Mobilfunk-Mast im Rathausturm (Allgemein)
Umweltausschuss gibt grünes Licht für Sendeanlage von vier Netzbetreibern
Viele Bedenken wurden ausgeräumt, als Belastungen von maximal 5,7 Prozent der zulässigen Grenzwerte rund ums Rathaus und Schulen gemessen wurden.
Bürgermeisterin Dagmar Plenk berichtete gestern von Altstadtbewohnern, die sich mittlerweile auch mit der Lösung einverstanden erklärten. >Viele sagen sich, lieber eine einzige Anlage auf dem Rathaus als dauernd das Risiko, in der Nachbarschaft eine Sendeanlage zu bekommen. «
Quelle: Passauer Neue Presse
veröffentlicht am 04.05.2006
Kommentar:
Es wurde gemessen 5,7 Prozent der zulässigen Grenzwerte. Hier die absoluten Zahlen aufgeteilt in den entsprechenden Grenzwerten, die Frequenzenabhängig sind.
5,7 % vom Grenzwert GSM 900 entspricht einer Leistungsflussdichte von 256 mW/m2
5,7 % vom Grenzwert GSM 1800 entspricht einer Leistungsflussdichte von 513 mW/m2
5,7 % vom Grenzwert UMTS entspricht einer Leistungsflussdichte von 570 mW/m2
Vorsicht! die Werte steigen mit jeder weiteren Mobilfunkantenne.
Die maxi. 5,7 % wurde vor Errichtung der Antennenanlage im Rathausturm gemessen.
Der gefundene Kompromiss ist schlecht für die Bürger aber gut für die Stadt und die Betreiber.
Die Ansammlung aller Mobilfunkbetreiber an einem Standort ist schlecht für die umliegenden Anwohner, da die nun die geballte Strahlendosis von allen Anbieter abbekommen.
Die Stadt erspart sich durch die Ansammlung (Bündelung) weitere lästige Diskussionen mit betroffene Anwohner.
Die Betreiber sparen an Investitionen. Sie müssen keine weiteren Antennenstandorte suchen und finanzieren. Und keine weitere Mietzahlung an weitere Grundstückseigentümer entrichten.
Anstatt die Sender zu bündel und wenige Anwohner stark zu belasten wäre es besser, mehrere Standorte zur Verfügung zu stellen. Das hätte zwar zur Folge, dass mehr Anwohner belastet werden aber die Strahlendosis wäre um ein vielfaches geringer für die Anwohner der Standorte.
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Meine Meinungsäußerung