Aufklärung ist notwendig (Allgemein)

Marianne, Sonntag, 08.07.2007, 00:41 (vor 4538 Tagen)

Immer wieder lese ich diesen Fall Semmelweis. Aufklärung über das Risiko Mobilfunk soll hier schlecht dargestellt werden. Gut, in dem Fall lief es vielleicht in eine falsche Richtung.
In unserem Fall, nach 5 Jahren Martyrium, endlich zu erfahren daß wir an einem Mobilfunksender wohnen und dadurch die Möglichkeit zu bekommen für die Erkrankungen eine Ursache zu finden, hat Toni (Noni) das Leben gerettet.
Durch Seiten wie das IZGMF Informationen zu bekommen, war für uns sehr wichtig.
Zu Mobilfunkkritikern hatte ich noch lange keine Verbindung, meinen Kampf gegen die Mobilfunkindustrie startete ich ganz alleine.
Aufklärung ist wichtig, da es sicher noch viele gibt wie wir es waren, von einer Krankheit in die nächste, verzweifelt auf der Suche nach der Ursache.
Nachdem wir von dieser eventuellen Ursache wußten und uns dem entzogen, wurde unser gesundheitlicher Zustand mit jedem Tag besser. Bezug des Kellers war die erste Maßnahme, Meidung der verstrahlten Zimmer des Hauses. Durch das Strahlenschutzgitter können wir das Erdgeschoss und den Garten wieder nutzen.
Ich bin dankbar für die Informationen, für die Aufklärung.
Wir sind seither gesund, und das sind jetzt 3 Jahre, die massiven Bescherden waren nach ca. 1/2 Jahr komplett weg und sind nicht wieder gekommen.
Und jetzt soll mir noch jemand erzählen es kam nicht vom Vodafone Mobilfunksender.

Tags:
Ueberzeugung, Keller, Martyrium

Erklärung ist kaum möglich ▼

AnKa, Montag, 09.07.2007, 00:36 (vor 4537 Tagen) @ Marianne

Und jetzt soll mir noch jemand erzählen es kam nicht vom Vodafone Mobilfunksender.

Das kann man Ihnen nicht erklären. Ihre vielfältigen Aktionen können zum Beispiel eine Placebo-Wirkung entfaltet haben. Denn Ihre Nachbarn und Mitbewohner aus Ihrem Dörfchen schlafen nicht im Keller, und haben dennoch nicht die Probleme, die Sie reklamieren. Psychosomatik wäre ein weiterer Erklärungsansatz: Sie versteiften sich irgendwann auf den Sender, und in Ihrer Familie griff eine Art Mikro-Massenhysterie um sich.

Bei der fanatischen Energie, die aus Ihrer irrationalen Mobilfunkangst erwächst, und die Sie hier an den Tag legen, kann man sich vorstellen, daß Sie auch in der Lage sind, innerhalb Ihrer eigenen Familie das dafür notwendige Angstklima zu erzeugen.

Doch, ich finde, es gäbe durchaus andere Erklärungsansätze als den Ihren, immergleichen. Aber bei deren Untersuchung wird man nicht auf Ihre Mithilfe bauen könne, weil Sie nun einmal erwiesenermaßen voreingenommen sind.

Insgesamt sind deswegen Ihre hier eingestellten Privatgeschichten mit äußerster Vorsicht zu genießen. Das Ganze ist nicht überprüfbar und nicht objektivierbar. Ich wäre höchstens bereit, eine Verwandtschaft zum "Fall Semmelweis" zu konzedieren.

Troll-Wiese: http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=entry&id=14454

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"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." (Groucho Marx)

Tags:
Psychosomatik, Placebo

Erklärung ist kaum möglich

Marianne, Montag, 09.07.2007, 11:01 (vor 4537 Tagen) @ AnKa

Nochmal gaaaaanz laaaaangsam zum mitschreiben für AnKa.
W i r w u ß t e n n i c h t s v o n d e m S e n d e r !!!
5 J a h r e l a n g !!!
I c h k o n n t e n i e m a n d e m A n g s t m a c h e n!!!
Nachbarn schliefen schon vor in im Keller, kaum zu glauben, aber wahr, wegen Leukämie der Frau, die wußten schon vor uns vom Sender. Die bleiben dort auch bis der Sender weg ist.
Danke VODAFONE! Kann man gar nicht oft genug nennen den Namen.

Erklärung ist kaum möglich

caro, Montag, 09.07.2007, 11:32 (vor 4537 Tagen) @ Marianne

Marianne, es führt zu nichts, wenn Sie versuchen, darüber mit AnKa zu diskutieren. Es ist Zeitverschwendung. Nutzen Sie Ihre Energie anders.
Ich habe vor einiger Zeit eine kleine Erhebung in unserem Wohngebiet gemacht (als Klinische Psychologin bin ich ja "prädestiniert" für solche Untersuchungen :-) ). Im Hauptstrahl der Antennen ist die Zahl der Leute mit ähnlichen gesundheitlichen Beschwerden erschreckend. Alle haben diese Beschwerden erst, seit sie in dieses Wohngebiet gezogen sind. Die meisten wussten lange Zeit nichts von den Antennen, aber die Beschwerden waren seit ihrem Zuzug da. Die Bürgerinitiative, die ihnen hätte "Angst einjagen" können, hat sich erst viel später gegründet. Viele sind weg gezogen wegen ihrer Gesundheitsbeschwerden. Denen geht es seit ihrem Wegzug wieder gut.

Zahlen Fakten?

Franz, Montag, 09.07.2007, 13:09 (vor 4537 Tagen) @ caro

Ich habe vor einiger Zeit eine kleine Erhebung in unserem Wohngebiet gemacht (als Klinische Psychologin bin ich ja "prädestiniert" für solche Untersuchungen :-) ). Im Hauptstrahl der Antennen ist die Zahl der Leute mit ähnlichen gesundheitlichen Beschwerden erschreckend. Alle haben diese Beschwerden erst, seit sie in dieses Wohngebiet gezogen sind. Die meisten wussten lange Zeit nichts von den Antennen, aber die Beschwerden waren seit ihrem Zuzug da. Die Bürgerinitiative, die ihnen hätte "Angst einjagen" können, hat sich erst viel später gegründet. Viele sind weg gezogen wegen ihrer Gesundheitsbeschwerden. Denen geht es seit ihrem Wegzug wieder gut.

Stellen Sie Ihre kleine Erhebung doch auf wissenschaftliche Füße - Zahlen, eindeutige Fakten. Die Ausbildung dazu hätten Sie ja.

Im Hauptstrahl der Antennen ist die Zahl der Leute mit ähnlichen gesundheitlichen Beschwerden erschreckend.

Mit dieser Aussage kann niemand etwas anfangen, außer Panik verbreiten.
So bleibt es nur eine unbelegte Behauptung, bös gesagt leeres Geschwätz.

Zahlen Fakten?

caro, Montag, 09.07.2007, 13:36 (vor 4537 Tagen) @ Franz

Stellen Sie Ihre kleine Erhebung doch auf wissenschaftliche Füße - Zahlen, eindeutige Fakten. Die Ausbildung dazu hätten Sie ja.

Im Hauptstrahl der Antennen ist die Zahl der Leute mit ähnlichen gesundheitlichen Beschwerden erschreckend.

Mit dieser Aussage kann niemand etwas anfangen, außer Panik verbreiten. So bleibt es nur eine unbelegte Behauptung, bös gesagt leeres Geschwätz.

Wissen Sie, Franz, ich gebe hier einfach wieder, was meine kleine Erhebung erbracht hat. Und da war die Zahl der Leute, die im Haupstrahl der Antennen Gesundheitsbeschwerden hatten, sehr hoch. Z.B. 90% Schlafstörungen, 85% Kopfschmerzen (die sich an anderen Orten legen) etc. Außerhalb des Hauptstrahls waren die Zahlen deutlich niedriger. So eine "selbstgemachte" Erhebung genügt natürlich allein schon von der Teilnemerzahl her nicht streng wissenschaftlichen Ansprüchen. Aber sie ist immerhin schon mal aussagekräftiger als die hier so oft bemängelten "Einzelfall-Geschichten", oder?
"Stellen Sie Ihre kleine Erhebung doch auf wissenschaftliche Füße". Ein guter Tipp! - ich habe das auch schon an verschiedenen Stellen angeboten. Also - wenn Sie jemanden finden, der das finanziert?! Eine "richtige" Studie mit der dafür nötigen Teilnehmerzahl, die auch mögliche Confounder berücksichtigt, ist nämlich sehr aufwändig, dauert lange und braucht eine entsprechende "Infrastruktur" von teuren Statistik-Programmen bis hin zu einem Labor.

Zahlen Fakten?

Marianne, Montag, 09.07.2007, 14:33 (vor 4537 Tagen) @ caro

Hallo Caro,
habe bereits 2004 eine Umfrage bei meinen Nachbarn gemacht. Mein Ergebnis ist fast identisch mit Ihrem. Sicher nur Zufall....
Auswertung der Umfrage vom 3. April 2004

Es wurden Anwohner der Mobilfunkmasten Feuerwehrturm und Merowingerstraße 14 befragt.
46 Bögen wurden abgegeben.
(Die erste Zahl ist die Anzahl, die zweite in Prozent)
Beschwerden
Allergische Reaktionen 17 36,96 %
Kopfschmerzen und Migräne 26 56,52 %
Chronische Erschöpfung 22 47,83 %
Innere Unruhe 27 58,70 %
Schlaflosigkeit oder Tagesmüdigkeit 43 93,48 %
Ohrgeräusche 27 58,70 %
Infarktanfälligkeit 3 6,52 %
Nerven- und Weichteilschmerzen, die mit üblichen Ursachen nicht erklärlich sind 13 28,26 %
Lern-, Konzentrations- und Verhaltensstörungen bei Kindern (z.B. Hyperaktivität) 5 10,87 %
Blutdruckentgleisungen, die medikamentös immer schwerer zu beeinflussen sind 12 26,09 %
Herzrhythmusstörungen 12 26,09 %
Krebserkrankungen wie Leukämie und Hirntumore 4 8,70 %
Hirndegenerative Erkrankungen (z.B. Morbus Alzheimer) und Epilepsie 1 2,17 %
Benützen Sie in ihrer Wohnung ein Schurlostelefon nach DECT-Standard? 23 50,00 %

Bürgerinitiative Mobilfunk Kirchheim
Marianne Buchmann, Kreuzstraße 6, 85551 Kirchheim, Tel. 089/9019903-0, Fax -1

Tags:
, Blutdruck, ADHS, Schlaflosigkeit, Herzrhythmusstörung

Manipulation

AnKa, Dienstag, 10.07.2007, 07:45 (vor 4536 Tagen) @ Marianne

habe bereits 2004 eine Umfrage bei meinen Nachbarn gemacht. Mein Ergebnis ist fast identisch mit Ihrem. Sicher nur Zufall....


Die häufig anzutreffende "Umfrageritis" bei mobilfunkkritischen Initiativen funktioniert nach einem suggestiven Muster, wenn sie nämlich den Anlass der Umfrage mitteilen: "In Ihrer Nachbarschaft steht ein gefährlicher Sender. Welche Beschwerden haben sich seither bei Ihnen eingestellt?"

Auf diese Weise werden in Fragebögen sämtliche Krankheiten, die überhaupt in der Wohnbevölkerung auftreten, "eingesammelt" und anschließend als durch Mobilfunk verursacht verkauft. Solch anrüchige Umfragen arbeiten also auf durchsichtige Weise mit Mitteln der Manipulation und der Suggestion.

Man könnte auch folgern: Das, was radikale Mobilfunkgegner der Industrie vorwerfen, praktizieren in der beschriebenen Weise gerade sie selbst.

Tags:
Manipulation, Umfrage, Suggestion

Manipulation

caro, Dienstag, 10.07.2007, 10:50 (vor 4536 Tagen) @ AnKa

Man könnte auch folgern: Das, was radikale Mobilfunkgegner der Industrie vorwerfen, praktizieren in der beschriebenen Weise gerade sie selbst.

Gleiches Recht für alle :-)
Wissen Sie, das ist wieder so eine pauschale Unterstellung mit einer plakativen Headline: Manipulation!! Und dazu noch: Suggestion!, anrüchig.
Welche Umfragen von BIs haben Sie sich denn genauer angeschaut? Woraus schließen Sie z.B., dass der Anlass der Umfrage mitgeteilt wird? Dass "sämtliche Krankheiten" eingesammelt werden? Nennen Sie doch bitte konkrete Beispiele.

Idee: Die große Kleinstudie mit Bordmitteln ▼

H. Lamarr @, München, Montag, 09.07.2007, 16:30 (vor 4537 Tagen) @ caro

Eine "richtige" Studie mit der dafür nötigen Teilnehmerzahl, die auch mögliche Confounder berücksichtigt, ist nämlich sehr aufwändig, dauert lange und braucht eine entsprechende "Infrastruktur" von teuren Statistik-Programmen bis hin zu einem Labor.

Muss es denn immer dieser klassische Ansatz sein, caro? Wäre nicht auch eine andere "Studie" denkbar, bei der die Bürgerbewegung ihre Stärken gezielt einbringen kann, nämlich eine relativ große Anzahl von (hoffentlich) bereitwilligen Mitarbeitern?

Prüfen Sie folgendes doch bitte mal auf Realisierbarkeit:

1) Caro + z.B. wuff entwickeln ein Studiendesign, das sich gezielt an den Mitteln und Fähigkeiten der Bürgerbewegung orientiert. Sie könnten z. B. auf eine große Anzahl Interviewer zugreifen, die für das Projekt Daten erheben.

2) Der Witz bei diesem Studiendesign wäre die große Anzahl der Helfer. Es wäre zu prüfen, ob dieser Vorteil gegenüber den Mängeln überwiegt (z.B. ungeschulte Mitarbeiter) und brauchbare Resultate zu erwarten sind.

3) "Unsere" (epidemiologische) Studie könnte beispielsweise einen sauber ausformulierten Fragebogen umfassen, verfasst von Profis. Die Datenerhebung machen dann die BIs. Und dann müsste natürlich eine Hypothese aufgestellt werden, die zu untersuchen ist, z.B.: Sind Leute im Hauptstrahl von Mobilfunkantennen kränker als andere?

4) Unsere Studie hätte sicherlich diverse prinzipbedingten Mängel. Wenn viele BIs mitmachen, wäre die Anzahl der Teilnehmer jedoch ein großes Pfund, mit dem sich doch trotz aller Bedenken etwas anfangen lassen müsste.

5) Eine so große Kleinstudie, an der sich vielleicht hunderte von BIs beteiligen, würde sich sicherlich positiv auf die Bürgerbewegung auswirken und wäre auch publizistisch gut zu verbreiten.

6) Der finanzielle Aufwand sollte bei diesem Konzept klein sein, stattdessen wird Engagement verlangt, was "Marianne & Co." aber im Überfluss haben, was aber auch besser (gezielter) eingesetzt werden könnte.

7) Ziel der Studie sollte es sein, die Hypothese zu stützen, dass z. B. Leute im Hauptstrahl kränker sind als andere. Damit sollten sich dann Behördern und Politiker besser in Bewegung bringen lassen, denn es ist doch was anderes, ob 50 Leute oder ob 30'000 Leute befragt werden. Bestätigt die Studie die Hypothese nicht, müsste ohne jede Schönfärberei auch dies publiziert werden.

Also caro (und auch wuff), würgen Sie den Gedanken bitte nicht auf Anhieb als unrealistisch ab, prüfen sie ihn wohlwollend und sagen Sie uns dann hier schonungslos Ihre Meinung dazu. Bei Interesse könnte ich für Diskussionen in dieser Sache eine eigene Kategorie einrichten, damit die Übersicht nicht so schnell verloren geht.

Troll-Wiese: http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=14502

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Bürgerbewegung

Idee: Die große Kleinstudie mit Bordmitteln

Marianne, Dienstag, 10.07.2007, 08:21 (vor 4536 Tagen) @ H. Lamarr

Eine "richtige" Studie mit der dafür nötigen Teilnehmerzahl, die auch mögliche Confounder berücksichtigt, ist nämlich sehr aufwändig, dauert lange und braucht eine entsprechende "Infrastruktur" von teuren Statistik-Programmen bis hin zu einem Labor. ...


Ich halte das für eine sehr, sehr gute Idee. Wir hatten schon einmal so etwas ins Auge gefaßt, aber so einen Fragebogen zu erstellen haben wir nicht geschafft. Vielleicht könnte sich jemand aus dem Forum die Arbeit machen einen zu erstellen. Es wären sicher viele BI´s dabei, die mitmachen würden. Und wie Spatenpauli schreibt, wenn wir genügend zusammen bekommen, wäre dies doch auch aussagekräftig und könnte nicht so einfach übergangen werden.

Was wir weiter in unserem Ort begonnen hatten war auf einem Ortsplan von den Ärzten alle Krebsfälle eintragen zu lassen. Ein Ortsplan wurde vergrößert, und der erste Arzt trug für jeden seiner Krebsfälle einen Punkt in den Plan. Das Resultat war sehr interessant. Als der Plan dann zum nächsten Arzt gehen sollte, war er verschwunden. 2 x hat der Arzt seine gesamte Praxis auf den Kopf gestellt, der Plan war gestohlen worden. Leider kamen dann andere Sachen dazwischen und wir haben nicht nochmal begonnen. Aber die Idee halte ich für gut. Wir werden nochmals beginnen. Bis auf einen Arzt würden in unserem Ort alle mitmachen.

Idee: Die große Kleinstudie mit Bordmitteln

caro, Dienstag, 10.07.2007, 11:13 (vor 4536 Tagen) @ H. Lamarr

Mit der "großen Zahl der freiwilligen Mitarbeiter" ist es nicht getan. Die Interviews müssen standardisiert sein. Das bezieht sich nicht nur auf die Fragebögen an sich, sondern auch auf die Interviewsituation. Mit einer großen Anzahl verschiedener Interviewer bringen Sie schon Mal eine ziemliche Verzerrung hinein, die sich nicht wieder heraus rechnen lässt.

Ansonsten ist "im Hauptstrahl" natürlich unkonkret. Genaue Messungen der Belastung an vielen verschiedenen Punkten wären nötig, um Korrelationen mit den Beschwerden rechnen zu können. Das wäre vermutlich zu teuer. Bei uns im Wohngebiet wurde an diversen Punkten innen und außen gemessen, zusätzlich eine umfangreche Simulation erstellt (diese berücksichtigt zwar keine Reflexionen etc., aber zusammen mit den vielen verschiedenen Messpunkten entstand so doch ein ziemlich gutes Bild der Belastung bzw. deren Verteilung im Stadtteil). Auf so einer Grundlage ist es dann interessant, zu sehen wie sich die Gesundheitsbeschwerden verteilen.
Sonst macht es wenig Sinn.

Problematisch sind auch die möglichen Confounder. Alle kann man sowieso bei so einer Untersuchung nicht ausschliessen, aber es gibt an verschiedenen Orten nun mal verschiedene denkbare Confounder. Das heißt: eine Vergleichbarkeit der Untersuchungsorte ist nicht immer gegeben und evtl. auch nicht herstellbar. Sie können verschiedene Untersuchungsorte nicht einfach zusammenfassen. Und Sie brauchen für jeden einzelnen Untersuchungsort eine Kontrollgruppe.

Insgesamt sind für eine saubere Auswertung sehr teure Statistik-Programme nötig. Von Hand können Sie das vergessen.

Meine Einschätzung: Der Fragebogen und die "Manpower" sind nicht das Problem. Dann haben Sie aber erst Mal nur ein Sammelsurium a la Waldmann-Selsam.
Und die aufwändigen Messungen und die aufwändige Auswertung, die das Ganze aussagekräftig machen. schafft man nicht so nebenher, das ist ein Fulltime-Job. Meine letzte empirische Untersuchung hatte vier Untersuchungsorte und hat eineinhalb Jahre gedauert.

Idee: Die große Kleinstudie mit Bordmitteln

dlsasv @, Donnerstag, 12.07.2007, 00:09 (vor 4535 Tagen) @ caro

Insgesamt sind für eine saubere Auswertung sehr teure Statistik-Programme nötig. Von Hand können Sie das vergessen.

Es gibt sehr gute Freeware.

@spatenpauli oder rest zur Erinnerung (falls nötig), da ähnlich (zumindest auch selbstgestrickt), aber doch anders: Projekt "Dosis und Wirkung"

Zahlen Fakten?

Kuddel, Montag, 09.07.2007, 23:00 (vor 4537 Tagen) @ caro

Wissen Sie, Franz, ich gebe hier einfach wieder, was meine kleine Erhebung erbracht hat. Und da war die Zahl der Leute, die im Haupstrahl der Antennen Gesundheitsbeschwerden hatten, sehr hoch. Z.B. 90% Schlafstörungen, 85% Kopfschmerzen (die sich an anderen Orten legen) etc. Außerhalb des Hauptstrahls waren die Zahlen deutlich niedriger....

Hallo Caro !

Wie definieren Sie den "Hauptstrahl" der Antenne ?
Bis zu welcher Entfernung "wirkt" der Haupstrahl (nach Ihrer Erfahrung) ?
Wie definieren sie "ausserhalb des Hauptstrahls" ?
Gibt es bei den Beschwerden entfernungsabhängige (zum Mast) Unterschiede ?
Haben Sie zu den Beschwerden auch Messungen (Wohnbereich/Schlafbereich)durchgeführt ?
Wieviele Personen sind in Ihrer Erhebung enthalten ?
Welche Bauweise (z.B. Massiv Kalk-Sandstein, Fertighaus, Holzhaus) ist überwiegend vorhanden ?
Gibt es abhängig von der Bauweise Unterschiede in der Wirkung ?
Ist jeder einzelne Bewohner befragt worden, oder sind die Angaben "pro Haushalt" ?
Gibt es eine Altersabhängigkeit ?
Welches ist das Durchschnittsalter der beeinträchtigten Personen ?
Sind Personen dabei, welche sich ständig im Bereich aufhalten (Kinder unter 6 Jahren, Rentner / Arbeitslose / Hausfrauen, Hausmänner) und wie ist die Auswirkung verglichen mit den Berufstätigen ?

...

Kuddel

Zahlen Fakten?

caro, Dienstag, 10.07.2007, 11:34 (vor 4536 Tagen) @ Kuddel

"Im Hauptstrahl" ist etwas unkonkret ausgedrückt: In unserem Wohngebiet gab es an vielen verschiedenen Punkten Messungen (innen und außen). Zusätzlich wurde auf Grund der genauen Antennendaten und der topografischen Daten eine Simulation erstellt. Die allein erfasst zwar keine Reflexionen etc., aber zusammen mit den vielen "realen" Messpunkten ergibt sich ein sehr gutes Bild der Belastungs-Verteilung im Stadtteil.
Wir haben 400 Fragebögen verteilt und knapp 40 zurück bekommen. Das sind natürlich zu wenige, um komplizierte Berechnungen damit anzustellen, zumal Sie ja Leute mit Vorerkrankungen und einem DECT-Telefon zu Hause raus nehmen müssen. Aber die Tendenz ist völlig eindeutig: Bei hoher Belastung große Beschwerden. Bei geringer Belastung kaum Beschwerden. Der Zweck der Untersuchung war im Anschreiben nicht angegeben, viele konnten es sich aber vermutlich denken. Um mögliches "erwünschtes" Antworten aufzudecken, waren u.a. "Fangfragen" in den Fragebogen integriert, also z.B. Fragen nach Beschwerden, die garantiert nichts mit Mobilfunk zu tun haben. Beschwerden fanden sich in allen Altersgruppen, also auch bei jungen Leuten - vor allem, wenn sie sich viel zu Hause aufhalten. Bei fast allen fingen die Beschwerden erst mit dem Zuzug an.
Da es sich um ein Neubaugebiet handelt, ist die Bauweise ziemlich einheitlich (massiv Kalk-Sandstein, Kunststoff-Fenster - insgesamt gute abschirmende Wirkung der verwendeten Materialien von 90 - 95%).

Hauptstrahl oder DECT

helmut @, Nürnberg, Montag, 09.07.2007, 19:14 (vor 4537 Tagen) @ caro

Im Hauptstrahl der Antennen ist die Zahl der Leute mit ähnlichen gesundheitlichen Beschwerden erschreckend.

Was ist schlimmer: Der Hauptstrahl der Antenne oder das DECT in der Wohnung?

Heutzutage sind in mindestens 80% der Wohnungen DECT-Telefone. Da geht sogar der "Hauptstrahl der Antenne" meist unter.

MfG
Helmut

--
In der Mobilfunk-BI und
"In der Abendsonne kann selbst ein kleiner Zwerg große Schatten werfen" (frei nach Volker Pispers)


Meine Kommentare sind stets als persönliche Meinungsäußerung aufzufassen

Hauptstrahl oder DECT

caro, Dienstag, 10.07.2007, 11:39 (vor 4536 Tagen) @ helmut

Im Hauptstrahl der Antennen ist die Zahl der Leute mit ähnlichen gesundheitlichen Beschwerden erschreckend.

Was ist schlimmer: Der Hauptstrahl der Antenne oder das DECT in der Wohnung?

Heutzutage sind in mindestens 80% der Wohnungen DECT-Telefone. Da geht sogar der "Hauptstrahl der Antenne" meist unter.


DECT-Telefone wurden natürlich mit erhoben.

Aufklärung ist notwendig, keine Panik

H. Lamarr @, München, Montag, 09.07.2007, 01:23 (vor 4537 Tagen) @ Marianne

Und jetzt soll mir noch jemand erzählen es kam nicht vom Vodafone Mobilfunksender.

Im Gegensatz zu Anka halte ich es für denkbar, dass es Menschen gibt, allerdings nur wenige, die auf Funkfelder tatsächlich mit gesundheitlichen Problemen reagieren, weil sie auf irgendeine Weise, z.B. durch Vorschädigungen, für Funkfelder sensibilisiert wurden. Bevor Hannelore Kohl auf tragische Weise die "Lichtallergie" bekannt gemacht hat, die auch nur wenige Menschen trifft, hätte ich über dieses Krankheitsbild wohl ebenso gedacht, wie dies Anka heute über ES tut. Mein Problem ist die Skepsis, ob es derart gegenüber Funkfeldern sensible oder sensitive Menschen wirklich gibt. Tests haben meines Wissens weltweit keinen einzigen ES zutage gefördert und meine Erlebnisse mit Menschen, die sich als ES sehen, verstärkten die Zweifel mehr, als dass sie diese abbauten. Aus diesem Hintergrund heraus begegne ich Berichten wie dem Ihren, Marianne, mit etwas, was ich wohlwollende Skepsis nenne: Ich möchte Ihnen gerne glauben, aber nicht um jeden Preis und nicht nur zu Ihren Bedingungen. Rein empirische Fallschilderungen, denen nur der Appell innewohnt, man möge diese gefälligst glauben und pflichtbewusst entsetzt sein, sind für mich nicht mehr als eine Wortmeldung. Wenn ich so könnte wie ich wollte, würde ich versuchen, jede dieser Wortmeldungen auf Plausibilität zu prüfen mit dem Ziel, Leute zu finden, bei denen ich als Skeptiker eingestehen müsste: die sind aus meiner Sicht tatsächlich ES. Leider ist dies schon wegen des Zeitaufwands nicht möglich und bei manchen Fällen ist schon die Schilderung so krass, dass ich Näheres gar nicht mehr wissen möchte.

Die Sache mit der Doppelverblindung wird meiner Meinung nach auf Seiten der Kritiker viel zu stark unterschätzt. Das heißt, wer sich selbst eine Krankheitsursache diagnostiziert und dann auch noch selber den Weg zur Heilung findet, der unterliegt Mechanismen der Wahrnehmungsverzerrung, die er selbst garantiert nicht für möglich hält. Dieses Thema ist wissenschaftlich gut erforscht und so spannend, dass ich vorhabe, auf der Website demnächst mal einen Beitrag dazu zu bringen: Darin geht es um die Macht des Unterbewusstseins auf unser Denken und Handeln. Ob dies dann auch Sie betrifft, Marianne, werden wir vielleicht nie erfahren, interessant ist diese Betrachtung aus meiner Sicht aber allemal, zumal es hier nicht um eine "Psychozuweisung" an die ES geht, sondern an uns alle.

--
Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Plausibilitätstest, Doppelblind, Skeptiker, Vorschädigungen, Funkfelder, Krankheitsbild

Unglaubwürdige "Aufklärung"

helmut @, Nürnberg, Montag, 09.07.2007, 09:38 (vor 4537 Tagen) @ Marianne

............

Und jetzt soll mir noch jemand erzählen es kam nicht vom Vodafone Mobilfunksender. <<

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Ich lüge nie ? (Allgemein)
verfasst von helmut, 06.07.2007, 20:37

Viele Grüße, Marianne.
P.W. Ich lüge grundsätzlich nie! <<


Wie schaut es aus, Marianne?__________________________________________________________________________
Noch ne Frage Marianne (Allgemein)
verfasst von helmut, 03.07.2007, 17:22

Noch ne Frage (Allgemein)
verfasst von helmut, 02.07.2007, 09:00

Mittlerweile habe ich mit Bewohnern von Towern in der Nähe per Forum Kontakt aufgenommen, in einigen Towern sind die Sender, in anderen nicht. Warum das so ist weiß ich auch nicht. In den Towern ohne Sender kann man auch am Fenster telefonieren, die sich im Forum meldeten meinten das reiche völlig aus. Die sich meldeten mit Sendern wollten diese sofort loswerden.

Bitte den Link zum Forum?
_____________________________________________________________________________


Bekommen wir jetzt den Link zum Forum?

MfG
Helmut

(Sonst wäre es ja evtl eine Lüge gewesen!)

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Hallo Marianne

ich, und wahrscheinlich auch einige andere, glauben Ihnen kein Wort mehr. Ihre Stories, die Sie uns immer wieder auftischen entspringen größtenteils Ihrer blühenden Phantasie und Geltungssucht.

Immer wieder widersprechen Sie sich in Ihren Geschichten.

Letztendlicher Beweis ist Ihre Behauptung mit dem Forum in Dubai. Da haben Sie sich doch etwas verhoben, wie es scheint.

Es dürfte für Sie kein Problem sein, den Link zu diesem Forum zu nennen. Aber wie es scheint, gibt es dieses Forum nicht und es gehört leider auch nur zu Ihren Münchhausengeschichten.

MfG
Helmut

--
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Tags:
Geltungsdrang

Unglaubwürdige "Aufklärung"

Marianne, Montag, 09.07.2007, 11:04 (vor 4537 Tagen) @ helmut

Ich hatte Ihnen mehrmals geschrieben daß ich Sie in dem Forum nicht haben möchte, deshalb keine Link einstellen werde.
Ob Sie mir glauben oder nicht ist mir schnurzpiepegal. Auf Bayrisch: es ist mir wurscht.

mich würde dieser Link auch interessieren

Franz, Montag, 09.07.2007, 12:37 (vor 4537 Tagen) @ Marianne

Ich hatte Ihnen mehrmals geschrieben daß ich Sie in dem Forum nicht haben möchte, deshalb keine Link einstellen werde. Ob Sie mir glauben oder nicht ist mir schnurzpiepegal. Auf Bayrisch: es ist mir wurscht.

Also mich würde dieser Link auf die Quelle auch interessieren,
oder wollen Sie mich auch nicht in dem Forum haben?

Wie denkt die Administration über Mariannes Anmaßung, bestimmte User im Forum nicht haben zu wollen?

mich würde dieser Link auch interessieren

Marianne, Montag, 09.07.2007, 13:12 (vor 4537 Tagen) @ Franz

Ich werde den Link hier nicht einstellen, wenns denn so wichtig ist schicke ich ihn Heidrun Schall, sie oder Spatenpauli können es sich durchlesen und dann hier berichten. Ich habe aber ehrlich gesagt keine Lust die Kommentare wie hier dort zu lesen. Ganz davon abgesehen handelt es sich nicht um eine Mobilfunk-Seite, es geht um ganz was anderes, und das Thema war dort schnell durch. Tja und was Ihr jetzt alle im Kopf habt, auf dieses Forum kommt Ihr sicher nicht...

Onlinesüchtige hinterlassen weltweit Spuren

helmut @, Nürnberg, Montag, 09.07.2007, 18:28 (vor 4537 Tagen) @ Marianne
bearbeitet von helmut, Montag, 09.07.2007, 18:43

<< Hinweis Admin: Dieses Posting des Teilnehmers helmut wurde am 10. Juli 2007 um 00:30 gelöscht. Begründung: Verstoß gegen die Forumsregel 1. Genauer: Wir werten es als ehrverletzend, wenn mit dem Ziel, einen Teilnehmer des IZgMF-Forums bloß zu stellen (hier: Marianne), Postings dieses Teilnehmers in fremden Foren, welche mit Mobilfunkkritik nichts zu tun haben (hier: ein Immobilienforum) gesucht werden, um sie dann hier in Kopie erneut einzustellen. Möglicherweise werden durch so einen Raubzug in fremden Foren auch Urheberrechte der Forumsteilnehmer verletzt. >>

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Löschung

Marianne, Montag, 09.07.2007, 18:37 (vor 4537 Tagen) @ helmut

Das ist das falsche Forum, hier finden Sie nichts über Mobilfunk. Ich möchte daß dieser Eintrag von Helmut gelöscht wird!
Und das bitte umgehend.
Demnächst werden hier noch all meine Internetkäufe und meine Kreditkartennummer veröffentlicht. Wie wärs noch mit der Steuererklärung?
Das gehört nicht hier her.

Aufklärung ist notwendig

helmut @, Nürnberg, Montag, 09.07.2007, 18:56 (vor 4537 Tagen) @ Marianne

Das ist das falsche Forum, hier finden Sie nichts über Mobilfunk. Ich möchte daß dieser Eintrag von Helmut gelöscht wird!
Und das bitte umgehend.
Demnächst werden hier noch all meine Internetkäufe und meine Kreditkartennummer veröffentlicht. Wie wärs noch mit der Steuererklärung?
Das gehört nicht hier her.

Das ist das Problem des Internets, dessen muß man sich bewußt sein!

Sie schrieben: "Aufklärung ist notwendig"
Ich sehe das genauso.

Auf der einen Seite jammern Sie über Mobilfunkstrahlung und dann kaufen Sie sich ein Appartment in einem Haus, das von innen mit 2.000 µW/m² versorgt wird.

Dazu noch in Dubai, wo die karzinogene Sonnenstrahlung "voll runterknallt"

Wasser predigen und Wein trinken

Merken Sie wirklich nicht, daß Sie sich immer unglaubwürdiger machen?

MfG
Helmut

--
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Meine Kommentare sind stets als persönliche Meinungsäußerung aufzufassen

Aufklärung ist notwendig

KlaKla, Dienstag, 10.07.2007, 09:02 (vor 4536 Tagen) @ helmut

Sie schrieben: "Aufklärung ist notwendig"
Ich sehe das genauso.

Auf der einen Seite jammern Sie über Mobilfunkstrahlung und dann kaufen Sie sich ein Appartment in einem Haus, das von innen mit 2.000 µW/m² versorgt wird.

Dazu noch in Dubai, wo die karzinogene Sonnenstrahlung "voll runterknallt"
Wasser predigen und Wein trinken
Merken Sie wirklich nicht, daß Sie sich immer unglaubwürdiger machen?


Marianne hat doch gehandelt. Sowie Sie über die Strahlenbelastung in ihrer Wohnung wusste, hat Sie entsprechende Minimierungsmaßnahmen ergriffen.
Unfair ist es Ihr Vorwürfe zu machen, dass Ihr Erholungsziel Dubai ist.

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Meine Meinungsäußerung

Aufklärung ist notwendig

Marianne, Dienstag, 10.07.2007, 15:46 (vor 4536 Tagen) @ KlaKla

Marianne hat doch gehandelt. Sowie Sie über die Strahlenbelastung in ihrer Wohnung wusste, hat Sie entsprechende Minimierungsmaßnahmen ergriffen. Unfair ist es Ihr Vorwürfe zu machen, dass Ihr Erholungsziel Dubai ist.

KlaKla,

der Helmut kapierts nicht. Habe es jetzt schon mindestens 3 x erklärt. Ich weiß auch nicht warum meine privaten Angelegenheiten so interessant sind, es sollte hier lediglich um Mobilfunk gehen und Dubai ist ein gutes Beispiel wie es anders gehen kann. Bei meinem nächsten Besuch dort werde ich Filmchen über meine Messungen drehen und die dann im Internet ausstellen, vielleicht wenn man laufende Bildchen sieht ist das Verstehen einfacher.
Viele Grüße,
Marianne.

Gelöscht

H. Lamarr @, München, Dienstag, 10.07.2007, 00:40 (vor 4536 Tagen) @ Marianne

Das gehört nicht hier her.

Ja, das sehen wir ebenso, deshalb wurde der Beitrag von helmut gelöscht.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

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H. Lamarr @, München, Dienstag, 10.07.2007, 00:08 (vor 4537 Tagen) @ Franz

Wie denkt die Administration über Mariannes Anmaßung, bestimmte User im Forum nicht haben zu wollen?

Haben wir Vollmond, steht Uranus in Präposition zum degradierten Pluto - oder sticht euch nur der Hafer? Also bitte: Wen Marianne nicht im Forum haben möchte ist Sache von Marianne. Dr. Scheiner möchte dich nicht drin haben, Doris sähe Anka lieber von hinten, Fee könnte glatt auf KlaKla verzichten, ich dagegen auf Kehrmann usw. usf. Derartige Sympathiebekundungen halte ich, solange keine Handgreiflichkeiten hinzu kommen, noch für vertretbar: Da weiß der Gegenpol wenigstens woran er ist. Helmut deshalb den begehrten Link vorzuenthalten ist als geschlechtsspezifischer Racheakt zu werten, ich bin verheiratet und weiß wovon ich rede. Den Vorwurf, dass sie flunkert, lässt Marianne indes überraschend elegant abtropfen. Jetzt willst du sicher wissen, wie sie das gedeichselt hat? Also, sie hat den Link uns, dem IZgMF, in dem Vertrauen geschickt, dass wir selbigen prüfen und seine Echtheit bezeugen - ihn aber nicht hier im Forum preis geben oder gar Helmut zustecken. Schlau, was? Dass du jetzt immer noch nicht weißt, wie der Link nun lautet ist tragisch - aber nicht weiter schlimm, die Sprache im Wolkenkratzerforum zu Dubai ist nämlich Englisch ...

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Marianne, Dienstag, 10.07.2007, 15:38 (vor 4536 Tagen) @ H. Lamarr

Wir haben das Jahr des Saturn, alles Unausgesprochene, Unausgegorene, unter der Oberfläche Brodelnde kommt zu Tage. Im Positiven, wie auch im Negativen Sinn. Masken werden von den Gesichtern gerissen, die wahren Fratzen kommen ans Licht. Bis Ende des Jahres wird es noch ganz schön rappeln.
Also, das Jahr des Saturn ist schuld.
Als ich schrieb ich wollte diese oder jene Leute nicht im Forum haben, meinte ich nicht dieses Forum hier, sondern das in der fremden Sprache.:confused:

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H. Lamarr @, München, Mittwoch, 11.07.2007, 00:34 (vor 4535 Tagen) @ Marianne

Also, das Jahr des Saturn ist schuld.

Genau! Saturn-Hansa ist wegen seiner idiotischen Werbekampagne sowieso der Körperverletzung schuldig, rückwirkend bis zur Steinzeit und voraus bis zum Jüngsten Gericht.

Als ich schrieb ich wollte diese oder jene Leute nicht im Forum haben, meinte ich nicht dieses Forum hier, sondern das in der fremden Sprache.

Wenn es Freundschaften spaltet, Ehen zerbröselt, Partnerschaften verhindert und Kriege auslöst - dann darf ein Missverständnis auch mal in einem Forum vorkommen - ausnahmsweise ;-).

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Freispruch für Marianne

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 11.07.2007, 00:18 (vor 4536 Tagen) @ helmut

Immer wieder widersprechen Sie sich in Ihren Geschichten.

Letztendlicher Beweis ist Ihre Behauptung mit dem Forum in Dubai. Da haben Sie sich doch etwas verhoben, wie es scheint.

Es dürfte für Sie kein Problem sein, den Link zu diesem Forum zu nennen. Aber wie es scheint, gibt es dieses Forum nicht und es gehört leider auch nur zu Ihren Münchhausengeschichten.

Nein, helmut, Ihr Verdacht ist unbegründet, das Forum, von dem Marianne berichtet hat, gibt es tatsächlich. Und es ist keineswegs ein kleines Forum. Der Typ, der die Auskunft gibt, dass die GSM-Repeater nicht in jedem Wohnturm eingebaut sind, hat in nur drei Jahren mehr als 10'000 Postings im Forum hinterlassen, sieht so aus, dass das irgendein Manager der Immobiliengesellschaft ist. Marianne berichtet in dem fremden Forum in einigen Postings das, was Sie auch hier berichtet hat, im Detail sogar genauer, denn dort schreibt sie, dass sie mit ihrem Messgerät nur bis 2 mW/m² messen kann. Einige andere Teilnehmer gehen auf diese Postings ein und fragen nach (wie schädlich sind denn Funkwellen?), andere plagt mehr der Gedanke, ob bei der Bauabnahme der frisch erstandenen Wohnung nun eine Duschwand im Badezimmer anzutreffen ist oder nicht. Marianne konnte übrigens auch zu Letzterem Auskunft geben.

Fazit: Marianne wird in allen Anklagepunkten, Dubaische Münchhausengeschichten zu erzählen, frei gesprochen. Helmut wird zu 30 Tagessätzen à 0,5 Liter Franziskaner Hefeweissbier verurteilt. Und wer noch immer nicht weiß, worum es eigentlich geht, der sollte hier nachlesen.

Die Verhandlung ist geschlossen!

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Tags:
, Dubai, Buchmann

Freispruch für Marianne mit Auflagen

AnKa, Mittwoch, 11.07.2007, 08:08 (vor 4535 Tagen) @ H. Lamarr

Fazit: Marianne wird in allen Anklagepunkten, Dubaische Münchhausengeschichten zu erzählen, frei gesprochen. Helmut wird zu 30 Tagessätzen à 0,5 Liter Franziskaner Hefeweissbier verurteilt. Und wer noch immer nicht weiß, worum es eigentlich geht, der sollte hier nachlesen.

Das mit dem Hefeweissbier ist zwar ein guter Vorschlag, der nicht verworfen werden sollte. Aber in puncto Dubai scheint Marianne schlicht dem eigenen begrenzten Verständnis für technische Gegebenheiten aufgesessen zu sein. Das Mobilfunkparadies Dubai gibt's gar nicht...

Beim nächsten Versuch sollte sie sich zunächst in den entsprechenden Foren besser informieren, bevor sie der Gemeinde allzu vorschnell und allzu beseelt das Gelobte Land verspricht.

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"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." (Groucho Marx)

Freispruch für Marianne mit Auflagen

Marianne, Mittwoch, 11.07.2007, 08:23 (vor 4535 Tagen) @ AnKa

Das mit dem Hefeweissbier ist zwar ein guter Vorschlag, der nicht verworfen werden sollte. Aber in puncto Dubai scheint Marianne schlicht dem eigenen begrenzten Verständnis für technische Gegebenheiten aufgesessen zu sein. Das Mobilfunkparadies Dubai gibt's gar nicht...

Beim nächsten Versuch sollte sie sich zunächst in den entsprechenden Foren besser informieren, bevor sie der Gemeinde allzu vorschnell und allzu beseelt das Gelobte Land verspricht.

Ich glaube besser informiert zu sein als dieser Raylauncher. Es kommt fast nichts von außen! Der Tower liegt zur einen Seite zum Meer, dahinter liegen weitere Wolkenkratzer. Es ist nur weit entfernt, auf einem viel, viel niedrigeren Gebäude ein Sender. Es gibt derzeit nur 1 Mobilfunknetz (ein Zweites wird leider gerade ausgebaut), Fernsehen läuft über Kabel. Was sollte es da für Interferenzen geben? Der Wolkenkratzer am Meer ist nun wirklich nicht mit einem Hochhaus in Frankfurt zu vergleichen. Dort mag es so sein, in Dubai aber nicht.

Freispruch für Marianne mit Auflagen

charles ⌂ @, Mittwoch, 11.07.2007, 10:13 (vor 4535 Tagen) @ Marianne

Tja, und wie vorher gesagt, man braucht nicht nach Dubai zu gehen um so etwas festzustellen.

Bei mir Zuhause ist es genau so, wie Marianne es beschreibt.
Ich habe nur 1 uW/m².
Und das ist an die niederländische-belgische Grenze.

Und in Belgien gelten maximal 25 % der ICNIRP Werte.

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Charles Claessens
www.milieuziektes.nl

Länge spielt eben doch eine Rolle

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 11.07.2007, 14:41 (vor 4535 Tagen) @ Marianne

Ich glaube besser informiert zu sein als dieser Raylauncher. Es kommt fast nichts von außen! Der Tower liegt zur einen Seite zum Meer, dahinter liegen weitere Wolkenkratzer. Es ist nur weit entfernt, auf einem viel, viel niedrigeren Gebäude ein Sender.

Sieht so aus, als ob alle recht haben. Nachdem Sie Ihr Appartement ganz oben in einem der Türme haben, der Sender aber auf einem viel niedrigeren Gebäude montiert ist, ist es nachvollziehbar, dass bei Ihnen von außen nichts reinkommt. Sie sind einfach, weil so weit oben, außerhalb der Ausleuchtungszone des Senders. Nahezu immer strahlen die Antennen mit einem Neigungswinkel leicht nach unten ab (mechanischer/elektrischer Downtilt 4° bis 8°) und nicht nach oben. Damit ist Ihre Situation ein Sonderfall. Wenn Sie in Ihrem Turm Gelegenheit haben, in einem der unteren Stockwerke zu messen, dann dürfte dort sehr wohl etwas "von außen" reinkommen, sofern der Sender überhaupt in Betrieb ist, denn auf den Fotos, die ich gesehen habe, ist das gesamte Areal dort eine riesige Baustelle.

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