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<title>Forum Faktencheck Elektrosmog - 1&amp;1 will Lowband, kein Roaming</title>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/</link>
<description>Faktenchecks von Behauptungen, die von Mobilfunkgegnern und Mobilfunkkritikern aufgestellt werden</description>
<language>de</language>
<item>
<title>1&amp;1 will Lowband, kein Roaming (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Für 1&amp;1 ist National Roaming vorübergehend lebenswichtig. Deshalb hat die BNetzA alle anderen Netzbetreiber dazu verpflichtet, mit 1&amp;1 über National Roaming zu verhandeln. Hat 1&amp;1 bis 1. Januar 2026 keinen Roaming-Partner gefunden, behält sich die BNetzA das Recht vor, National Roaming zugunsten von 1&amp;1 anzuordnen.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Genau das ist nicht passiert. Und damit rückt jetzt der Schritt näher, den die Behörde ausdrücklich als Option vorgesehen hatte: eine Anordnung statt weiterer ergebnisloser Runden. <a href="https://www.inside-digital.de/news/telekom-vodafone-und-o2-im-visier-droht-am-ende-ein-frequenzentzug">mehr ...</a></p>
</blockquote><p>Einem <a href="https://www.inside-digital.de/news/mobilfunker-spricht-klartext-wir-wollen-kein-roaming-wir-wollen-frequenzen">Bericht von inside digital</a> zufolge strebt die BNetzA National Roaming von einem der 1&amp;1-Konkurrenten an plus Ausgleichszahlungen von jedem der drei in Höhe von 2 Millionen Euro pro Jahr für fünf Jahre. Doch dagegen positioniere sich 1&amp;1 mit dem zentralen Satz: Roaming habe man bereits (über Vodafone). Man wolle weder „Sharing“ noch neue Roaming-Konstrukte, sondern Lowband-Frequenzen.</p>
<p>1&amp;1 rüstet nach eigener Darstellung weiterhin einen großen Teil neuer Standorte mit Lowband-Antennen aus, weil man fest damit rechne, Lowband zu bekommen. Dazu kommt eine klare Spitze Richtung Konkurrenz: Der Vorwurf, 1&amp;1 würde Frequenzen nicht nutzen, wird zurückgewiesen – im Gegenteil, 1&amp;1 behauptet, jede verfügbare Frequenz auf jeder Antenne zu nutzen. Bekäme man wie geplant die Lowband-Frequenzen, würde man bis Ende des Jahres [2026; Anm. Postingautor] 40 Prozent Netzabdeckung realisieren können. Ohne seien es wohl nur 35 Prozent.</p>
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<pubDate>Mon, 16 Mar 2026 18:29:52 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>National Zwangsroaming zugunsten von 1&amp;1 liegt in der Luft (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Für 1&amp;1 ist National Roaming vorübergehend lebenswichtig. Deshalb hat die BNetzA alle anderen Netzbetreiber dazu verpflichtet, mit 1&amp;1 über National Roaming zu verhandeln. Hat 1&amp;1 bis 1. Januar 2026 keinen Roaming-Partner gefunden, behält sich die BNetzA das Recht vor, National Roaming zugunsten von 1&amp;1 anzuordnen.</p>
</blockquote><p>Genau das ist nicht passiert. Und damit rückt jetzt der Schritt näher, den die Behörde ausdrücklich als Option vorgesehen hatte: eine Anordnung statt weiterer ergebnisloser Runden. <a href="https://www.inside-digital.de/news/telekom-vodafone-und-o2-im-visier-droht-am-ende-ein-frequenzentzug">mehr ...</a></p>
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<pubDate>Tue, 24 Feb 2026 21:52:46 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>2025-12-16: Bluetooth verzögert Gehirnentwicklung vor Geburt (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>► <a href="https://www.cell.com/cms/10.1016/j.celrep.2025.116238/asset/1f5171bf-8a5a-4004-8841-4c8de86023f0/main.assets/gr1_lrg.jpg"><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/202512192323326945de74ab5f5.jpg" class="right" alt="[image]" width="250" height="86" /></a> Was Diagnose-Funk verschweigt: Nach zwei Monaten in Kultur unter HF-Exposition erholten sich die Organoide von anfänglich abweichender Morphologie und kleinerer Größe. Um diese positive Entwicklung zu vertuschen, lässt der Verein in seiner gezeigten Grafik &quot;Days of exposure&quot; die im Original (siehe Screenshot rechts) noch enthaltenen Tage 50 und 60 weg. Besser lässt sich der unbedingte Wille des Vereins zur Manipulation nicht dokumentieren.</p>
</blockquote><p><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/2025122122013569486e3fb1af3.jpg" class="left" alt="[image]" width="300" height="209" />Diese der Publikation entnommene Grafik (dort Bild 1B), zeigt, wie der durchschnittliche Durchmesser der Organoide (Minihirne) während der 60 tägigen HF-Befeldungsphase zugenommen hat. Die schwarze Kurve steht für die nicht befeldeten Kontrollen, die rote Kurve für die befeldeten Minihirne.</p>
<p>Gut zu erkennen ist, dass am Anfang und Ende der Befeldungsphase befeldete und unbefeldete Minihirne gleich groß sind. Zwischen diesen Eckpunkten gehen die Kurven um maximal etwa 300 µm auseinander, was augenscheinlich wenig ist und die aufgeregte Studieninterpretation durch Diagnose-Funk in keiner Weise rechtfertigt.</p>
<p>Die Sternchen geben wie üblich das Signifikanzniveau an, ein Sternchen steht für 5 % Irrtumswahrscheinlichkeit, zwei Sternchen stehen für 1 % Irrtumswahrscheinlichkeit.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sun, 21 Dec 2025 22:28:08 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Diagnose-Funk Pressemitteilungen: Jahresrückblick 2025 (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Der Verein gab 2025 elf Pressemitteilungen heraus. Die folgende Auswertung beruht auf der Anzahl der relevanten Treffer, die eine Mitteilung bei der Nachrichtensuchmaschine Google News erzielte. Zur Trefferermittlung wurden Google News kontextbezogene Suchaufträge erteilt und die Anzahl der relevanten Treffer gezählt. </p>
<p><strong>Suchaufträge</strong><br />
07 von 11 erzielten 0 Treffer.<br />
01 von 11 erzielten einen Treffer bei einem alternativen Medium (Opposition24).<br />
03 von 11 erzielten je einen Treffer bei etablierten Medien (Evang. Zeitung, SWR aktuell, Pressenza).</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sun, 21 Dec 2025 17:52:34 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Das Runde muss ins Eckige (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Schutti2, ich muss das mal loswerden: Keiner verhohnepiepelt Mobilfunkgegner, Diagnose-Funk und andere Götzen der Szene so liebevoll wie Sie. Deshalb lese ich Ihre Kritiken immer gerne.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Fri, 19 Dec 2025 22:48:45 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>2025-12-16: Bluetooth verzögert Gehirnentwicklung vor Geburt (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Publikationsdatum</strong>: 16. Dezember 2025<br />
<strong>Titel</strong>: <a href="https://www.presseportal.de/pm/134366/6180147">Bluetooth-Strahlung verzögert Gehirnentwicklung vor der Geburt</a><br />
<strong>Inhalt</strong>: Der Stuttgarter Verein warnt vor den negativen Auswirkungen von Bluetooth-Strahlung auf die frühe Entwicklung des embryonalen Gehirns. Anlass ist eine aktuelle, aus Sicht des Vereins methodisch sehr gut durchgeführte und ausführlich dokumentierte <a href="https://doi.org/10.1016/j.celrep.2025.116238">Studie</a>, die zu den &quot;dramatischen Ergebnissen&quot; gekommen sei: Gezüchtete Gehirn-Gewebestrukturen, wie sie auch im menschlichen Embryo wachsen, entwickeln sich unter alltagsüblicher Bluetooth-Dauerbestrahlung deutlich gestört und verzögert.<br />
<strong>Kommentar</strong>: Der Pressereferent von Diagnose-Funk lässt in seiner Pressemitteilung den ersten Vorsitzenden des Vereins sagen: &quot;<em>Die Funkstrahlung beeinträchtigt die Biologie bereits weit unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte – in diesem Fall wird die Entwicklung des Gehirns von werdenden Kindern schon in einem sehr frühen Stadium gestört.</em>&quot; Das ist natürlich vollendeter Blödsinn. Aus zwei Gründen: a) ist der Vorsitzer kein Mediziner oder Biologe, sondern gelernter Architekt, er hat also keine Ahnung, wovon er redet und b) gilt auch für diese Studie, dass die Übertragbarkeit der im Labor gefundenen Ergebnisse auf Menschen aus Fleisch und Blut mit Vorsicht, Fingerspitzengefühl und profundem Fachwissen vorzunehmen ist. Da dem Vorsitzer diese Qualifikationen fehlen, versucht er, die Lücke mit populistischen Plattitüden zu überbrücken. Wüssten die Autoren der Studie von den überzogenen Behauptungen, sie würden sich mit Sicherheit davon distanzieren.</p>
<p>Da auch ich von dem Thema der Studie herzlich wenig Ahnung habe, holte ich mir Unterstützung durch ChatGPT. Die folgende Liste von Kritikpunkten an der &quot;Pressemitteilung&quot; von Diagnose-Funk ist das Ergebnis mehrerer Sitzungen mit der KI. Die Liste ist nicht der Weisheit letzter Schluss, ich sehe sie als Übergangslösung, bis sich kompetente wissenschaftsnahe Institutionen wie Berenis (Schweiz) oder das Bundesamt für Strahlenschutz mit der Bedeutung der neuen Studie auseinandergesetzt haben:</p>
<p>► Untersucht wurden kortikale Organoide in Zellkultur (wenige Millimeter große Minihirne), keine Feten, keine Schwangeren, keine Gehirne im Organismus.<br />
► Organoide sind stark vereinfachte Modelle ohne Durchblutung, Plazenta, hormonelle Regulation oder Schutzmechanismen des Mutterleibs.<br />
► Die Minihirne repräsentieren ein frühes fetales Stadium, primär aus technischer Notwendigkeit, da reifere Organoide derzeit noch nicht zuverlässig züchtbar sind; zugleich erlaubt das frühe Stadium gezielte Untersuchung empfindlicher Entwicklungsprozesse, mit begrenzter Übertragbarkeit auf spätere Gehirnstadien inklusive postnataler Entwicklung.<br />
► Die Studie zeigt molekulare und zelluläre Veränderungen, keine Fehlbildungen, keine Funktionsstörungen, keine Entwicklungsstörungen beim Menschen. Das Modell ist bewusst stark vereinfacht und dafür optimiert, Effekte sichtbar zu machen.<br />
► Eine direkte Übertragung auf die fetale Hirnentwicklung ist wissenschaftlich nicht zulässig.<br />
► Die Studie ist biologisch sorgfältig durchgeführt, aber die behauptete gleichmäßige Exposition bei 2,4 GHz und 1<span style="color:#fff;">.</span>Zoll Abstand ist physikalisch nicht haltbar, da das Experiment im inhomogenen Nahfeld stattfand und damit keine fernfeldtypische Umweltbefeldung abbildet.<br />
► Aussagen zu Autismus oder &quot;verzögerter Gehirnentwicklung&quot; sind spekulativ und werden von den Studiendaten nicht gedeckt.<br />
► <a href="https://www.cell.com/cms/10.1016/j.celrep.2025.116238/asset/1f5171bf-8a5a-4004-8841-4c8de86023f0/main.assets/gr1_lrg.jpg"><img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/uploaded/202512192323326945de74ab5f5.jpg" class="right" alt="[image]" width="250" height="86" /></a> Was Diagnose-Funk verschweigt: Nach zwei Monaten in Kultur unter HF-Exposition erholten sich die Organoide von anfänglich abweichender Morphologie und kleinerer Größe. Um diese positive Entwicklung zu vertuschen, lässt der Verein in seiner gezeigten Grafik &quot;Days of exposure&quot; die im Original (siehe Screenshot rechts) noch enthaltenen Tage 50 und 60 weg. Besser lässt sich der unbedingte Wille des Vereins zur Manipulation nicht dokumentieren.<br />
► Eine einzelne In-vitro-Studie ändert nicht den Stand der Evidenz, wonach für Alltags-HF-EMF keine gesicherten Risiken in der Schwangerschaft belegt sind. Wäre an der überzogenen Studieninterpretation des Vereins etwas dran, es hätte in den vergangenen 30 Jahren weltweit nicht übersehen werden können.<br />
► Die Pressemitteilung des Vereins überinterpretiert Grundlagenforschung und vermischt Mechanismenforschung mit Risikobewertung.</p>
<p><strong>Google-News</strong>: Abfrage am 19.12.2025 mit Suchbegriff &quot;<a href="https://www.google.com/search?q=Diagnose-Funk+Bluetooth+Studie+Gehirnentwicklung+ungeborener&amp;num=10&amp;client=firefox-b-d&amp;hs=tZ0o&amp;sca_esv=2719a2d50b2c4d54&amp;biw=1844&amp;bih=977&amp;tbm=nws&amp;sxsrf=AE3TifNwTlH1H6RzxPwEWzcLIpR9Sv_o2w%3A1766182406053&amp;ei=Bs5Fabr2AteRxc8PjrWyoAI&amp;ved=0ahUKEwi6ka-X1sqRAxXXSPEDHY6aDCQQ4dUDCA4&amp;uact=5&amp;oq=Diagnose-Funk+Bluetooth+Studie+Gehirnentwicklung+ungeborener&amp;gs_lp=Egxnd3Mtd2l6LW5ld3MiPERpYWdub3NlLUZ1bmsgQmx1ZXRvb3RoIFN0dWRpZSBHZWhpcm5lbnR3aWNrbHVuZyB1bmdlYm9yZW5lcjIFEAAY7wUyBRAAGO8FMggQABiABBiiBDIIEAAYgAQYogQyBRAAGO8FSLaHA1DYoAJYgIMDcAF4AJABAJgBowGgAYQSqgEEMjQuM7gBA8gBAPgBAZgCGaACyhDCAgUQIRigAcICBxAhGKABGAqYAwCIBgGSBwQyMi4zoAfHTbIHBDIxLjO4B8gQwgcGNy4xNi4yyAccgAgA&amp;sclient=gws-wiz-news">Diagnose-Funk Bluetooth Studie Gehirnentwicklung ungeborener</a>&quot; ergab einen (1) relevanten Treffer bei <a href="https://opposition24.com/gesundheit/bluetooth-im-kinderzimmer-studie-zeigt-massive-schaeden-am-ungeborenen-gehirn/">Opposition24</a>. Das alternative Portal bedient sich auch bei Ivo Saseks Kla.tv und verbreitet z.B. die Meldung &quot;Masern-Lüge entlarvt: 99 % der Todesfälle verschwanden ganz ohne Impfung&quot; (<a href="https://opposition24.com/gesundheit/masern-luege-entlarvt-99-der-todesfaelle-verschwanden-ganz-ohne-impfung/">Quelle</a>).<br />
 <br />
<em>[Admin: Link zur Studie nachträglich eingefügt am 21.12.2025]</em></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75248</link>
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<pubDate>Fri, 19 Dec 2025 22:30:55 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Das Runde muss ins Eckige (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Dass die Forscher als Schüler im Fach Biologie gut aufgepasst haben, bestreite ich nicht, im Fach Physik sind sie aber möglicherweise durchgefallen. Denn hätten sie aufgepasst, wäre ihnen beim Text der Tabelle 2 die Formulierung &quot;<em>I.M.F. = Intensity magnetic field measured in millivolts</em>&quot; bestimmt nicht aus der Feder geflossen.</p>
</blockquote><p>... auch wenn man hier mal freundlich unterstellt, dass vielleicht was anderes gemeint war, vielleicht ... <em>&quot;Electromagnetic field intensity im millivolts per meter&quot;</em> (?) <br />
so bleibt doch</p>
<blockquote><p>Rätselhaft [...], was mit einem HF-Messgerät an einem PC-Monitor und einem Inkubator gemessen werden sollte.</p>
</blockquote><p>
Bleiben wir mal nur beim Monitor<br />
Im Text heißt es:<br />
<em>&quot;The electric field power of the monitor was around 0.1 W.&quot;</em><br />
Ahaaaa...<img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/confused.gif" alt=":confused:" /><br />
Die Leistung des elektrischen Feldes vom Monitor... soweit völlig klar.<br />
Aber: rund?<br />
Monitore sind doch viereckig.<br />
Und damit finden wir auch hier heraus, was vielleicht, eigentlich, gemeint war.<br />
Nämlich 0,1 W pro Quadratmeter.<br />
Ok, eigentlich pro Rechteckmeter, weil Monitore sind ja nicht quadratisch.<br />
Ok, und eigentlich nicht 0,1 Watt sondern 0,1 <strong>Milli</strong>watt pro Rechteckmeter.<br />
Denn das lässt sich wieder umrechnen in Millivolts pro Meter.<br />
Und man bekommt heraus: 0,1 mW/m² sind 200 mV/m.<br />
Ein Blick in Tabelle 2: &quot;Monitor average&quot;: 209,3 millivolt. Oder vielleicht, siehe oben, mV/m.</p>
<p>Und dann passt doch alles. Gerundet, nicht eckig.<br />
So wars bestimmt gemeint.<br />
Und die Sache mit dem Messen im Nahfeld klären wir dann bei der Nachprüfung.</p>
<p>Oder nee:<br />
<span style="color:#f00;"><strong>Game over, next player.<br />
</strong></span></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75246</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75246</guid>
<pubDate>Wed, 17 Dec 2025 13:10:28 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Schutti2</dc:creator>
</item>
<item>
<title>2025-11-28: Ist WLAN schädlich? Neue Studien sagen &quot;ja!&quot; (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Publikationsdatum</strong>: 28. November 2025<br />
<strong>Titel</strong>: <a href="https://www.presseportal.de/pm/134366/6167899">Ist WLAN schädlich? Neue Studien an Menschen, Ratten und Bienen sagen „ja!“</a><br />
<strong>Inhalt</strong>: Der Stuttgarter Verein Diagnose-Funk fordert Bundesumweltminister Carsten Schneider und Digitalminister Dr. Karsten Wildberger auf, Datenübertragung per LiFi (Infrarotstrahlung) statt per WLAN (Funkstrahlung) zu fördern und in Bundesbehörden zu nutzen. Hintergrund dieser Forderung sind neue wissenschaftliche Studien an Menschen, Ratten und Bienen, die nach Ansicht von Diagnose-Funk zeigen sollen, W-Lan-Strahlung sei gesundheitsschädlich.<br />
<strong>Kommentar</strong>: Die beiden von Diagnose-Funk belästigten Bundesminister haben keine Veranlassung, dem Drängen des Vereins nachzugeben. Denn derzeit gibt es keinen wissenschaftlichen Konsens, der belegt, W-Lan-Nutzung im Rahmen üblicher Frequenzen und Intensitäten könnte eine ernsthafte Gefahr für Gesundheit oder Umwelt sein. So wie vier Mücken keinen Sommer machen, sind die vier präsentierten Studien nicht mehr und nicht weniger als Inkrementierungen der Summe aller W-Lan-Studien. Und diese Summe gibt derzeit keinen Anlass, W-Lan durch LiFi zu ersetzen.</p>
<p>Ein bekanntes Defizit von Diagnose-Funk ist das Ausklammern kritischer Qualitätsbetrachtungen bei der Bewertung von alarmierenden Studien, wahrscheinlich fehlen dem Verein die dazu erforderlichen Fertigkeiten. So stufen die Stuttgarter das Paper von <a href="https://www.mdpi.com/2305-6304/13/6/510">Baldini et al., 2025</a>, als &quot;<em>qualitativ hochwertige Studie mit belastbaren Daten</em>&quot; ein. Was die Biologie anbelangt, kann ich als Nachrichtentechniker diese Bewertung nicht angreifen, in Bezug auf die Dosimetrie der Studie jedoch schon. Denn anscheinend war keinem der Forscher um Baldini wirklich klar, mit was für Feldern sie es zu tun hatten und wie diese korrekt zu messen sind:</p>
<p>► Das verwendete Messgerät (<a href="https://www.pce-instruments.com/us/measuring-instruments/test-meters/environmental-meter-pce-instruments-environmental-electromagnetic-radiation-meter-pce-em-29-det_2130853.htm?srsltid=AfmBOooDbNmYzMMnJEXmg9Fw-qRUj44m-sEqIuW61zAtZOsDXzkOnEVS">PCE-EM-29</a>) ist ein sehr preisgünstiges Modell (<a href="https://www.conrad.de/de/p/pce-instruments-pce-em-29-hochfrequenz-hf-elektrosmogmessgeraet-2452417.html?qwer=Cj0KCQiAgP_JBhD-ARIsANpEMxwQ1ZtoVDIis0DnBnfYf4hgSQ_8RMtzZiuX31tmeTDqzZxl4YxgDDwaAqfwEALw_wcB&amp;gclsrc=aw.ds&amp;utm_source=google&amp;utm_medium=cpc&amp;utm_campaign=DE+-+Search+-+Non+Brand+-+Messtechnik+%26+Stromversorgung+-+Messger%C3%A4te&amp;utm_id=21551519025&amp;gad_source=1&amp;gad_campaignid=21551519025&amp;gclid=Cj0KCQiAgP_JBhD-ARIsANpEMxwQ1ZtoVDIis0DnBnfYf4hgSQ_8RMtzZiuX31tmeTDqzZxl4YxgDDwaAqfwEALw_wcB&amp;refresh=true#productDownloads">285 Euro</a>) für den Privatgebrauch. Wird das Gerät bei drei Frequenzen kalibriert (900 MHz, 1800 MHz und 2450 MHz, Kalibrierpegel 5 V/m), schlägt dies mit zusätzlich gut 800 Euro zu Buche. Die irritierende Diskrepanz zwischen Gerätepreis und Kalibrierkosten ist offensichtlich. Wer macht so etwas Unvernünftiges? <br />
► Den Autoren zufolge wurden unterschiedliche EMF-emittierende Geräte untersucht (PC-Monitor, Brutkasten, iPhone, W-Lan-Access-Point etc.) wobei die Samenproben zehn Zentimeter von den Geräten entfernt für eine Stunde befeldet wurden. Gemessen wurde der Mittelwert und der Maximalwert der Exposition. Unklar ist, ob den Forschern klar war, dass das PCE-EM-29 nicht über 1 Stunde hinweg den Mittelwert bilden kann, sondern laut Datenblatt über nur maximal 15 Minuten. Rätselhaft ist, was mit einem HF-Messgerät an einem PC-Monitor und einem Inkubator gemessen werden sollte.<br />
► Um korrekte Messwerte zu bekommen, sollte zwischen Feldquelle und Messpunkt ein Abstand von mindestens einer Wellenlänge herrschen, die Bundesnetzagentur spricht in einer Messempfehlung von mindestens vier Wellenlängen Abstand. Baldini et al. befeldeten jedoch durchgängig, unabhängig von der Feldquelle, mit 10 Zentimeter Abstand. Dies deutet darauf hin, dass den Forschern die Problematik mit reaktivem und strahlendem Nahfeld (unerkannte Messwertverfälschung) nicht geläufig war.<br />
► Das PCE-EM-29 misst nicht frequenzselektiv, sondern breitbandig im Frequenzbereich 50 MHz ... 3,5 GHz. Wegen dieser Charakteristik können Störsignale aller Art (z.B. ein Mobiltelefon in der Tasche eines Labormitarbeiters) die Messung unerkannt verfälschen. Verschärft wird dieses Risiko, weil das Messgerät einen Messkopf mit 3-achsiger Rundsonde hat. Das Gerät weist dadurch eine kugelförmige Richtcharakteristik auf, sonst von Vorteil, für Baldini et al. jedoch kontraproduktiv, weil so Störsignale aus allen Richtungen ungedämpft auf das Messergebnis einwirken konnten. <br />
► Dass die Forscher als Schüler im Fach Biologie gut aufgepasst haben, bestreite ich nicht, im Fach Physik sind sie aber möglicherweise durchgefallen. Denn hätten sie aufgepasst, wäre ihnen beim Text der Tabelle 2 die Formulierung &quot;<em>I.M.F. = Intensity magnetic field measured in millivolts</em>&quot; bestimmt nicht aus der Feder geflossen.</p>
<p>Viele weitere Einwände gäbe es noch vorzubringen, warum Baldini et al. aus meiner Sicht eben keine qualitativ hochwertige Studie mit belastbaren Daten ist und Diagnose-Funk die präsentierten Studien verzerrt interpretiert. Denn allzu offensichtlich ist, dass der Arbeitsgruppe ein erfahrener HF-Messtechniker gefehlt hat, der die schlimmsten Entgleisungen der in seinem Fachgebiet wildernden Biologen hätte verhindern können.<br />
<strong>Google-News</strong>: Die Abfrage bei Google-News ergab am 15.12.2025 mit dem Suchbegriff &quot;<a href="https://www.google.com/search?num=10&amp;client=firefox-b-d&amp;hs=ikJU&amp;sca_esv=4fb71432b9698fda&amp;sxsrf=AE3TifNRGh6FqPP47J_5cp_CsS91LZSS8A:1765838180416&amp;q=WLAN+sch%C3%A4dlich+Studien+Menschen,+Ratten+Bienen&amp;tbm=nws&amp;source=lnms&amp;fbs=AIIjpHw2KGh6wpocn18KLjPMw8n52Nkba7jjr4cvz_KV1oSK1_sd6VQLPh-PW_h3jnphSj15vz7yx47aEep5MfZEk6P_VBPJtKLvjOLg3ZZn4qxTWaAIQOItf-LZl9bQ0q5Y_VNGDS2kgEKFJKDN_HCd9oUJ36AQu81Xe8OxfTy88tLEenL5in2Twn9yDGvv979XS8BZ6dn0&amp;sa=X&amp;ved=2ahUKEwjX0-Xr08CRAxV6RfEDHTlcAD0Q0pQJegQIFRAB&amp;biw=1854&amp;bih=979&amp;dpr=1">WLAN schädlich Studien Menschen, Ratten Bienen</a>&quot; einen relevanten Treffer bei der Nachrichtenagentur Pressenza (Selbstsicht: Internationale Presseagentur für Frieden und Gewaltlosigkeit, Menschenrechte, Abrüstung und Nichtdiskriminierung). Ich hatte wegen des Treffers mit dem deutschen Ableger der Agentur eine freundliche und aufschlussreiche Korrespondenz.</p>
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<pubDate>Mon, 15 Dec 2025 22:57:30 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>2025-10-07: Video der Online-Pressekonferenz von ICBE-EMF (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><!--[if IE]>
    <object type="application/x-shockwave-flash" data="https://www.youtube.com/v/7Jjt1EZ2wYQ&amp;t=944s" width="640" height="360">
    <param name="movie" value="https://www.youtube.com/v/7Jjt1EZ2wYQ&amp;t=944s" />
    </object>
    <![endif]-->
    <!--[if !IE]>-->
    <object type="application/x-shockwave-flash" data="https://www.youtube.com/v/7Jjt1EZ2wYQ&amp;t=944s" width="640" height="360"><param name="movie" value="https://www.youtube.com/v/7Jjt1EZ2wYQ&amp;t=944s" />
    </object>
    <!--<![endif]--></p>
<p>Nachzulesende Hintergründe zu den Vortragenden und ihre Anliegen gibt es <a href="https://icbe-emf.org/press-conference-scientists-challenge-who-backed-reviews-on-wireless-health-effects/">hier</a>.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75081</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75081</guid>
<pubDate>Mon, 13 Oct 2025 19:39:20 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>2025-10-07: Führende Wissenschaftler warnen vor Funkstrahlung (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Führende Wissenschaftler warnen vor Mobilfunkstrahlung ...</p>
</blockquote><p><span style="font-size:large;">Schön, aber warum erst jetzt?</span></p>
<p>Zu jeder der von der WHO beauftragten und inzwischen abgelieferten systematischen Reviews gibt es ein Protokoll, das über die geplante Review sehr detailliert Auskunft gibt. Alle diese Protokolle wurden mehrere Jahre vor der Review angefertigt und <a href="https://www.sciencedirect.com/special-issue/1092DR596MG"><span class="underline">hier</span></a> in der unteren Hälfte der Seite veröffentlicht.</p>
<p>Die Methodik aller Reviews war also kein Geheimnis, sondern liegt seit Jahren offen.</p>
<p><span style="font-size:large;">Warum hat ICBE-EMF nicht schon die Protokolle kritisiert?</span></p>
<p>Das wäre vernünftig gewesen, denn berechtigte Einwände hätten zu Korrekturen an den Reviews führen können.</p>
<p>Doch ICBE-EMF schwieg zu den Protokollen und kritisierte erst Jahre später die fertiggestellten Reviews. Über die Motive der ICBE-EMF kann ich nur spekulieren:</p>
<p>► Statt die Autoren der Reviews auf Schwächen oder Fehler in der Methodik hinzuweisen, ließ man die ungeliebten Kollegen von der Gegenseite lieber ins offene Messer laufen.</p>
<p>► Die Kritiker waren sich über die Ergebnisse der Reviews im Unklaren und wollten die Papers nicht voreilig entwerten. Denn das wäre fatal gewesen, wenn sich die Hoffnungen der Kritiker erfüllt hätten und die Reviews alarmierende Befunde gehabt hätten.</p>
<p>► Eine Kritik an den Protokollen wäre in der Wartezeit bis zur Veröffentlichung der Reviews wahrscheinlich (bei den Medien) in Vergessenheit geraten.</p>
<p>► Die Kritiker haben es eher auf die kommende Monographie der WHO abgesehen, die sich stark auf die Reviews stützen wird. Mit der Kritik an den Reviews erledigen sie zugleich die Monographie.</p>
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<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75075</link>
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<pubDate>Sat, 11 Oct 2025 21:51:15 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
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<title>2025-10-07: Führende Wissenschaftler warnen vor Funkstrahlung (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Publikationsdatum</strong>: 7. Oktober 2025<br />
<strong>Titel</strong>: <a href="https://www.presseportal.de/pm/134366/6132684">Führende Wissenschaftler warnen vor Mobilfunkstrahlung: &quot;Die Sicherheit der Drahtlos-Technologie ist nicht gewährleistet&quot;</a><br />
<strong>Inhalt</strong>: Wissenschaftler der Icnirp-Konkurrenz ICBE-EMF in USA haben am 7. Oktober anlässlich einer englischsprachigen Online-Pressekonferenz behauptet, elf der zwölf im Auftrag der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erstellten systematischen Reviews zu Mobilfunkstrahlung und Gesundheit würden die Bevölkerung in falscher Sicherheit wiegen. Die Wissenschaftler listen aus ihrer Sicht gravierende methodische Mängel in den kritisierten Übersichtsarbeiten auf. Die Reviews seien statistisch nicht belastbar und ließen keine verlässlichen Aussagen über die gesundheitliche Unbedenklichkeit von Mobilfunk oder W-Lan zu.<br />
<strong>Kommentar</strong>: Führend sind für Diagnose-Funk Wissenschaftler immer dann, wenn sie Mobilfunk für gefährlich halten. Doch würde jede Meinungsverschiedenheit unter Wissenschaftlern, wie jetzt geschehen, mit einer Pressekonferenz in die Öffentlichkeit getragen, gäbe es mutmaßlich im Gewirr wichtigster und allerwichtigster Meldungen über den Fortbestand der Menschheit selbst für aktuelle Golf-Nachrichten von Donald Trump kein Durchkommen mehr <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/smile.png" alt=":-)" />.<br />
Statt Pressekonferenzen zu geben, stünde es mMn ICBE-EMF besser zu Gesicht, weiter zu versuchen, sich mit bewährten Mitteln der Wissenschaft gegenüber Icnirp durchzusetzen. Es zählen weder Meinungen noch Überzeugungen oder Mehrheiten, sondern die besseren Argumente.<br />
Die Flucht in die Öffentlichkeit assoziiere ich stark mit einem sehr erfolgreichen deutschen Ex-Tabaklobbyisten, der auf diese Weise versucht hat, die öffentliche Meinung zugunsten seiner Interessen zurechtzukneten. Bei ICBE-EMF habe ich den Verdacht, die versuchen es jetzt auf die gleiche Weise: Die kommende HF-EMF-Monographie der WHO (Risikoabwägung HF-EMF) stützt sich aller Voraussicht nach auf die zwölf Reviews. Doch wer die Reviews angreift hat die Monographie im Visier. Es gilt, das für die kommenden Jahrzehnte wegweisende Papier frühzeitig zu entwerten und Misstrauen gegenüber der WHO/Wissenschaft zu schüren.<br />
Fast schon lächerlich ist, warum eine der zwölf Reviews von der Kritik verschont blieb. Sie blieb verschont, weil aus Sicht von ICBE-EMF bei dieser Tierreview das &quot;richtige&quot; Ergebnis herauskam. Dass Mobilfunk nämlich möglicherweise beim Menschen krebserregend ist. <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=75025">Dieser Quelle zufolge</a> kam das &quot;richtige&quot; Ergebnis allerdings nur deshalb zustande, weil die Autoren sich nicht an ihr eigenes Protokoll gehalten haben. Anstoß daran nimmt ICBE-EMF nicht.<br />
<strong>Google-News</strong>: Die Abfrage bei Google-News ergab am 13.10.2026 mit dem Suchbegriff &quot;<a href="https://www.google.com/search?q=ICBE-EMF+WHO+Reviews+Diagnose&amp;num=10&amp;client=firefox-b-d&amp;sca_esv=fd2d5e0aca235bbf&amp;biw=1869&amp;bih=995&amp;tbm=nws&amp;sxsrf=AE3TifM2uO2xn8h7zV91eirFjdZbL9ScqA%3A1760374270100&amp;ei=_i3taL_wBZSFxc8PvrGTqAc&amp;ved=0ahUKEwi_56mY0aGQAxWUQvEDHb7YBHUQ4dUDCA4&amp;oq=ICBE-EMF+WHO+Reviews+Diagnose&amp;gs_lp=Egxnd3Mtd2l6LW5ld3MiHUlDQkUtRU1GIFdITyBSZXZpZXdzIERpYWdub3NlMgQQIRgVSMhoUKUxWPxJcAB4AJABAJgBngGgAaoHqgEDNi4zuAEMyAEA-AEBmAIFoAKxBMICBRAAGO8FwgIIEAAYgAQYogSYAwCIBgGSBwMyLjOgB90TsgcDMi4zuAexBMIHAzEuNMgHBg&amp;sclient=gws-wiz-news">ICBE-EMF WHO Reviews Diagnose&quot;</a> null relevante Treffer.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Wed, 08 Oct 2025 19:12:15 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>2025-09-05: &quot;Führender Wissenschaftler&quot; kritisiert Grenzwerte (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Publikationsdatum</strong>: 5. September 2025<br />
<strong>Titel</strong>: <a href="https://www.presseportal.de/pm/134366/6111545">Führender Wissenschaftler: Geltende Mobilfunkgrenzwerte sind ungeeignet, die Bevölkerung umfassend zu schützen</a><br />
<strong>Inhalt</strong>: Grenzwertempfehlungen &quot;wissenschaftlich nicht begründet&quot;, &quot;versäumen eine wirksame Risikovorsorge und missachten zentrale Prinzipien des Strahlenschutzes.&quot;<br />
<strong>Kommentar</strong>: Da Diagnose-Funk wissenschaftlich ein &quot;Niemand&quot; ist, spielt der Verein gerne die Autoritätskarte, um auf den Schultern einer Koryphäe sitzend die ersehnte Aufmerksamkeit zu bekommen. Und mit dem Elektroingenieur James C. Lin bemächtigt sich der Verein ungefragt eines in der Bioelektromagnetik tatsächlich anerkannten und respektierten Experten, der es bis zum Professor für Electrical Engineering, Bioengineering und Physiology an der University von Illinois in Chicago brachte. Was Lin für die Stuttgarter besonders interessant macht, ist jedoch der Umstand, dass der US-Amerikaner von 2004 bis 2016 in der Icnirp-Kommission saß. Nach seinem Ausscheiden aus der Kommission begann Lin sich öffentlich mobilfunkkritisch zu äußern, auch gegenüber Icnirp, was ihm schlagartig die Sympathien organisierter Mobilfunkgegner in aller Welt einbrachte. Über die Beweggründe seines Sinneswandels ist nichts bekannt, doch wie alle Menschen haben auch Wissenschaftler das Recht, ihre Meinung über einen umstrittenen Sachverhalt zu revidieren und öffentlich zu vertreten.<br />
<span class="underline">Aber</span>: Lin ist kein &quot;führender Wissenschaftler&quot; mehr, so es einen solchen in der Bioelektromagnetik überhaupt gibt, sondern Rentner. 2019 wurde er emeritiert, mittlerweile ist er 84 Jahre alt. Und er ist ein Einzelgänger: Neun seiner zehn jüngsten kritischen Artikel verfasste er als Solo-Autor, einmal trat er als Herausgeber in Erscheinung. Womit ich sagen will: James Lin spielt in der weltweiten Kokophonie des HF-EMF-Konzerts eine von vielen Geigen, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Und wenn deutsche Mobilfunkgegner trotzdem meinen, sich mit Lin schmücken zu müssen, dann tun sie dies nicht seinetwegen, sondern ihretwegen. Mit dem aktuellen <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=74902">d'Arsonval-Preisträger</a> können sich die Stuttgarter nämlich nicht schmücken.<br />
<strong>Google-News</strong>: Abfrage am 24.09.2025 mit Suchbegriff &quot;<a href="https://www.google.com/search?num=10&amp;client=firefox-b-d&amp;sca_esv=2b083a397f24b98e&amp;sxsrf=AE3TifNYZMEjmyKMsfi5R9hDQbD9Eq5CVQ:1758721333547&amp;q=F%C3%BChrender+Wissenschaftler+James+Lin&amp;tbm=nws&amp;source=lnms&amp;fbs=AIIjpHw2KGh6wpocn18KLjPMw8n5Yp8-1M0n6BD6JoVBP_K3fXXvA3S3XGyupmJLMg20um-g802xpvK_P6JR85uWJcIAh5Lgu0SMpOx-cUy0fvIHmPBb9Qv28DZsyI3qaXtI7r0WL9XEzZHxHV_vjbZ8U3PAaVvyR2_vRRK2sRNxBmQuB0AsadY3H4O8i2qkzh9iUHxWqTTK&amp;sa=X&amp;ved=2ahUKEwikgeHCw_GPAxUGB9sEHbX9NPIQ0pQJegQIExAB&amp;biw=1427&amp;bih=995&amp;dpr=1">Führender Wissenschaftler James Lin</a>&quot; ergab null relevanten Treffer.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Wed, 24 Sep 2025 15:18:08 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>2025-06-03: National Roaming für 1&amp;1 auf der langen Bank (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Eine Ausnahme ist lediglich der neue Zuteilungsinhaber 1&amp;1, der seine liebe Not hat, ein bundesweites Mobilfunknetz aufzubauen. Für 1&amp;1 ist National Roaming vorübergehend lebenswichtig. Deshalb hat die BNetzA alle anderen Netzbetreiber dazu verpflichtet, mit 1&amp;1 über National Roaming zu verhandeln. Hat 1&amp;1 bis 1. Januar 2026 keinen Roaming-Partner gefunden, behält sich die BNetzA das Recht vor, National Roaming zugunsten von 1&amp;1 anzuordnen.</p>
</blockquote><p>Einer der drei Mobilfunkbetreiber Telekom, Vodafone, Telefónica muss 1&amp;1 mindestens 2x5 MHz Low-Band zur gemeinsamen Nutzung bereitstellen. Doch die Verhandlungen verlaufen schwierig. 1&amp;1-Chef Ralph Dommermuth hat am 7. August 2025 erklärt: &quot;Ich kann nicht sagen, wann es eine Einigung gibt. Bis heute liegt uns noch kein Angebot vor. Die Drei werden sich natürlich viel Mühe geben, dass es sehr lange dauert.&quot;</p>
<p>Bei den 2x5 MHz im Low-Band geht es um 700, 800 oder 900 MHz. Im Mai 2025 hat die Bundesnetzagentur ihre Entscheidung über die Bereitstellung der freiwerdenden Low- und Mid-Band-Frequenzen final bekanntgegeben.</p>
<p>Der zeitliche Ablauf der Verhandlungen hinge maßgeblich von der Bundesnetzagentur ab, sagte Dommermuth. &quot;Nachdem jetzt monatelang nichts passiert ist, hat die Bundesnetzagentur ein Reporting eingeführt. Bis zum Jahresende müssen uns die Frequenzen bereitgestellt werden.&quot; <a href="https://www.golem.de/news/telekom-vodafone-und-telefonica-schwierige-verhandlungen-um-frequenzabgabe-an-1-1-2508-198982.html">mehr ...</a></p>
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<pubDate>Sat, 09 Aug 2025 12:58:22 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>2025-07-16: vier 5G-Mobilfunkstudien zeigen athermische Effekte (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Publikationsdatum</strong>: 16. Juli 2025<br />
<strong>Titel</strong>: <a href="https://www.presseportal.de/pm/134366/6077690">Und es gibt sie doch: 5G-Mobilfunk-Studien zeigen bedenkliche nicht-thermische Gesundheitsschäden</a><br />
<strong>Inhalt</strong>: Angebliche Schäden bei menschlichem Blut, weiblicher Fortpflanzung, Verhalten von Genen und Wärmeregulation in Tier- und Reagenzglasversuchen.<br />
<strong>Kommentar</strong>: Wenn Diagnose-Funk in seiner sogenannten Pressemitteilung von &quot;bedenklichen nicht-thermischen Gesundheitsschäden&quot; redet, ohne diese Behauptung einem Mediziner erster, zweiter oder dritter Klasse in den Mund zu legen, darf die Behauptung in erster Näherung als unqualifizierte Meinungsäußerung von Laien verworfen werden. Konstant lächerlich sind mMn auch die aufdringlichen Annäherungsversuche an Mitglieder der Bundesregierung. Diesmal wird Umweltbundesminister Schneider mit dem Rat belästigt, vier Studien zu lesen, die ihm der Verein empfiehlt. Wie welt- und politikfremd! Schneider ist gelernter Bankkaufmann, er wird keine der Studien anfassen, denn er versteht davon ebenso viel wie der Verein, nämlich nichts. Muss Schneider auch nicht, dafür hat er genug qualifizierte Leute in seinem Ressort. </p>
<p>Von den vier Alarmstudien, die laut Diagnose-Funk alle &quot;höchstes wissenschaftliches Niveau&quot; haben (wie wollen Laien das beurteilen?), habe ich exemplarisch nur die erste (rote Blutkörperchen altern schneller) ChatGPT zur fachlichen Bewertung übergeben. Hier nach einigen Diskussionen der finale Befund der KI:</p>
<p>Die Studie präsentiert einen methodisch ambitionierten, aber von deutlichen Schwächen in der Umsetzung geprägten in-vitro-Pilotversuch, in dem menschliche Blutproben gesunder Spender für jeweils zwei Stunden 5G‑Signalen (700, 2500, 3500 MHz) mit einer spezifischen Absorptionsrate (SAR) von 1,0 W/kg ausgesetzt wurden. Die Autoren berichten geschlechtsspezifische morphometrische Veränderungen an Erythrozyten, die auf eine mögliche vorzeitige Zellalterung hindeuten könnten. Gleichzeitig zeigten sich keine Veränderungen der kompletten Blutbild‑Parameter (CBC) oder der Thrombozytenaktivierung, was darauf schließen lässt, dass grundlegende Blutfunktionen unter den geprüften Bedingungen unbeeinträchtigt bleiben.</p>
<p>Die morphologischen Veränderungen an den Erythrozyten könnten eine hypothetische Beschleunigung der Zellalterung andeuten. Allerdings fehlt ein Nachweis für Hämolyse, Entzündungsreaktionen oder eine beeinträchtigte Sauerstofftransportfunktion. Da es sich um eine in vitro-Studie mit starker, kurzzeitiger Exposition handelt, sind direkte Rückschlüsse auf akute oder chronische Gesundheitsrisiken für Menschen nicht möglich. Vielmehr dienen die Ergebnisse als Indiz für weiterführende in vivo-Studien und epidemiologische Untersuchungen.</p>
<p><span class="underline">Stärken der Studie</span>: Einsatz von Temperaturregelung und Sham‑Kontrollen zur Kontrolle von Umwelteinflüssen. Differenzierte Bildanalysen zur morphologischen Bewertung. Multidisziplinäres Forschungsteam mit klinischer, ingenieurwissenschaftlicher und biologischer Expertise.</p>
<p><span class="underline">Schwächen der Studie</span><br />
Feldhomogenität und Hotspots: Die Exposition erfolgte mittels zweier gegenüberliegender Antennen. Zwar wurden Computersimulationen (FDTD) verwendet, um durch Variation von Abstand, Phasenlage und Ausrichtung ein homogenes elektromagnetisches Feld zu erzielen. Es fehlen jedoch Messdaten oder Visualisierungen, die die tatsächliche Feldverteilung bestätigen. Interferenzeffekte im Nahfeld können zu Hotspots mit lokal deutlich höheren SAR‑Werten als dem angegebenen Mittelwert von 1,0 W/kg führen. Diese Hotspots könnten die beobachteten morphologischen Effekte an den Erythrozyten mitverursacht haben, wurden aber weder quantifiziert noch weiter untersucht. Dies stellt eine wesentliche methodische Einschränkung dar, die die Interpretation der Ergebnisse erschwert.</p>
<p>Unklare Verblindung: Es wird nicht angegeben, ob die mikroskopischen Analysen verblindet erfolgten, sodass ein Beobachter‑Bias nicht ausgeschlossen werden kann.</p>
<p>Einfache Sham‑Kontrolle: Neben der Kontrollprobe ohne Exposition fehlt eine zusätzliche Kontrollgruppe außerhalb der Expositionskammer, um mögliche Einflüsse durch Lagerung oder Gerätebedingungen auszuschließen.</p>
<p>Keine Randomisierung der Probenpositionen: Es ist unklar, ob Probenpositionen zufällig oder systematisch zugewiesen wurden. Somit können systematische Fehler durch Feldgradienten oder thermische Effekte nicht ausgeschlossen werden.</p>
<p>Untersuchung nur einer SAR‑Stufe: Die Studie verwendet ausschließlich eine SAR von 1,0 W/kg, ohne eine Dosis‑Wirkungs‑Beziehung oder niedrigere Expositionsstärken zu untersuchen.</p>
<p>Keine Aussage zur Reversibilität: Ob sich die morphologischen Veränderungen nach einer Erholungsphase zurückbilden, wurde nicht geprüft.</p>
<p>Fehlende mechanistische Analysen: Es fehlen begleitende biochemische oder ultrastrukturelle Untersuchungen, um einen Wirkmechanismus zu belegen.</p>
<p><span class="underline">Fazit</span>: Die Studie zeigt interessante in-vitro-Effekte von 5G‑Feldexposition auf rote Blutkörperchen, bleibt aber spekulativ hinsichtlich Übertragbarkeit und Wirkmechanismen. Insbesondere die Möglichkeit von lokal hohen SAR‑Hotspots durch Interferenzeffekte und fehlende quantitative Feldmessungen erschweren die Interpretation. Die beobachteten morphometrischen Veränderungen sind zwar bemerkenswert, ihre gesundheitliche Relevanz ist jedoch derzeit unklar.</p>
<p>Die Ergebnisse sind ein wertvoller Hinweis auf mögliche biologische Effekte und begründen die Notwendigkeit weiterführender Studien mit verbesserter Methodik, inklusive genauerer Feldmessungen, Dosis‑Wirkungs‑Analysen, Verblindung, Randomisierung und in vivo-Modellen.</p>
<p><strong>Google-News</strong>: Abgefragt am 20. Juli 2025 ergab Google-News <a href="https://www.google.com/search?q=5G-Mobilfunk-Studien+zeigen+bedenkliche+nicht-thermische+Gesundheitssch%C3%A4den&amp;num=10&amp;client=firefox-b-d&amp;sca_esv=dcf3457e0fc12c6a&amp;biw=1869&amp;bih=1011&amp;tbm=nws&amp;sxsrf=AE3TifOvsJM09V2XHIxKVuNoQMplZoE3tQ%3A1753133759225&amp;ei=v7J-aOHCDZSgwPAPk8-R6As&amp;ved=0ahUKEwihntmX9M6OAxUUEBAIHZNnBL0Q4dUDCA4&amp;oq=5G-Mobilfunk-Studien+zeigen+bedenkliche+nicht-thermische+Gesundheitssch%C3%A4den&amp;gs_lp=Egxnd3Mtd2l6LW5ld3MiTDVHLU1vYmlsZnVuay1TdHVkaWVuIHplaWdlbiBiZWRlbmtsaWNoZSBuaWNodC10aGVybWlzY2hlIEdlc3VuZGhlaXRzc2Now6RkZW5IsSdQlgxY9htwAHgAkAEAmAFCoAGpAaoBATO4AQzIAQD4AQGYAgCgAgCYAwCIBgGSBwCgB-ADsgcAuAcAwgcAyAcA&amp;sclient=gws-wiz-news">1 relevanten Treffer</a> für die &quot;Pressemitteilung&quot; des Vereins auf der Website <a href="https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/stuttgart/mobilfunk-ausbau-5g-wochenrueckblick-18-juli-2025-100.html">SWR aktuell</a>.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=74872</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=74872</guid>
<pubDate>Sun, 20 Jul 2025 16:59:49 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>2025-06-03: National Roaming oder &quot;Ein Netz für alle&quot; (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Publikationsdatum</strong>: 3. Juni 2025<br />
<strong>Titel</strong>: <a href="https://www.presseportal.de/pm/134366/6047703">Bundestag kann mit nationalem Roaming die meisten Funklöcher sofort schließen</a><br />
<strong>Inhalt</strong>: Der Verein bedrängt den Bundestag, besonders den Digitalausschuss, mit dem TK-Änderungsgesetze national Roaming einzuführen. National Roaming – auch Net-Sharing genannt – führe dazu, dass Mobiltelefonnutzer jedes verfügbare Mobilfunknetz nutzen können, egal bei welchem Anbieter sie sind. Die unterschiedlichen Mobilfunknetze würden sich bei national Roaming wie ein Netz für alle verhalten. <br />
<strong>Kommentar</strong>: Anscheinend erfüllte der Pressereferent des Vereins mit <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=74723">dieser Pressemitteilung</a> nicht die Erwartungen des Vereinsvorstands und musste noch einmal ran. Keine gute Idee, denn die Neufassung wirkt plakativ, populistisch und wieder stark vereinfacht, um politischen Druck aufzubauen und breite Zustimmung zu ergattern. Das Resultat ist keine Pressemitteilung, sondern das Positionspapier einer um Aufmerksamkeit ringenden belanglosen Lobby-Organisation. Journalisten werden auch von dieser &quot;Pressemitteilung&quot; des Vereins restlos begeistert sein <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/smile.png" alt=":-)" />. <br />
Offensichtlich ist Diagnose-Funk entgangen, dass die Präsidentenkammer der BNetzA mit ihrer Entscheidung vom 24. März 2025 National Roaming faktisch überflüssig macht, denn sie brummt jetzt jedem einzelnen Mobilfunknetzbetreiber (Zuteilungsinhaber) harte Versorgungsverpflichtungen auf und nicht wie zuvor, allen zusammen. Beispiel: Ab 1. Januar 2029 müssen jeweils 99 Prozent der Haushalte in definierten dünn besiedelten Gemeinden mit 100 Mbit/s versorgt sein. Sobald diese Pflichten erfüllt sind, gibt es keine grauen Funklöcher mehr, die National Roaming erfordern würden. Eine Ausnahme ist lediglich der neue Zuteilungsinhaber 1&amp;1, der seine liebe Not hat, ein bundesweites Mobilfunknetz aufzubauen. Für 1&amp;1 ist National Roaming vorübergehend lebenswichtig. Deshalb hat die BNetzA alle anderen Netzbetreiber dazu verpflichtet, mit 1&amp;1 über National Roaming zu verhandeln. Hat 1&amp;1 bis 1. Januar 2026 keinen Roaming-Partner gefunden, behält sich die BNetzA das Recht vor, National Roaming zugunsten von 1&amp;1 anzuordnen.<br />
Die übrigen Ausführungen in der &quot;Pressemitteilung&quot;, insbesondere die aufdringliche Eigenwerbung, bedürfen mMn nicht der Zuwendung. Der angeblich begründete Verdacht, dass Mobilfunkstrahlung von Sendeanlagen zum Insektensterben beiträgt, ist verdeckte Eigenwerbung und <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=73817">mit dieser Zuwendung</a> bereits über alle Maßen gewürdigt. <br />
<strong>Google-News</strong>: Abgefragt am 18. Juni 2025 ergab Google-News erwartungsgemäß <a href="https://www.google.com/search?num=10&amp;client=firefox-b-d&amp;sca_esv=6b19787a6a994d6b&amp;sxsrf=AE3TifM8XIL8vByOgwkOp3G8d0qCswSi1A:1750271991745&amp;q=%22Nationales+Roaming%22+%22ein+Netz+f%C3%BCr+alle%22&amp;tbm=nws&amp;source=lnms&amp;fbs=AIIjpHw2KGh6wpocn18KLjPMw8n5hN61lR5LAgcVcqBxBsLTnR5JEz6swfKxO9Llf0le6oPlBNK_FrchaJSC0tUntBcojZY7q7VmNLbo-jWQxHRZX40q7jyfsImRsOk-f17CY0fLSS9RR3GL_GUMZJlpzzpwMfrdSKBsw6zWieAuo-4yvMJqlXCdUYywehqVudFjTgR_K6K9&amp;sa=X&amp;ved=2ahUKEwjr_8-iz_uNAxXFRPEDHQFHLyoQ0pQJegQIFRAB&amp;biw=1869&amp;bih=1011&amp;dpr=1">0 relevante Treffer</a> für die &quot;Pressemitteilung&quot; des Vereins.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=74785</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=74785</guid>
<pubDate>Wed, 18 Jun 2025 18:46:05 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>2025-06-13: Tag der Elektrohypersensibilität (EHS) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Publikationsdatum</strong>: 13. Juni 2025<br />
<strong>Titel</strong>: <a href="https://www.presseportal.de/pm/134366/6054513">Tag der Elektrohypersensibilität (EHS) am 16. Juni: Bundesregierung kann Betroffenen helfen</a><br />
<strong>Inhalt</strong>: Elektrosensibilität (EHS) als Umwelterkrankung anerkennen – Schutzzonen für Betroffene schaffen.<br />
<strong>Kommentar</strong>: Diagnose-Funk erzählt mit seiner &quot;Pressemitteilung&quot; Volontären die Geschichte vom Pferd. Das hat Tradition. Seit mindestens 20 Jahren versucht ein dubioses Bündnis von Anti-Mobilfunk-Vereinen, Geschäftemachern und eine handvoll Wissenschaftler vergeblich, das Krankheitsbild &quot;Elektrosensibilität&quot; von der Psyche weg hin zur Physis zu verlagern. Dazu ist jedes Mittel recht, vorneweg Desinformation. Die &quot;Pressemitteilung&quot; ist voll davon.<br />
Ein Beispiel will zeigen, wie der Verein in der &quot;Pressemitteilung&quot; einen dürren Sachverhalt für seine Zwecke umdeutet. Gemeint sind die in dem Technikfolgenbericht des TAB vom Februar 2023 genannten Schutzzonen, &quot;in denen z.B. die Verwendung von Mobiltelefonen oder die Errichtung von Sendeanlagen verboten oder stark eingeschränkt&quot; sein könnten. Die in der &quot;Pressemitteilung&quot; zitierte Textpassage steht tatsächlich so auch in dem TAB-Bericht. Diagnose-Funk schiebt sie dem Leser der &quot;Pressemitteilung&quot; jedoch zuerst fälschlich als <span class="underline">Forderung</span> des TAB unter, etwas später dann zutreffender als <span class="underline">Vorschlag</span>.<br />
Entscheidend aber ist: Diagnose-Funk suggeriert, das TAB hätte bei seinem Vorsorgevorschlag exklusiv &quot;Elektrosensible&quot; im Blick gehabt. Dafür gibt es jedoch keinen einzigen Beleg in dem 440 Seiten umfassenden Bericht. Besagte Textpassage taucht in dem Bericht mehrfach im Wortlaut auf, kein Vorkommen zeigt jedoch einen Zusammenhang mit &quot;Elektrosensiblen&quot;. Aller Voraussicht nach dachten die Autoren des TAB-Berichts bei der zitierten &quot;Schutzzonen&quot;-Textpassage an ganz andere plausiblere Zusammenhänge wie Mobiltelefonverbote in Schulen und Errichtungsverbote für Basisstationen in Naturschutzgebieten.<br />
Soviel zu der angeblichen &quot;Schutzzonenforderung&quot; des TAB für &quot;Elektrosensible&quot;. Auf dem gleichen manipulativen Niveau geht es in der &quot;Pressemitteilung&quot; weiter. Ich bitte deshalb um Verständnis, dass ich darauf nicht weiter gezielt eintreten möchte, sondern zu drei Stichwörtern nur Links anbiete: <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=74228">EWSA, EU-Parlament, Europarat</a>, <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=61594">Radarsoldaten sind keine Elektrosensiblen</a>, <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=entry&amp;id=72160">Landesärztekammer Ba-Wü fordert nicht</a>. <br />
Es ist eine bekannte Spezialität von Diagnose-Funk, Sachverhalte so zu präsentieren, dass ein Fehler dem Verein schwarz auf weiß nicht nachzuweisen ist, weil der Fehler erst im Kopf des irregeführten Lesers entsteht. Unklar ist, ob diese Spezialität eine hohe Kunst der Desinformation ist oder nur der Unfähigkeit geschuldet ist, sich unmissverständlich zu artikulieren.<br />
<strong>Google-News</strong>: Abgefragt am 16. Juni 2025 ergab Google-News <a href="https://www.google.com/search?num=10&amp;client=firefox-b-d&amp;sca_esv=74094a796f7da13a&amp;sxsrf=AE3TifP2LdNNvkPWcZ81jyPPpHysxIXhWA:1750103611760&amp;q=Tag+der+Elektrohypersensibilit%C3%A4t+(EHS)&amp;tbm=nws&amp;source=lnms&amp;fbs=AIIjpHw2KGh6wpocn18KLjPMw8n5hN61lR5LAgcVcqBxBsLTnU3tRFduq5pUseJxfvK2JcMlU4Uf4htPyE4J98E0Hx2ciLKFxFdRbEulbcbEOc1K0hIV36J7xwgfpQPX6u4b0nX1f6o154RpkbeFDFI4Wgw3MytwmQaBwOoPPoTEB3_QEbAhOJ6Xa378yLuwTpx8zKtCg1xv&amp;sa=X&amp;ved=2ahUKEwiaoeWA3PaNAxV7A9sEHSLUOpkQ0pQJegQIFBAB&amp;biw=1437&amp;bih=1011&amp;dpr=1">0 relevante Treffer</a>.<br />
<strong>Hintergrund</strong>: <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=70860">Faktencheck - Diagnose-Funk will TAB-Bericht entwerten</a><br />
<a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=72152">Warum Medien Pressemitteilungen von Diagnose-Funk meiden</a></p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Mon, 16 Jun 2025 19:50:38 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
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<title>2025-02-21: Diagnose-Funk-Kontaktversuch mit LAUG (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>Kommentar</strong>: Bei dieser Pressemitteilung weiß man der vielen Schwachstellen wegen gar nicht, wo man mit der Kritik anfangen soll.</p>
</blockquote><p>Man möchte es nicht für möglich halten, aber Diagnose-Funk versuchte mit der wenig überzeugenden Studie und der noch weniger überzeugenden Pressemitteilung die Länderarbeitsgruppe Umweltbezogener Gesundheitsschutz (LAUG) der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) der Bundesländer zu beeindrucken. Das konnte nicht gut gehen. Die LAUG wandte sich ans BfS, das die Studie <a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=thread&amp;id=74756">prompt entschärfte</a> und seither wartet, ob die LAUG eine offizielle Stellungnahme abruft oder der Vorstoß des Stuttgarter Vereins bereits mit der Entschärfung im Sande verlaufen ist.</p>
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<pubDate>Sun, 08 Jun 2025 15:39:49 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
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<title>2025-05-25: Nationales Roaming schließt sofort Funklöcher (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Seit 1999 gab es mehrfach bilaterale befristete National-Roaming-Vereinbarungen zwischen zwei Netzbetreibern (einem großen und einem kleinen). Und seit spätestens 2010 wurde die Forderung nach National Roaming von verschiedenen politischen Vertretern und Institutionen immer wieder aufgegriffen, insbesondere mit dem Ziel, die Mobilfunkversorgung in ländlichen Gebieten zu bessern. Zuletzt trat Ende 2024 der <a href="https://winfuture.de/news,147808.html">Deutsche Landkreistag</a> mit dieser Forderung in die Öffentlichkeit. Was den Notruf 112 anbelangt, ist die Forderung schon seit mehr als 30 Jahren erfüllt. Denn dafür gilt seit GSM-Zeiten in Europa unentgeltliches nationales und internationales Roaming.</p>
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<pubDate>Mon, 26 May 2025 21:31:40 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>2025-05-25: Nationales Roaming schließt sofort Funklöcher (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Publikationsdatum</strong>: 25. Mai 2025<br />
<strong>Titel</strong>: <a href="https://www.presseportal.de/pm/134366/6041595">Nationales Roaming schließt sofort Funklöcher auf 14 Prozent der Bundesfläche!</a><br />
<strong>Inhalt</strong>: Bundesregierung und Bundesnetzagentur könnten angeblich sofort Verbesserung ermöglichen – und zusätzliche Antennen vermeiden.<br />
<strong>Kommentar</strong>: Die Pressemitteilung ist aus Sicht von Verbrauchern und Mobilfunkkritikern nachvollziehbar formuliert – aber sie simplifiziert die Umsetzbarkeit und lässt ökonomische, technische und wettbewerbsrechtliche Realitäten außen vor. Sie eignet sich gut als Appell, ist aber keine ausgewogene Analyse. Die Schwachpunkte aus Sicht von ChatGPT lauten:</p>
<p><span class="underline">Wettbewerbsverzerrung und Investitionsanreize</span>: Nationales Roaming kann den Anreiz für kleinere oder finanzschwächere Anbieter mindern, selbst in den Netzausbau zu investieren, wenn sie sich stattdessen in das Netz anderer Anbieter „einklinken“ können. Netzbetreiber wie Telekom oder Vodafone argumentieren: „Warum sollen wir aufwendig und teuer Infrastruktur aufbauen, wenn Wettbewerber unsere Masten einfach mitnutzen dürfen?“</p>
<p><span class="underline">Technische Herausforderungen unterschätzt</span>: Die Aussage, man könne mit nationalem Roaming „sofort“ die Funklöcher auf 14 % der Fläche schließen, ist technisch und regulatorisch stark vereinfacht. Roaming bedeutet zusätzliche Koordination, komplexe Netzarchitekturen, Qualitätssicherung, Abrechnungssysteme etc. Das ist nicht mit einem Schalter umlegbar.</p>
<p><span class="underline">Fehlannahme zur Antennenreduktion</span>: Die Behauptung, durch nationales Roaming könne man „Antennen abschalten“ und Strahlung reduzieren, ist falsch. Gerade bei steigendem Datenvolumen (Streaming, IoT etc.) sind oft mehr Antennen erforderlich, nicht weniger – um Kapazitäten bereitzustellen, die ein einzelner Standort allein nicht leisten kann. Mit Abschaltung schwach ausgelasteter Antennen wird der Traffic lediglich auf benachbarte Antennen verlagert, die Strahlung bleibt damit gleich. Zudem wird Roaming allein keine Überversorgung reduzieren, wenn Betreiber ihre Netze unabhängig voneinander weiter betreiben.</p>
<p><span class="underline">Vergleich mit Strom und Internet hinkt</span>: Der Vergleich mit Gas- oder Stromnetzen ist nur bedingt sinnvoll, da der Mobilfunk kein physisch fixes Leitungsnetz hat, sondern ein funkbasiertes Netz mit spektraler Konkurrenz und sehr hoher Abhängigkeit von Funkzellenarchitektur und Frequenzverfügbarkeit.</p>
<p><span class="underline">Fehlender wirtschaftlicher Realismus</span>: Die PM vermittelt implizit, dass nationales Roaming „kostenlos“ oder „kostengünstig“ möglich sei. In Wirklichkeit müssten Preise und Bedingungen reguliert oder verhandelt werden – und das ist oft langwierig und konfliktträchtig.</p>
<p><strong>Google-News</strong>: Die Abfrage am 28.05.2025 ergab <a href="https://www.google.com/search?q=%22Nationales+Roaming%22+Funkl%C3%B6cher+Diagnose-Funk&amp;num=10&amp;client=firefox-b-d&amp;sca_esv=40d43ec712e35486&amp;sxsrf=AE3TifNIwE1EOkDIuG_X6BCpCvfbpXV0eg%3A1748459302177&amp;ei=Jl83aLnICu6Txc8PmZPV8A8&amp;ved=0ahUKEwi58_C87saNAxXuSfEDHZlJFf4Q4dUDCBA&amp;uact=5&amp;oq=%22Nationales+Roaming%22+Funkl%C3%B6cher+Diagnose-Funk&amp;gs_lp=Egxnd3Mtd2l6LXNlcnAiLiJOYXRpb25hbGVzIFJvYW1pbmciIEZ1bmtsw7ZjaGVyIERpYWdub3NlLUZ1bmsyBRAAGO8FMggQABiiBBiJBTIIEAAYgAQYogQyCBAAGIAEGKIEMgUQABjvBUiWiwFQ0Q1Yt4YBcAF4AJABAJgB_QGgAYoNqgEGMTYuMS4xuAEDyAEA-AEBmAISoAKCDcICChAAGLADGNYEGEeYAwCIBgGQBgKSBwYxNi4xLjGgB-s2sgcGMTUuMS4xuAf-DMIHBjAuMTYuMsgHIA&amp;sclient=gws-wiz-serp">1 relevanten Treffer</a> bei <a href="https://evangelische-zeitung.de/umweltorganisation-weniger-strahlung-durch-nationales-roaming">Evangelische Zeitung</a>. Ob der evangelische Ex-Pfarrer Werner Thiede da ein bisschen nachgeholfen hat ist spekulativ. Aber: Die Zeitung verdreht eine Tatsache, die in der Pressemitteilung noch zutreffend war, ohne Not ins Unzutreffende. Gemeint ist der Satz &quot;<em>Am Freitag hatte die Bundesnetzagentur nach einer Messwoche auf der Suche nach Funklöchern vermeldet, knapp 14 Prozent der Bundesfläche seien sogenannte „graue Flecken“.</em>&quot; Richtig ist, die BNetzA äußerte sich nicht nach der Messwoche, sondern davor (<a href="https://izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=thread&amp;id=74703">Beleg</a>).<br />
<strong>Hintergrund</strong>: <a href="https://izgmf.de/Aktionen/Meldungen/Archiv_15/standort-mitbenutzung/standort-mitbenutzung.html">National Roaming: Wenn Netzbetreiber sich Sendemasten teilen</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=74723</link>
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<pubDate>Mon, 26 May 2025 17:09:34 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>2025-05-08: Mobilfunkstudie findet Beweise für Krebsrisiko (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><span style="color:#399;"><em><strong>Die bösartigen Herzschwannome zählen zu den äußerst seltenen Primärtumoren des Herzens. Allgemein werden primäre kardiale Tumoren in autoptischen Studien mit einer Häufigkeit von etwa 0,001 bis 0,03 pro 100.000 Personen pro Jahr beschrieben – und davon entfallen nur ein winziger Anteil auf die maligne Variante. Aufgrund der wenigen berichteten Fälle schätzen Experten, dass die Inzidenz bösartiger Herzschwannome vermutlich weit unter 0,005 pro 100.000 Personen liegt.</strong></em></span></p>
</blockquote><p>Auf dem 126. <a href="https://www.egms.de/static/de/meetings/dgch2009/09dgch307.shtml">Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie</a> 2009 in München hieß es in einem Vortrag:</p>
<p><span style="color:#399;"><em><strong>[...] Maligne periphere Nervenscheidentumoren (MPNST) stellen eine seltene Form der Weichgewebssarkome mit einem Anteil von 2–10 % dar. Die Inzidenz in der Normalbevölkerung beträgt 0,001%. [...]</strong></em></span></p>
<p>MPNST ist das Akronym für die bösartige Form von Schwannomen und die Inzidenz von 0,001 Prozent der Allgemeinbevölkerung bedeutet 1 Neuerkrankung pro 100'000 Personen und Jahr. Aber: Diese Zahl gilt für die Summe aller MPNST. MPNST finden sich bevorzugt am Rumpf (circa 50 Prozent), seltener an den Extremitäten (circa 30 Prozent) und an Kopf und Hals (circa 20 Prozent) <a href="https://www.aerzteblatt.de/archiv/tumoren-peripherer-nerven-5769bda4-c42e-4355-904b-1f92a38749aa">Quelle</a>. Für die Teilmenge der MPNST im Herzen muss die Inzidenz demnach deutlich unter 0,001 Prozent liegen.</p>
<p>Da bösartige Herzschwannome so selten sind und die Begrifflichkeiten für die Erkrankung uneinheitlich sind, steht meine Recherche nach der Inzidenz auf wackligen Beinen. Aus meiner Sicht ist es aber aufgrund obiger Ergebnisse vertretbar, weil konservativ zu behaupten, die Inzidenz für bösartige Herzschwannome läge bei maximal 1 von 100'000 Personen. Heißt plakativ überzeichnet: In München (1,6 Mio. Einwohner) erkranken jährlich höchstens 16 Menschen an einem bösartigen Herzschwannom. Getötet (Mord oder Totschlag) wurden vergangenes Jahr 15 Personen in München, im Jahr zuvor waren es allerdings 51 Personen (<a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1538971/umfrage/erfasste-faelle-von-mord-in-muenchen/">Quelle</a>). Das Risiko für Münchener ermordet zu werden ist somit im Mittel größer als das Risiko, ein bösartiges Herzschwannom zu bekommen <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/lookaround.gif" alt=":lookaround:" />.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=74687</link>
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<pubDate>Wed, 14 May 2025 20:24:51 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
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