Forschung à la Prof. A. (Allgemein)

Sektor3, Montag, 23.11.2009, 15:16 (vor 3674 Tagen)

Beispiele für Forschung à la Prof. A.

Aus dem handschriftlichen Protokoll des Board-Meetings vom 21.07.1982:

zu Prof Überla
(übersetzt) "Prof. A. berichtete, dass Prof. Überla, Präsident des Bundesgesundheitsamtes, ein Forschungsvorhaben einreichte, mit dem die angebliche Verbindung zwischen Passivrauchen und Lungenkrebs mit (unleserliches Wort) wissenschaftlichen Methoden.
Die Studie sollte zeigen, dass eine wissenschaftliche Beurteilung des Passivrauchens gegenwärtig nicht möglich ist, die Aufmachung [sollte die] einer vertrauenswürdigen Studie [sein] und die Möglichkeit bieten, die Validität früherer Studien zu diesem Thema zu relativieren.
Prof. A. bestätigte, dass die Erstellung einer solchen Studie ein Beweis dafür sei, dass die Ergebnisse der Vergangenheit auf falschen Methoden basieren und nicht für zuverlässige Aussagen zu diesem Thema verwendet werden können. Darüber hinaus bietet die Studie die Gelegenheit zu einer 4jährigen Zusammenarbeit mit Prof. Überla.

Prof. Überla schlägt keine Hauptstudie in diesem Studienkomplex vor, er ist nicht in der Lage, eine solche Studie zu erstellen.
Die Kosten einer solchen vorläufigen Studie würden etwa 2 Millionen DM betragen."

zu Prof. Wynder
(Ehrenmitglied der American Association of Cancer Research und Präsident und Gründer der American Health Foundation)
(übersetzt) "Prof. A. behauptete, dass Prof. Wynder seit etwa 25 Jahren mit der Zigarettenindustrie zusammenarbeitete. Seit seinem Abschied vom Research Council im Jahre 1979, erhielt Prof. Wynder jährlich 100.000 Dollar von der Research Society. Dieses Geld wurde hauptsächlich für Nikotinforschung bezahlt..."


Aus dem Protokoll der wissenschaftlichen Kommission des VdC vom Dezember 1982
zu 5. Stein & Stein Project

Prof. A. schlägt ein Forschungsprojekt vor, weil er davon ausgeht, dass damit [unliebsame] möglicherweise Ergebnisse eines anderen, ebenfalls vom Forschungsrat bezahlten Projekts ungültig machen würde. Als sich Widerspruch regt sagt Prof. A. (übersetzt): "es ist manchmal notwendig, Projekte 'unter dem Tisch' durchzuführen, ansonsten könnte eine unkontrollierbare Situationen wie in den USA entstehen."


Aus dem Monatsbericht vom Januar 1983
zu 1.2.4:

Die [tabaknahen] "Beiträge" wollen ein Manuskript vom Matulioni nicht zur Veröffentlichung akzeptieren. Am 18.01.83 stimmen, außer RJ Reynolds, die Mitglieder des TFA Prof. A.s Vorschlag zu, dass fals keine medizinische Zeitschrift das Manuskript veröffentlichen wolle, Prof. A., Felton, Fink und Klus das Manuskript nochmals auf seine Akzeptabilität (für die "Beiträge") überprüfen sollten.

Tags:
Lungenkrebs, Passivrauchen, Ueberla, Marionette

Forschung à la Prof. A.

Sektor3, Dienstag, 01.12.2009, 23:05 (vor 3666 Tagen) @ Sektor3

Prof. A. stellt seinen Werdegang ja gerne so dar:

Bis 1992 Forschungsrat Rauchen und Gesundheit (oder noch besser Tätigkeit in der Industrie)
Seit 1992 Geschäftsführer der Stiftung Verum

Was er gerne wegläßt, sind die Positionen im ABF-Labor Prof. A. und als wissenschaftlicher Leiter des VdC, die dann irgendwann in den 90ern ausliefen.

Dieses Dokument vom Februar 1992 zeigt die "Unabhängigkeit" von Verum gegenüber der Tabakindustrie (Verum wurde bis mindestens 2001 noch wie zuvor mit jährlich 2,450,000 DM von der Tabakindustrie bezahlt).

"Dr. Brückner berichtete, daß es nunmehr in langwierigen Verhandlungen gelungen
sei, elne Risikobalance zwlschen den berechtigten Belangen der lndustrie elnerseits und der Wissenschaft andererseits durch nachstehende Konzeption sicherzustellen

1. Die Wissenschaftler sind optisch Herr im Haus.
a) Sie haben die Mehrheit im Stiftungsrat.
b) Sie haben den Vorsitz in Stiftungsrat.
c) Sie haben die Beherrschung des wissenschaftllchen Beirats.

2. Die lndustrie ist faktischer Herr im Haus.
a) Sie hat die Mittelkontrolle über das Reisebüromodell.
b) Sie die Möglichkeit über Wahlboykott, die Stiftung zu beenden.
c) Sie hat die Blockade von tabakbezogenen Forschungsprojekten Dritter
sowohl im Bereich des Aktiv- als auch des Passivrauchens."


Na denn, frohes Forschen

Tags:
Fördermittel, Tabakindustrie, Verum, VdC, Unabhängigkeit

Forschung à la Prof. A.

Sektor3, Dienstag, 01.12.2009, 23:32 (vor 3666 Tagen) @ Sektor3

Auf der VdC Vorstandssitzung im April 92 war man sich noch nicht ganz klar über die Deteils für Verum. Um so erfreulicher, dass sich die Tabak-Manager auf eines einigen konnten:

"Herr Hendrys wies insbesondere auf die Notwendigkeit hin, Entlastungsforschung zu betreiben. Darin wurde ihm auch von den anderen Vorstandsmitgliedern beigepflichtet."

Na denn, frohes Forschen

Forschung à la Prof. A.

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 02.12.2009, 01:05 (vor 3666 Tagen) @ Sektor3

"Herr Hendrys wies insbesondere auf die Notwendigkeit hin, Entlastungsforschung zu betreiben. Darin wurde ihm auch von den anderen Vorstandsmitgliedern beigepflichtet."

Anschließend heißt es dort:

"Eine Lösung der Forschungsschwerpunkte muB bis Ende des Jahres gefunden werden."

Haben Sie diese "Lösung" aus dem Jahr 1992 schon gefunden? Ich meine, steuerte man schon damals auf EMF zu?

--
Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Forschung à la Prof. A.

Sektor3, Mittwoch, 02.12.2009, 07:58 (vor 3665 Tagen) @ H. Lamarr

"Herr Hendrys wies insbesondere auf die Notwendigkeit hin, Entlastungsforschung zu betreiben. Darin wurde ihm auch von den anderen Vorstandsmitgliedern beigepflichtet."

Anschließend heißt es dort:

"Eine Lösung der Forschungsschwerpunkte muB bis Ende des Jahres gefunden werden."

Haben Sie diese "Lösung" aus dem Jahr 1992 schon gefunden? Ich meine, steuerte man schon damals auf EMF zu?

Wohin die Reise geht, war schon früher klar:
Die Ausarbeitung des wissenschaftlichen Prinzips der Wichtigkeit der endogenen Belastung vs der exogenen Belastung des Menschen.
Auf Deutsch: Belastungen im Körper gegenüber denen aus der Umwelt.

Prof. Thurau kommt übrigens noch heute besonderer Stellenwert bei der Forschungsrat-Nachfolgerin, der Stiftung VERUM zu.


Aus der WPA-Sitzung von Juni 1989
"Die von Prof. A. in die Diskussion gebrachte Rechtsform einer Stiftung wurde vom WPA negativ kommentiert.
Eine betreffend den zukünftigen Forschungsrat gebildete Arbeitsgruppe bestehend aus den Herrn Wille (PM), König, (VDC), Herter (BAT) und Wieckmann (REE) ist bei ihrer ersten Sitzung zum Ergebnis gekommen, dass bei der Bildung des nächsten Forschungsrates der Person von Prof. Thurau besonderer Stellenwert zukomme.

Anmerkung:
Ein von U . Beecken und W. Fink für G. Wille ausgearbeitetes Papier zum Forschungsrat 1990 sieht als eine der Hauptaufgaben des neuen Forschuingsrates die Ausarbeitung des wissenschaftlichen Prinzips der Wichtigkeit der endogenen Belastung vs der exogenen Belastung des Menschen."

Na denn, frohes Forschen

Verum ab 2000 auf EMF spezialisiert

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 03.12.2009, 16:35 (vor 3664 Tagen) @ Sektor3

Haben Sie diese "Lösung" aus dem Jahr 1992 schon gefunden? Ich meine, steuerte man schon damals auf EMF zu?

Wohin die Reise geht, war schon früher klar:
Die Ausarbeitung des wissenschaftlichen Prinzips der Wichtigkeit der endogenen Belastung vs der exogenen Belastung des Menschen.
Auf Deutsch: Belastungen im Körper gegenüber denen aus der Umwelt.

Ja, schon, aber ab wann wurde es denn nun mit EMF konkret?

Auf der Verum-Website heißt es dazu unter anderem:

In der zweiten Hälfte der neunziger Jahre wurde erkennbar, dass die Mittel der Stiftung nicht ausreichten, um die Förderung in der Breite wie in der Satzung festgelegt, auf Dauer aufrecht zu erhalten. Hinzu kamen erste Hinweise des Stifters, seine jährlichen Zuwendungen einzustellen. Der Stiftungsrat beschloss als Folge dieser Entwicklung, Schwerpunktthemen für das Förderprogramm zu wählen und die Stiftung langfristig operativ auszurichten. Dies geschah endgültig im November 2000 als folgende Forschungsschwerpunkte festgelegt wurden:

1. Auswirkungen elektromagnetischer Felder (EMF) unterschiedlicher Herkunft auf die menschliche Gesundheit
2. Wechselbeziehung zwischen exogenen und endogenen Faktoren bei der Entstehung der Alzheimer- und anderer neurodegenerativer Erkrankungen

--
Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Forschung à la Prof. A.

Sektor3, Mittwoch, 02.12.2009, 09:01 (vor 3665 Tagen) @ H. Lamarr

"Herr Hendrys wies insbesondere auf die Notwendigkeit hin, Entlastungsforschung zu betreiben. Darin wurde ihm auch von den anderen Vorstandsmitgliedern beigepflichtet."

Anschließend heißt es dort:

"Eine Lösung der Forschungsschwerpunkte muB bis Ende des Jahres gefunden werden."

Haben Sie diese "Lösung" aus dem Jahr 1992 schon gefunden? Ich meine, steuerte man schon damals auf EMF zu?

Klartext spricht dieser Vorschlag für das Forschungskonzept vom Juni 92:

"Die Auswirkungen exogener und endogener Einfluesse auf den Menschen:
--------------------------------------------------------------------
Grundlage der Forschungsfoerderung durch den VdC ist die Tatsache,
dass Tabakrauch in der Oeffentlichkeit als Gesundheitsrisiko fuer
Raucher und Nichtraucher diskutiert wird.
Ausgehend von dieser Gegebenheit sollen einerseits die Erkenntnisse
ueber den Einfluss von Tabakrauch auf das Individuum vertieft, andererseits
die Wirkungen exogener Faktoren und endogener Mechanisnen auf die
Gesundheit des Menschen im allgemeinen und im Hinblick auf die dem
Rauchen zugeschriebenen Krankheitsbilder im Besonderen untersucht
werden.
(1)
Untersuchung der Bedeutung von Nikotin allein oder in Wechselbeziehung
mit anderen Substanzen des Tabakrauchs bei speziellen Krankheitsbildern
(Parkinson, Alzheimer...)
(2)
Untersuchung der gesundheitlichen Auswirkungen von ETS unter Beruecksichtigung
moeglicher weiterer exogener und auch endogener Faktoren,
die bei einer Krankheitsentstehung von Bedeutung sein koennten.
(3)
Untersuchung der Einfluesse des menschlichen Umfelds sowie der Umweltbelastungen
auf die Gesundheit des Individuums."

Na denn, frohen Forschen!

Tags:
Alzheimer, Parkinson

Forschung à la Prof. A.

Alexander Lerchl @, Mittwoch, 02.12.2009, 08:49 (vor 3665 Tagen) @ Sektor3

Dieses Dokument vom Februar 1992 zeigt die "Unabhängigkeit" von Verum gegenüber der Tabakindustrie (Verum wurde bis mindestens 2001 noch wie zuvor mit jährlich 2,450,000 DM von der Tabakindustrie bezahlt).

Dort steht auch folgender interessanter Passus:

"Prof. Adikofer berlchtete, daB das Labor Ilunchen we/twelt prakt/sch die elnz/ge wissenschaftlich akzeptierte Forschungslnstanz set, die die R/s/ken des Pass/vrauchens re/atlvlere."

Während der richtige Text lauten müsste: "Prof. Prof. A. berichtete, daß das Labor München weltwelt praktisch die einzige wissenschaftlich akzeptierte Forschungsinstanz sei, die die Risiken des Passivrauchens relativiere."

Man erkennt ein Problem, mit dem auch andere Wissenschaftler zu kämpfen haben, die sich mit den legacy-Dokumenten beschäftigen. Die Schreibweisen der Suchbegriffe und der in den Dokumenten stimmen oft nicht überein. Wenn man beispielsweise nach "Adikofer" sucht, findet man immerhin 3000 (dreitausend) Dukumente.

--
"Ein Esoteriker kann in fünf Minuten mehr Unsinn behaupten, als ein Wissenschaftler in seinem ganzen Leben widerlegen kann." Vince Ebert

Riecht Verum noch immer nach Rauch?

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 03.12.2009, 18:52 (vor 3664 Tagen) @ Sektor3

zu Prof Überla
...
zu Prof. Wynder

Hmmm, aber das ist doch alles Schnee von gestern! Auf der Website von Verum stehen beim Stiftungsrat und beim wissenschaftlichen Beirat eine Menge prominente Namen, es wimmelt dort geradezu von Dottores und Professores. Roland Berger ist auch mit dabei. Verum hat sich anscheinend von seiner krümeligen Vergangenheit gut lösen können, lediglich der 2005 ausgeschiedene J. Siegrist hatte einen klaren Bezug zur Tabakforschung. Dennoch scheinen Sie davon auszugehen, dass bei Verum noch immer die Tabakler an den Fäden ziehen. Nachvollziehen kann ich das bislang aber nicht. Angeblich sollen die Tabakler im November 2000 erste Signale an Verum gesendet haben, die finanziellen Zuwendungen einzustellen, so steht's gegenwärtig zumindest auf der Website von Verum.

--
Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Tabakindustrie, Verum, Tabakforschung, Ausgeschieden

Riecht Verum noch immer nach Rauch?

Sektor3, Freitag, 04.12.2009, 11:46 (vor 3663 Tagen) @ H. Lamarr

zu Prof Überla
...
zu Prof. Wynder


Hmmm, aber das ist doch alles Schnee von gestern! Auf der Website von Verum stehen beim Stiftungsrat und beim wissenschaftlichen Beirat eine Menge prominente Namen, es wimmelt dort geradezu von Dottores und Professores. Roland Berger ist auch mit dabei. Verum hat sich anscheinend von seiner krümeligen Vergangenheit gut lösen können, lediglich der 2005 ausgeschiedene J. Siegrist hatte einen klaren Bezug zur Tabakforschung. Dennoch scheinen Sie davon auszugehen, dass bei Verum noch immer die Tabakler an den Fäden ziehen. Nachvollziehen kann ich das bislang aber nicht. Angeblich sollen die Tabakler im November 2000 erste Signale an Verum gesendet haben, die finanziellen Zuwendungen einzustellen, so steht's gegenwärtig zumindest auf der Website von Verum.


Mehr (deutschsprachige) Informationen zu Verum gibt es mit dem Suchbegriff
"stiftung german language"

oder bei wikipedia

Forschung à la Prof. Adkofer

Sektor3, Samstag, 05.12.2009, 23:46 (vor 3662 Tagen) @ Sektor3

2002
Prof. Gustav Schäcke, nationaler Sekretär der Internationalen Kommission für Gesundheit am Arbeitsplatz (ICOH) und Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e.V. (DGAUM), hatte zum ICOH-Symposium über Passivrauchen am Arbeitsplatz am 10. April 2002 in der Ludwig-Maximilian-Universität, München, u.a. auch Prof. Franz Adlkofer, geladen. Dieser sollte ein Referat über epidemiologische Erkenntnisse beim Passivrauchen halten. Obwohl Internist und kein Epidemiologe, trug Adkofer seine epidemiologisch begründeten Zweifel an Ergebnissen der IARC- und der Monica-Studie vor, die alle ein höheres Gesundheitsrisiko für Passivraucher bekundeten.

Gleich zu Beginn der Diskussion über den Vortrag meldete sich NID-Vizepräsident Ernst-Günther Krause zu Wort und entlarvte Franz Prof. Adkofer als langjährigen Mitarbeiter des Verbandes der Cigarettenindustrie. Sichtlich unangenehm berührt ging der Versammlungsleiter, Prof. Schäcke, nicht direkt darauf ein, sondern bat darum, doch Fragen zum Inhalt zu stellen, was drei Teilnehmer des Symposiums auch taten. Alle kritisierten Prof. A.. Einer von ihnen wies sogar nach, dass Prof. A. die Statistik falsch interpretiere.

2001
Smoking and Lung Cancer Risk in American and Japanese Men:
An International Case-Control Study
… Ernst L . Wynder…
Supported by USPHS Grants CA-68384 CA-32617, and CA-17613 from the National Cancer Institute and a grant from the Verum Foundation.

2000/2001
F. Prof. Adlkofer
Lung cancer due to passive smoking - a review

2000
The "stem" information on the Verum Foundation are also incompatible with the facts.
Financing of the Foundation by the cigarette industry is portrayed as a scoop. In fact, this was never a secret. Verum was launched by the cigarette industry and is financed by it as well. We have no reason to make a secret of this. On the contrary, we are proud, because Verum is performing high-Quality, expert work in the supporting of scientific research.

2000
I am also heading to Germany in April to try to work out a grant with Petra Netter at U of Giesen on some human projects with nicotine personality etc. That's why I need to contact VERUM.

1999
Scherer G, Prof. Adlkofer F (1999). Tabakrauch in der Raumluft - Erfassung der
Schadstoffbelastung durch Passivrauchen zur Bewertung des gesundheitlichen Risikos.
Gefahrstoffe - Reinhaltung der Luft 59: 435- 443.

1998
Circulation Passive Smoking and Coronary Heart Disease in Women
Prof Dr F. Adlkofer

1998
Germany is under the ETS gun. On January 29th there was supposed to be a vote in the
MAK Commission to change the classification of ETS to a "known human carcinogen."
However, through new data submitted by the VdC and the influence of Prof. Adlkofer, the vote was postponed until June.

1997
HER - Took part in the VdC-W PA meeting. Prof. Adlkofer was invited to give a presentation on the VERUM activities for 1996/97.

1997
HELLER, W.-D., SENNEWALD, E., SCHERER, G. AND ADLKOFER, F. (1997) Validation of ETS exposure in a representative population in Southern Germany. Journal of Clinical Epidemiology, submitted

Tags:
IARC, Entwertung, Adlkofer, Passivrauchen, Kohortenstudie, Scherer, DGAUM, NIR, Monica-Studie

Forschung à la Prof. A.

Sektor3, Samstag, 05.12.2009, 23:50 (vor 3662 Tagen) @ Sektor3

1996
W.-D. Heller, A.R. Tricker and F. Prof. A. (1996). Smoking and ulcerative colitis: a metaanalysis. Addiction, 91, 140 .
M. Meger, I. Meger-Kossien, M. Dietrich, G .Scherer, F. Prof. A. and A.R.Tricker (1996).
Metabolites of 4-(N-methylnitrosamino)-1-(3-pyridyl)-1-butanone in urine of smokers.
European Journal of Cancer Prevention, 5(Suppl. 1), 155 .
M.Dietrich, M.Meger, I.Meger-Kossien, G .Scherer, A .R .Tricker and F .Prof. A. (1996).
Exposure to N-nitrosamines in a rubber processing factory . European Journal of Cancer
Prevention, 5 (Suppl. 1), 156 .

1995/1996
Four days long forty internationally reputed scientists discussed measurement bias and conounding factors in epidemiological studies which are used to assess minor health risks.

And Prof. Franz Prof. A. was present at the workshop in Cecilienhof, though he did not figure on the list of participants. Investigations of KONTRASTE showed that he even participated in organisational procedures, selected the wines and put together the menu.

1995
Funding of scientific conference arouses controversy
The funding of an international conference on ETS, held in Berlin in October, has aroused controversy in the German press.
The meeting, sponsored by the Verum Foundation for Behaviour and Environment, concluded that "a causal connection between ETS and lung cancer has not been proven". An article in the Süddeutsche Zeitung claims that Verum Foundation is funded by the Verband der
Cigarettenindustrie [Tobacco Industry Association] and that it is the successor to the Forschungsrat Rauchen und Gesundheit [Research Council on Smoking and Health]. The article further claims that the public health ministry and other government authorities involved were aware of the connection, although it was not made known to the general public.

1995
Durchschnittlich, das zeigten übergreifende Auswertungen bisheriger Studien, erhöht sich das Risiko der Passivraucher um den Faktor 1,3 – also um 30 Prozent.
Stimmt nicht, sagen indes die Kritiker. Sie wenden ein, daß ein 30prozentiger Anstieg zu gering sei, um eine Risikoerhöhung zu beweisen. Der Münchner Toxikologe Franz Prof. A. beispielsweise ist überzeugt, daß das Ergebnis auf systematische Fehler der Epidemiologie zurückzuführen ist.

1994
Professor Franz Prof. A. vom Analytisch-Biologischen Forschungslabor in München hält eine allgemeine Raucherkontrolle für grotesk: „Wir haben Probleme wie Dopingfahnder. Wenn jemand drei Tage Zigarettenpause macht, kann man mit gängigen Tests im Körper nichts mehr nachweisen.“ Nikotin verschwindet im Urin spätestens nach 24 Stunden, Kotinin nach drei Tagen.

1994
The Working Group "Cancer Risk in Smokers" has 20 members; among them are Prof. A., Kemper, Remmer, and Thurau . The Working Group serves as an advisory body to the Department of Health and issues recommendations, based on discussions and data assessment but also on commissioned studies, if necessary. Prof. A. and Thurau are amongst the most influential members of the Working Group which is expected to be rather open-minded towards product modification and developments such as GTC. In smoking and cancer (health) issues, the Working Group gives the "scientific blessing" at the request of the Department of Health.

1993
Symposion :
„Rauchen-Gesundheit-Risikominimierung"
„Toxikologie des Rauchens"
- Prof. Dr. Rolf Schulte-Hermann Institut für Tumorbiologie - Krebsforschung der Universität Wien
- Prof. Dr. Franz Xaver Prof. A. Stiftung VERUM, München

1992
A.R.Tricker, G.Scherer, F.Prof. A., A.Pachinger and H .Klus. Exogenous and endogenous
exposure to tobacco-specific nitrosamines .
The Chemistry and Biochemistry of Nitrosamines and other N-Nitroso Compounds, 204'"
American Chemical Society National Meeting, Washington DC, USA, August 23-28, 1992.

1991
Gegen ein Tabakwerbeverbot wehrt man sich auch in, andern, Ländern. So stellt sich
unter anderen Baldur Wagner, Staatssekretär im deutschen Gesundheitsministerium,
in einem TV-Interview gegen Werbeverbote für ein Produkt, das völlig legal und frei am Markt erhältlich ist. Diese Freiheit dürfe nicht unterlaufen werden. Ausserdem weist Wagner darauf hin, dass mit Verboten gravierende rechtliche Fragen aufgeworfen wurden - zum Beispiel die Frage nach der freien Berufsausübung.

Tags:
Strategie, Zweifel, Politik, Prof. A., Tabak, Epidemiologie, Misstrauen, SZ, Sponsoren, Zigarette, Krebsforschung

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