Elektrosmog: Die verkannte Gefahr (Allgemein)

KlaKla, (vor 7477 Tagen)
bearbeitet von KlaKla,

Wie gefährlich ist Elektrosmog? Während einige negative gesundheitliche Einflüsse konsequent verneinen, verweisen andere auf die praktischen Erlebnisse betroffener Menschen. Das Problem ist, dass eine unabhängige und umfassende Erforschung elektromagnetischer Felder noch immer fehlt.

Überall begegnet uns die elektromagnetische Strahlung - zumeist unerkannt. Wäre Elektrosmog schwarz, könnten wir inzwischen wahrscheinlich die Hände nicht mehr vor den eigenen Augen sehen. Dabei ist anscheinend weniger die hochfrequente Feldstärke als vielmehr die darin enthaltene niederfrequente Modulation biologisch riskant. Und davon ganz besonders die gepulste Information. Das heißt, die Information wird, wie zum Beispiel beim DECT-Schnurlostelefon, in 100 Teile pro Sekunde zerhackt - leider auch noch dann, wenn Sie nicht telefonieren.

Für unser Immun- und Drüsensystem kann die ständig wachsende Belastung mit hochfrequenten Strahlen Dauerstress bedeuten. Und der entsteht aus der Periodizität der Wellen, das ist mit einem unaufhörlichen Trommelfeuer von Funkblitzen vergleichbar. Zwei Beispiele: Tanzwütige in den Diskotheken fallen aufgrund der Stroboskoplichter in Ohnmacht. Hier handelt es sich um gepulstes Licht. Oder: Neonröhren - gepulstes Licht, da die Gasfüllung der Röhre mit 50 Hz entzündet wird.

Auch Zellen und Organe unseres Körpers haben ihre eigene spezifische Frequenz und Polarität. Beispiele: die Prostata - 1,79 GHz; die Leber - 1,85 GHz; die Galle - 1,87 GHz; das Herz - 1,918 GHz und die Nieren - 1,98 GHz. Damit liegen sie im Bereich der E-Netze (1,8 GHz) und vor allem der breitbandigen UMTS-Frequenzen (1,98-2,2 GHz). Die Gefahr besteht, dass bei dieser Schwingung ein Eingriff in die Steuerungsmechanismen der einzelnen Zellen erfolgen könnte und Schädigungen möglich sind. Immerhin finden in jeder Zelle 105 Stoffwechselvorgänge pro Sekunde statt.

Der Medizinphysiker Dr. Lebrecht von Klitzing kam in vielen wissenschaftlichen
Untersuchungen zu folgendem Ergebnis: 'Zellen sind in Kommunikation miteinander, tauschen nonstop lebenswichtige Informationen aus. Das machen sie mit elektromagnetischen Signalen über Ionenaustausch an den Zellmembranen. Die Ionen werden gepulst durch Ionenkanäle geleitet, und zwar in Frequenzbereichen bis etwa 400 Hz. Genau hier befinden sich die technischen Signale der Mobilfunknetze. Wenn eine neue Technologie auf den Markt kommt, sollte systematische Grundlagenforschung betrieben werden. Das ist bei den D- und E-Netzen nie geschehen. Es geht hier um technische Informationen, die biologisch verarbeitet werden.'

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