Radionik: Heilende Radiowellen (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Montag, 30.05.2016, 21:22 (vor 1287 Tagen)

Fundstück aus Liste alternativmedizinischer Behandlungsmethoden:

Radionik

Radionik ist eine "alternative Heilmethode"
Sie besteht aus einer sogenannten "energetischen" Analyse des Erkrankten und der anschließenden "Therapie". Im wesentlichen wird eine angenommene "gestörte Balance" wieder hergestellt.

Die Radionik wurde von dem Pathologen Albert Abrams (1863-1924) um 1920 in den USA begründet, damals noch unter dem Kürzel ERA (Electronic Reaction of Abrams).

Der Begriff Radionik entstand durch die Annahme (so der Autor Edward Russell), dass Radiowellen Träger von aufmodulierten Heilinformationen seien. Der englische Begriff 'radionics' wurde eingedeutscht. Als man später erkannte, dass Radiowellen keine Rolle spielten, war der Begriff bereits etabliert.

Radiästhesie und Radionik gehen wie zahlreiche ähnliche Systeme der Komplementärmedizin (siehe auch: Bioresonanz, Geistiges Heilen, Reiki) von der Existenz einer Aura um den menschlichen Körper aus, die je nach Quelle als "Bioenergie", Chakra, "Schwingungen" oder "Information" bezeichnet wird (siehe auch: Energiekörper). Diese Aura sei bei Kranken gestört, was der Therapeut fühlen könne (Radiästhesie). Krankheit entstehe zunächst auf einer energetischen Ebene und könne so schon nachgewiesen werden, bevor sie Symptome hervorrufe.

In der Radionik spielt eine spezielle Diagnostik anhand von Proben des Patienten eine große Rolle. Der Therapeut legt eine Speichelprobe, Haare oder lediglich ein Foto des Patienten in eine Apparatur und bestimmt dann vorgebliche "verstimmte Frequenzen". Zur Heilung werden dann korrigierende "Frequenzen" eingestrahlt. Das soll auch in Abwesenheit des Patienten, selbst Jahre später funktionieren (siehe auch: Voodoo).

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Voodoo, Bioresonanz, Radionik, Radiästhesie, Alternativmedizin, Geistheiler


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