Elektrochonder: Ich kann hier nicht weiter wohnen (Elektrosensibilität)

H. Lamarr @, München, Mittwoch, 13.01.2016, 22:04 (vor 1379 Tagen)

Auszug aus Elbe Wochenblatt:

Übelkeit, Muskelschmerzen, Herzrhythmusstörungen: Seit Jahren klagt Irina P. (Name geändert) aus Lurup über chronische Beschwerden. Sie vermutet, dass die Krankheitssymptome von Problemen mit der Elektrik in ihrer Wohnung kommen. „Die Elektroanlage ist kaputt, sie ist vermutlich nicht geerdet.“ Sie habe auch von Geräten wie beispielsweise dem Bügeleisen Stromschläge bekommen, berichtet sie. Seit einiger Zeit lebt die 57-Jährige bei einer Freundin, zeitweise habe sie auch in einer Obdachlosenunterkunft übernachtet, um den Beschwerden in der Wohnung zu entfliehen. Ihre Saga-Wohnung am Lüdersring sucht die Mieterin nur auf, um nach dem Rechten zu schauen und die Post zu öffnen. „Ich kann hier nicht weiter wohnen“, sagt sie.

Kommentar: Um die Behauptungen der Frau zu objektivieren, wurde laut Medienbericht in ihrer Wohnung sechsmal geprüft, ob die Elektrik in Ordnung ist und welche Werte die NF- und HF-Immission erreicht. Alle Prüfungen ergaben: keine Auffälligkeiten, alles im grünen Bereich. Sogar ein Baubiologe bescheinigte angeblich insgesamt unauffällige Immissionswerte. Dennoch fühlt sich die Frau in ihrer Wohnung nicht wohl, nennt Argumente, wie sie unter überzeugten Elektrosensiblen seit langem kursieren. Das Irrationale an dieser Fallgeschichte macht einmal mehr klar: Elektrosensibilität ist eine Erkrankung der Psyche. Oder Irina spekuliert darauf, dass ihr wegen vorgeblicher EHS eine andere, schönere Wohnung zugewiesen wird. Seitdem die Menschen aus dem Paradies vertrieben wurden, muss leider neben Irrtum auch Schwindel in Betracht gezogen werden.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Irrtum, Glaubwürdigkeit, Elektrochonder, Messung, Dissozial, Schwindel, Herzrhythmusstörung


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