Harald Walach über Mobilfunk: Unbequeme Daten und Gedanken (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Freitag, 24.05.2019, 22:57 (vor 1286 Tagen)

Auch Harald Walach hat jetzt in 5G, Mobilfunk und W-Lan den bösen Lord Voldemort entdeckt. Die zeitgemäßen Funktechniken entlocken ihm auf seiner privaten Website, wie er schreibt, unbequeme Daten und Gedanken. Diese blieben nicht ohne Resonanz. Joseph Kuhn hat sich auf scienceblogs.de Walachs Menetekel mal kurz zur Brust genommen.

Walach erzählt in seinem Artikel eine länger zurück liegende Begebenheit und schreibt: "Wir haben die hochsensible Sferics-Messstation verwendet, die damals Prof. Betz an der TU München aufgebaut hatte". Prof. Hans-Dieter Betz lehrte aber nicht an der TU München, sondern an der LMU München. Und er war in den 1980er-Jahren an dem später widerlegten "Scheunenexperiment" beteiligt, von dem er noch 2005 überzeugt war, es habe nichtzufällige Fähigkeiten von Wünschelrutengängern beim Orten von verborgenem Wasser erbracht. Dafür wurde er 2012 in einem Artikel der Süddeutschen abgewatscht: "Er [Betz] verweist, wie viele Esoteriker, zur Erklärung auf quantenphysikalische Phänomene ...".

Hintergrund
Hogwarts an der Oder

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
Wünschelrutengänger, Walach, Betz


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