Handy-Strahlung: Bei Vernunft kein Thema (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Dienstag, 06.11.2007, 00:54 (vor 4460 Tagen)

Handy-Strahlung: Bei Vernunft kein Thema
Was beim Thema Handy-Strahlung gern unter den Tisch fällt: Problematisch sind weniger die Mobilfunkmasten als vielmehr der Umgang jedes Einzelnen mit dem mobilen Liebling. Die Strahlung eines Handys hängt nämlich stark davon ab, wie man es nutzt.

Mehr ...

Kommentar:
Na also, geht doch :clap:

--
Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Taktische Ablenkungsmanöver

Kuddel, Dienstag, 06.11.2007, 19:49 (vor 4459 Tagen) @ H. Lamarr
bearbeitet von Kuddel, Dienstag, 06.11.2007, 20:54

Na also, geht doch :clap:

Meiner Meinung nach ist die Botschaft eine andere, als die Überschrift vermuten läßt.


"Handy-Strahlung: Bei Vernunft kein Thema"

=> Übersetzung "Entwarnung, gesunde Vitamine naschen" (statt Karies durch Zucker) !

"Doch die Strahlung des mobilen Gefährten kann mit einfachen Vorsichtsmaßnahmen reduziert werden, denn sie ist nicht immer gleich stark und hängt stark davon ab, wie das Handy genutzt wird".

=> Hört hört, mobiler "Gefährte", wie süß !!
=> Gleich gibts sicher wertvolle Tipps !

Das Problem sind also nicht unbedingt die UMTS-Masten der Netzbetreiber: Alle in den letzten Monaten durchgeführen Messungen ergaben Belastungen deutlich unter den Grenzwerten.

=> Unterhalb der Grenzwerte klingt gut.

(Es folgt das taktische Ablenkungsmanöver)

:surprised:"Am schlimmsten sind Schnurlostelefone" :surprised:

=> Nanu, sollte es nicht um Tipps für den Handygebrauch gehen ?

"In aller Regel geben Schnurlostelefone deutlich mehr Strahlung ab als Handys".
"Die Basisstation eines DECT-Telefons sendet den ganzen Tag lang, und es gibt keinen "Dimmer", der die Leistung zwischen Endgerät und Baisstation regelt - bei vielen Handys längst Standard".

=> Ach nee, die DECT Basis meiner Alten strahlt schlimmer, und mir wolln'se Vorschriften machen wegen meinem Handy. :yes: !!

(Nach dieser mentalen Hürde gehts ans Mobiltelefon, das kleinere Übel)

"Wer die Belastung durch elektromagnetische Felder beim Telefonieren mit dem Handy reduzieren möchte, sollte sich klarmachen, dass ein Handy dann besonders viel Strahlung abgibt, wenn es viel leisten muss".

=> Boaahh, ich wußte schon immer daß mein super geiles Sokia Sumsingtion viel leistet !


"Demgegenüber gibt ein Handy, das (fast) den ganzen Tag am gleichen Platz liegt und im Standby bleiben kann, deutlich weniger Strahlung ab".

=> Ey Alter, geht's noch ! Ich kauf mir ein geiles Handy, um es rumliegen zu lassen ? Kannste vergessen ! [image]

"Vergleichsweise viel Strahlung bekommt auch derjenige ab, der sein Handy den ganzen Tag eingeschaltet am Körper trägt.

=> Aha: Nicht das Telefonieren ist gefährlich, neeee ...sondern das Herumtragen im Standby-Betrieb !

"Auch stundenlange Gespräche bedeuten natürlich eine erhöhte Belastung, da das Handy permanent senden muss".

=> Das arme Ding.

Fazit:
=> Stundenlanges Telefonieren bedeutet eine "erhöhte Belastung", wer sein Handy (standby) am Körper trägt bekommt hingegen "vergleichsweise viel" Strahlung ab, UMTS-Basisstationen liegen unter den Grenzwerten und sind damit harmlos, aber die Basisstationen der Schnurlostelefone sind das Schlimmste von allem.

....Das ist echter Journalismus !
(Bild' Dir deine Meinung). [image]

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Es folgen Links zum BFS, die der Autor (Studentische Hilfskraft für 3,50 die Stunde) offensichtlich selbst nicht gelesen hat, weil der nächste Artikel fertig werden muß, um das neue Handy zu finanzieren.

K

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Taktische Ablenkungsmanöver

Doris @, Dienstag, 06.11.2007, 20:54 (vor 4459 Tagen) @ Kuddel

"In aller Regel geben Schnurlostelefone deutlich mehr Strahlung ab als Handys".

Immer wieder ein Thema unter "Laien".
Das möchte ich jetzt ganz genau wissen. Stimmt das?

Wir differenzieren jetzt mal zwischen Handteil und Basisstation.
Wie hoch ist die Belastung durch das Handteil eines DECT-Telefons (reguliert die Strahlung nicht) und die durch ein Handy? Hier variiert die Belastung vermutlich, guter - mittelmäßiger - schlechter Empfang.

"Die Basisstation eines DECT-Telefons sendet den ganzen Tag lang, und es gibt keinen "Dimmer", der die Leistung zwischen Endgerät und Baisstation regelt - bei vielen Handys längst Standard".

Das sind sie immer die Aussagen, wo ich dann Zahnweh bekomme. Der Vergleich der Basisstation - die man sich nun mal nicht an den Kopf hält - mit dem Handy. Hier wird die angepasste Regulierung des Handys verglichen mit der "Nicht-Regulierung" einer DECT-Basisstation. Das Mobilteil des DECTs ist das größere Übel und das sollte regulieren, beim Handy reguliert schließlich auch das Handy selber und nicht die Basisstation --> also der Sendemast.
Wenn die nämlich immer so auf diese Dauerbelastung durch die Basisstation hinweisen, dann wähnt sich der Verbraucher in totaler Sicherheit, wenn er sich nun ein strahlungsarmes DECT kauft und meint er telefoniere nun plötzlich auf eine "gesunde ARt".

Taktische Ablenkungsmanöver

Kuddel, Dienstag, 06.11.2007, 22:12 (vor 4459 Tagen) @ Doris
bearbeitet von Kuddel, Mittwoch, 07.11.2007, 00:44

Wir differenzieren jetzt mal zwischen Handteil und Basisstation.
Wie hoch ist die Belastung durch das Handteil eines DECT-Telefons (reguliert die Strahlung nicht) und die durch ein Handy? Hier variiert die Belastung vermutlich, guter - mittelmäßiger - schlechter Empfang.

Hallo Doris.
Eine kniffelige Frage, ich versuche mal eine Antwort zu konstruieren (ohne Anspruch auf Richtigkeit, alles "Daumenwerte" ).

Die "Belastung" durch das Handy ist sicher von Fall zu Fall stark unterschiedlich. Im Idealfall ist der SAR-Wert des GSM-Telefons deutlich geringer-, im ungünstigen Fall deutlich über der eines DECT Handteils.
Das hängt nun stark vom Netzausbau (Dorf <=> Großstadt) und vom Telefonierverhalten (Im Haus <=> im Freien) ab.

Genaue Zahlen habe ich auch nicht, jedoch gibt es in diesem Dokument (Dr. Eder LfU) eine Graphik, welche die SAR Belastung durch ein Handy bei einer Stadtrundfahrt in München beschreibt. Auf Seite 30 ist ein SAR-Durchschnittswert von ca 250mW/kg zu sehen, der Maximalwert beträgt 1,2W/kG, der Minimalwert 2,5mW/kg (vermutlich kommen die Spitzen oberhalb 1W/kg durch den Zellen-Handover zustande => Verbindung mit 2 Basisstationen zugleich). Die Messungen erfolgten bei 900MHz, bei 1800MHz sähen sie wahrscheinlich ungünstiger aus.

Ich nehme beim weiteren Vorgehen vereinfachend an, daß die "Rundfahrt-Belastung" repräsentativ für alle GSM Nutzer ist.

Auf Seite 25 ist eine Angabe zum SAR zweier DECT Geräte, eines mit 95mW/kg und eines mit 13mW/kg. Diese Werte decken sich in etwa mit den Werten, welche bei diesem Onlineshop zu sehen sind und vermutlich mit dem gleichen Meßgerät durchgeführt wurden. Die 13mW/kg entsprechen einem Mobilteil im leistungsreduzierten Modus (im selben Raum, meist auch noch im Nachbarraum). Das "Meßgerät" der Firma Maschek erhebt nicht den Anspruch sehr genau zu sein, sondern ist für "orientierende" Vergleichsmessungen gedacht. Gerüchten zufolge "mißt" es tendenziell Faktor 2 zu hohe Werte (SAR gemäß ANSI über 1g gemittelt, statt über 10g gemäß EU Norm).

Wie schon mal in diesem Forum erwähnt, haben ca 40% der Schnurlostelefon-Mobilteile (* ca Marktanteil des entsprechenden Herstellers per Suchmaschine bestimmt) eine Leistungsregelung (seit ca 10 Jahren, also praktisch schon immer), welche die Leistung im gleichen Raum mit der Basis auf 1/4..1/10 reduziert. Insofern stimmt die "Behauptung" der MF-Kritiker, daß DECT keine Leistungsregelung habe, nur zu ca 60%.

Als Fazit bezüglich Telefonteil kann man daher annehmen, daß im Mittel die "SAR-Belastung" von DECT Faktor 2..4 geringer, aber in ähnlicher Größenordnung eines GSM Mobilteils ist (gilt für München, nicht für das Dorf Pusemuckl !!), jedoch bei GSM weniger "vorhersehbar" bzw es besteht mehr Potential nach "oben" hin (Wichtig im Fall einer "Wirkungsschwelle" !)

Unter Berücksichtigung des Anteils (ca 40%) im Markt befindlicher strahlungsarmer Schnurlos-Mobilteile, bzw dem Umstand, daß die Handyversorgung auf Dörfern auch schlechter sein kann, als in München, verschiebt sich das statistisch gemittelte Verhältnis (bez SAR Belastung) sicherlich deutlich zugunsten der DECT Geräte (schätzungsweise Faktor 5..10).

Bezüglich DECT Basis ist es oft so, daß im selben Raum mit der DECT Basis der Spitzenwert der Leistungsflußdichte höher ist, der Mittelwert der Leistungsflußdichte jedoch deutlich geringer (um Faktor 100 bezogen auf den Spitzenwert), als die von Mobilfunk-Basisstationen eindringende Strahlung.
Zudem fällt die Leistungsflußdichte der DECT-Basis sehr rasch mit der Entfernung ab, während die Leistungsflußdichte einer Mobilfunkbasis meist innerhalb des gesamten Raumes im Mittel konstant ist (Wenn man von den üblichen reflexionsbedingten Schwankungen absieht).

Bei mir ist es so, daß bereits im Nachbarraum zur DECT Basis (steht im Flur) auch bei Spitzenwert-Betrachtung die Mobilfunkbasis stärker ist. Bei Mittelwertbetrachtung ist die DECT Basis kaum noch nachweisbar, während bei der Mobilfunkbasis Spitzenwert und Mittelwert etwa identisch sind.
Das gern gebrachte Argument, "eine DECT Basis strahlt stärker, als eine Mobilfunkbasis in 50m Abstand" stimmt somit nur für den Spitzenwert, nicht aber für den Mittelwert, denn eine DECT Basis hat lange Pausen zwischen den Sendepulsen, eine Basisstation nicht. In 1,5m Abstand zur DECT Basis ist der Spitzenwert der Leistungsflußdichte bei 10mW/m², während der Durchschnittswert nur bei 100uW/m² liegt. Bei der Mobilfunkbasis sind beide Werte etwa gleich hoch. Ein Vergleich ist also ein solcher von Äpfeln mit Bananen.

Wenn die nämlich immer so auf diese Dauerbelastung durch die Basisstation hinweisen, dann wähnt sich der Verbraucher in totaler Sicherheit, wenn er sich nun ein strahlungsarmes DECT kauft und meint er telefoniere nun plötzlich auf eine "gesunde Art".

Es gibt auch gute Tipps zur Expositionsminimierung bei DECT.
- Bezügl. Basis: Entweder ein Gerät mit "strahlungsarmer" Basis nehmen, oder ein Gerät mit getrennter Ladefunktion => Basis dann z.B: im Flur oder Keller aufstellen.
- Bez. Mobilteil: Freisprechfunktion benutzen ist die effektivste Methode. Die funktioniert bei modernen Geräten wirklich sehr gut und ist m.M.n. ein echter Komfortgewinn (telefoniere zu 70% über Freisprechen).
- Gerät mit Leistungsregelung im Mobilteil verwenden (gibts seit 10 Jahren).

Taktische Ablenkungsmanöver

Doris @, Mittwoch, 07.11.2007, 00:53 (vor 4459 Tagen) @ Kuddel

Das haben Sie jetzt wirklich schön und weitestgehend verständlich erklärt (das weitestgehend ist jetzt auf mich, als Laie was die Technik betrifft, bezogen)

Eine kniffelige Frage, ich versuche mal eine Antwort zu konstruieren (ohne Anspruch auf Richtigkeit).

Es wundert mich, dass Sie die Frage als "kniffelig" sehen, wenn man sich den Zeitungsartikel so durchliest, dann erscheint diese Aussage zu "DECT schlimmer als Handy" so selbstverständlich, wie wenn der Verfasser sich da auskennen würde.

Die "Belastung" durch das Handy ist sicher von Fall zu Fall stark unterschiedlich. Im Idealfall ist der SAR-Wert des GSM-Telefons deutlich geringer-, im ungünstigen Fall deutlich über der eines DECT Handteils. Das hängt nun stark vom Netzausbau (Dorf <=> Großstadt) und vom Telefonierverhalten (Im Haus <=> im Freien) ab.

Gut, aber kann man im Großen und Ganzen das Handy und DECT-Mobilteil gleichsetzen (je nachdem unter welchen Bedingungen telefoniert wird ist das eine oder das andere belastender).
Wenn ja, müsste m.E. dann aber nicht nur das Handy von der Priorität was die evtl. Schädlichkeit betrifft ganz nach oben gesetzt werden, sondern das DECT-Mobilteil mit. Die Verbreitung dieser Telefone ist gleich groß wie die Verbreitung des Handys. Nachteil des DECTs. Die Gespräche sind meistens länger als mit den Handys und mit einem schnurlosen Telefon telefonieren auch PErsonen (kleine Kinder und alte Leute), die in der Regel kein Handy haben/benutzen.

Genaue Zahlen habe ich auch nicht, jedoch gibt es in diesem Dokument (Dr. Eder LfU) eine Graphik, welche die SAR Belastung durch ein Handy bei einer Stadtrundfahrt in München beschreibt.

Dieses Dokument ist insgesamt sehr interessant, das werde ich mir auf jeden Fall komplett durchlesen.

Wie schon mal hier erwähnt, haben ca 40% (Marktanteil des entsprechenden Herstellers per Suchmaschine bestimmt) der Schnurlostelefon-Mobilteile eine Leistungsregelung (seit ca 10 Jahren), welche die Leistung im gleichen Raum mit der Basis auf 1/4..1/10 reduziert. (Insofern stimmt die "Behauptung" der MF-Kritiker, daß DECT keine Leistungsregelung habe, nur zu ca 60%)

Betrifft das mit der Leistungsregelung nur Telefone der Firma Siemens oder auch andere? Das glaubt mir immer keiner, wenn ich das erzähle. Steht das irgendwo in den Bedienungsanleitungen oder sonstwo, oder haben Sie das einfach selber festgestellt. Ich meine mich zu erinnern, Sie hätten hier mal geschrieben, dass Sie das gemessen haben. Wenn mich dann immer alle so ungläubig anschauen und ich kann nur sagen, "kuddel" hat das gesagt, beeindrucke ich nun nicht wirklich jemand (mich beeindrucken Sie natürlich schon :-)) Dann müsste mein damaliges Schnurlostelefon auch diese Leistungsregelung gehabt haben, war trotzdem nicht gut für mich.
Von der Firma Siemens gibt es auch eine Broschüre, in der sie alle strahlungsreduzierten Modelle beschreiben, von anderen Firmen habe ich das nicht gesehen und in diesen großen Elektromärkten, ist mir aufgefallen, werden die "strahlungsärmeren" Telefone übrigens (noch?) nicht gezielt beworben.

Als Fazit kann man wohl ziehen, daß im Mittel die "SAR-Belastungen" in der gleichen Größenordnung sind (gilt für München, nicht für das Dorf Pusemuckl !!), jedoch bei GSM weniger "vorhersehbar" bzw mehr Potential nach oben hin (Wichtig im Fall einer "Wirkungsschwelle" !)

Dieser STadt-Dorf Vergleich ist immer wieder mal Thema. Auch dass die Leute auf dem Land deutlich kränker und älter ausschauen durch die Belastung der stark strahlenden SEnder, habe ich öfters schon in "einschlägigen" Kreisen gehört. Sehen Sie, deshalb benutze ich kein Handy, man tut was man kann :-)
Ok,werden wir wieder ernst....
Ich meine es war Dänemark, die eine höhere Gehirntumorrate der Handytelefonierer auf dem Lande festgestellt haben, da dort das Netz nicht so dicht sei und das Handy deshalb mit höherer Leistung arbeiten muss.

Unter Berücksichtigung des Anteils (ca 40%) älterer strahlungsarmer Schnurlos-Mobilteile, bzw dem Umstand, daß die Handyversorgung auf Dörfern schlechter sein kann, verschiebt sich das statistisch gemittelte Verhältnis (bez SAR Belastung) sicherlich zugunsten der DECT Geräte.

Jetzt ist mir in dem Papier von Dr. Eder was aufgefallen. Es kann natürlich sein, das ist völlig unbedeutend. Bei der Interphone Studie wird ja gezielt die Kopfseite an die man sich das Telefon hält in den Mittelpunkt der "Ermittlungen" gestellt. Dann müsste doch auch die EIndringtiefe eine Rolle spielen, oder?
So ist die Eindringtiefe im D-Netz 2.3 cm und im E-Netz bzw. durch das DECT-Telefon 0.82 cm. Das bedeutet beim D-Netz fast 3 mal so tief. Wenn dies ein Rolle spielt, würde das nun wiederum zu Lasten des D-Netz Handys gehen.

Bei Mittelwertbetrachtung ist die DECT Basis kaum noch nachweisbar,

haben wir auch so gemessen, wirklich verschwindend gering.

während bei der Mobilfunkbasis Spitzenwert und Mittelwert etwa identisch sind.

Diese Diskussionen um Spitzenwert- Mittelwert Messungen beziehen die sich nur darauf, um Einfluss Sendemast - DECT-Basisstation in der richtigen Relation zu sehen, oder aber sollte bei der MEssung von DECT-Basisstationen allgemein der Mittelwert gemessen werden, was dann im Verhältnis zum gemessenen Spitzenwert eine extrem niedrige "Belastung" wäre. Wir (also unsere BI) messen immer Spitzenwert, egal bei was, allerdings multiplizieren wir dann auch nicht mehr mit irgendeinem Faktor, was von einem Baubiologen empfohlen wurde. Sondern der gemessene (Spitzen)Wert wird von uns notiert. Unsere Messungen sind auch nur Orientierungen.

Es gibt auch gute Tipps zur Expositionsminimierung bei DECT:
- Bezügl. Basis: Entweder ein Gerät mit "strahlungsarmer" Basis nehmen, oder ein Gerät mit getrennter Ladefunktion => Basis dann z.B: im Flur oder Keller aufstellen.

Haben wir (bei uns zuhause) damals gemacht, aber ich darf gar nicht sagen, wo wir die Basisstation dann platziert haben,:-( absolut unwissend wie wir dann letztendlich doch waren.

- Bez. Mobilteil: Freisprechfunktion benutzen ist die effektivste Methode.

Und wer tut das schon... Diese Empfehlung gibt es ja auch wegen Handytelefonieren und wo sieht man die Telefone hängen...?

Taktische Ablenkungsmanöver

Doris @, Mittwoch, 07.11.2007, 17:16 (vor 4458 Tagen) @ Doris

Betrifft das mit der Leistungsregelung nur Telefone der Firma Siemens oder auch andere? Das glaubt mir immer keiner, wenn ich das erzähle. Steht das irgendwo in den Bedienungsanleitungen oder sonstwo, oder haben Sie das einfach selber festgestellt.
Von der Firma Siemens gibt es auch eine Broschüre, in der sie alle strahlungsreduzierten Modelle beschreiben, von anderen Firmen habe ich das nicht gesehen und in diesen großen Elektromärkten, ist mir aufgefallen, werden die "strahlungsärmeren" Telefone übrigens (noch?) nicht gezielt beworben.


Hallo kuddel,

eine meiner vielen Fragen kann ich mir selbst beantworten.

Also, ich habe jetzt diese Broschüre der Firma Siemens vor mir liegen.

Siemens bietet ein umfassendes Sortiment an ECO DECT Telefonen.

U.a. bieten die Siemens ECO DECT Modelle eine Reduzierung der Sendeleistung auf nahezu Null, wenn sich das Mobilteil in der Basisstation befindet - das sind ja die momentan aktuellen "strahlungsarmen"

Ausgewählte Modelle bieten zusätzlich einen ECO-Modus, der - auch bei Betrieb mehrer Mobilteile und wenn sich das Mobilteil nicht in der Basisstation befindet - die Sendeleistung der Basisstation um 80 % reduziert - das ist doch den meisten nicht bekannt und wird doch gewünscht.

Alle Gigaset ECO DECT Telefone (es sind 11 Modelle abgebildet) reduzieren automatisch die Sendeleistung des Mobilteils abhängig vom Abstand des Mobilteils zur Basisstation.

Das ist ja die Aussage von Ihnen und Sie sagen, dies sei schon seit ein paar Jahren so.

Das bedeutet, wir haben (laut Ihrer Auskunft) schon längere Zeit schnurlose Telefone auf dem Markt, die sowohl dem Wunsch des BfS als auch der Mobilfunkkritiker nach Leistungsregulierung des Handteils nachkommen. Bekannt ist das vermutlich nur wenigen.

Ob das bei anderen Herstellern auch so ist, wäre nach wie vor interessant.

Kritisch wie ich bin diesen Telefonen gegenüber, ist das zwar auch wieder ein Schritt in die richtige Richtung, aber normalerweise nützt man eben die schnurlose Technik um überall telefonieren zu können und dann ist man in der Regel eben auch nicht um die Basisstation rum, da kann man sich ja dann gleich an die "Schnur" legen und setzt sich brav in einen Sessel und widmet sich ausschließlich mit dem ganzen Verstand und dem Herzen nur seinem Telefonpartner am anderen Ende der Leitung, der oft ächzende Töne von sich gibt, weil er sich krampfhaft das Telefon zwischen Schulter und Ohr klemmen muss um z.B. nebenher die Spülmaschine auszuräumen. :-)

Taktische Ablenkungsmanöver

Kuddel, Mittwoch, 07.11.2007, 21:51 (vor 4458 Tagen) @ Doris
bearbeitet von Kuddel, Mittwoch, 07.11.2007, 22:11

Kritisch wie ich bin diesen Telefonen gegenüber, ist das zwar auch wieder ein Schritt in die richtige Richtung,

Ja, das ist doch schon ein schöner Erfolg für Ihre Aktivitäten [image]

aber normalerweise nützt man eben die schnurlose Technik um überall telefonieren zu können und dann ist man in der Regel eben auch nicht um die Basisstation rum, da kann man sich ja dann gleich an die "Schnur" legen und setzt sich brav in einen Sessel und widmet sich ausschließlich mit dem ganzen Verstand und dem Herzen nur

Wenn Sie lange telefonieren, dann doch wohl nicht im Garten oder ?
Für ein paar Minuten hält doch eine robuste Natur wie Sie auch etwas mehr aus [image]

seinem Telefonpartner am anderen Ende der Leitung, der oft ächzende Töne von sich gibt, weil er sich krampfhaft das Telefon zwischen Schulter und Ohr klemmen muss um z.B. nebenher die Spülmaschine auszuräumen.

Sehen Sie: Freisprechen muß man haben, dann geht es auch ohne Schulterkrämpfe beim Spülmaschine ausräumen oder Zähneputzen
[image]

Taktische Ablenkungsmanöver

Kuddel, Mittwoch, 07.11.2007, 21:40 (vor 4458 Tagen) @ Doris
bearbeitet von Kuddel, Donnerstag, 08.11.2007, 00:26

Gut, aber kann man im Großen und Ganzen das Handy und DECT-Mobilteil gleichsetzen (je nachdem unter welchen Bedingungen telefoniert wird ist das eine oder das andere belastender).

Doris, ich merke schon, es muß unbedingt ein Opfer für den BI-Altar gefunden werden [image]
Ene mene muh und raus bist Du...

Wenn ja, müsste m.E. dann aber nicht nur das Handy von der Priorität was die evtl. Schädlichkeit betrifft ganz nach oben gesetzt werden, sondern das DECT-Mobilteil mit.

Man kann bei DECT sicher sagen, im ungünstigsten Fall sind es nicht mehr als 50mW/kg (nach EU Norm), bei GSM können es im ungünstigen Fall auch mehr als 500mW/kg sein.
Im günstigsten Fall sind es mit Leistungsregelung bei DECT (sehr häufig) 10mW/kg, bei GSM (sehr selten) vielleicht 1mW/kg.
Machen nun im Wesentlichen die Extremfälle, oder auch die zig-fach schwächeren Durchschnittsfälle eine "eventuelle Schädlichkeit" aus ?

Oberhalb der Grenzwerte hat man schon Probleme eine Schädlichkeit statistisch signifikant nachzuweisen. Alle derartigen Studien haben einen Dosis-Wirkungszusammenhang bzw eine Wirkungsschwelle festgestellt.

Es ist schon richtig, Vorsicht kann nicht schaden (praktiziere ich selbst) und "je weniger desto besser". Am meisten Sorgen würden mir aber in Anbetracht des Dosis-Wirkungszusammenhangs (unterhalb einer Schwelle nichts gefunden) die höchstmöglichen Werte machen.

Die Gespräche sind meistens länger als mit den Handys und mit einem schnurlosen Telefon telefonieren auch Personen (kleine Kinder und alte Leute), die in der Regel kein Handy haben/benutzen.

Na ich weiss nicht. Jugendliche über 16 telefonieren heutzutage meist mehr mit dem Handy, als mit DECT.
Daß kleine Kinder "stundenlang" damit telefonieren, glaube ich weniger. Die weibliche Telefonitis beginnt meist erst in der Pubertät.

Betrifft das mit der Leistungsregelung nur Telefone der Firma Siemens oder auch andere?

Ganz sicher bin ich nicht. Panasonic und Philips hatte ich mir vor 3 Jahren angesehen (für meine Schwester), die hatten zu dem Zeitpunkt noch keine.
Selbst die ersten stark beworbenen "ECO-Mode"-Geräte hatten noch keine, erst die neueren Modelle.

Ich meine mich zu erinnern, Sie hätten hier mal geschrieben, dass Sie das gemessen haben. Wenn mich dann immer alle so ungläubig anschauen und ich kann nur sagen, "kuddel" hat das gesagt, beeindrucke ich nun nicht wirklich jemand (mich beeindrucken Sie natürlich schon :-))

Hier hatte ich das geschrieben.

Hier eine Bestätigung von Siemens (allerdings nicht als "Originalquelle" ).
Zitat: Schnurlose Festnetztelefone mit DECT-Standard haben häufig keine bedarfsgerechte Leistungsregelung, kritisiert das BfS....
Dieser Darstellung widerspricht der Gigaset-Hersteller Siemens. Das Mobilteil der meisten Modelle regle die Leistung abhängig von der Entfernung zur Basisstation, sagt Unternehmenssprecherin Anja Sagkop. Die Station selbst sende allerdings immer mit der gleichen Leistung.

=> Das war Februar 2006.

Dann müsste mein damaliges Schnurlostelefon auch diese Leistungsregelung gehabt haben, war trotzdem nicht gut für mich.

Das wiegt natürlich schwer und verunsichert mich :lookaround:

Von der Firma Siemens gibt es auch eine Broschüre...

Wo gibt es diese Broschüren ?

Dann müsste doch auch die Eindringtiefe eine Rolle spielen, oder?

Ja, klingt logisch.
Da stand auch irgendwo, daß die meisten Daten von Nutzern amerikanischer Analogtelefone (mit weit höheren SAR Werten) stammen.

Ab hier geht es um "schwache" elektromagnetische Felder.

Diese Diskussionen um Spitzenwert- Mittelwert Messungen beziehen die sich nur darauf, um Einfluss Sendemast - DECT-Basisstation in der richtigen Relation zu sehen, oder aber sollte bei der Messung von DECT-Basisstationen allgemein der Mittelwert gemessen werden, was dann im Verhältnis zum gemessenen Spitzenwert eine extrem niedrige "Belastung" wäre.

In der Zeit, in welcher eine DECT Basis einen kurzen Puls gefolgt von einer langen Pause abgibt, sendet die Mobilfunkbasis 17 längere Pulse mit sehr kurzen Pausen.

Analogie: Jemand setzt sich pro Tag 1 Minute einer schwachen Strahlung aus,
ein anderer pro Tag 17*5 Minuten mit je 1 Minute Pause...
Die Strahlungsintensität sei in beiden Fällen gleich.
=> Ist die "Belastung" nun besser durch die Strahlungsintensität (=Spitzenwert) beschrieben oder ist auch die "Expositionsdauer" (=Mittelwert) zu berücksichtigen ?

Wir (also unsere BI) messen immer Spitzenwert, egal bei was,

Schon klar, aber was bezwecken Sie damit oder präziser: => Von welchem Wirkungsmodell gehen sie aus ?
Oder machen sie nur ungefragt nach, was einige Esoteriker aus der Erdstrahlen-Branche ihnen beigebracht haben ?

allerdings multiplizieren wir dann auch nicht mehr mit irgendeinem Faktor,

Der Faktor ist eine "worst case Betrachtung" für Mobilfunkbasisstationen, denn dort schalten bei hoher Auslastung ganze Sender (=weitere Frequenzen) hinzu.
Der Faktor ist dann eine Art "Spitzen-Spitzenwert", also gegenüber einer richtigen Messung eine "wie wäre es schlimmstenfalls" Betrachtung.
Bei DECT "schachteln" sich die Signale zeitlich ineinander, d.h auch bei mehreren DECT Basistationen bleibt der Spitzenwert gleich, nur die Anzahl der Impulse (Mittelwert) erhöht sich.

was von einem Baubiologen empfohlen wurde.

Klar, so gibt es die höchsten Meßwerte und den meisten "Sanierungsbedarf", weil alles in der Art: "Dies könnte innerhalb einem Jahr für eine Minute der schlimmste Fall sein" betrachtet wird.

Beispiel:
=> Man soll die Antenne schwenken, weil so die räumliche "Spitze" gefunden wird (und wenn es die einzige auf 10m² ist).
=> Man nimmt bei gepulsten Signalen den Spitzenwert, so als ob dauerhaft gesendet wird statt nur gelegentlich.
=> Man nimmt einen zusätzlichen "Faktor" an, weil ja möglicherweise 15 Minuten am Tag mehrere Sender "an" sein könnten.

Aber wie wahrscheinlich ist es, daß all diese "worst-case" Umstände jemals zusammenkommen und würde mich dieser (kurzfristige) Zustand dann gleich "umhauen" ?

Haben wir (bei uns zuhause) damals gemacht, aber ich darf gar nicht sagen, wo wir die Basisstation dann platziert haben,:-( absolut unwissend wie wir dann letztendlich doch waren.

Jetzt bin ich neugierig...Was haben sie getan ?

Taktische Ablenkungsmanöver

Doris @, Donnerstag, 08.11.2007, 22:14 (vor 4457 Tagen) @ Kuddel

Doris, ich merke schon, es muß unbedingt ein Opfer für den BI-Altar gefunden werden [image]


Fassen Sie es als Kompliment auf, ich habe von Ihnen aufgrund Ihrer Kenntnisse die überzeugendste Antwort erwartet und Sie deshalb auf meiner Favoritenliste "Opfer für den BI Altar" eindeutig auf Platz 1 gesetzt :-)

Der Hintergrund meiner Frage ist folgender:
Sowohl das BfS und auch Dr. Schüz (im Deutschlandfunk Interview nach der Report-Sendung) geben als Vorsorgetip bei längeren Gesprächen auf das Festnetz zurückzugreifen. In den meisten deutschen Haushalten steht für Festnetz ein schnurloses Telefon. Deshalb ist es doch eine durchaus berechtigte Frage, ob diese Alternative wirklich das viel kleinere Übel ist?

Machen nun im Wesentlichen die Extremfälle, oder auch die zig-fach schwächeren Durchschnittsfälle eine "eventuelle Schädlichkeit" aus ?

Weiß ich nicht, wird die Zukunft bringen.

Ich gehe davon aus, dass lange Gespräche sowohl auf dem Handy als auch auf dem DECT-Telefon vorwiegend bei "günstigen" Voraussetzungen (schwächere Leistung) geführt werden. Ich denke "ungünstige" Voraussetzungen (stärkere Leistung) sind gleichbedeutend mit schlechterer Verbindung und Telefonate bei schlechter Verbindung sind für beide Beteiligte nicht entspannend.

Die weibliche Telefonitis beginnt meist erst in der Pubertät.

und hält meistens lebenslang an. Aber ich ließ mir sagen, es gibt auch männliche Quasselstrippen.

Dann müsste mein damaliges Schnurlostelefon auch diese Leistungsregelung gehabt haben, war trotzdem nicht gut für mich.


Das wiegt natürlich schwer und verunsichert mich :lookaround:

vielleicht macht die ganze Leistungsregulierung keinen Sinn mehr, wenn eine bestimmte Gesprächsdauer überschritten wird. Das wäre eine natürliche Erklärung. ;-)

Wo gibt es diese Broschüren ?

Liegt bei mir auf dem Tisch :-)
Mitgenommen habe ich diese in dem Markt der mit folgendem Slogan wirbt "Ich bin doch nicht blöd".

Ab hier geht es um "schwache" elektromagnetische Felder.
Analogie: Jemand setzt sich pro Tag 1 Minute einer schwachen Strahlung aus, ein anderer pro Tag 17*5 Minuten mit je 1 Minute Pause...
Die Strahlungsintensität sei in beiden Fällen gleich.
=> Ist die "Belastung" nun besser durch die Strahlungsintensität (=Spitzenwert) beschrieben oder ist auch die "Expositionsdauer" (=Mittelwert) zu berücksichtigen ?

:lookaround: Sie fragen mich Sachen... :no:

Wir (also unsere BI) messen immer Spitzenwert, egal bei was,


Schon klar, aber was bezwecken Sie damit oder präziser: => Von welchem Wirkungsmodell gehen sie aus ?

Wir bezwecken mit unseren Messungen, die rein der Orientierung dienen, eigentlich nur folgendes.
In unserer BI gab/gibt es jemand, der schon seit Jahren den Leuten mehr oder weniger Angst macht wegen den Basisstationen und dafür alles verantwortlich macht. Wir haben bei den Messungen, die wir gemacht haben, fast zu 100 % festgestellt, dass von den "bedrohlichen" Masten nie was zu messen war, sondern das DECT-Telefon die einzige Belastung darstellte. Und deshalb denke ich, ist es nicht ganz so schwerwiegend ob beim DECT nun Mittel- oder Spitzenwert gemessen wird.
Ich bin beim Messen nie dabei und mein letzter Versuch, die Diskussion zwischen Ihnen und spatenpauli gerade zu diesem Thema an meine BI-Mitglieder zwecks Überdenken ihres Tuns weiterzuleiten, brachte nicht den gewünschten ERfolg.

Der Faktor ist eine "worst case Betrachtung" für Mobilfunkbasisstationen, denn dort schalten bei hoher Auslastung ganze Sender (=weitere Frequenzen) hinzu.

Laut Messkurs bei einem Baubiologen hat der Faktor was mit Messungenauigkeiten und Unterbewertung bei bestimmten Geräten zu tun.

Aber wie wahrscheinlich ist es, daß all diese "worst-case" Umstände jemals zusammenkommen und würde mich dieser (kurzfristige) Zustand dann gleich "umhauen" ?

Bei uns hier im ländlichen Bereich wohl sehr selten bzw. gar nicht. Wir hatten bisher nur eine Messung, wo in einem Schlafzimmer 1500 µW/m² von der sehr nahen - ungünstig platzierten Basisstation - zu messen war. Der tatsächliche Wert ist vermutlich höher, da es sich um eine UMTS Antenne handelt und unser Gerät insgesamt um den Faktor 4 unterbewertet und laut Auskunft des Herstellers UMTS um einen noch höheren Faktor unterbewertet.

Haben wir (bei uns zuhause) damals gemacht, aber ich darf gar nicht sagen, wo wir die Basisstation dann platziert haben,:-( absolut unwissend wie wir dann letztendlich doch waren.


Jetzt bin ich neugierig...Was haben sie getan ?

Sag ich (hier) nicht, Sie wollten auch nicht mein Opfer auf dem BI-Altar sein :wink:

Tags:
BfS, Deutschlandfunk, Vorsorgetipp

Taktische Ablenkungsmanöver

Kuddel, Samstag, 10.11.2007, 14:44 (vor 4455 Tagen) @ Doris
bearbeitet von Kuddel, Samstag, 10.11.2007, 16:02

Der Hintergrund meiner Frage ist folgender:
Sowohl das BfS und auch Dr. Schüz (im Deutschlandfunk Interview nach der Report-Sendung) geben als Vorsorgetip bei längeren Gesprächen auf das Festnetz zurückzugreifen. In den meisten deutschen Haushalten steht für Festnetz ein schnurloses Telefon. Deshalb ist es doch eine durchaus berechtigte Frage, ob diese Alternative wirklich das viel kleinere Übel ist?

Sie haben jede mögliche Antwort schon wieder durch den Ausdruck " Übel" vorbesetzt. :-|

Ich wüßte nicht, daß das BfS von einem "Übel" spricht. Es ist m.M.n. eher als Vorsorgetipp zu werten wie: "Trinken sie nicht so viel Kaffee" und "schauen sie nicht zu viel Fernsehen". Es ist doch häufig so, dass "Komfort" und "Genuß" mit negativen Auswirkungen (Bewegungsmangel, falsche Ernährung) "bezahlt" werden.

Möglicherweise wirkt sich die Benutzung eines konventionellen Schnur-Telefons auf Dauer schädlicher aus ?
=> Z.B. durch Haltungsschäden wegen angespannter, einseitiger Sitzhaltung
=> Oder jemand stolpert und bricht sich das Genick, weil Sie sich mit ihrem Schnurtelefon im Sofa lümmeln und die Schnur quer durch das Wohnzimmer gespannt ist.

Das Sicherste wäre also, das Telefonieren ganz sein zu lassen.

Dazu eine Frage: Telefonieren Sie noch genauso viel, seit sie kein DECT Telefon mehr haben ?

Ich denke "ungünstige" Voraussetzungen (stärkere Leistung) sind gleichbedeutend mit schlechterer Verbindung und Telefonate bei schlechter Verbindung sind für beide Beteiligte nicht entspannend.

Nein, Verbindungsstörungen merken sie erst kurz bevor die Verbindung abreißt.
Schon deutlich davor wird mit erhöhter Leistung gesendet, um die Verbindungsqualität sicher zu stellen.

vielleicht macht die ganze Leistungsregulierung keinen Sinn mehr, wenn eine bestimmte Gesprächsdauer überschritten wird. Das wäre eine natürliche Erklärung. ;-)

Es läßt mir keine Ruhe. Selbst wenn ich nun Gefahr laufe, auf dem BI-Altar geopfert zu werden :hungry:
Sie haben Ihre DECT Basis damals nicht etwa unter einen Suppentopf gestellt ?

=> Ist die "Belastung" nun besser durch die Strahlungsintensität (=Spitzenwert) beschrieben oder ist auch die "Expositionsdauer" (=Mittelwert) zu berücksichtigen ?


:lookaround: Sie fragen mich Sachen... :no:

Also gut, ein anderes Gleichnis:

Über den Tag gehen sie einer Beschäftigung nach, bei welcher Sie sich mehrfach je 1 Minute draußen in der Sonne, und dann 30 Minuten im Haus aufhalten.
=>Analogie "Bestrahlung durch DECT-Basis, kurzer Sendepuls, sehr lange Sendepause

Ihr Nachbar macht etwas anderes und ist jeweils 5 Minuten draußen, um sich dann kurz für 1 Minute im Haus aufzuhalten.
=>Analogie "Bestrahlung" durch GSM-Basis, sehr kurze Pausen zwischen den Pulsen

Aus Angst vor Sonnenbrand messen sie mit einem Strahlungsmeßgerät die Sonnenintensität.
=> Das ist das, was in der Analogie ihr Meßgerät im Spitzenwertmodus anzeigt.

Sie stellen fest:
=> Beim Nachbarn und bei Ihnen ist die Sonnenintensität (Anzeige am Meßgerät) gleich.

Gehen sie aufgrund dieser Erkenntnis davon aus, daß Sie und ihr Nachbar der gleichen "Gefahr" eines Sonnenbrandes ausgesetzt sind ?

Oder würden sie zwar die Sonnenintensität bewerten, aber zusätzlich die Minuten in der Sonne zusammenzählen ?
=> das wäre in der Analogie das, was das Meßgerät in der Schalterposition "Mittelwert" anzeigt.

Wir (also unsere BI) messen immer Spitzenwert, egal bei was,

Das meine ich mit meinem Beispiel. Sie messen "etwas", bewerten "viel oder wenig", aber machen sich keine Gedanken darum, was diese Messung aussagt.

Laut Messkurs bei einem Baubiologen hat der Faktor was mit Messungenauigkeiten und Unterbewertung bei bestimmten Geräten zu tun.

Warum sollten Hersteller wie G*ga*er*z & Co Geräte bauen, die zuwenig anzeigen ?

Wer legt die "Grenzwerte" fest und entscheidet "noch ok" oder "zuviel" ?
Sind diese Personen vertrauenswürdig, bzw woher beziehen diese ihre "Weisheit"?
Da machen Sie sich Gedanken um die Genauigkeit der Messung und Korrekturfaktoren, wo sich die Kritiker von Nova-Institut bis Elektrosensible nicht einmal um Faktor 10000 über die Grenzen einig sind (10mW/m²,1mW/m², 100uW/m², 1uW/m²)?

Komischerweise sind es immer "runde" Zahlen. Meinen Sie die Natur legt irgendwelche Wirkungsgrenzen immer genau auf 1, 10, 100, 1000 ?
Diese Zahlen sprechen doch eine deutliche Sprache:

Der "Erfinder" der Baubiologen-Grenzwerte (Sanierungsbedarf oder nicht) weiß selbst nicht, ob und wann eine Wirkung einsetzt oder nicht.

Die Grenzwert-Abstände sind nur so gelegt, daß man durch "Maßnahmen" den nächst günstigeren Bereich erreichen kann.


Gruß
Kuddel

Tags:
Bewegungsmangel

Taktische Ablenkungsmanöver

Doris @, Samstag, 10.11.2007, 19:16 (vor 4455 Tagen) @ Kuddel

Sie haben jede mögliche Antwort schon wieder durch den Ausdruck " Übel" vorbesetzt. :-|

Also, ich nehme das Wort "Übel" raus, halte aber an der Frage fest.

Ich wüßte nicht, daß das BfS von einem "Übel" spricht.

Nein, das BfS bezeichnet das DECT-Telefon als die größte häusliche Strahlenquelle und gibt hierzu vorsorglich Tipps um die eigene Strahlenbelastung zu minimieren. Die Vorsorgetipps zu Handys gibt das BfS wegen der noch nicht abschließend geklärten Frage, ob Felder, wie sich bei Handytelefonaten entstehen sich nachteilig auf die menschliche Gesundheit auswirken. Also bei beiden Sachen werden Vorsorgetipps gegeben, deshalb frage ich mich nach wie vor, ob es eine echte Alternative ist auf ein DECT auszuweichen. Eine eindeutige Antwort habe ich nicht erhalten, vielleicht gibt es die auch gar nicht. Aber ein bisschen Licht ins Dunkle bringen mir Ihre Antworten so nach und nach doch auch. Ich bemühe mich in meinem Engagement so viel wie möglich selber herauszufinden um mir eine eigene Meinung zu bilden, da "Nachplappern" kritisiert wird. Allerdings gelingt auch mir das nicht immer, erst aktuell wieder geschehen :-(

Es ist m.M.n. eher als Vorsorgetipp zu werten wie: "Trinken sie nicht so viel Kaffee" und "schauen sie nicht zu viel Fernsehen". Es ist doch häufig so, dass "Komfort" und "Genuß" mit negativen Auswirkungen (Bewegungsmangel, falsche Ernährung) "bezahlt" werden.

Ich werte den Vorsorgetipp des BfS nicht so wie Sie. Ob für den "Komfort" des schnurlosen Telefonierens nicht auch mal bezahlt werden muss, wissen wir nach wie vor nicht.

Das Sicherste wäre also, das Telefonieren ganz sein zu lassen.


Wie so viele Sachen wohl auch. Ich bin mit Ihnen eins, dass es durchaus noch kritischere Themen gibt, aber wir sind hier in einem "Mobilfunkforum" und deshalb kreisen die Diskussionen nun mal um dieses Thema.

Dazu eine Frage: Telefonieren Sie noch genauso viel, seit sie kein DECT Telefon mehr haben ?

Nein, aber das hat mit veränderten Lebensumständen zu tun.

Es läßt mir keine Ruhe. Selbst wenn ich nun Gefahr laufe, auf dem BI-Altar geopfert zu werden :hungry: Sie haben Ihre DECT Basis damals nicht etwa unter einen Suppentopf gestellt ?

Nein, auf so eine Idee wäre ich gar nicht gekommen. Ich denke, wenn jemand so was tun würde, dann wäre er vielleicht schon mehr in dem Thema dringewesen und hätte die Basisstation als Bedrohung empfunden und sie tatsächlich unter einen Suppentopf gestellt, was sicherlich sehr kontraproduktiv gewesen wäre.
Nein, wir haben sie eben nicht im Wohnzimmer aufgestellt, weil wir uns da regelmäßiger aufhalten, haben aber bei der Platzierung (weil wir uns eben nicht richtig auskannten) nicht berücksichtigt, dass die angrenzenden Räume auch was abbekommen (wir haben ein Fertighaus)

Oder würden sie zwar die Sonnenintensität bewerten, aber zusätzlich die Minuten in der Sonne zusammenzählen ?
=> das wäre in der Analogie das, was das Meßgerät in der Schalterposition "Mittelwert" anzeigt.

Das haben Sie alles jetzt anschaulich erklärt, ich hätte Fragen dazu, vertiefe das allerdings hier nicht.

Wir (also unsere BI) messen immer Spitzenwert, egal bei was,


Das meine ich mit meinem Beispiel. Sie messen "etwas", bewerten "viel oder wenig", aber machen sich keine Gedanken darum, was diese Messung aussagt.

Diese Frage haben Sie aus meinem vorletzten Beitrag rausgenommen.
Ich messe gar nichts, ich mache mir sehr viel Gedanken darüber, deshalb stelle ich hier Fragen dazu und ich wäre auch bereit mir einleuchtende Argumente in mein Tun einfliessen zu lassen. Aber die, welche messen, die halten sich an das was sie gelernt haben und sind für meine ARgumentationen, die ich aufgrund der Diskussionen geliefert habe, nicht offen. Allerdings gehe ich davon aus, dass sehr viele BIs so messen, wenn nicht die meisten, sonst würde nicht mit diesen hohen Werte was die DECT-Telefone betrifft, öffentlich gehandelt werden.

Warum sollten Hersteller wie G*ga*er*z & Co Geräte bauen, die zuwenig anzeigen ?

Dazu habe ich Unterlagen (Bedienungsanleitung der o.g. Firma), z.B., dass UMTS um den Faktor 6 unterbewertet wird. Warum und wieso kann ich nicht sagen, weil ich mich da auch nicht auskenne. Charles hat die Geräte mal getestet. Wir haben das 38B, das 58er z.B. misst anscheinend schon wieder genauer.

Wer legt die "Grenzwerte" fest und entscheidet "noch ok" oder "zuviel" ? Sind diese Personen vertrauenswürdig, bzw woher beziehen diese ihre "Weisheit"?

Welchen Personen würden Sie vertrauen?
Ihre Weisheit beziehen die Mobilfunkkritiker vermutlich aus Studien, bei welchen Effekte festgestellt wurden. Da gibt es Listen mit Werten drauf und darunter steht dann bei welchem Wert welche Auffälligkeit festgestellt wurde. Ich will damit nicht sagen, dass ich persönlich das gut finde, solche Listen behagen mir auch nicht und auch das führt oft zu Diskussionen. Ich halte mich auch lieber an aktuelle Sachen, wie sie momentan im Forum eingestellt werden. Aber das wäre meine Vermutung zu der Frage wer wieviel noch o,.k. findet.
Aktuell eine Diskussion bei uns ist z.B. die Aussage, dass bereits bei "10.000 µW/m²" DNA Schäden festgstellt wurden. Ich bin momentan noch am Suchen nach der Grundlage dieser Aussage. Das steht zwar sehr wohl irgendwo, aber ich möchte wissen, wie kommt man auf diesen Wert. Dr. Prof. A.s Werte sind ganz andere.

Da machen Sie sich Gedanken um die Genauigkeit der Messung und Korrekturfaktoren, wo sich die Kritiker von Nova-Institut bis Elektrosensible nicht einmal um Faktor 10000 über die Grenzen einig sind (10mW/m²,1mW/m², 100uW/m², 1uW/m²) ?

Das mache ich mir nicht. Ich wollte lediglich aufgrund der seit kurzem geführten Diskussion ob bei DECT nun Spitzenwert oder Mittelwert gemessen werden soll Genaueres wissen. Ich verstehe diesen Satz sowieso nicht. Ich äußere mich zu Grenzwertdiskussionen sowieso nie, da ich diese willkürlichen, m.E. nicht umsetzbaren Forderungen nicht nachvollziehen kann und frage mich sowieso um welchen Faktor und warum gerade um diesen Faktor soll der Grenzwert gesenkt werden. Und wem würde diese Senkung welchen Vorteil bringen? ALles Frage, die für mich noch nicht beantwortet sind, deshalb halte ich mich da raus.

Komischerweise sind es immer "runde" Zahlen. Meinen Sie die Natur legt irgendwelche Wirkungsgrenzen immer genau auf 1, 10, 100, 1000? Diese Zahlen sprechen doch eine deutliche Sprache:

Der "Erfinder" der Baubiologen-Grenzwerte (Sanierungsbedarf oder nicht) weiß selbst nicht, ob und wann eine Wirkung einsetzt oder nicht.

Die Grenzwert-Abstände sind nur so gelegt, daß man durch "Maßnahmen" den nächst günstigeren Bereich erreichen kann.


Gruß
Doris

Taktische Ablenkungsmanöver

Schmetterling @, Montag, 19.11.2007, 10:13 (vor 4447 Tagen) @ Kuddel

Über den Tag gehen sie einer Beschäftigung nach, bei welcher Sie sich mehrfach je 1 Minute draußen in der Sonne, und dann 30 Minuten im Haus aufhalten.
=>Analogie "Bestrahlung durch DECT-Basis, kurzer Sendepuls, sehr lange Sendepause

Ihr Nachbar macht etwas anderes und ist jeweils 5 Minuten draußen, um sich dann kurz für 1 Minute im Haus aufzuhalten.
=>Analogie "Bestrahlung" durch GSM-Basis, sehr kurze Pausen zwischen den Pulsen

Aus Angst vor Sonnenbrand messen sie mit einem Strahlungsmeßgerät die Sonnenintensität.
=> Das ist das, was in der Analogie ihr Meßgerät im Spitzenwertmodus anzeigt.

Sie stellen fest:
=> Beim Nachbarn und bei Ihnen ist die Sonnenintensität (Anzeige am Meßgerät) gleich.

Gehen sie aufgrund dieser Erkenntnis davon aus, daß Sie und ihr Nachbar der gleichen "Gefahr" eines Sonnenbrandes ausgesetzt sind ?

Das ist sehr anschaulich erklärt.
Wie lange sind in der "realen Welt" die Sendepulse und wie lange die Pausen?


Gruß
der Schmetterling

--
Ich möchte nicht vergessen zu erwähnen, dass dies meine persönliche Meinung ist und keine Tatsache.

Mittelwertakzeptanz bei Bürgern

H. Lamarr @, München, Samstag, 10.11.2007, 23:39 (vor 4455 Tagen) @ Doris

Wir (also unsere BI) messen immer Spitzenwert, egal bei was

Diese Diskussion um Spitzenwert- und Mittelwertmessung hat sich unmittelbar auf das ausgewirkt, was wir heute gemacht haben: Breitbandige Orientierungsmessungen in 23 Haushalten. Dazu sind wir heute den ganzen Tag auf Achse gewesen, mir qualmen die Socken und der Magen hängt in den Kniekehlen.

Warum ich die Aktion überhaupt hier im Forum erwähne: Wir haben ausnahmslos Mittelwerte gemessen und daraus auch keinen Hehl gemacht. Im Gegenteil, bei einigen Leuten haben wir gefragt, ob wir sie erschrecken dürften, und haben ihnen dann in der Nähe ihrer DECT-Basen mörderische Spitzenwerte über 100 mW/m² präsentiert. Dann die Umschaltung auf Mittelwert und die daraus resultierenden Messwerte im einstelligen Mikrowattbereich. Wir erklärten, dass bei der Spitzenwertmessung die lange Pausen zwischen den Impulsen der DECT-Basis schlicht und einfach nicht berücksichtigt werden und der Messwert daher zwar schön hoch, aber unzutreffend sei. Zur Visualisierung malten wir bei einigen den typischen DECT-Puls auf, um zu zeigen, dass das völlige Ignorieren der Signalpausen eine reichlich dubiose Angelegenheit ist und die Mittelwertmessung eben diese Signalpausen angemessen berücksichtigen würde. Die Akzeptanz dieser Erklärung war bei ausnahmslos allen 23 Haushalten 100 %. Ich finde dies ein bemerkenswertes Ergebnis: Nicht in einem einzigen Haushalt wurde die Mittelwertmessung irgendwie infrage gestellt, sondern nach der Erklärung als völlig logisch und richtig akzeptiert. Niemand fragte nach einer Spitzenwertmessung, obwohl sich mehrere schon im Internet auf mobilfunkkritischen Seiten informiert hatten.

Gallig wurde ich, als mir einer sagte, er hätte bei der Website "Der Mast muss weg" gelesen, UMTS-Strahlung von Sendemasten sei 10-mal gefährlicher als bei GSM-Sendemasten. Da merkte ich dann unangenehm deutlich, dass die verdrehte Darstellung bei "Der Mast muss weg" exakt meine Befürchtungen bestätigt: Die UMTS-Studie von Prof. A. wird kurzerhand und völlig ungerechtfertigt als Argument im Kampf gegen UMTS-Sendemasten verwendet, obwohl sie sich allein auf die Feldintensitäten von Handys bezieht. Die daraus resultierenden langen Diskussionen hätten wir uns ersparen können, wenn hier mit mehr Sachverstand informiert wird. So kostete uns allein diese eine Richtigstellung etwa 30 bis 45 Minuten. Dafür vielen Dank nach Stuttgart, Klasse gemacht :angry:!

Trotz der wenig spektakulärer Mittelwertmessung konnten wir dennoch Werte bis über 2 mW/m² messen. In einem Fall war der Schlafplatz eines Säuglings ausgerechnet in einem "Hotspot" von rd. 1 mW/m² gelegen. Da DECT und W-LAN als Quelle derart hoher Mittelwerte ausscheidet und der nächste GSM-Sender ein paar 100 m entfernt ist, suchten wir nach einer Erklärung. Wir fanden diese im nur wenige Kilometer entfernten Münchener Olympiaturm, der üppig mit Antennen aller Couleur bestückt ist. Immer dann, wenn in dem Turm zugewandeten Zimmern gemessen wurde, schnellten die Werte in Fensternähe stark hoch.

Von den 23 Haushalten standen die Bewohner von 21 Haushalten zwar interessiert aber mehr oder weniger leidenschaftslos der Errichtung eines Sendemasten in der Nachbarschaft gegenüber, bei zwei Haushalten war die Besorgnis deutlich höher ausgeprägt als bei allen anderen. Wir wurden ausnahmslos freundlich empfangen und haben bei der Aktion viele wirklich nette Zeitgenossen kennengelernt.

--
Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Taktische Ablenkungsmanöver

Schmetterling @, Montag, 19.11.2007, 10:06 (vor 4447 Tagen) @ Kuddel

Diese Diskussionen um Spitzenwert- Mittelwert Messungen beziehen die sich nur darauf, um Einfluss Sendemast - DECT-Basisstation in der richtigen Relation zu sehen, oder aber sollte bei der Messung von DECT-Basisstationen allgemein der Mittelwert gemessen werden, was dann im Verhältnis zum gemessenen Spitzenwert eine extrem niedrige "Belastung" wäre.

Wann ist es ein Spitzenwert und wann Mittelwert? (Hängt das damit zusammen, ob gerade telefoniert wird?)

In der Zeit, in welcher eine DECT Basis einen kurzen Puls gefolgt von einer langen Pause abgibt, sendet die Mobilfunkbasis 17 längere Pulse mit sehr kurzen Pausen.

Sind die Pulse jeweils immer in den gleichen Abständen? Wie groß sind die zeitlichen Abstände?
Läßt sich das als Grafik darstellen?

Der Faktor ist dann eine Art "Spitzen-Spitzenwert", also gegenüber einer richtigen Messung eine "wie wäre es schlimmstenfalls" Betrachtung. Bei DECT "schachteln" sich die Signale zeitlich ineinander, d.h auch bei mehreren DECT Basistationen bleibt der Spitzenwert gleich, nur die Anzahl der Impulse (Mittelwert) erhöht sich.

Wie machen die das, dass sie ineinanderschachteln? (Woher "weiß die Station", welche Station "gerade jetzt" ein Signal aussendet? Ich hoffe, ich habe mich verständlich ausgedrückt.)


der Schmetterling

--
Ich möchte nicht vergessen zu erwähnen, dass dies meine persönliche Meinung ist und keine Tatsache.

Grafik

Kuddel, Montag, 19.11.2007, 22:02 (vor 4446 Tagen) @ Schmetterling
bearbeitet von Kuddel, Montag, 19.11.2007, 22:42

Wann ist es ein Spitzenwert und wann Mittelwert? (Hängt das damit zusammen, ob gerade telefoniert wird?)

Der Spitzenwert ist die Sendestärke, solange der Sendepuls andauert.
Der Mittelwert ist der Spitzenwert multipliziert mit dem Verhältnis "Sender an" zu "Sender aus", also quasi die "Strahlendosis".
Beispiel: Wäre der Sender 50% an und 50% aus,
so wäre der Mittelwert = Spitzenwert* 0,5
Wäre der Sender 10% an und 90% aus, so wäre Mittelwert=Spitzenwert*0,1

Sind die Pulse jeweils immer in den gleichen Abständen? Wie groß sind die zeitlichen Abstände?
Läßt sich das als Grafik darstellen?

Hier hatte ich einmal eine solche Grafik eingestellt.
Die Pulse haben i.d.R immer den gleichen Abstand von 10 Millisekunden =0,01 Sekunde.

Wie machen die das, dass sie ineinanderschachteln? (Woher "weiß die Station", welche Station "gerade jetzt" ein Signal aussendet? Ich hoffe, ich habe mich verständlich ausgedrückt.)

Das Kontrollsignal der Basis ist 85 Mikrosekunden "an" und dann 9915 Mikrosekunden "aus" (Verhältnis 1:115) Da die Leute ihre DECT Telefone bei der Inbetriebnahme zu unterschiedlichen Zeitpunkten in die Steckdose eingestöpselt haben, wäre es ein Zufall mit einer Wahrscheinlichkeit von ca 1:115 (bei 2 Telefonen), daß beide Telefone zur gleichen Zeit senden.

Beispiel aus dem Alltag: Jedes Rad an einem Fahrrad hat ein Ventil. Stellen Sie sich vor, das Ventil würde immer ein "Plöpp"-Geräusch machen, wenn es gerade "oben" ist. Beim Fahren ergibt es also in regelmäßigem Abstand ein ---Plöpp--------------------Plöpp-------------------Plöpp----usw.
Eine Gruppe von Leuten fährt mit ihren Rädern los.
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, daß bei mehreren Rädern zur gleichen Zeit das Ventil "oben" ist und ein Geräusch macht ?
Vielmehr wird sich die Geräuschkulisse von 2 Rädern so anhören:
--Plöpp-----Plöpp----------Plöpp----Plöpp----------Plöpp---Plöpp---usw

=> DECT Basisstationen sind im Gegensatz zu GSM Basisstationen nicht untereinander synchronisiert.
=> GSM Basisstationen sind untereinander verbunden und senden alle immer zur gleichen Zeit und haben zur gleichen Zeit ihre Sendepausen. Das ist notwendig, damit man von einer Funkzelle in eine andere Zelle unterbrechungsfrei wechseln kann.

Grafik

Schmetterling @, Samstag, 24.11.2007, 09:49 (vor 4442 Tagen) @ Kuddel

Danke für Ihre Antwort.
Sie erklären das sehr anschaulich und verständlich.

Wann ist es ein Spitzenwert und wann Mittelwert? (Hängt das damit zusammen, ob gerade telefoniert wird?)

Der Spitzenwert ist die Sendestärke, solange der Sendepuls andauert.

Kann ich das so verstehen, dass der Spitzenwert seinen "Job" macht, egal, ob telefoniert wird oder nicht? (also immer gleich ist)
Gilt das gleiche Prinzip, egal, ob es eine GSM-Antenne ist oder ein DECT-Tel.?

Der Mittelwert ist der Spitzenwert multipliziert mit dem Verhältnis "Sender an" zu "Sender aus", also quasi die "Strahlendosis". Beispiel: Wäre der Sender 50% an und 50% aus, so wäre der Mittelwert = Spitzenwert* 0,5 Wäre der Sender 10% an und 90% aus, so wäre Mittelwert=Spitzenwert*0,1

Sind die Pulse jeweils immer in den gleichen Abständen? Wie groß sind die zeitlichen Abstände? Läßt sich das als Grafik darstellen?

Hier hatte ich einmal eine solche Grafik eingestellt.

Ich hatte die Grafik damals schon gesehen. Insgesamt gibt sie eine grobe Übersicht. Wegen der fehlenden Zeiteinteilung ist sie leider etwas ungenau. Und, was bedeutet das "S" der y-Achse? Sendstärke?

Die Pulse haben i.d.R immer den gleichen Abstand von 10 Millisekunden =0,01 Sekunde.

Egal ob GSM oder DECT?

Wie machen die das, dass sie ineinanderschachteln? (Woher "weiß die Station", welche Station "gerade jetzt" ein Signal aussendet? Ich hoffe, ich habe mich verständlich ausgedrückt.)

Das Kontrollsignal der Basis ist 85 Mikrosekunden "an" und dann 9915 Mikrosekunden "aus" (Verhältnis 1:115) Da die Leute ihre DECT Telefone bei der Inbetriebnahme zu unterschiedlichen Zeitpunkten in die Steckdose eingestöpselt haben, wäre es ein Zufall mit einer Wahrscheinlichkeit von ca 1:115 (bei 2 Telefonen), daß beide Telefone zur gleichen Zeit senden.

Beispiel aus dem Alltag: Jedes Rad an einem Fahrrad hat ein Ventil. Stellen Sie sich vor, das Ventil würde immer ein "Plöpp"-Geräusch machen, wenn es gerade "oben" ist. Beim Fahren ergibt es also in regelmäßigem Abstand ein
---Plöpp--------------------Plöpp-------------------Plöpp----usw.
Eine Gruppe von Leuten fährt mit ihren Rädern los.
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, daß bei mehreren Rädern zur gleichen Zeit das Ventil "oben" ist und ein Geräusch macht ?
Vielmehr wird sich die Geräuschkulisse von 2 Rädern so anhören:
--Plöpp-----Plöpp----------Plöpp----Plöpp----------Plöpp---Plöpp---usw

Bei 3 Fam. mit DECT, die nebeneinanderwohnen, ist die Wahrscheinlichkeit dann schon ca. 1:60 (für das mittlere Telefon) oder...? Das ist dann trotzdem nicht so selten.

=> DECT Basisstationen sind im Gegensatz zu GSM Basisstationen nicht untereinander synchronisiert.
=> GSM Basisstationen sind untereinander verbunden und senden alle immer zur gleichen Zeit und haben zur gleichen Zeit ihre Sendepausen. Das ist notwendig, damit man von einer Funkzelle in eine andere Zelle unterbrechungsfrei wechseln kann.

Das ist zum Bsp. für mich wieder sehr interessant. Wie ist das, D1, zu D2 zu E?

Verschiebt sich durch die unterschiedlichen Frequenzen (auch innerhalb von D1 durch unterschiedliche Frequenzen von nebeneinanderstehenden Antennen) nicht sowieso alles? Irgendwas begreife ich nicht.
Bei Ihren Grafiken sind die Sendepausen nicht als unterschiedlich lange Sendepausen eingezeichnet, oder? Denn wenn die Frequenzen unterschiedlich lang sind, müssten es dann nicht auch die Sendepausen sein? *grübel*
Unterschiedliche Frequenzen, wäre eine Verschiebung, Zusammenschieben oder Auseinanderrücken der Ausschläge auf der x-Achse, oder?

Ich habe noch eine Zusatzfrage. Kann man "aufmoduliert auf eine NF Trägerfrequenz" als Grafik darstellen? Das ist auch so etwas, was ich nicht verstehe, wenn ich es lesen.

Gruß und Danke
der Schmetterling

--
Ich möchte nicht vergessen zu erwähnen, dass dies meine persönliche Meinung ist und keine Tatsache.

Grafik

Kuddel, Samstag, 24.11.2007, 15:49 (vor 4441 Tagen) @ Schmetterling
bearbeitet von Kuddel, Samstag, 24.11.2007, 16:15

Der Spitzenwert ist die Sendestärke, solange der Sendepuls andauert.

Kann ich das so verstehen, dass der Spitzenwert seinen "Job" macht, egal, ob telefoniert wird oder nicht? (also immer gleich ist) Gilt das gleiche Prinzip, egal, ob es eine GSM-Antenne ist oder ein DECT-Tel.?

Wenn nicht telefoniert wird, senden Basisstationen diese mehr oder weniger kurzen "Schwingungspakete" aus (bei DECT sehr kurz im Vergleich zu GSM). Mobilteile senden nur wenn telefoniert wird.
(Ausnahme:Bei den neuen "strahlungsarmen" DECT Geräten sendet die Basis nicht ,solange das Gerät in der Ladestation steckt).

Sind die Pulse jeweils immer in den gleichen Abständen? Wie groß sind die zeitlichen Abstände?

.. immer gleich (bei DECT 0,01 Sekunden, bei GSM alle 0,00057 Sekunden, also 17,33 mal so oft wie bei DECT)

Läßt sich das als Grafik darstellen?

Das ist genau das, was die Grafik zeigt. Sie müssen nur mit dem Finger von links nach rechts fahren und sich vorstellen, daß an den blauen Stellen der Sender "an" und dazwischen "aus" ist. Nur mit dem Unterschied, daß ihr Finger dieses ca 100 mal pro Sekunde machen muß.

Ich hatte die Grafik damals schon gesehen. Insgesamt gibt sie eine grobe Übersicht. Wegen der fehlenden Zeiteinteilung ist sie leider etwas ungenau. Und, was bedeutet das "S" der y-Achse? Sendstärke?

In der Grafik haben alle Signale die gleiche Achsenskalierung, weil sie die relativen Verhältnisse ausdrücken soll. Der Abstand zwischen den 2 DECT Schwingungspaketen beträgt 0,01 Sekunde bzw "100 mal" pro Sekunde.
Das "S" steht für "Leistungsflußdichte". Das ist das, was die Baubiologengeräte als Wert anzeigen.

Egal ob GSM oder DECT?

Wie in der Grafik zu sehen, bei GSM häufiger (1733 mal pro Sekunde bei der Basis, 217 mal pro Sekunde bei einem GSM-Mobilteil, 100mal pro Sekunde bei DECT-Mobilteil und DECT Basis).

Bei 3 Fam. mit DECT, die nebeneinanderwohnen, ist die Wahrscheinlichkeit dann schon ca. 1:60 (für das mittlere Telefon) oder...? Das ist dann trotzdem nicht so selten.

Im Prinzip ja, aber es ist unwahrscheinlich, daß an einem Punkt im Haus alle 3 Signale gleichstark ankommen. Die Signale werden sich in der Praxis um Faktor 10..100 in der Stärke unterscheiden, d.h. eines wird immer "das stärkste-" und eines "das schwächste-" Signal sein...

Das ist zum Bsp. für mich wieder sehr interessant. Wie ist das, D1, zu D2 zu E?

Da bin ich mir jetzt unsicher, aber ich denke, auch D und E-Netz senden synchron. Fragen sie mal im Wölfle Forum nach.

Verschiebt sich durch die unterschiedlichen Frequenzen (auch innerhalb von D1 durch unterschiedliche Frequenzen von nebeneinanderstehenden Antennen):-P nicht sowieso alles? Irgendwas begreife ich nicht.

Nein, in der Grafik sind "Schwingungspakete" (engl. "bursts" ) dargestellt. Wenn sie mit einem Mikroskop in das Paket "hinein-zoomen" , werden sie bei entsprechender "Vergrößerung" die Sinusschwingung sehen (die negative Schwingung müssen sie sich dazudenken, wie im anderen Diskussionsstrang erklärt). Siehe auch hier
Eine andere Frequenz bedeutet dann, daß in dieses immer gleichlange "Schwingungspaket" mehr oder weniger Schwingungen hineinpassen. Ein E-Netz Signal hat also doppelt soviele Schwingungen (ca 1 Millionen) im gleichen Zeitraum, wie ein GSM900-Signal (ca 500.000).

Ich habe noch eine Zusatzfrage. Kann man "aufmoduliert auf eine NF Trägerfrequenz" als Grafik darstellen? Das ist auch so etwas, was ich nicht verstehe, wenn ich es lesen.

Sie meinen "aufmoduliert" auf eine HF-Trägerfrequenz ?
(NF = Niederfrequenz, HF=Hochfrequenz).

K

Taktische Ablenkungsmanöver

Thomas, Mittwoch, 07.11.2007, 02:56 (vor 4459 Tagen) @ Kuddel
bearbeitet von Thomas, Mittwoch, 07.11.2007, 05:03

Wie schon mal in diesem Forum erwähnt, haben ca 40% der Schnurlostelefon-Mobilteile (* ca Marktanteil des entsprechenden Herstellers per Suchmaschine bestimmt) eine Leistungsregelung (seit ca 10 Jahren, also praktisch schon immer), welche die Leistung im gleichen Raum mit der Basis auf 1/4..1/10 reduziert. Insofern stimmt die "Behauptung" der MF-Kritiker, daß DECT keine Leistungsregelung habe, nur zu ca 60%.


Hallo KlaKla,

mal nachgefragt, meinen Sie 40% der Schnurlostelefon-Mobilteile des entsprechenden Herstellers,
oder meinen Sie 40% der Schnurlostelefon-Mobilteile der Hersteller?
Im ersten Fall sind das dann 40% vom vermuteten 40% Marktanteil = 16% von allen Schnurlostelefon-Mobilteilen,
im zweiten Fall aber dann 40% aller auf dem Markt befindlichen Schnurlostelefon-Mobilteile.
Ich meine, das sind logische Schnitzer die so auch manchmal passieren, aber ich denke, das Sie das aufdröseln können.
( Herjie, ich fang bald noch genauso an wie A . K . , das ist richtig ansteckend hier:-) )

Und noch eins: Ich vermute Sie meinen die Suchmaschine Google, wie "genau
und zuverlässig" sind diese Suchergebnisse?

Alldieweil, mit meinem Wortspiel:
H.König und H.L.König stand ich zusammen mit Doris immerhin tagelang auf dem
1. Platz der Suche nach H.L.König, Unsichbare Um...., und, das können Sie mir ruhig mal glauben,
so wichtig bin ich nicht und nehme ich mich auch nicht.

Gruß Thomas

P.S.: Verschwunden vom 1. Platz sind wir erst, nachdem aus H.L.König
HL.König wurde!

Taktische Ablenkungsmanöver

Thomas, Mittwoch, 07.11.2007, 05:15 (vor 4459 Tagen) @ Thomas

Hallo spatenpauli,

ich schließe mich den Worten von Doris an, editieren klappt auch nicht mehr!
Ein bisschen peinlich ist´s schon!

Gruß Thomas

Taktische Ablenkungsmanöver

Doris @, Mittwoch, 07.11.2007, 16:08 (vor 4458 Tagen) @ Thomas

ich schließe mich den Worten von Doris an, editieren klappt auch nicht mehr!


Editieren klappt nur dann nicht mehr,wenn Sie 3 Stunden über der Zeit sind. So war das bei mir der Fall. Vielleicht haben Sie versehentlich auf "antworten" statt "editieren" gedrückt, so ging es mir das letzte Mal auch und löschen kann man eben als Teilnehmer nicht selber, da müssen wir die Herren Moderatoren um wohlwollende Hilfe bitten.

Und wenn man bei dem Text, den man eingibt zwischendurch immer wieder auf "Vorschau" drückt, dann ist er auch nicht mehr weg. Ich habe seitdem überhaupt keine Probleme mehr. Ich meine keine Probleme mehr mit verschwundenen Texten, sonst habe ich schon ab und zu noch welche :-).

Taktische Ablenkungsmanöver

Thomas, Sonntag, 11.11.2007, 03:14 (vor 4455 Tagen) @ Doris

Ich meine keine Probleme mehr mit verschwundenen Texten, sonst habe ich schon ab und zu noch welche :-).

Hallo Doris,

mal so unter uns, das Erziehen von Kindern ist schon eine auserordentliche Leistung!
Bei mir war`s z.B. so das meine "logischen geplanten - morgen machst du das mit dem Kind aber so", überhaubt nicht funktionierten!
Die wachen am anderen Morgren auf, und nix ist mehr mit dem Geplanten!

Sich ständig auf ein anderes Verhalten der Kinder einstellen zu müßen, war eine Zeitlang tatsächlich ein Problem für mich.

Und da sag` ich doch einfach mal an "meine Zunft", liebe Männer, bevor ihr zu sehr rummeckert, 4 - Wochen Urlaub nehemn,
den Aufgabenbereich der Mutter komplett übernehmen-, und dann - aber erst dann - , dürft ihr rummeckern!

Gruß Thomas

Taktische Ablenkungsmanöver

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 08.11.2007, 13:11 (vor 4457 Tagen) @ Thomas

Hallo spatenpauli,

ich schließe mich den Worten von Doris an, editieren klappt auch nicht mehr!
Ein bisschen peinlich ist´s schon!

Gruß Thomas

Ich versteh' nur Bahnhof? Was ist peinlich? Bezieht sich dieses Posting hier vielleicht auf etwas, was von einem Moderator inzwischen gelöscht wurde? Wenn das so ist, Mods, dann ergänzt doch bitte in Zukunft betroffene Postings, die wegen einer Antwort nicht gelöscht werden können, um einen kleinen irgendwie markierten Hinweis, dass da ein Eingriff der Moderation vorliegt.

--
Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

"Taktische Entschuldigung"

Thomas, Samstag, 10.11.2007, 21:28 (vor 4455 Tagen) @ H. Lamarr

Ich versteh' nur Bahnhof? Was ist peinlich?

Hallo spatenpauli,

mir wahr das etwas peinlich, denn wenn ich schon "kleine Ungenauigkeiten anmahne", selber dann beim Fehlerchen suchen die Editierzeit überschreite,
dann auch noch das Häkchen von "Signatur anhängen" nicht lösche, und das dann alles in 3-facher Ausführung hier stand, dann war mir das etwas peinlich.
War aber schließlich auch schon "etwas später";-) und da geht offenbar auch meine "Konzentration" flöten!;-)

Gruß Thomas

"Taktische Entschuldigung"

H. Lamarr @, München, Samstag, 10.11.2007, 23:57 (vor 4455 Tagen) @ Thomas

mir wahr das etwas peinlich ...

Ach so, kein Problem Thomas, die Mods haben ja aufgepasst ...

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Taktische Ablenkungsmanöver

Kuddel, Mittwoch, 07.11.2007, 22:32 (vor 4458 Tagen) @ Thomas
bearbeitet von Kuddel, Mittwoch, 07.11.2007, 22:53

Hallo KlaKla,

Ich antworte mal für KlaKla ;-)

Hallo Thomas,

Sie sind ja ein richtiger Nachtfalter..2:50 bis 5:09 Donnerwetter ;-)

mal nachgefragt, meinen Sie 40% der Schnurlostelefon-Mobilteile des entsprechenden Herstellers,

=> Nein

oder meinen Sie 40% der Schnurlostelefon-Mobilteile der Hersteller?

=> Nicht ganz.

im zweiten Fall aber dann 40% aller auf dem Markt befindlichen Schnurlostelefon-Mobilteile.

=> Das trifft in etwa die Aussage.

Ich meinte: Praktisch alle in Verkehr gebrachten Mobilteile eines bestimmten Herstellers, der über Jahre einen (fraglichen ?) hohen Marktanteil von ca 40% hatte.

Wie ich darauf komme:
Mein erstes Gerät war ein Gigaset 2015 mit Mobilteil Gigaset 2000C. Dieses hat eine Leistungsregelung im Mobilteil (war damals Kaufkriterium für mich). Das war ca (ganz genau weiß ich es nicht mehr) 1998 oder 1999. Mein jetziges Gerät (Gigaset 3015 mit Mobilteil 3000C wg. Freisprechen) hat dieses Leistungsmerkmal ebenfalls. Das Gigaset 4000-Classic vom Nachbarn hat ebenfalls eine Leistungsregelung. Allerdings hat ein Bekannter ein Gerät aus der 900er Serie (eines der ersten DECT Geräte im Markt, ca 1995 ?), welches keine Leistungsregelung hat.
Ebenso gibt es teilweise Telekom-Geräte mit diesem Merkmal. Es ist bekannt, daß die Telekom früher von diesem Hersteller Geräte fertigen ließ.

Und noch eins: Ich vermute Sie meinen die Suchmaschine Google, wie "genau und zuverlässig" sind diese Suchergebnisse?

Das ist eine gute Frage. Die Suchmaschine findet Internetseiten. Die Frage muß lauten, "wie seriös sind die gefundenen Seiten".

Es waren Presse-Erklärungen des Herstellers. Den für Deutschland finde ich gerade nicht wieder, hier einer für Österreich (60%)

Möglicherweise übertreibt der Hersteller auch etwas. Es wollen ja immer alle die Besten und Größten sein.

Nachtrag: Hier ist eine "Selbstaussage" von einem "wertmäßigen" Marktanteil von 50%. Da der Hersteller bekanntermaßen im hochpreisigen Segment angesiedelt ist, ist der zahlenmäßige Anteil an DECT Geräten sicherlich geringer....

Taktische Verwechslung???

KlaKla, Donnerstag, 08.11.2007, 14:33 (vor 4457 Tagen) @ Thomas

Hallo KlaKla,

mal nachgefragt, meinen Sie 40% der Schnurlostelefon-Mobilteile des entsprechenden Herstellers, oder meinen Sie 40% der Schnurlostelefon-Mobilteile der Hersteller?

Hallo Thomas,
Kuddel und ich sind zwei unterschiedliche Schreiber. :waving:

--
Meine Meinungsäußerung

Taktische Verwechslung? Ja, aber???

Thomas, Samstag, 10.11.2007, 01:59 (vor 4456 Tagen) @ KlaKla

Hallo KlaKla,

mal nachgefragt, meinen Sie 40% der Schnurlostelefon-Mobilteile des entsprechenden Herstellers, oder meinen Sie 40% der Schnurlostelefon-Mobilteile der Hersteller?

Hallo Thomas,
Kuddel und ich sind zwei unterschiedliche Schreiber. :waving:

Hallo KlaKla + - Kuddel,

da bin ich aber schweeher beruhuigt, das Ihr zwei unterschiedlich seid.:waving:

Soll ein kleines Späschen sein, bevor hier einer aus 2 1 macht und irgendwas falzifizierendherumdeuteltendmeintoderso.:-P
Heute wird nix mit ca. 5.00 Uhr :-)

Gruß Thomas

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