Mobilfunk: Mindeststandards wissenschaftlicher Arbeiten (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 25.06.2017, 16:42 (vor 902 Tagen) @ H. Lamarr

Wenn fachliche Laien Mobilfunkstudien beurteilen, spielen subjektive persönliche Empfindungen, Vorurteile und Interessen häufig eine dominierende Rolle. Solche Bewertungen, wie sie von Anti-Mobilfunk-Vereinen wie Diagnose-Funk, Bürgerwelle oder Gigaherz vorgenommen werden, sind für Ratsuchende gehaltlos (Beispiel).

Wissenschaftliche Arbeiten müssen folgende qualitative Mindeststandards erfüllen:

Dosimetrie

Statistische Signifikanz

» Können die Resultate dadurch gegen die Vermutung eines Zufallsergebnisses hinreichend abgesichert werden?

Replikation der Untersuchungsergebnisse

Kausalität

» Können somit andere Variablen für den gefundenen Zusammenhang mit ausreichender Sicherheit ausgeschlossen werden?

Adversität

» Hat der gefundene Effekt gesundheitliche Relevanz für den Menschen?

Ökologische Validität

Quelle: Wissenschaftlicher Beirat Funk (WBF), Österreich, Stand: Juni 2017

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Wissenschaft, Studie, Forschung, Exposition, Confounder, Dosimetrie, Feldstärke, Transparenz, Replikation, Kausalität, WBF, Verblindung, Bewertung


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