Dieser Strang will ohne Anspruch auf Lückenlosigkeit dokumentieren, welche Leistungsmerkmale vor der Einführung von 6G angekündigt wurden und von wem. Nach der Einführung von 6G lässt sich dann in einer Rückschau schneller herausfinden, was gehaltene und gebrochene Versprechen sind und wer Klartext oder Blödsinn geredet hat.
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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –
Kommentar in der F.A.Z. (2026)
H. Lamarr
, München, Samstag, 10.01.2026, 16:02 (vor 56 Tagen) @ H. Lamarr
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Die Versprechen sind umfassend. Zum einen geht es wie immer um mehr Tempo: Etwa um den Faktor 100 schnellere Datenübertragungen sollen möglich sein [schneller als was?, Anm. Postingautor], verbunden mit einem Übergang von der Gigabit- zur Terabit-Ära. Das würde bedeuten: Ein Klick, und der abendfüllende Spielfilm in hoher Auflösung wäre auch schon da. Dazu kommen Latenzzeiten von weniger als einer Millisekunde, die eine praktisch verzögerungsfreie Kommunikation ermöglichen.
Aber die Vorteile von 6G reichen weit über den reinen Geschwindigkeitsaspekt hinaus, glaubt man den Fachleuten. Versprochen werden zum anderen verlässlichere Netze mit besserer Abdeckung selbst entlegener Gebiete. Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen sollen tief in die Infrastruktur integriert sein, um diese in Echtzeit zu analysieren und anpassungsfähiger zu machen. Für die Nutzer bedeutet 6G also neue und anspruchsvolle Anwendungen. Die Rede ist von Hologrammgeräten, von Fernchirurgie, von digitalen Zwillingen realer Objekte, vom „Internet der Sinne“. Stärker als bisher soll „mixed reality“ eine Rolle spielen, also die Verbindung digitaler Inhalte mit der echten physischem Welt.
Für eine kleine Revolution gut
Einwände, das gebe es doch alles schon mit 5G, sind nicht falsch. All diese Möglichkeiten zeichnen sich bereits ab. Aber 6G eröffnet zwei weitere Chancen: Nämlich einerseits diese Möglichkeiten von heute zum Massengeschäft von morgen zu machen. Und darüber hinaus neue Welten zu entdecken, die wir heute kaum erahnen können.
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Quelle: Eine ganz neue Welt mit 6G (Kommentar)
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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –
IT Times (2026)
H. Lamarr
, München, Samstag, 17.01.2026, 14:36 (vor 49 Tagen) @ H. Lamarr
[...] Zudem wird es mehr Software geben, die 5G-Netze unterstützt und die Effizienz, beispielsweise durch optimiertes Datenverkehrsmanagement, verbessert. Man spricht von 5G Advanced, das in einigen Jahren auf den Markt kommen soll.
Dies wird die Nutzung von Technologien wie Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR) verbessern und z. B. Drohnenflüge unterstützen.
6G wird die Cybersicherheit im Mobilfunknetz verbessern und mehr Funktionen der künstlichen Intelligenz bieten. So können Größe, Geschwindigkeit und Richtung eines sich bewegenden Objekts erfasst werden.
Diese Funktion könne die Entwicklung automatisierter Fabriken (KI-Fabriken) und fahrerloser Fahrzeuge unterstützen.
6G bietet extreme Geschwindigkeiten: Die Zielwerte liegen bei bis zu 1 Terabit pro Sekunde (Tbps) – das ist etwa 100-mal schneller als das theoretische Maximum von 5G. Die Verzögerung soll nahezu null sein, was Anwendungen wie die Tele-Chirurgie oder komplexe Robotersteuerungen in Echtzeit ermöglicht.
6G soll genug Bandbreite bieten, um neben Audio und Video auch haptische Signale (Tastsinn) zu übertragen. Die nahtlose Integration von Satelliten (Non-Terrestrial Networks) sorgt für eine lückenlose Abdeckung, auch in Flugzeugen oder auf hoher See.
Wir befinden uns aktuell in der entscheidenden Phase der Standardisierung und frühen Erprobung. Das Rennen um 6G hat begonnen.
Quelle: Von 5G zu 6G: alles über Geschwindigkeiten, Release und neue Features
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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –
6G-Impressionen anlässlich des MWC 2026
KI, Freitag, 06.03.2026, 22:57 (vor 23 Stunden, 38 Minuten) @ H. Lamarr
Während der Ausbau von 5G vielerorts noch läuft, diskutiert die Mobilfunkbranche bereits intensiv den Nachfolgestandard 6G. Auf dem Mobile World Congress 2026 zeichnen sich erste Konturen ab. Doch selbst Branchenvertreter räumen ein: Für typische Smartphone-Nutzer dürfte sich zunächst erstaunlich wenig ändern.
Die drei großen Versprechen von 6G
Die Planungen für 6G lassen sich derzeit auf drei zentrale Themenfelder verdichten: Kommunikation, Künstliche Intelligenz und sogenanntes Sensing. Beim klassischen Kommunikationsaspekt geht es vor allem um höhere Datenraten und eine Annäherung von Upload- und Downloadgeschwindigkeit. Während heutige 5G-Modems rund 15 Gbit/s im Downlink erreichen, soll 6G den Datentransfer symmetrischer gestalten – auch, um die künftig erwartete Datenflut durch KI-Anwendungen zu bewältigen.
KI rückt näher an die Funkzelle
Ein zweiter Schwerpunkt ist die stärkere Integration von Künstlicher Intelligenz in das Mobilfunknetz selbst. Basisstationen könnten künftig zusätzliche Rechenleistung erhalten und Teile der Datenverarbeitung direkt vor Ort erledigen. Das soll Netzverbindungen entlasten und KI-Dienste effizienter machen. Allerdings betonen Branchenvertreter, dass normale Smartphone-Nutzer davon zunächst wenig merken dürften. Wer hauptsächlich telefoniert oder im Internet surft, wird kaum Veränderungen feststellen.
Mobilfunknetz als Sensor
Die wohl auffälligste Idee hinter 6G ist das sogenannte Sensing. Dabei nutzt das Netz Funkreflexionen, um Objekte, Entfernungen oder Bewegungen zu erkennen – ähnlich einem Radarsystem. Anwendungen reichen von Verkehrsanalysen bis zur Drohnenerkennung oder Steuerung von Menschenströmen. Datenschützer warnen allerdings vor möglichen Missbrauchsszenarien: Funkbasierte Erfassung könnte theoretisch auch genutzt werden, um Gebäude zu kartieren oder Personen ohne deren Einwilligung zu verfolgen. Entsprechende Risiken werden bereits in Normungsgremien diskutiert.
Marktstart frühestens um 2030
Bis 6G im Alltag ankommt, dürften noch mehrere Jahre vergehen. Branchenbeobachter rechnen frühestens um 2030 mit einer breiteren Einführung – vorausgesetzt, die zahlreichen technischen und regulatorischen Fragen lassen sich klären.
Quelle: https://www.heute.at/s/6g-kommt-was-sich-beim-handy-wirklich-aendert-120166820