Wie das BfS das Vertrauen von Elektrosensiblen gewinnen kann (Elektrosensibilität)

H. Lamarr @, München, Freitag, 10.07.2015, 21:03 (vor 1610 Tagen)

„Elektrosensible“ - das ist die Bezeichnung für Personen, die ihre gesundheitlichen Beschwerden auf die Wirkung von elektromagnetischen Feldern (EMF) zurückführen. Durch welche Denk- und Handlungsmuster zeichnen sich elektrosensible Personen aus? Welche Ängste und welche Informationsbedürfnisse haben sie? Eine Studie [...], die im Auftrag des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) erstellt wurde, konnte erstmals Licht in das Dunkel bringen. Elektrosensible Personen lassen sich nicht in eine Schublade packen. Sie unterscheiden sich v. a. darin, wie das Thema „Elektrosensibilität“ ihr Denken und ihren Alltag bestimmt. Eine gute Risikokommunikation muss diese Vielfalt berücksichtigen. Die Studie gibt Empfehlungen, wie zuständige Institutionen (etwa das BfS) durch ein geeignetes Informations- und Beratungsangebot das Vertrauen von elektrosensiblen Personen gewinnen können.

Der oben zitierte Text stammt aus einer überraschenden Quelle, nämlich aus dem Jahresbericht 2005/2006 des Katalyse-Instituts. Überraschend deshalb, weil Isabel Wilke, Elektrosmog-Repräsentatin des Katalyse-Instituts, in dem Kampfblättchen "Elektrosmog-Report", das sie redaktionell betreut, völlig andere Töne anschlägt und sich z.B. als Sprachrohr des Ex-Tabaklobbyisten Franz Adlkofer betätigt.

Sollte Frau Wilke doppeltes Spiel spielen?

Nein, das tut sie nicht. Sie ist nur, was Elektrosmog anbelangt, in meinen Augen der "Mr. Hyde" des Katalyse-Instituts, der "Dr. Jekyll" in Sachen Elektrosmog sind zwei andere Institutsmitarbeiter: Svend Ulmer und Maike Bruse. Diese beiden sind die Autoren der erwähnten Studie, die es beim BfS im Volltext gibt, Frau Wilke ist als Co-Autorin nicht gelistet.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
EHS, Katalyse-Institut, Vertrauen


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