Alzheimer-Studie - SCHWERER Fehler ! (Forschung)

Alexander Lerchl @, Freitag, 15.01.2010, 11:59 (vor 3620 Tagen)

[Hinweis: Strang nach Überprüfung wieder freigeschaltet am 08.09.2011]

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Titel: Mauscontainer, bei der gemeinsamen Morgenandacht zu Ehren des GROSSEN STIFTES

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Einer Leserin dieses Forums, gesegnet mit scharfem Blick, ist beim Betrachten dieser Bilder etwas aufgefallen, was die gesamte Studie endgültig disqualifiziert (sofern die Bilder tatsächlich den Versuchsaufbau darstellen).

Und zwar: Auf beiden Bildern ist klar zu erkennen, dass die Käfige mit Deckeln aus METALLSTÄBEN verschlossen sind.

Das geht ja nun mal überhaupt nicht! Da gibt es Abschattungen, Reflexionen und natürlich jede Menge grauenhafter Verzerrungen der Felder. Wer da behauptet, der SAR-Wert sei 0,25 W/kg ± 2 dB, hat entweder nicht gemessen oder da ist sonst etwas völlig schräg.

--
"Ein Esoteriker kann in fünf Minuten mehr Unsinn behaupten, als ein Wissenschaftler in seinem ganzen Leben widerlegen kann." Vince Ebert

Tags:
Alzheimer, Wissenschaft, Nachhilfe

Alzheimer-Studie - SCHWERER Fehler !

charles ⌂ @, Freitag, 15.01.2010, 16:42 (vor 3620 Tagen) @ Alexander Lerchl

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Titel: Mauscontainer, bei der gemeinsamen Morgenandacht zu Ehren des GROSSEN STIFTES


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Einer Leserin dieses Forums, gesegnet mit scharfem Blick, ist beim Betrachten dieser Bilder etwas aufgefallen, was die gesamte Studie endgültig disqualifiziert (sofern die Bilder tatsächlich den Versuchsaufbau darstellen).

Und zwar: Auf beiden Bildern ist klar zu erkennen, dass die Käfige mit Deckeln aus METALLSTÄBEN verschlossen sind.

Das geht ja nun mal überhaupt nicht! Da gibt es Abschattungen, Reflexionen und natürlich jede Menge grauenhafter Verzerrungen der Felder. Wer da behauptet, der SAR-Wert sei 0,25 W/kg ± 2 dB, hat entweder nicht gemessen oder da ist sonst etwas völlig schräg.

Ach, diese metallstäben sind noch nicht so arg.

Angeblich soll der ganze Raum einen Fraday'schen Käfig sein.
Da gibt es natürlich Rflektionen.
Zweitens sind die Käfige aus Kunststoff. Die ergeben auch noch mal Reflektionen.

Zweifellos werden dann sg. Hotspots (kleine Konzentrationen von Hochfrequenz) entstehen, zzur Grösse einen Fussball, wie ich sie in Wohnungen auch messe.

Und wenn ein Tier sich in ein Hotspot befindet, ist der Teufel los.

Zweitens wird die Antenne nicht auch Volldampf arbeiten, sondern gedrosselt sein.

Ich verweise auf meeine Posting vom 10-Januar
wo ganz nah am Antenne gewaltige Strahlungsunterschiede anwesend sind.

Zweitens kann man sich fragen wie die Sendegrafik dieser Rundstrahler bei gedrosselter Kapazität aussieht.
Auf http://www.milieuziektes.nl/Pagina112e.html ganz unten, steht eine grafische Darstellung vom Hersteller der bei TNO verwendete GSM Antenne.
Deutlich ist zu sehen, das es mit 1 V/m keine Kugelform Exposition, sondern eine Punkt Bestrahlung auf die Probanden ergeben hat.
Niemand weiss wo diesen Punkt auf gerichtet war. Auf den Kopf? Auf die Brust ? Auf die Beine ?
Man soll auch wissen, dass während die TNO Probanden bestrahlt wurden, keinerlei Messungen verrichtet wurden, und deswegen weiss niemand wie hoch die genaue Bestrahlung in Wirklichkeit war.

Folgerung: technisch gesehen ist diese Studie ein dicker Mist aus baubiologischer Hinsicht.

Dr. George Carlo hat angekündigt sich mit Arendash zu treffen.
Er hat Beschwerden wegen die Tatsache dass man Ganzkörperexposition angewendet hat, um auf Teilkörperexposition zu kommen.

Andere Wissenschfatler lesen aus die Arendash Studie, dass dieses 918 MHz Signal gar nicht gepulst, und auch nicht moduliert war, also gibt es keine Übereinstimmung mit wirkliche Handys.

--
Charles Claessens
www.milieuziektes.nl

Es kommt noch dicker!

Alexander Lerchl @, Freitag, 15.01.2010, 17:09 (vor 3620 Tagen) @ Alexander Lerchl

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Titel: Mauscontainer, bei der gemeinsamen Morgenandacht zu Ehren des GROSSEN STIFTES


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Ja kann das denn wahr sein?? Bei nochmaligem genauen Ansehen ist mir aufgefallen, dass in den Käfigen TRÄNKFLASCHEN sind! Der Größe nach zu urteilen ca. 500 mL.

Für die Laien: Wasser absorbiert EMF hervorragend (besser als Mäuse pro Gewichtseinheit), übrigens trotz Plastikhülle, die ist so gut wie EMF-transparent. Deswegen geben sich ja so viele Wissenschaftler, die sich mit Dosimetrie auskennen, so viel Energie darauf, möglichst KEIN Wasser dort zu haben, wo die Tiere sind. Also noch mal im Klartext: 500 mL Wasser plus (ca.) 50 g Maus pro Käfig: ein dosimetrischer Albtraum!

Also: nein, das kann eigentlich nicht wahr sein.

--
"Ein Esoteriker kann in fünf Minuten mehr Unsinn behaupten, als ein Wissenschaftler in seinem ganzen Leben widerlegen kann." Vince Ebert

Es kommt noch dicker!

Fee @, Freitag, 15.01.2010, 18:36 (vor 3620 Tagen) @ Alexander Lerchl

Ja kann das denn wahr sein?? Bei nochmaligem genauen Ansehen ist mir aufgefallen, dass in den Käfigen TRÄNKFLASCHEN sind! Der Größe nach zu urteilen ca. 500 mL.

Für die Laien: Wasser absorbiert EMF hervorragend (besser als Mäuse pro Gewichtseinheit), übrigens trotz Plastikhülle, die ist so gut wie EMF-transparent. Deswegen geben sich ja so viele Wissenschaftler, die sich mit Dosimetrie auskennen, so viel Energie darauf, möglichst KEIN Wasser dort zu haben, wo die Tiere sind. Also noch mal im Klartext: 500 mL Wasser plus (ca.) 50 g Maus pro Käfig: ein dosimetrischer Albtraum!

Also: nein, das kann eigentlich nicht wahr sein.

Erstaunlich, dass Sie auch diese Studie, die eigentlich in Ihrem Sinn sein sollte? torpedieren...

... und dass Sie sich zur Koniferen-Studie so ausschweigen...

Ehrlich nicht erstaunlich !!

Kühweider @, Freitag, 15.01.2010, 20:02 (vor 3620 Tagen) @ Fee

Das liebe Fee sollten sie sich und ihresgleichen als Vorbild nehmen.
Falsch ist FAlsch
und
Richtig ist Richtig !!

Auch wenn es wie sie es nennen-Nicht in seinem Interesse ist.

Aber ich denke dass sie sich trotzdem nicht weiter entwickeln können und wollen.

Was gibts neues von Frau Weber ??

mfg und abs

--
"Orandum est ut sit mens sana in corpore sano"

Erstaunliche Fehleinschätzung

RDW ⌂ @, Freitag, 15.01.2010, 21:02 (vor 3620 Tagen) @ Fee

Erstaunlich, dass Sie auch diese Studie, die eigentlich in Ihrem Sinn sein sollte? torpedieren...

Erstaunlich finde ich die Ansicht von Mobilfunkkritikern, dass diese Studie von der Mobilfunkindustrie als vorteilhaft angesehen sein soll.
Vertritt die Mobilfunkindustrie denn nicht vielmehr die Ansicht, dass elektromagnetische Felder des Mobilfunks keinerlei gesundheitliche Effekte haben? Also auch keine positiven?

Ganz offensichtlich denken viele Mobilfunkkritiker auch in diesem Fall nicht weiter als bis zur eigenen Nasenspitze, wie so oft und immer wieder.
Oder können sie auch nur eine einzige Quelle aus dem Lager der Mobilfunkindustrie nennen, in welcher diese Studie positiv hervorgehoben wird?
Fragen Sie dazu doch Ihren gigahetzlichen Präsidenten, der muss es bei solchen Sprüchen von ihm ja wissen:
"...von langer Hand vorbereiteter und koordinierter Coup der Mobilfunkindustrie..."

RDW

Stellungnahme Dr. Prof. A. zur Alzheimer Studie

Doris @, Sonntag, 17.01.2010, 11:03 (vor 3618 Tagen) @ RDW
bearbeitet von Doris, Sonntag, 17.01.2010, 11:19

Erstaunlich finde ich die Ansicht von Mobilfunkkritikern, dass diese Studie von der Mobilfunkindustrie als vorteilhaft angesehen sein soll.

Wer ein wenig weiterdenkt, dem muss klar sein, dass diese Studie für die Mobilfunkindustrie alles andere als vorteilhaft sein kann, auch wenn dies durch die mediale Aufbereitung bei der Bevölkerung auf den ersten Blick so aussieht.

Diese Erkenntnisse würden sowohl die Grenzwerte in Frage stellen, als auch die Diskussion um die Blut-Hirn-Schranke wohl neu entfachen. Es geht hier nicht um "positive" Wirkung, sondern um allgemein Wirkung und das in diesem Ausmaß.


Dr. Prof. A. bezieht, wie ein paar andere Forscher auch, nun ebenfalls Stellung zu der Arendash-Studie. Sein Beitrag ist kurz und knapp gehalten und in deutscher Sprache, so dass es für alle verständlich ist.

Diese Arbeit passt wohl mehr Prof. A. und seiner Truppe in den Kram und deshalb "würdigt" er wohl auch die Erkenntnisse von Arendash. (s.a. letzter Absatz in diesem Posting)

http://www.stiftung-pandora.eu/downloads/arendash-et-al_Prof. A.-stellungnahme.pdf

Tags:
Alzheimer, Stiftung-Pandora

Stellungnahme Dr. Prof. A. zur Alzheimer Studie

Kuddel, Sonntag, 17.01.2010, 13:59 (vor 3618 Tagen) @ Doris

Diese Arbeit passt wohl mehr Prof. A. und seiner Truppe in den Kram und deshalb "würdigt" er wohl auch die Erkenntnisse von Arendash. (s.a. letzter Absatz in diesem Posting)

http://www.stiftung-pandora.eu/downloads/arendash-et-al_Prof. A.-stellungnahme.pdf

Es steckt schon eine gewisse Kritik in seiner Stellungnahme, nur in "wohlwollendere" Worte gefasst.

Prof. A. schreibt (Auszüge):

...Die vorgelegten Untersuchungsergebnisse, die noch der Bestätigung bedürfen...

Die Angaben  darüber, wie die Bestrahlung durchgeführt wurde und  der Ganzkörper-SAR-Wert von  0,25 W/kg zustande kam, sind spärlich

..Die verwendete Ganzkörper-SAR von 0,25 W/kg ist dreimal höher als der Grenzwert, der gegenwärtig für die Allgemeinbevölkerung gilt.

Theoretisch wäre es vorstellbar, dass die bei der Alzheimer aus erzielten positiven Ergebnisse allein dem Temperaturanstieg, der als Folge der Strahlung eintrat, geschuldet sind...

... Die geringe Anzahl von 5-8 Tieren pro Versuchsgruppe verhindert von sich aus, dass zu dieser Fragestellung Erkenntnisse gewonnen werden konnten.

Ich finde, daran ist nichts auszusetzen. Das sind im Wesentlichen die gleichen "Kritikpunkte", welche auch schon hier geäußert wurden.

...Obwohl die Ergebnisse der Studie gut begründet und auch glaubhaft sind, ist die einzige gegenwärtig daraus ableitbare Forderung, dass die Erforschung der biologischen Wirkungen elektromagnetischer Felder mit viel mehr Nachdruck als bisher betrieben werden sollte....

Die Kernaussage, welche Prof. A. ableitet, ist daß mehr Forschungsbedarf besteht...
Ihm "passen" die Studienergebnisse als argumentative Unterstützung für sein geplantes Reflex-Nachfolgeprojekt "in den Kram".

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Bestätigung

Stellungnahme Dr. Prof. A. zur Alzheimer Studie

RDW ⌂ @, Sonntag, 17.01.2010, 15:35 (vor 3618 Tagen) @ Kuddel

Diese Arbeit passt wohl mehr Prof. A. und seiner Truppe in den Kram und deshalb "würdigt" er wohl auch die Erkenntnisse von Arendash. (s.a. letzter Absatz in diesem Posting)

http://www.stiftung-pandora.eu/downloads/arendash-et-al_Prof. A.-stellungnahme.pdf

Es steckt schon eine gewisse Kritik in seiner Stellungnahme, nur in "wohlwollendere" Worte gefasst.

So lautet bereits sein allererster Satz wohlwollend:
"Diese bemerkenswerte Studie von Arendash et al1. liefert überzeugende Hinweise dafür,..."

Nur: Welches sind diese "überzeugenden Hinweise", wo steht das in dieser Form in der Studie? Ich lese darin nur etwas von "ersten Hinweisen" und mehreren "könnte".

Beginnt Prof. A. also schon im ersten Satz mit seiner subjektiven Würdigung, die von dem meisten Lesern wohl eher als Zusammenfassung verstanden wird?
Dann wäre es eine Irreführung.

Interessant werden die nächsten Tage sein, wenn Mobilfunkkritiker, die die Studie bisher ignorierten (z. B. Diagnose-Funk) oder darin nur einen Schachzug der Mobilfunkindustrie sahen (wie Jakob und einige andere), nun eine Kehrtwende machen und Prof. A.s Folgerungen im letzten Teil seiner "Zusammenfassung und Würdigung" übernehmen.
Frei nach dem Prinzip der Anpassung der Argumentation an das Ziel, losgelöst von den Fakten.

RDW

Stellungnahme Dr. Prof. A. zur Alzheimer Studie

Kuddel, Sonntag, 17.01.2010, 17:34 (vor 3618 Tagen) @ RDW
bearbeitet von Kuddel, Sonntag, 17.01.2010, 17:58

Beginnt Prof. A. also schon im ersten Satz mit seiner subjektiven Würdigung, die von dem meisten Lesern wohl eher als Zusammenfassung verstanden wird?
Dann wäre es eine Irreführung.

Auch wenn es schmerzt, "Irreführungen" sind meiner Meinung nach politisches Tagesgeschäft.
Bei aktuellen politischen Fragen wie ASSE, Bankenkrise, Pflegeversicherung, oder beim ERT in Brüssel wird mit hoher Wahrscheinlichkeit tagtäglich mit solchen Methoden gearbeitet, um Interessen durchzusetzen.

Ebenso lebt die Werbeindustrie von Irreführungen, oder glauben Sie, daß man mit Slim-Fit innerhalb 4 Wochen 20 Kilo abnimmt, oder man mit mit einem Ab-Tronix-Gürtel in 6 Wochen Bauchmuskeln wie Arnold Schwarzenegger in seinen besten Jahren bekommt ?

Ich vermute, daß Prof. A. sich mit Mobilfunkkritikern umgibt (abgibt), weil diese öffentlichen und damit politischen Druck erzeugen können (z.B: über ÖDP und BUND)

Das funktioniert wie eine Symbiose:
Ich liefere euch "Munition", Ihr "erzeugt politischen Druck", der Druck führt zu größeren Etats für Bioelectromagnetics-Forschung (oder Umlenkung von Geldern von von Projekt A zu Projekt B).
Prof. A. bekommt seine geplante Folgestudie finanziert, während die Mobilfunkkritiker ein wenig Bauchpinselei und Hoffnung auf Beweise durch Prof. A.s Forschung erhalten.

Tags:
BUND, Irreführung, öpd

Stellungnahme Dr. Prof. A. zur Alzheimer Studie

RDW ⌂ @, Sonntag, 17.01.2010, 18:11 (vor 3618 Tagen) @ Kuddel

Beginnt Prof. A. also schon im ersten Satz mit seiner subjektiven Würdigung, die von dem meisten Lesern wohl eher als Zusammenfassung verstanden wird?
Dann wäre es eine Irreführung.

Auch wenn es schmerzt, "Irreführungen" sind meiner Meinung nach politisches Tagesgeschäft.

Sie sagen es: Irreführungen sind politisches Tagesgeschäft. Prof. A. gibt jedoch vor, wissenschaftlich tätig zu sein.

RDW

Prof. A.s Geschäftsmodell

Sektor3, Montag, 18.01.2010, 11:34 (vor 3617 Tagen) @ Kuddel

Das funktioniert wie eine Symbiose:
Ich liefere euch "Munition", Ihr "erzeugt politischen Druck", der Druck führt zu größeren Etats für Bioelectromagnetics-Forschung (oder Umlenkung von Geldern von von Projekt A zu Projekt B).
Prof. A. bekommt seine geplante Folgestudie finanziert, während die Mobilfunkkritiker ein wenig Bauchpinselei und Hoffnung auf Beweise durch Prof. A.s Forschung erhalten.

Prof. A.s Forschungs-Geschäftsmodell funktionierte aber nicht so.

  • Von 1975/76 bis 1992/93 hieß der Träger "Forschungsrat Rauchen und Gesundheit" und wurde von der Tabakindustrie bezahlt
  • Seit 1992/93 heißt der Träger "Stiftung für verhalten und Umwelt" (VerUm) und wurde mindestens bis einschließlich 2000 von der Tabakindustrie bezahlt (danach verliert sich die Spur) 2001 zählte die Tabakindustrie VerUm noch zu ihren Forschungsinstitutionen.
  • Von 1976 bis 1996 betreute Prof. A. diese beiden Einrichtungen nebenamtlich. Sein Hauptjob war der des wissenschaftlichen Leiters des Verbandes der Cigarettenindustrie. 1998 hat Prof. A. noch den Deutschen Bundestag und die für Schadstoffe am Arbeitsplatz zuständige MAK-Kommission ausgetrickst und damit strengere Rauchergesetze verhindert. 2002 war Prof. A. immer noch als Tabaklobbyist unterwegs.
  • VerUm macht aber seit 1997 EMF Forschung

Tags:
Verum, Tabaklobbyist, Prof. A. Tabak

Prof. A.s Geschäftsmodell

Kuddel, Montag, 18.01.2010, 20:57 (vor 3617 Tagen) @ Sektor3

Prof. A.s Geschäftsmodell

RDW ⌂ @, Montag, 18.01.2010, 21:21 (vor 3617 Tagen) @ Kuddel

Prof. A.s Forschungs-Geschäftsmodell funktionierte aber nicht so.

REFLEX ist der Kurzname für das von der EU im fünften Rahmenprogramm mit 2 Mio. Euro geförderte Forschungsvorhaben "Risk Evaluation of Potential Environmental Hazard from Low Energy Electromagnetic Field Exposure Using Sensitiv in vitro Methods". Auch die Schweiz (500.000 Euro) und Finnland (200.000 Euro) sowie die Stiftung VERUM (500.000 Euro) haben das Projekt gefördert.

Wenn die Zahlen stimmen, hat Reflex 3,2 Mio gekostet, Verum war aber nur zu 500k (15,6%) beteiligt.

Wirklich effizient: Mit 500k Einsatz Einfluss auf 3,2 Mio zu bekommen.

Schreiben wir mal Klartext: Mit welchen wenigen Studien des Gesamtprojektes REFLEX geht Prof. A. seit Jahren hausieren? Genau genommen doch nur mit einer einzigen (von Rüdiger), alle anderen betrachtet er offensichtlich nur als Staffage.
Und die Mobilfunkkritikergemeinde vertraut seiner Selektion und selbst die versteht sie noch (gewollt?) falsch, indem sie die Ergebnisse auf Sendemasten anwendet.

Sehr, sehr trickreich.
Wer kann sich da noch wundern, dass Prof. A. von der EU keine neuen Gelder bewilligt bekommt?

RDW

Prof. A.s Geschäftsmodell

Sektor3, Dienstag, 19.01.2010, 09:37 (vor 3616 Tagen) @ Kuddel

Prof. A.s Forschungs-Geschäftsmodell funktionierte aber nicht so.

REFLEX ist der Kurzname für das von der EU im fünften Rahmenprogramm mit 2 Mio. Euro geförderte Forschungsvorhaben "Risk Evaluation of Potential Environmental Hazard from Low Energy Electromagnetic Field Exposure Using Sensitiv in vitro Methods". Auch die Schweiz (500.000 Euro) und Finnland (200.000 Euro) sowie die Stiftung VERUM (500.000 Euro) haben das Projekt gefördert.

Wenn die Zahlen stimmen, hat Reflex 3,2 Mio gekostet, Verum war aber nur zu 500k (15,6%) beteiligt.

Prof. A. hat für die Tabakindustrie über 100 Mio. DM verteilt. Deren Geschäftsmodell ist nicht die Erlangung von Zuschüssen, sondern die Erzielung ihnen genehmer "Forschungsergebnisse" und die Abhängigmachung von ansonsten eventuell kritischen Wissenschaftlern.

Prof. A. forscht nicht, um zu sparen.

  • Prof. A. gab 1997 500.000 DM an Repacholi nicht um zu sparen, sondern um einen Einstieg ins EMF Geschäft zu haben.
  • In den 90er Jahren "replizierte" Prof. A. WHO-Tabakstudien nicht um zu sparen, sondern um eigene Ergebnisse zu haben (Resultat: Bundestag und MAK-Kommission erfolgreich ausgetrickst)
  • Bei Nicht-Tabak-Studien braucht Prof. A. die Zuschüsse nicht um zu sparen, sondern wegen der Reputation der "Ergebnisse". ("Sponserd by Tobacco" hört sich dann nicht wirklich gut an)

Tags:
Geschäftsmodell, Repacholi, Tabak, Verum, Kuster, MAK-Kommission

Stellungnahme Diagnose Funk zur Alzheimer Studie

Doris @, Dienstag, 19.01.2010, 17:08 (vor 3616 Tagen) @ RDW

Interessant werden die nächsten Tage sein, wenn Mobilfunkkritiker, die die Studie bisher ignorierten (z. B. Diagnose-Funk)

das schreibt Lothar Geppert von Diagnose Funk

und hier unter "Brennpunkt"

oder darin nur einen Schachzug der Mobilfunkindustrie sahen (wie Jakob und einige andere), nun eine Kehrtwende machen und Prof. A.s Folgerungen im letzten Teil seiner "Zusammenfassung und Würdigung" übernehmen.

Von Hr. Jakob wird man - vermute ich - nichts mehr hören. Das ist gar nicht seine Art, er weicht nie von einer Aussage ab. Er ist auch ein ganz anderes Kaliber wie die von DF.

Tags:
Diagnose-Funk, Brennpunkt

Stellungnahme von wem??

RDW ⌂ @, Dienstag, 19.01.2010, 18:16 (vor 3616 Tagen) @ Doris

Interessant werden die nächsten Tage sein, wenn Mobilfunkkritiker, die die Studie bisher ignorierten (z. B. Diagnose-Funk)

das schreibt Lothar Geppert von Diagnose Funk

und hier unter "Brennpunkt"

oder darin nur einen Schachzug der Mobilfunkindustrie sahen (wie Jakob und einige andere), nun eine Kehrtwende machen und Prof. A.s Folgerungen im letzten Teil seiner "Zusammenfassung und Würdigung" übernehmen.

Ist ja nett:
"In einem wissenschaftlichen Artikel hat die Umwelt- und Verbraucherorganisation Diagnose-Funk die Studie analysiert."

Wer von dieser Organisation hat denn nun analysiert?
- Lothar Geppert, Dipl.-Ing. Techn. Univ. (Dipl. Ing für was?)?
- Uwe Dinger, Astrologe?
- Evi L. Gaigg, Sekretärin und früher bei Gigaherz?
- Dr. Michael Wüthrich, Gymnasiallehrer mit einer Promotion in Meteorologie?
- Prof. Dr. Karl Richter, "Kulturwissenschaftler"?

Und mit welchem Ergebnis? Um in einem Rundumschlag beginnend bei Schliephake aus dem Jahr 1932 auch nur wieder Prof. A. zu wiederholen, natürlich nicht ohne noch eine große Schippe draufzulegen:
"Die Studie lässt vor allem auf eines schliessen: Die heutzutage allgegenwärtige elektromagnetische Strahlung wirkt effizient auf unseren Körper ein und bestätigt somit auch die von der Mobilfunkindustrie immer noch hartnäckig bestrittenen nicht-thermischen Effekte, welche bereits ohne eine schädliche Erwärmung des Gewebes auftreten."

Wirklich nett, mehr aber auch nicht. Ein Lutscher für Mobilfunkkritiker und andere Laien.
Und dass die bei dieser Studie verwendete (allgegenwärtige?) Ganzkörper-Exposition von 0,25W/kg mehr als als dreimal so hoch wie der zugehörige Grenzwert ist, haben die "Analysten" elegant übersehen oder verschweigen es bewusst.

Von Hr. Jakob wird man - vermute ich - nichts mehr hören. Das ist gar nicht seine Art, er weicht nie von einer Aussage ab. Er ist auch ein ganz anderes Kaliber wie die von DF.

Da haben Sie Recht: Jakob ist stur und kann sich auch nicht so gewählt ausdrücken.

RDW

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Diagnose-Funk, Astrologe, Instant-Experte, Verbraucherorganisation, Schliephake, Vorstand, Gaigg, Literaturprofessor, Wüthrich

Stellungnahme von wem??

charles ⌂ @, Dienstag, 19.01.2010, 18:47 (vor 3616 Tagen) @ RDW

Schliephake redete in 1932 von Mikrowellensyndrom.

Aber rund 1930 waren Royal Rife und Lakhovsky schon mit Frequenzen tätig Menschen zu heilen.

Aber etwas ganz anderes.
Kinder und Feingefühlige sollten hier nicht weiter lesen.

Vor vielen Jahren berichtete jemand mir aus Berlin, dass er Probleme erfuhr als ein UMTS Sender ihm gegenüber eingeschaltet wurde.

Er hat in seine Wohnung drie Gruppen von Mäuse plaziert.
Eine Gruppe am Hinterseite seiner Wohnung, eine in die Mitte und eine ganz von Vorne.

Glücklich haben die von Vorne plazierte nicht lange gelebt, weil das ein richtiges Quälen war.
Die in die Mitte wurden auch krank, aber die am Hinteren blieben verschont.

--
Charles Claessens
www.milieuziektes.nl

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Nutznießer

Stellungnahme von wem??

Doris @, Dienstag, 19.01.2010, 18:53 (vor 3616 Tagen) @ charles
bearbeitet von Doris, Dienstag, 19.01.2010, 19:16

aber die am Hinteren blieben verschont.

Charles, manchmal sind Sie einfach süß ;-)

Stellungnahme von wem??

Doris @, Dienstag, 19.01.2010, 18:49 (vor 3616 Tagen) @ RDW

Da haben Sie Recht: Jakob ist stur und kann sich auch nicht so gewählt ausdrücken.

Und dadurch mMn nach besser einschätzbar als die anderen dubiosen Netzwerke, bei denen keiner so recht weiß, wer da wie und auch warum zusammengehört.

Die Einigkeit der Irreführer

RDW ⌂ @, Dienstag, 19.01.2010, 19:30 (vor 3616 Tagen) @ Doris

Da haben Sie Recht: Jakob ist stur und kann sich auch nicht so gewählt ausdrücken.

Und dadurch mMn nach besser einschätzbar als die anderen dubiosen Netzwerke, bei denen keiner so recht weiß, wer da wie und auch warum zusammengehört.

Aber wenn es um die Irreführung Anderer geht, dann finden sie doch alle wieder zusammen, wie etwa für die Durchführung der Petition für weniger Funkstrahlung in der Schweiz: http://www.funkstrahlung.ch/Initianten.html

Und prompt kann man solche Sachen lesen wie in deren Pressemitteilung zum neuen "Leitfaden Mobilfunk für Gemeinden und Städte" in der Schweiz, Zitat:

"Im Leitfaden findet man nichts darüber, dass seit der letzten Überprüfung der geltenden Grenzwerte eine Vielzahl neuer wissenschaftlicher Studien erschienen ist, die unzweifelhaft die Schädlichkeit der Antennenstrahlung belegen. So wurden beispielsweise die Ergebnisse der europäischen REFLEX-Studie an unabhängigen Labors in der Schweiz, in Italien und in China mehrfach bestätigt. Gemäss diesen Studien schädigt Handystrahlung das Erbgut von Zellen, was die Grundlage für Krebs ist. Wichtige Sachverhalte, die verantwortungsbewussten Gemeindebehörden im Leitfaden bewusst vorenthalten werden."

Welche letzte Überprüfung der geltenden Grenzwerte mag denn wohl gemeint sein und wofür interessieren sich "verantwortungsbewusste Gemeindebehörden"?

a) Grenzwerte für Handys bzw. die Strahlung von Handys?
b) Grenzwerte für Sendemasten und deren Strahlung?

Dazu eine kleine Entscheidungshilfe: "Für Handys existieren lediglich Richtwerte, keine Grenzwerte."

Die Lösung lautet aber: Zu REFLEX passt nur a), doch suggeriert wird b). Also eine Irreführung.
Abgeschaut bei Prof. A..

RDW

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Jakob, Petition, Irreführung

Schweizer Petition - es fehlt die Schaumbremse

H. Lamarr @, München, Dienstag, 19.01.2010, 20:15 (vor 3616 Tagen) @ RDW

"... Wichtige Sachverhalte, die verantwortungsbewussten Gemeindebehörden im Leitfaden bewusst vorenthalten werden."

Dabei ist es doch Franz Prof. A. da selbst, der den Alarmkritikern das trickreiche Spiel (unbeabsichtigt) verdirbt:

Prof. A. räumte ein, daß die in-vitro-Befunde nicht auf in-vivo-Verhältnisse übertragen werden können. Möglicherweise ist in komplexeren biologischen Systemen die Toleranz gegen elektromagnetische Felder oder die reparative Kompetenz gegen deren biologische Auswirkungen größer als in isolierten Zellkulturen. [Quelle]

Nachdem diese Aussage Prof. A.s aus dem Jahr 2004 mangels In-vivo-Nachweis noch immer gilt und die gelungene 3-fache Reflex-HF-Replikation mWn allein von Prof. A. behauptet wird - die wissenschaftliche Anerkennung der Replikationen fehlt (noch) - sehe ich wieder einmal nur einen Schaumberg, der vor den armen Gemeindebehörden aufgetürmt wird und in den Augen brennt.

--
Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

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Reflex, Aerztezeitung

Schaumberge....

RDW ⌂ @, Dienstag, 19.01.2010, 20:57 (vor 3616 Tagen) @ H. Lamarr

... sehe ich wieder einmal nur einen Schaumberg, der vor den armen Gemeindebehörden aufgetürmt wird und in den Augen brennt.

Ein anderes Beispiel eines solchen Schaumbergs vom September 2009, diesmal von Dr.-Ing. Hans Schmidt, 1. Vorsitzender der Bürgerinitiative Wolfratshausen zum Schutz vor Elektrosmog e.V. und Sprecher des Netzwerkes der mobilfunkkritischen Initiativen im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen und Umgebung:

"...Dies könnte bedeuten, dass im Zweifelsfall der Vermieter, also der Immobilieneigentümer, für eventuelle zukünftige Schadensersatzansprüche bei Gesundheitsschäden durch die Sendeanlage haften müsste.
Die Rückversicherer weigern sich, solche Schäden zu versichern. Aus gutem Grund: gerade hat die österreichische AUVA-Versicherung eine groß angelegte Studie abgeschlossen, in der nachgewiesen wurde, dass es sehr wohl biologische Wirkungen dieser Strahlung weit unter den deutschen Grenzwerten gibt. Diese Studie bestätigt viele der von den Kritikern vorgebrachten Befunde..."

Und diese Irreführung wurde folgermaßen verteilt:
"Da dieses Thema für alle Kommunen von großem Interesse ist, erlauben wir uns, diese Nachricht allen Kommunen im Landkreis und weitere Landkreis-Kommunalpolitiker zukommen zu lassen und auch die Lokalpresse zu informieren."

Beides zu finden etwas versteckt hier: http://groups.google.de/group/mobilfunk_newsletter/browse_thread/thread/b5f2d1f5a3276109

Wer es nicht mehr weiß oder nie wusste, da er sich nur von Mobilfunkkritikern vom Schlage eines Dr.-Ing. Hans Schmidt "informieren" lässt: Die AUVA-Studie untersuchte nur Handystrahlung und fand Effekte erst ab einem SAR-Wert von 0,1 W/kg, was oberhalb des Grenzwerts für Sendeanlagen liegt.
Ein Dr. Ing und Vorsitzender sowie Sprecher von irgendetwas sollte so etwas begreifen können, sonst ist er der falsche Mann, oder ist er ein bewusster Irreführer?
Wo doch schon die von ihm genannte Zusammenfassung von diagnose-funk zumindest diesen SAR-Wert korrekt nennt.

Auf Sendemasten bezogene Mobilfunkkritik scheint wirkungsvoll nur noch mit Irreführungen bzw. Unwahrheiten machbar zu sein, und genau das macht sie nicht nur so wertlos, sondern ist auch verantwortungslos den Menschen gegenüber, die sich objektiv informieren wollen und diesen Scheinheiligen vertrauen.

RDW

Tags:
Schmidt, Verbraucherorganisation, Irreführung, AUVA

Schaumberge & bayerische Lärmbläser

H. Lamarr @, München, Dienstag, 19.01.2010, 22:42 (vor 3616 Tagen) @ RDW

Auf Sendemasten bezogene Mobilfunkkritik scheint wirkungsvoll nur noch mit Irreführungen bzw. Unwahrheiten machbar zu sein, und genau das macht sie nicht nur so wertlos, sondern ist auch verantwortungslos den Menschen gegenüber, die sich objektiv informieren wollen und diesen Scheinheiligen vertrauen.

Soweit ich das beurteilen kann, geht die gewünschte Wirkung dessen, was Dr. Schmidt Jahr für Jahr an vermeintlichen EMF-Lawinen lostritt, gegen Null. Die von ihm entfachten Schneestürme finden zwar statt, aber eben nur im Wasserglas seiner eingeschworenen kleinen Truppe. Ich denke man muss schon passionierter Lärmbläser sein, wenn einen diese Wirkungslosigkeit selber nicht irritiert und stattdessen immerzu weiter in dieselbe Kerbe gehauen wird. Wolfratshausen ist ein stilles Vorörtchen mit noch nicht einmal 18'000 Einwohnern. Da bekommt nicht nur Edmund S. die Zuwendung und Beachtung, die er vielleicht braucht. München mit seinen 1,3 Mio. Insassen ist da ganz anders. Wir sind meines Wissens gegenwärtig zu 100 % EMF-bürgerinitiativenfreie Zone. Großstadtmenschen geizen viel mehr mit Zuwendung und Beachtung wenn einer zum x-ten mal denselben Alarmknopf drückt - kein einziges mal aber was passiert ist. Aus meiner Sicht schaufeln sich die Alarmkritiker mit ihren zwanghaft ausgelösten Fehlalarmen langsam aber sicher das eigene Grab, indem sie in die Bedeutungslosigkeit versinken. Es mag noch ein Weilchen dauern, bis auch der letzte durch den Durchlauferhitzer der Sendemastengegner gejagt wurde, aber irgendwann versiegt diese Quelle (bis auf den unvermeidlichen Rest), der Trend - siehe unten für das Stichwort Elektrosmog - muss mMn für die Szene ernüchternd sein.

Elektrosmog
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Zum Vergleich die von Google erkannten Trends für die Stichworte ....

Schweinegrippe ...
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Vogelgrippe ...
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Aids ...
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und Atommüll
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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

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Schmidt, Durchlauferhitzer, Geltungsdrang, Mottenkiste, Beratungsresistent, Schaumberg

Reflex: Prof. A. vermisste Industriegelder

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 20.01.2010, 12:20 (vor 3615 Tagen) @ H. Lamarr

Dabei ist es doch Franz Prof. A. da selbst, der den Alarmkritikern das trickreiche Spiel (unbeabsichtigt) verdirbt:

Noch'n Gedicht ....

Ein Industrieunternehmen hat sich an dem Projekt [Anm: gemeint ist "Reflex"]
leider nicht beteiligt.

... schreibt Prof. Franz Prof. A. im Manuskript seines Reflex-Vortrags.

Wenn es nun schon eine Leitfigur der Kritikerszene bedauert, dass die Industrie sich an EMF-Studien nicht beteiligt, dann sollte diese Einschätzung den Mitläufern und Lärmbläsern der Szene recht & billig sein. Sollte man meinen.

Ist es aber nicht. Vielmehr wird bei EMF-Alarmkritikern genau unterschieden was zur Ideologie passt, erst dann werden echte wie vermeintliche Industrienähe entweder hysterisch angeprangert (wie bei Lerchl oder Silny) oder diskret vertuscht (wie bei Prof. A. oder Hallberg). Auch Hardell und Johansson sind sich z.B. nicht zu schade, mit der kommerziell ausgerichteten US-Baubiologin Cindy Sage ungeniert gemeinsam zu publizieren. Da Frau Sage eine florierende expansive Baubiologenfirma betreibt, müsste sie mMn die Frage nach verborgenen "Interessenskonfliken", über die einst Prof. A. so böse gestolpert ist, klar mit "ja" beantworten - sofern sie dort publiziert, wo danach gefragt wird.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

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Interessenkonflikt, Finanzierung, Ideologie, Sage, Reflex, Johansson, Tabakindustrie, Adlkofer, Verum, Trick, Mitläufer, Zitat, Industrienähe

Reflex: Prof. A. vermisste Industriegelder

Alexander Lerchl @, Mittwoch, 20.01.2010, 12:56 (vor 3615 Tagen) @ H. Lamarr

Dabei ist es doch Franz Prof. A. da selbst, der den Alarmkritikern das trickreiche Spiel (unbeabsichtigt) verdirbt:


Noch'n Gedicht ....

Ein Industrieunternehmen hat sich an dem Projekt [Anm: gemeint ist "Reflex"]
leider nicht beteiligt.

... schreibt Prof. Franz Prof. A. im Manuskript seines Reflex-Vortrags.

Wenn es nun schon eine Leitfigur der Kritikerszene bedauert, dass die Industrie sich an EMF-Studien nicht beteiligt, dann sollte diese Einschätzung den Mitläufern und Lärmbläsern der Szene recht & billig sein. Sollte man meinen.

Ist es aber nicht. Vielmehr wird bei EMF-Alarmkritikern genau unterschieden was zur Ideologie passt, erst dann werden echte wie vermeintliche Industrienähe entweder hysterisch angeprangert (wie bei Lerchl oder Silny) oder diskret vertuscht (wie bei Prof. A. oder Hallberg). Auch Hardell und Johansson sind sich z.B. nicht zu schade, mit der kommerziell ausgerichteten US-Baubiologin Cindy Sage ungeniert gemeinsam zu publizieren. Da Frau Sage eine florierende expansive Baubiologenfirma betreibt, müsste sie mMn die Frage nach verborgenen "Interessenskonfliken", über die einst Prof. A. so böse gestolpert ist, klar mit "ja" beantworten - sofern sie dort publiziert, wo danach gefragt wird.

Tut sie auch, jedenfalls zum Teil.

"C.S. is the owner of Sage Associates, an environmental planning firm that provides consulting services on EMF issues. The other authors declare they have no competing financial interests." (Seiten 3 und 4)

Hier aber nicht.

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"Ein Esoteriker kann in fünf Minuten mehr Unsinn behaupten, als ein Wissenschaftler in seinem ganzen Leben widerlegen kann." Vince Ebert

Es kommt noch dicker!

Alexander Lerchl @, Freitag, 15.01.2010, 22:26 (vor 3620 Tagen) @ Fee

Erstaunlich, dass Sie auch diese Studie, die eigentlich in Ihrem Sinn sein sollte? torpedieren...

Warum sollte diese Studie "in meinem Sinne sein"? Ich glaube, wir beide kommen auf keinen grünen Zweig.

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"Ein Esoteriker kann in fünf Minuten mehr Unsinn behaupten, als ein Wissenschaftler in seinem ganzen Leben widerlegen kann." Vince Ebert

Es kommt noch dicker!

Fee @, Freitag, 15.01.2010, 22:37 (vor 3620 Tagen) @ Alexander Lerchl

Erstaunlich, dass Sie auch diese Studie, die eigentlich in Ihrem Sinn sein sollte? torpedieren...

Warum sollte diese Studie "in meinem Sinne sein"? Ich glaube, wir beide kommen auf keinen grünen Zweig.

Sollte ich darüber traurig sein... Jedenfalls bietet mir dieses Forum immer wieder mal eine Erweiterung der Sichtweise und deshalb danke für alle Antworten.

Biologin kommentiert Alzheimer-Studie

Gast, Donnerstag, 28.01.2010, 00:18 (vor 3608 Tagen) @ Alexander Lerchl

Ja kann das denn wahr sein?? Bei nochmaligem genauen Ansehen ist mir aufgefallen, dass in den Käfigen TRÄNKFLASCHEN sind!

Hallo,

es gibt etwas neues zu den Alzheimer-Mäusen, nämlich auf dieser Seite:

http://hscweb3.hsc.usf.edu/health/now/?p=9618

Dort lässt sich oben ein Video betrachten oder unter "download b-roll" laden (rd. 280 MByte, das kann also ein Weilchen dauern), in dem man sieht, wie Käfige (mit Metallgitter und Wasser) in den Faradaykäfig gestellt werden. Möglich, dass die Bilder gestellt sind und in Wirklichkeit beides (Gitter & Wasserflaschen) vor der Exposition entfernt wurden, das kann man nicht wissen. Die Exposition im Faradaykäfig muss aber trotzdem recht ungleichmäßig gewesen sein. Es kommt mir auch so vor (auch nur Vermutung aufgrund des Films), dass die exponierten Tiere 2x täglich in den Faradaykäfig getragen wurden und die nicht exponierten im Zuchtraum blieben. Dies allein kann ein ausreichender Reiz sein, der auf Verhalten und Lernen Einfluss hat.

Die Autoren führen die gefundenen Effekte nicht auf hypothetische athermische Wirkungen zurück (wie einige behaupten), sondern direkt auf die Erwärmung. Diese wurde gemessen und betrug nach 1h Exposition bis zu 1 °C. Dass dies zu einer besseren Durchblutung des Gehirns und einer Linderung der Alzheimer-Symptome führen kann ist aus neurobiologischer Sicht gar nicht so abwegig, wenn das alles bei der geringen Zahl der Mäuse pro Gruppe nicht doch nur purer Zufall war.

Eine Temperaturerhöhung um 1 °C kann aber nie von 0,25 W/kg kommen, da ist die Exposition entweder um Faktor 10 falsch, oder es gibt für die Erwärmung ganz andere Gründe als die HF-Felder. Dies ist möglich - bereits das Tragen von Käfigen in einen anderen Raum kann einen Temperaturanstieg von 1,8 °C verursachen (Kiyatkin et al., 2002). Kiyatkin hat im Hirn und nicht rektal gemessen, hat auch einen anderen Zeitverlauf und der Effekt ist nach 1 Stunde fast weg, aber einen Zusammenhang könnte es geben.

Interessant ist auch, das eine italienische Gruppe unter Anwendung einer wesentlich besseren Dosimetrie (Del Vecchio et al., 2009) in Zellkulturen Vorgänge findet, die Alzheimer verschlechtern könnten. Allerdings nicht allein durch EMF, sonder nur zusammen mit Peroxid (aber nicht mit zwei anderen Stoffen) und nur in einer von mehreren Zelllinien. Könnte also ein typisches falsch-positives Ergebnis sein.

Was nicht sein kann ist, dass EMF Alzheimer verursachen und gleichzeitig heilen können. Möglich ist aber, dass die in Zellkulturen gefundenen negativen Einflüsse im lebenden Tier repariert werden ohne Spuren zu hinterlassen und die Erwärmung dann zusätzlich einen positiven Einfluss hat. Das ist aber sehr frei spekuliert, höchstwahrscheinlich ist es alles Zufall und Forschung am Rande der normalen biologischen Streuung.

Gruß
Blanka Pophof


Priv.Doz. Dr. Blanka Pophof ist Biologin, Sie arbeitet beim BfS in München-Neuherberg und hält Seminare an der Ludwig-Maximilians-Universität, München.

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Alzheimer, Video, Mäuse

Alzheimer-Studie - Fotorätsel

H. Lamarr @, München, Freitag, 15.01.2010, 21:59 (vor 3620 Tagen) @ Alexander Lerchl

... (sofern die Bilder tatsächlich den Versuchsaufbau darstellen).

Da habe ich so meine Zweifel:

1) Keines der Bilder ist in der Originalarbeit abgebildet.
2) Die Fotos zeigen unterschiedliche Antennen - wieso?
3) Das Arrangement auf dem Foto sieht nach "Schmuckbild" aus.
4) Auf dem einen Foto stehen die Käfige in zwei Ebenen übereinander, auf dem anderen meine ich, dass es drei Ebenen sind.

Alles in allem sieht es für mich danach aus, dass jemand (vermutlich die Uni) die Fotos nur zur Illustrationszwecken hat anfertigen lassen, mit dem tatsächlichen Versuchsaufbau haben die Fotos nur rudimentär was zu tun.

Um Klarheit zu bekommen habe ich Dr. Arendash soeben eine E-Mail geschrieben und gefragt, ob die Fotos tatsächlich sein Expositionsszenario abbilden.

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