. Was also könnte es sein, das Herrn Müller dazu bewegt, den aktuellen Kenntnisstand in der Forschung zu ignorieren oder so verdreht zu interpretieren, dass es Lügen gleichkommt? Ich probier's mal:

  • Er hat Informationen aus unbekannten Quellen, denen zufolge schwache Funkfelder eben doch krank machen. Als Menschenfreund sagt er sich: lieber eine Warnung zuviel, als eine zuwenig.
  • Er profitiert als selbstständiger Berater (Ingenieurbüro für Arbeitsschutz und Messtechnik) und enorm aktives Gremiummitglied (siehe diese Seite unten) persönlich davon, wenn das Thema "Machen Funkfelder krank" nicht sanft entschlummert, sondern regelmäßig mit Refresh-Impulsen den Leuten neu ins Bewusstsein gerufen wird. Unter dem Link findet sich übrigens auch ein Rüffel von Herrn Kühling an Herrn Gobsch, weil der es wagte, die Frage nach der Kompetenz von Herrn Müller zu stellen. Beim Betreff "Die Lügen des BUND" müsste Herrn Kühling eigentlich die Luft wegbleiben.
  • Das BUND-Positionspapier zum Mobilfunk macht unerfreulich deutlich, wer beim BUND in Sachen EMF den Ton angibt: Baubiologen. Das, was Herr Müller der dpa gesagt hat, ist für die Auftragslage von Baubiologen (und von Herrn Müller) nicht von Nachteil.
  • Welchen Sinn hat es, 1 Tag vor der Versteigerung mit einer Warnung (hier das Original der BUND-Pressemeldung) an die Presse zu gehen? Genau, keinen! Jedenfalls keinen in der ersten Bedeutungsebene, nämlich diese Versteigerung zu verhindern. In der zweiten Bedeutungsebene ist aber durchaus ein Sinn zu erkennen: Es geht dem BUND überhaupt nicht um die Versteigerung. Diese wird von Herrn Müller lediglich als Vehikel genutzt, um, wegen der aktuellen Bezugs, mit einer Pressemeldung besser Gehör zu finden (ein paar mal hat es ja schon geklappt). Eigentliches Anliegen des Textes ist es mMn, wieder einmal die Angst vor EMF in der Bevölkerung aufzufrischen. Die Kundschaft könnte sich so beim BUND sammeln, wo sie der freundliche Baubiologe/Messtechniker von nebenan schon freudestrahlend erwartet. Und wenn ich mich nicht irre, dann plant der BUND bei seinem nächsten Mobilfunk-Symposium im Mai in Mainz die organisatorische Stärkung dieses Geschäftsmodells, indem man sich mehr den abbröckelnden Bürgerinitiativen annehmen möchte.

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Au weia - Die Lügen des BUND

Alexander Lerchl @, Sonntag, 11.04.2010, 21:25 (vor 3575 Tagen) @ H. Lamarr

[*]Er profitiert als selbstständiger Berater (Ingenieurbüro für Arbeitsschutz und Messtechnik) und enorm aktives Gremiummitglied (siehe diese Seite unten) persönlich davon, wenn das Thema "Machen Funkfelder krank" nicht sanft entschlummert, sondern regelmäßig mit Refresh-Impulsen den Leuten neu ins Bewusstsein gerufen wird. Unter dem Link findet sich übrigens auch ein Rüffel von Herrn Kühling an Herrn Gobsch, weil der es wagte, die Frage nach der Kompetenz von Herrn Müller zu stellen. Beim Betreff "Die Lügen des BUND" müsste Herrn Kühling eigentlich die Luft wegbleiben.

Ach Du ahnst es nicht. Spatenpauli, danke für diesen Hinweis. Hier ist meiner. Ist übrigens auf der website von charles zu finden :-)

Zitate daraus:
"Die Naila-Studie entstand nicht im privaten oder öffentlichen Auftrag, sondern aus den Erfahrungen betroffener Ärzte. Die Fragestellungen wurden mit Symptomen/Ursachen verbunden und gestatten daher unabhängiges Denken."

.....

"Die einseitige Kritik an der Naila-Studie durch die Hervorhebung von Detaildaten bietet keine Orientierungshilfe für die Öffentlichkeit."

.....

"Die bisherige Kritik an der Naila-Studie ist ungeeignet, um eine sozial- und umweltverträgliche Kommunikation zu Technologieentwicklungen in der Gesellschaft zu fördern und das notwendige Vertrauen in die Arbeit staatlicher Institutionen zu gewährleisten. Sie führt zwangsläufig zu einer Polarisierung der Standpunkte und der Kommunikation."

Dieses Gesülze, mit Verlaub, fördert die Polarisierung weit mehr als die berechtigte Kritik an der unglaublich stümperhaften Naila-Studie. Hennen nicht zu vergessen.

Wo wir schon mal bei groben Klötzen sind:

http://www.schutzdesign.de/index.htm

Wenn ich's mir recht überlege, sollte der Runde Tisch sich den Luxus leisten, analog zur WHO, die möglichen Interessenkonflikte der Teilnehmer zu klären. Das könnte lustig werden. Ich werd's auf jeden Fall anregen... :-) :-) :-)

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Au weia - Die Lügen des BUND

H. Lamarr @, München, Sonntag, 11.04.2010, 22:37 (vor 3575 Tagen) @ Alexander Lerchl

Dieses Gesülze ...

Aus meiner Sicht haben Sie es treffend benannt, auch ich habe mit solchen Phrasen meine liebe Not.

Wenn ich's mir recht überlege, sollte der Runde Tisch sich den Luxus leisten, analog zur WHO, die möglichen Interessenkonflikte der Teilnehmer zu klären. Das könnte lustig werden. Ich werd's auf jeden Fall anregen...

Gute Idee! Vielleicht wäre auch mal zu klären, was sich das BfS eigentlich von der Teilnahme eines BUND-Vertreters erhofft hat und was unterm Strich von dieser Hoffnung übrig geblieben ist. Ich meine da läuft doch was aus dem Ruder, wenn trotz langjähriger Teilnahme am "Runden Tisch" des BfS der BUND anno 2010 noch immer mit solchen Meldungen EMF-Ängste in der Bevölkerung schürt. Aus meiner Sicht hat das BfS das Ringen um den BUND gegenüber den Baubiologen doch sowieso schon längst verloren.

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Au weia - Die Lügen des BUND

Alexander Lerchl @, Montag, 12.04.2010, 09:02 (vor 3575 Tagen) @ H. Lamarr

Vielleicht wäre auch mal zu klären, was sich das BfS eigentlich von der Teilnahme eines BUND-Vertreters erhofft hat und was unterm Strich von dieser Hoffnung übrig geblieben ist.

MMn ist der BUND seinem Selbstverständnis nach ein wichtiger Vertreter in der öffentlichen Diskussion.

Ich meine da läuft doch was aus dem Ruder, wenn trotz langjähriger Teilnahme am "Runden Tisch" des BfS der BUND anno 2010 noch immer mit solchen Meldungen EMF-Ängste in der Bevölkerung schürt.

Zitat: "Der BUND forderte, mindestens ein Prozent der zu erwartenden fünf bis sechs Milliarden Euro des Versteigerungserlöses zur Erforschung der Gesundheits- und Umweltfolgen von Mobilfunkanwendungen einzusetzen."
(1% von 5 Mrd = 50 Mio. Zur Erinnerung: Das DMF hat insgesamt "nur" 17 Mio. gekostet.)
Ich bin da in einem echten Interessenkonflikt :-) :-) :-)

Aus meiner Sicht hat das BfS das Ringen um den BUND gegenüber den Baubiologen doch sowieso schon längst verloren.

Ich bin mir nicht sicher, ob es ein solches "Ringen" je gegeben hat. Am Ende des Tages zählen aber die Fakten.

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Brot und Spiele

H. Lamarr @, München, Montag, 12.04.2010, 10:04 (vor 3575 Tagen) @ Alexander Lerchl

Am Ende des Tages zählen aber die Fakten.

Ja, bei Kopfgesteuerten ist das so. In der Bevölkerung überwiegen bei "unserem Thema" jedoch mMn die Bauchgesteuertern, und die orientieren sich eher an populistischem Säbelrasseln, klangvollen akademischen Titeln und dem Renommee von (vermeintlich) völlig selbstlos agierenden Schutzorganisationen. Wäre es anders, hätten wir hier doch - wegen der Faktenlage - schon vor Jahren zusperren können, oder? Bauchgesteuerte lassen sich halt von Fakten nicht so leicht irritieren. Deshalb ist es mMn auch erforderlich, sich um die Quellen der Desinformation zu kümmern und nicht ständig edel über das hinweg zu sehen, was die geschätzt 20 größten Desinformanten des Landes ungestört an "Müll" verbreiten dürfen. Anstelle etliche teure Klärwerke flußabwärts zu errichten scheint es mir effizienter zu sein, Verunreinigungen in Gestalt von Desinformation systematisch direkt an der Quelle zu bekämpfen, und nicht nur zufallsgesteuert mal dem einen Desinformanten auf die Finger klopfen mal dem anderen. Wenn Ihre Signatur mit dem Esoteriker zutrifft, wäre damit sogar eine Arbeitsplatzgarantie für lange Zeit verbunden ;-).

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Brot und Spiele

KlaKla, Montag, 12.04.2010, 15:06 (vor 3575 Tagen) @ H. Lamarr

Ja, bei Kopfgesteuerten ist das so. In der Bevölkerung überwiegen bei "unserem Thema" jedoch mMn die Bauchgesteuertern, und die orientieren sich eher an populistischem Säbelrasseln, klangvollen akademischen Titeln und dem Renommee von (vermeintlich) völlig selbstlos agierenden Schutzorganisationen.

Ich denke du irrst dich. Eine µ-Minderheit macht Rabatz und geht auf die Straße. Über die vielen Jahre konnte sich keine starke Bewegung etablieren. Die aufgebrachten Bürger ziehen sich nach kurzer Zeit zurück und dulden den Sendemast in ihrer Nachbarschaft. Übrig geblieben sind Geschäftemacher und Kommunal Politiker die aus der fehl geleiteten Debatte für sich genommen den größt möglichen Nutzen ziehen. Sie können nur noch argumentieren mit Behauptungen aus den Jahren 1997 - 2005. Die Zeit arbeitet gegen sie. Du musst nur etwas mehr Geduld aufbringen und darfst sie nicht mehr füttern. (Vielleicht reicht es schon, sie auf Diät zu setzen). ;-)

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Brot und Spiele

Alexander Lerchl @, Montag, 12.04.2010, 19:20 (vor 3574 Tagen) @ H. Lamarr

Deshalb ist es mMn auch erforderlich, sich um die Quellen der Desinformation zu kümmern und nicht ständig edel über das hinweg zu sehen, was die geschätzt 20 größten Desinformanten des Landes ungestört an "Müll" verbreiten dürfen. Anstelle etliche teure Klärwerke flußabwärts zu errichten scheint es mir effizienter zu sein, Verunreinigungen in Gestalt von Desinformation systematisch direkt an der Quelle zu bekämpfen, und nicht nur zufallsgesteuert mal dem einen Desinformanten auf die Finger klopfen mal dem anderen.

Das sehe ich genau so. Es ist allerdings ein mühsames und nicht vergnügungssteuerpflichtiges Geschäft, zumal dann, wenn im Publikum (z.B. bei Anti-Mobilfunk-Veranstaltungen) 100 Bauchgesteuerte und 0 Kopfgesteuerte sitzen. Ich weiß, wovon ich rede.

Wenn Ihre Signatur mit dem Esoteriker zutrifft, wäre damit sogar eine Arbeitsplatzgarantie für lange Zeit verbunden ;-).

Beispiel:

"In Hennen wurde eine Krebshäufung um Mobilfunkmasten beobachtet."
"In Naila wurde eine Krebshäufung um Mobilfunkmasten beobachtet."
"Die WHO und ICNIRP sind von Mobilfunk-nahen Wissenschaftlern unterwandert."

Das laute Lesen dieser Zeilen hat 10 Sekunden gedauert. :-) :-) :-)

Fünf Minuten können eine verdammt lange Zeit sein.

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Brot und Spiele

Fee @, Montag, 12.04.2010, 20:45 (vor 3574 Tagen) @ H. Lamarr

Anstelle etliche teure Klärwerke flußabwärts zu errichten scheint es mir effizienter zu sein, Verunreinigungen in Gestalt von Desinformation systematisch direkt an der Quelle zu bekämpfen, und nicht nur zufallsgesteuert mal dem einen Desinformanten auf die Finger klopfen mal dem anderen. Wenn Ihre Signatur mit dem Esoteriker zutrifft, wäre damit sogar eine Arbeitsplatzgarantie für lange Zeit verbunden ;-).

Wie wollen Sie denn die "Verunreinigungen in Gestalt von Desinformation direkt an der Quelle bekämpfen"? Diese "20 grössten Desinformanten des Landes" zum Schweigen bringen?

Die Faktenlage von Elektrosmogerkrankten ist eine ganz andere.

Brot und Spiele

Doris @, Montag, 12.04.2010, 21:04 (vor 3574 Tagen) @ Fee

Wie wollen Sie denn die "Verunreinigungen in Gestalt von Desinformation direkt an der Quelle bekämpfen"? Diese "20 grössten Desinformanten des Landes" zum Schweigen bringen?

Die Faktenlage von Elektrosmogerkrankten ist eine ganz andere.

Rechtfertigt das in Ihren Augen, dass bewusst gelogen, verdreht und falsch interpretiert wird?
Glauben Sie,dass sich die Situation für EHS verbessert, wenn die Basis der Argumentation sumpfig ist?
Wem soll das was bringen?

Dariusz Leszczynski, der sich vehement für weitere Forschung einsetzt, macht eine klare Ansage in einem Interview in einer finnischen Zeitung.

Whilst he says that the electromagnetic hypersensitives mean well, their emotionally-charged viewpoint tends to muddy the waters of the mobile phone debate.
In Leszczynski's opinion the statements from the EHS sufferers could also have an adverse impact on the funding for basic research.
"The financiers might start to wonder if this is about real science or some Ghostbusters stuff", he says.

Und Fakt ist, nur solide Forschung wird auch eine evtl. Elektrosensibilität, sollte es diese geben, ans Licht bringen. Der überzogene Aktionismus der auf so wackligen Beinen steht ganz sicher nicht. Es ist absolut kontraproduktiv, durch Ängste schüren weitere "vermeintliche" EHS zu schaffen, denn dann findet man eine evtl. kleine, aber vielleicht sogar reale Anzahl von EHS immer weniger, sondern die gehen dann noch vollständig unter.

Ehrlichkeit verdirbt das Geschäft

RDW ⌂ @, Montag, 12.04.2010, 21:07 (vor 3574 Tagen) @ Fee

Wie wollen Sie denn die "Verunreinigungen in Gestalt von Desinformation direkt an der Quelle bekämpfen"? Diese "20 grössten Desinformanten des Landes" zum Schweigen bringen?

Schweigen muss gar nicht sein. Aber sie könnten endlich einmal realistisch und vor allem ehrlich werden.
Doch das haben die meisten derjenigen, an die ich dabei denke, überhaupt nicht vor, denn sie können mit ihrer scheinheiligen Art der Kundenakquise und der öffentlichen Beachtung offenbar ganz gut leben.

Wären diese "20 grössten Desinformanten des Landes" mit ihren Methoden im Finanzwesen tätig, dürften Sie sie schon längst im Gefängnis besuchen - statt sie auf sogenannten "Informationsveranstaltungen", ihren Websites und in Interviews zu bewundern.

RDW

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Kundenakquise

Faktenlage EHS

KlaKla, Dienstag, 13.04.2010, 09:48 (vor 3574 Tagen) @ Fee
bearbeitet von KlaKla, Dienstag, 13.04.2010, 10:05

Die Faktenlage von Elektrosmogerkrankten ist eine ganz andere.

Nichts weiter als eine Sprechblase.

Die Faktenlage ist klar: Bis heute gibt es keinen EHS der seine aufgestellten Behauptungen unter kontrollierten Bedingungen belegen konnte. Auch sie behaupten nur und sprechen in der Mehrzahl, mVn um nicht alleine als die Dumme dar zu stehen. Vielmehr macht es auf mich den Eindruck, dass ihre EHS ihr Lebenselexil ist. Und da sind wir wieder bei G. Kaul oder Mutters Kollegen. Unterm Strich betrachte, tragen Sie nichts dazu bei, etwas zu verändern. Sie Jammern nur und fordern andere auf aktiv zu werden. Man hat sich gefälligst ihren unsinnigen Forderungen zu unterwerfen. Stichwort: Meinungsfreiheit

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EHS, Meinungsfreiheit, Jammern, Opferrolle

Faktenlage EHS

Fee @, Dienstag, 13.04.2010, 10:12 (vor 3574 Tagen) @ KlaKla

Die Faktenlage von Elektrosmogerkrankten ist eine ganz andere.


Nichts weiter als eine Sprechblase.

Die Faktenlage ist klar: Bis heute gibt es keinen EHS der seine aufgestellten Behauptungen unter kontrollierten Bedingungen belegen konnte. Auch sie behaupten nur und sprechen in der Mehrzahl, mVn um nicht alleine als die Dumme dar zu stehen. Vielmehr macht es auf mich den Eindruck, dass ihre EHS ihr Lebenselexil ist. Und da sind wir wieder bei G. Kaul oder Mutters Kollegen. Unterm Strich betrachte, tragen Sie nichts dazu bei, etwas zu verändern. Sie Jammern nur und fordern andere auf aktiv zu werden. Man hat sich gefälligst ihren unsinnigen Forderungen zu unterwerfen. Stichwort: Meinungsfreiheit

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Wenn Sie dafür bereit sind, täglich eine steigernde Dosis Gift einzunehmen, was könnten wir denn nehmen, da gäbe es sicher solche, die sich damit auskennen, solche, die nicht sofort töten, aber irreversible Schäden verursachen können wie z.B. Leberschädigungen, Stoffwechselschädigungen, Nervenschädigungen, mit denen Sie dann leben müssten, denn ähnliche kaum mehr wegzubringende sich verschlimmernde Wirkung hat auf mich der Elektrosmog. Ich habe bei mir bekannten Betroffenen diese ständigen Aufforderungen zum ES-Test erwähnt, dort ist niemand dazu bereit, dafür zu einem langzeitigen Aufenthalt ohne den Elektrosmog-Müll und vorher/nachher Untersuchungen verschiedenster gesundheitlicher Werte.

Faktenlage EHS

KlaKla, Dienstag, 13.04.2010, 13:05 (vor 3574 Tagen) @ Fee

Sie stellen Behauptungen auf also sind sie in der Pflicht, den Beweis zu erbringen. Ihr beharrliches Verweigern bestätigt mMn die Annahme, sie haben nichts zu bieten außer Sprechblasen. Sie dürfen natürlich weiter hin glauben was sie wollen, sollten sich jedoch nicht wundern wenn man sie und ihre Bewegung in die Ecke der neurotischen Spinner schiebt. :waving:

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Brot und Spiele und kein Postbote

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 14.04.2010, 00:50 (vor 3573 Tagen) @ Fee

Wie wollen Sie denn die "Verunreinigungen in Gestalt von Desinformation direkt an der Quelle bekämpfen"? Diese "20 grössten Desinformanten des Landes" zum Schweigen bringen?

Zum Beispiel so.

Achten Sie mal drauf, "Fee", was ich schreibe und was bei Ihnen ankommt:

Gesendet: Desinformation an Quelle bekämpfen.
Empfangen: Desinformanten zum Schweigen bringen.

Während ich noch von einer Sache rede machen Sie daraus unverzüglich eine Personifizierung. Das ist "Stille Post" in Vollendung, aber ganz ohne Postboten, und passt vorzüglich zu der "Selbstpsychiatrisierung", die Ex-Mobilfunker kürzlich ins Spiel brachte. Und das ist mit eine Ursache für völlig unnötige Diskussionen in der Mobilfunkdebatte, Diskussionen, die auf unerkannten Missverständnissen und Fehlinterpretationen beruhen, weil Informationen selektiv verzerrt und damit objektiv falsch wahrgenommen werden. Diplomatische Konfliktlösungen - miteinander reden - gibt es so gut wie keine mehr, Missverständnissen und Fehlinterpretationen sind stattdessen die Pulverladungen der Artillerie auf beiden Seiten. Ohne Einsicht und Kompromissbereitschaft kann Diplomatie aber nicht wirken. Vor bald 100 Jahren gab's diese Situation schon einmal: Verdun.

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Brot und Spiele und kein Postbote

Ditche, Donnerstag, 15.04.2010, 03:02 (vor 3572 Tagen) @ H. Lamarr

Achten Sie mal drauf, "Fee", was ich schreibe und was bei Ihnen ankommt:

Gesendet: Desinformation an Quelle bekämpfen.
Empfangen: Desinformanten zum Schweigen bringen.

(...)

Tschuldigung, wenn ich mich da mal einmischen und verkürzt Zusammenfassen darf :

... angekommen ist eine empfangene Desinformation von gesendeten Desinformanten die das Schweigen ihrer Quellen bekämpfen ...

(noch "verschraubter" krieg´ ich´s gerade nicht hin)

---

Allerdings ist Ihre Antwort insgesamt (für mich) nachdenkenswert, da sie sehr gut ein (vorhandenes) Komunikationsproblem in der Mobilfunkdiskussion aufzeigt.

Brot und Spiele und kein Postbote

Fee @, Donnerstag, 15.04.2010, 09:13 (vor 3572 Tagen) @ Ditche

Achten Sie mal drauf, "Fee", was ich schreibe und was bei Ihnen ankommt:

Gesendet: Desinformation an Quelle bekämpfen.
Empfangen: Desinformanten zum Schweigen bringen.

(...)


Tschuldigung, wenn ich mich da mal einmischen und verkürzt Zusammenfassen darf :

... angekommen ist eine empfangene Desinformation von gesendeten Desinformanten die das Schweigen ihrer Quellen bekämpfen ...

(noch "verschraubter" krieg´ ich´s gerade nicht hin)

---

Allerdings ist Ihre Antwort insgesamt (für mich) nachdenkenswert, da sie sehr gut ein (vorhandenes) Komunikationsproblem in der Mobilfunkdiskussion aufzeigt.

Bei dem von Spatenpauli verlinkten Beispiel handelt es sich m.M. nach eher nicht um ein Bekämpfen an der Quelle, denn darunter verstehe ich, dass verhindert werden würde, dass gewisse Aeusserungen überhaupt gemacht werden. Und das liesse sich z.B. durch Rufschädigung erreichen, dass die Menschen, vor allem Betroffene sich nicht mehr getrauen, sich zu äussern. Hier im Forum habe ich oft nicht den Eindruck von sachlichen Berichtigen allfälliger Fehler, sondern von über einzelne Personen herziehen.

Brot und Spiele und kein Postbote

KlaKla, Donnerstag, 15.04.2010, 09:55 (vor 3572 Tagen) @ Fee

Bei dem von Spatenpauli verlinkten Beispiel handelt es sich m.M. nach eher nicht um ein Bekämpfen an der Quelle, denn darunter verstehe ich, dass verhindert werden würde, dass gewisse Aeusserungen überhaupt gemacht werden. Und das liesse sich z.B. durch Rufschädigung erreichen, dass die Menschen, vor allem Betroffene sich nicht mehr getrauen, sich zu äussern. Hier im Forum habe ich oft nicht den Eindruck von sachlichen Berichtigen allfälliger Fehler, sondern von über einzelne Personen herziehen.

Nun Fee, dass ist ihre persönliche Meinung, die in ihrem Kreis ausgiebig gepflegt wird, wie man im Schweizer Forum und hier nachlesen kann. Spassig, dass sie diesem Umstand dafür hernehme um zu erklären warum Betroffene sich nicht zu Wort melden.

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Meine Meinungsäußerung

Au weia - Die Lügen des Kontextes ...

Ditche, Montag, 12.04.2010, 03:41 (vor 3575 Tagen) @ Alexander Lerchl

[*]Er profitiert als selbstständiger Berater (Ingenieurbüro für Arbeitsschutz und Messtechnik) und enorm aktives Gremiummitglied (siehe diese Seite unten) persönlich davon, wenn das Thema "Machen Funkfelder krank" nicht sanft entschlummert, sondern regelmäßig mit Refresh-Impulsen den Leuten neu ins Bewusstsein gerufen wird. Unter dem Link findet sich übrigens auch ein Rüffel von Herrn Kühling an Herrn Gobsch, weil der es wagte, die Frage nach der Kompetenz von Herrn Müller zu stellen. Beim Betreff "Die Lügen des BUND" müsste Herrn Kühling eigentlich die Luft wegbleiben.

Ach Du ahnst es nicht. Spatenpauli, danke für diesen Hinweis. Hier ist meiner. Ist übrigens auf der website von charles zu finden :-)

Zitate daraus:
"Die Naila-Studie entstand nicht im privaten oder öffentlichen Auftrag, sondern aus den Erfahrungen betroffener Ärzte. Die Fragestellungen wurden mit Symptomen/Ursachen verbunden und gestatten daher unabhängiges Denken."

.....

"Die einseitige Kritik an der Naila-Studie durch die Hervorhebung von Detaildaten bietet keine Orientierungshilfe für die Öffentlichkeit."

.....

"Die bisherige Kritik an der Naila-Studie ist ungeeignet, um eine sozial- und umweltverträgliche Kommunikation zu Technologieentwicklungen in der Gesellschaft zu fördern und das notwendige Vertrauen in die Arbeit staatlicher Institutionen zu gewährleisten. Sie führt zwangsläufig zu einer Polarisierung der Standpunkte und der Kommunikation."

Dieses Gesülze, mit Verlaub, fördert die Polarisierung weit mehr als die berechtigte Kritik an der unglaublich stümperhaften Naila-Studie. Hennen nicht zu vergessen.


Ach Du ahnst es nicht, Alexander, danke für diese Antwort. Hier ist meine: Kontext und Intuition (beides nachzulesen in Wiki)

Als (eine) schreibende Privatperson Alexander Lerchl ist, Zitat:"Dieses Gesülze", als ihre Meinungsäußerung aber durchaus in Ordnung ... ;-)

Bis dahin, Ditche

Vorhersehbare Reaktion

Alexander Lerchl @, Montag, 12.04.2010, 08:26 (vor 3575 Tagen) @ Ditche

Ach Du ahnst es nicht, Alexander, danke für diese Antwort. Hier ist meine: Kontext und Intuition (beides nachzulesen in Wiki)

(Was will uns Verfasser damit sagen?)

Als (eine) schreibende Privatperson Alexander Lerchl ist, Zitat:"Dieses Gesülze", als ihre Meinungsäußerung aber durchaus in Ordnung ... ;-)

Danke, Euer Gnaden.
(Ihre Reaktionen sind so herrlich vorhersehbar ...)

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"Ein Esoteriker kann in fünf Minuten mehr Unsinn behaupten, als ein Wissenschaftler in seinem ganzen Leben widerlegen kann." Vince Ebert

Vorhersehbare Reaktion

Ditche, Montag, 12.04.2010, 14:09 (vor 3575 Tagen) @ Alexander Lerchl

Ach Du ahnst es nicht, Alexander, danke für diese Antwort. Hier ist meine: Kontext und Intuition (beides nachzulesen in Wiki)

(Was will uns Verfasser damit sagen?)

Als (eine) schreibende Privatperson Alexander Lerchl ist, Zitat:"Dieses Gesülze", als ihre Meinungsäußerung aber durchaus in Ordnung ... ;-)

Danke, Euer Gnaden.
(Ihre Reaktionen sind so herrlich vorhersehbar ...)

Gell. Sie sollen ja auch noch etwas Spaß haben ..., dabei nur nicht zu sehr den Strahlenschutz vergessen, nich.

Gesülze

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 28.04.2010, 10:58 (vor 3559 Tagen) @ Alexander Lerchl

Dieses Gesülze, mit Verlaub ...

"Denke wie ein Philosoph und rede wie ein Bauer"
Rudolf von Jhering (1818 bis 1892)

Auch wenn es nicht immer gelinge, so der scheidende Präsident des Bundesverfassungsgerichts Hans-Jürgen Papier, solle man zumindest bemüht sein, eine Entwicklung in die umgekehrte Richtung zu vermeiden.

Papier reagierte damit launisch auf die Kritik an einem morbide klingenden Verfassungsgerichtsbeschluss, an dem er mitwirkte: "Aus dem grundgesetzlichen Schutz von Ehe und Familie", so die Erkenntnis der Richter, "folge kein Recht auf Beendigung der ehelichen Gemeinschaft durch Suizid eines Ehepartners."

Gefunden in "Der Spiegel" 10/2010

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Ein Dutzend Mainzer Mikro-Elefanten und 1 Auto

H. Lamarr @, München, Dienstag, 13.04.2010, 00:06 (vor 3574 Tagen) @ KlaKla

Elefant: Im Verbund mit Bund Naturschutz und ÖDP protestieren laut Marek am Montag zahlreiche Initiativen gegen die Versteigerung sogenannter LTE-Mobilfunklizenzen.

So elefantös war der Auftritt der gebündelten Sendemastengegner in Mainz dann aber nicht. Die FAZ weiß über den heutigen Montag zu berichten:

"Die Demonstranten vom BUND, die sich vor dem Gebäude versammelt haben, möchten am liebsten, dass der Staat gar keine Frequenzen verkauft. Ein Dutzend besorgte Menschen behaupten mit ihrem Transparent, dass da drinnen von der Bundesnetzagentur gesundheitsgefährende Mobilfunkstrahlung angeboten wird.
Noch bevor Matthias Kurth die Auktion startet, ist die Truppe schon wieder verschwunden. Vermutlich vom Regen vertrieben. Die beiden Polizisten, die am Eingang stehen, haben jedenfalls nichts getan, sagen sie. „Die Demonstranten sind einfach mit dem Auto davon gefahren."

Also wieder einmal nur das gewohnte Bild: Wenn nicht die AZK-Sekte aus der Schweiz Hilfestellung gibt, kriegen Sendemastengegner in Deutschland gerade mal ein Auto voll. Korrektur: Dies gilt natürlich nicht für Proteste gegen den eigenen Masten, da wird gestrampelt was das Zeug hält, sondern dies gilt nur für überregionalen und damit eher uneigennützigen Protest. Für die ödp niederschmetternd: Ihr Infostand vor dem Gebäude der BNetzA wird von der FAZ nicht mal erwähnt.

Nun gut, haben also Sendemastengegner wieder einmal eine Blamage hinnehmen müssen, leid tun sie mir nicht, denn es war von vornherein absehbar, dass dieser Protest zum Rohrkrepierer wird, weil: Außerhalb der eigenen Funkzelle werden alle Sendemastengegner ruckzuck zu braven Handynutzern - ausgenommen: ein Dutzend. Wenn man sich jetzt in der Allgäuer Zeitung noch einmal die Bekundungen von Renate Marek und das Angebot zur Bildung von Fahrgemeinschaften (zum Sturm auf Mainz) durchliest, dann fällt mir dazu spontan ein Wort ein: Realitätsverlust. Und es stellt sich die Frage: Gibt es die "Mobilfunk-Initiativen Ostallgäu" im wirklichen Leben überhaupt noch und wenn ja, haben sie insgesamt mehr als zwei aktive Mitglieder?

Das Vortäuschen von Masse ist ein zentrales Anliegen der kleinen Gruppe altgedienter Sendemastengegner. Wer nur den Artikel der Allgäuer Zeitung liest, könnte tatsächlich glauben, dass sich ganze Landstriche zum Protest in Richtung Mainz entvölkert haben. Dass es wahrscheinlich allein Renate Marek und Erich Ammann waren, die sich tatsächlich vom Ostallgäu nach Rheinland-Pfalz verirrten, das wird erst mit dem FAZ-Artikel deutlich - den im tiefen Allgäu aber kaum einer lesen dürfte. Und so wird sie in Kreisen der Unbeirrbaren bis zum Jüngsten Gericht wach bleiben, die entenfüssige Zeitungs-Legende vom "Sturm der Ostallgäuer auf Mainz", denn die, die die Blamage eingefahren haben, werden diese nicht einräumen.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Mobilfunkgegner, Ostallgäu

Ein Dutzend Mainzer Mikro-Elefanten und 1 Auto

KlaKla, Dienstag, 13.04.2010, 09:16 (vor 3574 Tagen) @ H. Lamarr

Ist doch schon mal ein gutes Zeichen dass die ÖDP und der BUND nicht in der Lage waren ihre Leute zu mobilisieren an der Aktion teil zu nehmen. Damit ist für mich klar, dass was deren Vorbeter ihnen servieren wird auch nicht so ohne weiteres geschluckt.

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