Mobilfunk und Hörgeräte (Allgemein)

H. Lamarr, München, (vor 7366 Tagen)

Gefunden in der EU-Datenbank Cordis (Studie aus dem jahr 1996):

EMV-Messungen an Hörgeräten (Trägerfrequenzbereich 80 MHz bis 2000 MHz)

An 20 verschiedenen Typen von Hörgeräten wurde die Störfestigkeit gegenüber hochfrequenten elektromagnetischen Feldern gemessen. Es konnte nachgewiesen werden, daß der im Hörgerät erzeugte Schalldruck quadratisch mit dem Betrag der Feldstärke wächst und daß das Störverhalten der Hörgeräte für beliebige Feldstärken aus den Meßergebnissen bei einer Feldstärke berechnet werden kann.

Bei den in Deutschland wichtigen Trägerfrequenzen von Mobiltelefonen 910 MHz und 1750 MHz wurden von den 20 untersuchten Hörgeräten Störschalldruckpegel am Ohr zwischen 37 dB und 121 dB erzeugt. Dem entsprachen auf der Eingangsseite der Hörgeräte Schalldruckpegel (eingangsbezogene Störpegel IRIL) zwischen -10 dB und +72 dB. Es stellte sich heraus, daß es derzeit (Stand: 1996) noch keine Hörgeräte gibt, die bei allen üblichen Trägerfrequenzen von Mobiltelefonen immun sind, wohl aber gibt es einige wenige Hörgeräte, die bei einzelnen dieser Trägerfrequenzen noch bis zu Feldstärken von 80 V/m benutzt werden können. Derartige Feldstärken können zum Beispiel am Ohr eines Mobiltelefon-Benutzers auftreten.

Autor(en): RICHTER U, SCHADLER M, SCHÄDLER M

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

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Mobilfunk und Hörgeräte

helmut, Nürnberg, (vor 7365 Tagen) @ H. Lamarr

Gab es in den letzten Jahren keine Weiterentwicklung, daß man auf 10-Jahre alte Studien zurückgreifen muß?

MfG
Helmut

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In der Mobilfunk-BI und
"In der Abendsonne kann selbst ein kleiner Zwerg große Schatten werfen" (frei nach Volker Pispers)


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Mobilfunk und Hörgeräte

H. Lamarr, München, (vor 7364 Tagen) @ helmut

Gab es in den letzten Jahren keine Weiterentwicklung, daß man auf 10-Jahre alte Studien zurückgreifen muß?

Häääää?! Sie müssen lauter sprechen, ich versteh' nix!

Helmut, Sie bringen mal wieder die Foren durcheinander. Wir haben hier nicht den Anspruch, stets den Finger am Puls der Zeit zu haben, um Elektrosmog-Meldungen auf dem HTML-Altar darzubieten. Das können andere besser, die mehr Zeit, Geld und Personal für diesen Sport übrig haben.

Wir begnügen uns eher damit Zusammenhänge aufzuzeigen, wenn's sein muss, auch mit 10 Jahre alten Studien. Konkreter Anlass diesmal: Der von Ihnen freundlicherweise zum Knastbruder ernannte noop, dem offensichtlich die Basisstation einer Pikozelle nachgepfiffen hat, als er an ihr vorbeiging. Vielleicht nicht, weil er wie ein Ersatz-Richard Gere aussieht, sondern weil er ein (störanfälliges) Hörgerät trägt. Comprende?

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Mobilfunk und Hörgeräte, keine Märchen bitte

helmut, Nürnberg, (vor 7363 Tagen) @ H. Lamarr

dem offensichtlich die Basisstation einer Pikozelle nachgepfiffen hat, als er an ihr vorbeiging. Vielleicht nicht, weil er wie ein Ersatz-Richard Gere aussieht, sondern weil er ein (störanfälliges) Hörgerät trägt. Comprende?

Hallo Spatenpauli,

jetzt machen Sie sich aber lächerlich. Sie sind doch angeblich Fachmann.

Wollen Sie wirklich den Leuten Glauben machen, daß ihnen eine Picozelle ins Ohr pfeift?

Was sollen denn Leute mit solchen Hörgeräten im "normalen Leben" machen, wenn ihnen an allen Ecken die Handys ins Ohr knattern.

Sie wissen genauso gut wie ich, daß Handys mit ihrer "langsamen" Taktung in so einem Hörgerät unausstehliches Geknatter erzeugen würden. Der arme Hörgeräteträger könnte in keiner Fußgängerzone verweilen. Im Vergleich dazu wäre der hohe Sington einer BTS geradezu angenehm.

MfG
Helmut

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Mobilfunk und Hörgeräte, keine Märchen bitte

H. Lamarr, München, (vor 7363 Tagen) @ helmut

dem offensichtlich die Basisstation einer Pikozelle nachgepfiffen hat, als er an ihr vorbeiging. Vielleicht nicht, weil er wie ein Ersatz-Richard Gere aussieht, sondern weil er ein (störanfälliges) Hörgerät trägt. Comprende?

jetzt machen Sie sich aber lächerlich. Sie sind doch angeblich Fachmann.

Also wenn ich mich recht entsinne, Helmut, dann sind Sie es, der mir ständig das Prädikat Fachmann anhängt. Lassen Sie's mich mal so sagen: Die Arche wurde von Laien gebaut, die Titanic von Fachleuten.

Wollen Sie wirklich den Leuten Glauben machen, daß ihnen eine Picozelle ins Ohr pfeift?

Nein, ich will grundsätzlich niemandem etwas Glauben machen. Ich halte es jedoch für durchaus glaubhaft, dass (ältere) Hörgeräte von Mobilfunkfeldern gestört werden und der Träger ein Störgeräusch hört. Ob das nun ein Pfeifen, Knattern, Singen, Gurgeln oder sonstwas ist, darüber habe ich mir keine großen Gedanken gemacht. Mich hat eher der enorme Schalldruckpegel von bis zu 121 dB überrascht, das ist 20 dB mehr als bei einem 1 m entfernten Presslufthammer auftreten und kann - so Wikipedia - schon zu Gehörschäden führen. Da ist mir dann die genaue Kurvenform des Störsignals ehrlich gesagt wurscht.

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