Per Handy in die Schuldenfalle (Allgemein)

KlaKla, (vor 7426 Tagen)

Realschüler der Jahrgangsstufe 8 stellten die Ergebnisse einer Umfrage vor.

Mechernich - "Jedes Tönchen ein Milliönchen", titelte vor einem Jahr die "Frankfurter Allgemeine". Gemeint war der lukrative Verkauf von Klingeltönen, die vor allem bei jungen Leuten reißenden Absatz finden. Die Überschrift scheint heute wahrer denn je: "72 Millionen Euro geben Jugendliche unter 18 Jahren jeden Monat für Telefonieren und SMS aus", sagt der Mechernicher Realschulleiter Willi Krause.

Das Mobiltelefon sei nicht selten der Einstieg in die Verschuldung. Schon heute türmten allein die 13- bis 24-Jährigen einen Schuldenberg von 2,5 Milliarden Euro auf. 200 000 Jugendliche zwischen 18 und 20 Jahren seien darüber hinaus bereits überschuldet, was bedeute, dass sie aus eigener Kraft ihre Schulden nicht mehr begleichen könnten.

390 Schüler befragt

Die Fakten, die Krause vortrug, gingen an die Adresse seiner Schüler, die sich gestern im Foyer der Realschule eingefunden hatten, um die gemeinsame Präsentation "Schuldenfalle Handy" zu erleben, die von ihren Mitschülern und der Euskirchener Verbraucherzentrale erstellt worden war. Anlass war der gestrige Weltverbrauchertag - "unser höchster Feiertag", wie Monika Jenke von der Verbraucherzentrale scherzhaft anmerkte.

mehr hier: Kölner Stadt-Anzeiger

Kommentar:
Wie kann es sein, dass Kinder/Jugendlichen so verschuldet sein sollen. Sind es nicht die Eltern, die einen Vertrag für ihre Kinder abschließen? Nicht die Mobilfunkbrache ist schuld daran, dass Kinder/Jugendliche so großzügig mit dem Geld der Eltern umgehen. Die Eltern selbst haben versagt und müssen nun die Zeche ihrer Kinder zahlen.

Verwandtes Threads
Schufa: Mit heißen Ohren in die Pleite
Handy-Führerschein für Kinder

Eintrag gesperrt
866 Views

RSS-Feed dieser Diskussion