Geldrolleneffekt: Was treibt Pizzamanne an? (Allgemein)

Pizzamanne, Dienstag, 23.02.2010, 20:17 (vor 4065 Tagen)

Dieses Posting wurde dem Thread "Geldrolleneffekt: Wenn das Blut verklumpt" abgetrennt.

Also, meine Intention is, den Leuten die Effekte zu zeigen die ich beobachtet habe. Ich hab vom Geldrolleneffekt vor ca. 3 Jahrem mitbekommen. Hab ihn damals auch gemacht.

Nun mussten wir Studenten von der PH Mitte Dezember zum Thema Handy an einer Schule einen Projekttag organisieren. Da wir zu dem Entschluss kamen, dass der Geldrolleneffekt "live" schwierig zu machen sein wird weil man das Mikro hinschleppen muss und weil es soviele angeschaltete Handys in der Schule gibt die sich auch alle auf das Ergebnis auswirken, haben wir beschlossen, das Video zu machen (auch weil es rechtlich problematisch sein kann in der Schule mit menschlichem Blut zu hantieren). Dann gab es dieses und anschließend hab ich mich entschlossen (weil ich nebenbei gerne mit Videos rumwerkle wie man ja im Channel sehen kann) das Video bei Youtube einzustellen. Diese waren aber ursprünglich für die Schule gemacht.

Ich benutze das Handy ja auch selbst. Auch ich möchte erreichbar sein. Ich möchte auch nicht dass der Mobilfunk abgeschafft wird aber ich denke, die Leute sollten sich mehr mit den Konsequenzen beschäftigen.

Jetzt werden wieder Leute kommen und sagen dass es nicht mal Hinweise gibt etc. Es gibt ja zumindest die hochrangigen Profs (soweit ich das richtig mitbekommen habe) im Dienste der Regierung, die bereits zugeben dass Handys im Verdacht stehen, Krebs auszulösen aber man kennt ja den Wirkmechanismus noch nicht....

Wie stehts dann mit dem Vorsorgeprinzip? Wenn man weiss dass etwas sein könnte aber man weiss nicht wie es von A bis Z funktioniert und dann einfach mal sicherheitshalber nichts machen? Sehr komisch...

Ich finde aber dann Statements der Regierung ziemlich suspekt, wo berichtet wird dass Mobilfunk unbedenklich ist - lediglich bei den kleinen Kindern sei man sich noch nicht ganz sicher...

Man sollte dann schon die Jugend mal sicherheitshalber aufklären. Die Leute sind zum Teil jedoch eh nicht aufklärbar. Ich spreche mit vielen Leuten, die sind nicht belehrbar. Die sagen sogar: Selbst wenn das am handy liegen sollte, ich werd an meinen Gewohnheiten nichts ändern...

Dann sollen die Leute eben machen was sie möchten, aber man sollte sie wenigstens aufklären dass es zumindest Gefahren geben könnte die man heute noch nicht zweifelsfrei aufklären kann. Und dann sollen sie eben selbst entscheiden was sie tun. Jeder hat schließlich das Recht auf seinen eigenen Krebs...

Regierungsgeheimnisträger entlarvt

AnKa, Dienstag, 23.02.2010, 21:16 (vor 4065 Tagen) @ Pizzamanne

Also, meine Intention is, den Leuten die Effekte zu zeigen die ich beobachtet habe.

Nun, der Herr Lerchl hat sich ja die Mühe gemacht, einige Argumente zu Ihren "Beobachtungen" beizubringen - den Blick auf die Statistik zum Beispiel, den wichtigen Hinweis auf die fehlende Kontrollgruppe (ohne den geht eigentlich bei solchen Untersuchungen nix, aber na gut, Sie sind halt noch Student)... einen ernsthaften Willen, auf solche Hinweise einzugehen, kann ich in Ihren Ausführungen nicht feststellen.

Es gibt ja zumindest die hochrangigen Profs (soweit ich das richtig mitbekommen habe) im Dienste der Regierung, die bereits zugeben dass Handys im Verdacht stehen, Krebs auszulösen

Das wissen hier alle bereits. Das Geständnis, dass Handys im Verdacht stehen, Krebs auszulösen, wird Regierungsgeheimnisträgern regelmäßig unter der Folter entlockt. Man muss nur an den richtigen Stellen zuzwicken, dann singen sie schon, diese Typen.

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"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." (Groucho Marx)

Aussagen und ihre inneren Zusammenhänge

AnKa, Dienstag, 23.02.2010, 21:32 (vor 4065 Tagen) @ Pizzamanne

Zur Abwechslung einmal ein Schnellkurs in Pizzamanne’scher Aussagenlogik:

Wenn man weiss dass etwas sein könnte aber man weiss nicht wie es von A bis Z funktioniert, und dann einfach mal sicherheitshalber nichts machen?

Also Pizzamanne, Ihre Schlussfolgerung ist doch grundlogisch, warum also das Fragezeichen?

Sie sagen es doch selbst: Erstens, man weiss, dass man etwas nicht weiss. Zweitens, man weiss nicht, wie es funktioniert.

Bei so viel geballtem Wissen, da haben Sie völlig recht: Da macht man besser erst mal sicherheitshalber nichts. Sonst macht man nämlich am Ende noch was falsch – "was machen" ist ja schliesslich auch nicht ohne Risiko.

Man sollte dann schon die Jugend mal sicherheitshalber aufklären. Die Leute sind zum Teil jedoch eh nicht aufklärbar. Ich spreche mit vielen Leuten, die sind nicht belehrbar.

Also, Pizzamanne, Sie meinen: Man sollte aufklären. Allerdings sind die Leute gar nicht aufklärbar, finden Sie. Viele von Ihnen sind sogar noch nicht mal belehrbar, sagen Sie.

Wen, zum Teufel, wollen Sie da also eigentlich aufklären?

Dann sollen die Leute eben machen was sie möchten, aber man sollte sie wenigstens aufklären dass es zumindest Gefahren geben könnte die man heute noch nicht zweifelsfrei aufklären kann.

Sie wollen also aufklären über Gefahren, die nicht zweifelsfrei aufgeklärt werden können.

Mir deucht: Das ist eine regelrechte Mission, in der Sie unterwegs sind. Es geht um das Gewinnen Gläubiger, so scheint es.

Und dann sollen sie eben selbst entscheiden was sie tun.

Na endlich.

Geht doch.

Jetzt sind wir am Punkt.

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"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." (Groucho Marx)

haben sie sich wieder etwas beruhigt?

Pizzamanne, Mittwoch, 24.02.2010, 23:53 (vor 4064 Tagen) @ AnKa

Also ich hab heut morgen über den Link von spatenpauli diese geschichte gelesen von dieser Dame die ja sehr auf die E-Smog Geschichte angesprungen ist. Da haben sie in einigen Darlegungen wirklich tolle Sachen geschrieben, besonders diesen Vergleich mit Paradies fand ich gut.

Warum sie sich dann nun ausgehend von meiner Aussage über meine Motivation, warum ich das alles mache, fast schon beleidigend ironisch äußern, ist mir ein ziemliches Rätsel. Ja, ich bin ein Neuling in der Forschung, ein Neuling auf dieser Plattform, ja ich bin Student...und nicht jede Beobachtung die ich mache ist sofort einleuchtend, nicht alles ist sofort mit Kontrollgruppe etc.

Ich habe den Eindruck dass hier alles was man sagt, sofort durch ein superkritisches alles wissende Superhirn durchgehen muss, das natürlich ganz genau weiss, dass vom Handy und von der Strahlung generell keine Gefahr ausgehen kann.
Nur, warum sind sie sich so sicher? Können sie denn das Gegenteil beweisen?
Ich warte auf die Studie, die beweist, das der Geldrolleneffekt und andere kritische Studien nachgewiesenermassen kokolores sind.

Dann werd ich der erste sein, der froh drum ist, der wieder ohne Abschirmnetz mobiltelefoniert, der nachts sein handy wieder anlässt, um auch nachts noch erreichbar zu sein nach dem Vorbild seiner Schüler im Praktikum. Dann werd ich Leuten, die aus eigenen Stücken zu mir kommen, weil sie sich Sorgen, sagen, dass sie sich absolut keine Sorgen zu machen brauchen...

Sie wollen also aufklären über Gefahren, die nicht zweifelsfrei aufgeklärt werden können.

Gehen sie überhaupt noch offen an die Thematik heran?

Wen, zum Teufel, wollen Sie da also eigentlich aufklären?

Ich werd ja Lehrer...das heisst, es kommt ab und zu vor dass ich vor vielen jungen Leuten stehe. Achso, sie wissen bereits was das mit dem Lehramtberuf auf sich hat? Au, das tut mir leid...

Nun, stellen sie sich vor, sie haben bereits viel gelesen (z.B. Scheiner: Die verkaufte Gesundheit), sie waren bereits auf Vorträgen (z.B. Elektrosmog2008 in Berlin vom 20.9.08), sie haben kritische Vorträge gehört (z.B. vom Baubiologen Maes), sie haben selbst bereits kritische Erfahrungen gemacht und dann sogar noch kritische Universitätsvorträge zum Thema gehört, außerdem kritische Seitenliteratur gelesen (z.B. Das Vorsorgeprinzip 1898-1998: Späte Lehren von frühen Warnungen), sie haben alles in allem mitbekommen, dass es vielleicht nicht ganz ungefährlich ist, dieser Mobilfunk...Außerdem hat unser Vater Staat meines Wissens nach bereits in den 80er Jahren selbst zugegeben, dass die Technik gefährlich ist. Heute wollen sie davon nichts mehr wissen, merkwürdig...

Und nun stellen sie sich vor, sie müssten mit dieser Vorkenntnis (ob am ganzen nun was dran ist oder nicht) vor der Klasse stehen, wo 28 Leute hocken oder mehr. Und die fragen sie nun, ob Mobilfunk schädlich ist...

Es gibt laut Maes ein Statement (Stand 2008) vom Ex-Chef des Bundesamtes für Strahlenschutz Prof. Bernhardt, Mitglied aller Strahlenschutzkommissionen und mitverantwortlich für die Grenzwerte, im Focus: "Ich halte die Grenzwerte für ausreichend. Wir verdächtigen die elektromagnetischen Felder zwar, Krebs zu erzeugen, aber wir kennen den biologischen Mechanismus nicht."

Ich hab das Zitat so leider nicht gefunden, ich muss da dem Herrn Maes vertrauen.

Man hat also einen Verdacht, man denkt dass es doch irgendwie gefährlich sein muss...aber machen können wir nichts, wir trauen uns noch nicht...

Wenn ich das nun den Schülern so weitergebe schütteln die verwirrt die Köpfe... was würden sie den Schülern erzählen?

Gut, das war jetzt ziemlich lang was ich geschrieben hab. Verzeihen sie mir bitte auch den kleinen Seitenhieb. Wer austeilt, muss auch.. naja sie wissen schon... ;-)
Bin schon gespannt drauf wie der Text diesmal zerlegt wird.


Hier wurde ein neuer Thread eröffnet zum Posting von Pizzamanne
"Baubiologie Maes: Nur Irrtum oder schon wieder eine Lüge?"

haben sie sich wieder etwas beruhigt?

Christopher, Donnerstag, 25.02.2010, 01:24 (vor 4064 Tagen) @ Pizzamanne

Ich habe den Eindruck dass hier alles was man sagt, sofort durch ein superkritisches alles wissende Superhirn durchgehen muss, das natürlich ganz genau weiss, dass vom Handy und von der Strahlung generell keine Gefahr ausgehen kann.

Nein, muß es nicht. Nur sollte man seine Fähigkeit zu kritischem Denken nicht an der Garderobe abgeben, wenn auf einer Studie "kritisch über Mobilfunk" draufsteht. Auch die Leute, die solche Informationen schaffen (und noch viel mehr diejenigen, die sie mit Vehemenz verbreiten) haben oftmals eine ganz eigene ökonomische Agenda.

Nur, warum sind sie sich so sicher? Können sie denn das Gegenteil beweisen?
Ich warte auf die Studie, die beweist, das der Geldrolleneffekt und andere kritische Studien nachgewiesenermassen kokolores sind.

Diese Studie braucht es nicht: Einfach deswegen, weil die Untersuchung zum Geldrolleneffekt - in Ermangelung einer nicht (bzw. schein-) befeldeten Referenzgruppe keinerlei Aussagewert hat. Man hat ja keinerlei Informationen dazu gesammelt, wie sich die Blutproben bei Probanden verhalten, die mit dem gleichen Zeitintervallen "gepiekst" wurden, aber kein Feld abbekommen hatten.
Was Sie fordern ist übrigens wissenschaftstheoretisch unmöglich: Die Nichtexistenz einer Sache läßt sich nicht beweisen. Und gerade bei der Geldrollenstudie verfährt Prof. Lerchl nach dem berühmten Prinzip, nach dem eine neuartige Erklärung für ein Phänomen abzulehnen ist, wenn sich dieses durch die Anwendung bisher bekannter Gesetzmäßigkeiten vollständig erklären läßt.

Dann werd ich der erste sein, der froh drum ist, der wieder ohne Abschirmnetz mobiltelefoniert, der nachts sein handy wieder anlässt, um auch nachts noch erreichbar zu sein nach dem Vorbild seiner Schüler im Praktikum. Dann werd ich Leuten, die aus eigenen Stücken zu mir kommen, weil sie sich Sorgen, sagen, dass sie sich absolut keine Sorgen zu machen brauchen...

Sie müssen niemandem sagen, er muß sich überhaupt keine Sorgen machen. Nur sollte man die Kirche im Dorf lassen: Das Risiko, daß der tägliche Weg in die Arbeit nach einem Verkehrsunfall im Krankenhaus endet, ist bedeutend größer, als irgendwann wegen seiner Telefoniergewohnheiten an Krebs zu erkranken. Und trotzdem ist noch niemand auf die Idee gekommen, den Leuten zu verbieten, auf der Straße rumzurennen! Vielleicht hilft es, solche Alltagsrisiken einfach mal in Relation zum Mobilfunk zu stellen.

Sie wollen also aufklären über Gefahren, die nicht zweifelsfrei aufgeklärt werden können.

Gehen sie überhaupt noch offen an die Thematik heran?

Das ist doch der springende Punkt: Es gibt so viele Dinge die nachgewiesenermaßen negative Wirkungen auf die Gesundheit haben (Ernährung, Bewegungsmangel...) - sollte man nicht lieber seinen Fokus darauf richten, die bestätigten (und damit größeren) Gefahren zu vermeiden?
Ein Beispiel: Wenn Sie nach ausgiebigen Neuschneefällen eine Skitour im steilen Gelände machen - was ist Ihre Hauptsorge: Von einer Lawine erwischt zu werden, oder von einem Braunbären gefressen zu werden? Ok, das Braunbärenrisiko kann man nicht ausschließen. Aber das Lawinenrisiko ist doch wohl viel realer und unmittelbarer.

Wen, zum Teufel, wollen Sie da also eigentlich aufklären?

Ich werd ja Lehrer...das heisst, es kommt ab und zu vor dass ich vor vielen jungen Leuten stehe. Achso, sie wissen bereits was das mit dem Lehramtberuf auf sich hat? Au, das tut mir leid...

Nun, stellen sie sich vor, sie haben bereits viel gelesen (z.B. Scheiner: Die verkaufte Gesundheit), sie waren bereits auf Vorträgen (z.B. Elektrosmog2008 in Berlin vom 20.9.08), sie haben kritische Vorträge gehört (z.B. vom Baubiologen Maes), sie haben selbst bereits kritische Erfahrungen gemacht und dann sogar noch kritische Universitätsvorträge zum Thema gehört, außerdem kritische Seitenliteratur gelesen (z.B. Das Vorsorgeprinzip 1898-1998: Späte Lehren von frühen Warnungen), sie haben alles in allem mitbekommen, dass es vielleicht nicht ganz ungefährlich ist, dieser Mobilfunk...

Naja, die Art und Weise, wie die Kritiker mit Quellen umgehen, wie sie nicht reproduzierte (oder ***) Studienergebnisse als unumstößliche Quellen behandelt, sehe ich vor allem als eines: Als Beleidigung meines eigenen kritischen Intellekts. Wer andere beschuldigt, unsauber zu arbeiten, hat eine doppelte Verpflichtung, selbst sauber zu arbeiten. Und wer das nicht tut, hat für mich jegliche Glaubwürdigkeit verloren.

Außerdem hat unser Vater Staat meines Wissens nach bereits in den 80er Jahren selbst zugegeben, dass die Technik gefährlich ist. Heute wollen sie davon nichts mehr wissen, merkwürdig...

Da hätte ich gern eine Quelle zu. "Meines Wissens" ist so wunderbar unverbindlich :)

Und nun stellen sie sich vor, sie müssten mit dieser Vorkenntnis (ob am ganzen nun was dran ist oder nicht) vor der Klasse stehen, wo 28 Leute hocken oder mehr. Und die fragen sie nun, ob Mobilfunk schädlich ist...

Dann würde ich sagen: Gut für die Fingergelenke ist es sicher nicht... Und ansonsten gilt die alte Weisheit: Nicht übertreiben, dann hält sich auch das Risiko in Grenzen. Wie gesagt: Es gibt jede Menge Gefahren, die (erwiesenermaßen) eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit haben als eine (postulierte, unbelegte) Krebsgefahr durch Mobilfunk.

Es gibt laut Maes ein Statement (Stand 2008) vom Ex-Chef des Bundesamtes für Strahlenschutz Prof. Bernhardt, Mitglied aller Strahlenschutzkommissionen und mitverantwortlich für die Grenzwerte, im Focus: "Ich halte die Grenzwerte für ausreichend. Wir verdächtigen die elektromagnetischen Felder zwar, Krebs zu erzeugen, aber wir kennen den biologischen Mechanismus nicht."

Genau: Es wird nur verdächtigt. Es gibt nicht mal einen fundierten Verdacht, der durch konsistente Studienergebnisse erhärtet wird. Es gibt also nur ein bißchen mulmiges Gefühl. Aber mulmiges Gefühl habe ich auch, wenn ich vor eine großen Zahl Leute sprechen muß: Die Aussagekraft solcher Bauchgefühle ist dementsprechend beschränkt.

Ich hab das Zitat so leider nicht gefunden, ich muss da dem Herrn Maes vertrauen.

Man hat also einen Verdacht, man denkt dass es doch irgendwie gefährlich sein muss...aber machen können wir nichts, wir trauen uns noch nicht...

Wenn ich das nun den Schülern so weitergebe schütteln die verwirrt die Köpfe... was würden sie den Schülern erzählen?

Nicht "man denkt, daß es gefährlich sein muß" - "könnte" ist das Wort. Die Wahrscheinlichkeit, daß es sich bei der vermuteten Gefahr um gar keine Gefahr handelt, ist mindestens so groß, wie die, daß sich die Befürchtungen bewahrheiten.

O je, jetzt hab ich wieder gelabert... Gute Nacht!

[Hinweis Admin: *** aus Rechtsgründen editiert am 28.07.10]

@ Pizzamanne

Sektor3, Donnerstag, 25.02.2010, 10:50 (vor 4064 Tagen) @ Pizzamanne
bearbeitet von Sektor3, Donnerstag, 25.02.2010, 11:11

Ja, ich bin ein Neuling in der Forschung, ein Neuling auf dieser Plattform, ja ich bin Student...und nicht jede Beobachtung die ich mache ist sofort einleuchtend, nicht alles ist sofort mit Kontrollgruppe etc.

Ich habe den Eindruck dass hier alles was man sagt, sofort durch ein superkritisches alles wissende Superhirn durchgehen muss, das natürlich ganz genau weiss, dass vom Handy und von der Strahlung generell keine Gefahr ausgehen kann.
Nur, warum sind sie sich so sicher? Können sie denn das Gegenteil beweisen?
Ich warte auf die Studie, die beweist, das der Geldrolleneffekt und andere kritische Studien nachgewiesenermassen kokolores sind.

Wenn Sie so wollen, bildet das Forum eine Kontrollgruppe. Man kann sagen was man will, aber die Anderen nehmen sich die Argumente auch zur Brust.

Manche behaupten auch (sinngemäß), so wie Sie, dass ein alles wissendes Superhirn ganz genau wisse, dass vom Handy und von der Strahlung generell keine Gefahr ausgehen könne. Das ist falsch. Ich kenne nicht ein einziges Posting, das diese Aussage bestätigen würde.

Tatsächlich gibt es hier einige, die Mobilfunkkritische Studien auseinandernehmen, wenn die darin enthaltenen Behauptungen nicht stimmen - ***. Eine weitere Frage ist: ist der Geldrolleneffekt von "kritischer" Relevanz, bzw. was ist wirklich "kritisch".

Wenn Sie trotz Studienstreß die Zeit finden, sich dem Thema zu widmen, dann wäre mein Vorschlag folgender:

1) Wie finde ich raus was kritisch ist?
Für mich habe ich eine Aufteilung in
- alles was "quasi"-ionisierend und damit potentiell krebserregend wirken soll (z.B. Prof. A.)
- Elektrohypersensibilität (für mich Blablaistik, es gibt keine "erfolgreichen" Testteilnehmer)
- andere Effekte, wie Geldrollen (mir ist nichts wirklich "kritisches" darüber bekannt)

2) Was sagen Studien über das, was ich für kritisch halte?
In meinem Fall: eine kleine Minderheit der Studien sagt, es gäbe eine "quasi"-ionisierende Wirkung (z.B. Prof. A.). Ein weiterer kleiner Teil sagt es gäbe verstärkende Effekte.

3) Was ist die wissenschaftliche Relevanz solcher Studien nach Punkt 2)?
In meinem Fall:

  • Es ist auffällig, dass diese Studien häufig nicht replizierbar sind.
  • Photonen von EMF-"Arten", die bekanntermaßen freie Radikale bilden können (z.B. Licht, UV, Röntgen) haben mindestens 10.000 mal mehr Energie als Photonen in Mobilfunkfrequenzen. Die Frage ist deshalb: Wie kann ein energiearmes Photon Molekülbindungen lösen? (Ein Nachweis darüber wäre Nobelpreisverdächtig).
  • Die beiden wichtigsten Studien in diesem Bereich kommen von Prof. A.. Prof. Lerchl hat im Forum dargelegt, weshalb die Studien wissenschaftlich *** sind.

4) Gibt es (Hinter-) Gründe, weshalb kritische Studien nicht relevant sind?
In meinem Fall:
Prof. A. war jahrzehntelang Tabakforscher. Die Tabakindustrie hat mMn EMF und Anderes, besonders aus dem baubiologischen Bereich zur Ablenkung von den Gesundheitsgefahren des Rauchens benutzt. Sie gab Geld für EMF-kritische Leserbriefe aus und klagte gegen EMF. Tabakforscher (hier Name eingeben) wie F. Prof. A., H. Rüdiger, G. Matanoski, HW. Heller, G. Obe und G. Carlo (hier Name & "electromagnetic" eingeben) gehören zu den wenigen, die solche "Effekte" fanden.

5) Eigene Expertise bilden
In meinem Fall: verstehen lernen, wo und wie freie Radikale entstehen (z.B. Photosynthese, Auge) und mit Mobilfunk vergleichen (bietet sich auch für Lehrer an)

[Hinweis Admin: *** aus Rechtsgründen editiert am 28.07.10]

Ich verstehe Sie nicht

Alexander Lerchl @, Dienstag, 23.02.2010, 21:44 (vor 4065 Tagen) @ Pizzamanne

Ich benutze das Handy ja auch selbst. Auch ich möchte erreichbar sein. Ich möchte auch nicht dass der Mobilfunk abgeschafft wird aber ich denke, die Leute sollten sich mehr mit den Konsequenzen beschäftigen.

So, so. Siehe unten.

Jetzt werden wieder Leute kommen und sagen dass es nicht mal Hinweise gibt etc. Es gibt ja zumindest die hochrangigen Profs (soweit ich das richtig mitbekommen habe) im Dienste der Regierung, die bereits zugeben dass Handys im Verdacht stehen, Krebs auszulösen...

Wo haben Sie denn diese Weisheit her?

aber man kennt ja den Wirkmechanismus noch nicht....

eben. Und so wie es aussieht, wird das wohl noch ein Weilchen dauern, wenn denn überhaupt einer (außer Erwärmung) da ist. Empfehlenswert für Sie zum Einstieg: Glaser, Roland: Heilende Magneten, Strahlende Handys, Wiley-VCH, 2008.

Wie stehts dann mit dem Vorsorgeprinzip? Wenn man weiss dass etwas sein könnte aber man weiss nicht wie es von A bis Z funktioniert und dann einfach mal sicherheitshalber nichts machen? Sehr komisch...

Sie lesen zu wenig, was das BfS, die SSK usw. sagen.

Ich finde aber dann Statements der Regierung ziemlich suspekt, wo berichtet wird dass Mobilfunk unbedenklich ist - lediglich bei den kleinen Kindern sei man sich noch nicht ganz sicher...

Zumal die Krebsraten allerorten ja geradezu explodieren (s. z.B. RKI); @Anka: haben Sie nicht wieder so ein hübsches Bild, Sie wissen schon ...

Man sollte dann schon die Jugend mal sicherheitshalber aufklären. Die Leute sind zum Teil jedoch eh nicht aufklärbar. Ich spreche mit vielen Leuten, die sind nicht belehrbar. Die sagen sogar: Selbst wenn das am handy liegen sollte, ich werd an meinen Gewohnheiten nichts ändern...

Dann sollen die Leute eben machen was sie möchten, aber man sollte sie wenigstens aufklären dass es zumindest Gefahren geben könnte die man heute noch nicht zweifelsfrei aufklären kann. Und dann sollen sie eben selbst entscheiden was sie tun. Jeder hat schließlich das Recht auf seinen eigenen Krebs...

Und genau da beisst sich die Katze in den Schwanz. Sie wollen aufklären, warnen, weisen auf Geldrollen hin (ohne die Gegenargumente zu würdigen) und machen überhaupt den Eindruck eines guten Gutmenschen. Andererseits benutzen Sie das vermeintlich "Krebs auslösende" Teufelsding. Das passt doch alles nicht zusammen.

--
"Ein Esoteriker kann in fünf Minuten mehr Unsinn behaupten, als ein Wissenschaftler in seinem ganzen Leben widerlegen kann." Vince Ebert

Tags:
Glaser

Ich verstehe Sie nicht

AnKa, Dienstag, 23.02.2010, 21:48 (vor 4065 Tagen) @ Alexander Lerchl

Andererseits benutzen Sie das vermeintlich "Krebs auslösende" Teufelsding. Das passt doch alles nicht zusammen.

Schauen Sie hier, Pizzamanne!

Genau so wird Ihre total mobilfunk-verkrebste Zukunft aussehen, wenn Sie dem Teufelszeug nicht endlich abschwören:

[image]

(Und die Ihrer Frau!)

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"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." (Groucho Marx)

Ich verstehe Sie nicht

H. Lamarr @, München, Dienstag, 23.02.2010, 23:23 (vor 4065 Tagen) @ AnKa

[image]

Schrecklich, die schielt ja ein bisschen!

--
Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Ich verstehe Sie nicht

Ditche, Dienstag, 23.02.2010, 23:51 (vor 4065 Tagen) @ H. Lamarr

Schrecklich, die schielt ja ein bisschen!

Stimmt, die is´ bestimmt kurz vor "Einfachblind", wie so mancher hier auf unserem Globus ... :wink:

Ich verstehe Sie nicht

Doris @, Dienstag, 23.02.2010, 21:56 (vor 4065 Tagen) @ Alexander Lerchl

Andererseits benutzen Sie das vermeintlich "Krebs auslösende" Teufelsding. Das passt doch alles nicht zusammen.

Zumal es sich hierbei sogar noch um einen sofort eintretenden Effekt nach kürzester Zeit handelt der unmittelbare gesundheitliche Konsequenzen nach sich ziehen könnte/müsste.
Und eine Vorsorge in Form von Freisprecheinrichtung benutzen wäre in dem Fall ebenfalls nicht die Lösung. Das Handy soll ja bei direktem Körperkontakt (also egal ob in der Hand, am Ohr, in der Hosentasche) zur Blutverklumpung führen.
Jemand der davon überzeugt ist, dass dies tatsächlich so eintritt, der müsste wirklich Angst haben vor jedem einzeln geführten Telefonat.

Ich verstehe Sie nicht - hey da haben wir ja was gemein ;-)

Pizzamanne, Donnerstag, 25.02.2010, 00:08 (vor 4064 Tagen) @ Alexander Lerchl
bearbeitet von Pizzamanne, Donnerstag, 25.02.2010, 01:08

Sie lesen zu wenig, was das BfS, die SSK usw. sagen.

Dann klären sie mich bitte auf.
Und sie haben mir noch keine Antwort gegeben zum Thema In vitro Versuch. Wie stehen sie dazu?

Zumal die Krebsraten allerorten ja geradezu explodieren

Nunja, ich denke sie werden Krebs bei dieser noch recht jungen Technik (was die gepulste Hochfrequenz im GSM angeht) noch nicht so schnell feststellen können, da müssen sie dem ganzen schon etwas zeit lassen (wenn es krebsauslösend ist). Aber da wissen sie sicherlich besser Bescheid als ich. Nicht zu vergessen auch der Mikrowelleneffekt

Andererseits benutzen Sie das vermeintlich "Krebs auslösende" Teufelsding. Das passt doch alles nicht zusammen.

Ich benutze die Technik und hinterfrage sie dennoch? Da verstehe ich ihre Aussage nicht.

Ich verstehe Sie nicht - hey da haben wir ja was gemein ;-)

Doris @, Donnerstag, 25.02.2010, 12:05 (vor 4064 Tagen) @ Pizzamanne

Wie stehts dann mit dem Vorsorgeprinzip? Wenn man weiss dass etwas sein könnte aber man weiss nicht wie es von A bis Z funktioniert und dann einfach mal sicherheitshalber nichts machen? Sehr komisch...

Sie lesen zu wenig, was das BfS, die SSK usw. sagen.


Dann klären sie mich bitte auf.


Er will wohl damit sagen, dass Sie die Positionierung des BfS und der SSK zum Vorsorgeprinzip nicht kennen.

Hier ein paar Links. Kostet allerdings wirklich viel Zeit, sich da durchzulesen, aber ist m.E. unumgänglich, wenn man sich wirklich seriös informieren will.

Bundesamt für Strahlenschutz

http://www.bfs.de/de/elektro

http://www.bfs.de/de/bfs/druck/strahlenthemen/STTH_Mobilfunk

http://www.bfs.de/de/bfs/druck/strahlenthemen/radio_mikrowellen.html

http://www.bfs.de/de/bfs/druck/broschueren/bro_dmf.html

http://www.bfs.de/de/bfs/druck/Unterricht

http://www.bfs.de/de/elektro/hff/papiere.html/bfs_handy_kind.html

SSK

http://www.ssk.de/de/thema/st-720.htm

speziell bezüglich Kinder

http://www.ssk.de/de/werke/2006/kurzinfo/ssk0619.htm?thema

EMF-Infomaterial für angehende Lehrer(innen)

Gast, Freitag, 26.02.2010, 00:54 (vor 4063 Tagen) @ Pizzamanne

Sie lesen zu wenig, was das BfS, die SSK usw. sagen.

Dann klären sie mich bitte auf.

Sie sind nicht aufgeklärt? Gut, dann holen wir dies jetzt mal nach:

Das BfS stellt Unterrichtsmaterial zum Mobilfunk zur Verfügung, in dem auch mögliche Risiken und Vorsorgemaßnahmen berücksichtigt werden.
http://www.bfs.de/de/bfs/druck/Unterricht/Ordner_Mobilfunk.html

Auch das IZMF bietet Informationsmaterial für Lehrer an, hier ist der Gesundheitsaspekt aber weniger und die Vorsorge gar nicht berücksichtigt.
http://www.izmf.de/html/de/40723.html#subhd5

Weiterhin gibt es vom BfS kindergerechtes Informationsmaterial zu UV-Srahlung (Sonne) - bei dieser Strahlung ist es nachgewiesen, dass sie krebserregend ist, beim Mobilfunk kann man es nur nicht mit Sicherheit bei langer und intensiver Nutzung (über 10 Jahre) ausschließen.
http://www.bfs.de/de/bfs/druck/broschueren/kinder_flyer.html

Und eine Broschüre zu gesundheitlichen Risiken von Kindern im allgemeinen - um das ganze besser in Relation zu bekommen.
http://www.bfs.de/de/bfs/druck/broschueren/Kinder_Kinder.html

Blanka Pophof

Tags:
Unterrichtsmaterial

Aufklärung auf Verdacht schadet mehr als sie nutzt

H. Lamarr @, München, Dienstag, 23.02.2010, 22:54 (vor 4065 Tagen) @ Pizzamanne

Also, meine Intention is, den Leuten die Effekte zu zeigen die ich beobachtet habe. Ich hab vom Geldrolleneffekt vor ca. 3 Jahrem mitbekommen. Hab ihn damals auch gemacht.

Okay, mit gewissen Einschränkungen (siehe unten).

Nun mussten wir Studenten von der PH Mitte Dezember zum Thema Handy an einer Schule einen Projekttag organisieren. Da wir zu dem Entschluss kamen, dass der Geldrolleneffekt "live" schwierig zu machen sein wird weil man das Mikro hinschleppen muss und weil es soviele angeschaltete Handys in der Schule gibt die sich auch alle auf das Ergebnis auswirken, haben wir beschlossen, das Video zu machen (auch weil es rechtlich problematisch sein kann in der Schule mit menschlichem Blut zu hantieren). Dann gab es dieses und anschließend hab ich mich entschlossen (weil ich nebenbei gerne mit Videos rumwerkle wie man ja im Channel sehen kann) das Video bei Youtube einzustellen. Diese waren aber ursprünglich für die Schule gemacht.

Danke für die Auskunft.

Ich benutze das Handy ja auch selbst. Auch ich möchte erreichbar sein. Ich möchte auch nicht dass der Mobilfunk abgeschafft wird aber ich denke, die Leute sollten sich mehr mit den Konsequenzen beschäftigen.

Einverstanden.

Jetzt werden wieder Leute kommen und sagen dass es nicht mal Hinweise gibt etc. Es gibt ja zumindest die hochrangigen Profs (soweit ich das richtig mitbekommen habe) im Dienste der Regierung, die bereits zugeben dass Handys im Verdacht stehen, Krebs auszulösen aber man kennt ja den Wirkmechanismus noch nicht....

Ich kennen keinen einzigen hochrangigen Prof, der sagt, Handys stünden im Verdacht, Krebs auszulösen. Nicht mal Prof. Prof. A. leht sich so weit aus dem Fenster, weil er es aufgrund seiner Ergebnisse mit Zellkulturen (statt Lebenwesen) einfach noch nicht sagen kann.

Wie stehts dann mit dem Vorsorgeprinzip? Wenn man weiss dass etwas sein könnte aber man weiss nicht wie es von A bis Z funktioniert und dann einfach mal sicherheitshalber nichts machen? Sehr komisch...

Jeder kann mMn für sich nach belieben Vorsorge betreiben, dagegen spricht nicht das Geringste, solange andere davon nicht beeinträchtigt werden.

Ich finde aber dann Statements der Regierung ziemlich suspekt, wo berichtet wird dass Mobilfunk unbedenklich ist - lediglich bei den kleinen Kindern sei man sich noch nicht ganz sicher...

Diese Entwarnung finde ich wiederum okay, ich verfolge die Debatte seit vielen Jahren Tag für Tag und habe am Fazit des Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramms mit seinen mehr als 50 Studien nichts substanzielles auszusetzen. Es beruht halt auf harten Fakten, Kritiker bleiben mMn zu 95 % bei Hypothesen, Mutmaßungen und Behauptungen stecken, das sind keine harten Fakten.

Man sollte dann schon die Jugend mal sicherheitshalber aufklären. Die Leute sind zum Teil jedoch eh nicht aufklärbar. Ich spreche mit vielen Leuten, die sind nicht belehrbar. Die sagen sogar: Selbst wenn das am handy liegen sollte, ich werd an meinen Gewohnheiten nichts ändern...

Es wird ja schon viel getan, um die Jugend aufzuklären, von allen Seiten. Den Effekt der Sorglosigkeit können wir alle beim Rauchen, Saufen, Kiffen, Autofahren usw. beobachten. Es gibt halt einfach solche und solche, leider aber mehr solche als solche, da sind wir uns sicher einig.

Dann sollen die Leute eben machen was sie möchten, aber man sollte sie wenigstens aufklären dass es zumindest Gefahren geben könnte die man heute noch nicht zweifelsfrei aufklären kann. Und dann sollen sie eben selbst entscheiden was sie tun. Jeder hat schließlich das Recht auf seinen eigenen Krebs...

Diese Medaille hat leider auch eine Schattenseite, in der Mobilfunkdebatte mMn eine besonders schattige. Denn nach acht Jahren Teilnahme an der Debatte sehe ich es so, dass nirgendwo derart laut aber grundlos gewarnt wird, wie beim Mobilfunk. Warum das so ist, diskutieren wir hier im Forum seit Jahren kontrovers, ich z.B. sehe deutliche finanzielle Hintergründe bei nicht wenigen der besonders lauten Mobilfunkgegner. Das ist aber nicht der Knackpunkt, der liegt ganz woanders: Mit verantwortunglosem Alarmismus - das sind für mich schrille Alarme ohne substanzielle Begründung - wird Unbeteiligten systematisch Angst vor Funkwellen unter die Weste gejubelt. Da gibt es in der Szene der Mobilfunkgegner ein paar, die offensichtlich nur dies können, die werden hier im Forum als Paniker und Angstmacher heftig kritisiert.

So, und jetzt kommt's: Die meisten Menschen können mit dieser suggerierten Angst gut umgehen, die haben nur ein mulmiges Gefühl und schreien schlimmstenfalls auf, wenn gleich nebenan ein Sendemast errichtet werden soll. Einige wenige aber werden von dieser Angst so eingenommen, dass sie grundlos richtig krank davon werden, sogenannte Elektrosensible gehören zu dieser Gruppe. Kurz: Alarmkritiker verursachen mit vorschnell und verantwortungslos in die Welt hinausposaunten Alarmen echte Krankheiten (psychisch --> physisch) bei Unbeteiligten. Diesen gruseligen Aspekt will natürlich kein Alarmkritiker wahr haben, die tun das zuweilen auch nur wie Sie in gutem Glauben. Das ändert aber nichts daran, dass Alarme, die auf Irrtümern beruhen, mehr schaden als nutzen. Und wenn es nur am Schluss so ist, dass beim ersten echten Alarm dann niemand mehr hinhört, weil jeder an den nächsten Fehlalarm glaubt.

Ich erwarte nicht, dass Sie dieser negative Aspekt der "Aufklärung" jetzt sofort voll überzeugt und Sie reumütig Ihre Videos ausm Netz nehmen, aber denken Sie wenigstens mal drüber nach. Hier können Sie die Spuren von ein paar der unsäglichen Poltergeister betrachten, die unbestätigte Infos (wie Ihr Video) unverzüglich in Tatsachen ummünzen. Wie penetrant! Und den konkreten Fall einer harsch zu ihrem Nachteil aufgeklärten Frau finden Sie hier in allen Einzelheiten beschrieben. Glauben Sie mir, nach so einer Erfahrung, sehen Sie "Aufklärer" skeptischer als vorher.

Und machen Sie sich nichts aus dem Rüffel von "Anka", er ist hier im Forum die Stromschnelle, durch die jeder Neuling erst mal durch muss ;-).

--
Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
, Angst, Panik, Alarmkritiker

Aufklärung ...

Ditche, Dienstag, 23.02.2010, 23:35 (vor 4065 Tagen) @ H. Lamarr

Und machen Sie sich nichts aus dem Rüffel von "Anka", er ist hier im Forum die Stromschnelle, durch die jeder Neuling erst mal durch muss ;-).

Na das is´ja ein Ding, "Pizzamanne" kriegt hier `nen aufmunternden Hinweis wegen AnKa,
mich aber damals voll da rein schnellen lassen in die "AnKa-Stromstelle" ...

hier http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=15088
und http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=15128 :wink:

... aber ich leb´ ja noch, - putzmunter. ;-)

Aufklärung ...

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 24.02.2010, 00:22 (vor 4065 Tagen) @ Ditche

Na das is´ja ein Ding, "Pizzamanne" kriegt hier `nen aufmunternden Hinweis wegen AnKa, mich aber damals voll da rein schnellen lassen in die "AnKa-Stromstelle" ...

Ja mei, Sie hätten ja auf Ihrem Floss nur rechtzeitig Anka werfen müssen ;-).

--
Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Aufklärung ...

Ditche, Mittwoch, 24.02.2010, 00:34 (vor 4065 Tagen) @ H. Lamarr

Ja mei, Sie hätten ja auf Ihrem Floss nur rechtzeitig Anka werfen müssen ;-).

---

:rotfl: :rotfl: :rotfl:

Aufklärung auf Verdacht schadet mehr als sie nutzt

Fee @, Mittwoch, 24.02.2010, 07:33 (vor 4065 Tagen) @ H. Lamarr

Jeder kann mMn für sich nach belieben Vorsorge betreiben, dagegen spricht nicht das Geringste, solange andere davon nicht beeinträchtigt werden.

Elektrosensible werden durch (jeglichen) Elektrosmog der andern beeinträchtigt, benötigen wesentlich mehr Vorsorge und sollten an einem Ort mit möglichst wenig Elektrosmog leben können mit Garantie, dass es so bleibt, denn Elektrosmog wirkt auf Betroffene wie Gift.

So, und jetzt kommt's: Die meisten Menschen können mit dieser suggerierten Angst gut umgehen, die haben nur ein mulmiges Gefühl und schreien schlimmstenfalls auf, wenn gleich nebenan ein Sendemast errichtet werden soll. Einige wenige aber werden von dieser Angst so eingenommen, dass sie grundlos richtig krank davon werden, sogenannte Elektrosensible gehören zu dieser Gruppe. Kurz: Alarmkritiker verursachen mit vorschnell und verantwortungslos in die Welt hinausposaunten Alarmen echte Krankheiten (psychisch --> physisch) bei Unbeteiligten. Diesen gruseligen Aspekt will natürlich kein Alarmkritiker wahr haben, die tun das zuweilen auch nur wie Sie in gutem Glauben. Das ändert aber nichts daran, dass Alarme, die auf Irrtümern beruhen, mehr schaden als nutzen. Und wenn es nur am Schluss so ist, dass beim ersten echten Alarm dann niemand mehr hinhört, weil jeder an den nächsten Fehlalarm glaubt.

Es mag Menschen geben, die wegen der Angst krank werden können, sicher können jedoch nicht alle Elektrosensiblen so bezeichnet werden, beispielsweise kam es durch ein erhöhtes Magnetfeld an meinem früheren Wohnort zum Ausbruch der Elektrosensibilität und ich wusste vorher nichts über eine solche Möglichkeit.

Ich erwarte nicht, dass Sie dieser negative Aspekt der "Aufklärung" jetzt sofort voll überzeugt und Sie reumütig Ihre Videos ausm Netz nehmen, aber denken Sie wenigstens mal drüber nach. Hier können Sie die Spuren von ein paar der unsäglichen Poltergeister betrachten, die unbestätigte Infos (wie Ihr Video) unverzüglich in Tatsachen ummünzen. Wie penetrant! Und den konkreten Fall einer harsch zu ihrem Nachteil aufgeklärten Frau finden Sie hier in allen Einzelheiten beschrieben. Glauben Sie mir, nach so einer Erfahrung, sehen Sie "Aufklärer" skeptischer als vorher.

Ich finde es sehr gut, dass Sie sich als junger Mensch über die möglichen Folgen von Handys Gedanken machen. Denn es geht nicht darum, dass man nie ein Handy für ein kurzes Gespräch auswärts nutzen sollte, sondern vor allem darum, dass ganze Filme, Video, Internet nicht drahtlos, sondern kabelgebunden genutzt werden sollten, denn vor allem solches führt zum ständigen Ausbau mit immer noch mehr Antennen.

Aufklärung auf Verdacht schadet mehr als sie nutzt

KlaKla, Mittwoch, 24.02.2010, 08:35 (vor 4065 Tagen) @ Fee

Elektrosensible werden durch (jeglichen) Elektrosmog der andern beeinträchtigt, benötigen wesentlich mehr Vorsorge und sollten an einem Ort mit möglichst wenig Elektrosmog leben können mit Garantie, dass es so bleibt, denn Elektrosmog wirkt auf Betroffene wie Gift.

Solange es keinen Beweis für ihre Behauptung gibt müssen sie ihr gewünschtes Reservat schon selbst erschaffen. Der erste Schritt in Richtung Unterstützung ihrer Forderung wären sogenannte Individualtests, die sie ja für sich selbst ablehnen. Aufgrund von Behauptungen lässt sich so eine Forderung nicht durchdrücken.

Es mag Menschen geben, die wegen der Angst krank werden können, sicher können jedoch nicht alle Elektrosensiblen so bezeichnet werden, beispielsweise kam es durch ein erhöhtes Magnetfeld an meinem früheren Wohnort zum Ausbruch der Elektrosensibilität und ich wusste vorher nichts über eine solche Möglichkeit.

Da bis heute kein EHS einen anerkannten EHS-Test positiv bestand, muss man wohl davon ausgehen das Elektrosensibilität eine Psychosomatische Erkrankung ist und nichts mit den von ihnen behaupteten Einflüssen (Mobilfunkstrahlung) zu tun hat. Sie nehmen an dass ihre EHS durch das erhöhte Magnetfeld ihres alten Wohnortes ausgelöst wurde. Den schlüssigen Beweis erbringen sie nicht.

Ich finde es sehr gut, dass Sie sich als junger Mensch über die möglichen Folgen von Handys Gedanken machen. Denn es geht nicht darum, dass man nie ein Handy für ein kurzes Gespräch auswärts nutzen sollte, sondern vor allem darum, dass ganze Filme, Video, Internet nicht drahtlos, sondern kabelgebunden genutzt werden sollten, denn vor allem solches führt zum ständigen Ausbau mit immer noch mehr Antennen.

Und nur mal so am Rande, dass Handy funktioniert nur mit Basisstationen.
Wenn sie mit dem technischen Fortschritt nicht mithalten möchten ist das ihre persönliche Entscheidung. Sie können zwar verlangen das andere sich ihrer Meinung anschließen aber das ist mMn zum Scheitern verurteilt weil die neuen Medien viele Vorteile bringen auf die die Mehrzahl der Bevölkerung nicht mehr verzichten kann und möchte.

Ohne die Möglichkeit des Internets müssten wir über viele Dinge gar nicht diskutieren. :wink:

--
Meine Meinungsäußerung

Tags:
Selbstdarstellung, Individualtest

Aufklärung auf Verdacht schadet mehr als sie nutzt

Fee @, Mittwoch, 24.02.2010, 09:10 (vor 4065 Tagen) @ KlaKla

Elektrosensible werden durch (jeglichen) Elektrosmog der andern beeinträchtigt, benötigen wesentlich mehr Vorsorge und sollten an einem Ort mit möglichst wenig Elektrosmog leben können mit Garantie, dass es so bleibt, denn Elektrosmog wirkt auf Betroffene wie Gift.

Solange es keinen Beweis für ihre Behauptung gibt müssen sie ihr gewünschtes Reservat schon selbst erschaffen. Der erste Schritt in Richtung Unterstützung ihrer Forderung wären sogenannte Individualtests, die sie ja für sich selbst ablehnen. Aufgrund von Behauptungen lässt sich so eine Forderung nicht durchdrücken.

Autofreie Orte wurden auch geschaffen, ohne dass irgendwelche letzten Beweise vorgelegt werden mussten, denn Hinweise und Plausbilität von Erfahrungsberichten von Betroffenen existieren bereits.

Es mag Menschen geben, die wegen der Angst krank werden können, sicher können jedoch nicht alle Elektrosensiblen so bezeichnet werden, beispielsweise kam es durch ein erhöhtes Magnetfeld an meinem früheren Wohnort zum Ausbruch der Elektrosensibilität und ich wusste vorher nichts über eine solche Möglichkeit.

Da bis heute kein EHS einen anerkannten EHS-Test positiv bestand, muss man wohl davon ausgehen das Elektrosensibilität eine Psychosomatische Erkrankung ist und nichts mit den von ihnen behaupteten Einflüssen (Mobilfunkstrahlung) zu tun hat. Sie nehmen an dass ihre EHS durch das erhöhte Magnetfeld ihres alten Wohnortes ausgelöst wurde. Den schlüssigen Beweis erbringen sie nicht.

Es ist natürlich ein billiger Trick, einfach Studien, welche Effekte zeigen als nicht anerkannt zu bezeichen. Z.B. der Test von Dr. von Klitzing, siehe http://www.umweltphysik.com/pdf/info_testung.pdf
Jedoch sollte er darüber einmal eine Studie veröffentlichen.

Ich finde es sehr gut, dass Sie sich als junger Mensch über die möglichen Folgen von Handys Gedanken machen. Denn es geht nicht darum, dass man nie ein Handy für ein kurzes Gespräch auswärts nutzen sollte, sondern vor allem darum, dass ganze Filme, Video, Internet nicht drahtlos, sondern kabelgebunden genutzt werden sollten, denn vor allem solches führt zum ständigen Ausbau mit immer noch mehr Antennen.

Und nur mal so am Rande, dass Handy funktioniert nur mit Basisstationen.
Wenn sie mit dem technischen Fortschritt nicht mithalten möchten ist das ihre persönliche Entscheidung. Sie können zwar verlangen das andere sich ihrer Meinung anschließen aber das ist mMn zum Scheitern verurteilt weil die neuen Medien viele Vorteile bringen auf die die Mehrzahl der Bevölkerung nicht mehr verzichten kann und möchte.

In einem Rechtsstaat sollte nicht eine Mehrheit eine Minderheit so schädigen können, ohne zumindest eine Schutzmöglichkeit anzubieten.

Ohne die Möglichkeit des Internets müssten wir über viele Dinge gar nicht diskutieren. :wink:

Nichts gegen das Internet - jedoch drahtgebunden.

Aufklärung auf Verdacht schadet mehr als sie nutzt

KlaKla, Mittwoch, 24.02.2010, 09:41 (vor 4065 Tagen) @ Fee

Autofreie Orte wurden auch geschaffen, ohne dass irgendwelche letzten Beweise vorgelegt werden mussten, denn Hinweise und Plausbilität von Erfahrungsberichten von Betroffenen existieren bereits.

Der Vergleich hinkt den Auto freien Zonen wurden nicht geschaffen weil sich einige Wenige durch den Autoverkehr krank fühlen.
Es gibt viele Erfahrungsberichte und diese ähneln sich wie ein Ei dem anderen. Was nicht weiter verwunderlich ist für jemanden dem bekannt ist wie die Vermarktung in den vergangen Jahren betrieben wurde. Fakt ist, dass viele Erfahrungsberichte gesammelt wurden aber eine vernünftige Aufbereitung von Seiten der Schreihälse nicht gemacht wurde. Eine ihnen bekannte Person widmet sich heute den Bäumen. Meiner Meinung nach weil sie und andere an der Aufgabe bzgl. EHS scheiterten.

Es ist natürlich ein billiger Trick, einfach Studien, welche Effekte zeigen als nicht anerkannt zu bezeichen. Z.B. der Test von Dr. von Klitzing, siehe http://www.umweltphysik.com/pdf/info_testung.pdf
Jedoch sollte er darüber einmal eine Studie veröffentlichen.

Unsinn Fee, es gibt Studien die Effekte zeigten aber die Dosis wird gerne von ihres Gleichen weg gelassen. Denn das erklärt warum einige Studien nicht von durchschlagender Bedeutung sind. Und nicht jeder Effekt bedeutet Schaden. Der Geldrolleneffekt ist so ein Beispiel meinem Verständnis nach. Noch vor Jahren habe ich auch gedacht, der Geldrolleneffekt ist der Beweis, dass ich durchs telefonieren mit dem Handy einen Schlaganfall provoziere. Heute sehe ich die Sache ganz anders weil ich mehr weis als noch vor Jahren.

Vielleicht fragen sie mal v. Klitzing warum er keine Studie veröffentlicht und stellen ihre Anfrage inkl. Antwort von Klitzing hier ein.

In einem Rechtsstaat sollte nicht eine Mehrheit eine Minderheit so schädigen können, ohne zumindest eine Schutzmöglichkeit anzubieten.

Immer wider die gleiche Leier von ihnen. Sie sind in der Pflicht, zu beweisen das die Mehrheit ihnen eine Schädigung zufügt. Und sie können sich beraten lassen z.B. bei Baubiologen oder ihrem Jakob, damit sie entsprechende Schutzvorrichtungen für sich persönlich treffen können.

Nichts gegen das Internet - jedoch drahtgebunden.

Darüber haben sie nicht zu befinden.

--
Meine Meinungsäußerung

Aufklärung auf Verdacht schadet mehr als sie nutzt

Fee @, Mittwoch, 24.02.2010, 11:33 (vor 4065 Tagen) @ KlaKla

Autofreie Orte wurden auch geschaffen, ohne dass irgendwelche letzten Beweise vorgelegt werden mussten, denn Hinweise und Plausbilität von Erfahrungsberichten von Betroffenen existieren bereits.

Der Vergleich hinkt den Auto freien Zonen wurden nicht geschaffen weil sich einige Wenige durch den Autoverkehr krank fühlen.
Es gibt viele Erfahrungsberichte und diese ähneln sich wie ein Ei dem anderen. Was nicht weiter verwunderlich ist für jemanden dem bekannt ist wie die Vermarktung in den vergangen Jahren betrieben wurde. Fakt ist, dass viele Erfahrungsberichte gesammelt wurden aber eine vernünftige Aufbereitung von Seiten der Schreihälse nicht gemacht wurde. Eine ihnen bekannte Person widmet sich heute den Bäumen. Meiner Meinung nach weil sie und andere an der Aufgabe bzgl. EHS scheiterten.

Hauptsache ist, dass es solche Auto freien Zonen überhaupt gibt. Den Bäumen kann man wenigstens nicht Angst oder Einbildung unterstellen.

Es ist natürlich ein billiger Trick, einfach Studien, welche Effekte zeigen als nicht anerkannt zu bezeichen. Z.B. der Test von Dr. von Klitzing, siehe http://www.umweltphysik.com/pdf/info_testung.pdf
Jedoch sollte er darüber einmal eine Studie veröffentlichen.

Unsinn Fee, es gibt Studien die Effekte zeigten aber die Dosis wird gerne von ihres Gleichen weg gelassen. Denn das erklärt warum einige Studien nicht von durchschlagender Bedeutung sind. Und nicht jeder Effekt bedeutet Schaden. Der Geldrolleneffekt ist so ein Beispiel meinem Verständnis nach. Noch vor Jahren habe ich auch gedacht, der Geldrolleneffekt ist der Beweis, dass ich durchs telefonieren mit dem Handy einen Schlaganfall provoziere. Heute sehe ich die Sache ganz anders weil ich mehr weis als noch vor Jahren.

Vielleicht fragen sie mal v. Klitzing warum er keine Studie veröffentlicht und stellen ihre Anfrage inkl. Antwort von Klitzing hier ein.

Ich habe eine Anfrage an Dr. Klitzing gerichtet, ob er Dokumentationen hat zu seinen Tests. Sonst gehen dauernd einzelne Betroffene testen und es bewegt sich dennoch nicht viel. Bei Antwort würde ich ihn fragen wegen des Einstellens, ohne Einwilligung stelle ich nichts ein und verteile auch nichts weiter.

In einem Rechtsstaat sollte nicht eine Mehrheit eine Minderheit so schädigen können, ohne zumindest eine Schutzmöglichkeit anzubieten.

Immer wider die gleiche Leier von ihnen. Sie sind in der Pflicht, zu beweisen das die Mehrheit ihnen eine Schädigung zufügt. Und sie können sich beraten lassen z.B. bei Baubiologen oder ihrem Jakob, damit sie entsprechende Schutzvorrichtungen für sich persönlich treffen können.

Ich habe mich zur Genüge beraten lassen, was das Haus betrifft, ist die Situation optimal. Jedoch lässt sich für mein Problem mit den Elektrozäunen keine Lösung finden ausser Goodwill, dass diejenigen zu schwächeren oder schwächer gestellten Viehhütern bereit wären, denn abschirmen lassen sich diese nicht.

Nichts gegen das Internet - jedoch drahtgebunden.

Darüber haben sie nicht zu befinden.

Wir werden jedenfalls alles tun, um dieses jedes Mass verlorene Aufrüsten zu behindern.

Aufklärung auf Verdacht schadet mehr als sie nutzt

Pizzamanne, Donnerstag, 25.02.2010, 00:19 (vor 4064 Tagen) @ H. Lamarr

Vielen Dank für den Link zu dem Bericht, hab glaub 40 Minuten gebraucht - ich denke dennoch, dass es nicht besser ist, bestehende Hinweise zu Gefahren totzuschweigen.

Aufklärung auf Verdacht schadet mehr als sie nutzt

Roger @, Donnerstag, 25.02.2010, 08:55 (vor 4064 Tagen) @ Pizzamanne

Vielen Dank für den Link zu dem Bericht, hab glaub 40 Minuten gebraucht - ich denke dennoch, dass es nicht besser ist, bestehende Hinweise zu Gefahren totzuschweigen.

Wo fangen Sie denn an, Gefahren nicht tot zu schweigen .
Auf den Treffer vom Meteoriten, oder dem Vulkanausbruch oder dem Erdbeben, oder das gehen auf dem Bürgersteig, hoch gefährlich a.) vom Auto oder Schläger erwischt zu werden, eine Dachpfanne auf den Kopf, im Wald von einem durchgehenden Pferd tot geritten zu werden ......
Sie kommen aus den Warnungen nicht mehr raus.
Allein die Geburt des Menschen hat seit ewigen Zeiten ein tödliches Risiko. ............. für Mutter wie Kind . (Und trotzdem sind wir 9 Milliarden geworden )

Und da wäre, vor allem nicht zu vergessen; das Ereignis der div. Weltuntergang im Jahre 2012 n. Chr. Also so in 2 Jahren.;-)
Ich kann es ja nicht ganz aus schließen , es läßt mich aber absolut kalt.
Genauso wie der Gras fressende 12 m große Drachen, in meinem Garten.


mfG

Vorsorge Handy und allg. "Elektrosmog"

Ditche, Mittwoch, 24.02.2010, 00:32 (vor 4065 Tagen) @ Pizzamanne

Wie stehts dann mit dem Vorsorgeprinzip? Wenn man weiss dass etwas sein könnte aber man weiss nicht wie es von A bis Z funktioniert und dann einfach mal sicherheitshalber nichts machen? Sehr komisch...


Hallo Pizzamanne,

dem Hinweis von Herrn Lerchl ans BfS und SSk füge ich noch diesen hinzu:

http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=38178
(link zum PDF unten)

Mit dem können Sie schon einiges an eigenen Vorsorgemaßnahmen treffen und vielleicht auch noch
das ein oder andere "unbelehrbare Schaf bekehren". ;-)

Mit freundlichem Gruß, (wegen der "Anmache" von AnKa)
Ditche

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