Der SAR-Wert, einmal mit Humor betrachtet ... (Allgemein)
Mit seiner Präsentation zum Thema "1 Gramm vs. 10 Gramm Gewebemasse zur SAR-Bestimmung" (Originaltitel: 1 g vs. 10 g SAR Average Mass) gibt der australische EMF-Berater Dr. Vitas Anderson einige nicht allzu geläufige Einblicke in die mysteriöse Welt der SAR-Werte, die vielen Mobilfunkgegnern ein ewiges Rätsel bleiben wird. So setzt er die zulässige Ganzkörper-SAR bei beruflicher Befeldung (0,4 W/kg) in Relation zu mehr oder weniger schweißtreibenden Tätigkeiten, die den Stoffwechsel eines Menschen erheblich stärker auf Touren bringen als es der maximal zulässige Energieeintrag durch elektromagnetische Felder vermag.
Bild: Vitas Anderson
Anderson zeigt, dass z.B. Basketballspielen die Stoffwechselrate auf 9,6 W/kg hoch treibt, das ist das 120-fache der Ganzkörper-SAR [engl.: Whole Body Absorption (WBA) SAR limit], die EMF in Privatpersonen einbringen darf. Auf der Folgeseite seiner Präsentation schildert Anderson die schrecklichen Folgen, wenn diese 9,6 W/kg über 50 Minuten eines Basketballspiels hinweg unkontrolliert auf die Spieler einwirken:
- Hautrötung
- übermäßiges Schwitzen
- Dehydrierung des Körpers
- Müdigkeit & Abgeschlagenheit
- Muskelkater
- Kopfschmerzen
- Frustverhalten
Und dann, neben dem Portraitfoto einer Mutter, der das blanke Entsetzen ins Gesicht geschrieben steht, parodiert Anderson ein Lieblingsargument aufgewühlter Mobilfunkgegner, indem er in rot hervor hebt:
UND DAS PASSIERT IN KINDERN !!!
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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –