Mobbing durch Bürgerinitiative "Pro Leben, contra Strahlung" (Allgemein)

KlaKla, Freitag, 14.08.2009, 16:29 (vor 3767 Tagen)
bearbeitet von KlaKla, Freitag, 14.08.2009, 16:44

Im Dorf funkt's gewaltig

Die im vergangenen Jahr gegründete Bürgerinitiative „pro Leben, contra Strahlen“ hatte über 1000 Unterschriften gesammelt, Informationsveranstaltungen einberufen und vor allem an die Bürger appelliert dem Angebot von O nicht nachzugeben. Nach reiflicher Überlegung hatte auch der Gemeinderat verschiedene Standpunkte im Ort und in unmittelbarer Nähe verworfen und dem Mobilfunkbetreiber den Blattstein als Standort zugewiesen.

Ein Flugblatt der Bürgerinitiative wurde im Ort verteilt, in dem auch die Geländeanbieter genannt und verbal angegriffen werden: „Leider hat sich gezeigt, dass die Gier nach Geld größer ist als die Verbundenheit mit den Mitbürgern“, steht auf dem Papier. Nach den Angaben auf dem Flugblatt wurden wohl zwei Landwirten Angebote von O unterbreitet, auf ihrem Privatgelände eine genehmigungsfreie Mobilfunkanlage (bis 10 Meter Höhe) zu errichten. Während einer dies ablehnte, sei der andere fest entschlossen, das Angebot anzunehmen. Der Bürger, der dies abgelehnt habe, habe „zugunsten der Bürger wahre Größe gezeigt. Er hat dem lukrativen Angebot eines Großkonzerns widerstanden.“

Allerdings gibt es in Dittishausen Stimmen, die behaupten, dass man den einen Landwirt eingeschüchtert habe. Trotz persönlicher Gespräche sei der andere nicht bereit gewesen sich pro Interessen der Bürgerinitiative zu entscheiden.

BI will keinen Mast im Ort (PDF)
* Dr. Barbara Dohmen, Umweltmedizin, Naturheilverfahren, IGUMED eine alte Bekannte aus der Szene war vor Ort.

Aussage Dr. Dohmen: "Noch nachdrücklicher wies Barbara Dohmen, Umweltmedizinerin aus Murg-Hänner auf die Gefahren vor allem gepulster hochfrequenter Strahlung hin. Immer mehr Menschen und vor allem Kinder reagierten elektrosensibel. Schon bei sehr niedrigen EMF-Expositionen, die 500- bis 1000-fach unter den Grenzwerten lägen, könnten vegetative Beschwerden auftreten, wie Übelkeit, Schwindel, Ohrgeräusche und Schlaflosigkeit."

Mobbing statt Dialog. Warten wir ab, wann die Bluttests empfohlen werden. :no:

[Hinweis: B. Dohmen ist Ärztin und nicht Dr. med..
Arzt wird hierzulande ein Student, wenn er das Studium der Medizin erfolgreich mit dem Staatsexamen beendet. Zum Dr. med. bedarf es zusätzlich einer Promotionsleistung, die, so Wikipedia, dem Nachweis der Befähigung zu vertiefter wissenschaftlicher Arbeit dient.]

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Meine Meinungsäußerung

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Widerstand, Mobbing, Desinformation, IGUMED, Badische-Zeitung, Bürgerinitiative, Gewalt, Mobilfunkgegner, Strahlentelex, Dohmen, Aerzteinitiative, Murg

In 2 Jahren ist auch in Dittishausen alles vorbei

H. Lamarr @, München, Freitag, 14.08.2009, 17:13 (vor 3767 Tagen) @ KlaKla

500- bis 1000-fach unter den Grenzwerten

Nehmen wir mal an, Frau Dr. Dohmen sprach von den Grenzwerten für ortsfeste Sendeanlagen und nicht von der EU-Ratsempfehlung für Handys. Dann redet sie also von Werten zwischen 4,5 mW/m² und 20 mW/m². Dies sind beim gegenwärtigen Netzausbau keineswegs sehr niedrige, sondern relativ hohe Werte, so hohe Werte, dass davon - wenn überhaupt jemand - nur wenige betroffen sind.

Und nur diese wenigen müssen sich dann entscheiden, ob sie der etablierten Wissenschaft glauben wollen, die selbst 500- bis 1000-fach höhere Werte für unbedenklich erklärt, oder Alarmkritikern wie Dr. Dohmen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass, wer beschlossen hat sich der Angst hinzugeben, den Alarmkritikern zunächst einmal das Vertrauen schenkt, denn nur sie bestätigen einen in der getroffenen Entscheidung. Erst wenn das Hirn wieder Oberwasser kriegt und die unauflösbaren Widersprüche in den Argumentationen der Alarmkritiker nicht mehr verdrängt werden können, dann wendet sich das Blatt. Je lauter ein Mobilfunkgegner mit abgekupferten Parolen die vermeintlichen Gefahren des Funks angeprangert hat, desto schwerer fällt die Einsicht. In aller Regel scheiden die leiseren Leute nach 0,5 Jahren aus der Szene aus, die lauteren nach 2 Jahren. Nur ganz wenigen gereicht die Mobilfunkdebatte zum Lebensinhalt, schon ein paar mehren allerdings zum Lebensunterhalt.

[Hinweis: B. Dohmen ist Ärztin und nicht Dr. med..
Arzt wird hierzulande ein Student, wenn er das Studium der Medizin erfolgreich mit dem Staatsexamen beendet. Zum Dr. med. bedarf es zusätzlich einer Promotionsleistung, die, so Wikipedia, dem Nachweis der Befähigung zu vertiefter wissenschaftlicher Arbeit dient.]

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Widerstand, Klarstellung, Alarmkritiker, Mobilfunkgegner, Dohmen

Desinformation beim Mobilfunk

KlaKla, Freitag, 14.08.2009, 17:53 (vor 3767 Tagen) @ H. Lamarr

Dr. B. Dohmen verbreitet Angst und wieder wird ne Sau durchs Dorf getrieben.

Deutschland sei das Land mit den höchsten Grenzwerten der Mobilfunkstrahlung. "Wir sind die Versuchkaninchen an den ausprobiert wird", erklärt sie. Durch das UMTS-Netz und das mobile Internet (WLAN) komme eine flächendeckende Verseuchung auf die Menschen zu. Dies würde eine noch größere Belastung des Organismus durch aggressive Strahlung bedeuten. Durch die hohen Grenzwerte hätten die Mobilfunkbetreiber Narrenfreiheit. Bedauerlicherweise seien Kinder in der Zwischenzeit die größten Nutzer der Handys geworden, so Dohmen. Müdigkeit und Energieverlust seien die ersten Anzeichen einer Schädigung. Mobilfunk sei eine der größten Gefährdungen der Volksgesundheit, erklärte die Umweltmedizinerin, die ihren Vortrag mit entsprechenden Beispielen und Studien untermauerte.

Mit den Erfahrungen in Kirchen-Hausen über den Sendemast "Eselhalde" berichtet der ehemalige Ortsvorsteher Gerhard Wenger (77). Die Gefahr liege in der Langzeitstrahlung, so Wenger, der den Sendemast für die Krebserkrankungen in seiner Gemeinde verantwortlich macht. Erfreulich sei die Tatsache, dass in den letzen sechs Monaten keine Krebsfälle mehr aufgetreten seinen. Wenger vermutet, dass die Sendesequenzen vom Mobilfunkbetreiber reduziert worden seien. Dieser Theorie möchte er nun nachgehen.
Nun muss der Gemeinderat entscheiden, wie es im Ortsteil Dittishausen weitergeht. Für Bürgermeister Norbert Brugger und die anwesenden Gemeinde- und Ortschaftsräte nebst Ortsvorsteher Georg Rieple sicherlich keine leichte Aufgabe hier eine rechtsverbindliche Lösung zu finden. "Der Vortag stimmte alle nachdenklich", sagte Bürgermeister Norbert Brugger und schockierend sei die Erkenntnis, dass die Kinder und Jugendlichen die größten Handy-Nutzer seien.

Und im zweitem Atemzug fordert die BI den Sender aus dem Ortskern zu vertreiben mit einem Mindestabstand von 500 m zur nächsten Wohnbebauung. Hier sollen die Schreihälse geschützt werden aber die Handynutzer einer höheren Belastung ausgesetzt werden. Kinder und Jugendliche sind die größten Handynutzer. Wie verantwortungslos und egoistisch. Nur weil einige Wenige Angst vor Mobilfunkmasten haben und extremes Mobbing betreiben mangels Einsicht und Kompetenz. Erinnert alles an Bruchköbel.

[Hinweis: B. Dohmen ist Ärztin und nicht Dr. med..
Arzt wird hierzulande ein Student, wenn er das Studium der Medizin erfolgreich mit dem Staatsexamen beendet. Zum Dr. med. bedarf es zusätzlich einer Promotionsleistung, die, so Wikipedia, dem Nachweis der Befähigung zu vertiefter wissenschaftlicher Arbeit dient.]

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Meine Meinungsäußerung

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Krebs, Egoismus, Verantwortungslos, Mobbing, Umweltmediziner, Desinformation, Standortkonzept, Mietmaul, Phobiker, Mediziner, Dohmen

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