500'000 € Miete, um Berliner Untergrund mit LTE auszustatten (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Freitag, 13.10.2017, 14:09 (vor 1874 Tagen)

In der Berliner Zeitung ist etwas über die Mietkosten einer LTE-Versorgung im Berliner Untergrund zu lesen, der Betrag ist nicht von schlechten Eltern:

Tatsächlich wird seit langem mit der BVG über den Ausbau des LTE-Netzes verhandelt. Und natürlich geht es um Geld. Denn zwar sind die Mobilfunkanbieter für den Ausbau des Netzes verantwortlich, doch stellt die BVG Räume für die Technik und Personal für die Wartung zur Verfügung.

Dafür werde selbstverständlich eine bestimmte Summe erhoben, heißt es bei der BVG. Konkret wird man nicht. Branchenkenner beziffern die Mietforderungen indes mit 500.000 Euro pro Mobilfunkanbieter.

Nach Informationen der Berliner Zeitung tun sich die drei Mobilfunkanbieter Telefonica, Telekom und Vodafone nun zusammen, um gemeinsam und vergleichsweise kostengünstig ein schnelles Mobilfunknetz im Berliner Untergrund aufzubauen.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
U-Bahn, LTE, Berlin


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