Schlecker-Tarif smobil: Beihilfe zum Totschlag? (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Montag, 14.04.2008, 17:16 (vor 5853 Tagen)

Einen Prepaid-Mobilfunk-Tarif (smobil), der regelrecht zum unnötigen Quatschen am Handy erzieht, hat sich die Drogeriekette Schlecker ausgedacht. Gespräche von smobil zu smobil werden mit 1 Cent/Minute berechnet. Wenn aber 30 Tage seit der letzten Aufladung der Prepaid-Karte vergangen sind, ist Schluss mit lustig, dann kosten netzinterne Gespräche 5-mal soviel, nämlich fünf Cent/Minute. Was macht Cleverle also? Er telefoniert schön fleißig, damit er rechtzeitig aufladen kann und nicht in die 30-Tage-Schlucht hineinfällt. Gerade bei Vieltelefonierern aber zeichnet sich der konkrete Verdacht ab (Interphone-Studie), dass üppiger Handygebrauch den einen oder anderen Kopftumor begünstigt. Jemand müsste sich aufraffen und bei Schlecker mal nachfragen, ob die von Interphone wissen und sich darüber im klaren sind, dass sie mit dem smobil-Tarif möglicherweise Beihilfe zum Totschlag leisten.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Schlecker-Tarif smobil: Beihilfe zum Totschlag?

Doris @, Montag, 14.04.2008, 17:48 (vor 5853 Tagen) @ H. Lamarr

Gerade bei Vieltelefonierern aber zeichnet sich der konkrete Verdacht ab (Interphone-Studie), dass üppiger Handygebrauch den einen oder anderen Kopftumor begünstigt. Jemand müsste sich aufraffen und bei Schlecker mal nachfragen, ob die von Interphone wissen und sich darüber im klaren sind, dass sie mit dem smobil-Tarif möglicherweise Beihilfe zum Totschlag leisten.

Das meinen Sie jetzt aber nicht ernst?
Sie wissen schon, wie die einen anschauen, wenn man mit so einem Anliegen vortreten würde? Da können sie anschließend nicht mehr rein zum Einkaufen, da werden Sie immer der sein, der ein "Rad ab hat". Und jemand der sich nicht damit beschäftigt, erkennt da auch keinen Unterschied zwischen berechtigter Handykritik und allgemeiner Strahlenangst. Das ist dann so, wie wenn Anke Kern in Schlecker geht und keinen Blumenkohl mehr kauft, weil der von der Antenne auf dem Dach was abbekommen hat.
Woher soll Schlecker wissen was Interphone ist, die ganzen Netzbetreiber wissen was von Interphone und sehen das nicht so wie Sie von wegen "konkreter Verdacht". Ich habe in den Newslettern von FMK und FGF noch nie was gelesen, von "Vorsicht", sondern alles im "grünen Bereich", unschädlich von groß bis klein. Das müsste schon von höherer Stelle geregelt werden, denn sonst wird diese Kuh gemolken solange sie Milch gibt. Und je mehr der Mensch ans Handy gebunden wird, auch durch Abmelden des Festnetzes usw., desto weniger kann diese Entwicklung noch aufgehalten werden, sollte sich der von Ihnen o.g. "konkrete Verdacht" je bestätigen. Es gab noch nie eine Technologie, die sich innerhalb so kurzer Zeit so explosiv verbreitete und das macht alles nicht unbedingt einfacher. Und es gibt auch keine rückläufigen Zahlen bei der Ausstattung von Kindern mit Handys oder Handynutzung allgemein und das trotz Interphone und trotz Vorsorgeempfehlungen vom BfS, aber die stehen eben auch nirgends, außer auf der BfS Homepage und wer liest die schon von der normalen Bevölkerung.

Schlecker-Tarif smobil: Beihilfe zum Totschlag?

H. Lamarr @, München, Montag, 14.04.2008, 18:54 (vor 5853 Tagen) @ Doris

Das meinen Sie jetzt aber nicht ernst?

Ei-ei-eigentlich schon ...:lookaround:. Ich meinte ja auch nicht die Filiale um die Ecke, sondern die Schlecker-Zentrale. Aber Sie haben schon recht, so eine Anfrage dürfte mit Sicherheit auf Unverständnis stoßen, obwohl Schlecker ja durchaus was für sein angekratztes Image tun müsste und vielleicht zur Zeit etwas sensibler auf derartige Anfragen reagiert. Mit hätte, könnte, müsste kommen wir freilich nicht weiter, also motte ich den Vorschlag hiermit so lange ein, bis sich der Verdacht weiter konkretisiert hat - oder fallen gelassen werden kann.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

.... aber, eigentlich....

Doris @, Montag, 14.04.2008, 19:21 (vor 5853 Tagen) @ Doris

ist hier Ihr Gedankengang grundsätzlich berechtigt.

Das müsste schon von höherer Stelle geregelt werden,

die Kompetenzinitiative und andere Mobilfunkkritiker werden nicht müde unsere Bundeskanzlerin und andere Politiker anzuschreiben hinsichtlich Untersuchungen rund um die Sendemasten und der Betroffenen.
Auch Martin Runge von den Grünen nimmt sich dem Thema an und lässt auch nicht locker mit seinen Anfragen hinsichtlich Tätigkeit der Gesundheitsämter.

Warum wird an die Politiker nicht mal die Anfrage gestellt, wie diese in Anbetracht des sich abzeichnenden Verdachts, dass Langzeit- und Vieltelefonierer ein evtl. erhöhtes Gehirntumorrisiko haben, sich zu den immer noch günstigeren Handy Flatrates stellen, die den Konsumenten geradezu verführen noch hemmungsloser zu telefonieren?

Gut, die Kompetenzinitiative kümmert sich um solche Details nicht, da Handytelefonieren ja vermutlich in der Eigenverantwortung liegt und Martin Runge wird mit so einem Anliegen sicherlich keine Wählerstimmen gewinnen, aber so eine Anfrage hätte auf jeden Fall belegbarere Fakten als Hintergrund als so manche andere.

Habe Ihren soeben eingestellten Beitrag gelesen, na ja "einmotten" bis Fakten vorliegen. Also von den ERgebnissen der Interphone Studie erwarte ich ehrlich gesagt nicht so arg viel, und bis zu den nächsten Fakten vergehen nochmals ein paar Jahre. Und dieser zusammenfassende Bericht zur Interphone Studie wäre doch auch eine gute Grundlage, zumal ein Vieltelefonierer aus der damaligen Zeit heute schon als Handymuffel bezeichnet werden kann. Die Kompetenzinitiative scheut sich auch nicht, unermüdlich zu schreiben und deren Fakten sind auf jeden Fall nicht so nah an dem "aktuellen STand der Wissenschaft". Also ich finde das wäre mal interessant, was uns die Politiker dazu sagen. Vor allen Dingen wäre so eine Stellungnahme auch für später mal interessant, wenn sich der Verdacht bestätigen würde.

Und da Ihr Vorschlag mit dem Schlecker durchaus ernstgemeint war, können Sie jetzt fast nicht kneifen ;-) Da das IZgMF auch eine mobilfunkkritische Institution ist und ich nur eine mobilfunkkritische Einzelperson, hätte ein Schreiben von Ihnen, sozusagen als "2 G Kompetenzinitiative" mehr Gewicht. ;-)

Tags:
Eigenverantwortung, Wahlkampf, Runge, Eigennutz

Das Schweigen der Kompetenzexperten

AnKa, Montag, 14.04.2008, 21:07 (vor 5853 Tagen) @ Doris

Gut, die Kompetenzinitiative kümmert sich um solche Details nicht, da Handytelefonieren ja vermutlich in der Eigenverantwortung liegt

Das Schweigen der "Kompetenzinitiative" hat einen anderen Grund:

Man würde, wenn man ernsthaft die individuelle Belastung durch Handys thematisierte, unweigerlich feststellen müssen, daß der Krach gegenüber den ach so schädlichen Sendemasten völlig übertrieben gewesen ist.

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"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." (Groucho Marx)

Tags:
, Kompetenzinitiative

Das Schweigen der Kompetenzexperten

Kuddel, Montag, 14.04.2008, 23:40 (vor 5853 Tagen) @ AnKa

Man würde, wenn man ernsthaft die individuelle Belastung durch Handys thematisierte, unweigerlich feststellen müssen, daß der Krach gegenüber den ach so schädlichen Sendemasten völlig übertrieben gewesen ist.

Das Geschäftsmodell der Kompetenzinitiative befaßt sich mit der Bestimmung von Melatoninwerten früh am Morgen und der Funk-"Sanierung" von Häusern, insbesondere Schlafplätzen.

Da ein Handy beim Schlafen keine Rolle spielt, ist es kein Problem.

Aber es gibt noch einen weiteren Aspekt. Gemäß Herrn "Schreier"... vermutlich einem "Lehrling" der KI...

Zitat :

Im Gegensatz zur "Permanentzwangsbefeldung" ('Bestrahlung') durch die "Masten", "strahlen" Handys (Mobiltelefone) ja - bekanntermaßen - nur dann wenn mit ihnen telefoniert wird!
Da dazu ja (noch) niemand "gezwungen" wird, können Handys ja wohl kaum das "größere Problem" sein,

... wird man von Strahlung nur krank, wenn man "gezwungen" wird, sie zu ertragen. Mit dem Handy telefonieren die Leute freiwillig, deshalb ist es kein Problem !

Es ist zwar eine etwas "unorthodoxe" Lehre der KI, aber bei uns herrscht schließlich Religionsfreiheit...

Thomas der Widersprüchliche

H. Lamarr @, München, Montag, 14.04.2008, 23:58 (vor 5853 Tagen) @ Kuddel

Im Gegensatz zur "Permanentzwangsbefeldung" ('Bestrahlung') durch die "Masten", "strahlen" Handys (Mobiltelefone) ja - bekanntermaßen - nur dann wenn mit ihnen telefoniert wird!
Da dazu ja (noch) niemand "gezwungen" wird, können Handys ja wohl kaum das "größere Problem" sein,

... schreibt Thomas Schreier, nur um sich dann in diesem Posting gleich selbst zu widerlegen indem er postuliert, "...wiesen ja schon vor Jahren (!) darauf hin, dass Mobiltelefone im Standby niederfrequente Magnetfelder verursachen ...".

Kommt mir bekannt vor: Rin in die Kartoffeln, raus aus die Kartoffeln - typisch 1G-Kritiker, widersprüchlich wie eine rothaarige Blondine.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
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Stufe für Stufe zur höheren Erkenntnis...

Kuddel, Dienstag, 15.04.2008, 01:06 (vor 5853 Tagen) @ H. Lamarr
bearbeitet von Kuddel, Dienstag, 15.04.2008, 02:06

Kommt mir bekannt vor: Rin in die Kartoffeln, raus aus die Kartoffeln -
typisch 1G-Kritiker....

Sie müssen mehr Verständnis für diese Menschen aufbringen, es ist eine Art Religionsgemeinschaft und niemand läßt sich gerne in seinen Glauben hineinreden, da werden sie agressiv.

Auch in anderen Religionen gibt es mit unter Streit und Verwirrung über die Auslegung der heiligen Schrift.
Da kommt es unter den Mitgliedern der unteren und mittleren Stufen unweigerlich zu Widersprüchen, welche dann nur von den Oberhäuptern geklärt werden können.

Hier habe ich schon versucht es Sparco zu erklären (etwa ab der Mitte des Beitrags...)

Die BI'n sind m.M.n. die Zentren für Neuanwerbungen (Novizen). Das allgemeine Ziel ist es, eine "höhere" Glaubensstufe zu erreichen und nebenbei möglichst viele weitere Mitglieder für die Gemeinschaft zu werben.

An der Basis bedarf es populistischer Argumente und keiner Grundsatzdiskussionen über korrekte Interpretationen.

Die Mitglieder der unteren Stufen sollen einfach nur den Wachturm....ach neee... das waren ja die Anderen....diese hier sind schon moderner.....also die "Internetadresse" für weitere Informationen verbreiten.

Die höchste Stufe ist erreicht, wenn man in die KI aufgenommen wurde ;-)

Langfristiges Ziel der Oberhäupter ist es, sich und die Mitglieder vor dem naheliegenden Weltuntergang zu "retten" und den Eingang ins Paradies zu finden.
Während des irdischen Daseins ist es Ziel, durch Medienberichte und Lobbyismus endlich als Gemeinschaft anerkannt zu werden

Dann werden die Mitgliedsbeiträge mit der Steuererklärung vom Staat eingezogen und die Gemeinschaft wäre finanziell nicht mehr allein auf das Geschäft mit Grußkarten ("Flyer" ), kostenpflichtigen Zeremonien (Meßkampagnen) und den Handel mit anderen für die Religionsausübung benötigten Hilfsmitteln (E-Smog-Meßgeräte, Abschirmungen, Strahlenschutzanzügen) angewiesen.

Kuddel

PS: Irgendwie hat die Begegnung mit dem Schreihals meine Sichtweise verändert...

.... aber, eigentlich....und außerdem ...

H. Lamarr @, München, Dienstag, 15.04.2008, 00:34 (vor 5853 Tagen) @ Doris

die Kompetenzinitiative und andere Mobilfunkkritiker werden nicht müde unsere Bundeskanzlerin und andere Politiker anzuschreiben hinsichtlich Untersuchungen rund um die Sendemasten und der Betroffenen.

Und was hat die KI mit diesen Fleißarbeiten bislang an gesetzten Zielen erreicht? Nix! Obwohl: Wir haben gehört, dass sich die KI offenbar gerne die Entlassung des Spiegel-Chefs Stefan Aust an die Fahnen heften möchte.

Auch Martin Runge von den Grünen nimmt sich dem Thema an und lässt auch nicht locker mit seinen Anfragen hinsichtlich Tätigkeit der Gesundheitsämter.

Spiegelfechtereien im Auftrag von Fundis. Wir haben in Bayern im Herbst Landtagswahl.

Warum wird an die Politiker nicht mal die Anfrage gestellt, wie diese in Anbetracht des sich abzeichnenden Verdachts, dass Langzeit- und Vieltelefonierer ein evtl. erhöhtes Gehirntumorrisiko haben, sich zu den immer noch günstigeren Handy Flatrates stellen, die den Konsumenten geradezu verführen noch hemmungsloser zu telefonieren?

Himmel, was sollen die denn auf so eine Frage schon anderes antworten, als eine Sprechblase?! Meiner Meinung nach überfordern Sie da die Herrschaften, die sich im Jahr so viel mit der Mobilfunkdebatte beschäftigen wie wir hier an einem Abend.

Gut, die Kompetenzinitiative kümmert sich um solche Details nicht, da Handytelefonieren ja vermutlich in der Eigenverantwortung liegt und Martin Runge wird mit so einem Anliegen sicherlich keine Wählerstimmen gewinnen, aber so eine Anfrage hätte auf jeden Fall belegbarere Fakten als Hintergrund als so manche andere.

Mir schwant Übles ...

Habe Ihren soeben eingestellten Beitrag gelesen, na ja "einmotten" bis Fakten vorliegen. Also von den ERgebnissen der Interphone Studie erwarte ich ehrlich gesagt nicht so arg viel, und bis zu den nächsten Fakten vergehen nochmals ein paar Jahre. Und dieser zusammenfassende Bericht zur Interphone Studie wäre doch auch eine gute Grundlage, zumal ein Vieltelefonierer aus der damaligen Zeit heute schon als Handymuffel bezeichnet werden kann. Die Kompetenzinitiative scheut sich auch nicht, unermüdlich zu schreiben und deren Fakten sind auf jeden Fall nicht so nah an dem "aktuellen STand der Wissenschaft". Also ich finde das wäre mal interessant, was uns die Politiker dazu sagen. Vor allen Dingen wäre so eine Stellungnahme auch für später mal interessant, wenn sich der Verdacht bestätigen würde.

Ja, da stimme ich Ihnen zu, nur erwarte ich mir von der Fragestellung keine substanzielle Antwort. Zumal "die" Politiker schon darin geübt sind, sich für die Folterbriefe der KI mit ebensolchen seitenlangen Entgegnungen zu rächen. Wenn beide Parteien so weitermachen, werden die noch die Papierpreise in die Höhe treiben - sonst aber nichts bewegen.

Und da Ihr Vorschlag mit dem Schlecker durchaus ernstgemeint war, können Sie jetzt fast nicht kneifen ;-) Da das IZgMF auch eine mobilfunkkritische Institution ist und ich nur eine mobilfunkkritische Einzelperson, hätte ein Schreiben von Ihnen, sozusagen als "2 G Kompetenzinitiative" mehr Gewicht. ;-)

Hätte ich doch bloß mein vorlautes Maul gehalten! Diesmal, Doris, möchte ich den Ball jedoch ins Aus gehen lassen, denn für Missionsbriefe an Politker kann ich mich wegen trüber Erfolgsaussichten einfach nicht erwärmen. Oder meinten Sie jetzt etwa wieder Schlecker?

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
Spiegelfechterei

T-Mobile-Tarif : offensichtlich

helmut @, Nürnberg, Dienstag, 15.04.2008, 10:25 (vor 5853 Tagen) @ H. Lamarr

Handytelefonieren ist schädlich, das sieht man hier ! ;-)

MfG
Helmut

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In der Mobilfunk-BI und
"In der Abendsonne kann selbst ein kleiner Zwerg große Schatten werfen" (frei nach Volker Pispers)


Meine Kommentare sind stets als persönliche Meinungsäußerung aufzufassen

T-Mobile-Tarif : offensichtlich

H. Lamarr @, München, Dienstag, 15.04.2008, 12:11 (vor 5853 Tagen) @ helmut

Handytelefonieren ist schädlich, das sieht man hier !

Ich kann nur hoffen, dass diesen sogenannten "webgorillas" ihre Schnapsidee nicht eines Tages im Hals stecken bleibt. Ich finde diesen Dauerquatscher-Contest - mit Verlaub - schwachsinnig. Aber: man gönnt sich ja sonst nix.

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T-Mobile-Tarif : offensichtlich

Doris @, Mittwoch, 16.04.2008, 15:09 (vor 5852 Tagen) @ H. Lamarr

Ich kann nur hoffen, dass diesen sogenannten "webgorillas" ihre
Schnapsidee nicht eines Tages im Hals stecken bleibt.

Vermutlich schon, aber so wie dieser Beitrag zeigt aber wohl nicht aus den von Ihnen vermuteten Gründen.

Ich finde diesen Dauerquatscher-Contest - mit Verlaub - schwachsinnig. Aber:
man gönnt sich ja sonst nix.

Telefonieren scheint eines der Lieblingshobbys geworden zu sein und Flatrates animieren immer mehr dazu. Offensichtlich scheinen Menschen gerne jegliches Maß und Ziel zu verlieren, wenn etwas billig ist, so auch zu sehen bei "Flatrate-Saufen", "All you can eat" usw.
Ein sehr interessanter Beitrag kam am Montag abend auf RTL zu dem nervigen Dauerquasseln, dem man in jeder Situation ausgesetzt ist. Ich persönlich sehe Menschen mit angewachsenen Handys am Ohr immer noch als Exoten und frage mich, was die wem wohl immer und überall zu erzählen haben. Aber das sehen die Menschen ja nicht so, ich bin wohl der Exot, weil ich keines habe.

T-Mobile-Tarif : offensichtlich

Kuddel, Mittwoch, 16.04.2008, 20:51 (vor 5851 Tagen) @ Doris

In meiner Bekanntschaft gibt es schon die ersten, die ihren Festnetzanschluß abgemeldet haben, weil Handy-Telefonieren mit Festnetz-Flatrate billiger ist (Telekom-Grundgebühr entfällt)

Seit einiger Zeit erreichen daher gebrauchte "Homestations" (*) bei der E-Bucht wieder Höchstpreise, weil sie nicht mehr gebaut werden.

(*) Da steck man das Handy rein und hat auf der anderen Seite der Box eine Festnetz-Telefondose. Man kann also quasi mit einem Festnetztelefon mobil telefonieren. Diese Relikte kamen aus der Zeit, als die Akkulaufzeiten kurz-, die Funkversorgung schlecht war und die Mobiltelefone den Nutzer mit ebenso schlechter Sprachqualität peinigten...mal abgesehen von den winzigen Tasten...

Ebenso kenne ich auch schon jemanden, der mit seinem normalen Heim-PC per UMTS ins Internet geht bzw keinen Festnetzanschluß mehr hat.
Grund: DSL war nicht verfügbar und das war das Ende für den Festnetzanschluß.

Nach und nach wird das Festnetz durch Funk substituiert, obwohl die Strippen fast überall vorhanden sind..

Im Sinne des vom BfS gepredigten Vorsorgeprinzips schon bedenklich...

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