Buchloe lässt Mobilfunkkonzept erstellen (Allgemein)

KlaKla, Dienstag, 10.06.2008, 18:44 (vor 4199 Tagen)
bearbeitet von KlaKla, Dienstag, 10.06.2008, 19:19

Mobilfunk unter der Lupe
Buchloe (kah) - Der renommierte Medizinphysiker Lebrecht von Klitzing wird für die Stadt Buchloe eine Mobilfunkanalyse mit Standortkonzept ausarbeiten. Darauf einigte sich der Hauptausschuss in seiner jüngsten Sitzung einstimmig. Rund 11 000 Euro lässt sich die Stadt diesen Auftrag kosten. Mehr ...

Garantiert Dr. v. Klitzing, dass die Bürger keiner höhere Belastung als 1 µW/m2 (neuer Salzburger Vorsorgewert nach Dr. Oberfeld) ausgesetzt werden?

Eisenreich lässt grüßen und L. v. Klitzing nicht ohne Eigeninteresse ;-)

Die Aussage von Herbert Barthelmes (CSU) "Wenn es um die Gesundheit unserer Bürger geht, sollte uns der Betrag nicht zu hoch sein." Sehe ich als eine Art Investition in die Zukunft. Landtagswahl 2008. :-P

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Was wurde aus dem Gräfelfinger Modell ???

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Begeisterung über Mobilfunkkonzept?

H. Lamarr @, München, Dienstag, 10.06.2008, 23:17 (vor 4199 Tagen) @ KlaKla

Rund 11 000 Euro lässt sich die Stadt diesen Auftrag kosten.

Na, dann kann ich nur hoffen, dass die Stadt das Ergebnis auch schön offen legt, damit die Bürger, die das Ganze ja letztlich mit ihren Steuern mitfinanzieren, sehen können, was sie für ihr Geld kriegen. So recht einleuchten will mir das Ganze ehrlich gesagt nicht, nämlich welchen Sinn und Zweck das Konzept genau haben soll und insbesondere wie verbindlich es denn sein wird. Es wäre doch reichlich kurzsichtig, so ein teures Konzept allein für Standorte auf öffentlichen Gebäuden anfertigen zu lassen, nur um dann mit offenem Mund zuschauen zu müssen, dass ein Netzbetreiber schlicht auf das Konzept pfeift - und sich auf einem privaten Hausdach niederlässt. Könnte gut sein, dass die anfängliche Begeisterung dann schwer Schlagseite bekommt.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Sinn des Konzepts !

Doris @, Dienstag, 05.08.2008, 23:27 (vor 4143 Tagen) @ H. Lamarr

Na, dann kann ich nur hoffen, dass die Stadt das Ergebnis auch schön offen
legt, damit die Bürger, die das Ganze ja letztlich mit ihren Steuern
mitfinanzieren, sehen können, was sie für ihr Geld kriegen. So recht
einleuchten will mir das Ganze ehrlich gesagt nicht, nämlich welchen Sinn
und Zweck das Konzept genau haben soll

Also den Sinn des Konzepts erklärt L. v. Klitzing hier in diesem recht neuen Beitrag

Auf die Strahlung von Mobilfunksendern reagiere jeder anders. «Weniger als ein Promille der Leute hat eine Sensibilität. Das heißt, sie reagieren sehr empfindlich darauf.> Entscheidend sei die Kombination mit anderen Faktoren, die den menschlichen Organismus belasten. «Es ist aber medizinisch nachgewiesen, dass Mobilfunkstrahlung das vegetative Nervensystem beeinträchtigt. Solche Störungen, die auch das Herz-Kreislaufsystem betreffen, führen zu Stress und Krankheiten>, meint von Klitzing. Er sehe es als seine Aufgabe, mit den Kommunen über eine Minimierung der Emission zu diskutieren. Christiane Manthey, Sprecherin der Buchloer Mobilfunkinitiative, kann dem Medizinphysiker da nur beipflichten. «Es ist bedrückend für viele Leute, wenn immer mehr Mobilfunkstandorte entstehen. Wir wünschen uns von den Anbietern, dass sie die Sendemasten nicht so willkürlich setzen.>

und insbesondere wie verbindlich es
denn sein wird.

Ob das der BI Buchloe auch bekannt ist?

Buchloe lässt Mobilfunkkonzept erstellen

Doris @, Dienstag, 10.06.2008, 23:50 (vor 4199 Tagen) @ KlaKla

Garantiert Dr. v. Klitzing, dass die Bürger keiner höhere Belastung als 1 µW/m2 (neuer Salzburger Vorsorgewert nach Dr. Oberfeld) ausgesetzt werden?

Wenn er ihnen die DECTs und WLANs nimmt, dann stehen die Chancen nicht schlecht. Aber damit wird er sich nicht beliebt machen.

Die Aussage von Herbert Barthelmes (CSU) "Wenn es um die Gesundheit unserer Bürger geht, sollte uns der Betrag nicht zu hoch sein."

da steigt mir echt die Galle. Ich sitze seit einer Stunde hier und mühe mich ab für einen Vortrag im Kindergarten, zu dem ich mich verdonnern ließ "Braucht ein Kind wirklich ein Handy" und der sieht die Gesundheit seiner gesamten Bürger durch einen Masten beeinträchtigt. :no:

Sehe ich als eine Art Investition in die Zukunft. Landtagswahl 2008. :-P

Ich seh schon, ich würde nie gewählt werden, ich wäre zu ehrlich und das mögen die wenigsten.

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Kindergarten

Überlingen lässt jeden Suchkreis checken

KlaKla, Mittwoch, 11.06.2008, 10:25 (vor 4199 Tagen) @ Doris
bearbeitet von KlaKla, Mittwoch, 11.06.2008, 12:07

88662 Überlingen
Antennen unter Rathausdach versteckt
http://www.suedkurier.de/region/ueberlingen/art2430,3245089

Auszug: "Es ist der einzige Weg, um überhaupt einen Einfluss zu haben", bekräftigte Berater Honisch die rechtlich schwache Position der Kommune: "Es geht nicht um ein Ja oder Nein, es geht um eine Minimierung der Strahlung." Einen Vorteil nannte Honisch den Denkmalschutz in der Altstadt, der die Forderung nach einer Installation unter dem Dach begründen lasse. Dadurch werde schon ein "Teil der Strahlung vernichtet".

Hier noch ein Eisenreich, der Mobilfunkberater genannt wird.
Seit 2002 wird in und um Überlingen Stunk gegen Funk gemacht.
Dipl. Ing. Honisch erhielt 2005 den Zuschlag, für die Gemeinde die Erfassung des IstZustands der Mobilfunkbelastung zu machen. Empfohlen wurde er von der BI "Strahlungsarmes Überlingen und "Mobilfunk Nußdorf". Seit dem ist er der Mobilfunk-Berater der Gemeinde.

Wenn ein Betreiber der Gemeinde einen Suchkreis bekannt gibt prüft Büro Honisch, welche Konsequenzen sich hinsichtlich der Emissionen aus einer Realisierung der beantragten bzw. geplanten Anlage an diesem Standort ergeben würden. Beispiele für diese EmissionsPrognosen stehen im Netz zur Verfügung. Falls die Strahlenbelastung einen gewissen Wert (Schwellenwert 1mW/m2) übersteigt, ist das Büro Honisch beauftragt, Vorschläge zur Minimierung der Strahlenbelastung zu erarbeiten. Diese können in technischen Veränderungen am möglichen Standort bestehen oder auch dahin gehen, anstelle dieses Standorts einen anderen zu verwirklichen.

Um auf der sicheren Seite zu sein, werden sog. Worst-case-szenarios berechnet, d.h. es wird als schlechtester (bzw. belastendster) Fall angenommen, dass alle Sendeanlagen gleichzeitig auf allen Kanälen mit voller Leistung senden.

Wichtiger Hinweis
: Bei den Daten handelt es sich um Ergebnisse einer Simulationsrechnung unter den genannten Annahmen. Diese können und sollen nur dazu dienen, die Größenordnung der Strahlenbelastung abzuschätzen. Wer sich Klarheit über die exakte Situation in seiner Wohnung verschaffen will, kann dies nur durch Messungen tun (möglichst über einen gewissen Zeitraum). Solche Messungen werden beispielsweise von Baubiologen durchgeführt.

Standort-Beurteilung Überlingen/Obere Bahnhofstraße

Standortbeurteilung Überlingen Nussdorf
Standort-Beurteilung Überlingen/Nesselwangen

Tolles Geschäftsmodell fürs Büro Honisch dank Empfehlung der BI. Nur was haben die Bürger davon? Ich würde sagen nichts denn die Betreiber müssen die Empfehlungen Büro Honisch nicht umsetzen. Die Gemeinde kann aber sagen, wir nehmen die Sorgen und Ängste der Bürger wahr, wir handeln. Diese Beratung ist ein Fass ohne Boden und der Steuerzahler zahlts. Schade, dass dafür Steuermittel verwendet werden. Meiner Meinung wäre es sinnvoller die Bürger über ihr persönliches Verhalten bzgl. Handynutzung aufzuklären denn je intensiver das Handy genutzt wird, desto mehr Masten müssen errichtet werden.

So wie sich Mobilfunkbetreiber nicht ins Geschäft rein reden lassen wollen, wollen das auch nicht die Profit orientierte Mobilfunk-Kritiker. :-P

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Norbert Honisch

Doris @, Mittwoch, 11.06.2008, 18:52 (vor 4198 Tagen) @ KlaKla

Hier noch ein Eisenreich, der Mobilfunkberater genannt wird. Seit 2002 wird in und um Überlingen Stunk gegen Funk gemacht. Dipl. Ing. Honisch erhielt 2005 den Zuschlag, für die Gemeinde die Erfassung des IstZustands der Mobilfunkbelastung zu machen. Empfohlen wurde er von der BI "Strahlungsarmes Überlingen und "Mobilfunk Nußdorf". Seit dem ist er der Mobilfunk-Berater der Gemeinde.

Ich habe von dem schon mal einen Vortrag gehört und der war wirklich gut. Herr Honisch ist/war (??) unter den Sendemastgegner umstritten. Er spricht/sprach (?) sich nicht immer so gegen die Masten aus, wie es manche gerne gewollt hätten. Die von ihm geplanten Standorte erwiesen sich für manche Kritiker im nachhinein als nicht besonders toll, da die Belastung doch höher war, als man diese gewollt hätte. Um Details habe ich mich da nicht so gekümmert, war damals noch nicht so fürchterlich pingelig wie heute. Allerdings handelt es sich um Kritiker, die 0,01 µW/m² in den Wohnräumen fordern. Herr Honisch eilte mal eine Zeitlang der Ruf voraus, er sei übergelaufen (damals wusste ich noch nicht, wie schnell man in diesen Verdacht gerät).

Verfügung. Falls die Strahlenbelastung einen gewissen Wert (Schwellenwert 1mW/m2) übersteigt, ist das Büro Honisch beauftragt, Vorschläge zur Minimierung der Strahlenbelastung zu erarbeiten. Diese können in technischen Veränderungen am möglichen Standort bestehen oder auch dahin gehen, anstelle dieses Standorts einen anderen zu verwirklichen.

Gut, das ist sein Job und den erfüllt er. Es gibt viele Berufe, wo man sich fragt, ob die Menschheit diese braucht. Er schreibt, er sei erfolgreich mit seiner Planung, ich denke, wenn dies nicht so wäre, würde die Stadt doch nicht auf ihn zurückgreifen. Sollen die planen und sich in Sicherheit wiegen. Für mich ist das alles ein Hohn in Anbetracht der eigenen Funkausstattung. Das ist doch ein Witz das Ganze.

Um auf der sicheren Seite zu sein, werden sog. Worst-case-szenarios berechnet, d.h. es wird als schlechtester (bzw. belastendster) Fall angenommen, dass alle Sendeanlagen gleichzeitig auf allen Kanälen mit voller Leistung senden.

Ja, ich kenne seine Gutachten. Das Problem ist, dass die nicht von allen verstanden werden. Selbst nicht von einem Kritiker, der stark elektrosensibel ist und wirklich schon Jahre mit dem Thema vertraut ist. Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass diese Leute das sehen, was sie sehen wollen und anderes ausblenden. Das Gutachten berechnete dieses Worst-case-Szenarion und der Mann ging mit diesem Wert als reale Belastung hausieren.

Tolles Geschäftsmodell fürs Büro Honisch dank Empfehlung der BI. Nur was haben die Bürger davon? Ich würde sagen nichts denn die Betreiber müssen die Empfehlungen Büro Honisch nicht umsetzen. Die Gemeinde kann aber sagen, wir nehmen die Sorgen und Ängste der Bürger wahr, wir handeln. Diese Beratung ist ein Fass ohne Boden und der Steuerzahler zahlts.

Ja schon, wie gesagt, ich halte diese Senderplanungen in Anbetracht der eigenen Funktechnik in den meisten Fällen für Augenwischerei. Aber dies so grundsätzlich zu verdammen, weil die Netzbetreiber sich nicht daran halten müssen, finde ich auch nicht in Ordnung. Einem Netzbetreiber ist die geringe Belastung der Anwohner wahrscheinlich am unwichtigsten.

Schade, dass dafür Steuermittel verwendet werden. Meiner Meinung wäre es sinnvoller die Bürger über ihr persönliches Verhalten bzgl. Handynutzung aufzuklären denn je intensiver das Handy genutzt wird, desto mehr Masten müssen errichtet werden.

Aber das macht Herr Honisch. Bei dem Vortrag, den ich gehört habe, behandelte er sehr eindrücklick und beinahe ausschließlich das Thema Handy. Er selber hat auch keines. Der Vortrag war gut, aber den hielt er auch im Auftrag der Stadt als Standortvermieter und der Hintergrund war, letztendlich den Standort vor der Schule zu "verharmlosen" nachdem die Eltern fast Amok liefen. Und da ist es doch einfach das Handy in den Vordergrund zu stellen. Ich denke, die bekommen halt auch einen Auftrag und sprechen über das, was gefordert wird.
Auch Dr. Warnke hielt mal einen sehr glühenden Vortrag über Sendemasten. Nach dem Vortrag nahm in ein Besucher beiseite und fragte, ob ein DECT im Haus dem Sendemast in den meisten Fällen überlegen sei. Dies bejahte er, aber sein Auftrag sei gewesen über Sendemasten zu referieren. Ich halte so eine Vorgehensweise nicht für korrekt. Aber wer bezahlt, bestimmt die Marschrichtung, so läuft es leider im Leben und dafür verkauft manch einer seine Seele.

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Norbert Honisch

Karl, Mittwoch, 11.06.2008, 19:17 (vor 4198 Tagen) @ Doris

Aber das macht Herr Honisch. Bei dem Vortrag, den ich gehört habe, behandelte er sehr eindrücklick und beinahe ausschließlich das Thema Handy. Er selber hat auch keines. Der Vortrag war gut, aber den hielt er auch im Auftrag der STadt als Standortvermieter und der Hintergrund war, letztendlich den Standort vor der Schule zu "verharmlosen" nachdem die Eltern fast Amok liefen. Und da ist es doch einfach das Handy in den Vordergrund zu stellen. Ich denke, die bekommen halt auch einen Auftrag und sprechen über das, was gefordert wird. ...

Wie die Fahne im Wind?

O2 darf in Nußdorf bauen

H. Lamarr @, München, Samstag, 09.04.2011, 11:57 (vor 3167 Tagen) @ KlaKla

Empfohlen wurde er von der BI "Strahlungsarmes Überlingen und "Mobilfunk Nußdorf". Seit dem ist er der Mobilfunk-Berater der Gemeinde.

Gegen den Bau des Sendemasts durch den Mobilfunkbetreiber O2 in Nußdorf gibt es kein Rechtsmittel mehr. Die Firma kann den gut 40 Meter hohen Antennenträger am Waldrand bauen, den sie im Jahr 2004 erstmals beantragt hatte.

Mehr ...

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

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Nußdorf

Buchloe, Gräfelfing, Attendorn, Zella-Mehlis......

underground, Mittwoch, 11.06.2008, 08:14 (vor 4199 Tagen) @ KlaKla

Wie weit muss der IQ eines Lokalpolitkers sinken, um sich durch Hinzuziehung von selbst ernannten Gutachtern (Gritsch, Niessen, Klitzung usw.) das Geld der Steuerzahler aus der Tasche ziehen zu lassen?

Rund 11 000 Euro lässt sich die Stadt diesen Auftrag kosten.

Ich bin mal gespannt, wann das gemeine Stimmvieh endlich aufwacht und gegen derartige Steuerverschwendung eine Bürgerinitiative gründet.

Garantiert Dr. v. Klitzing, dass die Bürger keiner höhere Belastung als 1 µW/m2 (neuer Salzburger Vorsorgewert nach Dr. Oberfeld) ausgesetzt werden?

Selten so gelacht wie bei diesem Schwachfug. Klitzung garantiert einen neuen Salzburger Vorsorgewert. Dass ich nicht lache. Schon der bisherige sogenannte Salzburger Vorsorgewert war ein Rohrkrepierer ersten Ranges, den der Studienfälscher Oberfeld so gern in die Welt hinausposaunt hat.
Auch sein jetziges geistiges Ejakulat wird den Bach runtergehen, und das ist auch gut so!

underground

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Vorsorgewert, Krötenwanderung, Klitzing, Gräfelfinger-Modell, Gritsch, Stimmvieh, Gutachter, Lokalpolitiker

1. Abmahnung für Undergroung (2008)

Moderator X @, Mittwoch, 11.06.2008, 12:19 (vor 4199 Tagen) @ underground

Selten so gelacht wie bei diesem Schwachfug. Klitzung garantiert einen neuen Salzburger Vorsorgewert. Dass ich nicht lache. Schon der bisherige sogenannte Salzburger Vorsorgewert war ein Rohrkrepierer ersten Ranges, den der Studienfälscher Oberfeld so gern in die Welt hinausposaunt hat. Auch sein jetziges geistiges Ejakulat wird den Bach runtergehen, und das ist auch gut so!

underground


Underground, sie haben gegen die Forumsregel Nr. 2. verstoßen.
Indem Sie Dr. Oberfeld beleidigen und unterstellen er hätte Studien gefälscht. Akzeptieren Sie einfach die hier aufgestellten Forumsregeln und wir müssen keine Abmahnungen aussprechen.

Also bleiben Sie bitte sachlich.

Moderator X

--
Bitte halten Sie die Forumsregeln ein.

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Abmahnung

1. Abmahnung für Undergroung (2008)

underground, Mittwoch, 11.06.2008, 21:16 (vor 4198 Tagen) @ Moderator X

Ok, dann schreibe ich halt so wie die Staatsanwaltschaft:

... den der "mutmaßliche" Studienfälscher Oberfeld....

dass heißt, er wird verdächtigt, der Beweis hierfür muss noch erbracht werden.

Ich bin mir sicher, er wird erbracht.

Und hiergegen werden sie ja wohl nichts einzuwenden haben.
Das fällt nämlich unter den Artikel Meinungsfreiheit des Grundgesetzes.

underground

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Oberfeld, C-Netz

Beweis wird erbracht?

Doris @, Donnerstag, 12.06.2008, 00:40 (vor 4198 Tagen) @ underground

Ich bin mir sicher, er wird erbracht.

Ja hoffentlich wird der Beweis bald erbracht. Auch andere Forenschreiber, z.B. im RDW Forum hatten diese Zuversicht, dass die Sache eindeutig geklärt werden kann. Und seitdem dümpelt alles so vor sich hin. Vielleicht ist es normal, dass alles so langwierig ist und ich weiß, ich bin sehr ungeduldig. Aber momentan habe ich fast den Eindruck, dass immer wieder mal "eine Sau durchs Dorf gejagt wird" und der Zweck ist möglichst viele "Duftmarken" zu hinterlassen. Der Rest erledigt sich dann von alleine. So geschehen bei Dr. Oberfeld und nun bei der UMTS Studie. Erst wird ein enormer Wirbel veranstaltet und dann hört man nichts mehr.

Beweis wird erbracht?

caro, Donnerstag, 12.06.2008, 11:30 (vor 4198 Tagen) @ Doris

Aber momentan habe ich fast den Eindruck, dass immer wieder mal "eine Sau durchs Dorf gejagt wird" und der Zweck ist möglichst viele "Duftmarken" zu hinterlassen. Der Rest erledigt sich dann von alleine. So geschehen bei Dr. Oberfeld und nun bei der UMTS Studie. Erst wird ein enormer Wirbel veranstaltet und dann hört man nichts mehr.

Hauptsache, es bleibt ein "Geschmäckle" - so ein Vorgehen ist eine beliebte PR-Strategie. In den meisten Köpfen bleibt nämlich langfristig einfach nur hängen: "Da ist doch irgendetwas faul dran...". Selbst wenn sich die Vorwürfe gegen Oberfeld oder die UMTS-Studie möglicherweise nicht erhärten lassen, ist der Ruf beschädigt.

Beweis wird erbracht?

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 12.06.2008, 13:04 (vor 4198 Tagen) @ caro

Selbst wenn sich die Vorwürfe gegen Oberfeld oder die UMTS-Studie möglicherweise nicht erhärten lassen, ist der Ruf beschädigt.

Oder andersrum: Selbst wenn sich die Vorwürfe gegen das IZgMF möglicherweise nicht erhärten lassen, ist der Ruf beschädigt. Womit ich sagen will: Dieses Verfahren ( Sie nennen es "PR-Strategie" ), nämlich Gerüchte in die Welt zu setzen, um jemanden zu schaden, wird bereits ab dem Kindergartenalter praktiziert (Lisa, Ernst hat deinen Eimer versteckt ...). Es ist allgegenwärtig und wird auch von diversen Kritikern hingebungsvoll praktiziert, um das unbequeme IZgMF in ein möglichst schiefes Licht zu rücken.

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Beweis wird erbracht?

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 12.06.2008, 13:15 (vor 4198 Tagen) @ Doris

Aber momentan habe ich fast den Eindruck, dass immer wieder mal "eine Sau durchs Dorf gejagt wird" und der Zweck ist möglichst viele "Duftmarken" zu hinterlassen. Der Rest erledigt sich dann von alleine. So geschehen bei Dr. Oberfeld und nun bei der UMTS Studie. Erst wird ein enormer Wirbel veranstaltet und dann hört man nichts mehr.

Aus meiner Sicht sind diese "Schweinezyklen" normal, Sie können dieses Auf und Ab auch hier im Forum erleben, mal drängt sich ein Posting nach dem anderen, mal läuft's zäh wie Honig. Im Grunde genommen sind es doch Schlachten, die da zuweilen ausgetragen werden. Und nach so einem Waffengang ist eine Pause üblich, um sich neu zu formieren und neue Kräfte zu sammeln.

Bei Oberfeld soll's laut FMK im Juni weitergehen mit dem Beginn der ersten Verhandlungsrunde vor Gericht.
Bei Rüdiger geht's am 19. Juni weiter, dann tagt die Uni-Untersuchungskommission erneut, und diesmal wird er mit dabei sein.

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Gräfelfinger Modell und Nachbargemeinde

Gast, Samstag, 14.06.2008, 07:48 (vor 4196 Tagen) @ KlaKla
bearbeitet von Gast, Samstag, 14.06.2008, 08:08

Was wurde aus dem Gräfelfinger Modell ???

[image]

11.06.2008
Fronten im Mobilfunkstreit bleiben verhärtet
Planegg - Gräfelfings Grünen-Gemeinderat Frank Sommer bemühte sich bei einer Veranstaltung um Aufklärung über den geplanten Sendemast an der Flurgrenze der Gemeinden - bedingt erfolgreich.
Als bekannt wurde, dass ein über 40 Meter hoher Mobilfunk-Mast an der Gemeindegrenze zu Planegg - in Sichtweite des SVP - entstehen könnte, gingen die Bürger auf die Barrikaden. Viele befürchten, dass sich die Strahlenbelastung erhöhen wird.

Diese Bedenken suchte Sommer auszuräumen. ,,Die Strahlenbelastung würde sich mit dem neuen Mast nicht erhöhen. Auch auf den Sportanlagen gäbe es keine tärkeren Immissionen. Die Strahlung käme lediglich von einem anderen Mast." elbst unter Volllast sei mit einer Strahlungsbelastung von unter 3 mW/m² zu rechnen. Damit liege man weit unter dem gesetzlichen Grenzwert, der auf 9000 festgelegt ist. Ziel des Gräfelfinger Gemeinderats sei es, durch ,,geschickte Positionierung der Masten" die Strahlung gering zu halten. Die Belastung in manchen Gebieten Gräfelfings liege derzeit teilweise bei 30 Milliwatt. Sommer: ,,Der geplante Mast sieht zwar bedrohlich aus, ist aber weitaus harmloser als viele kleine Masten." Die Mobilfunkbetreiber seien von Gesetz wegen berechtigt, Masten zu bauen, gab Sommer zu bedenken.

Physiker Herbert Stepp (Gruppe 21) bestätigte Sommers Ausführungen. "Hohe Standorte sind geeignet, die Werte zu reduzieren. Wir sollten es uns mit Gräfelfing nicht verscherzen, denn die dürfen den Mast auch ohne unser Einverständnis bauen." Ungeachtet der Erläuterungen warfen viele Gäste Gräfelfing vor, die Gesundheit der Kinder außer Acht zu lassen, die auf den Anlagen Sport treiben. ,,Wieso ist Gräfelfing deutschlandweit die einzige Gemeinde, die dieses Konzept verfolgt. Sind die anderen alle dumm?", fragte ein Bürger. Andere forderten, der Mast solle im Westen Gräfelfings gebaut werden, da er schließlich dieses Quartier auch versorge.

Bürgermeisterin Annemarie Detsch versuchte, die Gemüter zu beruhigen. Bürgermeister Göbel habe ihr versichert, dass Gräfelfing ohne Absprache mit Planegg den Masten nicht genehmigen werde. Ob der Standort beim SVP unausweichlich ist, soll ein neues Gutachten ergeben, das derzeit erstellt wird. Quelle: merkur-online.de

2003 lehnten die Betreiber das Gräfelfinger Modell noch ab.

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Standortkonzept, Gräfelfing, Gräfelfinger-Modell, Schaden, Sommer, RA, Standortverschiebung, Planegg

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