foto (Allgemein)

noop, (vor 7342 Tagen)

Hallo,

mich würde mal interessieren ob es Fotofilm gibt der auf elektromagnetische Wellen irgendwo im Bereich von 0-5 GHz empfindlich ist. Es wäre doch Klasse wenn man Fotos von seiner Umgebung schießen könnte auf denen alle Emmitter und spiegelnden Flächen etc. abgebildet würden (einen geeigneten Fotoapparat vorausgesetzt). Es würde wahrscheinlich so ähnlich aussehen wie ein Röntgenbild. Oder gibt es nur Filme die auf ionisierende Strahlung reagieren?
Gibt es vielleicht Digital-Kameras?
Gibt es überhaupt Material mit der solche Strahlung fokusiert werden könnte?

noop

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foto

H. Lamarr, München, (vor 7340 Tagen) @ noop

Hallo,

mich würde mal interessieren ob es Fotofilm gibt der auf
elektromagnetische Wellen irgendwo im Bereich von 0-5 GHz empfindlich ist.

Ist mir noch nicht untergekommen. Und Fujifilm weiß davon auch nichts zu berichten. Am besten posten Sie diese verzwickte Frage im Elektrosmoginfo-Forum, da werden Sie entweder geholfen, fertig gemacht oder beides.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

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bildgebende Verfahren mittels Hochfrequenz

Raylauncher, (vor 7340 Tagen) @ noop

mich würde mal interessieren ob es Fotofilm gibt der auf elektromagnetische Wellen irgendwo im Bereich von 0-5 GHz empfindlich ist. Es wäre doch Klasse wenn man Fotos von seiner Umgebung schießen könnte auf denen alle Emmitter und spiegelnden Flächen etc. abgebildet würden (einen geeigneten Fotoapparat vorausgesetzt). Es würde wahrscheinlich so ähnlich aussehen wie ein Röntgenbild. Oder gibt es nur Filme die auf ionisierende Strahlung reagieren?
Gibt es vielleicht Digital-Kameras?
Gibt es überhaupt Material mit der solche Strahlung fokusiert werden könnte?

Das Grundprinzip eines photographischen Film beruht auf der Wechselwirkung bestimmter lichtempfindlicher Substanzen mit Licht bestimmter Wellenlängenbereiche. Die in Filmen normalerweise verwendeten Silberhalogenide sind nur für Strahlung mit einer Wellenlänge <500 nm nennenswert empfindlich. Durch Sensibilisierung mit entsprechenden Substanzen ist es möglich, den Film auch für andere Wellenlängenbereiche empfindlich zum machen. Dies gelingt allerdings nur bis etwa zu Wellenlängen im nahen Infrarotbereich. Unterhalb dieser Grenze ist die Quantenenergie der Strahlung dann nicht mehr ausreichend um Veränderungen in den Silberhalogenidkristallen hervorzurufen. Die Quantenenergie von Funkwellen liegt noch um viele Größenordnungen unterhalb dieser Schwelle. Zudem läge die Abbildlungsschärfe (Auflösung) in der Größenordnung der Wellenlänge. Um überhaupt eine Abbildung zustande zu bringen, müsste die Fläche des Film mehrere Quadratmeter gross sein.

Ein bildgebendes Verfahren, das sich Funkwellen bedient, ist das Radar. Man "beleuchtet" die Szene sequentiell mit ausgesendeten Mikrowellenpulsen und wertet in den Pausen das zurückgestreute Signal nach Laufzeit, Phasenlage und Intensität aus. Nach entsprechender Signalverarbeitung kann ein Abbild in einem Monitor erzeugt werden. Ein Sender, der auf der entsprechenden Frequenz arbeitet, würde im Bild als heller Punkt dargestellt werden. Moderne Radargeräte sind jedoch in der Lage solche "Störer" auszublenden.

Raylauncher

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