Mobilfunkdebatte: Fachjournalisten statt Allrounder (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 07.05.2020, 14:08 (vor 1476 Tagen)

Spektrum.de brachte am 5. Mai einen 10-Minuten-Podcast anlässlich der Frage: Wieso haben so viele Menschen Angst vor 5G? Darin werden Lösungsansätze angedeutet, endlich die Verklemmung in der schier endlosen Mobilfunkdebatte, die seit 20 Jahren auf der Stelle tritt, zu lösen. Ein Vorschlag lautet: Wir brauchen qualifizierte Fachjournalisten und keine Allrounder, die gestern über Steuererleicherungen für Hebammen berichten und heute über die Rolle von 5G in der Coronakrise. Ein aus meiner Sicht guter Ansatz, allein er ist ein Tropfen auf dem heißen Stein.

Solange die Medien in der Mobilfunkdebatte nicht konsequent die Frage Cui bono? stellen, werden die tieferen und schmutzigen Hintergründe der kunstvoll inszenierten Debatte weiter im Verborgenen bleiben. Die Nutznießer der Angst vor Funkwellen sind bisher sehr erfolgreich darin, Allround-Journalisten von dieser elementaren Frage abzulenken und in die Irre zu führen. Das IZgMF hat in den vergangenen zehn Jahren viele Antworten auf die Frage aller Fragen herausgearbeitet, doch wir sind nicht offen zitierfähig und verstecken schlüssige Antworten im undurchdringbaren Heuhaufen dieses Forums. Das muss sich ändern.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
Inszenierung, Profiteur, Trittbrettfahrer, Alarm, 5G, Spektrum, Lösungsansätze, Cui bono


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