Ein Kriminalfall mit Zellwechseln als Beweisstück (Technik)

H. Lamarr @, München, Donnerstag, 07.01.2016, 15:10 (vor 3090 Tagen) @ Dr. Ratto

Aus untenstehender Abbildung 12 ist zu erkennen, dass bei der Messfahrt eine hohe Zahl von Zellwechseln auch ohne eine Ortsveränderung erfolgte; das Fahrzeug wartete bei Rot an der Ampel. Dennoch erfolgten sozusagen 'im Stand' ca. 15 Zellwechsel.

Im Dezember meldete sich jemand bei uns, der eigenen Angaben zufolge unter dem Verdacht auf mehrfachen Mordversuch steht. Es geht um eine Tat, bei der das Mobiltelefon des Verdächtigten eine Rolle spielt. Von der Staatsanwaltschaft werden die vom Netzbetreiber eingeholten technischen Verbindungsdaten zum Tatzeitpunkt als Beweis für eine Ortsveränderung des Beschuldigten verwendet. Der Verdächtigte hingegen will daheim im Bett gelegen haben. Auch in diesem Kriminalfall, den ich irgendwann einmal ausführlicher erzählen werde, spielen Zellwechsel eine entscheidende Rolle. Noch laufen die Ermittlungen, deshalb halte ich mich mit Details zurück.

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Jedes komplexe Problem hat eine Lösung, die einfach, naheliegend, plausibel – und falsch ist.
– Frei nach Henry Louis Mencken (1880–1956) –

Tags:
Handy, Netzbetreiber, Funkzelle


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