Krebs Institut Pittsburg ./. SPIEGEL online (Allgemein)

Doris @, Freitag, 25.07.2008, 11:49 (vor 4754 Tagen)

Beitrag (23. Juli) Microwavenews

Die amerikanischen Gesundheitsbehörden haben bisher zu der kontroversen Diskussion um evtl. Handyrisiken geschwiegen. Ronald Hebermann, Direktor des Krebs Instituts in Pittsburg schlägt nun einen anderen Kurs ein und veröffentlicht ein Memorandum, in dem er die üblichen Vorsorgemaßnahmen ausspricht. Diesem Appell haben sich verschiedene Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Gesundheitswesen angeschlossen.

Hier der Beitrag von microwavenews.
One of the hallmarks of the cell phone health controversy has been the silence of the U.S. public health communities. No medical, consumer, environmental or labor group has called for precaution, or even for more research. The American Cancer Society, for instance, has adopted a what-me-worry approach. Indeed, CTIA, the industry lobby group, routinely refers press inquiries about possible health impacts to the ACS. As for the Consumers Union, it has decided not to get involved, preferring instead to advise its members on how to pick the best phones and find the best service contracts. Ronald Herberman, the director of the University of Pittsburgh Cancer Institute, has taken a new course. In a memo to the institute's faculty and staff released today 'and featured on the front page of the Pittsburgh Post-Gazette' Herberman offers "practical advice" to limit exposures from cell phone radiation (see also the accompanying "The Case for Precaution in the Use of Cell Phones" ). These recommendations include: "Do not allow children to use a cell phone, except for emergencies." The Pitsburgh initiative follows from the Appeal for Caution launched in France last month by David Servan-Schreiber (see June 19 post below). Among the Americans who have signed the appeal are David Carpenter, Devra Davis and Dan Wartenberg.

SPIEGEL-online reagiert nun auf diesen Appell "US-Forscher verbreiten Krebsangst" und steht Vorsorgeempfehlungen bei Handynutzung sowohl bei Kindern als auch Erwachsenen kritisch gegenüber.

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Krebs, Davis, Handy, Pittsburgh

Matter Spiegel

H. Lamarr @, München, Freitag, 25.07.2008, 13:52 (vor 4754 Tagen) @ Doris

SPIEGEL-online reagiert nun auf diesen Appell "US-Forscher verbreiten Krebsangst" und steht Vorsorgeempfehlungen bei Handynutzung sowohl bei Kindern als auch Erwachsenen kritisch gegenüber.

Da hat der Autor Markus Becker allerdings etwas mit der heißen Nadel zusammengestrickt. Schon im Vorspann ist zu merken, dass er gegen Kritiker aufgeladen ist:

Die Warnungen vor der Krebsgefahr durch Handy-Benutzung wollen offenbar kein Ende nehmen - auch wenn weiterhin jeder handfeste Beweis für einen solchen Zusammenhang fehlt. Jetzt schlagen US-Forscher mit dramatischer Wortwahl Alarm.

Da bringt er wie viele seiner Kollegen Handy und Basisstation durcheinander, denn die Krebs-Warnungen der (1G-)Kritiker beziehen sich in aller Regel auf Sendemasten und nicht auf Handys. Und wenn erst "handfeste Beweise" vorliegen müssen, dass eine Technologie, die von 3 Mrd. Menschen genutzt wird, ungesunde Nebenwirkungen hat, dann ist das so, als ob der Steuermann eines Öltankers 20 Meter vor einer Untiefe das Ruder herumreißt. Also bitte, Herr Becker, das kann beim besten Willen nicht unwidersprochen bleiben. Erst recht gilt dies für den Hinweis:

Allein das EMF-Portal des Forschungszentrums für Elektro-Magnetische Umweltverträglichkeit (Femu) der RWTH Aachen hat derzeit 11.885 Publikationen zu den Auswirkungen elektromagnetischer Strahlung auf den Organismus erfasst.

Herr Becker! Die Leitseite des EMF-Portals aufsuchen und dort in der linken Portalsäule abzulesen ...

Aktueller Status: 11 886 erfasste Publikationen.
(Stand: 25. Jul 2008)

... ist das eine. Das andere ist die Kenntnis davon, dass das EMF-Portal seinem Namen zum Trotz sich auch um niederfrequenten Elektrosmog kümmert, der nicht auf elektromagnetischen, sondern niederfrequenten elektrischen oder magnetischen Wechselfeldern beruht oder sogar auf Gleichfeldern. Das ist ganz etwas anderes. Und wenn Sie dies berücksichtigt hätten, indem Sie alle Studien ausblenden, die sich auf Frequenzen unterhalb von z.B. 1 MHz beziehen, so dass nur "echte" EMF-Studien übrig bleiben, so wäre (heute) die Anzahl der Studien von 11886 auf 1543 gefallen. Das sind mickrige 13 % des ursprünglichen Werts. Das sind zwar noch immer ganz schön viele, aber diesmal stimmt die Zahl wenigstens, wobei darin auch alle diejenigen Studien enthalten sind, die oberhalb der Mobilfunkfrequenzen sind. Werden auch diese noch eliminiert (alles über 3 GHz), bleiben 1357 Studien übrig. Und nur noch 1021 sind es, wenn allein der Frequenzbereich des heutigen Mobilfunks (900 MHz bis 3 GHz) betrachtet wird. Nicht mehr so viel, was da vom Scheinriesen 11 885 übrig bleibt.

Worauf ich hinaus will: Dass der Spiegel sich gegen Panikmache ausspricht, ist ihm nicht vorzuwerfen, dass er dabei den Eindruck erweckt, schlampich recherchiert zu haben, aber schon. Wenn die KOI den Spiegel mit bösen Briefen und schwachen Argumenten terrorisiert und sauer fährt, sollten dies nicht alle Kritiker gleichermaßen ausbaden müssen, indem der Spiegel der KOI gleich den nächsten leckeren Köder unter die Nase hält ;-).

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Krebs, Kompetenzinitiative, Schlamperei

Matter Spiegel

AnKa, Freitag, 25.07.2008, 17:55 (vor 4754 Tagen) @ H. Lamarr

Worauf ich hinaus will: Dass der Spiegel sich gegen Panikmache ausspricht, ist ihm nicht vorzuwerfen, dass er dabei den Eindruck erweckt, schlampich recherchiert zu haben, aber schon. Wenn die KOI den Spiegel mit bösen Briefen und schwachen Argumenten terrorisiert und sauer fährt, sollten dies nicht alle Kritiker gleichermaßen ausbaden müssen, indem der Spiegel der KOI gleich den nächsten leckeren Köder unter die Nase hält ;-).

Manchmal gehört eben auf einen groben Klotz ein grober Keil. Das vorherrschende Thema dieses Artikels ist die Krebspanik, die in verantwortungsloser Weise erzeugt wird.

Gegen bedenkenlose Angstschürer sollte man nicht immer die allerfeinziseliertesten Argumente anbringen müssen.

Es gibt darüber hinaus ja auch andere SPIEGEL-Artikel, die das Thema aus anderen Richtungen beleuchten, und auf die wird unterhalb des Artikels auch hingeweisen.

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"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." (Groucho Marx)

Amerikanische Presse zu Handy-Empfehlung

Doris @, Samstag, 26.07.2008, 19:16 (vor 4753 Tagen) @ H. Lamarr

Da hat der Autor Markus Becker allerdings etwas mit der heißen Nadel zusammengestrickt. Schon im Vorspann ist zu merken, dass er gegen Kritiker aufgeladen ist:

Und ich glaube nicht, dass der Spiegel unterscheidet zwischen 1G Kritikern und 2G Kritikern. Bei dem Pittsburg Appell geht es wie bei allen anderen Reaktionen der letzten Wochen fast ausschließlich um Handynutzung. Im Gegensatz zu den Mobilfunkkritikern, die man leichter auseinandernehmen konnte, kommen die Warnungen jetzt von mehr oder weniger anerkannten und seriösen Institutionen verschiedener Länder. Und alle Appelle empfehlen Kinder nicht oder nur ausnahmsweise telefonieren zu lassen. Und der Mobilfunkindustrie kann es absolut nicht ins Konzept passen, wenn ihre beliebteste Zielgruppe vom Lieblingsspielzeug ferngehalten werden soll. Kinder und Jugendliche sind immerhin der ständige Nachschub für den mit allen Mitteln gesorgt werden muss. Kinder müssen möglichst früh an das Handy herangeführt werden, damit es sich von Anfang an fest in ihr Leben integriert. Also muss die Strategie geändert werden. Während man die 1 G Kritiker sehr schnell aushebeln konnte, weil die von denen angeführten Studien absolut nichts mit Basisstationen sondern nur mit Handys zu tun haben, habe ich den Eindruck bedient sich der Journalist Markus Becker nun genau dieser Methode und hantiert mit hohen Zahlen von Studien, die nichts gefunden haben und das soll Eindruck schinden.

Die momentanen Warnungen beziehen sich ausschließlich auf die ungeklärten Langzeitrisiken bei Handynutzung und ein sich evtl. abzeichnendes Gehirntumorrisiko bei Handynutzung über 10 Jahren. Der Beitrag von Markus Becker ist ziemlich schlampig recherchiert und kann - so wie die aufbauschende Arbeit mancher Mobilfunkkritiker - eben auch nur Eindruck bei den Laien wecken und davon gibt es viele. Und er leistet der Mobilfunkindustrie Schützenhilfe, denn "Spiegel" ist für viele ja nicht "Bild" und wirkt bei der großen Masse, die nicht kritisch ist, seriöser.
Für mich ist der Spiegel und hier bei diesem Beitrag eben Markus Becker das Sprachrohr der Mobilfunkindustrie.

Aber auch in Amerika reagierte die Presse in ähnlicher Weise auf diesen Appell. Microwavenews hat einen entsprechenden aktuellen Beitrag eingestellt. (Mehr Links im Originalbeitrag)

At this writing, Google News has a list of some 900 articles on the cell phone health alert issued by the University of Pittsburgh a couple of days ago. The Post-Gazette, the hometown paper, broke the story on the same day (it got an advance copy), and though some newspapers like the Baltimore Sun ran their own write-ups, the vast majority relied on the Associated Press for their coverage.

Unfortunately, the AP reporters made a hash of it. Their story suffers from a number of serious errors as well as misplaced emphases, which made it seem as if the actions of Ronald Herberman, the director of the University's Cancer Institute, were misguided and inconsistent with the published literature.

Here are some corrections and clarifications:

• The AP reporters cite a 2008 University of Utah meta-analysisof nine published studies as finding no brain tumor risks among cell phone users. In fact, it did point to a 25% increase among long-term users, that is, those who had used a mobile phone for ten or more years. This increase reached (just) statistical significance.

• The AP states that Herberman is relying on the as-yet unpublished Interphone study, a 13-country effort to investigate possible tumor risks from cell phone use. It's true that the overall Interphone results have not yet been public —it's now close to three years behind schedule— but a number of the participating countries, either individually or in groups, have reported elevated incidences of three different types of tumors: glioma (brain tumors), acoustic neuroma, and parotid gland tumors among long-term users. These findings have been published in leading peer-reviewed journals.

• The AP states that the Interphone study suffers from selection bias and casts doubt on the reliability of its risk estimates. This remains an open and highly contested issue among members of the project team and is a major reason for the delay in the release of the final results. While the NRC's recent report cites selection bias as a possible confounder, it also details other reasons as to why the Interphone study may underestimate the risks. It is far too early to toss out the project's final results as unreliable. Shouldn't we at least wait for it to be published before trashing ten years of work?

• While the French Interphone study does not show significant elevated risks, it does point to increases. These were sufficiently strong to prompt the French Ministry of Health to issue an advisory reiterating the recommendation that children be discouraged from using mobile phones.

• It's true that most studies have not indicated a tumor risk, but most of these have only looked at short-term users. For instance, the Muscat study included only 17 cases which had used a phone for four or more years. The NCI study also had very few long-term users: 22 who had used a cell phone for five years or more. Neither discloses how many had used a phone for at least ten years —maybe none.

• It's also true that the Danish study showed no increased risks. But as a cohort study it could not provide any information on the side of the head the phone was used, which, not surprisingly, turns out to be a key variable. The study also excluded corporate accounts, which tended to have the heaviest users.

To be sure, the jury is still out on cell phone health risks. That said, it will be a long time before we know what the true risks may be. It seems that the American Cancer Society is waiting for conclusive data showing elevated tumor rates before it is willing to advise caution. And some like physicist Robert Park will never acknowledge there might be a risk regardless of what studies might show.

What we have now are highly suggestive results from a number of different Interphone groups, as well as those from a separate team led by Sweden's Lennart Hardell, that point to long-term health risks. Surely it is time to have an open discussion on what these data mean and how we should protect the most vulnerable in our society. After all, there are now 260 million regular users in the U.S. and more than two billion worldwide, and the wireless phone industry, still looking to grow, is marketing its phones to younger and younger children. This is exactly what Herberman has achieved with his alert.

They say journalism is the first draft of history, but in this case the AP story was a rough draft at best. But we should also understand that writing a story on a complicated subject under a tight deadline is far from easy. Reporters must rely on their sources to point them to the facts. In this case, they were misled by those who want to play down the risks so that our love affair with cell phones can continue unchallenged.

Nach Plan A (Sendemastbekämpfer und Elektrosmoggeschädigte aushebeln) tritt nun Plan B in Kraft (Handywarner, Kinderschützer und Vorsorgeempfehler demontieren)

Scherbenhaufen

H. Lamarr @, München, Samstag, 26.07.2008, 22:58 (vor 4752 Tagen) @ Doris

Und ich glaube nicht, dass der Spiegel unterscheidet zwischen 1G Kritikern und 2G Kritikern.

Das dürfte nicht nur für den Spiegel gelten. Laute 1G-Kritiker haben mit ihrer überzogenen Dramatik, Hysterie, Unsachlichkeit, Fehlerhaftigkeit und Tatsachenverdrehung in den vergangenen 10 Jahren den Ruf der "Mobilfunkkritiker" in Grund und Boden argumentiert. Wer nimmt denn Kritiker der Mobilfunktechnik noch "wirklich" ernst, nachdem sie dieses Bombardement losgelassen haben? Hier liegt kollektives Versagen vor. Und wenn ich in Richtung Baden-Württemberg und Saarland gucke, dann kann ich auch noch feststellen, dass einige aus den Fehlern der Vergangenheit nicht das Geringste gelernt oder begriffen haben, da wird munter weiter geklotzt was das Zeug hält. Die Bürgerwelle hat mMn das Grab der Kritiker geschaufelt, die emsigen Neuzugänge in der Mobilfunkszene schaufeln es zu. Der dadurch entstandene Imageschaden ist irreparabel. Nicht die Industrie hat die (1G-)Kritiker platt gemacht, das haben sie selber zuwege gebracht mit einer schier endlosen Folge von Fehlern, Missverständnissen und Irrtümern. Für die Industrie kann es gar nicht besser laufen, wenn z.B. Leute wie Hensinger beim Gigaherz-Kongress auftreten und neben einem gutgläubigen Hugo Rüdiger auf dem Podium sitzen. Da erledigt sich für die Industrie wieder etwas ganz von selbst, was möglicherweise zu einem echten Störfall hätte werden können (Affäre um Wiener UMTS-Studie). Und die Akteure in ihrer Seifenblase, sie merken rein gar nichts von der verheerenden Außenwirkung ihres Tuns (Beispiel, PDF, 94 KByte). Sie merken auch nicht, dass sie mit ihrem Gezeter längst zu Handlangern der Industrie geworden sind. Der Industrie, die Funkfelder erzeugt, und der Industrie, die sie wieder entzeugt. Das mag jetzt etwas kryptisch klingen und muss vielleicht ein bisschen sickern ...

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

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Tatsachenverdrehung, Baden-Württemberg, Untergang, Seifenblase, Gigaherz-Kongress, Hysterie, Außenwirkung, Unsachlichkeit, Fehlerhaftigkeit

Scherbenhaufen

AnKa, Montag, 28.07.2008, 08:32 (vor 4751 Tagen) @ H. Lamarr

Die Bürgerwelle hat mMn das Grab der Kritiker geschaufelt, die emsigen Neuzugänge in der Mobilfunkszene schaufeln es zu. Der dadurch entstandene Imageschaden ist irreparabel. Nicht die Industrie hat die (1G-)Kritiker platt gemacht, das haben sie selber zuwege gebracht mit einer schier endlosen Folge von Fehlern, Missverständnissen und Irrtümern.

"Fehler, Missverständnisse und Irrtümer"..., wenn Sie da mal nicht unbeabsichtigt verharmlosen, aus der Fehleinschätzung über die Motive der Front-Hardliner heraus.

Deren Auftreten und Aussagen lassen sich an der ganz offensichtlich beabsichtigten, allerdings Gott-sei-dank nicht flächendeckend eingetretenen Wirkung ermessen. Wer wilde Behauptungen über Tote, Krebs und über eine angeblich evidente allgemeine Bedrohung der gesamten Bevölkerung in Umlauf setzt, der hat nicht vorrangig das Ziel, aufzuklären.

Dem geht es vielmehr um ebenjene Wirkung selbst: um das Erzeugen eines gesellschaftlichen Klimas, in dem totalitäre Massnahmen gegen Technik, Fortschritt und Zukunftsoptimismus die Regel werden sollen.

Ebenso geht es solchen Leuten, die gegen die persönliche Integrität von Journalisten und Wissenschaftlern vorgehen und entsprechend denunzierende Pamphlete in Umlauf setzen, nicht um eine Auseinandersetzung in der Sache.

Das Erzeugen von Angst sowie das Hetzen gegen andersdenkende Personen sind in der Geschichte immer die Bestandteile der Propagandamuster totalitärer Geister und Organisationen gewesen.

Nicht zu vergessen das im totalitären Diskurs unverzichtbare, und folglich auch bei den Mobilfunkkritikern inzwischen eingetretene Dreinschlagen auf Dissidenten und Abweichler. Wer den harten "Masten-raus-aus-der-Stadt"-Kurs, da blödsinnig, nicht weiterhin mitvertreten will, wird zur szeneinternen Zielscheibe dieser Leute.

Der "Scherbenhaufen" hat gerade deswegen sein Gutes. Er bedeutet, dass die angstschürenden Argumentationsketten der Extremen porös geworden sind. Man hält diese Typen nicht mehr automatisch für gutmeinende Umweltschützer.

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Totalitär, Fehleinschätzung

Scherbenhaufen

H. Lamarr @, München, Montag, 28.07.2008, 22:49 (vor 4750 Tagen) @ AnKa

Wer den harten "Masten-raus-aus-der-Stadt"-Kurs, da blödsinnig, nicht weiterhin mitvertreten will, wird zur szeneinternen Zielscheibe dieser Leute ...

... und setzt sich deshalb schleunigst ab (Stichwort: Durchlauferhitzer), es sei denn, er kann sich mit einer Website zur Wehr setzen.

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Durchlauferhitzer

Amerikanische Presse zu Handy-Empfehlung

H. Lamarr @, München, Sonntag, 27.07.2008, 00:34 (vor 4752 Tagen) @ Doris

Krebs Institut Pittsburg ./. SPIEGEL online

H. Lamarr @, München, Samstag, 26.07.2008, 13:19 (vor 4753 Tagen) @ Doris

Among the Americans who have signed the appeal are David Carpenter, Devra Davis and Dan Wartenberg.

Carpender und Wartenberg kann ich auf dieser Liste der Appell-Unterzeichner nicht finden. Davis und Wartenberg gehören auch nicht der BioInitiative an, Carpender dagegen schon.

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Davis, Carpender

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Doris @, Samstag, 26.07.2008, 18:39 (vor 4753 Tagen) @ H. Lamarr

Carpender und Wartenberg kann ich auf dieser Liste der Appell-Unterzeichner nicht finden. Davis und Wartenberg gehören auch nicht der BioInitiative an, Carpender dagegen schon.

Ist das einfach so eine Feststellung, oder irritiert Sie hier etwas?

Bei dem Pittsburg Appell findet sich allerdings der eine oder andere, der bei dem französischen Appell auch unterschrieben hat.

Krebs Institut Pittsburg :/. Spiegel online

H. Lamarr @, München, Montag, 28.07.2008, 21:52 (vor 4750 Tagen) @ Doris

Carpender und Wartenberg kann ich auf dieser Liste der Appell-Unterzeichner nicht finden. Davis und Wartenberg gehören auch nicht der BioInitiative an, Carpender dagegen schon.


Ist das einfach so eine Feststellung, oder irritiert Sie hier etwas?

Ich bin wegen etlicher "Leimungen" misstrauisch geworden und habe nur recherchiert, weil ich es für möglich gehalten habe, dass der Pittsburgh-Appell identisch ist mit dem Appell von 20 Wissenschaftlern, der vor einiger Zeit in Frankreich verkündet wurde. Dieser Verdacht hat sich zwar nicht bestätigt es hat sich aber gezeigt, dass es Kristallisationspunkte gibt, Personen, die an mehreren unterschiedlichen öffentlich wahrgenommenen Aktionen (Appelle, Reports ...) beteiligt sind und auf diese Weise ihre Außenwirkung multiplizieren. Das ist jetzt mMn überhaupt nichts Verwerfliches solange deutlich bleibt, wer hinter welcher Aktion steckt. Wenn dies nicht mehr der Fall ist, z.B. um eine Mehr-Schein-als-Sein-Wirkung zu erzielen, dann fängt's an kribbelig zu werden.

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Davis darf was Carlo nicht durfte....

Doris @, Montag, 28.07.2008, 22:20 (vor 4750 Tagen) @ Doris

und zwar morgen bei der amerikanischen Larry King Show dabei sein.

Die letzte Show vom 27.05.2008 hatte das Thema Handy und Gehirntumorrisiko zum Inhalt - und zwar in Zusammenhang mit dem an einem Gehirntumor verstorbenen Johnnie Cochran. Dr. George Carlo wurde am Tag der Ausstrahlung kurzfristig ausgeladen und dafür wurde ein Vertreter der American Cancer Society eingeladen. Diese vertreten die Meinung, dass es keinen Zusammenhang zwischen dem Gehirntumor von Johnnie Crochan und seinem Handygebrauch geben kann, Dr. Carlo teilt diese Ansicht nicht, ebenso Dr. Keith Black (Neurochirurg von J. Crochan)

Auf der aktuellen Gästeliste stehen neben Devra Davis u.a. auch noch die 2 Gehirnchirurgen, die bereits in der Show am 27. Mai dabei waren und die Aussage machten, sie würden sich kein Handy ans Ohr halten, sondern nur über Freisprecheinrichtung telefonieren.

Hier steht's...

The University of Pittsburgh Cancer Institute's alert continues to attract media interest. CNN's Larry King Live has scheduled a new show on "Cell Phone Dangers" for tomorrow (Tuesday) night. (The last one was on May 27.) Sources at CNN told us that the guest list now includes: Keith Black, a neurosurgeon at the Cedars-Sinai Medical Center in Los Angeles, Otis W. Brawley, the chief medical officer of the American Cancer Society, Devra Davis of the University of Pittsburgh Cancer Institute, Sanjay Gupta, CNN's chief medical correspondent, Paul Song, a radiation oncologist in Los Angeles and Ted Schwartz, a brain surgeon at the Columbia-Presbyterian Medical Center in New York City. The line-up may change before air time. Black, Gupta and Schwartz were also on the May 27 show.

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Davis, Pittsburgh

Prof. Hebermann plant Forschungsprojekt

Doris @, Sonntag, 03.08.2008, 01:39 (vor 4745 Tagen) @ Doris

Die "Pittsburgh Post Gazette" berichtet am 31.07., dass Herberman nun plant, ein Forschungsprojekt zu entwickeln, dass sich auf die Langzeitnutzer von Mobiltelefonen fokussiert. Dr. Herberman sagte hierzu, er stehe in Gesprächen mit anderen Forschern, unter anderem mit denen des M.D. Anderson Cancer Center in Houston und mit Dr. Devra Davis, Direktorin des Zentrums für umweltbedingte Onkologie am Krebsinstitut der Universität von Pittsburgh.


Quelle: FGF Infoline 31/2008

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Davis

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H. Lamarr @, München, Freitag, 15.08.2008, 15:23 (vor 4733 Tagen) @ Doris

Kaum ist ein Monat rum, hat auch der Focus am 15.8.2008 das Thema entdeckt ...

US-Forscher schüren Handy-Angst

Dutzende Studien haben keinen Zusammenhang zwischen Mobiltelefonen und Hirntumoren gezeigt. Trotzdem warnen US-Krebsforscher vor Handys.

Zum Focus-Artikel

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