Ursache für Post-Vac-Syndrom weiter unklar (Allgemein)

Gast, Sonntag, 15.01.2023, 14:41 (vor 497 Tagen)

Zu EHS und MCS gesellen sich seit Covid 19 "Post-Vac"-Betroffene. Das sind Menschen, die durch eine Corona-Impfung vorgeblich oder tatsächlich einen Impfschaden erlitten haben. Hier wie dort ist ein Kausalzusammenhang zwischen Symptomen und Einwirkung nicht nachgewiesen.

Berlin: (hib/PK) Auf Basis international verfügbarer Daten liegen nach Angaben der Bundesregierung derzeit keine Hinweise für einen kausalen Zusammenhang von Long-Covid-ähnlichen Symptomen und einer Covid-19-Impfung vor. Der in der Öffentlichkeit verwendete Begriff „Post Vac“ nach Covid-19-Impfungen sei bislang nicht wissenschaftlich definiert oder charakterisiert, heißt es in der Antwort (20/5045) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der CDU/CSU-Fraktion.

Insofern lägen keine Erkenntnisse zu den Ursachen des sogenannten Post-Vac-Syndroms vor. Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) registriere Verdachtsmeldungen unerwünschter Nebenwirkungen und Impfkomplikationen. Bis Ende Oktober 2022 habe das PEI 943 Verdachtsmeldungen registriert, in denen über Beschwerden wie das chronische Ermüdungssyndrom (CFS), post-vaccination syndrome, posturales orthostatisches Tachykardiesyndrom (POTS) und Post-Covid-19 nach einer Covid-19-Impfung berichtet werde.

Wer durch eine öffentlich empfohlene Schutzimpfung oder eine Impfung aufgrund der Coronavirus-Impfverordnung einen Impfschaden erlitten habe, erhalte auf Antrag eine Versorgung nach dem Bundesversorgungsgesetz, heißt es in der Antwort weiter. Dies sei in Paragraf 60 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) geregelt.

Tags:
EHS, MCS, Kausalzusammenhang, Post-Vac-Syndrom


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum