ES fordern Abbau von Mobilfunksendern (Allgemein)

Gast, Montag, 22.10.2007, 13:49 (vor 5111 Tagen)

Leiden an der Krankheit ohne Namen
Elektrosensible in Schlüchtern fordern Abbau von Sendeanlagen

11.10.2007

SCHLÜCHTERN Nach Schweden auswandern möchte Christiane Euler nicht. Der Schlüchternerin langt es schon, dass sie täglich zum Schlafen ins benachbarte Steinau fahren muss. Euler gehört nach eigenen Angaben zu den so genannten elektrosensiblen Menschen. Das heißt, elektromagnetische Felder, wie sie unter anderem durch Mobilfunk-Antennen erzeugt werden, führen bei ihr zu schweren Gesundheitsproblemen. Aber genau da liegt das Problem: In Skandinavien stießen Euler und mit ihr weitere Betroffene, die sich in der "Initiative Mobilfunksenderfreie Wohngebiete Schlüchtern" (ImoWoS) zusammengeschlossen haben, womöglich auf offene Ohren. Aber nicht in Deutschland. Während in Schweden Elektrosensibilität insofern als Krankheit anerkannt ist, als sich zum Beispiel Arbeitgeber bemühen, durch die Sanierung oder Umgestaltung von Arbeitsplätzen die Beschwerden elektrosensibler Mitarbeiter zu lindern, tut man sich hierzulande vielfach schwer, kausale Zusammenhänge zwischen elektromagnetischen Feldern und den Krankheitsbildern derjenigen, die sich selbst als elektrosensibel bezeichnen, anzuerkennen. Weiter ...

Dazu das Protokoll des Kolloquiums zum Thema "Elektrosensibilität" im Rahmen des Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramms aus dem Jahr 2006. Teilergebnisse des Mainzer Forschungsvorhaben Untersuchung elektrosensibler Personen im Hinblick auf Begleitfaktoren bzw. -erkrankungen, wie z.B. Allergien und erhöhte Belastung mit bzw. Empfindlichkeit gegenüber Schwermetallen und Chemikalien.

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Tags:
Schlüchtern, EHS. Schweden

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