Fragen zum Autobahn-Experiment von charles (Elektrosensibilität)

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 15.01.2009, 11:35 (vor 5629 Tagen)

[Hinweis: Dieser Strang wurde wegen Themenwechsel aus einem anderen Strang herausgelöst. Absprungpunkt ist dieses Posting]

Genau diesen Versuch haben mehrere mit vebundenen Augen im PKW gemacht.

Hatten Sie es nicht gelesen?

Doch! Nur machen Sie keinerlei quantitative und qualitative Angaben zu Ihrem Versuch. Sie sagen sozusagen nur, dass Sie zur Schule gegangen sind, ich aber will wissen: Welche Fächer hatten Sie, welche Noten in welchem Jahrgang, Klassenstärke, Lehrerqualifikation usw. Sie diskutieren hier doch auch schon geraume Weile mit und sollten eigentlich wissen, worauf es ankommt:

- Wieviele Probanden waren das?
- Wie hoch war die Trefferquote bei jedem einzelnen Probanden?
- Gab es Totalausfälle (0 % Treffer)?
- Wie wurden Treffer registriert (Sichtkontrolle oder Breitband-/Selektivmessung)?
- Wurde ein Personendosimeter verwendet?
- Was genau unterscheidet Treffer von Niete?
- Was wurde gegen Manipulationsversuche unternommen?
- Wieviele Sender gab es auf der Teststrecke?
- War die Trefferquote anfangs besser als am Schluss?
- Welche Strecke sind Sie gefahren (Googl Maps)?
- Wie schnell sind Sie gefahren?
- Wie war die Verkehrsdichte (niedrig, mittel, hoch)?
- Waren die Fenster des Wagens geschlossen?
- Wurden die Ergebnisse protokolliert?
- Wie waren die Wetterverhältnisse, wie spät war es?
- Wie wurden aktive Handys in anderen Fahrzeugen bewertet?

So, mehr ist mir auf die Schnelle nicht eingefallen. Das ist von wissenschaftlichem Anspruch zwar noch immer weit entfernt, würde der Glaubwürdigkeit so einer Laienstudie jedoch gut tun.

--
Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

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Experiment, Probanden, Autobahn

Fragen zum Autobahn-Experiment von charles

charles ⌂ @, Donnerstag, 15.01.2009, 13:07 (vor 5629 Tagen) @ H. Lamarr

Genau diesen Versuch haben mehrere mit vebundenen Augen im PKW gemacht.

Hatten Sie es nicht gelesen?


Doch! Nur machen Sie keinerlei quantitative und qualitative Angaben zu Ihrem Versuch. Sie sagen sozusagen nur, dass Sie zur Schule gegangen sind, ich aber will wissen: Welche Fächer hatten Sie, welche Noten in welchem Jahrgang, Klassenstärke, Lehrerqualifikation usw. Sie diskutieren hier doch auch schon geraume Weile mit und sollten eigentlich wissen, worauf es ankommt:

- Wieviele Probanden waren das? Fünf
- Wie hoch war die Trefferquote bei jedem einzelnen Probanden? 95-100 %
- Gab es Totalausfälle (0 % Treffer)? Nein
- Wie wurden Treffer registriert (Sichtkontrolle oder Breitband-/Selektivmessung)? Sichtkontrolle. Die sender waren neben die Autobahn gut sichtbar. Es gab Fälle wo eine Sender gemeldet wurde, aber vom Fahrer nicht direkt sichtbar, aber doch beim entlang fahren zwischen Gebäude.
- Wurde ein Personendosimeter verwendet? Nein.
- Was genau unterscheidet Treffer von Niete?
- Was wurde gegen Manipulationsversuche unternommen? Prügel.
- Wieviele Sender gab es auf der Teststrecke? Mindestens 30.
- War die Trefferquote anfangs besser als am Schluss? Gleichbleibend
- Welche Strecke sind Sie gefahren (Googl Maps)? Unterschiedliche Autobahnen in die Niederlande.> - Wie schnell sind Sie gefahren? 100-120 km/St> - Wie war die Verkehrsdichte (niedrig, mittel, hoch)? Mittel.
- Waren die Fenster des Wagens geschlossen? Ja.
- Wurden die Ergebnisse protokolliert? Nein. Und auch nicht vom Notar bescheinigt.
- Wie waren die Wetterverhältnisse, wie spät war es? Normales Wetter, tagsüber.> - Wie wurden aktive Handys in anderen Fahrzeugen bewertet?

Nicht. Weil die keinen Einfluss hatten, jedenfalls nicht bei diese Probanden.


So, mehr ist mir auf die Schnelle nicht eingefallen. Das ist von wissenschaftlichem Anspruch zwar noch immer weit entfernt, würde der Glaubwürdigkeit so einer Laienstudie jedoch gut tun.

Aber Ihr Gemecker tut nichts an die Tatsachen ab.

--
Charles Claessens
www.milieuziektes.nl

Zusatzfragen zum Autobahn-Experiment

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 15.01.2009, 16:01 (vor 5629 Tagen) @ charles

- Wieviele Probanden waren das? Fünf

- Wie hoch war die Trefferquote bei jedem einzelnen Probanden? 95-100 %

- Wie wurden Treffer registriert (Sichtkontrolle oder Breitband-/Selektivmessung)? Sichtkontrolle. Die sender waren neben die Autobahn gut sichtbar. Es gab Fälle wo eine Sender gemeldet wurde, aber vom Fahrer nicht direkt sichtbar, aber doch beim entlang fahren zwischen Gebäude.

- Wurde ein Personendosimeter verwendet? Nein.

- Was genau unterscheidet Treffer von Niete?

Diese heikle Frage haben Sie leider nicht beantwortet, genau an diesem Punkt hat Ihre "Studie" nämlich einen Knacks.

- Wieviele Sender gab es auf der Teststrecke? Mindestens 30.

Aber Ihr Gemecker tut nichts an die Tatsachen ab.

Ich meckere nicht, ich mache nur simple Plausibilitätstests.

Also, ich habe soeben mal (anhand der Route der BAB A9) nachgeprüft, in welchen Abständen entlang einer Flachland-Autobahn Sendemasten stehen. Ergebnis: Etwa alle 5 km ein Mast. Wenn Sie nun wie Sie sagen mit mindestens 100 km/h eine solche Autobahn entlangrauschen, dann kommen Sie spätestens alle 3 Minuten an einem Masten vorbei. Soll heißen: Auch wer nu bis 180 zählt und dann sagt "Jetzt!" hat relativ gute Chancen, dass Sie im Moment des "Jetzt!", irgendwo einen Sendemasten sehen, zwar mal näher dran, mal weiter weg, aber eben doch sichtbar da. Nun ist es aber so, und als Messtechniker brauche ich Ihnen dies nicht zu erzählen, dass allein der Sichtkontakt (Abstand) zu einer Feldquelle ein sehr unsicheres Maß für die tatsächlich beim Probanden ankommende Feldbelastung ist. Und genau darauf aber kommt es doch an: Gibt es einen Zusammenhang zwischen Feldbelastung und Befinden der Testperson. Verstehen Sie? Der unberechenbare Confounder bei Ihrem Test ist nicht der ES, sondern Sie sind es, weil Sie bei "Jetzt!" nur nach dem nächsten Masten Ausschau halten und schon ein OK-Häkchen machen, wenn Sie einen nur sehen, egal wie weit weg der ist und ob er erst nach der nächsten Kurve hinter einem Hügel zum Vorschein kommt.

Mit Verlaub, charles, Ihre Testmethode ist mir viel zu ungenau. Könnten Sie den Test mit einem 100-%-Probanden nicht mit einem Personendosimeter wiederholen? Diese Dinger haben eine Taste zum Setzen von Markierungen im Datensatz. Damit wäre ein sehr zuverlässige Zuordnung möglich zwischen tatsächlicher Feldeinwirkung und der Reaktion des Probanden. Außerdem wäre es besser Landstraßen zu befahren, da dort nicht mit regelmäßigen Abständen zwischen Sendemasten zu rechnen ist, sondern lange und kurze Lücken auftreten.

Was ich auch noch nicht kapiere: Sie schreiben, die Trefferquote der ES bei Ihrer Testfahrt wäre konstant geblieben. Anhand der obigen Zahlen lässt sich Abschätzen, dass die Fahrt etwa 1,5 Stunden gedauert hat. Ihre Probanden waren auch nach 30 Senderkontakten noch genauso sensibel wie zu Beginn der Fahrt. ES aber klagen nicht selten darüber, dass Sie auf dem Fahrtweg zur Lokalität eines Tests oder aber bei den Tests selbst durch die dabei auf sie einwirkenden Funkfelder so "aufgeladen" werden, dass sie beim Test nicht mehr empfindlich reagieren können. Ihre fünf Probanden zeigen aber anscheinend nicht die Spur von "Sättigung" - haben Sie dafür eine plausible Erklärung?

--
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, Nachgefragt

Zusatzfragen zum Autobahn-Experiment

charles ⌂ @, Donnerstag, 15.01.2009, 16:15 (vor 5629 Tagen) @ H. Lamarr

Aber Ihr Gemecker tut nichts an die Tatsachen ab.

Ich meckere nicht, ich mache nur simple Plausibilitätstests.

Also, ich habe soeben mal (anhand der Route der BAB A9) nachgeprüft, in welchen Abständen entlang einer Flachland-Autobahn Sendemasten stehen. Ergebnis: Etwa alle 5 km ein Mast...
...
Was ich auch noch nicht kapiere: Sie schreiben, die Trefferquote der ES bei Ihrer Testfahrt wäre konstant geblieben. Anhand der obigen Zahlen lässt sich Abschätzen, dass die Fahrt etwa 1,5 Stunden gedauert hat. Ihre Probanden waren auch nach 30 Senderkontakten noch genauso sensibel wie zu Beginn der Fahrt. ES aber klagen nicht selten darüber, dass Sie auf dem Fahrtweg zur Lokalität eines Tests oder aber bei den Tests selbst durch die dabei auf sie einwirkenden Funkfelder so "aufgeladen" werden, dass sie beim Test nicht mehr empfindlich reagieren können. Ihre fünf Probanden zeigen aber anscheinend nicht die Spur von "Sättigung" - haben Sie dafür eine plausible Erklärung?


Die Route der BAB A9 kenne ich nicht, aber sie stimmt nicht.
Die Sendemasten neben die Autobahnen in die Niederlande stehen nicht auf regelmässige Abstände.
Von Utrecht nach Zeist stehen sie auf jede Ampel über die Strasse, also etwa 100 meter. Da fangen die Amalgam Zahnfüllungen an zu kleppern.

Auch stehen verschiedene Masten alleine, oder mit andere zusammen, oder 20-50 meter von einander entfernt.


Das wie und aber ist hier nicht wichtig.
Wichtig ist, dass geblindete Probanden Sendemasten *spüren* konnten; sie reagierten mit bestimmte Beschwerden, z.B. Aufrispungen, oder brennende juckende Augen, usw.

Machen Sie selber mal so einen Versuch.
Es gibt genügend *ES* in München.

--
Charles Claessens
www.milieuziektes.nl

Masten und Füllungen

Alexander Lerchl @, Donnerstag, 15.01.2009, 17:34 (vor 5629 Tagen) @ charles

Von Utrecht nach Zeist stehen sie auf jede Ampel über die Strasse, also etwa 100 meter. Da fangen die Amalgam Zahnfüllungen an zu kleppern.

Auch stehen verschiedene Masten alleine, oder mit andere zusammen, oder 20-50 meter von einander entfernt.

Charles, sagen Sie mal, wie viele Sendemasten gibt es denn so in Ihrem Land? Über jeder Ampel, alle 100 m? Gibt es bei Ihnen so etwas wie bei uns (Bundesnetzagentur - EMF-Datenbank)? Da müsste man das doch nachschauen können und auch die Sendeleistungen ermitteln. Mich würde wirklich sehr wundern, wenn die Netzbetreiber derartig spendabel mit Masten sind...

Und wenn die Amalgamfüllungen an zu klappern fangen, müssten sie doch bei Benutzung eines Handys in hohem Bogen aus der Mundhöhle fliegen, oder? ;-)

Alexander Lerchl

--
"Ein Esoteriker kann in fünf Minuten mehr Unsinn behaupten, als ein Wissenschaftler in seinem ganzen Leben widerlegen kann." Vince Ebert

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Nachgefragt, Amalgam

Masten und Füllungen

charles ⌂ @, Donnerstag, 15.01.2009, 18:46 (vor 5629 Tagen) @ Alexander Lerchl

Von Utrecht nach Zeist stehen sie auf jede Ampel über die Strasse, also etwa 100 meter. Da fangen die Amalgam Zahnfüllungen an zu kleppern.

Auch stehen verschiedene Masten alleine, oder mit andere zusammen, oder 20-50 meter von einander entfernt.

Charles, sagen Sie mal, wie viele Sendemasten gibt es denn so in Ihrem Land? Über jeder Ampel, alle 100 m? Gibt es bei Ihnen so etwas wie bei uns (Bundesnetzagentur - EMF-Datenbank)? Da müsste man das doch nachschauen können und auch die Sendeleistungen ermitteln. Mich würde wirklich sehr wundern, wenn die Netzbetreiber derartig spendabel mit Masten sind...

Und wenn die Amalgamfüllungen an zu klappern fangen, müssten sie doch bei Benutzung eines Handys in hohem Bogen aus der Mundhöhle fliegen, oder? ;-)

Alexander Lerchl


Ich habe die Masten nicht gezählt.

Aber auf die Strecke von Utrecht nach Amersfoort, (bei Zeist) gibt es viele Ampelgestelle oberhalb die Autobahn, wo die leuchtende Geschwindigkeitsangaben auf montiert sind. Und jede dieser Ampel enthält zugleich ein Sendemast.

Und nur auf diese Strecke, wo also die Sender so dicht aufeinander stehen, klappern die Amalgamfüllungen. Dieses klappern ist mir also nur hier bekannt, und habe das noch nirgendwo anders erfahren.
Die Personen, wobei die Füllungen klappern, verwenden überhaupt kein Handy.
Deswegen ist mir diesbezüglich nicht bekannt ob dieses Phenomen auch bei Handys auftritt.

Obwohl die Sender ganz normal aussehen und nicht getarnt sind, stehen sie trotzdem nicht auf die Datenbank.
Das besagt nicht soviel, weil die Datenbank sowieso nicht vollständig ist.
Das gilt für die Niederlande.

In Belgien ist das besser organisiert. Da hat man sogar kürzlich, nachdem darum gebeten wurde, die Wimax Sender in die Datenbank übernommen.

--
Charles Claessens
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Autobahn-Experiment verliert an Glaubwürdigkeit

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 15.01.2009, 20:34 (vor 5629 Tagen) @ charles

Was ich auch noch nicht kapiere: Sie schreiben, die Trefferquote der ES bei Ihrer Testfahrt wäre konstant geblieben. Anhand der obigen Zahlen lässt sich Abschätzen, dass die Fahrt etwa 1,5 Stunden gedauert hat. Ihre Probanden waren auch nach 30 Senderkontakten noch genauso sensibel wie zu Beginn der Fahrt. ES aber klagen nicht selten darüber, dass Sie auf dem Fahrtweg zur Lokalität eines Tests oder aber bei den Tests selbst durch die dabei auf sie einwirkenden Funkfelder so "aufgeladen" werden, dass sie beim Test nicht mehr empfindlich reagieren können. Ihre fünf Probanden zeigen aber anscheinend nicht die Spur von "Sättigung" - haben Sie dafür eine plausible Erklärung?

Dazu sagen Sie gar nix?

Die Route der BAB A9 kenne ich nicht, aber sie stimmt nicht.

Hellsehen können Sie schlecht, charles. Gehen Sie zur EMF-Datenbank der BNetzA, geben Sie dort 80939 und z.B. Zinnienstraße ein, dann sehen Sie den Beginn der BAB A9. Folgen Sie der A9 nach Norden aus der Stadt raus und beachten Sie die Senderstandorte. Leider fehlt bei der Darstellung ein Maßstab, Abhilfe schafft ein parallel geöffnetes Google Earth.

Die Sendemasten neben die Autobahnen in die Niederlande stehen nicht auf regelmässige Abstände.
Von Utrecht nach Zeist stehen sie auf jede Ampel über die Strasse, also etwa 100 meter. Da fangen die Amalgam Zahnfüllungen an zu kleppern.

Nochmal gerechnet ergibt das bei 100 km/h alle 3,6 Sekunden eine Antenne. Da käme ich als Proband gar nicht mehr mit "Jetzt!"-Rufen nach, wenn ich jede Antenne spüren wollte. Irgendwie will mir das nicht einleuchten, wie unter solchen Bedingungen einer extremen Senderdichte ein Wahrnehmungstest überhaupt funktionieren soll.

Das wie und aber ist hier nicht wichtig.

Und ob das wichtig ist! Nur mit genauer Kenntnis Ihres Versuchs lässt sich doch das Ergebnis zutreffend bewerten. Immerhin vertreten Sie Ihren Standpunkt ja nicht in irgendeinem Wirtshaus, sondern öffentlichkeitswirksam, da müssen Sie sich dann schon unbequeme Fragen gefallen lassen.

Wichtig ist, dass geblindete Probanden Sendemasten *spüren* konnten

Anhand Ihrer jüngsten Angaben ist dies für mich nicht mehr nachvollziehbar.

sie reagierten mit bestimmte Beschwerden, z.B. Aufrispungen, oder brennende juckende Augen, usw.

Was bitte sind Aufrispungen? Und wie zum Teufel soll jemand binnen 3,6 Sekunden ein An- und Abklingen von "brennenden und juckenden Augen" registrieren, solche Prozesse verlaufen träge!

Machen Sie selber mal so einen Versuch.

Deswegen wollte ich mir ja bei Ihnen ein paar gute Tipps abholen, wie am besten ...

Es gibt genügend *ES* in München.

Ich fürchte nur, die meisten wissen nichts von der Fähigkeit, die Sie ihnen andichten wollen. Und von denen, die ich persönlich kenne, hat noch keiner berichtet, er/sie könne beim Vorbeifahren Mobilfunk-Sendemasten orten. Aber vielleicht könnten Sie mir einen treffsicheren Probanden vor Ort vermitteln?

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
Andichtung, Logik, Glaubwürdigkeit

Autobahn-Experiment verliert an Glaubwürdigkeit

charles ⌂ @, Donnerstag, 15.01.2009, 21:10 (vor 5629 Tagen) @ H. Lamarr

Aufrispung = Aufstossen, aufrülpsen

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Charles Claessens
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Alle 100m ein Aufrispung

Alexander Lerchl @, Donnerstag, 15.01.2009, 22:44 (vor 5629 Tagen) @ charles

Aufrispung = Aufstossen, aufrülpsen

Also gut. Ich habe zwar langsam das Gefühl, dass irgendwo Kameras herumstehen müssen, die uns alle beobachten, und dass sich Beobachter schier schlapplachen, ein letzter Versuch meinerseits, ein gewisses absolutes Mindestmaß an Niveau zu erhalten.

Charles, wenn bei Ihren Angaben (ca. alle 100 m eine Basisstation, Reaktion jeweils Augenbrennen, Rülpsen (ich kann nicht mehr, mir kommen gerade die Tränen))

also, entschuldigung, nochmal (ich habe echt Tränen in den Augen vor Lachen): alle 100 m bei 100 km/h, laut spatenpauli etwa ein Rülpser pro 4 s, das wäre ja quasi ein Dauer-Rülps ungeahnter Dimension und geradezu DAS Rezept für weight watchers: Fahren Sie über Land, möglichst oft an Basisstationen vorbei, und entledigen sich überflüssiger Gase.

Meinen Sie das, was Sie sagen, wirklich so?.

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"Ein Esoteriker kann in fünf Minuten mehr Unsinn behaupten, als ein Wissenschaftler in seinem ganzen Leben widerlegen kann." Vince Ebert

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Symptome, Kuriositäten, Rülpsen, Unglaublich

Alle 100m ein Aufrispung

maso, Freitag, 16.01.2009, 03:34 (vor 5628 Tagen) @ Alexander Lerchl

Aufrispung = Aufstossen, aufrülpsen


Also gut. Ich habe zwar langsam das Gefühl, dass irgendwo Kameras herumstehen müssen, die uns alle beobachten, und dass sich Beobachter schier schlapplachen, ein letzter Versuch meinerseits, ein gewisses absolutes Mindestmaß an Niveau zu erhalten.

Charles, wenn bei Ihren Angaben (ca. alle 100 m eine Basisstation, Reaktion jeweils Augenbrennen, Rülpsen (ich kann nicht mehr, mir kommen gerade die Tränen))

also, entschuldigung, nochmal (ich habe echt Tränen in den Augen vor Lachen): alle 100 m bei 100 km/h, laut spatenpauli etwa ein Rülpser pro 4 s, das wäre ja quasi ein Dauer-Rülps ungeahnter Dimension und geradezu DAS Rezept für weight watchers: Fahren Sie über Land, möglichst oft an Basisstationen vorbei, und entledigen sich überflüssiger Gase.

Meinen Sie das, was Sie sagen, wirklich so?.

Übergewicht (weight watcher) als Folge überschüssiger Gase ?????? Und welche Ursache hat ein gemeiner "Blähbauch" Jetzt bin ich aber geplättet! Und schon wieder eine fiese Bildungslücke (meinerseits)

Neuer Forschungsansatz

AnKa, Freitag, 16.01.2009, 08:05 (vor 5628 Tagen) @ Alexander Lerchl

also, entschuldigung, nochmal (ich habe echt Tränen in den Augen vor Lachen): alle 100 m bei 100 km/h, laut spatenpauli etwa ein Rülpser pro 4 s, das wäre ja quasi ein Dauer-Rülps ungeahnter Dimension und geradezu DAS Rezept für weight watchers: Fahren Sie über Land, möglichst oft an Basisstationen vorbei, und entledigen sich überflüssiger Gase.

Hierzu ein bißchen Schützenhilfe für Teilnehmer charles!

Das geschilderte Problem ist viel umfassender:

"In den letzten Jahren haben chronische Blähungen stark zugenommen. 10 - 30% der erwachsenen Bevölkerung sind von Blähungen, Aufstoßen und zu viel Luft im Körper betroffen." (Quelle: SWR.de)

Die zeitliche Korrelation mit dem Ausbau der Mobilfunknetze sticht geradezu ins Auge!

Hier eröffnet sich ein neuer Ansatz für wissenschaftliche Studien. Die Regierung sollte unverzüglich Geld dafür bereitstellen.

Zu berücksichtigen sind nicht nur das holländische Aufrispen, also das Rülpsen, sondern auch zunehmend stärker in Erscheinung tretende Phänomene wie das Flatulieren und überhaupt der gesamte Blähungskomplex. Wir wissen es ja bereits aus der Klimaforschung, dass die Probleme mit den Flatulenzen bei Kühen weltweit den Treibhauseffekt provozieren, also die Welt an den Rand des Abgrundes bringen.

Das Problem ist also viel umfassender als bislang von Regierung und Mobilfunkmafia zugegeben!

--
"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." (Groucho Marx)

Tags:
Befindlichkeitsstörung, Mobilfunkmafia, Kuriositäten, SWR, Blähungen

Alle 100m ein Aufrispung

charles ⌂ @, Freitag, 16.01.2009, 10:29 (vor 5628 Tagen) @ Alexander Lerchl

Aufrispung = Aufstossen, aufrülpsen


Also gut. Ich habe zwar langsam das Gefühl, dass irgendwo Kameras herumstehen müssen, die uns alle beobachten, und dass sich Beobachter schier schlapplachen, ein letzter Versuch meinerseits, ein gewisses absolutes Mindestmaß an Niveau zu erhalten.

Charles, wenn bei Ihren Angaben (ca. alle 100 m eine Basisstation, Reaktion jeweils Augenbrennen, Rülpsen (ich kann nicht mehr, mir kommen gerade die Tränen))

also, entschuldigung, nochmal (ich habe echt Tränen in den Augen vor Lachen): alle 100 m bei 100 km/h, laut spatenpauli etwa ein Rülpser pro 4 s, das wäre ja quasi ein Dauer-Rülps ungeahnter Dimension und geradezu DAS Rezept für weight watchers: Fahren Sie über Land, möglichst oft an Basisstationen vorbei, und entledigen sich überflüssiger Gase.

Meinen Sie das, was Sie sagen, wirklich so?.

Auf dieser Strecke gibt es immer sehr viel Verkehr und man muss gut aufpassen auf die andere PKWs. Man muss sich also stark am Vekehr konzentrieren.
Vielleichts stehen die Ampelbrücken weiter aus einander als 100 m.
Auch muss man da langsamer fahren als 100 km/St.
Das nächste Mal wenn ich da vorbeifahre werde ich die Abstände mal messen.
Übrigens, es sind keine Basisstationen, sondern einfach Antennen.

Tatsache bleibt, das die Antennen entlang Autobahnen Beschwerden auslösen können bei *ES*, auch wenn sie diese nicht sehen können.

Herr Lerchl, wenn Ihre Mäuse und Ratten reden konnten, würden Sie staunen.
Krebs ist so eine Sache, aber die *normale* Beschwerden die *ES* bei Expositionen erfahren, können auch schlimm sein.

--
Charles Claessens
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Frage an Charles

Doris @, Freitag, 16.01.2009, 10:35 (vor 5628 Tagen) @ charles

Tatsache bleibt, das die Antennen entlang Autobahnen Beschwerden auslösen können bei *ES*, auch wenn sie diese nicht sehen können.

Haben Sie den Betroffenen eigentlich die Augen verbunden, trugen sie eine Sonnenbrille, wie war das?

Frage an Charles

charles ⌂ @, Freitag, 16.01.2009, 13:02 (vor 5628 Tagen) @ Doris

Die Augen waren verbunden mity ein Schal, oder Kopftuch, auf so eine Weise das sie nichst sehen konnten.

Es war freiwillige Versuche, also ein Grund zu mogeln gab es nicht.

--
Charles Claessens
www.milieuziektes.nl

Frage an Charles

Doris @, Freitag, 16.01.2009, 13:08 (vor 5628 Tagen) @ charles

Die Augen waren verbunden mity ein Schal, oder Kopftuch, auf so eine Weise das sie nichst sehen konnten.

Und wie können Sie dann ausschließen, dass gerade das Reagieren von den Augen (Brennen, Jucken) nicht mit dem Schal oder Kopftuch und den Druck auf die Augen zusammenhing?

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Frage an Charles

charles ⌂ @, Freitag, 16.01.2009, 13:32 (vor 5628 Tagen) @ Doris

Die Augen waren verbunden mity ein Schal, oder Kopftuch, auf so eine Weise das sie nichst sehen konnten.

Und wie können Sie dann ausschließen, dass gerade das Reagieren von den Augen (Brennen, Jucken) nicht mit dem Schal oder Kopftuch und den Druck auf die Augen zusammenhing?


Was ist Doris?

Auch Sie wollen diese Effekte nicht wahr haben?

Reden Sie niemals mit *ES*, oder andere Betroffenen?

Denken Sie, ich bin ein Lügner, der dies alles erfindet?

Denken Sie das dies aufrüpseln auch etwas mit dem Kopftuch zu tun hat?
Oder das Brummen des PKW-Motors?
Oder das Geräusch der Autoreifen?

Alles wird dabei geschleppt, nur um meine Wahrnehmungen leugnen zu können.

Muss ich es zuerst von ein Notar festlegen lassen, und es publizieren in the Lancet?

Wenn man an meine Ehrlichkeit zweifelt, hat es kein Sinn mehr das ich noch poste.

Die Praxis ist nun mal nicht immer laut Theorie.

--
Charles Claessens
www.milieuziektes.nl

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H. Lamarr @, München, Freitag, 16.01.2009, 19:24 (vor 5628 Tagen) @ charles

Alles wird dabei geschleppt, nur um meine Wahrnehmungen leugnen zu können.

Wahrnehmungen, charles, können einem üble Streiche spielen. Darin sind wir uns sicher einig. Und ich denke auch nicht, dass Sie ein Betrüger sind. Aber ich denke, dass Sie sehr gerne den Beweis führen möchten, dass Mobilfunk oder E-Smog tatsächlich krank machen. So, weil Sie dies gerne möchten (z.B. weil Sie es immerzu öffentlich behauptet haben und gar nicht mehr zurück können) laufen Sie zwangsläufig Gefahr, bei Ihren Wahrnehmungen zugunsten einer Gefährdung zu entscheiden. So stehen die Autobahnbrücken eben weiter auseinander als geglaubt, nicht in jeder ist möglicherweise eine Antenne eingebaut und auch das Tempo war ein anderes als angegeben. Beim gemütlichen Plausch unter Freunden wäre dies noch vertretbar, aber hier müssen Sie damit rechnen, dass Sie jemandem mit Ihren Ansichten dazu bringen, Angst vor EMF zu entwickeln. Genauer: unbegründete Angst. Und deshalb ist es notwendig, Sie in die Zange zu nehmen, damit deutlich wird, wo sind die Fakten und wo sind die Meinungen. Kein besonders angenehmes Verfahren für einen, der auf diesem Prüfstand schwitzen muss und Sie geben ja auch Ihre Enttäuschung darüber zu verstehen. Nur, es geht nicht anders, Skeptiker müssen hier versuchen, die Fakten zu destillieren, denn wenn Sie kolportierte "Geschichten, die das Leben schrieb" unter die Leute bringen möchten, dann müssen Sie sich bei Omega-News anmelden, die bringen sowas, egal ob es stimmt oder nicht, unwidersprochen.

Als Person, charles, möchte ich Sie nicht "fertigmachen", dafür schätze ich Ihren Humor zu gut. Wenn Sie aber ein fragwürdiges Experiment beschreiben, dann möchte ich schon noch fragen dürfen. Und sei es nur, um Sie auf Irrtümer oder Fehler hinzuweisen, damit Sie diese vielleicht bei einer Neuauflage des Experiments nicht mehr machen. Kritik kann auch als Dienstleistung verstanden werden.

Troll-Wiese: http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=28079

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Tags:
Wahrnehmung, Angst, Dienstleistung, Prüfstand

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charles ⌂ @, Freitag, 16.01.2009, 20:36 (vor 5628 Tagen) @ H. Lamarr

Wo liegt denn das Problem eigentlich?

Ich habe einfach hier gemeldet, das ich beobachtet (wahrgenommen) habe, dass wenn man *ES* mir verbundenen Augen auf Strecken entlang die (holländische) Autobahnen führt, diese *ES* jedesmal anzeigen können, wann man in der Nähe einer Sendemast kommt.

Ich als Fahrer kann die Sender sehen, die verblindete Passagiere nicht.

Um es noch schwieriger zu machen:
In die Niederlande ist es einfacher für die *ES* um die Antennen zu *spüren* als in Belgien, weil überwiegend in die Niederlande mehr GSM900 und in Belgien überwiegend mehr GSM1800 entlanfg die Autobahnen stehen.

Und wer es nicht glauben will, soll selber mal so einen einfachen Versuch machen.

*ES* können Elektrosmog Quellen *spüren*.
Nicht mit ein Organ, weil dies nicht existiert, aber mit körperliche Reaktionen.

Uns jetzt kann jeder mein Puckel herunter.
(Ist doch ein deutsches Sprichwort, oder?)

--
Charles Claessens
www.milieuziektes.nl

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ES, Freitag, 16.01.2009, 21:31 (vor 5628 Tagen) @ charles

Wo liegt denn das Problem eigentlich?

Sie sind (hierbei) zu "offenherzig" und "ungenau", dass läßt sich als alles Mögliche auslegen, dass wissen Sie doch...

Ich habe einfach hier gemeldet, das ich beobachtet (wahrgenommen) habe, dass wenn man *ES* mir verbundenen Augen auf Strecken entlang die (holländische) Autobahnen führt, diese *ES* jedesmal anzeigen können, wann man in der Nähe einer Sendemast kommt.

Sowas wird wohl auch als Beweisführung aufgeschnappt, obgleich es mir doch wesentlich logischer erscheint einen reproduzierbaren Test unter statischen Bedingungen hervorzubringen.

--
"Allzu oft muss es erst richtig schlecht werden, bevor es besser wird..."

Fortdauerndes Rülpsen

AnKa, Freitag, 16.01.2009, 22:12 (vor 5628 Tagen) @ charles

Wo liegt denn das Problem eigentlich?

Ich habe einfach hier gemeldet, das ich beobachtet (wahrgenommen) habe, dass wenn man *ES* mir verbundenen Augen auf Strecken entlang die (holländische) Autobahnen führt, diese *ES* jedesmal anzeigen können, wann man in der Nähe einer Sendemast kommt.

Durch Rülpsen, Charles. Sie hatten behauptet, dieses "jedesmal anzeigen" geschehe durch fortdauerndes Rülpsen des Elektrosensiblen.

In die Niederlande ist es einfacher für die *ES* um die Antennen zu *spüren* als in Belgien, weil überwiegend in die Niederlande mehr GSM900 und in Belgien überwiegend mehr GSM1800 entlanfg die Autobahnen stehen.

Dass GSM-1800-Antennen enger beieinander stehen müssen als GSM-900-Antennen, ist physikalisch begründbar. Es dürfte aber weniger etwas mit der Volksgruppenzugehörigkeit zu tun haben.

Uns jetzt kann jeder mein Puckel herunter.
(Ist doch ein deutsches Sprichwort, oder?)

Buckel. (herunter-) rutschen. (Hat das Wort "Puckel" im Holländischen eine besondere Bedeutung?)

--
"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." (Groucho Marx)

Kritik als Service verstehen

H. Lamarr @, München, Freitag, 16.01.2009, 22:14 (vor 5628 Tagen) @ charles

Uns jetzt kann jeder mein Puckel herunter.

Und jetzt könnt ihr mir alle den Buckel runterrutschen, ich gehe lieber Deutsche in die Pfanne hauen ;-).

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

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caro, Samstag, 17.01.2009, 16:47 (vor 5627 Tagen) @ charles

Wo liegt denn das Problem eigentlich?

Ich habe einfach hier gemeldet, das ich beobachtet (wahrgenommen) habe, dass wenn man *ES* mir verbundenen Augen auf Strecken entlang die (holländische) Autobahnen führt, diese *ES* jedesmal anzeigen können, wann man in der Nähe einer Sendemast kommt.

Das Problem liegt darin, dass Sie suggerieren, die Beschwerden würden sofort einsetzen, wenn man sich einem Mast nur nähert. Solche Behauptungen befördern zweifelhafte wissenschaftliche "Strahlen-Sofort-Fühl-Tests", die nichts zum Erkenntnisgewinn beitragen.
Meine Erfahrung ist, dass die typischen Beschwerden erst nach 30 - 45 Minuten einsetzen, und zwar erst ab einer bestimmten Feldstärke, die sicherlich individuell unterschiedlich ist.

Troll-Wiese: http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=28123

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Troll-Wiese

Kritik als Service verstehen

charles ⌂ @, Samstag, 17.01.2009, 17:03 (vor 5627 Tagen) @ caro

Wo liegt denn das Problem eigentlich?

Ich habe einfach hier gemeldet, das ich beobachtet (wahrgenommen) habe, dass wenn man *ES* mir verbundenen Augen auf Strecken entlang die (holländische) Autobahnen führt, diese *ES* jedesmal anzeigen können, wann man in der Nähe einer Sendemast kommt.

Das Problem liegt darin, dass Sie suggerieren, die Beschwerden würden sofort einsetzen, wenn man sich einem Mast nur nähert. Solche Behauptungen befördern zweifelhafte wissenschaftliche "Strahlen-Sofort-Fühl-Tests", die nichts zum Erkenntnisgewinn beitragen.
Meine Erfahrung ist, dass die typischen Beschwerden erst nach 30 - 45 Minuten einsetzen, und zwar erst ab einer bestimmten Feldstärke, die sicherlich individuell unterschiedlich ist.

Moment mal,

ich habe nicht behauptet das ALLE *ES* so reagieren.

Ich habe nur beschrieben das ich dieses bei 5 Menschen beobachtet habe.

Und ja, da gibt es den Zeitfaktor, natürlich.

Die grosse Beschwerden treten z.B. bei GSM später auf, als bei DECT, die (bei meine Probanden) sofort auftreten.

Das s.g. *spüren* tritt schneller auf als die grosse Beschwerden.

Dies alles in Gegendarstellung zu der Behauptung, dass *ES* überhaupt nichts empfinden können bei Stralungsmengen weit unterhalb die Grenzwerte.

--
Charles Claessens
www.milieuziektes.nl

Menschenversuche

AnKa, Samstag, 17.01.2009, 17:44 (vor 5627 Tagen) @ charles

ich habe nicht behauptet das ALLE *ES* so reagieren.

Ich habe nur beschrieben das ich dieses bei 5 Menschen beobachtet habe.

Also, Sie setzen die Leute in ein Auto, fahren mit denen eine der häufig vorkommenden Autobahnabschnitte ab, entlang derer alle 100 m eine Antenne steht, und protokollieren die Reaktionen dieser Probanden akribisch mit?

Oder haben diese 5 Leute etwa alle gleichzeitig mit Ihnen im Auto gesessen? Das dürfte dann aber eng geworden sein und bei den Probanden zu Effekten geführt haben, die Ihr Reaktionsprotokoll wohl verfälscht haben.

--
"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." (Groucho Marx)

Menschenversuche

charles ⌂ @, Samstag, 17.01.2009, 19:06 (vor 5627 Tagen) @ AnKa

ich habe nicht behauptet das ALLE *ES* so reagieren.

Ich habe nur beschrieben das ich dieses bei 5 Menschen beobachtet habe.


Also, Sie setzen die Leute in ein Auto, fahren mit denen eine der häufig vorkommenden Autobahnabschnitte ab, entlang derer alle 100 m eine Antenne steht, und protokollieren die Reaktionen dieser Probanden akribisch mit?

Oder haben diese 5 Leute etwa alle gleichzeitig mit Ihnen im Auto gesessen? Das dürfte dann aber eng geworden sein und bei den Probanden zu Effekten geführt haben, die Ihr Reaktionsprotokoll wohl verfälscht haben.

Nein, nein, nein.

Da wir wieder alees ausser Verband gezogen.

1. 5 Unterschiedliche Leute wurden auf unterschiedliche Momente auf unterschiedliche Autobahnstrecken, wo die Antennen weit auseinander stehen, aber auch manchmal zusammen gruppiert (wegen die viele Betreiber und Systeme), ihren Versuch abgenommen. Das hat verschiedene Beschwerden ausgelöst, wie z.B. das rüspeln.

2. Nur auf die Autobahnstrecke Utrecht Amersfoort, hat man bis Zeist sehr kurz aufeinander auf jede Brücke (mit Schildern) Antennen plaziert, und nur dort hat das Klappern der Amalgamfüllungen sich gezeigt.
Die Abstände waren vielleicht 1 KM, ich weiss nicht genau, aber werde das mal prüfen.

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Charles Claessens
www.milieuziektes.nl

Frage an Charles

KlaKla, Freitag, 16.01.2009, 18:50 (vor 5628 Tagen) @ Doris

Die Augen waren verbunden mity ein Schal, oder Kopftuch, auf so eine Weise das sie nichst sehen konnten.

Und wie können Sie dann ausschließen, dass gerade das Reagieren von den Augen (Brennen, Jucken) nicht mit dem Schal oder Kopftuch und den Druck auf die Augen zusammenhing?

Erfahrungswert Doris, Erfahrungswert des Baubiologen. ;-)

--
Meine Meinungsäußerung

Alle 100m ein Aufrispung

AnKa, Freitag, 16.01.2009, 18:31 (vor 5628 Tagen) @ charles

Tatsache bleibt, das die Antennen entlang Autobahnen Beschwerden auslösen können bei *ES*, auch wenn sie diese nicht sehen können.

An Autobahnabschnitten mit Antennen müsste sich inzwischen eine Erhöhung der Unfallhäufigkeit zeigen, wenn es so ist, wie es charles behauptet. Wer geht dieser Spur mal nach?

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"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." (Groucho Marx)

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