Ärzte monieren Funkloch (Allgemein)

Robert, Samstag, 06.03.2010, 18:59 (vor 5212 Tagen)

Mal anders rum:

Buch am Buchrain - „Es sollte im 21. Jahrhundert möglich sein, auch Buch an den Rest der Welt anzubinden“: die Bucher Ärzte monieren das Funkloch in Buch.

Wie stehen die Bürger zu einem Handymast in ihrer Gemeinde? Zu dieser Frage will Bürgermeister Ferdinand Geisberger ein Meinungsbild einholen. Falls es juristisch möglich ist, soll diese Befragung in einem zweiten Raum gemeinsam mit der Abstimmung zum Nichtrauchergesetz im Juli durchgeführt worden, schlug Geisberger vor.

Anlass für die Mobilfunkdiskussion im Ratsgremium war ein Schreiben der Ärzte aus der örtlichen Gemeinschaftspraxis. Die Mediziner bemängeln den „miserablen Handyempfang“ in der Gemeinde. Die Ärzte verweisen auf „die Gefährdung im Krankheitsfall“ durch das Funkloch.

Gemeinderat Hans-Peter Schäfer leuchtete das nicht ein. Er warnte vor den „gesundheitlichen Risiken durch die Strahlung“. Die Folgen seien noch nicht abzuschätzen. Falls ein Handymast installiert und von mehreren Betreibern genutzt werde, habe man keine Handhabe mehr.

Wolfgang Hipper meinte, dass ein funktionierendes Mobilfunknetz heutzutage „eine Notwendigkeit“ sei, da das Handy von so vielen genutzt werde. Martin Dondl sagte, dass man „ausgelacht“ werde, wenn man beruflich aufs Handy angewiesen sei und erzähle, dass es in Buch nicht funktioniert. „Ja, wo lebts denn ihr“, sei die verwunderte Reaktion.

Schäfer würde diese „einsame Insel“ gerne bewahren. Denn: „Die Belastungen potenzieren sich“. Geisberger will einen „vernünftigen Weg finden“, wobei seiner Meinung nach eine Bürgerbefragung hilfreich sei. Diese Möglichkeit soll jetzt ausgelotet werden.

http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/aerzte-monieren-funkloch-659316.html

Ärzte monieren Funkloch

Sektor3, Montag, 08.03.2010, 10:05 (vor 5211 Tagen) @ Robert

Mal anders rum:

Buch am Buchrain - „Es sollte im 21. Jahrhundert möglich sein, auch Buch an den Rest der Welt anzubinden“: die Bucher Ärzte monieren das Funkloch in Buch.

In diesem wer-weiss-was-Strang wird ein Sonderkündigungsrecht bei fehlenden Netzabdeckung diskutiert.

Der Artikel "Jeder Zweite will Anbieter, aber nicht die Handynummer wechseln" von 2001 behauptet: "Als Hauptgründe für ihre Unzufriedenheit gaben die Teilnehmer unzureichende Netzabdeckung, hohe Verbindungspreise und unübersichtliche Tarife an."

Ärzte monieren Funkloch

H. Lamarr @, München, Montag, 08.03.2010, 10:56 (vor 5211 Tagen) @ Sektor3

In diesem wer-weiss-was-Strang wird ein Sonderkündigungsrecht bei fehlenden Netzabdeckung diskutiert.

Da scheint ein ganzes Dorf von E-Plus abgeklemmt zu sein. Also das ideale Rückzugsgebiet für EHS, so eine Art Sun-City? Möchte man meinen, stimmt aber nicht, denn alle anderen Netze sind dort zu empfangen.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Ärzte monieren Funkloch

KlaKla, Montag, 08.03.2010, 15:39 (vor 5211 Tagen) @ Robert
bearbeitet von KlaKla, Montag, 08.03.2010, 16:04

Gemeinderat Hans-Peter Schäfer leuchtete das nicht ein. Er warnte vor den „gesundheitlichen Risiken durch die Strahlung“. Die Folgen seien noch nicht abzuschätzen. Falls ein Handymast installiert und von mehreren Betreibern genutzt werde, habe man keine Handhabe mehr.

Ist zu fragen woher Schäfer seine Informationen bezieht.

Heute habe ich das aktuelle Strahlentelex erhalten. Unkritisch wird da von Dr. Eger und seiner "Studie" in Selbitz berichtet. Anfang Januar 2010 diskutierten wir hier darüber.

Am Ende des Beitrages folgende Textpassage:
"Die Ergebnisse stehen im Einklang mit anderen Ergebnissen* aus Deutschland und verschiedenen anderen Ländern. Die Studie soll demnächst veröffentlicht werden. Da diese Ergebnisse in rechtlichem Sinn keinen Beweis für Gesundheitsschädigung darstellen, fordern die Ärzte die Behörden auf, technische und finanzielle Mittel für weitere Untersuchungen zur Verfügung zu stellen , um Beweise liefern zu können. Außerdem weisen sie darauf hin, dass die Grenzwerte viel zu hoch sind."

* Mein Kommentar: Unterschlagen wird, dass diese nur im Einklang mit anderen Studien von Dr. Eger steht. Dr. Egers Studien sind von Laien für Laien. Um dies jedoch verstehen zu können muss man die Kritiken zu seinen Studien lesen. Stichwort: Naila und Hennen.

Als Kurzmeldung bringt Strahlentelex einen Unterstützungsaufruf für das Mastbruch-Projekt welches der ehemaliger Tabak Lobbyist *** koordiniert.

"Der Start des Projektes ist gesichert. Doch die Kosten seiner zweijährigen Weiterführung, die sich nach ersten Schätzungen auf 300.000 - 500.000 Euro belaufen, sind offen. Die Pilotstudie kann nur durchgeführt werden, wenn ihre finanzielle Absicherung gelingt."

Kommentar: Eine notwendige Transparenz dazu ist nicht gegeben. Wenn die Spender nicht zweckgebunden für das Mastbruch-Projekt spenden kann das Geld anderweitig verwendet werden.

Auffällig viel von Diagnose-Funk wird da mMn kritiklos von Strahlentelex weiter verbreitet.

[Hinweis Admin: *** aus Rechtsgründen editiert am 27.07.10]

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Meine Meinungsäußerung

Tags:
Spenden, Eger, Elektrosmog-Report, Selbitz, Strahlentelex

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