IMOWOB Bruchköbel – was erreicht worden ist (2) (Allgemein)

Skeptiker, Samstag, 12.09.2009, 10:19 (vor 3954 Tagen)

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Im zähen Bruchköbeler Kampf gegen die Mobilfunkgefahr ist ein aktuelles Erfolgserlebnis zu verzeichnen.

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(Quelle: "Hanauer Anzeiger" vom 28.8.2009)
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Auch der lokalen Boulevard- und Klatschpresse zu Bruchköbel konnte das Thema nicht lange verborgen bleiben:

"Die Funkloch-Schelte in Richtung T-Mobile mag leicht fallen, aber der Vorgang in Roßdorf weist bei näherem Hinsehen auf Widersprüchlichkeiten des Bruchköbeler Projektes 'Unabhängige Senderstandortplanung' hin", behauptet ein dortiger Kommentator frech.

Tags:
Bruchköbel, Schaden

IMOWOB Bruchköbel – was erreicht worden ist (2)

underground, Samstag, 12.09.2009, 18:23 (vor 3954 Tagen) @ Skeptiker

So ist das eben, wenn sich Kommunalpolitiker um Ihre Wiederwahl Sorgen machen und dann all denen nach dem Maul reden, die am lautesten schreien.

Es ist eine Situation entstanden, wie sie auch anderenorts schon entstanden ist bzw. noch entstehen wird.

Gibt man den notorischen Bedenkenträgern und Nörglern nach und läßt für viel Steuergeld fragwürdige Experten kommunale Mobilfunkplanungen erstellen und setzt bisherige Standortvermieter unter Druck, so dass diese Ihre Verträge kündigen, komme eben genau das heraus, was hier vorzufinden ist.

Es gibt doch nicht einen einzigen Grund, warum ein Mobilfunkbetreiber die in den meisten Fällen vollkommen ungeeigneten Standortvorschläge der Kommunen und Möchtegern-Experten für viel Geld realisieren sollte und dann das Netz qualitativ schlechter ist als bisher.
Das Abbauen der bestehenden Station ist dann der einzig logische und richtige Weg, um aufzuzeigen, dass diese Politik zurück in die Steinzeit führt.

Und es geschieht den arroganten Politikern ganz recht, wenn dann die Nutzer mit den Füßen abstimmen und Ihren Frust im Rathaus abladen. Noch besser wäre natürlich ein Abzug vor allem von Gewerbetreibenden, dann hätten sich diese Gemeinden so richtig schön ins Knie geschossen.

Vielfach nehmen die Kommunen auch die Informationen der Betreiber über Standortplanungen zum Anlass, dann genau dort sofort Veränderungssperren zu erlassen oder die potentiellen Vermieter aufzuhetzen zu mobben und unter Druck zu setzen, ja keine Verträge zu unterschreiben.
Diese Kommunen behaupten dann auch noch rotzfrech, dass die Betreiber eine Abstimmung verweigern würden.

Bleibt zu hoffen, dass auch alle anderen Betreiber nicht klein beigeben und tatsächlich abschalten, wenn man auf unsinnige Standorte gedrängt wird.


underground

Szenen einer Auseinandersetzung

Skeptiker, Freitag, 18.09.2009, 21:29 (vor 3948 Tagen) @ underground

So ist das eben, wenn sich Kommunalpolitiker um Ihre Wiederwahl Sorgen machen und dann all denen nach dem Maul reden, die am lautesten schreien.

Eine Stadt im Kampf gegen den Mobilfunk-Giganten - Blitzlichter einer Auseinandersetzung:

17.9.: T-Mobile baut Sendemast

Bruchköbel. Ende 2009 soll ein Funkloch in Bruchköbel geschlossen werden. Der Netzbetreiber T-Mobile wies Schuldzuweisungen zurück, dass erst demnächst ein Sendemast zwischen Roßdorf und Niederissigheim in Betrieb gehen kann.

Für die Verzögerung sei allein die Stadt Bruchköbel zuständig, die durch eine Ablehnung des Standortes die Baugenehmigung verzögert habe. T-Mobile habe in den vergangenen Jahren versucht, frühzeitig einen Ersatzstandort für die gekündigte Anlage auf dem Kirchturm in Roßdorf zu finden.

Quelle: hanauer anzeiger online
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18.9.: Stadtrat rügt T-Mobile

Bruchköbel. Die von T-Mobile ihren Kunden gegenüber gemachten Äußerungen und nun in einem Artikel im HANAUER vom Freitag wiederholten Beschuldigungen, die Stadt trage die Verantwortungen für eine mangelhafte Mobilfunknetzversorgung in Roßdorf, würden auch nicht durch Wiederholungen wahr, stellte Erster Stadtrat Uwe Ringel fest.

Die Stadtverwaltung Bruchköbel habe in jüngster Zeit keine Bauanträge zur Errichtung von Mobilfunkmasten abgelehnt. Der jetzt voraussichtlich umgesetzte und genehmigte Standort liege wenige Meter neben den Standortplanungen der Stadt Bruchköbel, so Ringel in einer Pressemitteilung.

Quelle: hanauer anzeiger online

Bruchköbel - Telekom akzeptiert Standortkonzept nicht

Skeptiker, Donnerstag, 24.09.2009, 23:43 (vor 3942 Tagen) @ Skeptiker

"Die Funkloch-Schelte in Richtung T-Mobile mag leicht fallen, aber der Vorgang in Roßdorf weist bei näherem Hinsehen auf Widersprüchlichkeiten des Bruchköbeler Projektes 'Unabhängige Senderstandortplanung' hin", behauptet ein dortiger Kommentator frech.

Bruchköbel - Im Streit um die spannende Frage „Wer ist schuld am Rossdorfer Funkloch?“ gab es in der letzten Woche Neues. Die Stadt warf T-Mobile vor, sich zu spät um einen neuen Senderstandort bemüht zu haben. T-Mobile konterte mit dem Vorwurf an die Stadt, diese habe eine Baugenehmigung verzögert.

Erstmals bekräftigte nun mit der Telekom eine Mobilfunkfirma öffentlich, dass man sich nicht an das Bruchköbeler Standortkonzept gebunden fühlt. Das ohne Abstimmung mit den Mobilfunkfirmen erstellte Konzept widerspreche übergeordneten Vereinbarungen zwischen kommunalen Verbänden und Mobilfunkbetreibern. (...)

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Tags:
Standortkonzept, Baugenehmigung, Bruchköbel, Telekom

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