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<title>Forum Faktencheck Elektrosmog - Monsieur 100'000 Volt</title>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/</link>
<description>Faktenchecks von Behauptungen, die von Mobilfunkgegnern und Mobilfunkkritikern aufgestellt werden</description>
<language>de</language>
<item>
<title>Monsieur 100'000 Volt (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Mit den Zellmembranspannungen ist das so ...</p>
</blockquote><p>Auch Ihnen Dank für die Auskunft! Es ist halt doch was anderes, in Wikipedia zu stöbern, oder direkt einen Biologieprofessor befragen zu können. Heute ist mal wieder so ein Tag, wo ich das Gefühl habe: Mobilfunkkritik bildet.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sun, 20 Jun 2010 17:42:36 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Monsieur 100'000 Volt (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Die im Körper vorhandenen Spannungen sind an Membranen von Muskel- oder Nervenfasern im Bereich 100.000 V/m (Hunderttausend V/m). Mit von aussen wirkenden Feldern kann man diese Felder nicht ändern, das geht völlig im thermischen Rauschen unter.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Auf Gilbert Bécaud - bekanntlich Monsieur 100'000 Volt - trifft dies augenscheinlich zu, aber gilt das auch für Hinz und Kunz <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/wink.png" alt=";-)" />?</p>
<p>Ich möchte wetten, dass ein paar jetzt ins Grübeln kommen, dass in ihnen 100'000 V/m am Wirken sind, wo doch beim Griff an der Netzsteckdose schon 230 Volt tödlich sein können. Einen Kurs in Elektrotechnik müssen Sie hier nicht geben, aber vielleicht könnten Sie noch kurz die absoluten Spannungswerte an Zellmembranen nennen und kurz erklären, dass die vermeintlich lebensgefährlich hohe Feldstärke nur rechnerisch wirkt, weil Zellmembranen eben nicht meterdick sind.</p>
</blockquote><p>Gern. Zunächst: was natürlich beim Griff in die Steckdose gefährlich ist, ist der Strom, der zwar über den Widerstand und die Spannung bestimmt wird (I=U/R), aber die Spannung als solche ist in weiten Bereichen völlig ungefährlich. Beispiel: Sie stehen unter einer 380kV-Leitung.</p>
<p>Mit den Zellmembranspannungen ist das so: Sie sind zwar rel. klein (ca. 70 - 100 mV), aber die Zellmembran ist sehr dünn (ca. 5 nm). Die Feldstärke an einer solchen Zellmembran, ausgedrückt als Potentialdifferenz geteilt durch Abstand, beträgt dann eben die besagte Größenordnung von ca. 100.000 V/m. Das ist übrigens eine biologische &quot;Meisterleistung&quot;, weil die Membran damit ein extrem guter Isolator ist. Die Durchlagspannung ist hier nur wenig größer.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=40473</link>
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<pubDate>Sun, 20 Jun 2010 16:08:49 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Alexander Lerchl</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Monsieur 100'000 Volt (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Die im Körper vorhandenen Spannungen sind an Membranen von Muskel- oder Nervenfasern im Bereich 100.000 V/m (Hunderttausend V/m). Mit von aussen wirkenden Feldern kann man diese Felder nicht ändern, das geht völlig im thermischen Rauschen unter.</p>
</blockquote><p>Auf Gilbert Bécaud - bekanntlich Monsieur 100'000 Volt - trifft dies augenscheinlich zu, aber gilt das auch für Hinz und Kunz <img src="https://www.izgmf.de/scripts/forum/images/smilies/wink.png" alt=";-)" />?</p>
<p>Ich möchte wetten, dass ein paar jetzt ins Grübeln kommen, dass in ihnen 100'000 V/m am Wirken sind, wo doch beim Griff an der Netzsteckdose schon 230 Volt tödlich sein können. Einen Kurs in Elektrotechnik müssen Sie hier nicht geben, aber vielleicht könnten Sie noch kurz die absoluten Spannungswerte an Zellmembranen nennen und kurz erklären, dass die vermeintlich lebensgefährlich hohe Feldstärke nur rechnerisch wirkt, weil Zellmembranen eben nicht meterdick sind.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=40472</link>
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<pubDate>Sun, 20 Jun 2010 15:44:14 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Baubiologe Maes, wie er spricht und misst (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Baubiologe Maes greift hier zu mehreren Tricks ...</p>
</blockquote><p>Danke, &quot;Kuddel&quot;, für die Antwort. Ein gutes Gefühl, kompetente Mitleser hier zu wissen.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=40471</link>
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<pubDate>Sun, 20 Jun 2010 15:23:08 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Baubiologe Maes, wie er spricht und misst (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>4.)<br />
Maes suggeriert den Menschen, diese &quot;Körper-Spannung&quot; sei gefährlich.<br />
Es ist jedoch so, daß <strong>im</strong> Körper keine Spannung esistiert, da der Körper vergleichsweise niederohmig ist und elektrische Felder an der Hautoberfläche zusammenbrechen. </p>
<p>Der Körper kann also äußerlich unter Spannung stehen, <strong>im</strong> Körper fließen aber faktisch keine relevanten Ströme.</p>
</blockquote><p>Gute Erklärung, danke.</p>
<p>Ergänzung:</p>
<p>5.)<br />
Die im Körper vorhandenen Spannungen sind an Membranen von Muskel- oder Nervenfasern im Bereich 100.000 V/m (Hunderttausend V/m). Mit von aussen wirkenden Feldern kann man diese Felder nicht ändern, das geht völlig im thermischen Rauschen unter.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=40470</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=40470</guid>
<pubDate>Sun, 20 Jun 2010 15:18:08 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Alexander Lerchl</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Baubiologe Maes, wie er spricht und misst (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>.. und mit einem Phasenprüfer demonstriert Maes plakativ, wie einer &quot;unter Strom steht&quot;, wenn er nur auf einem Heizkissen sitzt. Wieso der Phasenprüfer leuchtet, sobald der Baubiologe damit den Kopf des Probanden berührt, ist mir allerdings nicht klar geworden. </p>
</blockquote><p>Baubiologe Maes greift hier zu mehreren Tricks:</p>
<p>1.)<br />
Ein Heizkissen enthält einen extrem langen, aufgewendelten Draht.<br />
Der Proband wird darauf gesetzt. Zwischen Draht und Gesäß des Probanden befinden sich nur ein paar dünne Stofflagen, d.h. die Kapazität zwischen stromführenden Leiter und dem Körper ist sehr groß. <br />
Gut ausgewählt, denn ein extremeres Beispiel einer kapazitiven Verkopplung zwischen stromführenden Leiter und Mensch wird man im Haushalt kaum finden.</p>
<p>2.)<br />
Maes benutzt einen elektronisch verstärkenden &quot;kontaktlosen&quot; Spannungsprüfer (eingebaute Batterie, Verstärker,LED) ,welcher auf <em>elektrische Felder</em> reagiert.</p>
<p>Die Ansprechschwelle des kontaktlosen Spannungsprüfers wird von der  Kapazität zwischen Prüfspitze und Meßobjekt, sowie der Stärke des elektrischen Feldes (Spannung) bestimmt. Diese Prüfer leuchten sogar schon kurz auf, wenn man sie an einen Acryl-Pulli hält.</p>
<p>Ein Draht in der Stechdose ist klein und hat wenig Kapazität zur Prüfspitze. Zudem muß das Gerät so empfindlich sein (elektronisch verstärken), daß es bereits in ein paar mm Abstand zum phasenführenden Draht anspricht.</p>
<p>Der Proband in Maes' Versuch ist jedoch groß und zwischen Prüfspitze und Proband ist die Kapazität daher um ein Vielfaches größer , als im normalen Anwendungsfall (Prüfspitze gegen dünnen Draht) gedacht. <br />
Damit steigert sich die Empfindlichkeit des kontaktlosen Spannungsprüfers um ein Vielfaches.</p>
<p>3.) <br />
Maes suggeriert den Menschen, daß es in jedem 3. Schlafzimmer ähnliche Zustände gibt, was völliger Quatsch ist (es sei denn, man hat eine Heizdecke im Bett)<br />
Die Steckdose an der Wand, oder eine &quot;unter Spannung stehende Wand&quot; hat i.d.R. vieltausendfach kleinere Kapazität zum Menschen, wie in Maes' Vorführung.</p>
<p>4.)<br />
Maes suggeriert den Menschen, diese &quot;Körper-Spannung&quot; sei gefährlich.<br />
Es ist jedoch so, daß <strong>im</strong> Körper keine Spannung esistiert, da der Körper vergleichsweise niederohmig ist und elektrische Felder an der Hautoberfläche zusammenbrechen. </p>
<p>Der Körper kann also äußerlich unter Spannung stehen, <strong>im</strong> Körper fließen aber faktisch keine relevanten Ströme.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=40469</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=40469</guid>
<pubDate>Sun, 20 Jun 2010 15:11:08 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Kuddel</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Baubiologe Maes, wie er spricht und misst (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Kann es vielleicht sein, dass Wolfgang Maes den Unterschied zwischen elektromagnetischen Feldern und Magnetfeldern nicht kennt?</p>
<p>Nein, kann es nicht. Denn am Ende dieser <a href="http://www.steinhardtverlag.de/Sehproben/2602_Maes.wmv">DVD-Kostprobe</a> kann Herr Maes sehr wohl unterscheiden, zwischen den beiden Feldarten. Auch sonst ist das kurze Video mit dem Baubiologen sehenswert, der andächtige Zuhörer erfährt zum Beispiel, dass Handys ihre Benutzer weit über Grenzwert belasten und mit einem Phasenprüfer demonstriert Maes plakativ, wie einer &quot;unter Strom steht&quot;, wenn er nur auf einem Heizkissen sitzt. Wieso der Phasenprüfer leuchtet, sobald der Baubiologe damit den Kopf des Probanden berührt, ist mir allerdings nicht klar geworden. Mangels Heizkissen konnte ich es auch nicht ausprobieren. Ersatzweise Versuche mit einem 1-kW-Wasserkocher blieben allesamt ergebnislos, weder in der Nähe der Heizwicklung noch unmittelbar am Kabel wollte die Glimmlampe leuchten.</p>
<p>Wer sich die Ausführungen von Wolfgang Maes in vollen sieben Stunden reinziehen möchte, muss dafür <a href="http://shop.strato.de/epages/61415289.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61415289/Products/2602/SubProducts/2602-DVD">49 Euro plus Versand</a> hinblättern. Ein mMn fast genialer Trick: Den Leuten selbst dafür noch das Geld aus der Tasche zu ziehen, wenn sie mit Desinformation vollgepumpt und für die (spätere) Auftragserteilung reif geredet werden. Sich Eigenwerbung von den Umworbenen auch noch mit barer Münze bezahlen zu lassen, das ist die hohe Kunst des (Baubiologen-)Marketings.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=40468</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=40468</guid>
<pubDate>Sun, 20 Jun 2010 14:34:10 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Tabak und EMF - schwarze Liste mit weißen Flecken (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Sie setzen Joshua Muscat als weiteren EMF-Gefahrenfinder auf Ihre schwarze Liste und stützen Ihre Argumentation auf eine Aussage der Bürgerwelle, ohne diese nachzuprüfen.</p>
<p>Muscat ist <strong>kein </strong>EMF-Gefahrenfinder. Im Gegenteil, die Kritiker werfen im vor, tatsächliche Erkenntnisse unterschlagen zu haben und im Dienst der Mobilfunkindustrie zu stehen.</p>
<p>Sie werden jedoch durch seine Verbandelung mit Carlo und Wynder und das was Sie dazu gefunden haben, trotzdem an Ihrer These festhalten. Ob das so ist, das steht für mich auf einem anderen Blatt. <strong>Bedeutend für mich ist mehr, dass die obige Aussage der Bürgerwelle eine bewusste Falschaussage ist, die durch Zusammensetzen von aus dem Zusammenhang gerissenen Sätzen aus Microwavenews Mai/Juni 1999 entstanden ist.</strong> [Markierung hinzugefügt]</p>
</blockquote><p>MMn fängt die Legendenbildung schon bei Microwave News an. Meine These ist Folgende:</p>
<p>Die Tabakindustrie und Burson Marsteller lockten die Mobilfunkindustrie mit dem Versprechen in das Mobilfunkforschungsprojekt, dass damit die schlechte bisherige wissenschaftliche Arbeit entlarvt und somit EMF-Gefahren widerlegt würden.</p>
<p>Tatsächlich war die Tabakindustrie aber schon damals stark an der Gefährlichkeit des Mobilfunks interessiert. Sie bezahlte Leserbriefschreiber gegen EMF, versuchte, Journalisten gegen EMF aufzuwiegeln und klagte vor Gericht gegen vermeintliche Ungleichbehandlung von EMF und Passivrauchgefahren.<br />
Leiter des Mobilfunkforschungsprogramms wurde George Carlo, der einerseits dick mit der Tabakindustrie im Geschäft stand (wegen Passivrauchens!), andererseits aber auch durch seine Gefahrenverharmlosung bei Dioxin bekannt war.</p>
<p>Tatsächlich sprechen einige Anhaltspunkte dafür, dass im Mobilfunkforschungsprojekt die Tabakindustrie die Fäden zog und nicht die in Forschungsfragen unbedarfte Mobilfunkindustrie.</p>
<p>Indizien sind:</p>
<ul>
<li>Die Tabakindustrie bezahlte &quot;Federal Focus&quot; viel Geld im Kampf für das Passivrauchen und auch EMF Aktivitäten. Carlo war laut Microwavenews an Federal Focus&quot; beteiligt. <br />
</li><li>Arthur W. Guy, der einzige Mobilfunkexperte in Carlos Forschungsorganisationsteam war ein &quot;Gefahrenfinder&quot; <br />
</li><li>Der Forscher Joshua Muscat war ein &quot;Gefahrenfinder&quot; von der American Health Foundation, einer von der Tabakindustrie beeinflußten Organisation, deren Chef, E. Wynder ein Freund Carlos war.</li></ul><p>Die erste große Legende wurde mMn um Arthur W. Guy und Henry Lai gestrickt. Guy war der ehemalige Chef Lais und mit ihm zusammen auch als &quot;Gefahrenfinder&quot; erfolgreich. Als Lai mit Singh seine (anscheinend auf Guys Dosimetrie beruhende) DNA Studie veröffentlicht, kann dies kaum im Interesse der Mobilfunkindustrie gewesen sein; und bestimmt gab es Fragen bezüglich der Rolle von Guy.<br />
Microwavenews berichtete von einem Zerwürfnis zwischen Guy und Lai, das darauf, beruht hätte, dass Guy Lai im Jahr 1994 wegen nicht genehmigter Verwendung von Forschungsgeldern angeschwärzt hätte. Allerdings wurde diese Version nicht nur vehement von Guy zurückgewiesen, sie kann eigentlich auch so nicht gewesen sein, weil Guy und Lai noch 1996 zusammen veröffentlichten.<br />
Der Sinn der Legende war mMn nach,  <br />
a) dass Lai nicht als Carlos Forscher angesehen wurde, und <br />
b) dass Guy für die Mobilfunkindustrie ein &quot;Gefahren-Nichtfinder&quot; sein sollte<br />
(Lai und Carlo arbeiten heute nach außen sichtbar zusammen. MMn taten sie das auch früher schon, aber nicht offen) </p>
<p><br />
Die zweite Legende betrifft mMn Muscat. Möglicherweise änderte die American Health Foundation AHF ihre Forschungsarbeit nach der Enttarnung ihrer Verknüpfung zur Tabaindustrie (zeitlich würde das gut passen). Muscat war zuvor jedenfalls &quot;Gefahrenfinder&quot; und die AHF machte der Tabakindustrie einen Vorschlag zum Gefahrenverbreiten. Die Geschichte um Muscat erscheint mir deshalb mehr die eines Abtrünnigen zu sein, bzw. die eines Forschers bei dem von der Tabakzugehörigkeit abgelenkt werden soll.</p>
<p>-------------------------------------------------------------------</p>
<p>Ihre Einschätzung zu Muscat als &quot;Nicht-EMF-Gefahrenfinder&quot; sehe ich nicht so. Wichtig ist in der Regel, was gefunden wird, und nicht so sehr die Einschränkungen. Dass Tabakforscher unwahrscheinliche Forschungsergebnisse machen und diese dann einschränken, ist mir schon häufiger aufgefallen.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=39316</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=39316</guid>
<pubDate>Sun, 04 Apr 2010 10:00:37 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Sektor3</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Tabak und EMF - schwarze Liste mit weißen Flecken (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>.. gibt es mit Joshua Muscat noch einen weiteren EMF-Gefahrenfinder mit Tabakvergangenheit:</p>
<p>Bürgerwelle bzw. Micro Wave News, Mai/Juni 1999 nennen seine Errungenschaft zugleich mit seinem Hintergrund:</p>
<p><a href="http://www.buergerwelle.de/d/doc/dindex-473.htm"><em>&quot;Die Ergebnisse von Hardell und anderen haben umsomehr Gewicht, als Joshua Muscat von der American Health Foundation in New York City kürzlich ein Zwischenergebnis seiner eigenen Arbeiten zu diesem Thema präsentierte. In einem Interview sagte er &quot;Ich machte eine ganz ähnliche Analyse und sah nach, wo der Tumor auftritt. Da war ein eindeutiger Zusammenhang zwischen der Seite, auf der das Handy gehalten wurde, und der Seite, wo der Tumor auftrat&quot; (Micro Wave News, Mai/Juni 1999). Muscat erklärte, seine Studie sei noch nicht komplett und daher bis dato unveröffentlicht. Der Forscher hat bei seiner Arbeit 466 Fälle von Hirntumor untersucht und mit 420 Kontrollfällen verglichen.&quot;</em></a></p>
</blockquote><p>Sie setzen Joshua Muscat als weiteren EMF-Gefahrenfinder auf Ihre schwarze Liste und stützen Ihre Argumentation auf eine Aussage der Bürgerwelle, ohne diese nachzuprüfen.</p>
<p>Muscat ist <strong>kein </strong>EMF-Gefahrenfinder. Im Gegenteil, die Kritiker werfen im vor, tatsächliche Erkenntnisse unterschlagen zu haben und im Dienst der Mobilfunkindustrie zu stehen.</p>
<p>Sie werden jedoch durch seine Verbandelung mit Carlo und Wynder und das was Sie dazu gefunden haben, trotzdem an Ihrer These festhalten. Ob das so ist, das steht für mich auf einem anderen Blatt. Bedeutend für mich ist mehr, dass die obige Aussage der Bürgerwelle eine bewusste Falschaussage ist, die durch Zusammensetzen von aus dem Zusammenhang gerissenen Sätzen aus Microwavenews Mai/Juni 1999 entstanden ist.</p>
<p>Im besagten <a href="http://www.microwavenews.com/news.html"><strong>Microwavenews</strong></a> aus dem Jahre 1999 steht (Jahreszahl und Mai/Juni anklicken, dann als pdf downloaden, besseren Link habe ich nicht)</p>
<p>(Auf der Startseite werden die Arbeiten von Hardell und Muscat angesprochen, auf Seite 6 werden diese ausführlich besprochen. Sie werden sich in ihren Aussagen gegenübergestellt). Der vollständige Abschnitt, aus dem die Bürgerwelle das Passende herauszitiert, lautet</p>
<p>“<em>I did a similar analysis, looking at where the tumor occurred,”<br />
Joshua Muscat of the American Health Foundation in<br />
New York City said in an interview. “There was a correlation<br />
between the hand that holds the phone and tumor laterality—the<br />
side of the brain where the tumor occurs.” But Muscat stressed<br />
that there were “inconsistencies” in the data from his study, and<br />
that his analysis was not yet complete.</em></p>
<blockquote></blockquote><p>
Auf Seite 6 steht zwar einiges durchaus Interessantes, aber Fakt ist, es ist <strong>keine</strong> Bestätigung der Hardell Arbeit durch Muscat.</p>
<p>In <a href="http://www.microwavenews.com/news/backissues/j-f01issue.pdf"><strong>microwavenews 2001</strong></a> wird die nun fertiggestellte Muscat Arbeit nochmals aufgegriffen mit einer ganz deutlichen Aussage.</p>
<p><em>The release of the NCI findings coincided with the publication of the long-awaited final results from another mobile phone study, led by Joshua Muscat of the AHF in Valhalla, NY, in the December 20 Journal of the American Medical Association (JAMA). “The data showed no correlation between the use of cell phones and the development of brain cancer,” Muscat said.<br />
</em> (siehe auch <a href="http://www.emf-portal.de/viewer.php?aid=5098&amp;sid=6d84e6a9e7942c16b4dd2538d8c2d4cb&amp;sform=7&amp;pag_idx=0&amp;l=g">EMF-Portal</a>)</p>
<p>Auch im <a href="http://www.emf-portal.de/suche.php?l=g&amp;sform=7">EMF-Portal</a> sind die Arbeiten von Muscat gelistet und die haben <em>keinen</em> positiven Befund.</p>
<p>Warum Joshua Muscat in Ungnade bei den Kritikern fiel, und dort sogar von dreister Datenfälschung gesprochen wird, ist ausführlich <a href="http://www.diagnose-funk.org/aktuell/brennpunkt/insider-warnt-dreiste-datenfaelschung-in-forschung.php"><strong>hier</strong></a> nachzulesen.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=39315</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=39315</guid>
<pubDate>Sat, 03 Apr 2010 21:27:17 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Doris</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Tabak und EMF - schwarze Liste mit weißen Flecken (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><blockquote><p><strong>Zwischenstand</strong> (mit anderen &quot;Bekannten&quot;, teilweise Magnetfeld statt EMF):</p>
<p>Wichmann: Tabakverdacht nein; EMF-Gefahr ???<br />
Eikmann: Tabakverdacht nein; EMF-Gefahr nein<br />
Prof. Adlkofer: Tabakvergangenheit ja; EMF-Gefahr ja<br />
Rüdiger: Tabakvergangenheit ja; EMF-Gefahr ja<br />
Heller: Tabakvergangenheit ja; EMF-Gefahr ja<br />
Matanoski: Tabakvergangenheit ja; EMF-Gefahr ja<br />
Carlo: Tabakvergangenheit ja; EMF-Gefahr ja<br />
Obe: Tabakvergangenheit ja; EMF-Gefahr teilweise (ja mit anderen Tabakforschern)<br />
Ahlbom: Tabakvergangenheit ja; EMF-Gefahr teilweise (ja als Tabakvergangenheit noch nicht lange her)<br />
Michaelis: Tabakverdacht ja; EMF-Gefahr ja<br />
Schüz: Tabakverdacht ja/zu klären; EMF-Gefahr ja [mal so mal so]<br />
Miesner: Tabakverdacht ja/zu klären; EMF-Gefahr ja</p>
</blockquote></blockquote></blockquote><p><span style="font-size:large;"><strong>Nach <a href="http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=39122">Dennis Nowak</a> gibt es mit Joshua Muscat noch einen weiteren EMF-Gefahrenfinder mit Tabakvergangenheit:<br />
</strong></span><br />
Bürgerwelle bzw. Micro Wave News, Mai/Juni 1999 nennen seine Errungenschaft zugleich mit seinem Hintergrund:</p>
<p><a href="http://www.buergerwelle.de/d/doc/dindex-473.htm"><em><strong>&quot;Die Ergebnisse von Hardell und anderen haben umsomehr Gewicht, als Joshua Muscat von der American Health Foundation in New York City kürzlich ein Zwischenergebnis seiner eigenen Arbeiten zu diesem Thema präsentierte. In einem Interview sagte er &quot;Ich machte eine ganz ähnliche Analyse und sah nach, wo der Tumor auftritt. Da war ein eindeutiger Zusammenhang zwischen der Seite, auf der das Handy gehalten wurde, und der Seite, wo der Tumor auftrat&quot; (Micro Wave News, Mai/Juni 1999). Muscat erklärte, seine Studie sei noch nicht komplett und daher bis dato unveröffentlicht. Der Forscher hat bei seiner Arbeit 466 Fälle von Hirntumor untersucht und mit 420 Kontrollfällen verglichen.&quot;</strong></em></a></p>
<p>Muscats Arbeitgeber, die <a href="http://www.sourcewatch.org/index.php?title=American_Health_Foundation">American Health Foundation (AHF) wurde laut Sourcewatch</a> von Philip Morris gesponsert. </p>
<p>Der AHF Präsident E. Wynder <a href="http://legacy.library.ucsf.edu/tid/axf81f00/pdf">saß mal in Prof. Adlkofers &quot;Forschungsrat Rauchen und Gesundheit&quot;</a> und erhielt vom VdC seinerzeit jährlich 100.000 $.<br />
<a href="http://legacy.library.ucsf.edu/action/document/page?tid=fun10d00"><em>&quot;It has been learned that the Verband pays to Dr. Wynder the absolutely incredible sum of $100,000 annually as a consultant fee.&quot;</em></a></p>
<p>Wynder ist übrigens laut iddd Erfinder des Wortes &quot;Nocebo&quot; und enger Freund von George Carlo.<br />
<a href="http://iddd.de/umtsno/emfkrebs/GeorgeCarloHistory.doc"><em>&quot;...Carlo is now promoting a new catch-phrase (invented by his friend Dr. Ernst L. Wynder) &quot;Nocebo&quot;...&quot;</em></a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=39269</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=39269</guid>
<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 13:02:22 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Sektor3</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Wie Forscher auf eine Tabakliste kommen können (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em><a href="http://legacy.library.ucsf.edu/tid/duo14e00/pdf">&quot;Prominent Italian Epidemiologists:&quot;</a><br />
</em></strong><br />
Mit diesem Betreff bekam Helmut Reif von Philip Morris 1995 eine Liste von (bis dato unbescholtenen) Italienischen Forschern, die von der Tabakindustrie für deren damalige &quot;good epidemiologic practice&quot; (GEP) Initiative, angesprochen werden sollten. </p>
<p>Unter den Forschern befinden sich ausgewiesene Tabakgegner, die aber für tabakfremde Forschung <em>&quot;genau die richtigen Leute&quot;</em> sein könnten.</p>
<p>Gut auch: <em>&quot;Lach nicht über Tomatis und Saracci - an diesem Punkt in ihrer Karriere könnten sie an einer letzten großen Sache interessiert sein.&quot;</em></p>
<p><strong>Merletti und Simonata</strong> (und auch Tomatis)<a href="http://legacy.library.ucsf.edu/action/search/expert?p=1&amp;q=merletti+simonato+cerioli&amp;asf=ddu&amp;asd=&amp;fd=1&amp;sf=&amp;_rs=&amp;ps=50&amp;_ef=&amp;ef=on&amp;sd=&amp;ed=&amp;c=at&amp;c=ba&amp;c=bw&amp;c=ct&amp;c=da&amp;c=ll&amp;c=lm&amp;c=mg&amp;c=mm&amp;c=pm&amp;c=py&amp;c=re&amp;c=rj&amp;c=ti&amp;c=ub&amp;c=us"> wurden ab da manchmal vom Tabakmann Cerioli besucht bzw. ausgehorcht.</a> <br />
<strong>Vineis</strong> <a href="http://legacy.library.ucsf.edu/action/document/page?tid=cbe19c00">veröffentlichte später sogar mit dem Tabak-&quot;Oberstatistiker&quot;PN Lee.</a><br />
<strong>Das Resultat war also ein neuer Tabakforscher und zwei Forscher, die an Big-Tobacco schon mal was erzählten. EMF-Forschungen sind mir aber nicht aufgefallen.</strong></p>
<p><span style="color:#930;"><em>It appears that I owe you a list of Italian Epidemiologists whom you might want to contact regarding the GEP work.</em></span></p>
<p><span style="color:#930;"><em>- Dr. R. Saracci - formerly of IARC - returning to a teaching position in Italy in November<br />
- Dr. Merletti - Novara Medical Schooli - Study center collaborator.<br />
- Dr. Simonato - Regional Tumor Registry - Padova<br />
- Dr. C. LaVecchia - Institut Mario Negri - Milano <br />
- Dr. F. Berrino - National Cancer Institute, Milano<br />
- Dr. P. Vineis - Biomedical Science Department at the University of Torino<br />
- Dr. L. Tomatis - retiring director of IARC - could be interested</em></span></p>
<p><span style="color:#930;"><em>Some of these people are deeply opposed to tobacco - notably Berrino who is something of the grandfather of Italian epidemiologists, LaVecchia and of course Saracci and Tomatis. However, if there was nothing relating to tobacco, they might be just the right people. Don't laugh about Tomatis and Saracci - at this time in their careers, they might want to go for one last hurrah.</em></span></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=38756</link>
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<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 15:44:14 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Sektor3</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Tabak und EMF - schwarze Liste mit weißen Flecken (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p><strong>Zwischenstand</strong> (mit anderen &quot;Bekannten&quot;, teilweise Magnetfeld statt EMF):</p>
<p>Wichmann: Tabakverdacht nein; EMF-Gefahr ???<br />
Eikmann: Tabakverdacht nein; EMF-Gefahr nein<br />
Prof. A.: Tabakvergangenheit ja; EMF-Gefahr ja<br />
Rüdiger: Tabakvergangenheit ja; EMF-Gefahr ja<br />
Heller: Tabakvergangenheit ja; EMF-Gefahr ja<br />
Matanoski: Tabakvergangenheit ja; EMF-Gefahr ja<br />
Carlo: Tabakvergangenheit ja; EMF-Gefahr ja<br />
Obe: Tabakvergangenheit ja; EMF-Gefahr teilweise (ja mit anderen Tabakforschern)<br />
Ahlbom: Tabakvergangenheit ja; EMF-Gefahr teilweise (ja als Tabakvergangenheit noch nicht lange her)<br />
Michaelis: Tabakverdacht ja; EMF-Gefahr ja<br />
Schüz: Tabakverdacht ja/zu klären; EMF-Gefahr ja<br />
Miesner: Tabakverdacht ja/zu klären; EMF-Gefahr ja</p>
</blockquote></blockquote><p>
 </p>
<blockquote><p>Gute Idee, diese Liste. Bringt Übersicht ins verwinkelte Geschehen. Wieso es mal <strong>Tabakverdacht</strong> heißt und dann wieder <strong>Tabakvergangenheit</strong> ist mir allerdings nicht klar geworden, die zweite Formulierung leuchtet mir eher ein.</p>
<p>Fraglich ist, ob eine derart scharfe Kategorisierung wie in Ihrer Liste den einzelnen Wissenschaftlern gerecht wird. Beispiel: J. Schüz. Dem bescheinigen Sie bei EMF-Gefahr ein glattes &quot;ja&quot; und meinen damit (vermutlich) die Schüz-Studie über das Risiko von Kinderleukämie bei B &gt; 0,4 µT. Zugleich ist Schüz aber auch für ein &quot;nein&quot; gut, denn die große auf lange Laufzeit angelegte dänische Kohortenstudie, die er als Studienleiter betreut, hat zum großen Ärger der Alarmkritiker bisher kein Risiko infolge Handygebrauch erbracht. Und auch die deutsche Interphone-Teilstudie mit Schüz lässt sich keineswegs als Alarmstudie werten. Ihr &quot;ja&quot; in der Liste wird Schüz also in keiner Weise gerecht, der findet mal was und mal nichts, das macht ihn für mich glaubwürdig.</p>
</blockquote><p>Die Differenzierung, die Sie für EMF zu Recht vorschlagen, wollte ich mit Tabakvergangenheit (=Angestellter oder Auftragnehmer der Tabakindustrie) und Tabakverdacht (=Hinweise auf Verbindungen zur Tabakindustrie) beim Tabak einführen.</p>
<p>Die Liste ist als Arbeitsliste vorgesehen, die durch neue Erkenntnisse ergänzt / berichtigt werden sollte.</p>
<p>Ziel: Aus einer konsolidierten Liste sollte sowohl die Intensität der Tabakvergangenheit hervorgehen, als auch eine ausgewogene Beurteilung des EMF-Werks. Das könnte dann auch heißen: &quot;erst so dann so&quot;, oder &quot;mal so mal so&quot;, oder &quot;zusammen mit Tabaklern so, sonst so&quot;.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=38754</link>
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<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 10:28:10 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Sektor3</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Zitatverfälschungen sind Programm bei Mobilfunkkritikern (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Maes fälscht nicht nur grob das FOCUS-Zitat, er fälscht es sogar in mehreren Varianten.</p>
</blockquote><p>Zitatverfälschungen durch Mobilfunkkritiker sind keine Ausnahme, sondern fester Bestandteil deren Argumentation und Auslöser für viele (von ihnen beabsichtigte) Missverständnisse.</p>
<p>Das Austauschen bestimmter Wörter ist dabei nur eine der Varianten, eine andere ist das bewusste Auslassen von Satzteilen oder ganzer Sätze davor oder danach, bis hin zur mehr oder weniger freien Erfindung.<br />
Das Ziel ist dabei immer das Gleiche: Entweder einen falschen Eindruck über den ursprünglich dargestellten Sachverhalt zu erzeugen oder den Zitierten zu diskreditieren.</p>
<p>Da diese Zitatverfälscher meist das Original sehr wohl kennen oder sich zumindest leicht darüber informieren könnten, werte ich diese Verfälschungen als <strong>Lügen</strong>. Dies ganz besonders dann, wenn sie diese Zitatverfälschungen trotz Kenntnis darüber weiterhin beibehalten und/oder deren weitere Verbreitung dulden bzw. sogar unterstützen. <br />
Auffällig viele solcher Beispiele finden sich im Umfeld der sogenannten &quot;Kompetenzinitiative&quot;.</p>
<p>Leider ist Lügen als solches nicht strafbar, sondern erst wenn es z. B. in Form von Betrug zur Schädigung anderer führt. Sonst hätten einige szenebekannten Größen, vom Lehrer über Arzt bis hin zum Rechtsanwalt schon längst die für sie unerfreuliche Bekanntschaft mit dem Staatsanwalt gemacht - auf der Anklagebank und nicht als scheinbare Gutmenschen, die sie gerne vortäuschen zu sein.</p>
<p>RDW</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=38750</link>
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<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 07:14:35 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>RDW</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Zitatverfälschung mit Variationen je nach Tagesform (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Und ich sage dazu jetzt gar nichts, denn sonst benehme ich mich so richtig daneben.</p>
</blockquote><p>Hallo,</p>
<p>Maes fälscht nicht nur grob das FOCUS-Zitat, er fälscht es sogar in mehreren Varianten.</p>
<p><strong>FOCUS</strong>:</p>
<p><span style="color:#366;"><strong>„Ich halte den Grenzwert für ausreichend“, sagt SSK-Mitglied Jürgen Bernhardt. „Wir verdächtigen Magnetfelder zwar, Krebs zu erzeugen, aber wir kennen keinen biologischen Auslösemechanismus.“</strong></span> Ein Grenzwert könne aber nur auf nachgewiesenen Schadwirkungen beruhen.</p>
<p><strong>MAES-Vortrag Berlin 2008, Version 1:</strong></p>
<p><a href="http://www.strahlungsfrei.ch/PDFs/Wissenschaft_Wolfgang_Maes%2020-09-2008.pdf">http://www.strahlungsfrei.ch/PDFs/Wissenschaft_Wolfgang_Maes%2020-09-2008.pdf</a></p>
<p><span style="color:#366;"><strong>&quot;Ich halte die aktuellen Grenzwerte für ausreichend. Wir verdächtigen die elektromagnetischen Felder zwar, Krebs zu erzeugen, aber wir kennen den biologischen Auslösemechanismus nicht.&quot;</strong></span></p>
<p><strong>MAES-Vortrag Berlin 2008, Version 2:</strong></p>
<p><a href="http://www.kompetenzinitiative.de/downloads/maeswissenschaftvortrag2008.pdf">http://www.kompetenzinitiative.de/downloads/maeswissenschaftvortrag2008.pdf</a><br />
<span style="color:#366;"><strong><br />
&quot;Ich halte die Grenzwerte für ausreichend. Wir verdächtigen die elektromagnetischen Felder zwar, Krebs zu erzeugen, aber wir kennen den biologischen Mechanismus nicht.&quot;</strong></span></p>
<p>Interessant schonmal, dass vom Text eines Vortrages, den einer krankheitshalber nur verlesen ließ, mehrere Varianten auf dessen eigenem Kopfbogen existieren.</p>
<p>Darauf, dass der inhaltliche Vergleich beider Varianten m.E. auch im Übrigen ganz interessant ist, hatte ich seinerzeit schon mal hingewiesen.</p>
<p><a href="http://www.hese-project.org/Forum/index.php?story_id=4658">http://www.hese-project.org/Forum/index.php?story_id=4658</a></p>
<p>Wie ich durch eine kleine Stichprobe merkte, gibt es offenbar NOCH weitere Varianten, denn die beiden oben von mir verlinkten Dokumente sind wiederum an bestimmten Textstellen gleich wo sich andere Varianten unterscheiden.</p>
<p>Und so jemand wagt es, ein Zitat mit Anführungsstrichen überhaupt hinzuschreiben.</p>
<p>M. H.</p>
<p><em><span style="color:#c00;">[Hinweis Moderator - 31.07.2010 10:07 Uhr <br />
Vorsicht mit Links, die auf die Webseiten der Kompetenzinitiative gehen. <br />
Die Seiten sind womöglich infiziert mit <span class="underline">Trojaner, Spyware und Würmer</span>. <a href="index.php?id=41399" class="internal">Weitere Detail sind hier nachzulesen.</a>]</span></em></p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=38745</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=38745</guid>
<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 22:06:42 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Gast</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Tabak und EMF - schwarze Liste mit weißen Flecken (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>Zwischenstand</strong> (mit anderen &quot;Bekannten&quot;, teilweise Magnetfeld statt EMF):</p>
<p>Wichmann: Tabakverdacht nein; EMF-Gefahr ???<br />
Eikmann: Tabakverdacht nein; EMF-Gefahr nein<br />
Prof. A.: Tabakvergangenheit ja; EMF-Gefahr ja<br />
Rüdiger: Tabakvergangenheit ja; EMF-Gefahr ja<br />
Heller: Tabakvergangenheit ja; EMF-Gefahr ja<br />
Matanoski: Tabakvergangenheit ja; EMF-Gefahr ja<br />
Carlo: Tabakvergangenheit ja; EMF-Gefahr ja<br />
Obe: Tabakvergangenheit ja; EMF-Gefahr teilweise (ja mit anderen Tabakforschern)<br />
Ahlbom: Tabakvergangenheit ja; EMF-Gefahr teilweise (ja als Tabakvergangenheit noch nicht lange her)<br />
Michaelis: Tabakverdacht ja; EMF-Gefahr ja<br />
Schüz: Tabakverdacht ja/zu klären; EMF-Gefahr ja<br />
Miesner: Tabakverdacht ja/zu klären; EMF-Gefahr ja</p>
</blockquote><p>Gute Idee, diese Liste. Bringt Übersicht ins verwinkelte Geschehen. Wieso es mal <strong>Tabakverdacht</strong> heißt und dann wieder <strong>Tabakvergangenheit</strong> ist mir allerdings nicht klar geworden, die zweite Formulierung leuchtet mir eher ein.</p>
<p>Fraglich ist, ob eine derart scharfe Kategorisierung wie in Ihrer Liste den einzelnen Wissenschaftlern gerecht wird. Beispiel: J. Schüz. Dem bescheinigen Sie bei EMF-Gefahr ein glattes &quot;ja&quot; und meinen damit (vermutlich) die Schüz-Studie über das Risiko von Kinderleukämie bei B &gt; 0,4 µT. Zugleich ist Schüz aber auch für ein &quot;nein&quot; gut, denn die große auf lange Laufzeit angelegte dänische Kohortenstudie, die er als Studienleiter betreut, hat zum großen Ärger der Alarmkritiker bisher kein Risiko infolge Handygebrauch erbracht. Und auch die deutsche Interphone-Teilstudie mit Schüz lässt sich keineswegs als Alarmstudie werten. Ihr &quot;ja&quot; in der Liste wird Schüz also in keiner Weise gerecht, der findet mal was und mal nichts, das macht ihn für mich glaubwürdig.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=38737</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=38737</guid>
<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 19:56:19 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Tabak und EMF (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>Hab ein wenig weiter gebohrt und nach Michaelis, Wichmann und Eikmann gesucht. Bei der Liste von 1988 scheint es sich um Forscher zu handeln, die für die Tabakindustrie interessant sein könnten. Die weitere Entwicklung der Gelisteten läuft aber weit auseinander.</strong></p>
</blockquote><p>Nach den Tabakdocs hab ich einige EMF bzw. Magnetstudien der Forscher angesehen. Das Ergebnis: </p>
<blockquote></blockquote><p>
<strong>Michaelis:</strong></p>
<blockquote><p><strong>Michaelis</strong> war Teil eines <a href="http://legacy.library.ucsf.edu/tid/tgt09d00/pdf">Forscherteams um Guy S. Salvesen, das 1990 bei der Tabakindustrie um Geld nachfragte</a>. Dazu wurde ein <a href="http://legacy.library.ucsf.edu/tid/vgt09d00/pdf">Lebenslauf von Michaelis</a> beigefügt.</p>
</blockquote><p>Michaelis fand öfters magnetische und ELF-EMF Gefahren (auch mit Ahlbom, als dessen Tabakzeit noch nicht lange zurücklag):</p>
<ul>


<li><a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10944614?itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_RVDocSum&amp;ordinalpos=6">while the 0.8% of children with exposures &gt;/= 0.4 microT had a relative risk estimate of approximately 2</a><br />
</li><li><a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9430275?itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_RVDocSum&amp;ordinalpos=8">24-hour measurements of 0.2 microT or more with those exposed to lower amounts. Multivariate regression analysis revealed an odds ratio of 2.3</a><br />
</li><li><a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9134240?itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_RVDocSum&amp;ordinalpos=9">Although not statistically significant, they may indicate a positive association between [ELF-] EMF and childhood leukemia.</a><br />
</li><li><a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8907639?itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_RVDocSum&amp;ordinalpos=11">Our meta-analyses suggest a marginal association between all cancer diagnoses combined and EMF exposure assessed by the two-level wire code (odds ratio, OR = 1.37, 95% confidence interval, CI: 0.94-2.00)</a></li></ul><blockquote></blockquote><p>
<strong>Wichmann:</strong></p>
<blockquote><p><strong>Wichmann</strong> <a href="http://legacy.library.ucsf.edu/tid/npi26c00/pdf">veröffentlichte 1997, dass Passivrauchen am Arbeitsplatz erhebliche Risiken mit sich bringt</a>. Er war damit praktisch ein <a href="http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=thread&amp;id=38564">direkter Gegner Prof. A.s</a> und des VdC, die, angesichts des <a href="http://legacy.library.ucsf.edu/tid/qpi26c00/pdf">drohenden Nichtraucherschutzgesetzes, die Studie zum Abschuss (zitieren und kritisieren) freigaben</a>.</p>
</blockquote><p>
Von Wichmann habe ich keine entsprechende Studie gefunden.</p>
<p><strong>Eikmann:</strong></p>
<blockquote><p>Von <strong>Eikmann</strong> werden in den Tabakdokumenten einige Studien und Präsentationen zitiert, ohne dass ich eine &quot;gewisse Nähe&quot; von Eikmann zur Tabakindustrie feststellen konnte. <a href="http://legacy.library.ucsf.edu/tid/kwu32e00/pdf">1991 sagte er in einer Benzolstudie, dass Rauchen eine erhebliche Benzolbelastung bringen würde</a>, also genau das Gegenteil von Prof. A., der Benzolbelastungen überall anders suchte.</p>
</blockquote><p>Von Eikmann fand ich eine Studie mit Entwarnung:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/sites/entrez">there is no valid evidence for an association between impaired well-being and exposure to mobile phone radiation presently.</a></li></ul><p><strong>Zwischenstand</strong> (mit anderen &quot;Bekannten&quot;, teilweise Magnetfeld statt EMF):</p>
<p>Wichmann: Tabakverdacht nein; EMF-Gefahr ???<br />
Eikmann: Tabakverdacht nein; EMF-Gefahr nein<br />
Prof. A.: Tabakvergangenheit ja; EMF-Gefahr ja<br />
Rüdiger: Tabakvergangenheit ja; EMF-Gefahr ja<br />
Heller: Tabakvergangenheit ja; EMF-Gefahr ja<br />
Matanoski: Tabakvergangenheit ja; EMF-Gefahr ja<br />
Carlo: Tabakvergangenheit ja; EMF-Gefahr ja<br />
Obe: Tabakvergangenheit ja; EMF-Gefahr teilweise (ja mit anderen Tabakforschern)<br />
Ahlbom: Tabakvergangenheit ja; EMF-Gefahr teilweise (ja als Tabakvergangenheit noch nicht lange her)<br />
Michaelis: Tabakverdacht ja; EMF-Gefahr ja<br />
Schüz: Tabakverdacht ja/zu klären; EMF-Gefahr ja<br />
Miesner: Tabakverdacht ja/zu klären; EMF-Gefahr ja</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=38731</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=38731</guid>
<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 18:44:43 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Sektor3</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Für Fanatiker gibt es kein zurück (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><blockquote><p><a href="http://legacy.library.ucsf.edu/tid/kkj59e00/pdf">Warum ist Prof. J. Michaelis in einer Liste von A. Badstuber von Philip Morris Europa an das Tabakforschungsinstitut Inbifo?</a></p>
</blockquote></blockquote></blockquote><p>
...</p>
<blockquote><blockquote><p>Wer ist Ludin?<br />
In welchem Zusammenhang steht er mit den Namen auf der Liste?<br />
Da ist auch Dr. Wichmann und Thomas Eikmann drauf, die beide keine Unbekannten in der Mobilfunkdiskussion sind.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Badstuber von Philip Morris in Neuchatel schickte die Liste 1988 als Anhang an A. Lang vom kölner Inbifo-Institut, das ebenfalls zu Philip Morris gehörte. In der Liste wird Ludin [eigentlich Rolf Lüdin] zitiert. <a href="http://legacy.library.ucsf.edu/tid/cwf75a99/pdf">Nach diesem Dokument war Lüdin 1989 in der wissenschaftlichen Bibliothek von Philip Morris Europa / Schweiz tätig.<br />
</a></p>
<p>Gute Frage, was die Tabakindustrie schon 1988 von Forschern wollte, die später als Mobilfunk-Gefahren-Finder reüssierten. @Doris: Haben Sie etwas zu Wichmann und Eikmann?</p>
</blockquote><p><strong>Hab ein wenig weiter gebohrt und nach Michaelis, Wichmann und Eikmann gesucht. Bei der Liste von 1988 scheint es sich um Forscher zu handeln, die für die Tabakindustrie interessant sein könnten. Die weitere Entwicklung der Gelisteten läuft aber weit auseinander.</strong></p>
<p><strong>Michaelis</strong> war Teil eines <a href="http://legacy.library.ucsf.edu/tid/tgt09d00/pdf">Forscherteams um Guy S. Salvesen, das 1990 bei der Tabakindustrie um Geld nachfragte</a>. Dazu wurde ein <a href="http://legacy.library.ucsf.edu/tid/vgt09d00/pdf">Lebenslauf von Michaelis</a> beigefügt.</p>
<p><strong>Wichmann</strong> <a href="http://legacy.library.ucsf.edu/tid/npi26c00/pdf">veröffentlichte 1997, dass Passivrauchen am Arbeitsplatz erhebliche Risiken mit sich bringt</a>. Er war damit praktisch ein <a href="http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=thread&amp;id=38564">direkter Gegner Prof. A.s</a> und des VdC, die, angesichts des <a href="http://legacy.library.ucsf.edu/tid/qpi26c00/pdf">drohenden Nichtraucherschutzgesetzes, die Studie zum Abschuss (zitieren und kritisieren) freigaben</a>.</p>
<p>Von <strong>Eikmann</strong> werden in den Tabakdokumenten einige Studien und Präsentationen zitiert, ohne dass ich eine &quot;gewisse Nähe&quot; von Eikmann zur Tabakindustrie feststellen konnte. <a href="http://legacy.library.ucsf.edu/tid/kwu32e00/pdf">1991 sagte er in einer Benzolstudie, dass Rauchen eine erhebliche Benzolbelastung bringen würde</a>, also genau das Gegenteil von Prof. A., der Benzolbelastungen überall anders suchte.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=38723</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=38723</guid>
<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 14:32:44 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Sektor3</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Für Fanatiker gibt es kein zurück (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p>Bei Joachim Schüz et al hege ich zumindest gewisse Zweifel.<br />
<a href="http://legacy.library.ucsf.edu/tid/rqh67e00/pdf">Warum taucht er in der &quot;Expert Witness Bibliographie&quot; Liste der Tabakindustrie auf?</a> </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>zu J. Schuz findet sich weiters nichts Verdächtiges, außer die Leukämiestudie. Ich sehe es so wie spatenpauli in seiner Antwort schreibt.</p>
</blockquote><p>Im Gegensatz zu früheren Zeiten,  <br />
a) gibt es kaum noch neue öffentliche Dokument über das Wirken der Tabakler<br />
b) suchte die Tabakindustrie dann gezielt nach bis dahin unbelasteten Forschern<br />
Man kann deshalb nicht nach der Menge belastender Dokumente gehen, sondern nur nach deren Qualität. &quot;Expert Witnesses&quot; waren in den 90ern Leute, bei denen man normalerweise entweder eine Zugehörigkeit zur Tabakindustrie oder Aufträge / Rechnungen der Tabakindustrie finden konnte. Auch aus meiner Sicht reicht das alleine bei Schüz nicht als Beweis für Tabakzugehörigkeit. Aber wie ich geschrieben habe, erweckt es bei mir &quot;zumindest gewisse Zweifel&quot;. <br />
 </p>
<blockquote><blockquote><p><a href="http://legacy.library.ucsf.edu/tid/kkj59e00/pdf">Warum ist Prof. J. Michaelis in einer Liste von A. Badstuber von Philip Morris Europa an das Tabakforschungsinstitut Inbifo?</a></p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>In Ihrem Link findet sich der Name J. Michaelis nicht.</p>
</blockquote><p>
Entschuldigung, ich wollte zwei Links einfügen, erst den Vorbinder (wie geschehen), dann die Liste (die Doris als 2. hat). Wenn man erst auf den Vorbinder geht und dann den grünen Pfeil rechts klickt, erscheint die Liste auch.</p>
<blockquote><p>Aber ich hab was anderes gefunden. </p>
<p><a href="http://www.pmdocs.com/PDF/2505415394_0.PDF">http://www.pmdocs.com/PDF/2505415394_0.PDF</a>  und</p>
<p><a href="http://www.pmdocs.com/PDF/2024472728_0.PDF">http://www.pmdocs.com/PDF/2024472728_0.PDF</a></p>
<p>Wer ist Ludin?<br />
In welchem Zusammenhang steht er mit den Namen auf der Liste?<br />
Da ist auch Dr. Wichmann und Thomas Eikmann drauf, die beide keine Unbekannten in der Mobilfunkdiskussion sind.</p>
</blockquote><p>Badstuber von Philip Morris in Neuchatel schickte die Liste 1988 als Anhang an A. Lang vom kölner Inbifo-Institut, das ebenfalls zu Philip Morris gehörte. In der Liste wird Ludin [eigentlich Rolf Lüdin] zitiert. <a href="http://legacy.library.ucsf.edu/tid/cwf75a99/pdf">Nach diesem Dokument war Lüdin 1989 in der wissenschaftlichen Bibliothek von Philip Morris Europa / Schweiz tätig.<br />
</a></p>
<p>Gute Frage, was die Tabakindustrie schon 1988 von Forschern wollte, die später als Mobilfunk-Gefahren-Finder reüssierten. @Doris: Haben Sie etwas zu Wichmann und Eikmann? </p>
<blockquote><blockquote><p><a href="http://legacy.library.ucsf.edu/tid/zcx59e00/pdf">Warum taucht A. Miesner als Praktikantin in einem Forschungsprojekt &quot;Untersuchungen zu Lungenkrebs und Risiken am Arbeitsplatz&quot; auf</a></p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Na ja, als Praktikantin. Und wissen Sie, ob es sich wirklich um die richtige A (Anke) Miesner handelt?<br />
Nicht alle, die irgendwie und irgendwann eine Zeit in der Tabakindustrie verbracht haben, waren vertraut mit den Vorgängen.</p>
</blockquote><p>Auch aus meiner Sicht sind auch diese Dokumente für sich alleine noch lange kein Beweis für Tabakzugehörigkeit. </p>
<p>Worauf ich hinaus will ist, dass unter den Mobilfunk-Gefahren-Findern erstaunlich viele Tabakforscher wie Prof. A., Rüdiger und Heller sind, und auch etliche Forscher bei denen es Hinweise auf eine mögliche Nähe zur Tabakindustrie gibt. <br />
Wenn es nach mir ginge, dann würden<br />
a) die Forscher auf Interessenkonflikte befragt werden;<br />
b) die Forschungsergebnisse dieser Leute systematisch repliziert werden;<br />
c) ordentliche Sanktionen auf die Tabakindustrie zukommen, falls sich die Ergebnisse nicht erfolgreich replizieren lassen.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=38712</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=38712</guid>
<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 11:19:39 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Sektor3</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Subjektivität (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Es gibt nu wenige die verstehen was elektromagnetisch sagen wil.</p>
</blockquote><p>&quot;Charles&quot;, Sie wissen es doch: Ich bin keine der häkelnden Lockenwickler-Gretels, denen Sie auf einem Ihrer Lichtbildabende imponieren können, ich habe das Zeugs mal acht Semester lang studiert. Also lassen Sie's, ich versuche doch auch nicht, Ihnen als Maschinenbauer etwas übers Hebelgesetz zu erzählen. Oder über Tomatenzucht.</p>
<blockquote><p>[...]</p>
</blockquote><blockquote><p>Und um den Wirbel noch grösser zu machen, habe ich festgestellt (aber noch nicht peer-reviewed publiziert) dass VLF Frequenzen biologisch eine viel grössere Reichweite haben als man von genannte Feldern theoretisch erwartet.</p>
</blockquote><p>Traurig, traurig, traurig ... Irgendwie will darüber bei mir nicht mehr die große Begeisterung losbrechen. Ich bin der Versprechungen über die Jahre hinweg müde geworden und habe die Hoffnung aufgegeben, von Ihnen auch nur 1-mal die vernünftige ingenieurmäßige Dokumentation eines von Ihnen beobachteten Effekts zu Gesicht zu bekommen.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=38708</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=38708</guid>
<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 00:55:09 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>H. Lamarr</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ahnen und Raunen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Die persönliche Erfahrung ist durch nichts zu ersetzen. </p>
</blockquote><p>Auch wieder so eine Weisheit, ach was sag' ich, sogar eine augenscheinliche Weisheit letzter Schluss. Woher haben Sie die? </p>
<p>Ich finde jedoch, dass zum Beispiel die &quot;persönlichen Erfahrungsberichte&quot; von Mobilfunk-Alarmologen, Ufo-Gläubigen und Geisterbeschwörern durchaus durch etwas ersetzt werden können, das jedenfalls vernünftigeren Beweggründen entstammt.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=38706</link>
<guid>https://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=38706</guid>
<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 23:36:53 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>AnKa</dc:creator>
</item>
</channel>
</rss>
