hese-project mit E-Mail-Adresse @uni.de (Allgemein)

H. Lamarr @, München, Sonntag, 20.07.2014, 18:52 (vor 1966 Tagen) @ H. Lamarr

wobei jedoch unklar ist, wie viel davon echt und wie viel nur vorgetäuscht ist.

Das hese-Projekt möchte in der Öffentlichkeit als "wissenschaftliche" Plattform wahrgenommen werden, noch heute kündet die Startseite des Projekts von diesem hehren Anspruch. Dass das Projekt dem Anspruch zu keiner Zeit gerecht werden konnte und als "wissenschaftliche" Plattform von der seriösen Wissenschaft unbeachtet blieb, steht auf einem anderen Blatt. Jetzt geht es mir um einen billigen Trick des Projekts, Wissenschaftlichkeit vorzutäuschen, wo in Wahrheit Laientum am Werk ist.

In seinen Anfangsjahren schmückte sich hese mit der E-Mail-Adresse heseproject@uni.de und auch hese-Projekteure wie Dr. Spaarmann hatten die prestigeträchtige uni-Adresse, in seinem Fall stefanspaarmann@uni.de.

Klingt gut, sieht auf Papier gut aus und transportiert universitäres Flair.

Doch der Schein trügt. Auch Alfred und Eva könnten sich jetzt auf der Stelle eine solche uni-Mailadresse zulegen, denn uni.de ist ein kommerzielles Portal (GmbH) für Studenten, das jedem, der sich dort anmeldet, Student muss man dazu nicht sein, unter anderem bis zu sechs Gratis-E-Mail-Adressen der Art xxxx@uni.de anbietet.

Dieses Blendwerk hat lange vor mir die politisch umtriebige österreichische Mobilfunkgegnerin Eva Maršálek entdeckt. Vor schätzungsweise zehn Jahren polterte sie in einer E-Mail an US-Mobilfunkgegner:

As I was informed, the responsibles of h.e.s.e-project use a "uni.de"-e-mail-address without being scientists of a German University, they are mobile-phone-antenna-activists.

Die deutschsprachige Anti-Mobilfunk-Szene sah sich von der Mail brüskiert, feuerte aus allen Rohren zurück, wusstete zu der uni.de-Adresse jedoch nichts zu sagen.

Maršálek ist das Phantom unter den Mobilfunkgegnern, das sich nur selten in die Niederungen der hiesigen Anti-Mobilfunk-Szene herab begibt. Sie ist auf höheren Ebenen zuhause, die in aller Regel außerhalb der Sichtweite gewöhnlicher Mobilfunkgegner liegen. Im März 2013 hinterließ sie z.B. einen gewohnt kritischen Kommentar im Blog von Dariusz Leszczynski, wobei deutlich wurde: sie hat inzwischen geheiratet und heißt jetzt Eva W., - nein, natürlich nicht, sie heißt jetzt Eva Rath. Im September 2013 briefte sie dann keinen geringeren als den damaligen EU-Kommissionspräsidenten José Manuel Barroso.

Ob allerdings das Wirken von Eva Rath auf internationalem Parkett, - auch Eileen O’Connor gehört in diese Kategorie Mobilfunkgegner, - mehr Wirkung hat, als wenn in Peking ein Schmetterling zur Nektarsuche abhebt, darüber gibt das Netz leider keinerlei Auskunft.

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Nicht die Masten sind das Problem, sondern die Handys!

Tags:
Spaarmann, Blendwerk, Hese-Project, O’Connor, Marsalek


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