Fruchtbarkeitsverlust: Chemie statt Funk (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Montag, 15.10.2018, 16:17 (vor 1568 Tagen)

Firmen unterlaufen Chemie-Kontrollen der EU

In Alltagsgütern wie Spielzeug und Möbeln werden Tausende Tonnen von Chemikalien verwendet, ohne hinreichend auf Risiken geprüft zu sein. Dies zeigen Untersuchungen deutscher Behörden. Die Firmen unterlaufen damit die Kontrollen ihrer Chemikalien auf EU-Ebene. Giftige Alltagschemikalien werden für eine Reihe von Umwelt- und Gesundheitsproblemen verantwortlich gemacht, etwa für sinkende Fruchtbarkeit. Weiter auf sueddeutsche.de ...

Kommentar: Die in den Industrieländern grassierende Schwäche bei der Fortpfanzungsfähigkeit hat für überzeugte Mobilfunkgegner einen Hauptgrund: die mit sinkender Fertilität einhergehende Verbreitung des Mobilfunks. Mit dilettantischen Studiensammlungen versucht der Anti-Mobilfunk-Verein Diagnose-Funk diese These zu belegen. Unfähig die Qualität der gesammelten Studien treffend zu beurteilen und die Spreu vom Weizen zu trennen sind diese Sammlungen jedoch wertlos und irreführend zumal andere Einflussgrößen auf die Fertilität wie giftige Produkte der Chemie gar nicht erst in Betracht gezogen werden. Im Gegensatz zu vielen chemischen Substanzen ist die Wirkung elektromagnetischer Wellen auf Lebewesen bis auf wenige Restrisiken bereits sehr gut erforscht.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

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Fruchtbarkeit


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