EHS Werner Hengstenberg - Erfindung Esmog-Spion (Allgemein)

KlaKla, Montag, 16.07.2018, 08:51 (vor 1115 Tagen)

Auszug Kultur Magazin von Helene Walterskirchen

Ein Mensch wie Werner Hengstenberg, 1927 geboren und damit 90 Jahre alt, ist nicht nur lebendiger Zeitzeuge einer längst vergangenen Zeit, sondern auch lebendiger Erfahrungsschatz unzähliger Lebenserfahrungen. Viele seiner Generation leben schon längst nicht mehr, somit ist er einer der wenigen Überlebenden, zudem das, was man geistig und körperlich „rüstig“ nennt. Daran mag seine um 35 Jahre jüngere Frau Norma einen gewissen Anteil haben, die ihren Mann mit ihrer quirligen und lebhaften Art fordert. Man merkt, dass er mit ihr mithalten möchte und so steht er noch voll im Schaffensprozess, anstatt sich wie andere 90-Jährige in einen Lehnstuhl zu setzen und sich behüten und betüteln zu lassen. ...

Werner Hengstenberg erzählt: „Ich war immer ein guter Schüler. Als jedoch im Alter von etwa 13 bis 14 Jahren die Stromumstellung von Gleichstrom auf Wechselstrom erfolgte, bekam ich von einem Tag auf den anderen derartige Kopfschmerzen, dass ich dachte, mein Kopf ist eine Trommel, auf die ständig mit einem Schlegel geschlagen wird, dazu war mein Kurzzeitgedächtnis wie weg. Ich erinnere mich noch, dass wir englische Vokabeln zu lernen hatten und ich mir nichts, aber auch gar nichts merken konnte, egal was und wie ich es anstellte. Zuerst dachte ich mir, das würde wieder vergehen, aber es verging nicht; es wurde ein Dauerzustand. Das hatte natürlich schulische Konsequenzen. Weder meine Eltern noch ich noch meine Lehrer verstanden, was mit mir los war und was die Ursache für meinen Zustand war. Es schien als wäre ich demenzkrank – mit 14 Jahren! Erst viel später kam ich darauf, dass es zwischen der damaligen Stromumstellung in Bielefeld und meiner vermeintlichen Demenz-Erkrankung einen Zusammenhang gab.

“Als Werner Hengstenberg mit etwa 22 Jahren wieder nach Bielefeld zurückkam und in der Wohnung seiner Eltern lebte, kehrte das Drama der Demenzerkrankung wieder zurück und es stellten sich dieselben Krankheits-Symptome ein wie mit 14 Jahren. Werner sah sich wieder mit dem „Wechselstrom-Drachen“ konfrontiert. Um sich etwas nützlich zu machen und etwas Geld zu verdienen, nahm er eine Arbeit in den Anker-Werken Bielefeld, einem Hersteller von Nähmaschinen, Registrierkassen, Buchungsmaschinen und Kleinmotorrädern, an und arbeitete dort in der Gravierabteilung. „Ich war aufgrund meiner Elektrosensibilität häufig krank, hatte beispielsweise schwere Fieberanfälle und Verdauungsprobleme, abgesehen davon, dass ich weiterhin enorme Gedächtnisstörungen hatte und ständig bei allen möglichen Ärzten in Behandlung war“, so Werner Hengstenberg. Irgendwann hatte er, wie er sagt, die Nase voll von Ärzten und begab sich in die Behandlung von Heilpraktikern, aber auch dadurch wurden seine Beschwerden nicht besser. Erst als er Vegetarier wurde und kein Fleisch mehr aß und auch sonst seine Ernährung auf biologisch umstellte, wurde sein Gesundheitszustand etwas besser. Das führte dazu, dass Werner Hengstenberg die Anker-Werke verließ und die Gebietsvertretung für den Bioverband Demeter im Raum Westfalen übernahm. In dieser Zeit erwachte in Werner Hengstenberg sein Ingenieur-Talent verbunden mit dem Wunsch, elektrische Messgeräte zu erfinden, um den Menschen draußen in der Welt aufzuzeigen, wie gefährlich die elektrische Strahlung des Wechselstroms ist. Denn zwischenzeitlich traf er immer mehr Menschen, die an einer Wechselstrom-Sensibilität wie er litten.

... Werner Hengstenberg: „Ich habe mein erstes Messgerät 1990 entwickelt und es über die Jahre weiterentwickelt und verbessert. Es war das erste Hand-Messgerät auf dem Markt.

Kommentar: Und schon wieder wird uns ein Betroffener mit kommerziellem Interessen nahe gebracht. Auch die Autorin des Artikels (Helene Walterskirchen) ist durch ihre Tochter Alexandra Walterskirchen betroffen. Und so ist es auch kein Wunder, dass sie die alte Geschichten von Ulrich W. erneut aufkocht und für das Buch von Dr. Ch. Aschermann und Waldmann-Selsam wirbt. Was das Ganze jedoch mit Kultur zu tun haben soll, ist mir schleierhaft.

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Meine Meinungsäußerung

Tags:
Esmog-Spion, Seilschaft, Elektrochonder, Endotronik, Selbstverlag, Hengstenberg


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