Diagnose-Funk: Stuss zu Funk-Heizkostenverteilern (Elektrosensibilität)

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 29.06.2016, 22:45 (vor 1240 Tagen) @ H. Lamarr

Achso, der Moldan hat's also versemmelt. Schauen Sie doch nochmal nach, was Dr. Moldan genau dazu geschrieben hat, ein Link wäre wunderbar.

Hat sich erledigt, ich hab's ausgerechnet bei Diagnose-Funk gefunden, den "Spezialisten" für HF-Messtechnik. Die wissen zwar nicht, um was es geht, lassen aber auf der Stelle Dr. med. J. Mutter mit einer dämlichen Gruselgeschichte zu Funk-Heizkostenverteilern zu Wort kommen. Ein typischer Diagnose-Funk-Desinformationsbeitrag.

Von Ihren 5'500 µW/m² bleibt da nicht mehr viel übrig. Denn in dem Beitrag heißt es:

Diese Messung ergab 500 µW/m² in 1 m AbstandDas ergibt bei 0,5 m ca. 2.000 µW/m² und bei 30 cm etwa 5.500 µW/m².

Es gibt also nur einen einzigen Messwert, genommen in 1 m Distanz zum Funk-Heizkostenverteiler. Dass Dr. Moldan nicht in 1,4 m Distanz gemessen hat sei ihm verziehen. Alle anderen Wert sind gemäß der Funkdämpfung im Freifeld lediglich hochgerechnet worden. Doch diese Hochrechnung halte ich für falsch, denn die Formel 1/r² gilt nicht im reaktiven Nahfeld. Der dickste Hund aber, den kennen wir alle schon lange: Die Werte nennen Peak, nicht RMS. Wegen des hohen Tastverhältnisses von 4266:1 bleibt von den 5'500 µW/m² (Peak) nur rd. 1 µW/m² (RMS) übrig, in 30 cm Abstand zum Gerät wohlgemerkt. RMS ist für alle der relevantere (effektivere) Messwert, ausgenommen bei Baubiologen. Die mögen RMS bekanntlich nicht, die kleinen Werte sind geschäftsschädigend.

Es ist für mich absolut unverantwortlich und verdammt unsympathisch, Omas und Opas mit bescheuerten Behauptungen und künstlich hoch gerechneten Werten unbegründete Ängste gegenüber Funk-Heizkostenverteilern einzureden, nur um die alten Menschen besser über den Tisch ziehen zu können.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Smart-Meter


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