Arpansa: Höchststrafe für Adlkofer und "Reflex" (Forschung)

H. Lamarr @, München, Samstag, 07.10.2017, 14:00 (vor 772 Tagen)

Arpansa (Australian Radiation Protection and Nuclear Safety Agency) ist in Australien das, was hierzulande das BfS ist. Die Behörde bewertete zuletzt im März 2014 den wissenschaftlichen Kenntnisstand in Bezug auf biologische Risiken elektromagnetischer Felder, Beobachtungszeitraum waren Publikationen, die zwischen 2000 und 2012 herauskamen. Heraus kam eine 76 Seiten umfassende Review of Radiofrequency Health Effects Research – Scientific Literature 2000 – 2012 (PDF). Bemerkenswerterweise hatten die Australier erstaunlich wenig Berührungsängste mit Arbeiten aus der zweiten bis achten Reihe der Wissenschaft, sie griffen daher z.B. auch bei Santini zu, bei Buchner, Eger, Hallberg, Johansson, Navarro und Oberfeld.

Mit keiner Silbe hingegen erwähnt der Bericht Adlkofer, Diem, Schwarz, Kratochvil oder auch nur "Reflex", obwohl das Projekt mitten ins Beuteschema der Agentur passt. Das "Reflex"-Projekt und die zugehörigen Namen existieren für Arpansa nicht. Nicht einmal ansatzweise erwähnt der Bericht die berühmt-berüchtigte Wiener "Reflex"-Studie, etwa wie in anderen Berichten, die "Reflex" zwar erwähnen, jedoch nur mit mit dem Warnaufkleber "Fälschungsverdacht!"

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Oberfeld, Reflex, Hallberg, Eger, Buchner, Adlkofer, Rüdiger, Risikobewertung, Diem, Santini, Navarro, Kratochvil, Johannsson, Arpansa


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