Sammelstelle für Mobilfunkgeschädigte (Allgemein)

Gast, Dienstag, 06.02.2007, 00:10 (vor 5838 Tagen)

Bamberg, den 26.01.07

Sammelstelle für Mobilfunkgeschädigte

Begleitschreiben zum Fragebogen zur Erfassung von Gesundheitsschäden durch hochfrequente elektromagnetische Felder

Bis vor drei Jahren hatten viele Ärztinnen und Ärzte den offiziellen Stellungnahmen, dass nach derzeitigem wissenschaftlichen Kenntnisstand keine Gesundheitsschäden zu erwarten seien, vertraut.
Dann jedoch wurde eine zunehmende Zahl von Kolleginnen und Kollegen durch eigene Beobachtungen und Erfahrungen mit Patienten eines anderen belehrt.

Wir erlebten,
• dass vorher gesunde Anwohner, die kein Problem in der Montage eines Mobilfunksenders sahen, nach der Inbetriebnahme zeitgleich erkrankten.
• dass die Weggezogenen schnell gesund wurden.
• dass die Gebliebenen zu chronischen Patienten wurden.
• dass Kinder, die unter Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen und Infektanfälligkeit litten, durch Entfernung des DECT-Telefons wieder beschwerdefrei waren.

Wir erfuhren,
• dass in Deutschland an keinem einzigen Standort die langzeitexponierten Anwohner untersucht worden waren.
• dass es keine Studie gibt über die Auswirkung von DECT-Telefonen und deren Basisstationen auf die Nutzer in Haushalten oder an Arbeitsplätzen.

Wir erkannten, dass es also gar keinen wissenschaftlichen Kenntnisstand über die Auswirkungen auf die Gesundheit der Anwohner von Mobilfunksendeanlagen und der Nutzer der DECT-Telefone gibt.
Da es keine Kenntnis gibt, kann von offizieller Seite keine Aussage zum Risiko gemacht werden. Die Leitlinien Strahlenschutz vom Bundesamt für Strahlenschutz vom 01.06.2005 geben dies offen zu.
In dieser sehr unbefriedigenden Situation führten Ärzte in den letzten zweieinhalb Jahren Erhebungen (Befragung und orientierende Messung der hochfrequenten EMF) bei über 1600 Anwohnern an 220 Standorten durch. Im Verlauf dieser Untersuchungen lernten wir weitere Ärzte kennen, die schon lange vor uns den Verdacht auf Erkrankungen durch Hochfrequenzexposition in Attesten und Schreiben an Behörden mitgeteilt hatten. Die einzelnen Ärzte wussten leider nichts voneinander und von ihren übereinstimmenden Feststellungen.

Das Ergebnis all dieser ärztlichen Beobachtungen und Untersuchungen lautet:
Die gepulsten hochfrequenten elektromagnetischen Felder (von Mobilfunksendeanlagen, schnurlosen DECT-Telefonen, Handy, WLAN u.a.) führen weit unterhalb der gültigen Grenzwerte zu einem neuen, vielschichtigen Krankheitsbild.
Die aus einer Vielzahl von vorliegenden Fallbeschreibungen ausgewählten Beispiele belegen:

• Menschen erkrankten durch Mobilfunksender, Richtfunksender, Rundfunk- und Fernsehsender, Handy, WLAN u.a.( zu hause, am Arbeitsplatz, im Krankenhaus).
• Menschen erkrankten durch DECT-Telefone (am eigenen, an denen von Nachbarn, am Arbeitsplatz).
• Menschen versuchten, sich vor der Hochfrequenzexposition zu schützen, sofern sie den kausalen Zusammenhang zwischen Symptomen und Hochfrequenz erkannt hatten.
• Sie entfernten das eigene DECT-Telefon und versuchten Nachbarn und Arbeitgeber ihr Problem verständlich zu machen.
• Sie stießen oft auf Unverständnis und Ablehnung und mussten flüchten.
• Sie schafften sich zum Schutz vor der Hochfrequenzstrahlung Vorhänge, feinmaschige Gitter, Tapeten, neue Fenster, Spezialfarbe, Spezialgewebe, Putz, Baldachine und in Einzelfällen einen Schutzanzug an.
• Oder die Betroffenen zogen in den Keller, in rückwärtige Zimmer oder sie zogen aus. Aber wohin? Wo ist man sicher? Wo hat man Schutz und dies auf Dauer?
• Oder sie suchten für die Nacht unbelastete Ort auf: Bekannte, Verwandte, Gartenhäuschen, Auto, Zeltplatz oder Wald.

Dass nicht alle Menschen gleichermassen unter einer Noxe erkranken, ist für Ärzte eine geläufige, tägliche Erfahrung.
Die Zeit drängt. Die Not und die Verzweiflung vieler Menschen ist groß. Aus ärztlicher Sicht handelt es sich flächendeckendend um medizinische Notfälle, die sofortiges Handeln erfordern.

Unverzüglich sind folgende Maßnahmen zu veranlassen:
• Es müssen hochfrequenzfreie Gebiete ausgewiesen werden.
• Es müssen sofort Untersuchungen der langzeitexponierten Anwohner an mehreren Standorten vor und nach Abschaltung durchgeführt werden.
• Der weitere Ausbau des Mobilfunknetzes muss ausgesetzt werden.
• Die DECT-Telefone müssen zurückgerufen werden.

Wieviele Menschen sollen noch erkranken, bis sich unsere Gesellschaft eingesteht, dass diese Technik für Menschen, Tiere und Pflanzen unverträglich ist? Bei der Ärzteinitiative Bamberger Appell wurde eine Sammelstelle für Mobilfunkgeschädigte eingerichtet. Alle Betroffenen werden gebeten den ausführlichen Fragebogen (ausdruckbar z.B. von der Internetseite www.der-mast-muss-weg und www.hese-project.org )ausgefüllt an folgende Adresse einzuschicken:

Sammelstelle für Mobilfunkgeschädigte c/o Dr. med. Cornelia Waldmann-Selsam Karl-May-Str.48, 96049 Bamberg, Tel. 0951-12300, Fax. 0951-2972506 Mail: peter.selsam@t-online.de

Dr. med. Cornelia Waldmann-Selsam


Bundesamt für Strahlenschutz: Leitlinien Strahlenschutz vom 01.06.2005 (Auszüge)

...Die in diesem Zusammenhang erforderliche Frage der Risikoabschätzung beruht im Bereich der nicht ionisierenden Strahlen derzeit überwiegend auf der Kenntnis akuter Wirkungen und Dosis Wirkungsbeziehungen mit Schwellencharakter. D.h. unterhalb bestimmter Schwellen sind Risiken wissenschaftlich nicht nachgewiesen. Dabei ist nicht endgültig geklärt, ob keine Risiken bestehen oder ob sie bisher lediglich nicht erkennbar sind.
In weiten Teilen des nichtionisierenden Spektrums kann deshalb derzeit keine belastbare quantitative Risikoabschätzung erfolgen. Selbst eine qualitative Abschätzung ist in Ermangelung möglicher Wirkungsmechanismen schwierig. Ob unter diesen Voraussetzungen der Strahlenschutz einen essentiellen Beitrag zur Frage der Rechtfertigung leisten kann, ist fraglich.

...Eine Strahlenschutzbewertung neuer Technologien ist bisher erst nach Markteinführung der Technologie möglich, da die hierfür erforderlichen Daten dem Strahlenschutz vorher nicht verfügbar gemacht werden. Änderungen technischer Details, die zu einem verbesserten Strahlenschutz führen könnten, sind unter diesen Umständen dann meist nicht mehr realisierbar. Aus Beispiel aus der Vergangenheit wird auf Schnurlostelefone nach den DECT-Standard hingewiesen. Die permanente Emission hochfrequenter Felder durch den Kontrollkanal wäre für Anwendungen im Hausgebrauch nicht erforderlich.

...Die Frage der Auswirkungen elektromagnetischer Emissionen auf die belebte Umwelt sind bislang nicht nur national, sondern auch international stark vernachlässigt worden. Der Versuch einer systematischen Erfassung des bisherigen Kenntnisstandes wurde bisher nur in einem vom BfS in Zusammenarbeit mit der WHO und ICNIRP durchgeführten internationalen Seminar im Oktober 1999 unternommen.

Tags:
Die Grünen, Selbstdarstellung, Unseriös, Selbstüberschätzung, Waldmann-Selsam, These, Mietmaul, Mediziner, Populismus, Geltungssucht, Moratorium, Meldestelle

Sammelstelle für Mobilfunkgeschädigte

H. Lamarr @, München, Dienstag, 06.02.2007, 00:16 (vor 5838 Tagen) @ Gast

Sammelstelle für Mobilfunkgeschädigte

Wenig sensibel formuliert. Hört sich an wie Wertstoffhof oder Sperrmülldeponie :no:. Ansonsten: Aus Bamberg nichts Neues.

--
Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Sammelstelle für Mobilfunkgeschädigte

hertzklopfer, Dienstag, 06.02.2007, 07:42 (vor 5838 Tagen) @ H. Lamarr
bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 06.02.2007, 09:02

Sammelstelle für Mobilfunkgeschädigte

Wenig sensibel formuliert. Hört sich an wie Wertstoffhof oder Sperrmülldeponie :no:. Ansonsten: Aus Bamberg nichts Neues.

Stimmt, der Begriff "Sammelstelle" ist alt. Er wurde auch bei Grossdemonstrationen (z.B. Anti-AKW) verwendet.
Kann also auch zukunftsträchtig verstanden werden. Wer hoffen will...

Sammelstelle für Mobilfunkgeschädigte

Marianne, Mittwoch, 07.02.2007, 20:43 (vor 5837 Tagen) @ H. Lamarr

Sammelstelle für Mobilfunkgeschädigte

Wenig sensibel formuliert. Hört sich an wie Wertstoffhof oder Sperrmülldeponie :no:. Ansonsten: Aus Bamberg nichts Neues.

Wie sollte sie es sonst nennen?

Aus Bamberg kommt viel mehr als von sonstwo her.

Sammelstelle für Mobilfunkgeschädigte

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 07.02.2007, 22:22 (vor 5837 Tagen) @ Marianne

Wie sollte sie es sonst nennen?

Marianne, was genau sammelt Frau Waldmann-Selsam?

a) Mobilfunkgeschädigte?
b) Krankenberichte von Mobilfunkgeschädigten?

Ich bin z. B. ganz zweifellos ein Mobilfunkgeschädigter, weil unsere Wohnung wegen des dicht benachbarten Sendemasten mit Sicherheit schwer verkäuflich sein wird. Sollte ich mich deshalb von Frau Waldmann-Selsam einsammeln lassen. Nein, sicher nicht, weil diese Form von Schaden sie überhaupt nicht interessiert.

Betroffenen dürfte es auch ziemlich wurscht sein, wer was sammelt. Das ist die verkehrte Blickrichtung. Andersherum wär's richtig. Die Leute quält nämlich die Frage, wem soll ich meine Erkrankung überhaupt melden, wohin soll ich mich wenden? Also würde ich Sammelstelle schon mal gegen Meldestelle ersetzen. Und damit sich nicht Leute wie ich melden, sondern allein wegen Mobilfunk Erkrankte, würde ich Mobilfunkgeschädigte gegen Mobilfunkerkrankte ersetzen. Kommt also raus: Meldestelle für Mobilfunkerkrankte. Gut & griffig ist das noch immer nicht, aber wenigstens ohne ungewollte Komik.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Sammelstelle für Mobilfunkgeschädigte

Marianne, Mittwoch, 07.02.2007, 22:31 (vor 5837 Tagen) @ H. Lamarr

Marianne, was genau sammelt Frau Waldmann-Selsam?

Krankenberichte von Mobilfunkgeschädigten?

Sollte ich mich deshalb von Frau Waldmann-Selsam einsammeln lassen. Nein, sicher nicht, weil diese Form von Schaden sie überhaupt nicht interessiert.

Richtig, sie ist Ärztin und keine Maklerin oder Anwältin.

Kommt also raus: Meldestelle für Mobilfunkerkrankte. Gut & griffig ist das noch immer nicht, aber wenigstens ohne ungewollte Komik.

Da gebe ich Ihnen Recht, Meldestelle für Mobilfunkerkrankte hört sich besser an, aber auch wieder wie eine Behörde.

Widersinnig

AnKa, Dienstag, 06.02.2007, 07:55 (vor 5838 Tagen) @ Gast

Begleitschreiben zum Fragebogen zur Erfassung von Gesundheitsschäden durch hochfrequente elektromagnetische Felder

Ein "Begleitschreiben" zu einer epidemiologischen Umfrage, das dem zu Befragenden die Diagnose schon von vornherein nahelegt, entwertet die gesamte Befragung. Das Konstrukt einer so gestalteten Befragungsaktion ist widersinnig. Kein ernstzunehmender mitdenkender Zeitgenosse wird auf die so gewonnenen "Erkenntnisse" etwas geben.

Anders gesagt: Die "Befragung" ist von vornherein als Kampagne angelegt. So erscheint sie als ein unehrliches Unterfangen, ohne Bemühen um die Einhaltung minimaler wissenschaftlicher Kriterien.

Widersinnig

hertzklopfer, Dienstag, 06.02.2007, 08:42 (vor 5838 Tagen) @ AnKa

Anders gesagt: Die "Befragung" ist von vornherein als Kampagne angelegt. So erscheint sie als ein unehrliches Unterfangen, ohne Bemühen um die Einhaltung minimaler wissenschaftlicher Kriterien.

Halten Sie die Bürger für doof?

Widersinnig

hertzklopfer, Dienstag, 06.02.2007, 09:07 (vor 5838 Tagen) @ AnKa

Anders gesagt: Die "Befragung" ist von vornherein als Kampagne angelegt. So erscheint sie als ein unehrliches Unterfangen, ohne Bemühen um die Einhaltung minimaler wissenschaftlicher Kriterien.

Haben Sie persönlich mit Frau Waldmann-Selsam über ihr Selbstverständnis und den Anspruch der "Befragung" gesprochen?
Worauf gründen Sie Ihre oben angeführt Bewertung?

Widersinnig

AnKa, Dienstag, 06.02.2007, 20:32 (vor 5838 Tagen) @ hertzklopfer

Haben Sie persönlich mit Frau Waldmann-Selsam über ihr Selbstverständnis und den Anspruch der "Befragung" gesprochen? Worauf gründen Sie Ihre oben angeführt Bewertung?

Auf das, was man wachen Auges so liest.

Widersinnig

Paul, Dienstag, 06.02.2007, 20:44 (vor 5838 Tagen) @ AnKa

Haben Sie persönlich mit Frau Waldmann-Selsam über ihr Selbstverständnis und den Anspruch der "Befragung" gesprochen? Worauf gründen Sie Ihre oben angeführt Bewertung?

Auf das, was man wachen Auges so liest.

Ist ja nicht viel was Sie da anbieten.
Wenn sich Ihre Augen nur mit dieser einseitigen Propaganda befassen,sind Sie mächtig trüb.Passen Sie auf,dass Sie nicht erblinden. :-D

Vorschlag

AnKa, Dienstag, 06.02.2007, 23:31 (vor 5837 Tagen) @ Paul

Auf das, was man wachen Auges so liest.

Ist ja nicht viel was Sie da anbieten. Wenn sich Ihre Augen nur mit dieser einseitigen Propaganda befassen,sind Sie mächtig trüb.Passen Sie auf,dass Sie nicht erblinden.

Ich schlage vor, daß Sie sich mit Texten zunächst auseinandersetzen, bevor Sie sich dazu äußern.

Widersinnig

Marianne, Mittwoch, 07.02.2007, 20:46 (vor 5837 Tagen) @ AnKa

Haben Sie persönlich mit Frau Waldmann-Selsam über ihr Selbstverständnis und den Anspruch der "Befragung" gesprochen? Worauf gründen Sie Ihre oben angeführt Bewertung?

Auf das, was man wachen Auges so liest.

BLINDEN AUGEN.

Widersinnig & kritikresistent

H. Lamarr @, München, Dienstag, 06.02.2007, 23:05 (vor 5838 Tagen) @ hertzklopfer

Haben Sie persönlich mit Frau Waldmann-Selsam über ihr Selbstverständnis und den Anspruch der "Befragung" gesprochen?

Wenn es zum Verständnis der Aktionen von Frau Dr. Waldmann-Selsam notwendig ist, sich einer Mund-zu-Mund-Beatmung durch sie zu unterziehen, dann stimmt an den Aktionen bereits grundsätzlich etwas nicht. Zumal der Mund-zu-Mund-Beatmung keine Erfogsgarantie beschieden ist, wie ich 2-mal am eigenen Leib erfahren durfte. Frau Dr. Waldmann-Selsam ist außerordentlich kritikresistent. Das mag mit ein Grund dafür sein, dass mittlerweile andere Frontleute beginnen, sich ungewöhnlich deutlich von ihr zu distanzieren - zumindest in kleiner Runde. Da Frau Dr. Waldmann-Selsam nicht imstande war, innerhalb von etwa sieben Monaten den peinlichen Auftritt ihrer Website www.aerzte-warnen-vor-mobilfunk.de abzustellen, habe ich die Website kürzlich von unserer Linkliste gestrichen. Web- oder Liveauftritt ist völlig egal, da passt nichts zusammen - und ihr unbestrittener Fleiß, das große Engagement - das allein reicht halt hinten und vorne nicht aus, um nachhaltig Punkte zu machen.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
Distanzieren, Kritikresistent

Widersinnig & kritikresistent

Marianne, Mittwoch, 07.02.2007, 15:04 (vor 5837 Tagen) @ H. Lamarr

Haben Sie persönlich mit Frau Waldmann-Selsam über ihr Selbstverständnis und den Anspruch der "Befragung" gesprochen?

Wenn es zum Verständnis der Aktionen von Frau Dr. Waldmann-Selsam notwendig ist, sich einer Mund-zu-Mund-Beatmung durch sie zu unterziehen, dann stimmt an den Aktionen bereits grundsätzlich etwas nicht. Zumal der Mund-zu-Mund-Beatmung keine Erfogsgarantie beschieden ist, wie ich 2-mal am eigenen Leib erfahren durfte.

Was soll das mit der Mund-zu-Mund-Beatmung? Verstehe ich nicht.

Frau Dr. Waldmann-Selsam ist außerordentlich kritikresistent. Das mag mit ein Grund dafür sein, dass mittlerweile andere Frontleute beginnen,

Wer denn?

sich ungewöhnlich deutlich von ihr zu distanzieren - zumindest in kleiner Runde.

Die Runde ist sicher sehr klein.

Da Frau Dr. Waldmann-Selsam nicht imstande war, innerhalb von etwa sieben Monaten den peinlichen Auftritt ihrer Website www.aerzte-warnen-vor-mobilfunk.de abzustellen, habe ich die Website kürzlich von unserer Linkliste gestrichen. Web- oder Liveauftritt ist völlig egal, da passt nichts zusammen - und ihr unbestrittener Fleiß, das große Engagement - das allein reicht halt hinten und vorne nicht aus, um nachhaltig Punkte zu machen.

Kann ich in keinster Weise nachvollziehen.

Widersinnig & kritikresistent

Fee, Mittwoch, 07.02.2007, 15:43 (vor 5837 Tagen) @ Marianne

Ich verstehe weder, dass die Kritik an einigen Frontleuten hier im Forum dermassen öffentlich gemacht wird, noch dass diese Leute in diesem Forum wie vor ein Tribunal gezogen werden, antworten sie nicht, ergeht es Ihnen wie Dr. Waldmann-Selsam, antworten sie kann es ihnen ergehen wie Dr. Scheiner.

Streit zwischen ehemals befreundeten Personen wie Franz und Dr. Scheiner ist immer tragisch und kontraproduktiv und in einer Situation wie derjenigen der Mobilfunk-Eskalation erst recht.
Klar würden sich alle perfekte Frontleute wünschen, die keine Fehler haben juhee, aber da nicht einmal der Papst unfehlbar ist, bin ich froh, wenn überhaupt jemand etwas in der richtigen Richtung macht. Ein Dr. Scheiner, der den Eiertest als Fake auf Anhieb durchschaut oder eine etwas weniger chaotische Dr. Waldmann-Selsam.

Wir ES-Betroffenen können auch nicht 100 und 1 Jahr warten, sondern haben nur ein Leben und die Verstrahlungs-Situation verschlimmert sich, so dass wir nicht wissen, wo wir in Zukunft noch beschwerdefrei von Elektrosmog leben können.

Widersinnig & kritikresistent

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 07.02.2007, 17:02 (vor 5837 Tagen) @ Fee

Ich verstehe weder, dass die Kritik an einigen Frontleuten hier im Forum dermassen öffentlich gemacht wird, noch dass diese Leute in diesem Forum wie vor ein Tribunal gezogen werden, antworten sie nicht, ergeht es Ihnen wie Dr. Waldmann-Selsam, antworten sie kann es ihnen ergehen wie Dr. Scheiner.

Fee, springen Sie doch mal über Ihren eignen Schatten und versuchen Sie das Wirken der genannten Frontleute auf interessierte Zuhörer einer Veranstaltung zu sehen. Es gehört auch zu meinem Selbstverständnis als Kritiker, dass ich nicht bewusst Ängste schüre, um z. B. die Klickzahlen der Website hier nach vorne zu bringen. Das hat was mit verantwortungsbewußtem handeln zu tun, wenn ich nur zur Vorsicht mahne, aber nicht die Horrorszenarien einer dahinsiechenden Bevölkerung an die Wand male. Denken Sie mal an den famosen Dr. Ahus zurück: Nach nur 30 Minuten mit einem Breitbandmessgerät empfiehlt er knallhart der alten Frau Semmelweis, sie solle schleunigst ihre Wohnung aufgeben. Dabei klagt die Frau noch nicht einmal über Beschwerden! So etwas ist ein unverantwortliches leichtfertiges Spiel mit der Lebensqualität anderer. Jetzt werden Sie sicherlich denken, die Gegenseite macht das mit mir ja auch. Stimmt. Letztlich stehen alle, die wegen des Mobilfunks nur Angst & Panik verbreiten, auf derselben Stufe wie die Betreiber: Rücksichtsloser interessensorientierter Umgang mit der Bevölkerung.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
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Tags:
Semmelweis, Angstschürer, Manipulation, Eskalation, Klickzahlen

Widersinnig & kritikresistent

Fee, Mittwoch, 07.02.2007, 18:41 (vor 5837 Tagen) @ H. Lamarr

Ich verstehe weder, dass die Kritik an einigen Frontleuten hier im Forum dermassen öffentlich gemacht wird, noch dass diese Leute in diesem Forum wie vor ein Tribunal gezogen werden, antworten sie nicht, ergeht es Ihnen wie Dr. Waldmann-Selsam, antworten sie kann es ihnen ergehen wie Dr. Scheiner.

Fee, springen Sie doch mal über Ihren eignen Schatten und versuchen Sie das Wirken der genannten Frontleute auf interessierte Zuhörer einer Veranstaltung zu sehen.

Ich habe je einen Vortrag von Dr. Scheiner und Frau Dr. Waldmann-Selsam gehört und ich hatte nicht den von Ihnen erwähnten Eindruck. Ich denke manchmal, wenn ich mehr über Elektrosmog gewusst hätte, wäre ich nicht ahnunglos an meinen früheren schlechten Wohnort gezogen, hätte nie Amalgam einsetzen lassen und wäre vermutlich die Elektrosensibilität nicht in diesem Mass ausgebrochen. Wenn man diese einmal hat, ist es zu spät.
Bekannten von mir erging es ähnlich, die hatten nicht zuviel unnötige Ängste, sondern waren ahnunglos, die eine hat einem Antennenmonteur noch auf das Dach des Hauses, wo sie ihr Büro hatte, geholfen, bis es sie etwa ein halbes Jahr später mit der Elektrosensibilität erwischte, sie musste ihr Büro aufgeben, vertrug auch ihr Haus nicht mehr, schlief mehrere Jahre in einem Camper im Wald, verkaufte das Haus, im neuen Haus geht es einigermassen, wenn sie den Strom in der Nacht abstellt, zwei andere Betroffene hatten selber ein DECT, das sie zusammen mit den DECT der Nachbarn bzw. einem Mobilfunk- und Pagersender, nicht vertrugen und seither elektrosensibel sind, auch Frau Dr. Waldmann-Selsam vertrug ihr eigenes DECT nicht, eine Frau mietete ahnunglos über die mögliche Problematik ein Haus neben einem Fernseh-Radiosender, bekam gesundheitliche Beschwerden, ist dann umgezogen, aber die Empfindlichkeit auf EMF ist geblieben.

Widersinnig & kritikresistent

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 07.02.2007, 20:28 (vor 5837 Tagen) @ Marianne

Was soll das mit der Mund-zu-Mund-Beatmung? Verstehe ich nicht.

Mund-zu-Mund-Beatmung: Frau Dr. Waldmann-Selsam muss die Beweggründe ihrer Aktionen jedem Frager individuell erklären, damit der versteht, worum es geht. Analogie: Sie verkaufen ein Produkt ohne Benutzerhandbuch. Wer nun mit dem Produkt nicht klarkommt, muss "einfach nur" bei Ihnen anrufen und fragen.

Frau Dr. Waldmann-Selsam ist außerordentlich kritikresistent. Das mag mit ein Grund dafür sein, dass mittlerweile andere Frontleute beginnen,


Wer denn?

Bitte hier entlang.

sich ungewöhnlich deutlich von ihr zu distanzieren - zumindest in kleiner Runde.


Die Runde ist sicher sehr klein.

Glauben Sie mir, Marianne, wenn die Richtigen zusammensitzen, genügen schon zwei. Im konkreten Fall waren es sechs.

Da Frau Dr. Waldmann-Selsam nicht imstande war, innerhalb von etwa sieben Monaten den peinlichen Auftritt ihrer Website www.aerzte-warnen-vor-mobilfunk.de abzustellen ...


Kann ich in keinster Weise nachvollziehen.

Gut, das müssen Sie ja auch nicht. Nur tun Sie mir doch bitte den Gefallen, Marianne, und löschen Sie die Floskel "in keinster Weise" aus Ihrem Wortschatz. Denn "kein" lässt sich nicht steigern, auch nicht von angehenden Politikerinnen.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Widersinnig & kritikresistent

Marianne, Mittwoch, 07.02.2007, 20:41 (vor 5837 Tagen) @ H. Lamarr

Mund-zu-Mund-Beatmung: Frau Dr. Waldmann-Selsam muss die Beweggründe ihrer Aktionen jedem Frager individuell erklären, damit der versteht, worum es geht. Analogie: Sie verkaufen ein Produkt ohne Benutzerhandbuch. Wer nun mit dem Produkt nicht klarkommt, muss "einfach nur" bei Ihnen anrufen und fragen.

Das verstehe ich nicht, bin scheinbar zu einfach gestrickt. Welche Beweggründe erklärt Dr. Waldmann-Selsam jedem Anrufer? Welches Produkt verkauft Dr. Waldmann-Selsam? Vielleicht hatte Sie den Eindruck Sie hätten gar nichts verstanden und wollte Sie aufklären? Bei mir war das zumindest noch nie so. Außerdem können das nicht viele Leute sein die sie zu Hause anrufen, sie ist ja kaum zu Hause. Was reimen Sie sich da zusammen?

Glauben Sie mir, Marianne, wenn die Richtigen zusammensitzen, genügen schon zwei. Im konkreten Fall waren es sechs.

Tja, wer die "Richtigen" sind das will ich jetzt genau wissen, also bitte 6 Namen.

Da Frau Dr. Waldmann-Selsam nicht imstande war, innerhalb von etwa sieben Monaten den peinlichen Auftritt ihrer Website www.aerzte-warnen-vor-mobilfunk.de abzustellen ...

Sie hatte eben keine Zeit sich drum zu kümmern. Ist das so ein großes Problem?

Kann ich in keinster Weise nachvollziehen.

Gut, das müssen Sie ja auch nicht. Nur tun Sie mir doch bitte den Gefallen, Marianne, und löschen Sie die Floskel "in keinster Weise" aus Ihrem Wortschatz. Denn "kein" lässt sich nicht steigern, auch nicht von angehenden Politikerinnen.

Muß ich nicht steigern, ich verstehe es nicht.

persönliche Belehrungsversuche per E-Mail

Moderator X @, Donnerstag, 08.02.2007, 09:23 (vor 5836 Tagen) @ H. Lamarr

Nur tun Sie mir doch bitte den Gefallen, Marianne, und löschen Sie die Floskel "in keinster Weise" aus Ihrem Wortschatz. Denn "kein" lässt sich nicht steigern, auch nicht von angehenden Politikerinnen.

Bitte verwenden Sie für persönliche Belehrungen den E-Mail Verkehr.

Moderator X

--
Bitte halten Sie die Forumsregeln ein.

Widersinnig

Marianne, Mittwoch, 07.02.2007, 20:44 (vor 5837 Tagen) @ AnKa

Begleitschreiben zum Fragebogen zur Erfassung von Gesundheitsschäden durch hochfrequente elektromagnetische Felder

Ein "Begleitschreiben" zu einer epidemiologischen Umfrage, das dem zu Befragenden die Diagnose schon von vornherein nahelegt, entwertet die gesamte Befragung. Das Konstrukt einer so gestalteten Befragungsaktion ist widersinnig. Kein ernstzunehmender mitdenkender Zeitgenosse wird auf die so gewonnenen "Erkenntnisse" etwas geben.

Anders gesagt: Die "Befragung" ist von vornherein als Kampagne angelegt. So erscheint sie als ein unehrliches Unterfangen, ohne Bemühen um die Einhaltung minimaler wissenschaftlicher Kriterien.

Es geht darum Berichte von Betroffenen zu bekommen. V e r s t a n d e n ?
Die Leute sind betroffen, sind krank. Es meldet sich bestimmt keiner der kein Problem hat.

Begleitende Informationen, mangelhaft

KlaKla, Dienstag, 06.02.2007, 09:19 (vor 5838 Tagen) @ Gast

Sammelstelle für Mobilfunkgeschädigte

Begleitschreiben zum Fragebogen zur Erfassung von Gesundheitsschäden durch hochfrequente elektromagnetische Felder

Wer steckt dahinter?
Macht Frau Waldmann-Selsam das Projekt alleine oder welche Akteure stehen noch hinter dieser Aktion?
Frau Waldmann-Selsam, was ist Sie überhaupt für eine Ärztin?
Arbeitet sie in einer Praxis, oder in einem Krankenhaus?
Welche Erfahrungen kann Sie nachweisen, dass Sie eine sauber Statistik erheben kann?
Was will Sie anhand der Datensätze erreichen?

Frau Waldmann-Selsam reist quer durch Deutschland und verunsichert durch ihre Auftritte die Bürger. Eine Person die so agiert, sollte dann auch ihre Arbeit die Sie nur in Kooperation mit den Bürgern leisten kann, entsprechend der Öffentlichkeit öffentlich nahe bringen. Sie hat auch eine Webseite! Es kann nicht sein, das man persönliche Anfragen an Frau Waldmann-Selsam stellen muss, (die noch nicht mal eine persönliche E-Mail Adresse hat) um vielleicht eine Antwort auf Fragen zu erhalten. Sie agiert panisch, wenig professionell.

--
Meine Meinungsäußerung

Tags:
, Statistik, Waldmann-Selsam, Transparenz

periphere Kritik/er

hertzklopfer, Dienstag, 06.02.2007, 10:51 (vor 5838 Tagen) @ KlaKla

Frau Waldmann-Selsam reist quer durch Deutschland und verunsichert durch ihre Auftritte die Bürger.

Wieso sollten sich die Bürger sicher fühlen?

Eine Person die so agiert, sollte dann auch ihre Arbeit die Sie nur in Kooperation mit den Bürgern leisten kann, entsprechend der Öffentlichkeit öffentlich nahe bringen. Sie hat auch eine Webseite! Es kann nicht sein, das man persönliche Anfragen an Frau Waldmann-Selsam stellen muss, (die noch nicht mal eine persönliche E-Mail Adresse hat) um vielleicht eine Antwort auf Fragen zu erhalten.

Wieso nicht?

Sie agiert panisch, wenig professionell.

Hat sie deswegen unrecht?

periphere Kritik/er

Marianne, Dienstag, 06.02.2007, 21:56 (vor 5838 Tagen) @ hertzklopfer

Wir brauchen noch viel, viel mehr Menschen, die sich für durch Mobilfunk Erkrankte so einsetzen wie Frau Dr. Waldmann-Selsam!

periphere Kritik/er

H. Lamarr @, München, Dienstag, 06.02.2007, 22:35 (vor 5838 Tagen) @ Marianne

Wir brauchen noch viel, viel mehr Menschen, die sich für durch Mobilfunk Erkrankte so einsetzen wie Frau Dr. Waldmann-Selsam!

Stimmt haargenau, Marianne, nur so können wir garantieren, dass wir auch die nächsten Jahre staunend belächelt werden. Frau Dr. Waldmann-Selsam ist das Beste, was den Mobilfunkern passieren konnte, um die Schlappe bei der UMTS-Versteigerung auszubügeln. Wenn Sie sich doch nur endlich wieder mehr um Ihre Praxis in Bamberg kümmern würde.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

periphere Kritik/er

Marianne, Dienstag, 06.02.2007, 23:04 (vor 5838 Tagen) @ H. Lamarr

Was ist denn falsch an Frau Dr. Waldmann-Selsam? Sie sammelt Krankenberichte. Wer macht das sonst? Unsere Behörden kümmern sich nicht um Betroffene, das weiß ich aus eigener Erfahrung. Von Schnappaufs Büro (Dr. Specht) bekam ich gesagt ich müsse beweisen daß wir vom Sender krank wurden. Wie soll ich als Privatperson so einen Beweis bringen?
Was sollte Frau Dr. Walsmann-Selsam denn anders machen?
Bitte um konkrete Vorschläge.

Vorschlag

AnKa, Dienstag, 06.02.2007, 23:29 (vor 5837 Tagen) @ Marianne

Was sollte Frau Dr. Walsmann-Selsam denn anders machen? Bitte um konkrete Vorschläge.

NA, sich zur Abwechslung mal um ihre Patienten kümmern, beispielsweise.

periphere Kritik/er

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 07.02.2007, 00:05 (vor 5837 Tagen) @ Marianne

Was ist denn falsch an Frau Dr. Waldmann-Selsam? Sie sammelt Krankenberichte. Wer macht das sonst?

Das hese-project sammelt bereits Krankenberichte, da sammelte Frau Dr. Waldmann-Selsam in Bamberg noch Dosen.

Unsere Behörden kümmern sich nicht um Betroffene, das weiß ich aus eigener Erfahrung. Von Schnappaufs Büro (Dr. Specht) bekam ich gesagt ich müsse beweisen daß wir vom Sender krank wurden. Wie soll ich als Privatperson so einen Beweis bringen?

Als Privatperson wird Ihnen die anerkannte Beweisführung alleine kaum gelingen, es sei denn, Toni würde Dr. Silny ins Grübeln bringen. Da ein solcher KO-Sieg derzeit nicht in Sicht ist, müssen wir notgedrungen auf einen Punktsieg hinarbeiten, also in mühevoller Kleinarbeit Pünktchen für Pünktchen machen, ohne selbst allzuviele Treffer einzustecken. Mit Waldmann-Selsam machen wir allein wegen ihrer Sammelleidenschaft Punkte (die Qualität ihrer Kasuistiken ist ein anderes Thema), die durch ihre öffentlichen Auftritte leider doppelt und dreifach wieder abgetragen werden.

Was sollte Frau Dr. Walsmann-Selsam denn anders machen?
Bitte um konkrete Vorschläge.

In Bamberg Dosen sammeln. Dabei war sie offenbar erheblich wirkungsvoller ;-)

Mobilfunkkritik steht und fällt mit der Plausibilität der Argumente und der sachlichen/fachlichen Glaubwürdigkeit der Akteure. Waldmann-Selsam macht in beiden Disziplinen eine denkbar schlechte Figur. Details dazu finden Sie hier im Forum unter dem Stichwort Waldmann.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

periphere Kritik/er

Marianne, Mittwoch, 07.02.2007, 20:47 (vor 5837 Tagen) @ H. Lamarr

In Bamberg Dosen sammeln. Dabei war sie offenbar erheblich wirkungsvoller ;-)

Das geht echt zu weit, ist eine bodenlose Frechheit.

periphere Kritik/er

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 07.02.2007, 22:38 (vor 5837 Tagen) @ Marianne

In Bamberg Dosen sammeln. Dabei war sie offenbar erheblich wirkungsvoller

Das geht echt zu weit, ist eine bodenlose Frechheit.

Ja, da haben Sie wohl recht. Ich nehme das mit dem Ausdruck des Bedauerns zurück.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
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Bamberg dosenfrei

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 08.02.2007, 14:46 (vor 5836 Tagen) @ Marianne

In Bamberg Dosen sammeln. Dabei war sie offenbar erheblich wirkungsvoller ;-)

Das geht echt zu weit, ist eine bodenlose Frechheit.

Ich habe noch einmal überlegt, wieso Sie mein Posting für eine bodenlose Frechheit halten. Und bin dann drauf gekommen, dass ich nirgends erwähnt habe, dass Frau Waldmann vor ihrer Karriere als Mobilfunkkritikerin in Bamberg tatsächlich Dosen gesammelt hat (Aktion Bamberg dosenfrei).

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
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periphere Kritik/er

allesschwingt, Dienstag, 06.02.2007, 23:12 (vor 5838 Tagen) @ H. Lamarr

Frau Dr. Waldmann-Selsam ist das Beste, was den Mobilfunkern passieren konnte, um die Schlappe bei der UMTS-Versteigerung auszubügeln.

diese meinung teile ich nicht im geringsten. das beste was der mobilfunkindustrie passieren kann, ist meines erachtens, wenn sich die kritischen kräfte auf irgenwelchen foren verausgaben und so weit ab der öffentlichkeit verpuffen.
die industrie braucht in den foren nur für künstlich hohe klickzahlen zu sorgen und schon sind die manager der foren glücklich...

auf welchem weg jeder einzelne sein ziel erreichen will, sollte jeder selbst entscheiden dürfen.

für einen hochintelligenten menschen ist es z.b kaum zu verstehen auf welchem weg ameisen ihr ziel finden, dennoch verfehlen sie es nicht.

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H. Lamarr @, München, Mittwoch, 07.02.2007, 01:24 (vor 5837 Tagen) @ allesschwingt

Frau Dr. Waldmann-Selsam ist das Beste, was den Mobilfunkern passieren konnte, um die Schlappe bei der UMTS-Versteigerung auszubügeln.


diese meinung teile ich nicht im geringsten.

Ja, das habe ich mir schon gedacht.

das beste was der mobilfunkindustrie passieren kann, ist meines erachtens, wenn sich die kritischen kräfte auf irgenwelchen foren verausgaben und so weit ab der öffentlichkeit verpuffen.

Ich fürchte, Sie irren sich. Ein Vortrag vor 300 Leuten mag für unsere Frontleute ein (seltenes) stimulierendes Erlebnis sein, die Post aber geht heute im Internet ab: Im Januar 2007 wurde z. B. die IZgMF-Website über 21.000-mal abgerufen, Tendenz steigend. Websites sorgen übrigens mit dafür, dass sich bei den Vorträgen der Frontleute nahe der Öffentlichkeit Publikum einstellt. Wer heute glaubt, auf Websites und Internet-Foren als Instrument der kritischen Meinungsbildung verzichten zu können, der lebt in einer überholten Welt. Schauen sie sich doch nur mal die Online-Präsenzen der großen Verlage an ... Nicht zu reden von den Vorteilen des Internets, wenn Sie jüngeres Publikum erreichen möchten.

die industrie braucht in den foren nur für künstlich hohe klickzahlen zu sorgen und schon sind die manager der foren glücklich...

Von helmut verzapfter Unfug wird nicht dadurch richtiger, dass Sie ihn unkritisch weiterverbreiten - bloss weil er ihnen hier gut ins Konzept passt. Einfach mal hier und dann hier weiterlesen.

auf welchem weg jeder einzelne sein ziel erreichen will, sollte jeder selbst entscheiden dürfen.

Ja klar. Nur wer dann in die Öffentlichkeit drängt und kontraproduktiv auftritt, der muss mit Widerspruch rechnen. Und wenn er sich dann keinen Millimeter bewegt und taubstumm stellt, wird der Widerspruch eben lauter.

für einen hochintelligenten menschen ist es z.b kaum zu verstehen auf welchem weg ameisen ihr ziel finden, dennoch verfehlen sie es nicht.

Schlimm, wenn selbst Ameisen besser kommunizieren als ... na ja, Sie wissen schon.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
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Tags:
Klickzahlen

periphere Kritik/er

Marianne, Mittwoch, 07.02.2007, 20:50 (vor 5837 Tagen) @ H. Lamarr

Wir brauchen noch viel, viel mehr Menschen, die sich für durch Mobilfunk Erkrankte so einsetzen wie Frau Dr. Waldmann-Selsam!

Stimmt haargenau, Marianne, nur so können wir garantieren, dass wir auch die nächsten Jahre staunend belächelt werden.

Wer hat denn überhaupt etwas erreicht? Wenn jemand die Öffentlichkeit aufrüttelt dann ist das Frau Dr. Waldmann-Selsam.

Frau Dr. Waldmann-Selsam ist das Beste, was den Mobilfunkern passieren konnte, um die Schlappe bei der UMTS-Versteigerung auszubügeln.

Wer hat sich sonst um die UMTS-Versteigerung gekümmert? Wer hat sich bemüht die Sache zu kippen? Das war doch nur Frau Dr. Waldmann-Selsam. Sie hat es wenigstens versucht!

Wenn Sie sich doch nur endlich wieder mehr um Ihre Praxis in Bamberg kümmern würde.

Wenn das jeder so macht, sich nur noch um seine eigenen Sachen zu kümemrn, haben wir bald keine Kritiker mehr. Da kümmern sich nur noch die Mobilfunker um ihr Geschäft.

periphere Kritik/er

KlaKla, Mittwoch, 07.02.2007, 14:00 (vor 5837 Tagen) @ hertzklopfer

Frau Waldmann-Selsam reist quer durch Deutschland und verunsichert durch ihre Auftritte die Bürger.

Wieso sollten sich die Bürger sicher fühlen?

Es gibt keinen Grund zur Panik. Die Menschen fallen nicht wie die Fliegen um und ich kann nicht erkennen, dass die Menschen auffällige Gesundheitsprobleme haben wenn sie das Handy nutzen oder in der Nähe einer Basisstation leben. Wir wissen nicht viel bzgl. vermuteter Langzeitschäden, und daher vertrete ich den Standpunkt der sachlichen Aufklärung, ohne Panik und Angst zu verbreiten aber auch nicht das Leugnen des "kleinen" Risikos.

Ich nehme zur Kenntnis, dass es ES-Betroffene gibt. Eine Trendentwicklung, dass sich die Anzahl der Betroffenen mit Verdichtung des Funknetzes signifikant erhöht hat kann ich nicht erkennen. Aber, wer eine seriöse Quelle nennen kann, die darüber Auskunft gibt, möge diese bitte hier nennen.

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Meine Meinungsäußerung

Tags:
Panik, Hysterie

periphere Kritik/er

Marianne, Mittwoch, 07.02.2007, 16:04 (vor 5837 Tagen) @ KlaKla

Es gibt keinen Grund zur Panik. Die Menschen fallen nicht wie die Fliegen um und ich kann nicht erkennen, dass die Menschen auffällige Gesundheitsprobleme haben wenn sie das Handy nutzen oder in der Nähe einer Basisstation leben.

Was soll das denn? Dann gehen Sie doch einmal in der Nähe eines Senders spazieren und sprechen mit den Leuten. Steht der Sender über 5 Jahre, werden Sie sich wundern was Sie von den Leuten zu hören bekommen.

Wir wissen nicht viel bzgl. vermuteter Langzeitschäden,

Da wäre halt eine Studie vor Ort von Nöten, aber das macht natürlich niemand, weil man weiß wie katastrophal das Ergebnis ausfallen würde.

und daher vertrete ich den Standpunkt der sachlichen Aufklärung, ohne Panik und Angst zu verbreiten aber auch nicht das Leugnen des "kleinen" Risikos.

Das "kleine Risiko" ist eine Frechheit den Betroffenen gegenüber. Mit Elektrosenisbilität hat das auch gar nichts zu tun. Durch GPRS-EDGE wurde die Situation um unseren T-Mobile Sender unerträglich für die Anwohner. Sie können gerne kommen und ich stelle Ihnen die Leute vor. Vorausgesetzt sie sind zu Hause und nicht in Krankenhäusern.

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