Motorola schließt Forschungslabor (Allgemein)

Doris @, Dienstag, 10.02.2009, 00:12 (vor 3846 Tagen)

February 9… Call it the end of an era. Motorola, which has by any measure been the dominant force in the RF health arena for more than 15 years, is stepping back from the fray. The field will never be quite the same again.

On Friday, February 13, Motorola will close down its RF research lab in Plantation, FL. C.K. Chou, Mark Douglas, Joe Elder, Joe Morrissey and their support staff have all lost their jobs. A few days later, Ken Joyner, another key player on RF regulatory affairs based in Australia, will leave Motorola after 12 years with the company.

weiter.....

Quelle: microwavenews

Tags:
Motorola, Morrissey

Motorola produktiver als Dr. George Carlo

H. Lamarr @, München, Dienstag, 10.02.2009, 02:18 (vor 3846 Tagen) @ Doris

Motorola, which has by any measure been the dominant force in the RF health arena for more than 15 years ... [Motorola, über mehr als 15 Jahre hinweg unangefochten treibende Kraft in Gesundheitsfragen der Hochfrequenztechnik ...]

... schreibt Louis Slesin, Herausgeber von microwavenes. Und ich hatte Dr. Carlo stets so verstanden, die Mobilfunkindustrie in den USA wäre bemüht gewesen, EMF-Gesundheitsrisiken immerzu nur klein zu reden. Dass Motorola in der Erforschung der biologischen Wirkungen von EMF um ein Vielfaches produktiver war als die 25-Mio.-Dollar-Gruppe von George Carlo, hat Slesin schon 2001 berichtet (deutsche Übersetzung: M. Kundi, H-P. Hutter, H. Moshammer). Dem Bericht zufolge verpulverte Carlo das üppige Budget mit der Veranstaltung von Treffen und dem Verfassen von Berichten - wissenschaftliche Studien jedoch förderte er nur wenige. Außerdem soll Carlo erst dann mobilfunkkritisch geworden sein, als ihm die Industrie den Geldhahn zudrehte. Und: Zum Bedauern von Tilly stelle ich sicherheitshalber noch einmal fest: Alles Aussagen nicht irgendeines Hans Dampf, sondern des angesehensten Mobilfunkkritikers der USA! Dennoch versuchen zwei, drei deutsche Kritiker beharrlich, Carlo hierzulande als die große Lichtgestalt aus USA aufzubauen. Bislang erfolglos.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Forschung, Hutter, Geld, Motorola, Kundi, Carlo, Slesin, Moshammer

Motorola produktiver als Dr. George Carlo

Doris @, Mittwoch, 11.02.2009, 23:24 (vor 3844 Tagen) @ H. Lamarr
bearbeitet von Doris, Donnerstag, 12.02.2009, 00:10

Motorola, which has by any measure been the dominant force in the RF health arena for more than 15 years ... [Motorola, über mehr als 15 Jahre hinweg unangefochten treibende Kraft in Gesundheitsfragen der Hochfrequenztechnik ...]

... schreibt Louis Slesin, Herausgeber von microwavenes. Und ich hatte Dr. Carlo stets so verstanden, die Mobilfunkindustrie in den USA wäre bemüht gewesen, EMF-Gesundheitsrisiken immerzu nur klein zu reden.

Es kommt wohl immer darauf an, wie man was unter's Volk streut. In "Panik-Deutsch" kann das vielleicht so rüberkommen, wie Sie das oben schreiben. Hat es Dr. Carlo selber gesagt, oder haben Sie es über bestimmte Seiten erfahren, was Dr. Carlo angeblich gesagt hat?

So wie ich den Artikel verstehe, scheint es in Amerika keine Kunst zu sein unangefochten treibende Kraft in Gesundheitsfragen der Hochfrequenztechnik zu sein, denn drüben kümmerte sich wohl keiner so richtig darum.
Aber den Einfluss den Motorola auf die wissenschaftliche Arbeit nahm ist im Beitrag von Louis Slesin schon auch deutlich dargestellt. Wie verbandelt Motorola z.B. in das PERFORM A Projekt war, war mir so auch nicht bekannt. "Wer zahlt, bestimmt", ist auch hier zu erkennen.

Dass Motorola in der Erforschung der biologischen Wirkungen von EMF um ein Vielfaches produktiver war als die 25-Mio.-Dollar-Gruppe von George Carlo, hat Slesin schon 2001 berichtet (deutsche Übersetzung: M. Kundi, H-P. Hutter, H. Moshammer).

Das ist ein interessanter Link den Sie gesetzt haben und zeigt doch 1 : 1 Verhältnisse auf, wie hier bei uns auch und das ganz ohne Bürgerwelle und Schwabenmetropole. Es scheint einfach in der Natur der Menschen zu liegen, Einflüsse, die nicht selber gesteuert werden können bedrohlicher zu finden und bei selbstbestimmten Risiken wesentlich toleranter zu sein.

Dem Bericht zufolge verpulverte Carlo das üppige Budget mit der Veranstaltung von Treffen und dem Verfassen von Berichten - wissenschaftliche Studien jedoch förderte er nur wenige. Außerdem soll Carlo erst dann mobilfunkkritisch geworden sein, als ihm die Industrie den Geldhahn zudrehte.

Wer weiß, vielleicht plaudern die von Motorola entlassenen bekannten Wissenschaftler nun auch aus dem Nähkästchen, nachdem sie wegrationalisiert wurden. ;-)

Und: Zum Bedauern von Tilly stelle ich sicherheitshalber noch einmal fest:

Die scheint vom Erdboden verschwunden zu sein. Aber kürzlich tauchte mal ein neues Mitglied im Gigaherz, der auch ähnlich glühende Beiträge schrieb. Vielleicht die Urlaubsvertretung oder irgendeine Verwandtschaft :-)

Alles Aussagen nicht irgendeines Hans Dampf, sondern des angesehensten Mobilfunkkritikers der USA!

Er gehört für mich zu den ganz wenigen Größen in der Szene, dem ich noch was zutraue und vor allen Dingen, dem ich Kompetenz zutraue. Seine recht raren Beiträge lese ich immer sehr gerne. Ansonsten ist deutlicher Kompetenzschwund zu erkennen. Immer wieder tritt mal - zumindest für mich - einer von der Bühne ab. Das ist so wie bei den 10 kleinen Negerlein, mir reicht mittlerweile schon eine Hand um die Übriggebliebenen zu zählen.

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