verDECT (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 06.04.2006, 18:29 (vor 6934 Tagen)

Im neuen Tee-Punkt-Prospekt schöpfen die Werber des Tee-Konzerns wieder einmal aus dem Vollen. Seite 2 und 3 gehören den Schnurlostelefonen, vier Modelle - drei Sinüsse und ein Easy - stehen dort zur Auswahl. Die Amnesie der Werber, die vor etwa 2 Jahren erstmals deutlich wurde, hält freilich noch immer an: Nichts verrät dem Leser, ob er gerade ein Analogmodell (CT1+) oder ein DECT-Modell betrachtet. Das 2004 ausrangierten Unwort DECT haben die Tee-Werber seither nicht wieder in ihren Wortschatz aufgenommen.

Dabei scheint die Nachfrage nach CT1+ Modellen ungebrochen: erst kürzlich meldete sich Conrad-Elektronik beim izgmf und beschwerte sich darüber, dass wir einen Link auf ein günstiges CT1+ Modell im Conrad-Angebot gesetzt hätten, dieses Modell inzwischen jedoch längst ausverkauft sei. Da unser Link bei Conrad zu immer neuen verärgerten Kunden führte haben wir ihn kurzerhand entfernt.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

verDECT

Schutti @, Donnerstag, 06.04.2006, 19:15 (vor 6934 Tagen) @ H. Lamarr

Warum mehrere verschiedene Standards die auch noch verschiedneen Frequenzbereiche nutzen?
CT1 ist zwar vom Funktionsumfang eher minimalistisch, dürfte für den Privatanwender ausreichen.
Nutzt aber nix wenn man eine größere Anlage aufbauen will.
DECT taugt für keinen private Anlagen für wenig Geld sowie für umfangreiche Anlagen.
Es ist einfach viel vilefältiger wie das veralterte CT1 oder CT1+.
Und es ist auch nicht so toll wenn alle Nachbarn mithorchen können, das sagt den Käufern einer der ach so tollen CT1+ Geräte natürlich auch niemand, würde ja das Öko Image der veralterten Dinger ankratzen.
Es muss scheinbar mal zu einem Skandal kommen, so in der Art "Schüler schneidet Seitensprunggespräch vom Bürgermeister (superkonservativ und "bodenständig") mit und ladet es auf die Homepage hoch. :)

verDECT

charles ⌂ @, Donnerstag, 06.04.2006, 20:51 (vor 6934 Tagen) @ Schutti

Der grosse Schlager ist jetzt FlexiSpy. Damit lässt sich jedes Handy abhören alsauch alle SMS Berichte nachlesen. Koster 42 Euro.

Mit Software von 125 Euro kann man ein Handy abhören wenn sogar nicht gesprochen wird. Das Mikrofon kann auf Abstand aktiviert werden.

Noch einfacher sind die sg. SpyPhones. Jedesmal wenn ein SpyPhone ein Telefongespräch führt, werden Sie automatisch angerufen und können mithören.

Obwohl sie gesetzlich nicht erlaubt sind, werden sie viel verkauft.
Stehen hier ganze Artikel darüber in die Zeitung

Also, bei Handys gibt es auch keine Abhörsicherheit.

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Charles Claessens
www.milieuziektes.nl

Geimpfte Handys abhören mit Spionagesoftware

H. Lamarr @, München, Freitag, 07.04.2006, 01:42 (vor 6934 Tagen) @ charles

Der grosse Schlager ist jetzt FlexiSpy. Damit lässt sich jedes Handy abhören alsauch alle SMS Berichte nachlesen. Koster 42 Euro.

Das ist ja ein dicker Hund, das Ding gibt's wirklich: http://www.flexispy.com/light.html

Allerdings muss die Spionagesoftware zuerst auf einem Handy installiert sein, bevor man dieses Handy munter abhören kann. Schon mal ausprobiert, ob das wirklich funktioniert? Welche Handymodelle sich belauschen lassen steht hier: http://www.s60.com/devices

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

verDECT

Schutti @, Freitag, 07.04.2006, 04:15 (vor 6934 Tagen) @ charles

Der grosse Schlager ist jetzt FlexiSpy. Damit lässt sich jedes Handy abhören alsauch alle SMS Berichte nachlesen. Koster 42 Euro.

Mit Software von 125 Euro kann man ein Handy abhören wenn sogar nicht gesprochen wird. Das Mikrofon kann auf Abstand aktiviert werden.

Das ist ein Trojaner der sich im Telefon einnistet.
Wenn ein Kommunikationsgerät kompromitiert ist ist es unsicher, egal ob Mailserver oder Handy.
Ohne massive EIngriffe in das System ist Abhören für Laien nicht möglich.
Die staatlichen Stellen knacken nicht die Luftschnittstelle sondern hängen sich beim Betreiber rein, macht viel weniger Arbeit und man muss dem Abgehörten nicht mit einem Funkwagen meterweise auf die Haut rücken. :)

Noch einfacher sind die sg. SpyPhones. Jedesmal wenn ein SpyPhone ein Telefongespräch führt, werden Sie automatisch angerufen und können mithören.

Das selbe in Grün.
Was hat das mit der Sicherheit von GSM oder dECT zu tun?
Wenn ich auf ihrem REchner einen Trojaner installiere welcher mir alle mails zukommen lässt nutzt ihnen PGP oder co. auch nix mehr.

Also, bei Handys gibt es auch keine Abhörsicherheit.

Die Luftschnittstelle von GSM und DECT ist für Laien nicht zu knacken.
Nach ihrer logik müsste man auf jede Art von Schloss an der Tür verzichten da es ja keine Einbruchssicherheit gibt.

Schutti

Sicherheitlücken im Mobilfunk

KlaKla, Freitag, 07.04.2006, 10:24 (vor 6933 Tagen) @ Schutti

Also, bei Handys gibt es auch keine Abhörsicherheit.

Die Luftschnittstelle von GSM und DECT ist für Laien nicht zu knacken. Nach ihrer logik müsste man auf jede Art von Schloss an der Tür verzichten da es ja keine Einbruchssicherheit gibt.

Schutti


Sicherheitslücken beim Mobilfunk sind schon lange bekannt. Sie wissen um diese Information, den das Thema hatten wir schon mal in diesem Forum und sie hatten sich an der Diskussion beteiligt.

Aber eine Wiederholung ist schon ok. :ok:
Man kann nicht oft genug darauf hinweisen, dass ein Handy eine Wanze sein kann.

Was schreibt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

Das Problem
Mobiltelefone können zum Abhören von Gesprächen missbraucht werden, die beispielsweise in einem Besprechungsraum geführt werden.

Die Schutzmaßnahmen
Um solchen Lauschangriffen zu entgehen, sollten mobile Endgeräte in sensitiven Bereichen untersagt sein. Zur Überwachung empfiehlt es sich, geeignete Detektor-Geräte zu installieren, die vor mobilfunkenden Endgeräten warnen. Darüber hinaus gibt es Störgeräte, die einen Verbindungsaufbau behindern, deren Betrieb in Deutschland aber nicht zugelassen ist. Räume können dadurch so isoliert werden, dass keine Verbindung möglich ist.


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Meine Meinungsäußerung

verDECT

H. Lamarr @, München, Freitag, 07.04.2006, 01:25 (vor 6934 Tagen) @ Schutti

Und es ist auch nicht so toll wenn alle Nachbarn mithorchen können, das sagt den Käufern einer der ach so tollen CT1+ Geräte natürlich auch niemand

Naja, lieber heute abgehört als morgen Demenz.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

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Schutti @, Freitag, 07.04.2006, 04:16 (vor 6934 Tagen) @ H. Lamarr

Und es ist auch nicht so toll wenn alle Nachbarn mithorchen können, das sagt den Käufern einer der ach so tollen CT1+ Geräte natürlich auch niemand


Naja, lieber heute abgehört als morgen Demenz.

Wie schliessen sie auf Demenz?
Gibt es relevante Beweise dafür?

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