1,5-Stunden-Schnelltest für Ulrich Weiner (Elektrosensibilität)

H. Lamarr @, München, Samstag, 24.10.2009, 21:10 (vor 3696 Tagen)

Warum lange rätseln ob Ulrich Weiner ein Simulant ist, wenn doch innerhalb 1,5 Stunden Klarheit über die behauptete Fähigkeit der Feldwahrnehmung zu schaffen ist! Ich denke da an einen ganz simplen, billigen und vor allem mühelos machbaren klitzekleinen einfach-blinden Provokationstest.

Ulrich Weiner behauptet in einem seiner Rundmails, er spüre es in seinem Funkloch, wenn Autos vorbeifahren, in denen jemand mit dem Handy telefoniert.

Mein Super-Simpel-Testdesign sieht im ersten Entwurf also so aus:

1) Herr Weiner darf sich unmittelbar vor dem Test in seinem Funkloch gründlich "entladen" um maximale Sensitivität zu erlangen.
2) Herr Weiner nimmt neben seinem Wohnwagen in einem Liegestuhl Platz.
3) 5 Meter vom Liegestuhl entfernt (Distanz verhandelbar) wird ein kleines Stoffzelt aufgebaut.
4) Im Stoffzelt befinden sich ein Skeptiker und eine Vertrauensperson von Herrn Weiner. Sie haben ein Handy.
5) Ein Testzyklus dauert 20 Minuten: 5 Minuten Testphase (Handy im Sendebetrieb ein oder aus), gefolgt von 15 Minuten Erholungsphase (Zeiten verhandelbar).
6) Die beiden im Zelt starten einen Testzyklus und signalisieren den Start jedes mal optisch mit einem Fähnchen, das Herr Weiner sehen kann oder auf das ihn ein Helfer hinweist. Ob das Handy während der 5-minütigen Testphase sendet oder nicht, entscheiden die beiden im Zelt abwechselnd. Am Ende jeder Testphase notieren die beiden im Zelt den tatsächlichen Sendestatus des Handys, Herr Weiner notiert den von ihm wahrgenommen Status.
7) Innerhalb von rd. 1,5 Stunden werden fünf Testzyklen durchfahren. Herr Weiner wird in dieser Zeit schlimmstenfalls 5-mal für 5 Minuten befeldet, günstigstenfalls 0-mal.
8) Die Wahrscheinlichkeit, dass Herr Weiner alle fünf Testphasen zufälligerweise richtig erkennt liegt bei rd. 3,1 %. Damit ist die Mindestanforderung von höchstens 5 % Irrtumswahrscheinlichkeit für signifikante Resultate erfüllt.

Nach nur 1,5 Stunden könnte Ulrich Weiner als strahlender Sieger vom Platz gehen und alle Skeptiker zum Schweigen bringen. Will er sie ein für allemal zum Schweigen bringen, müsste er das Kunststück 5-mal richtig zu liegen nur an einem anderen Tag noch einmal schaffen.

Maximal 3 Stunden Zeitaufwand, um der Sache der Elektrosensiblen einen unschätzbaren Dienst zu erweisen, scheint mir kein allzu großes Opfer zu sein. Und noch etwas: Das oben ist nur ein Vorschlag, der sich gerne individuell anpassen und verfeinern lässt. Also, worauf warten wir noch?!

Obiges Posting habe ich Herrn Weiner soeben per E-Mail zugestellt und um Kommentare gebeten.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

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Selbstdarstellung, Weiner, Schmarotzer, EHS-Test, Simulant, Fakten, Provokationstest, Amateur, Alarmkritiker, Schein-EHS, Individualtest, Eigenleistung, Verweigerung, Fallgeschichten, Untätig, Selbstsucht, Blindgänger, Wohnwagen

700 Meter Distanz zu Uli Weiner ▼

H. Lamarr @, München, Dienstag, 08.09.2009, 22:52 (vor 3742 Tagen) @ H. Lamarr

Diese Posting wurde dem Thread Kondom für Sendemast: Mobilfunk-Aktivist bei der Arbeit abgetrennten.

KlaKla: Ein Elektronsensibler hat einen O2-Sendemast mit einer strahlungsisolierenden Decke umhüllt.

Der O2-Sendemast ist rund 700 Meter von Uli Weiners Waldparkplatz entfernt und liegt rund 90 Meter höher, beides vermessen mit Google-Earth. Auf 95 % der Stecke dazwischen steht dichter deutscher Wald. Was tatsächlich zutreffend ist: zwei der drei Sektoren des Masten zeigen ungefähr in Richtung Waldparkplatz, nicht weil der Wald telefonieren möchte, sondern weil sich in eben dieser Richtung eine der wenigen Straßen dort durchs Gehölz schlängelt, die anscheinend versorgt werden soll. Der O2-Mast ist der einzige in dieser Gegend weit und breit (das Fähnchen im Bild hat keine Bedeutung, es markiert nicht den Waldparkplatz).

[image]

Stellt sich mir bei dem ganzen Theater die Frage: Was bitte kommt eigentlich von dem O2-Sendemast überhaupt noch am Waldparkplatz an? Von der Topologie her würde ich mal schätzen, dass es im Freien nicht mehr als ein paar Mikrowatt pro Quadratmeter sind. Ist Uli Weiner sonst sehr mitteilsam und gerne bereit, Geschichten in allen Einzelheiten zu erzählen, so hält sich bei der Nennung von Messwerten derart auffällig zurück, dass mir keine einzige seiner zahlreichen Leidensweg-Schilderungen bekannt ist, in der er Messwerte nennt. Für einen "Tekommunikationstechniker" schon sehr merkwürdig, diese Scheu vor Konkretem. Passt aber damit zusammen, dass Weiner bislang an keinem wissenschaftlichen ES-Test teilgenommen hat.

Troll-Wiese: http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=entry&id=33957

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Die Angst des Torwarts vorm Elfmeter

H. Lamarr @, München, Sonntag, 25.10.2009, 14:49 (vor 3695 Tagen) @ H. Lamarr

Spatenpauli plant ein Experiment mit einem einzigen Teilnehmer.

... schreibt "wuff" hier.

Sie sind lustig! Sind wir nicht gemeinsam über die Jahre hinweg zu der Erkenntnis gekommen, dass jeder ES anders reagiert und deshalb Individualtests anstelle von Pauschaltests stehen müssen? Also bitte, genau das mache ich jetzt. Und den Indikator für die Feldwahrnehmung habe nicht ich genannt, sondern Uli Weiner.

Ihr Versuch, auch diesen Minitest ohne Fußangeln jetzt schon im Vorfeld zu zerreden ist für mich vielsagend. Sie wissen ganz genau, dass dieser Minitest, weil er so schön einfach, plausibel und für jedermann nachvollziehbar ist für Weiner eine Existenzgefährdung als Mega-ES darstellt. Ergo beginnt wie immer unverzüglich die Suche nach Ausflüchten ...

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ES Test für Ulrich Weiner

KlaKla, Sonntag, 25.10.2009, 16:07 (vor 3695 Tagen) @ H. Lamarr
bearbeitet von KlaKla, Sonntag, 25.10.2009, 16:29

> Das beweist, dass diese nicht so dumm sind, sich auf eine offensichtliche Farce wie auf die für U.W. vorgesehene einzulassen. Aber meiner Erinnerung gemäss sind die drei durchaus auf der Suche nach einer unvoreingenommenen Untersuchung des Phänomens.

Warum nicht, was gibt es zu verlieren?

Wer an einer solchen Farce wie an der für U.W. vorgesehenen teilnimmt, der verliert den Ruf als vernünftiger Mensch.

Stimmt er könnte den Ruf des Scharlatans verlieren wenn er den Test besteht.

Sie Wuff unterschlagen Weiner behauptet er kann die Strahlung wahr nehmen. Spatenpauli nimmt ihn beim Wort und wenn er kneift, wovon ich aus gehe wird der Personenkult um Weiner als Farce bestätigt. Der Test jedoch ist keine Farce, wenn er auf Weiners Behauptungen abgestimmt ist.

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Die Angst der ES vor einfachen Tests

H. Lamarr @, München, Sonntag, 25.10.2009, 16:36 (vor 3695 Tagen) @ H. Lamarr

Wer an einer solchen Farce wie an der für U.W. vorgesehenen teilnimmt, der verliert den Ruf als vernünftiger Mensch.

... schreibt "wuff" abermals nicht hier, sondern dort (Linkziel nur für eingeloggte registrierte Teilnehmer erreichbar).

Die Dienstleistung von "wuff" an Ulrich Weiner finde ich insofern unschön, als sich Herr Weiner gar nicht mehr selber um eine Entgegnung bemühen muss, sondern auf die vagen Pauschalierungen von "wuff" aufsetzen kann, um sich diskret aus der Affäre zu ziehen.

Was an dem Schnelltest eine Farce sein soll ist mir nicht klar und wird von "wuff" auch nicht weiter erklärt.

Und seinen Ruf als vernünftiger Mensch kann Herr Weiner nur bei denen verlieren, die wissen, dass er kein "echter" ES ist, und deshalb nur kopfschüttelnd daneben stehen können, wenn er dennoch das Wagnis des Tests eingeht. Zuletzt gab es dieses Kopfschütteln unter den Freunden eines Fußballtrainers, der sich freiwillig einem peinlichen Haartest unterzog - nur um dann eine zeitlang Vereine im Ausland zu trainieren.

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1,5-Stunden-Schnelltest für Ulrich Weiner

AnKa, Sonntag, 25.10.2009, 16:46 (vor 3695 Tagen) @ H. Lamarr

Obiges Posting habe ich Herrn Weiner soeben per E-Mail zugestellt und um Kommentare gebeten.

Wie soll er das denn lesen? Ein elektronisches Mail ist schliesslich, da elektronisch, elektrosmogauslösend. Wollen Sie den Mann wissentlich foltern?

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"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." (Groucho Marx)

Assistentin

H. Lamarr @, München, Montag, 26.10.2009, 10:23 (vor 3694 Tagen) @ AnKa

Wie soll er das denn lesen? Ein elektronisches Mail ist schliesslich, da elektronisch, elektrosmogauslösend. Wollen Sie den Mann wissentlich foltern?

Im Prinzip richtig. Aber laut NDR-Film hat Herr Weiner eine Assistentin für die Verrichtungen des täglichen Lebens.

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Assistentin

AnKa, Dienstag, 27.10.2009, 08:02 (vor 3693 Tagen) @ H. Lamarr

Wie soll er das denn lesen? Ein elektronisches Mail ist schliesslich, da elektronisch, elektrosmogauslösend. Wollen Sie den Mann wissentlich foltern?

Im Prinzip richtig. Aber laut NDR-Film hat Herr Weiner eine Assistentin für die Verrichtungen des täglichen Lebens.

Ach so. Sie druckt das e-mail in 3 km Entfernung aus und bringt es ihm dann ins Feld. Die letzten 200 m zieht sie den Zündschlüssel und lässt das Auto nur noch rollen (Lichtmaschine!). Das ist natürlich sehr umsichtig von dem Mann.

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"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." (Groucho Marx)

Nach 5 Tagen: Ulrich Weiner schweigt

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 29.10.2009, 01:29 (vor 3692 Tagen) @ AnKa

Ach so. Sie druckt das e-mail in 3 km Entfernung aus und bringt es ihm dann ins Feld. Die letzten 200 m zieht sie den Zündschlüssel und lässt das Auto nur noch rollen (Lichtmaschine!). Das ist natürlich sehr umsichtig von dem Mann.

"Anka", bitte!

Ihre kritische Einstellung zu ES ist bekannt. Ich bin jedoch ernsthaft an einer Durchführung des Tests mit Herrn Weiner interessiert. Sie verscheuchen ihn womöglich mit Ihrem Zynismus.

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Nach 5 Tagen: Ulrich Weiner schweigt

AnKa, Donnerstag, 29.10.2009, 06:53 (vor 3691 Tagen) @ H. Lamarr

Ihre kritische Einstellung zu ES ist bekannt. Ich bin jedoch ernsthaft an einer Durchführung des Tests mit Herrn Weiner interessiert. Sie verscheuchen ihn womöglich mit Ihrem Zynismus.

Wieso? Ist er hier?

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Warum im Wald leben? ▼

KlaKla, Montag, 09.11.2009, 17:16 (vor 3680 Tagen) @ H. Lamarr

Dieses Posting wurde vom Thread Verständnis für die "Elektrosensiblen" hier her verschoben.

Wuff: Er wäre doof wenn er nicht versuchen würde, das Beste aus der misslichen Lage zu machen. Es gibt aber noch viele andere Naturfreunde, die dennoch nicht in den Wald gezogen sind. Genau genommen lebt so gut wie überhaupt keiner sonst im Wald. Es braucht demnach viel, bis man dorthin zieht.

Sicher, nur könnte ES ein vorgeschobener Grund sein warum er in den Wald zog.
Andere Gründe könnten sein, z.B. Firma in den Sand gesetzt, extreme Verschuldung, Beziehungsprobleme, Bruch mit der Familie, etc.. Leider haben die Journalisten die Angst schürende Soaps mit ihm drehten diese Aspekte nie so richtig beleuchtet.

Jemand der mindestens zweimal völlig problemlos auf einen Sendemast steigt und sich dem Test verweigert ist meinem Verständnis nach total unglaubwürdig. Der ist anscheinen durch das Test Angebot total eingeschüchtert, wie die aus Oberammergau. Nicht mal Antwort kann er. Dafür antworten stellvertretend andere ES und Baubiologe. :no:

Troll-Wiese: http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=35679

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Meine Meinungsäußerung

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Weiner, Panikparolen, Wald, Beziehungsprobleme, Eremiten

Im guten Glauben vom mühelos bestandenen ES-Test

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 12.11.2009, 16:00 (vor 3677 Tagen) @ H. Lamarr

Warum lange rätseln ob Ulrich Weiner ein Simulant ist, wenn doch innerhalb 1,5 Stunden Klarheit über die behauptete Fähigkeit der Feldwahrnehmung zu schaffen ist!

Im Vorfeld der AZK-Großdemo in Stuttgart wurden wir mehrfach gefragt, ob wir teilnehmen möchten. Allein schon diese Anfragen bei uns zeigen, dass hier Szenefremde am Werk sein müssen, die am 14. November für die Einrichtung von Funklöchern für Elektrosensible auf die Straße gehen - ohne die Details zu kennen, die einer Teilnahme im Wege stehen.

Ein Anrufer, der uns nach Stuttgart holen wollte, erzählte von dem schwer elektrosensiblen Herrn Weiner, der unter Feldeinfluss bewußtlos zusammenbrechen täte, und für den man nun eben auf die Straße gehe. Wir hörten uns das brav an und erkundigten uns dann, ob der Anrufer etwas von einem wissenschaftlichen Test wisse, in dem Herr Weiner seine ungewollte Fähigkeit unter EMF zu leiden unter Beweis gestellt hätte. Erwartungsgemäß kam als Antwort der Hinweis auf die ärztlichen Atteste von Uli Weiner. Der Anrufer hörte sich die Einwände dagegen an und dann kam das, warum ich dieses Posting überhaupt schreibe:

Wir berichteten davon, dass wir Herrn Weiner vorgeschlagen haben, seine Fähigkeit mit dem oben beschrieben ganz einfachen Test zu prüfen. Der Anrufer, wohlgemerkt ein Werber für die Demo in Stuttgart, reagierte darauf völlig anders als z.B. Teilnehmer "wuff" - er war hingerissen und hergezerrt von dieser guten Idee. Und es war zu bemerken, dass der Anrufer wie selbstverständlich davon ausging, Uli Weiner habe diesem Test ebenso begeistert zugestimmt und - natürlich - mit Hurra glanzvoll bestanden. Der Hinweis auf den tatsächlichen Ablauf der Dinge stimmte den Anrufer dann zwar nicht um, aber - und auch das war zu bemerken - nachdenklich.

Fazit: Wir diskutieren hier für viele Zaungäste auf einem viel zu hohen inhaltlichen Niveau. So komplex, wie sie sich zeigt, ist die Mobilfunkdebatte gar nicht, jedenfalls nicht an der Basis, also bei denjenigen, die am 14. November bei verhangenem Himmel, einsetzendem Regen und in falschem Glauben hinter den Initiatoren der Demo in Stuttgart her trotten. Es sind wohl doch die eher einfachen Botschaften, die zünden, wie etwa die vom Mega-ES, der einem glaubhaften Nachweis seiner Sensierfähigkeiten so beharrlich aus dem Wege geht wie der Teufel dem Weihwasser. Dass am 14. November dennoch schätzungsweise maximal 1000 Menschen einen Protestzug bilden werden ist für mich eine Meisterleistung in organisierter Massenverarschung. Es werden für die Veranstaltung von Herrn Weiner übrigens noch freiwillige "Ordner" und "Parkeinweiser" gesucht, also, wer am Samstag nichts besseres vorhat ...

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

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AZK

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