UMTS in der Schweiz: Bei 50 % ist Schluss (Allgemein)

H. Lamarr, München, (vor 7334 Tagen)

Die UMTS-Konzessionen wurden durch die Eidgenössische Kommunikationskommission (Comcom) erteilt. Die Comcom ist auch für die Durchsetzung der Konzessionsauflagen zuständig. Die Kommission hat die Einhaltung der Versorgungsauflagen untersucht. Sie hat festgestellt, dass Orange, Sunrise und Swisscom Mobile am 31. Dezember 2004 mindestens 50 Prozent der Bevölkerung mit UMTS-basierten Diensten versorgen und damit die Auflagen erfüllen. Ein Aufsichtsverfahren wurde jedoch gegen die vierte Konzessionärin, die 3G Mobile, eröffnet, da sie keine Infrastruktur aufgebaut hat. Die Konzessionen enthalten keine über 50 Prozent hinausgehende Versorgungsverpflichtung, die Konzessionärinnen bauen ihre Netze jedoch laufend entsprechend ihren Geschäftsplänen aus.

Quelle: Antwort des Schweizer Bundesrates auf eine Anfrage im Nationalrat

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

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