Werner Thiede: Appell gegen Zwang zu funkenden Zählern (Medien)

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 08.12.2016, 18:49 (vor 952 Tagen)

Die sogenannte "Bayerische Staatszeitung", die mit dem Bayerischen Staat so viel zu tun hat wie Franz Josef Strauß mit dem Flughafen München, ist für Außenseiter in der Mobilfunkdebatte eine beliebte Publikationsplattform. Pünktlich zu Beginn der närrischen Zeit brachte das Blättchen am 11. November 2016 den enorm wichtigen Beitrag Darf man funkende Wasseruhren vorschreiben? Ein Theologe, begleitet von einigen akademischen Emeriten ohne Fachkenntnis in Funktechnik, präsentiert einen neun Punkte umfassenden "Appell gegen Zwang zu funkenden Zählern". Die Argumente der alten Herrschaften sind aus meiner Sicht verknöchert, gichtgeplagt, sachlich falsch und inhaltlich belanglos. Es ist grotesk, wie hier ein Klub alter Männer versucht, die lächerlich geringe Funkimmission durch Funk-Wasseruhren zu einem Problem hochzustilisieren. Was bringt diese Leute dazu, sich über etwas öffentlich zu äußern, von dem sie keine Ahnung haben? Ist es Eitelkeit, der Drang zur Selbstdarstellung oder die pure Lust, sich als Retter der Welt zu fühlen? Ich weiß es nicht und es ist mir auch egal, ich weiß nur, dass der Altherrenklub Schaden anrichtet, weil er mit seiner Strahlenhysterie unbegründete Ängste gegenüber EMF in der Bevölkerung schürt, so wie alte Akademiker vor ungefähr 60 Jahren mit ebenfalls hanebüchenen Argumenten in der Bevölkerung völlig grundlose Ängste gegenüber dem Wohnen in Betonbauten schürten.

Hintergrund
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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Rentner, Selbstdarstellung, Appell, Außenseiter, Thiede, Smart-Meter-Appell, Bayerische Staatszeitung, Funkwasserzähler


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