Kopfschmerzen & Elektrosmog: Stuss, natur-nah (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Dienstag, 21.02.2017, 17:09 (vor 1703 Tagen)

Jahr für Jahr freuen sich eine Handvoll Mobilfunkgegner auf den Arztreport der Barmer-Krankenkasse, denn da gibt es häufig etwas abzugreifen, mit dem sich Ängste schüren lassen. Der Arztreport 2017 beglückte am 20. Februar Gegner – juhuu – mit der Botschaft: Immer mehr junge Erwachsene leiden unter Kopfschmerzen.

Die Resonanz in der Szene ist noch dürftig, es berichten ein Pseudointellektueller, ein Geschäftemacher und – selbstverständlich – die unvermeidliche Eva Weber:

Doch keine der drei Elektrosmog-Pappnasen hat auf dem Schirm, dass die Barmer ihnen zwar den Ball für bescheuerten Elektrosmog-Alarm zuspielt, die Kasse zugleich aber auch eine Kopfschmerzapp für Smartphones bewirbt. Ausgerechnet Smartphones :wink:.

Erfolgsversprechend in Sachen Kopfschmerzprävention sei auch eine von der Barmer geförderte Migräne- und Kopfschmerz-App. Straub: „Die App ‚M-sense‘ ist ein digitaler Assistent für Menschen mit Kopfschmerzen. Sie macht die individuellen Ursachen aus und analysiert den Verlauf von Migräne und Spannungskopfschmerzen. Diese Dokumentationen können dem behandelnden Arzt eine wichtige Hilfe bei der Therapie sein. Nicht zufällig ist ‚M-sense‘ die einzige App zur Kopfschmerzprävention, die auf dem deutschen Markt als Medizinprodukt zertifiziert ist.“ Gemeinsam mit der Telekom werde in Kürze ein Pilotprojekt gestartet, um die App weiterzuentwickeln. Betroffene Telekom-Mitarbeiter würden dabei neue Funktionen von „M-sense“ wie die therapeutische und präventive Begleitung testen.

Womit Elektrosmog-Phobiker wieder ziemlich dumm und alleine dastehen, die mit Hilfe der Barmer auf den Elektrosmog-Panikkessel ein wenig Dampf geben wollten.

Hintergrund
Arztreport der Barmer und Elektrosmog-Trittbrettfahrer

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!


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