Raumflüge verändern Astronauten-Erbgut (Allgemein)

H. Lamarr, München, (vor 7207 Tagen)

Langzeitflüge ins All schädigen das Erbgut von Astronauten. Schon in relative erdnahen Umlaufbahnen - etwa 500 Kilometer über der Erde - lasse die kosmische Strahlung Chromosomen der Astronauten gehäuft brechen, sagte der Genetiker Christian Johannes.

Mehr: Raumflüge verändern Astronauten-Erbgut

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

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Urlaubsflüge verändern Touristen-Erbgut

M. Hahn, (vor 7206 Tagen) @ H. Lamarr

Langzeitflüge ins All schädigen das Erbgut von Astronauten.

Dass´nixNeues.
Als grobe Schätzung kann man einen Dosispegel von 1 Millisievert pro Tag in einer erdumlaufenden Raumstation annehmen. Das ist etwa 500 mal mehr als der Pegel hier unten. Deswegen wird in Raumstationen (und Raumanzügen) ein erheblicher Aufwand getrieben, damit es wenigstens nicht noch mehr wird.
Allerdings gibt es auf der Erde Orte, wo der Strahlenpegel (nicht vom Kosmos, sondern aus Mineralien in der Erde) noch höher ist, z.B. in Brasilien. UNSCEAR zufolge ist die Strahlung am Strand von Guarapari ca. 1000 mal stärker als "allgemein üblich".
Verschwörungstheoretikern zufolge, die es bekanntlich auch beim Thema Raumfahrt gibt, konnte allein deswegen niemand auf dem Mond gewesen sein, weil sie nicht lebend durch den stark strahlen-belastenden Van-Allen-Gürtel gekommen wären. Na ja...
Längerer Aufenthalt im All oder auf dem Mond gleicht aber doch schon einem gewissen Lottospiel, was dicke Strahlendosen betrifft, weil plötzliche Ausbrüche der Sonne den Pegel kurzzeitig stark nach oben treiben können.
Auch für Otto Normalverbraucher ist kosmische Strahlung ein Thema, nämlich als Flugpassagier. Erst recht, wenn er seine Brötchen als Flugpersonal verdient. Zum Glück sind strahlenbedingt erhöhte Krankheitsraten wohl nicht zu beobachten. Ich kann mich aber erinnern, dass in einer solchen Studie, ein Erkrankungsrisiko siginifikant, nämlich 20-fach erhöht war: HIV, beim männlichen Personal.
Wer seine Strahlendosis für den nächsten oder jüngsten Flug berechnen will, kann das hier tun.

Insgesamt würdich mal sagen, dass ein reicher Westeuropäer durch Düsenflüge im Laufe seines Lebens mehr kosmische Strahlendosis einsammeln kann, als mancher Astronaut im Laufe seines Astronautenlebens. Das eigentliche Risiko aber, nämlich nicht wieder heil runter zu kommen, dürfte beim Astronauten größer sein.
Der reiche Westeuropäer macht seine Flüge, um noch mehr Geld einzusammeln, der superreiche Ami seinen Raumflug, um es beim Strahlensammeln wieder auszugeben. Geld macht nicht glücklich.

M.H.

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Urlaubsflüge verändern Touristen-Erbgut

caro, (vor 7206 Tagen) @ M. Hahn

Hohe Krebsgefahr bei Stewardessen

Fünf Mal höhere Gefahr von Brustkrebs

Frauen, die mindestens fünf Jahre in Flugzeugen als Stewardess gearbeitet haben, müssen mit einem fünf Mal größeren Risiko leben, Brustkrebs zu bekommen. Das geht aus einer isländischen Studie hervor.

Die Wissenschaftler aus Reykjavik wählten aus einer Gruppe von 1.532 Stewardessen 35 Frauen, die an Brustkrebs erkrankt waren, und 140 Kontrollpersonen aus. Das Ergebnis: Es ergab sich ein fünffach erhöhtes Risiko, wenn die Frauen mindestens fünf Jahre lang als Stewardess gearbeitet hatten, verglichen mit einer Arbeitsdauer von weniger als fünf Jahren.

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Urlaubsflüge verändern Touristen-Erbgut

M. Hahn, (vor 7206 Tagen) @ caro

Zeitungsartikel was?
Die Zahlen sind wenig beeindruckend.
Ausgewählt wurden aus 1.532 Stewardessen 35 Frauen, die an Brustkrebs erkrankt waren, und 140 Kontrollpersonen. So fangen viele Studien an:
Aus wahnsinnig vielen Leuten wurden ein paar Fälle und ein paar mehr Kontrollen ausgewählt.
Die Zahl 1.532 nennt John Brignell deshalb auch die "Trojanische Zahl". Sie klingt viel, ist aber wenig.
Denn - haben Sie es auch bemerkt? Was ist denn mit den 1357 übrigen Damen? Die wurden gar nicht betrachtet. Von denen wissen auch die "Isländischen Wissenschaftler" nach wie vor nichts, außer das es Stewardessen sind. Aber schön große Zahl halt (geht aber noch größer, wie wir gleich sehen werden)
Wie gesagt, wenig beeindruckend eine Studie mit 35 Fällen. Wenn sich mal den ganzen Text anschaut, ist man immer schlauer als nach der Zeitungslektüre. Der Zeitungsmensch hat mit Sicherheit nicht mehr als das abstract gelesen. Wir erfahren, dass die Zahl 5-faches Risiko auf letztlich nur noch ganzen 14 Fällen beruht. Wir erfahren, dass diese Zahl auf Berufsjahren von 1947 bis 1971 beruht. In diesem Jahr hat die Isländische Luftfahrt auf Düsenflugzeuge umgestellt. Die fliegen schneller, aber auch (für die kosmische Strahlung wichtig) höher.
Der analoge Vergleich für Berufsjahre von 1971 bis 1997 bringt dann pötzlich keine 500 % Risikozuwachs mehr, sondern 18 % Risikoabnahme. Merkwürdig oder? Na ja, beruhend auf ganzen 11 Fällen.


Während Sie noch mit mir staunen, hier mal zwei freetext-Artikel mit anderen Zahlen.

Erstmal der von Blettner et al

Ich hab nochmal nachgeschaut. Es war nämlich nicht ein 20fach, sondern ein sogar 40-fach höheres Risiko für HIV bei den Stewards. Manomannn...
Diese Studie hat den Vorzug, dass die insgesamt 20.000 Personen tatsächlich alle betrachtet wurden, es ist nämlich eine Kohortenstudie, und zwar über 37 Jahre lang.

Dann haben wir hier die Europäische gepoolte Studie, eine Studie mit über 44.000 Personen. An dieser Publikation hat Herr oder Frau Rafnsson, den Sie aus der Zeitung zitierten, übrigens mitgewirkt.

Lesen Sie mal selbst. Und wie gesagt vielleicht auch mal die Stellungnahme der deutschen Strahlenschutzkommission zum Thema.
In dem Kränzchen sitzen schon mal halb soviel Leute, wie die Isländischen Wissenschaftler Fälle hatten :-P

Oder, auch in deutsch, das hier. Dafür müssten Sie sich aber schon mal in die Bibliothek bemühen.

Weils so schön ist mit der Zeitungslektüre...
Eine Vorstellung, wie wenig man statistisch mit 35 Fällen anfangen kann, bekommt man vielleicht, wenn mal mal das hier zum aktuellen Thema Grippe liest.

M.H.

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Urlaubsflüge verändern Touristen-Erbgut

caro, (vor 7205 Tagen) @ M. Hahn

Kein Zeitungsartikel, wie Sie unterstellen. Erhöhte Brustkrebsraten bei Stewardessen sind übrigens ein "alter Hut", vielleicht haben Sie sich damit nur noch nicht beschäftigt.Die vielen Männer in vielen wichtigen Gremien interessieren sich meistens auch nicht so sehr für solche "Frauenkrankheiten".

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Urlaubsflüge verändern Touristen-Erbgut

M. Hahn, (vor 7205 Tagen) @ caro

Kein Zeitungsartikel, wie Sie unterstellen.

Sondern?

Erhöhte Brustkrebsraten bei Stewardessen sind übrigens ein "alter Hut", vielleicht haben Sie sich damit nur noch nicht beschäftigt.

So wird es wohl sein.

Die vielen Männer in vielen wichtigen Gremien interessieren sich meistens auch nicht so sehr für solche "Frauenkrankheiten".

Ah ja.

Ich bin übrigens leidenschaftslos, was die Ursache für eine allfällige Erhöhung der Brustkrebsrate ist. Aus Ihren Beiträgen lässt sich dagegen ein gewisses selektives Interesse ablesen, dies nun ausgerechnet einer Strahlung anzurechnen. Diese merkwürdige Sichtweise ist übrigens auch ein alter Hut. Auf den Köpfen derer, für die "die Strahlung" ein nur schwer differenzierbares Etwas ist.

In der SSK-Empfehlung und der von mir verlinkten englischen Literatur werden eine Reihe weiterer möglicher Einflussfaktoren genannt.
Sie haben gute Fähigkeiten im raschen selektiven Lesen bewiesen. Weiter so.

M.H.

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Urlaubsflüge verändern Touristen-Erbgut

caro, (vor 7205 Tagen) @ M. Hahn

Aufgrund meiner medizinischen Ausbildung ist für mich klar, dass HF-Strahlung menschliche Zellen schädigt. Sie ist für mich kein "schwer differenzierbares Etwas". Was haben Sie für eine Ausbildung?

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Urlaubsflüge verändern Touristen-Erbgut

M. Hahn, (vor 7205 Tagen) @ caro

Aufgrund meiner medizinischen Ausbildung ist für mich klar, dass
HF-Strahlung menschliche Zellen schädigt. Sie ist für mich kein "schwer
differenzierbares Etwas". Was haben Sie für eine Ausbildung?

Aufgrund meiner physikalischen Ausbildung ist für mich klar, dass Ihr erster Satz in der Allgemeinheit nicht zutrifft.

Ferner ist deshalb für mich klar, dass HF-Felder, wiewohl bereits stark differenzierbar, noch lange nicht "die Strahlung" ingesamt sind.

Von diesem "die Strahlung" schlechthin sprach ich.

Diesem Faszinosum in den Augen vieler physikalischer Laien, mit denen ein Physiker halt so dann und wann ins Gespräch kommt.

Da ich nun weiß, dass Sie Mediziner sind, werde ich Sie bei Bedarf konsultieren zu den schädigenden Wirkungen medizinischer HF-Applikationen, etwa in der Magnetresonanztomografie.

M.H.

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Beruferaten oder "Was bin ich?"

helmut, Nürnberg, (vor 7205 Tagen) @ caro

Aufgrund meiner medizinischen Ausbildung ist für mich klar, dass HF-Strahlung menschliche Zellen schädigt. Sie ist für mich kein "schwer differenzierbares Etwas". Was haben Sie für eine Ausbildung? <<

Hallo caro,

wie ich Ihnen schon in der Email schrieb, wollten Sie uns näher informieren. Ich lese aber immer wieder nur Fragen zur Person u. ä.

Die Ausbildung von Herrn Hahn und meiner Wenigkeit ist hier im Forum und bei RDW lang und breit getreten bekannt gemacht.
Herr Hahn ist Diplom-Physiker und ich bin Ing. grad. der Nachrichtentechnik.

Was verstehen Sie unter "medizinischer Ausbildung". Das reicht meiner Meinung von Arzthelferin oder Krankenschwester bis zur z.B. Prof. Dr. Dr. eines medizinischen Fachgebietes. Könnten wir da etwas genaueres erfahren?

Und jetzt kommen Sie:


MfG
Helmut

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In der Mobilfunk-BI und
"In der Abendsonne kann selbst ein kleiner Zwerg große Schatten werfen" (frei nach Volker Pispers)


Meine Kommentare sind stets als persönliche Meinungsäußerung aufzufassen

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Beruferaten oder "Was bin ich?"

caro, (vor 7204 Tagen) @ helmut

Lieber Helmut, ich habe Ihnen in einer ausführlichen Mail Ihre Fragen beantwortet. Die Ausbildung der Leute interessiert mich, weil hier im Forum leider ein ganzheitlicher Betrachtungsansatz völlig fehlt, der die Erkenntnisse unterschiedlicher Fachgebiete berücksichtigt.
Ich bin Klinische Psychologin (Dipl.Psych.). Als Klinische Psychologin arbeiten Sie interdisziplinär. Bereits während des Studiums sind Prüfungen an der medizinischen Fakultät Pflicht. Auch eine umfassende methodische Ausbildung in Statistik und Testkonstruktion gehört dazu.
mfG

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Bitte an caro

Schmetterling, (vor 7204 Tagen) @ caro

Könnten Sie mich bitte mal anschreiben? Leider haben Sie Ihren Mail- kontakt nicht aktiviert. Ich habe eine Frage an Sie, die nicht hierher gehört. Danke.

der Schmetterling

--
Ich möchte nicht vergessen zu erwähnen, dass dies meine persönliche Meinung ist und keine Tatsache.

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Fernsehberichte?

helmut, Nürnberg, (vor 7204 Tagen) @ caro

Lieber Helmut, ich habe Ihnen in einer ausführlichen Mail Ihre Fragen beantwortet. Die Ausbildung der Leute interessiert mich, weil hier im Forum leider ein ganzheitlicher Betrachtungsansatz völlig fehlt, der die Erkenntnisse unterschiedlicher Fachgebiete berücksichtigt. Ich bin Klinische Psychologin (Dipl.Psych.). Als Klinische Psychologin arbeiten Sie interdisziplinär. Bereits während des Studiums sind Prüfungen an der medizinischen Fakultät Pflicht. Auch eine umfassende methodische Ausbildung in Statistik und Testkonstruktion gehört dazu.

Hallo caro,
ich hatte Ihnen Samstag abend noch ein paar Fragen gestellt, bekam aber keine Antwort mehr.
Die örtlichen Gegebenheiten habe ich hier im Forum gefunden, mich würden besonders die von Ihnen genannten Berichte im Fernsehen oder evtl. auch in den Zeitungen interessieren. Wenn die Sache so hoch gekocht ist, müßte doch auch hier im Internet was zu finden sein.

Daß hier eine Psychologin mitdiskutiert finde ich sehr gut. Meine Frau, die beim sozial-psychiatrischen Dienst arbeitet, kann mir auch ab und zu was dazu erzählen. Sie findet vor allem sehr viele Ähnlichkeiten zu ihren Klienten. Diese haben zwar oft ähnliche oder gleiche Symptome wie sie hier geschildert werden, ein Zusammenhang mit Mobilfunk wird hier aber in keinem einzigen Fall gesehen.

MfG
Helmut

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Fernsehberichte?

caro, (vor 7204 Tagen) @ helmut

Hallo Helmut,
die Fragen vom Samstag abend, die Sie erwähnen, haben mich leider nicht erreicht, zumindest nicht per Mail. Mailen Sie sie mir doch bitte noch einmal, Sie haben ja meine Mail-Adresse. mfG

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E-Mails per Forum empfangen

H. Lamarr, München, (vor 7204 Tagen) @ caro

Caro und Helmut,

in Ihren User-Einstellungen können Sie - wenn Sie mögen - den spamsicheren Empfang von E-Mails an Ihre registrierte E-Mail-Adresse freischalten. Wie das geht, habe ich hier mal beschrieben.
Kunstgriffe wie helmut (at) kohl.gmx können dann entfallen.

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Risiko Brustkrebs bei Stewardessen

KlaKla, (vor 7205 Tagen) @ M. Hahn

In der SSK-Empfehlung und der von mir verlinkten englischen Literatur werden eine Reihe weiterer möglicher Einflussfaktoren genannt.

Nur weil andere Einflussfaktoren genannt werden, können sie eine Wirkung durch ionisierende Strahlung nicht einfach ausblenden. Die SSK blendet dies nicht aus.

Aus der Stellungnahme von der SSK
In den Inzidenzstudien findet sich bei Piloten und Kabinenpersonal eine statistische signifikant erhöhte Erkrankungsrate für Hautkrebs (einschließlich malignes Melanom) und bei der weiblichen Kabinenbesatzung eine erhöhte Erkrankungsrate an Brustkrebs in den Einzelstudien, die sich bei einer zusammenfassenden Analyse der bislang nur einzeln ausgewerteten Studien als statistisch signifikant erweist.

Da bislang aber generell kein Zusammenhang zwischen der Wirkung ionisierender Strahlung und dem Auftreten des malignen Melanoms festgestellt wurde, sind andere einwirkende Faktoren beim fliegenden Personal wahrscheinlicher.
Für die erhöhten Brustkrebsraten kann eine berufliche Belastung mit ionisierender Strahlung als mögliche Ursache nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden.

--
Meine Meinungsäußerung

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Risiko Brustkrebs bei Stewardessen

M. Hahn, (vor 7205 Tagen) @ KlaKla

Nur weil andere Einflussfaktoren genannt werden, können sie eine Wirkung durch ionisierende Strahlung nicht einfach ausblenden. Die SSK blendet dies nicht aus.

Ich weiß nicht recht, wer hier was aus- bzw. einblendet.
Habe ich die ionisierende Strahlung als Auslöser für Brustkrebs "einfach ausgeblendet"?
Oder versucht hier jemand, ionisierende Strahlung (oder wie ich vermute: einfach "Strahlung" ) zu einfach einzublenden?

Ich möchte festhalten, dass der Thread begann mit einem Beitrag "Ionisierende Strahlung schädigt Erbgut".
Wo man sich fragen kann, was mit dem Thema dieses Forums so viel mehr zu tun hat als etwa der Sonnenschein mit einer Banknote.

Natürlich mehr, gar keine Frage. Denn Spatenpauli wollte vielleicht (?) rüberbringen: DNA-Schäden sind nichts Unnatürliches. Oder vielleicht sagt ja er mal, was er damit für eine Message hatte.
Denn hoffentlich hat ihn keiner missverstanden und denkt: Siehste, ich sags doch... diese Strahlung.

Ich schlage vor, wir beantworten beide obigen Fragen beherzt mit nein, und beenden das Thema.
Aus meiner Sicht, weil ich -nochmals gesagt- leidenschaftslos in der Frage bin. Nicht leidenschaftslos bin ich bei vorgefassten Scheuklappenmeinungen und dafür rasch herangeholten Zeitungsmeldungen.

M.H.

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Risiko Brustkrebs bei Stewardessen

caro, (vor 7205 Tagen) @ M. Hahn

Guter Ansatz. ich verbitte mir allerdings Unterstellungen wie die "schnell herbeigeholten Zeitungsmeldungen". Schnell aus dem Internet herbei geholte Informationen sind auch nicht unbedingt aussagekräftiger....

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Risiko Brustkrebs bei Stewardessen

H. Lamarr, München, (vor 7204 Tagen) @ M. Hahn

Oder vielleicht sagt ja er mal, was er damit für eine Message hatte.

Nunja, ich dachte, wir Mobilfunkkritiker können uns an der IR-Schadwirkung auf Gene schon mal orientieren, um dann in der Diskussion um die NIR-Schadwirkung auf Gene ein Stückchen besser klar zu kommen. Sie als Physiker haben uns in solchen Sachen sicher Grundlagenwissen und Erfahrungen voraus, eine Portion "Betriebsblindheit" für allzu Neues aber vielleicht auch.

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Urlaubsflüge verändern Touristen-Erbgut

caro, (vor 7205 Tagen) @ M. Hahn

Aus: Wissenschaftliche Begründung zur Stellungnahme: Bewertung des Strahlenrisikos beim fliegenden Personal (Strahlenschutzkommission)

"Bei der weiblichen Kabinenbesatzung werden erhöhte Raten für Brustkrebs beobachtet, die sich bei einer vorläufigen zusammenfassenden Analyse der bislang nur einzeln ausgewerteten Studien als statistisch signifikante Erhöhung erweist. ...
Die beobachtete Erhöhung der Brustkrebssterblichkeit ist mit den Ergebnissen von Inzidenzstudien konsistent. Eine berufliche Belastung mit ionisierender Strahlung kann als mögliche Ursache der beobachteten Erhöhung nicht ausgeschlossen werden."

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